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Schwangerschaft als Zustand erhöhter Klarheit

Schwangerschaft, Bewusstseinserweiterung, Selbsterkenntnis

Während der Schwangerschaft werden die Frauen zum Kanal. Sie werden feinfühliger und offener für Neues. Viele Frauen finden sich in der Schwangerschaft in einem Zustand erhöhter Klarheit. Eine ideale Zeit also, um aktiv an einer Erweiterung des Bewusstseins zu arbeiten.

Schwangerschaft als Zeit der Bewusstseinserweiterung
Schwangerschaft ist in mehrfacher Hinsicht ein Geschenk. Du darfst erfahren, wie es sich anfühlt, wenn neues Leben unter deinem Herzen wächst. Es ist aber auch eine wunderbare Gelegenheit, die Bewusstheit für sich selbst – und fürs Kind – zu erhöhen.

Geschenk des Himmels
Es ist wahrlich ein Geschenk des Himmels, dass viele Frauen in der Schwangerschaft feinere Antennen für sich und ihr Umfeld ausbilden. Dies ermöglicht eine Persönlichkeitsentwicklung auf ganz natürliche Art und Weise. Alles, was es dafür braucht, ist deine Bereitschaft, dich zu beobachten und immer wieder auf dein Innenleben zu achten.

Drei Anregungen, wie du während der Schwangerschaft an deiner Bewusstheit arbeiten kannst

  1. Versuche, dir bewusst zu werden, wie du denkst, reagierst, fühlst, agierst. Beobachte dich!
  2. Was hat es mit deinen Gefühlen auf sich? Nimm wahr, wann genau du dich (nicht) wohl, unsicher, müde, ärgerlich, ängstlich, überfordert fühlst. Verstehst du warum?
  3. Was treibt dich an? Was sind deine Gelüste, wo zieht es dich hin, was bereitet dir Vergnügen?

Selbsterkenntnis als Spiel mit sich selbst
Nimm die Anregungen als eine Anleitung zum Spiel mit dir selbst und betreibe es nicht verbissen. Mit der Zeit wirst du wahrnehmen, dass du immer selbstverständlicher mit deiner Innenwelt in Kontakt kommst, und irgendwann bist du direkt mit dir verbunden und musst dich nicht mehr beobachten, sondern fühlst, denkst, agierst bewusst im Einklang mit deiner inneren Wahrheit.

Wie lerne ich, Hilfe anzunehmen?

Hilfe und Unterstützung in der Schwangerschaft annehmen

Wenn es etwas gibt, was die meisten Menschen lernen müssen, dann ist dies, Hilfe anzunehmen. Gerade in der Schwangerschaft kann dies zur Herausforderung werden, da du jetzt hin und wieder auch erkennen wirst, dass du nicht mehr alles wie gewohnt alleine schaffst. Die meisten Frauen finden es schrecklich, auf Hilfe angewiesen zu sein. Warum ist das so?

Fünf Gründe, warum das Annehmen von Hilfe so schwer fällt:

  1. Wir stehen selbstbewusst im Leben und haben für unsere Unabhängigkeit gekämpft. Vielfach hängt unser Selbstwert am Tun, wenn wir z.B. gewohnt waren, uns über Leistung zu definieren.
  2. Die hilfsbedürftige Situation ist neu für uns. Wir waren bisher nur gewohnt, Hilfe anzubieten. Jetzt selbst um Hilfe zu bitten, fühlt sich unangenehm an.
  3. Hilfe annehmen ist in unserer Vorstellung verknüpft mit negativen Glaubenssätzen und Wertungen wie: „So weit ist es gekommen. Ich schaffe es nicht mehr alleine. Mit mir stimmt etwas nicht.“ Starke Frauen brauchen keine Hilfe.
  4. Wer alleine alles tut, der hat auch alles unter Kontrolle. Hilfe annehmen kann die Angst vor Abhängigkeit oder Nähe ankurbeln. Wir befürchten das dicke Ende am Schluss.
  5. Häufig stellt es sich auf den ersten Blick so dar, als ob es für das Selbsttun keine Alternative gibt. Keine Eltern in der Nähe, der Partner lehnt die Schwangerschaft ab oder die Freunde haben noch keine Kinder, sodass wir den Eindruck haben, wir hätten keine Wahl.

Bedürfnis nach Unterstützung in der Schwangerschaft
Dabei fühlen viele Frauen in der Schwangerschaft das Bedürfnis nach Umsorgt- und Versorgtsein. Sich „bemuttern“ zu lassen, ist eine wundervolle Einstimmung auf das Muttersein. Und noch etwas solltest du wissen: Wir können nur gut zu uns selbst sein, wenn wir auch anderen erlauben, uns beizustehen.

Zeit zu geben und zu nehmen
Jetzt ist die Zeit, in der du gefordert bist, alles zu geben, was du hast – körperlich, geistig, seelisch, damit dein Kind sich gut entwickeln kann. Du bringst dein Innerstes nach außen. Für diese großartige Aufgabe hast du es mehr als verdient, so viel Liebe, Aufmerksamkeit und eben auch Hilfe zu sammeln, wie es möglich ist. Lass Hilfe geschehen!

