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Schlagwort: Hebammen

Jetzt FlowBirthing Mentorin werden

Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt eine Programm zur FlowBirthing Mentorin.

3-wöchiges online Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin 

Das 3-wöchige Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin richtet sich an Frauen, die sich aktiv für eine neue Geburtskultur einsetzen möchten und andere Frauen in der Schwangerschaft von Frau zu Frau begleiten und bestärken wollen, so dass diese ihre Vision von einer natürlichen und kraftvollen Geburt realisieren können. Die Intension: Durch die FlowBirthing Mentorin vor Ort haben Schwangere wieder mehr Chancen an Wissen rund um Schwangerschaft und Geburt zu kommen, welches sie stärkt und auf die Geburt positiv einstimmt.

Altes weibliches Wissen neu und Schwangere stärken

Es ist keine Ausbildung im klassischen Sinne. Vielmehr wird das alte weibliche Wissen, welches Schwangerschaft und Geburt fördert neu belebt. Die Einweisung zur FlowBirthing Mentorin ist für Mütter, die ihre Erfahrung weitergeben möchten, ebenso wie für bereits ausgebildete Hebammen, Doulas und Geburtsbegleiterinnen. Die Stärkung der weiblichen Kraft in Schwangerschaft und Geburt steht im Fokus des Programmes, welches Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

Online Intensivprogramm für ein Wirken vor Ort

Die Essenz von FlowBirthing wird in 3 Wochen vermittelt über Online Seminare, online Fragerunden, vertiefende Videos und Audios sowie ein individuelles Coachinggespräch und Bildung von Erfolgsteams. Ziel ist es, das Wissen so aufzubereiten, dass damit einem Wirken als FlowBirthing Mentorin für Schwangere sowie Frauen mit Kinderwunsch vor Ort aufgebaut werden kann.

Sei du dabei und werde eine FlowBirthing Mentorin

Jetzt ist die Zeit, das segensreiche Wissen um kraftvolle Geburt im Flow und aus einer Welle der Freude weiterzugeben. Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina M. Rumpel hat das Intensivprogramm entwickelt und führt selbst durch die 3 Wochen der Einweisung als FlowBirthing Mentorin.

Bei Interesse bitte melden unter kristina.rumpel@flowbirthing.de. Weitere Informationen werden dann per Mail verschickt. Plätze sind begrenzt. Start: 22. September.

 

Heute ist der Internationale Hebammentag

Heute ist der internationale Hebammentag – Zeit, all den wundervollen Frauen zu danken, die andere Frauen dabei unterstützen, Leben zu schenken und in ihre Kraft zu kommen, denn ohne die Anbindung an die weibliche Kraft ist Geburt auf natürlichem Weg nicht möglich. Warum nur erfahren die Hebammen nicht die Wertschätzung, die ihnen zusteht und was bedeutet das für uns Frauen?

Ältester Beruf der Welt vor dem Aus
Hebamme sein, ist die älteste Berufung der Welt. Leider erfahren die Hebammen dieser Tage keine Wertschätzung – vom System nicht von uns Frauen. Der Beruf der Hebammen steht vor dem Aus und mit ihm geht wieder ein Stück weibliches Weisheitswissen verloren.

Mittlerinnen zwischen den Welten
Die Hebammen waren weise Frauen, weil sie dank ihrer Einsicht in die Geheimnisse des Lebens Heilwissen hatten. Allen voran, dass alle Weisheit der Welt nicht den Köpfen der Heilsbringer und Philosophen entspringt, sondern der Geburtserfahrung. Hebammen waren Mittlerinnen zwischen den Welten und verstanden sich als Seelenführerinnen, die eine neue Seele in die Welt führten und am Ende des Lebens wieder hinausbegleitet haben. Sie waren Fachfrauen für Seelenkraft, Geburt, Leben und Tod und damit im Besitz der spirituellen Deutungsmacht und weltlichen Macht.

Weise Frauen tragen Verantwortung für das Leben
Sie wurden einst verfolgt, weil sie ihre Verantwortung für das Leben, für die Frauen, für die tieferen Zusammenhänge, die die Welt zusammenhält, wahrnahmen und sich nicht einer Obrigkeit oder irrsinnigen, lebensfeindlichen Regeln beugten. Eine weise Frau ist frei im Denken, Fühlen und Handeln. Sie ist niemanden verpflichtet außer ihrer inneren Wahrheit, die sie aus sich und damit aus der Verbindung zu Mutter Erde schöpft. Sie ist eine wahr-sagende Frau und daher so gefährlich für die Mächtigen. Ein Grund warum heute noch so viel Energie darauf gerichtet ist, dass Frauen nicht in ihre weibliche Kraft und Macht kommen, denn in ihrer Weiblichkeit erwacht, sind sie nicht manipulierbar.

