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Schlagwort: Weiblichkeit

Bei Kinderwunsch: Urkräfte in dir in Balance bringen

Kennst du die Urkräfte des Lebens? Männlich-weiblich sind die Kräfte des Lebens, die auch in uns wirken. Da wir (noch) in einer einseitig männlich dominierten Welt leben und ans Außen angepasst haben, sind auch unsere inneren Kräfte meist aus der Balance. Das heißt die männlichen Kräfte in uns bestimmen unser Denken und Handeln. Die weiblichen Kräfte leben wir meist nur unterdrückt oder in ihrer negativen Form. Wie sich das zeigt, kannst du im Buch „Die Kraft des Weiblichen“ der Schlüssel für Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt von Kristina Marita Rumpel nachlesen. Sehr erhellende Einsichten auch was das Miteinander von Frau und Mann und Beziehungsprobleme angeht. Was aber hat das jetzt mit Kinderwunsch zu tun? Sehr sehr viel…

Weiblich-männliche Kräfte aus der Balance 

Empfangen und ein Kind austragen und gebären ist eine durch und durch weibliche Qualität, da nur der weibliche Körper zu diesem Wunder fähig ist. In der modernen, hektischen, durchgetakten Welt haben wir kaum noch die Ruhe und Muße in diese weiblichen Qualitäten in uns hineinzuspüren und uns für das Wunder zu öffnen. Wer nur in seiner männlichen Kraft als Frau lebt im Beruf und Alltagsstress, ist es dann natürlich sehr sehr schwer den Körper auf Knopfdruck aufs Öffnen, Empfangen, Hingeben zu programmieren. Eine Balance der Kräfte in uns – nicht nur in der Kinderwunschzeit, aber da ganz besonders – die Grundlage für ein erfülltes Leben.

Balance ermöglicht uns aus der vollen Kraft zu schöpfen 

Die Balance von männlicher und weiblicher Energie in uns ist für unser Wohlempfinden, für unser Lebendigsein und dafür, unser volles Potential ausschöpfen und nicht nur einseitig unterwegs zu sein, so wichtig. Alicia Kusumitra, Maya-Schamanin und Mutter, die 3 ihrer 6 Kinder alleine geboren hat, schreibt: „Ich hab eine Meditation zur Vereinigung der männlichen und weiblichen Energie gemacht und mich bewusst mit dem Platz in Gran Canaria verbunden…es wurde ganz heiß in meinem Schoß und auch die Kundalini entlang der Wirbelsäule rauf…danke, was für eine kraftvolle Energie!“

Sie veranstaltet gerade den wundervoller Online Kongress Hara-meets-wombpower. Ein Kongress, der weibliche-männliche Energien in uns und in der Welt wieder in die Balance bringt. Unsere Womb Power verbindet sich mit der männlichen Kraft und wir können das Leben wieder neu gebären. Es lohnt sich wirklich dabei zu sein.

Initiatorin von FlowBirthing als Speakerin dabei

Am 23. Januar 2018 um 21 Uhr ist das Interview von Kristina Marita Rumpel zu sehen. Sie erzählt darin, wie aus der Einseitigkeit, die sie fast das Leben gekostet hätte, wieder in die Balance und ihre weibliche Kraft gefunden hat und so heute ihre Vision als Autorin und Mentorin für den weiblichen Weg leben kann. Sehr inspirierend!
Hier geht es zur kostenlose Anmeldung!
Der Online Kongress geht noch bis zum 28. Januar und endet mit einem Abschluss-Webinar mit Kristina, Alicia, Ramadas und Konstantin – Wege in die Balance weiblicher-männlicher Energie und Kraft. Zugang zum Webinar nur, wenn du bereits beim Online Kongress kostenlos angemeldet bist!

Menstruation als die Kraftquelle der Weiblichkeit

Schwangerschaftstest

Das Eintreten der Regelblutung genau zu dem Zeitpunkt, an dem man eigentlich auf ein Ausbleiben hofft, ist ein großer Stressfaktor. Für Frauen mit Kinderwunsch heißt es aber trotzdem, sich in aller Wertschätzung mit dem weiblichen Körper zu befassen. Es gilt, ein Gespür für den weiblichen Zyklus zu entwickeln. Schauen Sie nicht mit Stress auf die Menstruation! Sondern erkennen Sie sie als ein Zeichen, dass die Realisierung des Kinderwunsches möglich ist: Die Kraft der Menstruation entdecken, darin liegt ein Schlüssel.

Ziel umkreisen und nicht mit Kopf durch die Wand

Ein Schlüssel dieser Negativspirale zu entkommen, ist, sich mit der Kraft der Menstruation vertraut zu machen und den Zyklus aus lebensförderlicher Perspektive zu beleuchten. Im weiblichen Zyklus liegt das Wunder des Lebens verborgen. Sich für dieses Wunder zu öffnen, bedeutet einen Schritt zurück zu treten und neu staunen zu lernen über das Zusammenspiel aus weiblichem Körper und kosmischen Zyklen. In der Natur gibt es keine klaren Kanten und Punktlandungen. Es gibt nur Prozesse, Verflechtungen, Teile im Großen und Ganzen und so gilt es, das Ziel zu umkreisen.

Kraft der Menstruation

Für manche Frauen mag es sich abwegig anhören, sich nicht auf die Befruchtung, sondern auf die Menstruation zu fokussieren, aber in diesem Paradoxon öffnet sich der Zugang zum Leben von seiner intuitiven Seite, die ihre Kraft aus sich selbst heraus bezieht. Das Blut der Menstruation bewusst wahrzunehmen, bringt sie in Kontakt mit der weiblichen Urkraft, jener Kraft, die alles Leben durchdringt und ohne die eine Geburt und Schwangerschaft auf natürlichem Wege schwer möglich ist.

Auch wenn „Menstruation“noch immer zu den großen Tabuthemen gehört, weil viele Frauen an Schmerzen, Unwohlsein oder geringerer Belastbarkeit leiden: Die Periode ist viel mehr als lästig! Sie ist der Boden weiblicher Schöpfungskraft.

