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Kategorie: Neue Geburtskultur

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Welttag des Buches – FlowBirthing Rezension

Am Welttag des Buches von Herzen vielen Dank für all die wundervollen Rezensionen und Feedbacks zum FlowBirthing-Buch. Es gibt inzwischen so viele Frauen, die dank FlowBirthing ihre Vision von einer natürlich, kraftvollen, selbst-bewussten Geburt verwirklichen konnten und aus der einzigartigen Erfahrung von Schwangerschaft und Geburt als Frau und Mutter gestärkt hervor gegangen sind. Das Buch wirkt Wunder in den Herzen der Schwangeren. Möge es viele Frauen erreichen und so viel viele Kinder in Würde getragen von einer Welle der Freude und Liebe das Licht der Welt erblicken. Danke an alle, die das Buch gelesen, weiterempfehlen und zu den Frauen bringen. Ein Appell auch an alle werdenden Väter und werdenden Großeltern: Schenkt das Buch den werdenden Müttern – ihr könnt ihr nichts besseres tun! Hier gehts zur Leseprobe!

 

Hier drei Rezensionen von Vater-Mutter-Geburtsexpertin: 

  1. Ein Vater schreibt: „Habe das Buch meiner Freundin 8 Wochen vor der Geburt geschenkt. Sie hatte sehr grosse Angst vor der Spontangeburt und liebäugelte immer wieder mit dem Kaiserschnitt. Wir haben uns dann doch für die Spontangeburt entschieden. Dieses sehr interessantes und toll geschriebenes Buch hat uns sehr geholfen die Geburt mit anderen Augen und Emotionen zu sehen bzw. zu verinnerlichen. Wir haben uns auf die Geburt mit Hilfe dieses Buches sehr gut vorbereitet.
    Die Geburt unseres Sohnes verlief schnell (5h) und relativ schmerzfrei (ohne Zunahme der PDA). Daher kann ich das Buch jeder werdender Mutter bzw. werdendem Vater ans Herz legen.

2. Eine Mutter schreibt: „Ein wundervolles Buch zur Geburtsvorbereitung! Wer sich eine selbstbestimmte Geburt wünscht und einen klaren Blick auf die Geburtsvorgänge erhalten möchte, ohne Panikmache oder Verniedlichung, der sollte es lesen. Die Abbildungen von Göttinen sind schön gemacht, das Layout erleichtert einem das entspannte Lesen. Toll fand ich, dass das Buch nicht direkt bei der Geburt an sich anfängt, sondern erstmal die geschichtlichen Hintergründe erklärt, wie Frauen seit jeher ihre Kinder gebären, und warum in der Neuzeit der Geburtsschmerz so propagiert wird. Das Buch hat mir geholfen meine Ängste zu besiegen und mir Kraft gegeben meine Tochter in Würde zu gebären. Ohne das Wissen aus dem Buch wäre meine Geburt längst nicht so kurz, entspannt und schön geworden, wie sie es war. Als ich mich auf die im Buch angesprochen Techniken und Visualisierungen konzentriert habe, konnte ich eine große Linderung verspüren. Die Extase, die folgte, lässt mich weiterhin verwundert zurück. Selbst meine Hebamme, der anwesende Arzt und meine Geburtsbegleiterin waren fassungslos wie ruhig und losgelöst und glücklich ich unter der Geburt war. Sie meinten mein Lächeln hätte sie zutiefst berührt. Ein großes Dankeschön an Frau Rumpel für dieses tolle Buch!“

3. Eine Fachfrau schreibt: „Ich bin Geburtsexpertin und kann dieses Buch jeder wilden, natürlichen, instinktiven, selbstbewussten werdende Mama (und Papa) empfehlen!
Die Illustrationen sind wunderschön. Der Inhalt ist sehr gut gegliedert. Das Layout ist sehr gut gemacht. Insgesamt ein TOP Buch! Ich habe es direkt weitergegeben/ausgeliehen. Sehr zu empfehlen.“

 

Diese und weitere Rezensionen nachzulesen auf Amazon.de

 

Die Autogeburt – Gebären im 21. Jahrhundert in Deutschland

Neues Geburtsbuch auf dem Markt: Die Autogeburt – Ein Buch von zwei Autorinnen, die verstanden haben, was das Gebot der Stunde ist. Es ist perfekt abgestimmt auf die aktuelle Situation in einem der reichsten Länder der Welt, in dem sich Politik, Krankenkassen, Fachärzte offensichtlich dafür entschieden haben, Frauen alleine im Auto gebären zu lassen. Wohlgemerkt im Auto auf Parkplätzen vor Klinken, die Gebärende ablehnen, weil sie keine Hebammen mehr haben oder ganz die Geburtshilfe-Abteilung geschlossen wurde aus Kosten-Nutzen-Argumenten. Das neue Geburtsbuch ein Hit: Autogeburt in Deuschland voll im Trend. 

Alleingeburt im Auto Ja – begleitete Hausgeburt auf keinen Fall

Aber Achtung: Liebe Frauen, nur im Auto vor einer Klink gebären, zu Hause gut vorbereitet, in einer wohligen, würdevollen Atmosphäre, begleitet von Hausgeburtshebamme, Doula und Familie – also das wäre zu gefährlich und verantwortungslos.

So etwas wie eine Hausgeburt fällt ja auch nur Frauen ein, die aus ideologischen Gründen rücksichtslos eine kraftvolle, stärkende Geburtserfahrung durchsetzen wollen. Alles Ego-Gründe von Frauen, die meinen ein Recht auf eine wundervolle Geburtserfahrung zu haben und für die Ankunft ihres Kindes wagen, eine möglichst schöne Umgebung sicherstellen zu wollen.