Schwangerschaft als Zeit der Selbstfindung

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung

Schwangerschaft ist eine Zeit großer Veränderungen. Ein Nebeneffekt dieser Transformationskraft kann sein, dass du das Bedürfnis hast, alles abzustreifen, was sich für dich nicht (mehr) stimmig anfühlt. Wenn du es zulässt, kann die Schwangerschaft auch eine Zeit der Selbstfindung sein.

Neugeburt als Frau und Mutter
Am Ende der Schwangerschaft wird nicht nur dein Kind geboren, sondern auch du als Mutter. So gehst also auch du durch einen Wandlungsprozess, der über die physische Veränderung hinausgeht und dich als ganzen Menschen einbezieht. Viele Frauen fühlen sich nach der Geburt auch wie neugeboren.

Kraft der Gefühle
Dieser Prozess der Neu-Findung geht meist mit starken Gefühlen einher. Gefühle zeigen an, wenn etwas gerade nicht richtig oder passend ist und sie geben den Dingen und Momenten einen ganz besonderen Wert. Dank der Gefühle erhältst du wertvolle Impulse, in welche Richtung du dich weiterentwickeln kannst und was du lieber loslassen solltest.

Emotionale Veränderungen in der Schwangerschaft
Wenn du während der Schwangerschaft auf deine Gefühle achtest, dann wirst du dein inneres Wachstum verfolgen können. Hier drei Tipps, wie du dir deiner Gefühle und ihrer Bedeutung für deinen Entwicklungsprozess bewusst werden kannst:

Drei Tipps für den Umgang mit Gefühlen in der Schwangerschaft

  1. Wenn du ein Gefühl verspürst, halte inne und frage dich, was du genau empfindest. Geh nicht darüber hinweg, sondern nimm dir Zeit. Gib dem Gefühl einen Namen. So holst du es aus dem Bereich des Unbewussten.
  2. Wenn du dir des Gefühls bewusst bist, dann geh einen Schritt zurück und überlege, wann du das Gefühl bekommen hat und was deine Empfindung ausgelöst hat. Nicht immer gibt es hier eine eindeutige Antwort.
  3. Habe den Mut, dich zu fragen, was das Gefühl dir sagen will. Welchen Hinweis will es dir geben? Keine Angst, ein Gefühl zu benennen und wahrzunehmen, heißt nicht, dass du dein Leben auf der Stelle verändern musst. Nimm es als Inspiration und Geschenk, dir selbst bewusster zu werden. Häufig will ein Gefühl nur gesehen werden, um dann weiterzuziehen.

Die Schwangerschaft kann neue (Selbst-)Erkenntnisse in dir wachrufen. Jetzt hast du besonders guten Zugang zu deinem wahren Selbst. Viel Freude an und mit dir!

Wie kann ich bewusst Vater werden?

Bewusste Schwangerschaft bezieht auch den Partner mitein. Auch der werdende Vater ist eingeladen, sich bewusst auf die neue Rolle und vor allem auch als Geburtsbegleiter vorzubereiten. Die Kunst dabei ist, präsent zu sein ohne Raum zu greifen, aktiv Vertrauen zu schenken und doch nichts zu tun außer Dankbarkeit und Liebe für die Mutter des Kindes zu empfinden und fließen zu lassen.

Schwangerschaft nutzen für Verbindungsstärkung
Bei der Geburt kommt das Innerste nach Außen und so ist es beinahe zwangsläufig, dass Unstimmigkeiten während des Geburtsverlaufes sich verselbständigen und nachteilig auswirken können. Das A und O ist daher eine offene, wertschätzende Kommunikation, in der beide Partner alles aussprechen dürfen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Die Zeit der Schwangerschaft dafür zu nutzen und eine tragfähige Zweierbeziehung aufzubauen, ist Gold wert als Ausgangspunkt für die Veränderungen, die kommen, wenn das Baby erst einmal da ist.

Geburtsbegleiter als mitfühlender Hüter einer Geburt im Flow
Während der Geburt geht es dann darum, die Rollen klar zu haben. Die Frau gibt den Takt vor, der Mann fließt mit im Lauf der Geburt. Er ist der Beschützer seiner Frau im Außen und hält alle unnötigen Störungen von ihr ab. Und er ist ihr liebevoller Vertrauter, der sich bewusst ist, dass es auch seine Liebe, sein Vertrauen in seine Frau ist, die dazu beitragen, dass sich der Geburtsverlauf ohne Komplikationen entwickeln kann. Mitfühlen statt mitleiden ist das Credo. Das setzt ein hohes Maß an Empathie und Verständnis für die Bedürfnisse seiner Frau voraus.