  • Schätzen Sie Ihre Menstruation, denn sie ist ein Zeichen für Ihre Fruchtbarkeit!
  • Ihre Menstruation hilft Ihnen dabei, neues Leben zu schenken!
  • Haben Sie keine Angst vor dem Eintreten Ihrer Regelblutung!

Webinar für Frauen mit Kinderwunsch

Das Webinar öffnet den Blick für die Menstruation als Teil eines monatlichen Zyklus aus Entstehen, Werden, Vergehen und Neubeginn. Innerhalb eines Monats vollzieht eine Frau den ewigen Kreislauf des Lebens nach. Diesen Ablauf bewusst nachzuvollziehen, bringt ungeahnte Kraft und Freude am Weiblichsein zurück. Das Webinar ist daher auch für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch interessant, weil es die körperlichen Prozesse aus rein weiblicher Perspektive neu beleuchtet. Der nächste Termin findet statt am: Montag, 6. Februar 2017 um 19 Uhr, Kosten 12 Euro, Anmeldung hier!

Die Kraft des Weiblichen

Flowbirthing Blog DieKraftdesWeiblichen

„Männlich und weiblich sind elementare Lebensqualitäten: Während die männliche Kraft Lebe, die Leben aus sich heraus schöpfen und ausfüllen kann. Wir alle – Mann und Frau – tragen beide Pole in uns; unseren weiblichen Anteil positiv zu leben und ihm als sinnstiftendem Lebenskontext auch in der Gesellschaft Raum zu geben, ist der Schlüssel in eine friedlichere Welt und damit in eine lebensbejahende und lebenswerte Zukunft!“ Kristina Marita Rumpel, Autorin des Sachbuchs „Die Kraft des Weiblichen“, sieht in einer Neubelebung der weiblichen Urkraft die Chance, sowohl die Geschlechter als auch die Weltreligionen miteinander zu versöhnen, sodass alle Menschen ihr volles Potenzial entfalten und in Frieden mit sich und der Welt leben können.

FlowBirthing und die Kraft des Weiblichen

Ein klares Ja. Geburten waren und sind immer auch kulturell überformt. Wie wir gebären, sagt viel mehr über den geistigen Horizont einer Zeit aus als über Geburten, wie sie im Grunde sein könnten. Die Geburtshilfe in Deutschland ist von einem Sicherheits- und Risikodenken und einer Technikgläubigkeit geprägt. Das hat zur Folge, dass nur noch sieben Prozent der Kinder natürlich geboren werden. Wenn wir nicht wollen, dass natürliche Geburten aussterben und immer mehr Frauen und Kinder durch vermeidbare Eingriffe traumatisiert werden, braucht es ein Umdenken im Sinne einer neuen Geburtskultur. Dafür trete ich ein. Darüber hinaus wirft mein Standpunkt ganz grundsätzlich die Frage auf, wie viel Raum wir dem Natürlichen, dem Weiblichen, dem Mysterium des Lebens in einer hoch technisierten, rationalen Welt einräumen wollen.

Die Rückkehr der weiblichen Kraft

Ich habe mich gefragt: Wenn es nicht einmal unter der Geburt, einem durch und durch weiblichen Akt, selbstverständlich möglich ist, Zugang zur weiblichen Kraft zu finden und Weiblichkeit zu zelebrieren, ja wo denn dann? In der Geburtshilfe dominiert seit Jahrhunderten der männliche Blick auf Geburt, und ich habe festgestellt, dass dies für andere Bereiche ebenso gilt. Wir leben in einer männlich dominierten Welt, was wiederum zu einer eindimensionalen Sicht auf das Leben führt; und Einseitigkeit, egal in welche Richtung, ist immer schädlich. Ich möchte mit meinem zweiten Buch die selbst auferlegte Begrenzung sowie alte Fesseln aufbrechen und dazu beitragen, dass „männlich“ und „weiblich“ GLEICH gültig in der Welt wirken können. Dafür brauchen wir ein neues Verständnis von „weiblich“ und „männlich“ als Urkräfte des Lebens. Diese Sichtweise birgt eine enorme Bereicherung für das persönliche Leben und ist in meinen Augen auch der Schlüssel in eine lebensbejahende und friedliche Welt.

Aufwertung weiblicher Qualitäten als Voraussetzung für Versöhnung und Frieden in der Welt

Wir brauchen in meinen Augen dringend eine Stärkung der weiblichen Kraft in Frau und Mann, denn wir alle haben männliche wie weibliche Seelenanteile in uns. Damit ginge eine Aufwertung der weiblichen Qualitäten einher als jene Qualitäten, die in eine lebenswerte Zukunft führen. Mit der Zunahme an Kreativität, Empathie und Intuition in der Welt besteht die Hoffnung, dass es zu einem Ausgleich der Kräfte kommt und wir die Polaritäten überwinden. Denn die Aufspaltung von Frau und Mann, Mensch und Natur, arm und reich, gut und böse ist der Stachel in unserem Fleisch und der Schmerz der Menschheit, den es zu heilen gilt durch eine integrierte, das heißt ganzheitliche Herangehensweise an das Leben. Dann wird der Weg frei für Konzepte, die dem Leben dienen.

Mehr zum Buch und zur Autorin auf den Seiten des Mankau Verlages!

Die Metaphysik von Schwangerschaft und Geburt

Für die Erforschung der Metaphysik von Schwangerschaft und Geburt erhält eine niederländische Philosophin 1,3 Millionen Fördergelder der EU. Elselijn Kingma, die im englischen Southampton arbeitet, will mit ihrem Team die Schwangerschaft ganz neu erklären. Seit der Antike würden männliche Denker die Sicht auf Mutter und Kind prägen. Grund zur Freude? Aus urweiblicher Perspektive wohl eher nicht. Leider.
EU Fördergelder zur Erforschung des Verhältnis von Mutter und Embryo

Endlich soll der Beginn des Lebens erforscht werden. Bisher wurde aus Ignoranz schlicht übergangen, dass Schwangerschaft und Geburt das ganze Leben nachhaltig prägen. So wissen wir bisher viel zu wenig über die tieferen Zusammenhänge und was wir zu wissen glauben, sind Ergebnisse männlicher Kopfgeburten eines zutiefst weiblichen Lebens-Thema. Der weibliche Blick auf das Leben im Ursprung fehlt und führt zu einer einseitigen, männlich dominierten Weltsicht mit all den Problemen einer fehlgeleiteten Männlichkeit im Schlepptau.