Moderne Hexenjagd als Chance der Selbstermächtigung
So grausam das Verhungern der Hebammen am ausgestreckten Arm und unwürdig die moderne Form der Hexenjagd ist, so liegt darin auch eine große Chance, wieder in die Eigenverantwortung und Selbstermächtigung als Frau zu kommen. Jede Frau trägt das Weisheitswissen in sich und ist angebunden an die weibliche Kraft, wenn sie sich dafür öffnet. Es liegt also an uns, ob wir weiter leiden und Dinge mit uns anstellen lassen wollen und unsere Kinder in Ohnmacht und Unfreiheit gebären oder ob wir uns auf den Weg machen, die Kraft wieder in uns zu finden und zu beleben. Wenn keine Hebamme da ist, die uns begleitet, dann „müssen“ wir das wieder selbst tun.

Womb Power Online-Kongress 2017
Wie du in deine weibliche Kraft finden kannst, als Frau und Mutter, aber auch in allen anderen Bereichen deines Lebens, kannst du beim Womb Power Online Kongress erfahren. Melde dich jetzt kostenlos an unter www.weibliche-kraft.de und lass dich von 44 „weisen Frauen“ inspirieren und in deine weibliche Kraft führen.

Neues TV-Format von SAT1 sucht Hebammen

Flowbirthing Blog Heilige Zeit

Hebammen aktuell gesucht für ein TV-Format. Wie seriös? Wir wissen es nicht.

Dennoch leiten wir es in großem Stile weiter und jede prüfe, was sie davon hält. Vielleicht eine Chance, den Hebammenberuf so darzustellen, wie er ist, auf das Dilemma aufmerksam zu machen und die natürliche Geburt wieder ins Gespräch zu bringen?

Die Redaktion schreibt:
Im Rahmen unseres neuen Formates wollen wir Hebammen aus ganz Deutschland bei Ihrer Arbeit über einen längeren Zeitraum begleiten. Bei diesem Format legen wir äußersten Wert auf Echtheit, Authentizität und Seriosität. Es soll ein tägliches Format für Sat1 werden und um dies produzieren zu können, benötigen wir ein etwas größeres „Hebammenteam“. Denn uns ist bewusst, dass Sie alle beruflich sehr eingespannt sind.

Beruf der Hebamme angemessen portraitieren
Unser Format soll einerseits als Portrait Ihres wunderbaren Berufs dienen. Wir möchten Ihren Beruf gerne einmal in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und auch die Schwierigkeiten, die der Beruf der Hebamme mit sich bringt (Stichwort: Hohe Versicherungsbeiträge, kein Hebammennachwuchs etc.) einmal thematisieren.
Zudem ist es uns ein Anliegen, für die schwangeren Frauen zuhause ein adäquates Info-Tool zu schaffen, bei dem Sie Tipps und Ratschläge aus erster Hand unserer Hebammen erhalten können.

Wir finden, Ihr Beruf wurde bisher nie richtig portraitiert, das wollen wir ändern. Keine Sorge, bis es zum Dreh der Serie kommt, vergeht bestimmt noch ein halbes Jahr, es würde also nicht direkt von heute auf morgen losgehen (um Himmels Willen) und natürlich bekommen Sie eine angemessene Gage.

Bewerbungsvideo
Ein erster Schritt wäre ein kurzes Handyvideo, welches Sie von sich selbst drehen, das wir uns hier intern ansehen können, um Sie besser kennenzulernen. Im zweiten Schritt würden wir dann evtl. zu einem Casting zu Ihnen kommen, nur ein Kameramann und Redakteur, das zur internen Vorstellung Ihrer Person beim Sender dient. Das wird natürlich alles streng vertraulich behandelt und nirgendwo ausgestrahlt. Der Sender entscheidet dann, welche Hebammen er gerne im Expertenteam sehen würden und danach würde ein sogenannter Pilotfilm gedreht, dieser dient auch nur zur Sender-internen Verwendung und soll dem Sender einen Eindruck davon vermitteln, wie die Serie später aussehen könnte. Erst dann wird über die tatsächliche Produktion der Sendung entschieden.