Einstimmung auf die Geburt als Paar
Häufig sind es auch die werdenden Väter, die Angst vor der Geburt haben bzw. sich um die Gesundheit ihrer Frau und ihres Kindes sorgen. Da die Schwangere und Gebärende sehr feine Antennen hat, nimmt sie die Sorgen und Unsicherheit auf, was zur Belastung werden kann, wenn darüber nicht bewusst gesprochen bzw. gearbeitet wird. So ist es ratsam, dass sich auch der werdende Vater auf die Geburt einstimmt. Dazu dient das FlowBirthing Buch und vor allem auch die FlowBirthing-CD. Mit der CD können Frau und Mann sich gemeinsam auf die Geburt ausrichten.

Allen (werdenden) Vätern einen schönen Vatertag!

Alternativer Schwangerschaftskongress Februar 2017

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Yvonne Butowski ist Veranstalterin des Online Kongresses. Ihre Erfahrungen mit Schwangerschaft und Geburt haben ihr dabei geholfen, ihr eigenes tiefes Selbst zu erkennen und ihre inneren Kräfte zu stärken.

Inzwischen ist sie als Promoterin der natürliche Schwangerschaft und Geburt aktiv. Beim Alternativen Schwangerschaftskongress hat sie namhafte Expertinnen (aus dem FlowBirthing Netzwerk: Kristina Rumpel, Kiria Vandekamp, Sydney Sobotka), die sich für ein Umdenken in der Geburtshilfe engagieren interviewt. Die Interviews sind sehr kraftvoll, berührend und inspirierend.

Der Kongress vermittelt Dir:

  • Wertvolle Tipps rund um alternative Schwangerschaft und natürliche Geburt
  • Inspirationen, wie Du Deine Schwangerschaft unbeschwerter erleben und genießen kannst
  • geballtes Fachwissen von 20 angesehenen Experten, damit Du Dein Kind im Einklang mit Deinem Körper und dem Neugeborenen
  • gesund und selbstbestimmt gebären kannst
  • Tipps, wie Du Dich und Dein Baby optimal mit Nährstoffen versorgen kannst, ohne synthetisch hergestellte Mittel

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos und die Anmeldung online möglich! Sei du dabei!

Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D ist in der Schwangerschaft als Zusatzgabe zu empfehlen. Vor allem in den dunklen Wintermonaten verhilft Vitamin D sich rundum wohler und fitter zu fühlen.

Vitamin D wird durch den Sonnenkontakt gebildet

In den Wintermonaten ist es schwerer ausreichend Vitamin D über den Sonnenkontakt zu bilden. Daher ist es ratsam, von November bis Februar Vitamin D als Nahrungsergänzung zu nehmen. Besonders für Schwangere hat dies Vorteile.

Nutzen von Vitamin D in der Schwangerschaft

  • Mit Vitamin D wird Lichtenergie aufgenommen, d.h. die Stimmung hellt sich auf
  • Mit leerem Vitamin D Speicher fühlt man sich schlapp, d.h. Schwangere, deren Körper Höchstleistung vollbringt, fühlen sich mit dem Turbo-Mittel einfach fitter
  • Ein Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko, dass das Kind an MS erkrankt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Vitamin D Mangel ausgleichen

Ein Vitamin D Mangel kann beim Arzt über einen Bluttest festgestellt werden. Es ist allemal sinnvoller vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel einen Bluttest zu machen. Vitamin D Mangel kommt gerade in den Wintermonaten bei den meisten Menschen vor. Wer über lange Zeit nicht gegensteuert, kommt in Gefahr ernster Erkrankungen, die alle meist mit einem Vitamin D Mangel beginnen. Vitamin D kann in Tropfenform genommen werden. Eine Kur in Absprache mit einer Heilpraktikerin oder Arzt ist ratsam.

Weitere Informationen auf der Website von Irmgard-Gräf, Gesundheitsberaterin.

Gute Wünsche zum Jahresende

Flowbirthing Rozhanitza Frau

Zum Jahresende bedanken wir uns bei allen FlowBirthing-Unterstützerinnen und Netzwerkpartnerinnen. Die Zahl der Menschen, die verstehen, welche Bedeutung Schwangerschaft und Geburt für das weitere Leben haben, wächst. Unser Kreis wird immer größer. Zum Jahresende wünschen wir:

Flowbirthing-Blog-Weihnachten_2016

Tai Chi Übung: Regenbogen schwingen

Regenbogen schwingen – diese Übung hilft während der Schwangerschaft und auch in der Zeit danach unter anderem bei folgenden Symptomen: Atemproblemen, Blähbauch, Kreislaufproblemen, bei schlechter Laune, bei Nerven- und physischer Schwäche sowie bei Schulterverspannungen u. v. m. Gerade im Hochsommer bei Hitzerekord leiden viele Schwangere an Schwangerschaftsbeschwerden. Das muss nicht sein:

Ausführung

Sie stehen in der Grundhaltung mit etwas breiterem Stand, das Gewicht gleichmäßig auf beiden Beinen, und legen Ihre Handflächen aufeinander. In dieser Gebetshaltung bringen Sie die Arme über den Kopf. Dort trennen Sie die Hände. Die linke Handfläche zeigt nun zum Bai Hui, zum Scheitel, die rechte Handfläche zeigt nach oben. Der rechte Arm sinkt auf Schulterhöhe. Ihr Blick folgt der sinkenden Hand. Gleichzeitig wird das Gewicht auf links verlagert und der rechte Fuß auf die Zehenspitze stellt. Die Bewegung nach rechts wiederholen.