Doch wird die Forschung von Kingma daran etwas ändern?

Die Forschungsfragen lassen vermuten, dass die Forscherin die Hürde des patriarchalen Zugangs der Wissenserschließung nicht nehmen wird. Die Frage inwieweit Mutter und Kind eins oder zwei sind, stellt sich aus ganzheitlicher und inwendig weiblicher Perspektive nicht. Die Betrachtung von Gegensätzen wie innen und außen ist einem männlich dominierten Weltbild geschuldet, das seit der Antike in uns zementiert ist. Die ständige Aufspaltung der Welt führt in die Irre und geht am Kern vorbei: die Gebärmutter ist der Raum, in dem sich die Trennung von innen und außen auflöst, damit das Wunder des Lebens stattfinden kann.

Einzigartige Lebens-Erfahrung dank der Fähigkeit, Leben zu schenken

Das Leben ist kein Irrgarten, sondern ein Labyrinth, das in die Geheimnisse des Lebens einführt. Es fördert weibliches Weisheitswissen zu Tage, welches durch die Wertschätzung der Gebärmutter als Ursymbol des Lebens zugänglich wird. Die Botschaft: Es gibt kein Getrenntsein. Wir alle sind mit allem, was ist, verbunden. Diese Erfahrung des All-eins-Sein ist während der Schwangerschaft und Geburt für Frauen nicht nur eine spirituelle, sondern mit jeder Faser in ihrem Körper erlebbar erfahren. Die Möglichkeit dieser Lebens-Erfahrung ist der große Unterschied von Frau und Mann.

Die weibliche Urkraft ist für die Erforschung von Schwangerschaft und Geburt wesentlich

Bewusst erlebt, ist Geburt kein schmerzhafter Trennungsvorgang, sondern ein dreifacher Verbindungsprozess: Verbindung von Körper-Seele-Geist, Verbindung zum neuen Leben im Bauch und Anbindung an die alles durchdringende universelle Schöpfungskraft. So können Geburten im Flow, kraftvoll und sicher verlaufen. Ohne die dafür notwendige urweibliche Kraft gäbe es kein Leben auf der Erde. Diese bei der Beschäftigung mit dem Beginn des Lebens außen vor zu lassen, ist ein Grund zur Resignation und nicht zur Freude und wird sehr wahrscheinlich zu verdrehten Erkenntnissen führen.

Verdrehte Erkenntnisse einer Welt, die Kopf steht

Verdrehte Erkenntnisse sind typisch für eine Welt, die auf dem Kopf steht, weil wir unsere Wurzeln nicht mehr kennen. 1,3 Millionen werden dafür zur Verfügung gestellt und noch dazu von der EU nach England in ein Land gegeben, das nicht mehr Teil der EU sein will. Was noch unverständlicher ist: das Wunder des Lebens wird ohne die für natürliche Geburten wesentliche Dimension der weiblichen Schöpfungskraft erforscht. Ja kann denn immer noch nicht sein, was nicht sein darf? So bauen wir unser Selbstverständnis in Europa auch lieber auf dem Mythos der vergewaltigten Königstochter Europa auf, anstatt an Europa als weitblickende dreifache Göttin einer matriarchalen Kultur zu erinnern. Damit vergeben wir uns die Chance wahrer Schwestern- und Brüderschaft und echter Verbindung als Fundament des Friedens in Europa.

Der urweibliche Blick auf den Beginn des Lebens könnte die Welt verändern

Der urweibliche Blick auf den Beginn des Lebens hat die Kraft, die Welt zu verändern. Dazu braucht es Mut, die Schleier der Erkenntnis lüften und nicht nur Forschungsergebnisse präsentieren zu wollen. Bedauernswert, denn das Thema ist für die Zukunft der Menschheit zentral – auch mit Blick auf den Terror und die Gewalt in der Welt. Peace on earth begins with birth!

Lesen Sie den Feuilleton Artikel der Süddeutschen Zeitung über das Forschungsprojekt von Philosophin Kingma und schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu! Vielen Dank.

Die Bedeutung von „Pfingsten“

Gemälde mit Tauben und Augen

An Pfingsten kommt der Heilige Geist über uns. Oder was erinnern wir an Pfingsten eigentlich? An Pfingsten feiern wir das Leben in all seiner Vielfalt und Sosein. Es ist die weibliche Schöpfungskraft, der wir an Pfingsten gewahr werden. Sie ist der göttliche Schöpfungsimpuls, dem wir alles Leben auf der Welt verdanken.

Weibliche Schöpfungskraft

Sophia, die alttestamentarische Göttin der Weisheit, verkörpert die weibliche Schöpfungskraft ohne die Geburt auf natürlichem Wege nicht möglich ist. Die Kraft zu gebären, entspringt einem klaren Ja zum Leben, zu dem was war, ist und werden wird. Leben ist im Ursprung lebensbejahend und getragen von Liebe, Freude, Dankbarkeit, Demut und Wertschätzung.

Alles Leben entspringt der Gebärmutter

Es ist die Gebärmutter, die seit Urzeiten den Glauben an das Göttliche beherbergt. Sie hält in sich das Geheimnis des Lebens. Sie ist das Unergründliche, denn in ihr entsteht, wächst – oder stirbt auch – neues Leben. Diese Werte sind die Grundlagen des Lebens, wie sie sich bei natürlichen Geburten in Anbindung an die weibliche Kraft zeigen. Ohne Liebe und Vertrauen kann kein Leben geboren werden und sich kein Leben gesund entwickeln oder nach Krankheit und Trauma heilen.