Wer sich hierfür berufen fühlt, bitte selbständig Kontakt aufnehmen unter:

Bianca Münker | Casting-Redakteurin
Tel.: +49 (0) 22 33 / 46 08 – 2447 | Intern: – 7447 | Fax: +49 (0) 22 1 / 66 952 – 22 55

bianca.muenker@filmpool.de | www.filmpool.de

Kreißsaalschließungen und die Auswirkungen

Allein in den vergangenen vier Wochen haben drei weitere Geburtshilfekliniken geschlossen. Seit 1991 sind 40 Prozent der Kreißsäle in Deutschland geschlossen worden. Der Dt. Hebammenverband schlägt Alarm. Die Sparpolitik geht auf Kosten von Müttern und Kindern und Hebammen.
Folgen der Kreißsaalschließungen:
  • Gebärende müssen immer weitere Weg auf sich nehmen. Das bedeutet Stress für Mutter und Kind.
  • Überfüllte Kreißsäle – immer mehr Frauen entbinden in großen Geburtszentren mit überfüllten Kreißsälen
  • Immer weniger Hebammen betreuen durchschnittlich 3-4 Gebärende gleichzeitig
  • Arbeitsbelastung auf Hebammen in Klinik nimmt zu – freiberufliche Hebammen in finanzieller Not wegen steigender Haftpflichtprämien

Situation der Geburtshilfe in Deutschland verschlechtert sich

Die Geburtshilfe in Deutschland ist auf dem absteigenden Ast. Ziel ist eine sichere und bedürfnisorientierte Geburtshilfe. Das bedeutet, sie muss nah am Wohnort sein und jede Frau muss von einer Hebamme begleitet werden. Davon sind wir derzeit weit entfernt.

Aktion des Hebammenverbandes

Auf seiner Website sammelt er alle aktuellen Schließungen von geburtshilflichen Abteilungen in Deutschland.
Der Hebammenverband sammelt auf der Webseite derzeit alle aktuellen Schließungen von geburtshilflichen Abteilungen in Deutschland.

Höhere Haftpflichtprämien für Hebammen

Ab dem 1. Juli 2016 müssen freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen in Deutschland eine weitere Erhöhung der Haftpflichtprämien tragen. Die Gruppenhaftpflichtversicherung des Deutschen Hebammenverbands e.V. (DHV) steigt von derzeit 6.274 Euro auf 6.843 Euro an. Die betroffenen rund 2.600 freiberuflich in der Geburtshilfe tätigen Hebammen begleiten 21% aller Geburten in Deutschland – in Kliniken, in Geburtshäusern und zu Hause.

Hebammen in Not

Trotz des sogenannten Sicherstellungszuschlags der gesetzlichen Krankenkassen müssen Hebammen ab Juli mindestens 1.954 Euro der Haftpflichtprämie selbst bezahlen. Zudem erhält nur ein Teil der betroffenen Hebammen diesen Zuschlag. Er ist damit kein echter Ausgleich und bietet, da er rückwirkend auf Antrag ausgezahlt wird, keine Planungssicherheit für Hebammen. Zusätzlich zahlen die privaten Krankenkassen derzeit keinen Ausgleich für die Haftpflichtkosten.

Hebammen vor dem beruflichem Aus

Ende April hatten rund 1.500 Hebammen den Sicherstellungszuschlag beim GKV-Spitzenverband beantragt. Das bedeutet, dass zehn Monate nach Inkrafttreten des Zuschlags ein Großteil der betroffenen 2.600 Hebammen immer noch keinen Ausgleich bekommen hat. Die Vergütung der Hebammen ist gleichzeitig mit dem Einsetzen des Sicherstellungszuschlags verringert worden, so dass Hebammen die Haftpflichtkosten auch hiermit nicht mehr ausgleichen können. Der Deutsche Hebammenverband klagt aktuell vor dem Berliner Sozialgericht gegen die Regelungen. Der Hebammenverband fordert eine echte Lösung der Haftpflichtproblematik, beispielsweise durch einen Haftungsfonds.