Atmung

Einatmen, wenn die Hände über den Kopf steigen. Ausatmen, wenn eine Hand sinkt. Wenn der Atem langsamer fließen kann: zu einer Seite einatmen, zur anderen aus.

Abschluss

Hände locker auf den Unterbauch legen (während der Schwangerschaft: Hände zusammenbringen und in Gebetshaltung vor dem Körper absenken).

Imagination

Stellen Sie sich einen Regenbogen in schimmernden Farben vor. Spüren Sie in die Farben hinein. Vielleicht tut Ihnen heute eine Farbe ganz besonders gut. Bewegen Sie den bunten Regenbogen genussvoll über sich.

Tipp

Die Hüfte macht in der Gewichtsverlagerung nur eine minimale Bewegung. Schieben Sie die Hüfte nicht zu sehr zur Seite. Spüren Sie in die seitliche Dehnung!

Aus: „Tai Chi und Qi Gong in der Schwangerschaft“ von Barbara Reik

Die Metaphysik von Schwangerschaft und Geburt

Für die Erforschung der Metaphysik von Schwangerschaft und Geburt erhält eine niederländische Philosophin 1,3 Millionen Fördergelder der EU. Elselijn Kingma, die im englischen Southampton arbeitet, will mit ihrem Team die Schwangerschaft ganz neu erklären. Seit der Antike würden männliche Denker die Sicht auf Mutter und Kind prägen. Grund zur Freude? Aus urweiblicher Perspektive wohl eher nicht. Leider.
EU Fördergelder zur Erforschung des Verhältnis von Mutter und Embryo

Endlich soll der Beginn des Lebens erforscht werden. Bisher wurde aus Ignoranz schlicht übergangen, dass Schwangerschaft und Geburt das ganze Leben nachhaltig prägen. So wissen wir bisher viel zu wenig über die tieferen Zusammenhänge und was wir zu wissen glauben, sind Ergebnisse männlicher Kopfgeburten eines zutiefst weiblichen Lebens-Thema. Der weibliche Blick auf das Leben im Ursprung fehlt und führt zu einer einseitigen, männlich dominierten Weltsicht mit all den Problemen einer fehlgeleiteten Männlichkeit im Schlepptau.

Doch wird die Forschung von Kingma daran etwas ändern?

Die Forschungsfragen lassen vermuten, dass die Forscherin die Hürde des patriarchalen Zugangs der Wissenserschließung nicht nehmen wird. Die Frage inwieweit Mutter und Kind eins oder zwei sind, stellt sich aus ganzheitlicher und inwendig weiblicher Perspektive nicht. Die Betrachtung von Gegensätzen wie innen und außen ist einem männlich dominierten Weltbild geschuldet, das seit der Antike in uns zementiert ist. Die ständige Aufspaltung der Welt führt in die Irre und geht am Kern vorbei: die Gebärmutter ist der Raum, in dem sich die Trennung von innen und außen auflöst, damit das Wunder des Lebens stattfinden kann.

Einzigartige Lebens-Erfahrung dank der Fähigkeit, Leben zu schenken

Das Leben ist kein Irrgarten, sondern ein Labyrinth, das in die Geheimnisse des Lebens einführt. Es fördert weibliches Weisheitswissen zu Tage, welches durch die Wertschätzung der Gebärmutter als Ursymbol des Lebens zugänglich wird. Die Botschaft: Es gibt kein Getrenntsein. Wir alle sind mit allem, was ist, verbunden. Diese Erfahrung des All-eins-Sein ist während der Schwangerschaft und Geburt für Frauen nicht nur eine spirituelle, sondern mit jeder Faser in ihrem Körper erlebbar erfahren. Die Möglichkeit dieser Lebens-Erfahrung ist der große Unterschied von Frau und Mann.

Die weibliche Urkraft ist für die Erforschung von Schwangerschaft und Geburt wesentlich

Bewusst erlebt, ist Geburt kein schmerzhafter Trennungsvorgang, sondern ein dreifacher Verbindungsprozess: Verbindung von Körper-Seele-Geist, Verbindung zum neuen Leben im Bauch und Anbindung an die alles durchdringende universelle Schöpfungskraft. So können Geburten im Flow, kraftvoll und sicher verlaufen. Ohne die dafür notwendige urweibliche Kraft gäbe es kein Leben auf der Erde. Diese bei der Beschäftigung mit dem Beginn des Lebens außen vor zu lassen, ist ein Grund zur Resignation und nicht zur Freude und wird sehr wahrscheinlich zu verdrehten Erkenntnissen führen.