Gebären im 21. Jahrhundert in Deutschland

Kommt endlich im 21. Jahrhundert an: Gebt eure Würde auf, dann könnt ihr alles haben: alleine im Auto mit Blick auf verschlossene Krankenhaustüren gebären und zum Geburtsschmerz auch noch im Schmerz – von der Gesellschaft allein gelassen worden zu sein in einem Moment größter Hilfe- und Liebesbedürftigkeit – baden.

Schöne neue Zeit. Was will Frau da noch mehr? Also sag Ja zur Entwicklung und mache es dir im Auto gemütlich… das bereitet dein Baby am besten auf ein Leben in einer seelenlosen Welt vor, die keinen Respekt hat vor dem Leben, dem heiligen Akt des Gebärens und der einzigartigen Erfahrung von Mutter und Kind bei der Geburt hat. Eine Erfahrung, die Weichen stellt für das ganze Leben.

Es ergeben sich ganz neue Optionen für Schwangere und Gebärende. Wir sind Zeugen einer Umschreibung der Geburtshilfe-Situation. Historisch! Lese hier mehr zum Buch: https://die-autogeburt.de/

Dammschnitt: strafrechtlicher Tatbestand?

Wie viel Rechte haben Gebärende, was die Unversehrtheit ihres Körpers angeht? Dieser Frage geht dieser Blogbeitrag nach, der sich auf Fälle aus der Praxis bezieht. Im Jahr 2016 wandten sich zwei Frauen an GreenBirth e.V., weil sie einen traumatisierenden Dammschnitt erlebt hatten. Unabhängig von einander stellten die Frauen in unterschiedlichen Bundesländern eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die verantwortliche Person im Kreißsaal. In beiden Fällen war es die bei der Geburt anwesende Gynäkologin. Die Strafanzeigen wurden mit der Begründung zurückgewiesen, dass es nicht im öffentlichen Interesse liege, den angezeigten Tatbestand strafrechtlich zu verfolgen. Wegen extrem belastender gesundheitlicher und psychischer Folgen durch den Dammschnitt möchten die betroffenen Frauen dazu beitragen, dass es Frauen künftig nicht mehr so wie ihnen selbst ergehen muss. Daher unterstützt FlowBirthing, die Folgeaktion.

 

Online Befragung zum Erleben von Dammschnitt

Gemeinsamen Überlegungen führten zu der Idee, weitere betroffene Frauen anonym online zu befragen. Den Frauen sollte außerdem die Möglichkeit gegeben werden, bei
Bedarf in einem nicht anonymen Anhang persönlich Kontakt zu GreenBirth aufzunehmen. Die Ergebnisse werden in der Auswertung dargestellt. Wir nehmen Bezug auf die Dissertation von Gudrun Nitsche, auf Teile der 2011 veröffentlichten GKV-Pilotstudie und auf Empfehlungen vorteilhafter Geburtshaltungen durch die Vertreterin der Hebammenwissenschaften und Lehrhebamme Dr. Christiane Schwarz.

Bei der Auswertung gehen wir den folgenden Fragestellungen nach:
1. Wie geht es Frauen, die von einem Dammschnitt betroffen sind wirklich?
2. Lässt sich die medizinische Aussage aufrechterhalten, der Dammschnitt sei als Standard- oder „Nebeneingriff“ in Kauf zu nehmen – vor dem Hintergrund der
Aussagen betroffener Frauen, wissenschaftlicher Studien und geburtshilflichen Erfahrungswissens?

Wir möchten Frauen mit der Erfahrung eines Dammschnittes ermutigen, an der online Befragung teilzunehmen. Es kann andere Frauen vor unnötigen Eingriffen bewahren helfen. Vielen Dank!

Link zur Auswertung: http://www.greenbirth.de/geburts-abc/d/563-dammschnittauswertung-umfrage.html

Offener Brief pro Hausgeburt der Elterninitiative Geburtskultur

FlowBirthing ist Mitglied im Netzwerk Elterninitiative Geburtskultur.  Das ist ein Zusammenschluss von Elternvereinen,- Initiativen und Einzelpersonen sowie unterstützenden Vereinen und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geburtskultur in Deutschland positiv zu verändern. FlowBirthing unterstützt daher den „Offenen Brief“ des Netzwerkes an die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Dieser Brief wurde notwendig, als im Dezember die Zeitschrift „Publik-Forum“ zwei Stellungnahmen zur Hausgeburt abdruckte. Einerseits von der Hebamme Susanne Börner (DFH) beantwortet, andererseits von Frau Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Stellungnahme dieser Verbandsvertreterin enthält unglaubliche Behauptungen und Irreführungen.

 

Der Artikel „Pro und contra Hausgeburt“ ist auf der FlowBirthing-Facebook-Seite nachzulesen. Mit dem Offenen Brief  rücken wir auf der Basis des QUAG-Berichts 2016  zur außerklinischen Geburtshilfe einige der gemachten Äußerungen zurecht. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Hausgeburtshilfe als gefährlich und verantwortungslos hingestellt wird. Der Offene Brief ist hier nachzulesen.