Mutterschoß bedeutet Barmherzigkeit

Barmherzigkeit ist das magische Wort der Zeit. Papst Franziskus hat 2016 als Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Damit öffnet er der Kraft des Weiblichen Tür und Tor. Das Wort Barmherzigkeit wurde ursprünglich im Hebräischen mit dem Wort Mutterschößigkeit gleichgesetzt. Dadurch wird der Blick frei auf den weiblichen Ur-Grund allen Seins und die Erinnerung an den weiblichen Lebenskontext, der alles Leben hervorbringt und umgibt, kommt zurück. Eine Vorbedingung für die Heilung von Mutter Erde und Schlüssel für eine lebensbejahende Welt.

Die Kraft des Weiblichen

Die Kraft des Weiblichen entzündet sich für alle sichtbar im Geburtsverlauf und in Form weiblichen Weisheitswissen fließt seit je her die einzigartige Lebens-Erfahrung von Frauen über in das weitere Leben. Geburt ist eine hochspirituelle Erfahrung des Alleins-Seins und Nichts Spektakuläres, Abgehobenes, Vergeistigtes, Unheimliches liegt darin. Alles ist ein und dieselbe Erfahrung, die wir schlicht Leben nennen.

Wer ein Bild von Sophia, der alten Göttin anschauen möchte, findet schöne Bilder unter www.artedea.net.

Das Ei als Ursymbol

Andrea Dechant
Ostern ist ganz eng mit dem Brauch verbunden, Eier zu färben, zu verstecken und zu suchen. Dieses Ursymbol der Weiblichkeit steht neben Küken, Hasen und neugeborenen Lämmern auch als Symbol für das Frühlingserwachen. Und so wurden auch vielen Frühlingsgöttinnen als Attribut das Ei zugeschrieben.
Klar ist: Das Ei gilt gilt seit jeher als Fruchtbarkeitssymbol. Das Ei als urweibliches Symbol ist präsent in unsere Osterbräuchen.

Eier als Boten der helleren Zeit

Da Vögel in der Winterzeit keine Eier legen, galt der Beginn des neuen Eierlegens als sicheres Zeichen für den Frühling, für die neu beginnende Fruchtbarkeit. Eine Henne z.B. legt nämlich dann Eier, wenn ihre Retina, also jener Teil des Auges, der das Licht einfängt, mehr als 12 Stunden am Tag von Licht stimuliert wird (heute wird im Winter mit künstlichem Licht nachgeholfen, früher konnten sich die Menschen nur im Frühling und Sommer von Eiern ernähren).

Und auch die Zugvögel kommen nun zurück und legen hier Eier. Das Fest des Frühlingsbe­ginns wurde früher auch Vogelfest genannt. Die Menschen gingen jeden Morgen hinaus um zu sehen, ob die Zugvögel schon angekommen waren. Wurden sie gesichtet, so konnte ausgiebig das Ende des Winters gefeiert werden.

Die früher nicht eingesperrten Hühner legten diese ersten Eier natürlich irgendwo in der Gegend ab, also blieb den Menschen nichts anderes übrig, als diese zu suchen. So ist vermutlich auch der Brauch des Eiersuchens entstanden. Junge Frauen bemalten diese ersten Eier rot, um ihre Fruchtbarkeit zu feiern. Dieser Brauch des Eierfärbens hat sich bis heute gehalten.

Wunderwerk Ei

Das Ei ist ja ein universelles Symbol. Lange bevor Menschen erkannt haben, dass auch der Urquell menschlichen Lebens in einem Ei besteht, kannten sie Vogeleier. Und diese haben eine besondere „Magie“.

Betrachten wir ein Vogelei von außen, dann ist es ein ovales Ding mit einer harten Schale. Doch ein wenig Wärme lässt in seinem Inneren neues Leben wachsen und aus einem scheinbar leblosen Ding entspringt neues Leben. Es wurde daher immer schon als Geschenk alles Weiblichen begriffen.

Seit Urzeiten sind die Menschen vom Ei fasziniert, denn die Schale umschließt ein komplettes Lebenserhaltungssystem. Es steht daher auch für das ganze Potential, das in ihm steckt und es ist damit auch Symbol für die aus dem Winterschlaf erwachende Natur.

In vielen Kulturen gibt es die Legende, dass zu Beginn aller Zeiten die Große Göttin das Weltenei bzw. gleich mehrere Eier gebar, das goldene Ei der Sonne legt, selbst einem Ei entstieg bzw. Eier hütete. Zahlreiche Göttinnen sind selbst einem Ei entschlüpft oder werden als das „Ur-Ei“ begriffen.

In manchen Überlieferungen heißt es, die Urmutter wärmte ein Ei zwischen ihren Brüsten und ließ es Jahrtausende reifen. Als sich die ersten Sprünge in der Schale zeigten, nahm es die Göttin behutsam und legte es ins große Dunkel. Dort sprang die Schale auf und heraus fiel die ganze Welt: Erde und Wasser, Tiere und Pflanzen. Und aus dem Dotter entstand die Sonne.

Und damit die Menschen sich an das große Werk der Schöpfungsgöttin erinnern, schlüpfen die ältesten Tierarten der Welt auch heute noch aus Eiern, den Urzellen allen Lebens.

Das Ei ist kein Grab

Im alten Ägypten, im antiken Griechenland und Rom wurden den Toten als Symbol für die Wiedergeburt Eier ins Grab gelegt. Im alten China wurden Eier als Zeichen der Wiedergeburt und als Dank für die neue Sonnenkraft bei den Frühlingsfesten geopfert.

Eier sind auch von christlichen Osterfeiern nicht wegzudenken, wobei in der biblischen Ostergeschichte Eier nicht erwähnt werden. Ein christlicher Erklärungsversuch zu den „heidnischen“ Ostereiern ist, dass das Ei etwas verborgen hält und damit wie ein verschlossenes Grab ist, in welchem Leben eingeschlossen ist. Damit soll die Beziehung zur Auferstehung Christi deutlich werden.

Doch das Ei hält Leben nicht wie ein Grab verschlossen, sondern birgt es einfach wie ein Ei! Das Ei ist der Ursprung des Lebens, ein „Wunderwerk“, das aus dem Weiblichen kommt – aus weiblichen Vögeln, Tieren, Menschenfrauen …

Zyklische Wiedergeburt oder einmalige Auferstehung?