Verdrehte Erkenntnisse einer Welt, die Kopf steht

Verdrehte Erkenntnisse sind typisch für eine Welt, die auf dem Kopf steht, weil wir unsere Wurzeln nicht mehr kennen. 1,3 Millionen werden dafür zur Verfügung gestellt und noch dazu von der EU nach England in ein Land gegeben, das nicht mehr Teil der EU sein will. Was noch unverständlicher ist: das Wunder des Lebens wird ohne die für natürliche Geburten wesentliche Dimension der weiblichen Schöpfungskraft erforscht. Ja kann denn immer noch nicht sein, was nicht sein darf? So bauen wir unser Selbstverständnis in Europa auch lieber auf dem Mythos der vergewaltigten Königstochter Europa auf, anstatt an Europa als weitblickende dreifache Göttin einer matriarchalen Kultur zu erinnern. Damit vergeben wir uns die Chance wahrer Schwestern- und Brüderschaft und echter Verbindung als Fundament des Friedens in Europa.

Der urweibliche Blick auf den Beginn des Lebens könnte die Welt verändern

Der urweibliche Blick auf den Beginn des Lebens hat die Kraft, die Welt zu verändern. Dazu braucht es Mut, die Schleier der Erkenntnis lüften und nicht nur Forschungsergebnisse präsentieren zu wollen. Bedauernswert, denn das Thema ist für die Zukunft der Menschheit zentral – auch mit Blick auf den Terror und die Gewalt in der Welt. Peace on earth begins with birth!

Lesen Sie den Feuilleton Artikel der Süddeutschen Zeitung über das Forschungsprojekt von Philosophin Kingma und schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu! Vielen Dank.

Das Phänomen der unbemerkten Schwangerschaft

Das Gegenteil einer bewussten Schwangerschaft ist eine unbemerkte Schwangerschaft. Mediziner sprechen von „Gravitas suppressalis„, ein Phänomen, das 1300 Frauen pro Jahr betrifft. Plötzlich Mutter zu sein, ist ein großer Schock. Die betroffenen Frauen benötigen Hilfe und Verständnis. Immer gibt es gute Gründe für die Verdrängung.

Verdrängte Schwangerschaft

Von einer verdrängten Schwangerschaft spricht man, wenn eine Frau bis zur 20. Woche nicht wahrnimmt, dass sie schwanger ist. In Deutschland bemerken rund 270 Frauen pro Jahr ihre Schwangerschaft nicht bis zur Geburt.

Unbewusster Prozess

Das Phänomen sorgt regelmäßig in den Medien für Aufsehen. Doch die Frauen trifft keine Schuld, die Verdrängung läuft unbewusst ab und es gibt meist gute Gründe dafür. Sehr junge Frauen sind häufiger davon betroffen, aber auch 80 Prozent der Schwangeren sind in einer festen Partnerschaft und gut die Hälfte der Frauen war bereits schon schwanger.

Unbewusst schwanger

Eine bewusste Schwangerschaft hat zum Ziel, sich auf die Veränderungen einzulassen, die Zeit der Schwangerschaft zum Verbindungsaufbau mit dem Baby im Bauch zu nutzen und sich Kraftquellen zu erschließen um für die Geburt und die Mutterrolle vorbereitet zu sein. All dies fällt bei einer nicht bewusst wahrgenommenen Schwangerschaft weg und kann zu Problemen führen.

Die betroffenen Frauen benötigen häufig psychologische Hilfe, um mit der unerwarteten Situation und dem Baby umgehen zu können. Eine verdrängte Schwangerschaft hat nichts mit der Frage zu tun, ob diese Frauen gute Mütter sein werden. In der schwierigen Situation benötigen sie besonders viel Verständnis.

Auf Facebook haben wir einen Artikel eines Berliner Frauenarztes und Psychotherapeuten geteilt, der sich seit über 20 Jahren mit dem Phänomen der verdrängten Schwangerschaft befasst.

Bewusstes Leben in der Schwangerschaft

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Die Zeit der Schwangerschaft ist oft der Einstieg in den Umstieg – insbesondere mit Blick auf Ernährung, Kosmetik, Kleidung und versteckte Weichmacher. Es geht dabei darum, ein Körperbewusstsein zu entwickeln, welche Produkte dir gut tun und dich und dein Kind nicht belasten oder sogar schädigen können.

Ganz oben steht dabei natürlich das Thema bewusste Ernährung. Ganz klar: Genussmittel sind während der Schwangerschaft und Stillzeit tabu. Aber es gilt auch zwischen Nahrungsmittel und Lebensmittel zu unterscheiden. Lebensmittel sind Mittel, die das Leben fördern wie etwa alle frischen Sachen oder bekömmliche Lebensmittel wie Dinkel. Bio-Lebensmittel bieten sich besonders an, da sie keine Pestizide enthalten und aufgrund der schonenden Herstellung einfach bekömmlicher sind.