 

Seelische Schmerzen und Gedankenkarussell

Flowbirthing BlogSorgen um das Baby

Wenn die Geburt nicht schön ist, sondern beängstigend und belastend dann leiden die betroffenen Frauen auch nach der Geburt ihres Babys sehr oft noch lange. Denn entgegen der Volksweisheit, dass alles vergessen ist, wenn erst mal das Baby da ist, bleiben die aufgewühlten Gefühle, der seelische Schmerz. Viele Frauen leiden an Versagensgefühlen, daran, dass sie ihr Kind nicht aus eigener Kraft gebären konnten, dass sie den wundervollen Start für sich und ihr Kind ins Leben nicht ermöglichen konnten. Das Gedankenkarussell quält – manche sogar so sehr, dass sie Suizidgedanken haben. Der Skandal: Meist lag es nicht an den Frauen vielmehr an den Umständen und den katastrophalen Zuständen der Geburtshilfesituation. Doch statt sich zu entschuldigen bei den Frauen, werden sie alleine gelassen mit Schuld- und Schamgefühlen. Nora Amala Bugdoll zeigt den Frauen mit traumatischer Geburtserfahrung jetzt Wege auf, das erlebte zu verarbeiten. Sie schreibt:

Das Kind ist gerettet – was ist mit der Mutter?

„Während der Geburt hat die Frau oft keine Möglichkeit, das, was da geschieht oder das medizinische Person (vielleicht auch noch knapp und unverständlich) von sich gibt, zu verarbeiten – immerhin ist sie gerade mitten in der Geburt. Wir brauchen schon in normalen Momenten bei einer unerwarteten Situation etwas Zeit, um sie zu verstehen und um emotional „hinterher“ zu kommen, uns darauf einlassen zu können. Sehr oft wird dieser Frau im Krankenhaus bei der Geburt diese Zeit nicht gegeben oder ist nicht vorhanden, wenn es um die Rettung des Lebens des Babys geht. Wenn die Frau dann einen ungeplanten Notkaiserschnitt erlebt, fehlt ihr auch noch die erste Zeit mit dem Baby, die psychologisch so wichtig für beide ist. Oft führt das dann zusätzlich noch zu Stillschwierigkeiten.  Das alles zusammen ist extrem belastend. Eine psychische Ausnahmesituation während der Ausnahmesituation Geburt und erstes Kennenlernen des Kindes. Und so etwas ist eben nicht mit dem ersten Im Arm halten und Abknutschen des Babys wieder gut.

Gedankenkarussell, obwohl alles gut ist? Aber warum ist das so?

  1. Aber auch das kommt unerwartet. Denn schließlich ist ja jetzt das Baby da und Grund zur Freude – und die meisten Bekannten und Verwandten kommunizieren das auch so. Dass jetzt doch alles gut wäre, es wäre überstanden und dem Baby geht es gut. Aber der Mutter nicht. Freunde raten dann gerne dazu, es hinter sich zu lassen, zu vergessen. Sie meinen es nur gut. Sie sehen, dass die Frau leidet und möchten auch, dass es aufhört.

2. Aber eine solche Aufarbeitung einer schrecklichen und belastenden Geburt braucht Zeit. Zuhören und nicht Kleinreden ist das Beste, was das Umfeld für die Mutter tun kann. Und ihr Zeit geben.

3. Aber das allein reicht leider nicht und das ist die nächste belastende Überraschung. Denn Zeit allein heilt eben nicht alle Wunden. Bei solch starken Situationen, die traumatisch sein können, ist die Aufarbeitung von noch mehr Gefühlschaos begleitet. Bei Erlebnissen, die die Frau zwar belasten aber nicht in extremen Maßen reicht oft das mehrfache Nacherzählen und das Reflektieren über die Geburt. Etwas, was wir intuitiv tun.

4. Aber bei schlimmeren Erlebnissen bleibt der Schmerz und das Gedankenkarussell. Die Frau fühlt sich um die Geburt betrogen, fühlt den Trennungsschmerz. Leidet auch an dem, was ihr Kind erlebt hat. Die Gefühle sind so groß und schmerzend, dass sie viel Raum einnehmen und nur aktiv aufzulösen sind. Und das ist alleine wirklich schwierig. Bloß dass es fast keine Hilfsangebote für die Frau gibt.

Jetzt gibt es deshalb auf rund und glücklich eine kostenlose Videoserie „Hilfe bei einer schrecklichen Geburt“, sowie einen Geburtsverarbeitungskurs für betroffene Frauen. Damit niemand alleine damit sein muss.

Videoserie: http://www.rund-und-gluecklich.de/hilfeschrecklichegeburt/

Kurs: http://www.rund-und-gluecklich.de/angebot/geburtsverarbeitung/

Weichenstellung: Ruediger Dahlke im Gespräch

Im Interview mit FlowBirthing-Autorin Kristina Marita Rumpel verdeutlicht Dr. Ruediger Dahlke, warum eine bewusste Schwangerschaft und Geburt so wichtig sind für das weitere Leben von Mutter und Kind. Es werden die Weichen für das ganze Leben gestellt. Wie wir die erste Zeit im Bauch der Mutter erleben, ob wir willkommen sind, die Mutter sich geborgen und glücklich fühlt, als das beeinflusst unseren späteren Blick auf die Welt. Die pränatalen Erfahrungen sind weitaus prägender für unser Erleben und Menschsein als wir das bisher wahrgenommen haben.

Bestellerautor und bekannter Speaker über die Anfänge des Lebens

Ruediger Dahlke ist Arzt, Bestellerautor und zählt zu den bekanntesten Seminarleitern und Speakern unserer Zeit. Es ist eine Freude, mit ihm über FlowBirthing und eine neue Geburtskultur zu sprechen. Zudem natürlich auch eine große Auszeichnung für FlowBirthing. FlowBirhting setzt genau da an, wo Ruediger Dahlke der Auffassung ist, dass wir mehr Bewusstsein und Achtsamkeit brauchen. FlowBirthing bietet alles, um in Verbindung zu sich und zum Kind zu kommen und eine wunderschöne Schwangerschaft und kraftvolle Geburt erfahren zu können. Vielen vielen Dank an Ruediger Dahlke für seine Zeit und Unterstützung von FlowBirthing!