Das Bemalen der Eier ist eventuell auch darauf zurückzuführen, dass die Menschen die Natur kopieren wollten und bei den Farben und Mustern von Wildvogeleiern Anleihe nahmen und diese als Vorbild für die Bemalung gedient haben könnten.

Wahrscheinlich ist auch, dass allerlei Orakel, Wunschs-Symbole und Segenszeichen auf die Eier gemalt wurden, die im Rahmen von Ritualen Bedeutung hatten.

Oder, dass damit geheime Botschaften und verschlüsselte Hinweise weitergegeben wurden. Das hat möglicherweise diesen Hintergrund:
Einer historisch nicht gesicherten Annahme zufolge, wollte die christliche Kirche die „heidnischen Frühlingsfeste“ mit ihren Weihen und Zeremonien verbieten und auch das Verschenken von Eiern als Zeichen der Fruchtbarkeit und Wiedergeburt der Natur unter Strafe stellen.

Denn lange vertrauten die Menschen auf die Kraft von Frühlingsgöttinnen – diese weibliche Kraft, die sich in den Zyklen der Natur so schön äußert. Die damit verbundenen Bräuche und Feiern passten patriarchalen Religionen natürlich so gar nicht ins Konzept.

Und so machte das Christentum aus der jährlichen zyklischen Wiedergeburt der Natur das einmalige Ereignis der Auferstehung des Gottessohnes, aus der periodischen Erlösung von Dunkelheit und Frost die dauernde Aussicht auf Erlösung von der Erbsünde.

Speziell in Zeiten der Inquisition wussten Frauen, dass sie bei ihren traditionellen Segens- und Weiheritualen sehr vorsichtig sein mussten, da die damit verbundenen Handlungen als Zeichen von Magie und „Hexerei“ angesehen werden konnten. Und damit für die Frauen höchste Lebensgefahr bestand.

Das könnte auch eine Erklärung für das Verstecken von Eiern sein. Um bei diesen Ritualen nicht entdeckt zu werden, wurden gesegnete und geweihte Eier möglicherweise nicht mehr persönlich verschenkt, sondern auf Feldern vergraben und versteckt und mussten daher gesucht werden.

Bildhafte Botschaften darauf können auch durchaus nicht nur als Segens-Symbole und Fruchtbarkeits-Wünsche, sondern auch als verschlüsselte Hinweise und Warnungen gedeutet werden.

Zölibatär lebende Männer und Fruchtbarkeitsrituale

Auch wenn es viele Verbote und Strafen gab, auch wenn die Scheiterhaufen brannten, konnte der Glaube und damit die Hoffnung an die Kraft der Natur von den christlichen Kirchenvätern nicht ausgelöscht werden.

Das alte Wissen war so tief verwurzelt, dass die Menschen immer Mittel und Wege fanden, ihre Traditionen aufrecht zu erhalten.

Daher versah die Kirche vielfach „heidnische“ Riten mit einer neuen christlichen Bedeutung. Dies auch, um die Konvertierung zu erleichtern. So erklären sich auch viele Bräuche rund um Ostern, dem wichtigsten Fest der Christenheit.

Statt also den Frauen zu verbieten, die ersten Eier, die die Hennen im neuen Jahr legen, auf ihre ganz besondere Art zu würdigen und damit die Fruchtbarkeit und die Rückkehr des Lebens zu feiern, wurde dieser Brauch vermutlich in die liturgischen Osterfeiern integriert, um damit auch die Frauen von ihren Kraftplätzen an den Quellen und in den Wäldern weg und hin zur Eier-Weihe in die Kirche zu locken.

Und damit weiht nun zu Ostern der Pfarrer die Eier, die Frauen in die Kirche tragen. Und macht damit das, was Frauen Jahrhunderte lang Kraft ihrer Weiblichkeit eigenständig in Frauenkreisen gemacht haben.

Besonders seltsam mutet diese durch ein zölibatär lebenden Mann vollzogenen Weihe-Rituale an, wenn man an den Fruchtbarkeits-Aspekt der alten Rituale denkt.

Interessanter Weise finden aber viele dieser österlichen Weihen, zu denen in ländlichen Gebieten ja auch heute noch vor allem die Frauen mit ihren mit Frühlingsblumen geschmückten Weihkörben gehen, oft nicht nur in der (Haupt-) Kirche des Ortes sondern bei Kapellen auf Hügeln und an Wegkreuzungen statt. Viele von diesen Kapellen stehen auf alten „heidnischen Kraftplätzen“.

Außer den Eiern finden sich in den Weihe-Körben vielfach auch Brot und Schinken, Butter, Salz und Kräuter, die in festliche weiß und rot bestickten Kreuzsticktüchern gewickelt sind, den Farben der jungen und der fruchtbaren Göttin.
Der Kreuzstich, das X ist immer ein Zeichen für Geburt. Bei der sich die Frau nach unten öffnet, um neues Leben gebären und sich mit der Erdkraft zu verbinden. Und dabei ihre Arme nach oben streckt, um in Verbindung mit den unterstützenden Geburtshelferinnen und auch mit der Kraft des Universums zu sein.

Das gegenteilige Zeichen zu dem Geburts-X ist das Kreuz , das den Tod symbolisiert.

Das oft exklusive Zusammentreffen von Frauen bei der Osterweihe, die Plätze und die Symbolik, die sich bis heute erhalten hat, lässt also immer noch die alten Weihe-Rituale der Frauen durchscheinen.
Rituale, die es Wert sind, in Frauenkreisen wieder neu belebt zu werden.

Der Tanz der Hasen

Und warum bringt eigentlich der Osterhase die Eier?

Menschen beobachteten, dass Hasen im Frühling auf den Feldern in großen Gruppen zu „tanzen“ scheinen. Und sie konnten – nachdem diese „Hasentänze“ vorbei waren – verschiedenste Eier auf den Wiesen finden. Daraus entwickelte sich die Geschichte vom Osterhasen, der die Eier bringt.

Heute weiß man, dass die Tänze der männlichen Hasen eigentlich Schaukämpfe um Weibchen sind. Weil es dabei durchaus wild zugeht, verscheuchen die Hasen dabei jene Wildvögel, die ihre Eier am Boden ausbrüten und diese bei ihrer Flucht natürlich zurücklassen müssen.