Eine Umstellung auf Bio hört gewöhnlich bei der Nahrung nicht auf. Um die Schadstoffbelastung in deinem Körper zu reduzieren, lohnt es sich, auch die Produkte der Körper- und Schönheitspflege genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Grunde solltest du nichts cremen, was du nicht auch essen könntest.

Die Haut ist dein größtes Organ und auch besonders durchlässig für Umweltgifte aller Art. Daher lässt sich die Frage des Umstiegs auch auf Kleidung ausweiten. Über die Haut gelangen die Schadstoffe direkt in den Blutkreislauf und damit zu deinem Baby. Meide besonders schwarze Kleidung, da für die Färbung schwarz besonders viele Chemikalien verwendet werden müssen. Mal ganz abgesehen, dass schwarz für die Zeit der Schwangerschaft eine No-go Farbe sein sollte, da sie dir Energie raubt.

Außerdem lieber kein Plastikgeschirr in der Schwangerschaft. Eine Studie hat herausgefunden, dass die Mütter, die in der Schwangerschaft Essen in Plastikboxen aufbewahren oder von Plastikgeschirr aßen, dass deren Kind im Alter von fünf bis elt Jahren nachweislich ein höheres Asthmariskio hatten. Kunststoff enthält zumeist Weichmacher, die sich sowohl im Blut der Schwangeren als später auch im Blut der neugeborenen Baby gefunden haben.

Um auf Nummer sicher zu gehen raten die Experten neben Bio Kosmetik auch zum Umstieg auf geruchsfreie Seifen und Waschmittel und zum Verzicht von Raumdüfte sowie von Vinylböden, da sich auch hier Weichmacher verstecken und über die Haut aufgenommen werden können.

Nicht nur die Umwelt, auch dein Baby wird dir die Beschäftigungen mit diesen Themen danken!

Viel Freude beim bewussteren Leben…

Verliebt in das Baby im Bauch

Flowbirthing-Blog Nora Amala Bugdoll

Eine tiefe Verbindung mit dem Baby im Bauch ist Seelenbalsam für die Schwangere und das Kind. Denn das ist ja der Sinn der Schwangerschaft. Und diese intensiv und positiv zu fühlen gibt der Frau Kraft und Ruhe. Für das Baby ist die Zeit im Bauch die wichtigste Zeit seines Lebens, denn die gesamte körperliche und psychologische Grundlage für das Leben passiert bereits vor der Geburt.

Emotionen in der Schwangerschaft beeinflussen auch die Geburt

Jedes Jahr findet Wissenschaftler neue Beweise für die immense Wichtigkeit dieser Lebensspanne im Bauch. „Jede Regung der inneren Welt der Mutter berührt auch Körper und Seele des Kindes“ (Zitat: Dr. med. Hidas Dr. phil. Raffai). Die Emotionen während der Schwangerschaft beeinflussen auch den Verlauf der Geburt. Kaum eine Schwangere ist sich darüber so richtig bewusst.

Beziehung zum Baby im Bauch öffnet Horizont für spirituelle Dimension

Für die Frau kann die Beziehung zum Ungeborenen Kind sehr schnell auch spirituelle Dimensionen annehmen, denn sie ist dem Wunder des Lebens so fühlbar nahe wie sonst selten. Auch der Vater kann in die vorgeburtliche Beziehung mit eingebunden werden und profitiert ebenso stark davon, da er ja ansonsten etwas weiter weg vom Gesehen ist und so ebenso die Bindung, Liebe und das Wunder hautnah erfahren kann.

Tiefe emotionale Verbindung von Mutter und Kind in der Schwangerschaft

Was für eine tiefe Verbindung ist das? Es ist eine emotionale Verbindung, denn darum geht es bei Beziehungen. Die Grundlage dieser Verbindung bringt eigentlich jede Schwangere mit. Und allein die Tatsache, wie stark engagiert und offen sie dafür ist, mit dem neuen Menschen jetzt schon nahe zu sein, definiert die Tiefe der Beziehung. Das Baby ist nämlich auf jeden Fall dafür bereit. Es wartet darauf.

Nora Amala Bugdoll
Möchten Sie in Kontakt mit Frau Bugdoll treten, dann schreiben Sie ihr unter nora@rund-und-gluecklich.de.  

 

 

 

Schüßler-Salze: Salze des Lebens

Angelika Wolffskeel

Eine Schwangerschaft ist die Verbindung und Verwirklichung des weiblichen männlichen Prinzips, mit dem Ziel Neues Leben zu schaffen. Es gilt nun, neben der körperlichen Umstellung auch eine ganz erhebliche persönliche Leistung zu erbringen. Es wird nie mehr sein, wie es vorher war. Frei nach Martin Walser „Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße“! Viele Paare gehen ganz bewusst gemeinsam den Weg um Elternschaft anzutreten. Die Schüßler-Salze unterstützen ganz gezielt Ihren Wunsch nach einem guten Startkapital für Ihr gewünschtes Kind.