Haftpflichtproblematik führt zu Hebammenmangel

Seit Jahren steigen Hebammen aufgrund der Haftpflichtproblematik aus der freiberuflichen Geburtshilfe aus oder geben ihren Beruf sogar auf. Ein Mangel an Hebammenhilfe zeigt sich mittlerweile bei Geburten, bei der Schwangerenvorsorge und der Wochenbettbetreuung. Nicht mehr jede Frau findet eine Hebamme für eine außerklinische Geburt oder eine Wochenbettbetreuung. Doch auch in den Kliniken zeigt sich der Rückgang: In den vergangenen Monaten mussten immer wieder Kliniken ihre Kreißsaaltüren schließen, weil sie keine freiberuflichen sogenannten Beleghebammen mehr finden konnten – beispielsweise aktuell in Niebüll und Schmalkalden.

Weitere Informationen zur Situation der Hebammen in Deutschland auf der Seite des Deutschen Hebammenverbandes.

Ohne Hebammen keine Zukunft!

FlowBirthing_Logo

In Deutschland sind die Hebammen bedroht und mit ihnen die Zukunft unseres Landes. Ohne Not und ohne Herz und Verstand wird der älteste und ehrenwerteste Beruf der Welt in Deutschland beinahe lautlos zu Grabe getragen. Eine Vorgang der zum dritten Mal in der Menschheitsgeschichte das Weisheitswissen von Frauen systematisch auslöschen könnte. Ein Aufschrei und politischer Aufruhr müsste durch das Land gehen, doch Politik also auch die meisten Medien schauen weg. Sie schweigen zu einem Thema, das wie kein anderes direkte Auswirkung auf die Zukunftsfähigkeit unseres Landes hat und jeden persönlich betrifft. Jeder von uns wurde geboren, ist Vater- Mutter, Oma-Opa, Tante oder Onkel. Ja hat denn wirklich noch keiner begriffen, was dabei alles auf dem Spiel steht? Oder ist der Machtverlust von Hebammen und Frauen sogar gewollt?

Die Zukunftsfähigkeit eines Landes hängt davon ab wie Frauen Geburt erleben. Ina May Gaskin, Hebammen und Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2011 sagt in ihrer Dankesrede, die Zukunftsfähigkeit eines Landes sei daran zu messen, inwieweit ein Land das Recht einer Frau auf eine frauenzentrierte Betreuung bei der Geburt respektiere. Demzufolge steuert Deutschland auf eine finstere Zukunft zu, denn von einer Begleitung durch Schwangerschaft und Geburt bei der das Wohl von Frauen im Mittelpunkt steht, sind wir weit entfernt. Es ist in keinster Weise egal, wie Kinder geboren werden und Frauen sich dabei fühlen. Das Erleben der Frau, der Verlauf der Geburt und die Geburtserfahrungen des Kindes gehen Hand in Hand. Geburt bzw. die Geburtserfahrung stellen die Weichen für ein ganzes Leben. Warum setzen wir dann nicht alles daran, dass diese Erfahrungen positiv ausfallen können? Ohne Hebammen schwinden die Chancen, dies zu erreichen.

Beim Thema Geburt geht es nicht um eine moralische Frage, natürlich Geburt ja oder nein, sondern darum, inwieweit Frauen Geburten so gestalten können, dass es für sie und das Kind zu einer kraftvollen und lebensbejahenden Erfahrung werden kann. Es geht um das Bewahren, was Jahrtausende lang als selbstverständlich galt, nämlich Frauen wieder als Schöpferin neuen Lebens zu respektieren. Der erste Schritt dorthin: bei der Geburt auf die Bedürfnisse und Gefühle der Frauen zu hören, ihnen mit Freundlichkeit und Sanftmut zu begegnen und dafür zu sorgen, dass sie in entspannter und behüteter Umgebung ihr Kind auf die Welt bringen können. Die Kräfte des weiblichen Körpers entfalten sich von alleine, wenn Frauen bei der Geburt in Ruhe gelassen werden und sie Wege kennen, wie sie sich in sich und den Geburtsprozess versenken können. Dies ist der goldenen Weg auf dem gesunde Frauen mit einem sich gesund entwickelnden Kind im Bauch ohne Komplikationen gebären und Frauen wie Kinder dabei ein gesundes Urvertrauen entwickeln. Dies Sicherzustellen ist die Aufgabe der Hebammen und schließt das lebensrettende Eingreifen von Ärzten natürlich nicht aus, stellt aber die Bedürfnisse der gebärenden Frau und nicht der Krankenhausmaschinerie in den Mittelpunkt.