So, mit diesem Wissen wünsche ich allseits viel Freude beim Ostereier-Bemalen. Lasst euch eure eigenen Wunsch-Symbole und Segenszeichen einfallen. Und verschenkt sie nach altem Brauch an Frauen, denen ihr Fruchtbarkeit und die starke Kraft der zyklischen Erneuerung wünscht – in allen ihren Lebensbereichen.
Text von Andrea Dechant

Viel mehr zu den Bräuchen rund um den Frühlingsbeginn, den Festen der Göttin Ostara und anderen Frühlingsgöttinnen im E-Book Ostara – Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche: Die Rückkehr des Lebens von Andrea Dechant. Hier kannst du das E-Book bestellen!

Die weibliche Urkraft

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Kronprinzessin Viktoria von Schweden hat vor wenigen Tagen ihr zweites Kind geboren. Ihr Ehemann, Prinz Daniel sagte voller Stolz nach der Geburt: „Man ist wirklich beeindruckt, ihr Frauen habt eine Urkraft.“

Die weibliche Urkraft fördert Geburten

Die Urkraft ist jene Kraft, die bei einer natürlichen Geburt durch jede Frau fließt. Ohne die Anbindung an die weibliche Urkraft ist Geburt auf natürlichem Wege nicht möglich. Sie ist eins mit der weiblichen Schöpfungskraft, die seit Urzeiten Leben hervorbringt.

Durch die vielen Interventionen bei der Geburt wie dies bei den meisten Geburten üblich ist, wird es Frauen schwer gemacht, an diesen inneren Kraftpunkt heranzukommen. So werden heutzutage viele durch die moderne Medizin nicht nur von ihrem Kind entbunden, sondern auch von dieser urgewaltigen Erfahrung der weiblichen Kraft.

Entbindung von der weiblichen Kraft

Das kann dramatische Folgen für die Mütter haben, die sich mit Selbstzweifel plagen, dass sie ihr Kind nicht aus eigener Kraft gebären konnten und dadurch auch schwerer in ihre Mutterrolle finden können. Aber der Rückgang natürlicher Geburten hat auch Folgen für die Beziehung zwischen Frau und Mann. Es ist ein großer Unterschied, ob der Mann bei der Geburt seine Frau erleben kann wie sie eins mit der weiblichen Urkraft über sich hinauswächst oder ob sie hilflos an Maschinen angeschlossen auf Hilfe der Ärzte angewiesen ist.
Ganz zu schweigen von der grundlegenden Lebenserfahrung, dass wir der Natur vertrauen können und der weibliche Körper ein einzigartiges Wunderwerk ist, von der sich die Menschheit abschneidet, wenn nur noch 7 Prozent der Geburten natürlich ablaufen. Die weibliche Urkraft entwickelt sich in dem Maße, wenn die Frauen uneingeschränkt ja zum Leben und zu den natürlichen Prozessen sagen, die ihr Kind sicher auf die Welt bringen. Wir verlieren durch die vielen oftmals unnötigen Interventionen immer mehr das Vertrauen ins Leben.

Zitat von Prinz Daniel zur weiblichen Urkraft

Wie schön also, dass Prinz Daniel seiner Beobachtung und Stolz über seine kraftvoll gebärende Frau mit so klaren und treffenden Worten Ausdruck verleihen konnte. Das ist eine Gabe, die sich in Ergänzung zur Urkraft der Frau entwickeln kann, wenn Männer unter dem Eindruck der Geburt ebenfalls in ihre positive Männlichkeit finden können.

Wer mehr über die weibliche Kraft erfahren möchte, dem sei das Buch „Die Kraft des Weiblichen“ von Kristina Marita Rumpel empfohlen, welches im Herbst 2016 im Mankau Verlag erscheinen wird.

Zeit nehmen für die Schwangerschaft

Es gab einmal eine Zeit, in der die Schwangerschaft als heilige Zeit angesehen wurde. Eine Zeit, in der die schwangere Frau besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme erfahren hat. Frauen wurden als Göttinnen verehrt, da in ihnen neues Leben heranwuchs. Noch heute umgibt eine Schwangere eine ganz besondere Ausstrahlung, doch unsere moderne Welt, lässt nicht mal mehr den Schwangeren Zeit, dieses Wunder zu bestaunen. So viel gilt es noch zu erledigen, bis das Baby da ist.

Funktionieren in der Schwangerschaft, als ob nichts sei

Aktionismus und übergehen der körperlichen und seelischen Veränderung in dieser besonderen Zeit einer Schwangerschaft ist kein Fortschritt. Im Gegenteil. Es ist die Achtsamkeit gegenüber den eigenen Bedürfnissen als auch die Achtsamkeit des Umfelds, die dazu beiträgt, sich über das Wesentliche klar zu werden.

Wesentliche Aufgabe in der Schwangerschaft: Weiblichkeit wertschätzen

Das Wesentliche in der Schwangerschaft ist es, die Gebärfähigkeit der Frau wertzuschätzen. Eine umfassende Würdigung und Bewunderung der erhabenen Fähigkeit, Leben in sich wachsen zu spüren und zu gebären, ist die beste Vorbereitung, damit Mutter und Kind sicher durch die Geburt kommen können.

Noch heute wird in indigenen Kulturen alles getan, damit eine schwangere Frau, den Weg zur Mutterschaft leicht gehen kann. Das oberste Gebot in der heiligen Zeit: Frauen in ihrem Selbstwert zu stärken und nicht zu ängstigen.

Schwangere Frauen unter Stress – auch durch Vorsorge

Und wie geht unsere Gesellschaft mit Schwangeren um? Schon im Mutterpass wird der Fokus auf mögliche abweichende Entwicklungen gelegt. Die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen sind kein Grund zur Vorfreude, sondern eher der Blick auf das halb-leere statt halb-volle Glas. Dabei weiß die moderne Medizin inzwischen, dass gerade der Nocebo-Effekt (Annahme, dass immer etwas schief gehen kann) in der Schwangerschaft zu ungünstigen Geburtsverläufen führen kann und dennoch regiert über allem die Angst.