Impulsgaben für mehr Bewusstheit in der Schwangerschaft – auch für Väter

Im Interview erklärt er u.a., wieso es so wichtig ist, in der Schwangerschaft zu sich selbst zu finden und gibt auch praktische Tipps, zum Beispiel wie du dich auch in der Schwangerschaft und Stillzeit vegetarisch ernähren kannst. Und er gibt sehr interessante Einblicke in die Rolle des werdenden Vaters. Eine Impuls mehr, auch die Väter auf die Geburt bewusst vorzubereiten, damit nicht nur die Frau durch die Geburt zur Mutter wird, sondern sich auch der Vater mitentwickeln kann. Dazu wird es auf dem Portal www.myflowbirthing.de in Kürze einen eigenen online Kurs für werdende Väter geben.

Interview mit Ruediger Dahlke

Vielen Dank auch an FlowBirthing-Mentorin Karin Denkmaier, die das Gespräch vermittelt hat. Viel Freude beim anschauen. Hier gehts zum Video!

Venusjahr 2018 – Frauen gebären Frieden

Wir wünschen allen Schwangeren, Netzwerkpartnerinnen und Wegbegleiterinnen von FlowBirthing ein wunderschönes, kraftvolles und gesegnetes Jahr 2018. Vor uns liegt ein ganz besonderes Jahr: 2018 ist ein Venusjahr. Im Venusjahr zeigt sich die weibliche Kraft in uns und in der Welt immer deutlicher und wir Frauen können besonders leicht an diese Kraft anknüpfen. Es ist ein Jahr der Schwesternschaft und der Mütter, die sich ihrer Bedeutung für die Gemeinschaft immer bewusster werden. FlowBirthing ist dabei ein Band, was Frauen und Kinder mit ihren Müttern im Herzen verbindet. Dies ist der Boden auf dem ein weltweiter Frieden wachsen kann.

Frauen gebären Kinder und sie werden auch den Frieden in die Welt gebären 

Eine Frau, die sich ihrer weiblichen Kraft bewusst ist und sich als rechtmäßige Verkörperung der Göttin auf Erden versteht, trägt ein Licht in die Welt, welches umso heller die Dunkelheit erhellt, wenn sie dieses Licht an das ungeborene Leben in ihrem Bauch weitergibt. Kinder, die in Liebe, Geborgenheit, Wärme und Seelenkontakt im Bauch heranwachsen können und auf einer Welle der Liebe, Freude und Vertrauen ins Leben geboren werden, sind die Lichtbringer einer neuen Zeit des Friedens und der tiefen Verbundenheit allen Lebens. Ja, es sind die erwachten Frauen, die den Frieden in die Welt gebären.

Herzlich Willkommen 2018!

 

FlowBirthing-Mentorin werden – Start: 24. Januar

FlowBirthing steht für den Aufbruch in eine neue Geburtskultur mit der Kraft des Weiblichen im Mittelpunkt. Es ist keine neue Geburtsmethode, vielmehr ein uralter, das Selbst-Bewusstsein von Frauen stärkender Zugang zu den Vorgängen rund um Schwangerschaft und Geburt. Genau diese weibliche Perspektive wird im online Intensivprogramm „FlowBirthing-Mentorin werden“ vermittelt.

Es richtet sich an Frauen, die im Herzen für die neue Geburtskultur brennen und das weibliche Weisheitswissen zu den Schwangeren und in die Welt tragen wollen. Start: 24. Januar 2018. Mehr zum online Intensivprogramm „FlowBirhting-Mentorin werden“ im gratis Webinar am 23. Dezember 2017 um 10 Uhr (Aufzeichnung unter diesem Link).

Was ist eine FlowBirthing-Mentorin? 

FlowBirthing Mentorinnen sind Wegbereiterinnen einer neuen Weiblichkeit, die in die Geburtswelt und darüber hinaus im Leben der Frauen, Familien und Kinder positiv wirken. Geburt aus einer Welle der Freude in Anbindung an die weibliche Kraft sind ein Schlüssel in eine lebenswerte Zukunft. FlowBirthing-Mentorinnen bieten Hilfe zur Selbsthilfe und sprechen auf Augenhöhe mit den Schwangeren. Sie fördern die jeweils eigenen Kompetenzen und Stärken der Frauen, in dem sie ihr Herz und Ohr für die Bedürfnisse der Frauen öffnen. Sie betreiben im besten Sinne des Wortes „Seel-Sorge“ bei Mutter und Kind, damit die neue Seele geschützt geboren werden kann. Der Bedarf für intensive Begleitung und die weibliche Kraft stärkende Kurse/Workshops steigt und so wurde aus dem Impuls aus dem Netzwerk die Idee zur FlowBirthing-Mentorin geboren. „Oft und gern habe ich die Schwangeren bisher an das FlowBirthing Buch und Netzwerkportal verwiesen und immer glückliches und begeistertes Feedback erhalten. Leider stand immer auch die Frage im Raum, wo man solche Kurse zu flowbirthing besuchen kann“, so Sabrina, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und seit Herbst 2017 auch FlowBirthing-Mentorin der 1. Generation.  

 

Ist das online Intensivprogramm richtig für dich? 