Für den sicheren Verlauf einer Geburt ist es dabei grundsätzlich unerheblich, wo die Geburt stattfindet. Es geht darum, dass die Frau sich am Geburtsort in Sicherheit fühlt und von starken Frauen, allen voran der Hebamme, bei ihrer Arbeit zu gebären und Leben zu schenken, unterstützt wird, so dass Geburt wieder zum Fest des Lebens werden kann. Es ist die zugewandte 1:1 Betreuung, die Frau und Kind sicher durch die Geburt bringt, nicht das medizinische Knowhow. Wer Hebammen zur Berufsaufgabe zwingt, der begeht somit Körperverletzung am Körper der gebärenden Frauen und gefährdet die Gesundheit des Neugeborenen. Als ob sich je eine Frau bewusst für einen Ort entscheiden würde, der für sie oder das Kind gefährlich sein könnte!

Der Macht- und Wissensverlust von schwangeren und gebärenden Frauen hat in den letzten Jahrzehnten durch die Technikmedizin enorm zugenommen, was wiederum zu Vertrauensverlust in den eigenen weiblichen Körper und Versagensgefühlen von Frauen führt. Dabei sind sich alle einig: die gebärenden Frau allein ist die Experten, wenn es darum geht, wie ihr Kind geboren werden kann. Dafür muss die Frau im Vorfeld in ihrem Selbst-Bewusstsein gestärkt werden, so dass sie Vertrauen in ihre Gebärfähigkeit entwickeln kann und dann bei der Geburt eine liebevolle Begleitung durch eine Hebamme ihrer Wahl findet. Nur wenige Frauen haben heute noch das Glück, mit Empathie, mit Herz und Verstand auf die Geburt vorbereitet und begleitet zu werden.

Diese Entwicklung hat allmählich das Wissen von Hebammen entwertet. In vielen Fällen wurden die Hebammen zu Vorarbeiterinnen der Ärzte und Erfüllungsgehilfen deklassiert. Dies fällt ihnen nun auf die Füße. Wenn die Mehrheit der Gesellschaft glaubt, dass Kinder im Krankenhaus durch die Leistung der Ärzte sicherer auf die Welt kommen, dass das Eingreifen bei Geburten ein Segen ist und Komplikationen verhindert und ein Kaiserschnitt eine Routine-OP ist, ja dann muss man sich auch nicht wundern, wenn die Arbeit der Hebammen zwar von der Politik als schützenswert angesehen wird, aber keine entsprechenden Taten den Worten folgen.

Was den Hebammen derzeit widerfährt ist ein Skandal und hat durchaus Parallelen zu vergangenen Verfolgungen und Unterdrückungen von Frauen und Hebammen. Zum Geburtshelfer zweiter Klasse, also zum Wurm gemacht, trampelt nun auch noch eine übermächtige Versicherungsindustrie auf den Hebammen und damit auf über 40 Millionenen Frauen in Deutschland herum. Alle Proteste und Argument verpuffen bisher. Der Hebammenstreit ist eine Auseinandersetzung, die weit über den privaten Bereich von Geburt hinausgeht. Es geht darum, welche Zukunft wir anstreben und gehört daher in der Mitte der Gesellschaft diskutiert. Eine Welt in der das Weisheitswissen von Frauen und die kulturelle Wurzel der Menschheit einen Platz hat? Eine Qualität weiblicher Macht, die durch die Frauenquote nicht erreicht werden kann. Oder ein Land in dem das elementarste Rechte von Frauen, Kinder mit der Hilfe einer Hebamme zu gebären, mit Füßen getreten wird und die Bedürfnisse von Neugeborenen ausgeblendet werden, weil sich eine natürliche Geburt nicht standardisieren, manipulieren, in Zeitpläne pressen und effizienter machen lässt?

Als Signal für Hebammen und die Zukunftsfähigkeit von Deutschland hat FlowBirthing seinen Health Media Award für herausragende und nachhaltige Kommunikation im Bereich Frauengesundheit allen Hebammen in Deutschland gewidmet mit den Worten: „Kraftvolle Geburten mit starke Frauen und mächtigen Hebammen für eine gesunde Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft!“

Wacht auf und stellt euch klar auf die Seite von Hebammen, in dem ihr z.B. Petitionen unterzeichnet oder auch an euren Bundestagsabgeordneten wendet. Die Zeit drängt!