Das Geheimnis der Schüßler Salze

Worin liegt das Geheimnis der Schüßler-Salze? Warum können potenzierte Mineralstoffe nach Dr. Schüßler vielen Menschen helfen, wo oftmals teure Pillen zu keinem wirklich zufrieden stellenden Erfolg führen und das Wunderbare dabei „ohne Nebenwirkungen“.

Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen vertrauen auf diese sanfte und dazu noch preiswerte Heilmethode nach Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler, (1821-1898):

„Gesundheit ist das quantitative Gleichgewicht der einzelnen Mineralsalze, Krankheit entsteht erst durch das Ungleichgewicht dieser Mineralsalze“.

Die Biochemie nach Dr. Schüßler will und soll kein homöopathisches Heilverfahren im Sinne der der Hahnemann’schen Ähnlichkeitsregel sein. Vielmehr basiert diese auf den naturwissenschaftlichen-rationalen Erkenntnissen über die Physiologie des Stoffwechsels, der ohne die essenziellen Mineralien, die Dr. Schüßler ja als Funktionsmittel bezeichnet, kein Stoffwechsel funktionieren kann.

Forschungsergebnisse von Dr. Schüßler haben Bestand

Dr. Schüßler war ein begnadeter Beobachter. Seine Therapieempfehlungen haben bis heute ausnahmslos alle noch Bestand und mit heutigen Forschungsergebnissen sind diese nachvollziehbar geworden.

Immer wieder beschäftigte ihn die Frage, genau wie uns heute, ob denn winzige Stoffmengen einer homöopathischen D 6- oder D 12-Potenz wirklich so viel Gutes bewirken kann. Diese laut werdenden Zweifel seiner Zeitgenossen kann man nachlesen:
„Die Natur arbeitet nur mit Atomen und Atomgruppen oder Molekülen.“

„Daß verschwindend kleine, unwägbare Stofftheilchen im Organismus wirken können, lässt sich (…) nicht bestreiten (…).“

„Der Gehalt einer Zelle an Mineralstoffen verschwindend klein (…). Auch allopathische Mittel sind in kleinen Gaben wirksam.“

„(..) und ein dem winzigen Manco entsprechender Ersatz (…) kann die Resorption (…) bewirken.“

,,(…) wie klein darf dann die Magnesia-Gabe sein, mittels welcher man eine Neuralgie curiren will, die durch ein verschwindend kleines Deficit an genanntem Salze in einem winzigen Theile des Nervengewebes bedingt ist?“

Hier erkennen wir deutlich, dass wir nicht riesige Mengen benötigen, um einem Mangelsymptom zu Leibe zu rücken. Daraus folgern wir, jedes Defizit beginnt mit einem kleinen Quäntchen, einem minimalem Defizit und um dieses decken zu können, benötigen wir nicht gleich den Tagesbedarf eines Menschen aufzufüllen, sondern eben nur dieses Quäntchen. Wir kennen das Sprichwort, das der letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt, und so erkennen wir, dass es die winzige kleine Fehlmenge ist, die durch Schüßler-Salze ersetzt, eine Zelle wieder funktionieren lassen. Dr. Schüßler betonte immer wieder, dass die homöopathische Aufbereitung nicht dem homöopathischen Signalprinzip dient, vielmehr lediglich der besseren Bioverfügbarkeit.

„Alle in Wasser unlöslichen Stoffe müssen bis auf mindestens die sechste Stufe der decimalen Verdünnungs-Scala gebracht werden; die in Wasser löslichen können auch in niedrigeren Verdünnungen durch die erwähnten Epithelzellen treten.“

Machen wir uns frei von der irritierenden Vorstellung, es müsse jeweils das gleiche Salz sein, das in kleiner Menge die Bewegung der großen Menge anstößt, dann hat Dr. Schüßler in einer prophetischen Vorhersage, gezeigt, was Physiologie und Neurophysiologie erst seit ca. 30 Jahren wissen, dass nämlich die verschiedenen Salze sich gegenseitig beeinflussen und sich in ihrer Bewegung steuern.

„(…) kann aber (…) in der zwischen den Zellen befindlichen Ernährungsflüssigkeit ein Deficit an einem Salze mit consecutiver (nachfolgender) Störung der Molekularbewegung vorhanden sein. Diese Störung kann den Eintritt eines Ergänzungssalzes aus dem Blut in die betreffenden Interzellulärräume verhindern.“

Kenntnisstand heute:

  1. Eine winzige Menge an Magnesium als Kern der „Kalium-Natrium-Pumpe“ (ATPase) große Mengen Kalium in die Zelle hinein und Natrium aus der Zelle hinaus befördert, und in Folge damit das Ruhepotential der Nerven aufbaut.
  2. Eine winzige Menge an Calcium an der Zellmembran deren Durchlässigkeit steuert und damit der Zusammenbruch der nervlichen Stabilität verhindert wird.
  3. Die Umsetzung eines Nervenimpulses in Muskelarbeit an der motorischen Endplatte durch die Freisetzung winziger Calciummengen vermittelt wird und durch ebenso winzige Magnesiummengen verhindert werden kann.
  4. Alleine die Anwesenheit von winzigen Mengen freier Eisen-Ionen ermöglicht der Fresszelle überhaupt erst das Killen eines Bakteriums.
  5. Wird ein Nervenimpuls am Ranvier’schen Knoten durch Natrium-Ionen übertragen, dann entspricht dies einer Potenz D 18. Geben wir nun eine Schüßler-Salz-Tablette Nr. 8 D 6 (Natrium chloratum) reicht dies, um ca. 250 Milliarden Nervenimpulse weiterzuleiten.