Bewusst inneren und äußeren „heiligen Raum“ in Schwangerschaft setzen

Zurecht stellt sich Ina May Gaskin, weltberühmte Hebamme, die Frage, ob in einer technisierten Gesellschaft Wertschätzung der Schwangerschaft und Geburt als heilige Zeit überhaupt möglich ist. Und wenn wir dies wohl leider verneinen müssen, so ist es umso bedeutender, sich als werdende Mutter bewusst einen inneren und äußeren Rahmen zu schaffen, der Raum lässt, das Wunder des Lebens zu bestaunen und die heilige Zeit im Herzen anzunehmen. Das ist der urweibliche Weg zu einer kraftvollen und sicheren Geburt.

Urweiblichkeit als Spiegelbild

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Ein Spiegelbild für Frau und Mann, denn eine Rückkehr zum weiblichen Urgrund gibt auch den Männern Orientierung und eröffnet Chancen der Selbsterkenntnis jenseits von Stereotypen und der starren Einordnung von Mann und Frau hin zu weiblichen und männlichen Energien, die in jedem wirken. Bisher sind sich nur wenige Frauen ihrer urweiblichen, transformierenden, göttlichen, das Leben in sich verkörpernden Energie überhaupt bewusst. Die Wiederentdeckung alter Göttinnen wie sie auf diesem Portal abgebildet sind, kann eine Brücke in dieses alte Verständnis von Weiblichkeit sein.

Hast du dich noch nie gefragt, was hinter der oft nur gedankenlos dahingesagten Phrase „Die Zukunft ist weiblich“ eigentlich für eine Kraft steckt? Nach einer bewussten Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft kennst du die Antwort. Sie ist so schlicht und gleichzeitig so revolutionär: Wandel kann wieder heilsam, Leben wieder heilig sein. Denn Entwicklungen nach dem urweiblichen Prinzip sind nicht mehr zerstörerisch, sondern erneuernd. In jedem Ende ist bereits der Anfang enthalten. So wie die Geburt gleichzeitig das Ende der Schwangerschaft und der Beginn eines neuen eigenständigen Erdenlebens ist.

Wenn von einer weiblichen Zukunft die Rede ist, dann ist nicht die Unterdrückung des Mannes gemeint im Sinne eines männlichen Verständnisses von Herrschaft, wie Frauen dies die letzten Jahrhunderte erfahren mussten und weltweit immer noch müssen. Nein, es geht vielmehr um den Ausgleich der Energien und Polaritäten, damit männliche wie weibliche Kräfte gleich gültig wirken können. In den letzten Jahrtausenden wurden die Ursprünge der Menschheit, den matriarchalen Gemeinschaften bewusst oder unbewusst verschleiert und durch die Ausgrenzung der Frauen von Herrschaftswissen und Mitsprache konnten dieser Zustand so lange durchgehalten werden.

Frauen sind bisher ohne stärkende Mythen und ihre einstige Geschichte aufgewachsen, was einer Verletzung des Rechts eines jeden Menschen auf Kenntnisse seiner Wurzeln gleich kommt. Diese „Bodenlosigkeit“  betrifft auch die Männer, denn auch sie beziehen ihr Selbstbild aus Wurzeln, die nicht bis zum Grund reichen. Kein Wunder also, wenn sich allerorten Leben in seiner verdrehten und entstellten, das heißt lebensverachtenden Form zeigt.

Durch eine bewusste Schwangerschaft und Geburt, mit der du dir selbst das Geschenk einer Geburt in Freude machst und damit die Verdrehung geraderückst, hast du als Frau den Schlüssel in der Hand, jetzt das Zeitalter der Selbstvergessenheit zu überwinden und kannst wieder ja statt nein zum Leben sagen.

Einschnitt in die Weiblichkeit

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Im Zusammenhang mit der TV-Dokumentation „Meine Narbe – ein Schnitt ins Leben„, steht das Thema Kaiserschnitt heute im Mittelpunkt. Auch wenn wir uns alle eine möglichst natürliche Geburt für Mutter und Kind wünschen, so trägt die Beschäftigung mit dem Thema doch zu einer bewussten Geburt bei.

Kaiserschnitt: Segen oder Fluch

Es steht außer Frage, dass Notkaiserschnitte für Mutter und Kind lebensrettend sein können und dafür sind wohl alle Frauen dankbar. Doch warum steigt die Zahl der Kaiserschnitte pro Jahr stetig? In Deutschland werden derzeit rund 33 % der Kinder per Kaiserschnitt geholt. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass aber nur 10 – 15 % der Kaiserschnitte auch wirklich notwendig wären. Das heißt in gut 20 % der Fälle gehen Frauen durch das Risiko einer Operation mit all den traumatischen Folgen, die ein Kaiserschnitt erwiesenermaßen für Mutter und Kind haben kann, obwohl es – bei richtiger Vorbereitung und Betreuung der Frauen vor und während der Geburt – gar nicht dazu kommen müsste.

Frei von Schuld- und Versagensgefühlen

Beim Thema Kaiserschnitt geht es nicht darum, jene Frauen zu stigmatisieren, die mit Hilfe eines Kaiserschnittes ihr Kind auf die Welt gebracht haben. Es steht ohne Zweifel fest, dass jede Frau ihr Bestes gibt, um ihr Kind in Händen halten zu können. Es geht vielmehr um geraubte Chancen für Frauen.

Traumatische Erfahrungen mit Kaiserschnitten

Den Finger in die Wunde zu legen, zeigt, dass es dabei nicht „nur“ um die einzelne Frau und ihre individuelle Geburtserfahrung geht, sondern hinter dem Trend zu Kaiserschnitten auch ein System wirkt, das zum Großteil auf dem Rücken von Frauen ausgetragen wird. Dieses gilt es zu stoppen mit starken, selbstbewussten Frauen!