Ja, wenn du dich persönlich und/oder beruflich engagieren willst:
* als Wegweiserin für Schwangere in der Ausrichtung von FlowBirthing
* als Pionierin und Gesicht der neuen Geburtskultur und Weiblichkeit
* als Beraterin der Frauen bei unerfüllten Kinderwunsch bis Geburt
* als Birth Coach, die für ganzheitliche Betrachtung des Lebens steht

egal ob zur persönlichen Weiterbildung, Arbeit in Beratungseinrichtungen,
Familienzentren, Geburtskliniken, Geburtshäusern, Hausgeburtshilfe, als Familienhebamme
oder selbständig in eigener Praxis mit oder ohne Vorkenntnisse.

 

Was macht das FlowBirthing-Mentorinnen-Programm so einmalig? 
In nur 7 Tagen vermittelt dir die Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel, die Philosophie von FlowBirthing, das uralte weibliche Weisheitswissen rund um die förderlichen Zusammenhängen von Schwangerschaft und Geburt verinnerlichen. Und das bequem von zu Hause aus und im Kreis von ganz wundervollen jungen Frauen. So entsteht eine ganz einzigartige Verbindung und Kraft. Sophie Münch drückt das so aus: „Liebe Kristina, danke für diese tiefe und intensive Zeit. Unser Frauenkreis und das Intensivprogramm wirken noch immer nach. Ich bin im Flow, meine Familie gleich mit mir und wir genießen es voll und ganz. Gerufen um was zu verändern! Ich freue mich unsere Weisheit den Frauen zu geben und über viele weitere Flowbirthing Mentorinnen. Auf in eine neue Geburtskultur!“

 

Gratis Info-Webinar

Intension des online Intensiv-Programms ist ein Verständnis von Zeugung, Schwangerschaft und Geburt als ein Prozess, der die körperliche, mentale, emotionale, seelische und spirituelle Ebene einbezieht. Die Inhalte werden so aufbereitet, dass sie als Grundlage für eine Begleitung von Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch verwendet werden können. Ein Start als FlowBirthing Mentorin unmittelbar nach dem Programm ist möglich und wird durch einen persönlichen Coaching-Tag und Aufnahme ins Mentorinnen-Netzwerk von FlowBirthing gefördert. Mehr dazu im gratis Info-Webinar: 13. Dezember 2017, 19 Uhr. Hier gehts zur Anmeldung!

 

Weltgedenktag für verstorbene Kinder

Flowbirthing Blog_Baby willkommen heißen

Jedes Jahr sterben in Deutschland 20 000 Kinder und junge Erwachsene, weltweit sind es um ein Vielfaches mehr. Und überall bleiben trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde zurück. Ihre Gedanken sind jeden Tag bei ihrem verstorbenen Kind und sie müssen sehr ringen, um weiter am Leben teilzunehmen, die Schönheiten der Welt wahrnehmen zu können und sich über Dinge freuen zu können. Am 2. Adventssonntag ist der Weltgedenktag für verstorbene Kinder und Netzwerkpartnerin, Uli Michel, Hebamme und Sterbeamme erinnert uns an ein Thema, das wir normalerweise lieber verdrängen. Sie nimmt uns an die Hand und erwärmt unser Herz:   

Ein Licht geht um die Welt

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember ist der Weltgedenktag für verstorbene Kinder. Rund um die Welt stellen seit vielen Jahren Betroffene eine Kerze in ihr Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten Zeitzone entzündet, so dass eine Lichterwelle um die ganze Welt geht. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel sein lässt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. Es verbindet Menschen mit ähnlichem Schicksal und vermittelt Solidarität.

Es erwärmt ein bisschen das kalt gewordene Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

 

Herzenswärme

Genau diese Herzenswärme erlebe ich in der Begleitung von Eltern deren Kind verstorben ist. Nur selten im Leben lassen wir uns emotional so tief berühren und zeigen uns so ehrlich und echt.

Bei allem Schmerz, aller Traurigkeit, Wut und Verzweiflung erlebe ich Menschen, die Mut entwickeln, sich neu finden, neue Schritte wagen und verwandelt wieder Lebenskraft schöpfen. Meine Hochachtung gilt ihnen allen!

 

Umeinander sorgen

Fast alle dieser betroffenen Eltern berichten mir, dass sie nach wenigen Wochen sehr allein sind, dass kaum noch jemand nach ihrem verstorbenen Kind fragt und sich nach ihrem Befinden erkundigt. Aber für betroffene Eltern fängt der Trauerweg gerade erst an.

Warum fällt es uns so schwer, Menschen, denen ein solches Schicksal widerfährt zu begleiten, zu umsorgen, ihnen zur Seite zu stehen? Und das bestenfalls so lange bis sie uns selber signalisieren dass es nun genug ist.

Ich wünsche mir eine Sorgekultur. Ein Aufeinander- achten, unterstützende Worte, tragende soziale Netze, gemeinsames Schweigen, kreative Ideen um ungewöhnliche Situationen zu meistern und viel, viel Zeit, die wir uns nehmen, um schwere Momente des Lebens leichter werden zu lassen. Für betroffene Eltern, Geschwister und Großeltern, für uns selbst und auch für die verstorbenen Kinder.

 

Suche stille Orte, damit die Seele den Mut nicht verliert ( Hildegard von Bingen )

Weitere Informationen zum Weltgedenktag und zur Begleitung verwaister Eltern als Hebamme und Sterbeamme unter www.uli-michel.de

Adventskalender-Aktion zur Eröffnung von myflowbirthing

Immer mehr Frauen haben keinen oder kaum Kontakt mit einer Hebamme. So sind sie nur unzureichend auf die Geburt vorbereitet und können die Schwangerschaft nicht nutzen, um ins  Mamawerden hineinzuwachsen. Online gibt es bisher kaum Angebote, die Schwangere dort abholen wo sie stehen und umfassend durch die Schwangerschaft begleiten, so dass sie als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburtserfahrung hervor gehen können.