Wir postulieren:

Die Biochemie nach Dr. Schüßler stellt ohne Zweifel ein Regulationsverfahren dar, welches im naturwissenschaftlichen Sinne erklärbar ist. Dr. Schüßlers Biochemie ist modern geworden. Mit Hilfe der Biochemie nach Dr. Schüßler haben Therapeuten wie Laien eine hochwirksame Heilmethode an Ihrer Seite, um die vielen Unpässlichkeiten im Alltag einer Wende zuzuführen. Eigenverantwortlichkeit zu übernehmen, Präventiv zu handeln und zu denken, ist mehr denn je gefragt, auch in der Medizin.

„Wie wäre es, wenn wir uns auf die Suche machen würden nach Gesundheitserreger, anstatt immer nur die bösen Krankheitserreger zu verfolgen.“

Ich wünsche Ihnen jedenfalls mit dem Gesundheitserreger Dr. Schüßler viel Freude und Erkennen im Umgang damit, für Sie selbst.

Gräfin Wolffskeel
Praxis für Naturheilkunde und psychologischer Beratung
www.graefin-wolffskeel.de

Gelassen durch die Schwangerschaft

Sabine Hochmuth

„Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung, und sie gedeiht mit der Freude am Leben“, schrieb Thomas von Aquin. In diesem kurzen Satz des vor rund 700 Jahren aktiven philosophierende Dominikaners steckt viel Wahres. Doch wie komme ich als Schwangere in diesen gelassenen Zustand, wo es doch so unendlich viel zu lesen und zu hören gibt, was alles nicht gut laufen könnte?

Gelassen durch die Schwangerschaft, aber wie?

1. Ängste anschauen und verstehen lernen

Angst ist nicht prinzipiell schlecht und (gesunder) Respekt vor der Geburt sicher angebracht und sinnvoll. Kontraproduktiv wird es dann, wenn Sorge, Unruhe und Furcht Ihre Gedanken bestimmen, Sie gar lähmen und sich schwächend auf Ihr Selbstvertrauen auswirken. Und genau hier setzt die Philosophie des Flowbirthing an: Es geht um die Rückbesinnung auf das in jeder Frau vorhandene urweibliche Wissen und die natürliche Kraft, welche eine selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt möglich machen. Und wie finde ich diesen inneren Schatz? Nach meiner Erfahrung braucht es insbesondere bei uns europäischen Frauen zunächst etwas für den Kopf. Denn wenn ‚frau‘ die individuellen Ursachen und vielleicht sogar den Sinn hinter den Unsicherheiten und Befürchtungen erkennt, lassen sich diese leichter verstehen und somit auch überwinden. Auch eventuell tiefer sitzende Blockierungen oder familiär bedingte, unbewusste Denk- und Verhaltensmuster wollen gefunden, wahrgenommen und verstanden werden.

2. Achtsamkeitstraining zur Integration der Ängste

Im zweiten Schritt kann dann folgen, was heute meist unter dem Begriff Achtsamkeitstraining bekannt ist. Dabei geht es um Besinnung, einen bewussten Perspektivwechsel und die Lenkung der Aufmerksamkeit auf das, was ich erreichen möchte. Weg also von der Sorge hin zum Vertrauen – in meine eigene Kraft, meine Intuition, mein Bauchgefühl. Dazu braucht es eigentlich ’nur‘ eine Entscheidung. Sie kennen sicherlich die Aussage: „Wo Licht ist, ist auch Schatten“? Hintergrund ist das spirituelle Wissen um die Polarität der Welt, nämlich, dass ein Zustand nur gleichzeitig mit einem anderen existiert. Das bedeutet: Helligkeit erkenne ich dann, wenn ich weiß, was Dunkelheit ist. Und auf welchen der beiden ich meinen Fokus, meine Konzentration und meine Denken ausrichte, kann ich mir selbst aussuchen.

Wenn ich also gelassen, vertrauensvoll und lebensfroh in meine Geburt gehen möchte, bedarf es der Bewusstwerdung meiner ‚Verhinderer‘, dann ein inneres Aufräumen und schließlich meine Entscheidung dafür. Manchmal ist das jedoch leichter gesagt als getan und braucht zumindest am Anfang etwas Anleitung…

Sabine Hochmuth, Ethnologin, Pädagogin, Reiki-Meisterin, – Coach und -Lehrerin
www.reiki-und geburt.de
www.lust-zu-leben.de