Einschnitt in die Weiblichkeit aufgrund veralteter Strukturen

Interessant dabei ist auch, dass es in Europa einen deutlichen Nord-Südanstieg gibt, was die Kaiserschnittraten betrifft. Am wenigsten Operationen als Geburtsmaßnahme werden in Finnland gebraucht, am meisten in den südlichen Ländern (Italien, Spanien, Portugal) mit Rumänien als Schlusslicht. Hat diese Verteilung vielleicht auch etwas mit patriarchalen Strukturen zu tun, die in diesen Ländern noch stärker greifen und Frauen dort in ihrer Freiheit und Weiblichkeit verstärkt Einschneidung erfahren?

Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung, Geburten pro Jahr und Wohlstand?

Es ist auf jeden Fall bemerkenswert, dass die Ländern, in denen die Gleichwertigkeit von Frau und Mann selbstverständlich ist, dass dort weniger Kaiserschnitte erfolgen, dafür mehr Kinder geboren werden und dazu in der Gesellschaft noch mehr Wohlstand vorherrscht. Erstaunlich. Oder doch nicht?!

Viel Freude beim Ergründen der Zusammenhänge

Kristina Rumpel

FlowBirthing: Wir starten!!!

Kristina Rumpel

Willkommen im Kreis der FlowBirthing-Frauen! Es sind Frauen wie du und ich, die spüren, dass die Zeit für einen selbstbewussten Umgang mit Schwangerschaft und Geburt gekommen ist. Die „Ja“ sagen zu einem neuen Selbstverständnis von Weiblichkeit und Geburt. Die sich stark machen, damit Weiblichkeit wieder zum Geschenk und Geburt zu einer positiven Erfahrung, zum Fest des Lebens werden kann.

Wenn du das Buch „FlowBirthing“ gelesen hast, dann weißt du bereits, dass es keine To-Do-Listen oder Best-practise-Übungen gibt, die im Handumdrehen die weibliche Urkraft in dir entfesseln oder zu einer leichten Geburt führen. Vielmehr ist der Weg das Ziel. FlowBirthing als Wegweiser zeigt dir, wie du in Kontakt mit dir, deinem Kind und deiner weibliche Kraft kommen kannst. Gefragt sind deine Bewusstheit, dein Wille und dein Mut, alte Vorstellungen hinter dir zu lassen und ein neues Kapitel der Frauen aufzuschlagen.

Der FlowBirthing-Blog will dich auf diesem Weg unterstützen. Im Blog werden hierzu regelmäßig einzelne Themenbereiche rund um FlowBirthing vertieft dargestellt, um das Verständnis einer bewussten Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft weiter zu entwickeln. Ziel ist es, das Bewusstsein einer neuen Geburtskultur mit einer starken Frau im Zentrum hochzuhalten und weite Kreise zu ziehen. Im Fokus liegen eine Geburt in Freude und Liebe und deine Öffnung für dieses Wunder.

Wenn eine Frau diese wundervolle Urerfahrung für sich machen konnte, dann muss man kein Prophet sein, um zu sehen, dass diese Erfahrung auch in die Gesellschaft ausstrahlen wird. Eine Frau, die ihr Kraftzentrum und wunderbares Wesen erkannt hat, wird durch ihr Leben und Dasein die aller Orten spürbare Transformation befeuern und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass unsere Welt wieder ein Ort des Friedens und der gegenseitigen Wertschätzung und Versöhnung mit der Natur werden kann.

Euch und uns allen wünsche ich viel Freude bei der Entdeckung der weiblichen Kraft und Macht!

Kristina Marita Rumpel

Über die Kraft der Frau

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Gebären ist Frauensache. Es ist die Arbeit der Frau. Damit ist nicht gemeint, dass Frauen keine anderen Tätigkeiten sinnvollerweise verrichten sollen. Nein, das wäre ja Quatsch. Es geht darum, sich zu vergegenwärtigen, dass ein neuer Mensch eben nur durch den weiblichen Körper geboren werden kann. Es ist uns Frauen überlassen, ob wir dies nun als Belastung, Behinderung oder Ungerechtigkeit bewerten wollen oder darin nicht vielmehr eine Auszeichnung der Natur erkennen.

Unter dem ersten Blickwinkel, einem durch die Jahrhunderte zumeist männlich geprägten Blick von außen auf die Geburt, ist es nur allzu verständlich, dass sich emanzipierte Frauen, d.h. Frauen, die eigene Entscheidungen treffen, den Strapazen der Geburt heute nicht mehr aussetzen wollen. Immer mehr Frauen bleiben kinderfrei oder wollen sich möglichst wenig mit dem vermeintlich unerfreulichen Thema Geburt beschäftigen. Oder aber sie suchen ihr Heil im Wunder der medizinischen Technik, um von ihrem Schicksal erlöst zu werden.

Doch warum nur soll der Start ins Leben so schrecklich für uns Frauen sein? Ich glaube fest daran, dass jede Frau, wenn sie ihre Ängste und Unsicherheiten für einen Moment zur Seite schiebt, in sich spürt, welch wunderbarer Moment eine Geburt doch eigentlich ist. Warum nur passen Denken und Fühlen in puncto Geburt nicht richtig zusammen? Würde sich etwas für das eigene Erleben ändern, wenn Frauen die Fähigkeit zu gebären wieder als Auszeichnung und als Geschenk begreifen? Würde sich Geburt dann immer noch als „Bestrafung“ oder „zu ertragendes Leid“ darstellen? Nein. Weiblichkeit und Geburt würden zu einer herausragenden, einmaligen Erfahrung.

Unter einem weiblich-inwendigen Blickwinkel auf Geburt eröffnen sich neue Räume, Geburt für sich als Frau positiv zu erschließen. Geburt ist dann die Chance im Leben, eins zu werden mit der universellen Lebenskraft und durch das unmittelbare Erleben der eigenen Kraft Bewusstheit und Ausrichtung für das Leben als Mutter und Frau zu finden. Geburt im Zentrum der Kraft aus sich selbst heraus ist eine hochspirituelle Erfahrung, wie sie eben nur Frauen machen können. Dies ist ein großer Schatz, den jede Schwangere für sich wiederentdecken und heben kann. Geburt wird zum Fest des Lebens – und du zur Göttin!

Hol dir dieses Geheimnis des Lebens und dein kraftvolles Wesen als Frau wieder zurück und mach dich auf den Weg einer bewussten Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft!

Kristina Marita Rumpel