Myflowbirthing will hier Abhilfe schaffen. In einer online Community finden die Schwangeren vielfältige Infos, Übungen, Austausch, die sie stärken und dabei unterstützen, ins Vertrauen und die weibliche Kraft hineinzuwachsen. Zur Eröffnung von MyFlowBirthing am 1. Dezember gibt es einen online Adventskalender mit täglichen Verlosungen, u.a. Aromaöle, gratis Mitgliedschaft, Coachings, Bücher. Es lohnt sich reinzuschauen!

Zum 1. Dezember öffnen sich die Tore für Schwangere

MyFlowBirthing – eine online Community für werdende Mütter und Frauen mit Kinderwunsch bietet Hilfe zur Selbsthilfe, um als Frau und Mutter gestärkt durch die herausragende Zeit von Schwangerschaft und Geburt zu kommen. Die online Aktion schließt eine Lücke: immer mehr Schwangere finden aufgrund des Hebammenmangels vor Ort keine stärkende Begleitung durch die Schwangerschaft mehr. Fragen und Ängste bleiben offen. MyFlowBirthing setzt hier an. MyFlowBirthing bietet online Begleitung durch die Schwangerschaft und Einstimmung auf die Geburt und ist eine Plattform für werdende Eltern, zum Austausch, zur Inspiration und zum Ankommen. 

Erweiterung zum bisherigen Netzwerkportal

Es ist eine Erweiterung zu FlowBirthing, dem Netzwerk-Portal für bewusste Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Kraft, welches 2015 gegründet und mit dem Health Media Award für herausragende und nachhaltige Kommunikation im Bereich Frauengesundheit ausgezeichnet wurde. MyFlowBirthing wird nun ins Leben gerufen, um den Schwangeren nicht nur Information, Aufklärung zukommen zu lassen und vor Ort zu vernetzen, sondern ihnen auch bei konkreten Fragestellungen rund um die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung weiterzuhelfen. Es geht hier nicht um eine medizinisch-fachliche Betreuung, vielmehr um das gute alte Wissen, welches von Frau zu Frau weitergegeben wird und zur Stärkung des Vertrauen in den weiblichen Körper führt. Das Besondere: die Inhalte wachsen mit den Fragen und Schwerpunkten, die die Schwangeren setzen.

Online Community für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch

In der online Community für Schwangere gibt es Yoga-Übungen, Mentaltraining, Meditationen, Audios, Wegweiser durch eine Zeit der Veränderung sowie die Möglichkeit zu Einzelberatung (u.a. durch die FlowBirthing-Mentorinnen) und Austausch in der Gruppe. Die Inhalte entwickeln sich mit den Fragen der Schwangeren in der Community weiter. Auch einen Bereich für werdende Väter wird es geben. MyFlowBirthing bietet Einstimmung auf Schwangerschaft, Geburt und Muttersein at its BEST: Betreuung, Entängstigung, Sinnhaftigkeit natürlicher Geburten und Training – und das alles online, d.h. zu jeder Zeit von jedem Ort aus zugänglich. In Zeiten des Hebammenmangels ein wertvolles Angebot, um Frauen in ihrem Erleben und Selbst-Bewusstsein zu stärken. Darüber hinaus gibt es 1:1 Angebote der FlowBirthing-Mentorinnen.

Mitgliedschaft spendet für die neue Geburtskultur vor Ort

Die Mitgliedschaft in der online Community kostet 30 €/Monat und ist jederzeit kündbar. Davon werden 3 € /Monat/Mitgliedschaft gespendet für eine vor Ort Institution/Organisation, die sich für die neue Geburtskultur engagiert. Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Kontakt: info@myflowbirthing.de

MyFlowBirthing mit der Kraft der Drei

MyFlowBirthing wurde von der FlowBirthing-Autorin und Expertin für neue Geburtskultur, Kristina Marita Rumpel, sowie Sabrina Hufnagl, Mentaltrainerin und Yoga-Lehrerin und Marlene Stöckel, Heilpraktikerin und HypnoBirthing-Kursleiterin ins Leben gerufen. Das Portal öffnet am 1. Dezember 2017 seine Tore. Viel Freude beim Erkunden!

Roses Revolution Day: Gewalt unter der Geburt

Oxytocin - der Schlüssel für eine leichte Geburt

Gewalt unter der Geburt. Das kann doch nicht sein. Geburtshelfer als Gewalttäter? Nein. Allein bei der Vorstellung stellen sich normaler Weise alle Nackenhaare. Und was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Leider doch. Motherhood e.V. schätzt, dass etwa 40 – 50 Prozent der Gebärenden in Deutschland betroffen sind. Auch die Weltgesundheitsorganisation kennt das Problem und spricht von gravierenden Verletzungen der Menschenrechte in Geburtseinrichtungen. Wie kann das sein? Viele Frauen erleben u. a. aufgrund von Personalmangel, fehlendem Respekt oder aus Routine Gewalt während der Geburt ihrer Kinder. Am Roses Revolution Day werden diese Missstände sichtbar. Setze auch du ein Zeichen, damit sich endlich etwas ändern kann!

 

Gewalt in der Geburtshilfe

Das sind Handlungen, Vorgänge und/oder systemische sowie soziale Zusammenhänge, die sich während der Schwangerschaft, unter der Geburt oder im Wochenbett negativ beeinflussend, verändernd oder schädigend auf Frauen und ihre (ungeborenen) Kinder auswirken. Indirekt können auch Partner, Geburtshelfer oder Familienangehörige betroffen sein. Hier eine Übersicht über Gewalt in der Geburtshilfe, die am Roses Revolution Day zur Sprache kommt, von Mascha Grieschat, Motherhood e.V.:

Physische Gewalt unter der Geburt

  • Festhalten
  • Festschnallen der Beine
  • keine freie Wahl der Geburtsposition (z.B. in Rückenlage auf dem Gebärbett)
  • grobe Behandlung (z.B. Katheter unnötig schmerzhaft legen)
  • medizinisch nicht indizierte Untersuchungen (z.B. wiederholt nach dem Muttermund zu tasten, wenn dies nicht gewollt/notwendig ist)
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit einen Dammschnitt durchzuführen
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit einen Kaiserschnitt zu machen
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit sonstige medizinischen Interventionen (Medikamentengabe, Kristellern, Katheter legen) durchzuführen.
  • Schläge, Ohrfeigen, Kneifen
  • Zwang unter Wehen still zu liegen

Psychische Gewalt unter der Geburt

  • Anschreien
  • Ausübung von verbaler Gewalt. Z.B. zu sagen: „Wenn sie jetzt nicht mitarbeiten, dann stirbt Ihr Baby!“ oder „Seien sie gefälligst still!“ oder „Guck dich mal an Mädchen, du bist fertig – du musst eine PDA nehmen.“
  • Beschimpfen
  • Druck ausüben oder erpressen
  • Gebärende unter Geburt allein lassen (außer, wenn sie dies ausdrücklich will)
  • keine (echte) Wahlfreiheit bei medizinischen Interventionen lassen
  • Machtmissbrauch
  • Nötigung
  • Sexualisierte Gewalt in Form von Sprache, Witzen
  • Verbot zu essen/trinken, sich zu bewegen
  • Willkür
  • Zwang

Auswirkungen

Wer weiß, dass eine natürliche Geburt ein Setting aus Liebe, Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und Zuspruch braucht, versteht, dass Gewalt unter der Geburt direkten Einfluss auf den Geburtsverlauf nimmt und eine massive Störung bedeutet. Wer sich darüber hinaus klar macht, dass eine Gebärende besonders sensibel und empfindsam ist, weil sie sich für eine Geburt öffnen muss und ganz besonders feine Antennen hat, kann ermessen, dass schon ein zu lautes Worte als Grenzüberschreitung aufgefasst werden kann. Die Verletzungen gehen gerade aufgrund der Offenheit der Gebärenden besonders tief. Oberstes Gebot unter der Geburt muss daher die Sensibilität und Bewusstheiter der Geburtshelfer sein.

Roses Revolution Day

Am internationalen Gedenktag für ein Ende der Gewalt an Frauen findet auch die internationale Aktion „Roses Revolution“ statt. Frauen, die Gewalt unter Geburt erlebt haben, legen am 25. November eine Rose vor der Geburtshilfe-Einrichtung ab als Zeichen und Rückmeldung für, dass sich hier etwas ändern muss. Es ist ein Akt der Bewusstwerdung, dass Frauen das Recht auf eine schöne Geburtserfahrung haben, und ein Stück Trauerarbeit für die traumatisierten Frauen.

Mehr zur Aktion, wie diese durchgeführt werden kann, auf der FB-Seite von FlowBirthing.

 

Tanzen während der Geburt – Kreißsaalvideo begeistert

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Aktuell begeistert ein Video aus dem Kreißsaal das Netz: Eine Gebärende und ihre Hebamme tanzen zu Shakira und schwingen dabei ordentlich die Hüften. Das Video hat es sogar ins Fernsehen zu Punkt 12 geschafft. Hoffentlich auch bald in die Herzen der Schwangeren, um dort die Angst zu vertreiben und Vorfreude auf die Geburt wachsen zu lassen. Denn was uns exotisch und besonders anmuten mag, war einst die Regel: Tanzen und Singen/Tönen ist ein uralter Weg, die Kinder auf die Welt zu bringen. Zeit wird es, dieses Bild der Freude wieder in unsere Köpfe zu bringen – nicht die schreiende, sich quälende Frau. Lasst das ab heute einfach Geschichte sein! Bringen wir die Begeisterung zurück und lassen Geburt wieder zum Fest des Lebens werden. Tanzt euch frei!

Geburt als Freudentanz

Unsere Bilder über Geburt sind kulturell überformt. Es drückt sich in ihnen eher unsere Geisteshaltung aus als das, was Geburt wirklich ausmacht. Geburt war durch die Erbsünde Jahrhunderte lang eine Strafe Gottes an den Frauen. Das ist natürlich Quatsch – klar. Aber die Bilder wirken im kollektiven Unterbewusstsein nach. Wir erwarten Schmerzen und qualvolle Stunden, also bekommen wir auch mehr Schmerzen und lange Geburten. Warum: Auch weil wir durch die kulturelle Überschreibung die ursprünglich förderlichen Bilder rund um Schwangerschaft und Geburt vergessen haben.

3 Garanten für eine freudvolle Geburt

  1. Singen. Es gibt Tönen in Indien, Joiken in Schweden, Heilgesang indigener Hebammen aus Südamerika und das Seelenlied in Afrika: Diese weltweite Verbreitung lässt sich nicht einfach übergehen. Wirkung ganz klar: Singen fördert die Gesundheit, durch die Atmung, aber auch durch den Umstand, dass nur singen kann wer Körper, Seele und Geist miteinander harmonisch verbunden hat. Noch deutlicher wird die Bedeutung für die Schwangerschaft, wenn wir den Übersetzungsfehler, den Hanna Strack, evangelische Pastorin, aufgedeckt hat, der seit der Antike tradiert wird, betrachten: Seele heißt wörtlich übersetzt Kehle, beinhaltet also das ganzheitliche Schwingen. Und wir wissen ja: das Universum besteht aus Schwingung und Klang. Singen/Tönen öffnet Räume in uns, weitet und dehnt uns aus bis ins Universum und die weibliche Schöpfungskraft kann sich wirkungsvoll entfalten ohne innere Widerstände.

  2. Tanzen. Singen und Tanzen gehen Hand in Hand und haben die gleiche wirkungsvolle Kraft. Seit Urzeiten werden die Schöpfungsgeschichten getanzt und gesungen. Bauchtanz ist eine sehr wirkungsvolle Vorbereitung auf die Geburt, da es die weibliche Kraft erweckt. Zum einen, da er die Bauchregion in den Mittelpunkt stellt und Verbindung schafft und durch die kreisenden Bewegungen dazu beiträgt, dass das Kind in das Becken rutschen kann. Sehr wirkungsvoll, wenn sich das Baby – aufgrund zu vielen Sitzens in der Schwangerschaft – nicht dreht. Hüftkreisen während der Geburt hilft dem Baby ebenfalls, wie auf einer Rutsche in den Geburtskanal zu gleiten. Dabei imitiert das Kreisen die Elipsenform, auf der auch die Gestirne durch den Kosmos kreisen. Dabei entsteht eine Spiralbewegung. Die Spirale ist das Symbol für Leben und Transformation und unterstützt den Geburtsvorgang vortrefflich.

  3. Lächeln. Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen und ihren Seelen, so heißt es. Das gilt in besonderer Weise für Mutter und Kind. Lächeln bringt gute Laune, lächeln trägt zur Entspannung bei und ist während der Geburt eine echte Geheimwaffe: Lächeln fördert die Ausschüttung der geburtsförderlichen Hormone und trägt zur Öffnung der Gebärmutter bei. Ein lockerer Kiefer führt zur Entspannung und erleichtert die Eröffnungsphase. Den Kiefer während der Geburt aktiv zu lösen, kann wahre Wunder wirken. Lächeln signalisiert dem Baby im Bauch: alles ist ok, ich bin sicher und beschützt. Die Welt freut sich auf mich. Ich bin willkommen.

Tanzen unter der Geburt

Wem das zu „einfach“ ist und wer es nicht glauben kann, weil die alten Glaubenssätze noch so fest verankert sind, der möge sich unbedingt das Video anschauen. So kann es aussehen, super weiblich und kraftvoll auf den Geburtswellen zu surfen! Geboren aus einer Welle der Freude –  der Untertitel von FlowBirthing wird hier sichtbar!

Die Gebärende tanzt mit Freude und das Kind war schon 30 Minuten später da! Das ist der WEG: Tanzt und singt eure Kinder ins Leben – so heißt es schon in der FlowBirthing-Lebensmusik (hier gratis zu hören) und im Vorwort meines Buches!

Unsere FlowBirthing-Mentorinnen für dich!

Wenn du dich mit FlowBirthing auf die Geburt vorbereiten willst, dann nimm Kontakt zu unseren FlowBirthing-Mentorinnen auf. Die jungen Frauen haben eine Weiterbildung zur FlowBirthing-Mentorin erfolgreich absolviert und sind beseelt von der FlowBirthing-Philosophie. Sie haben selbst wunderbar kraftvolle Geburten erlebt und möchten ihr Wissen, ihr Spüren und ihre Erfahrung an dich weitergeben, sodass auch du deinem Kind den bestmöglichen Start ins Leben schenken kannst. Sie bieten dir Kurse, Workshops und 1:1-Betreuung online wie offline.

 

Begleitung in der Schwangerschaft at it´s BEST:

  • Betreuung
  • Entängstigung
  • Sinn
  • Training

Hier findest du unsere neuen FlowBirthing-Mentorinnen für dich:

Claudia Mosig 04157 Leipzig

claudia-mosig@posteo.de

 
Sophia Bialaschik

 

10247 Berlin

sophia.bialaschik@imbdp.de

 
Pia Mortimer

 

22047 Hamburg

p.mortimer@gmx.de

 
Sophie Münch

 

22089 Hamburg

sophie.muench@gmail.com

 
Jamina Ehrhardt

 

53797 Lohmar

yaminaHP@gmx.de

 
Marina Oleksjuk

 

57489 Drolshagen

marinaoleksjuk@gmail.com

 
Anabel Galster

 

61276 Weilrod

anabel.galster@gmail.com

 
Sabrina Petschi

 

69214 Eppelheim

sabrinapetschi@web.de

 
Rebecca Hubert

 

76831 Ilbesheim

rebecca@soul-birthing.de

 
Karin Denkmaier

 

4210 Unterweitersdorf (Österreich)

info@kd-design.at

 

Möchtest du ebenfalls FlowBirthing-Mentorin werden? Weitere Informationen findest du hier.

Weiterführende Angebote finden:
FlowBirthing ist gelebte weibliche Kraft und setzt auf Kooperation. Wir ermutigen dich, deinen individuellen Weg zu finden mit Hilfe unserer über 430 FlowBirthing-Netzwerkpartnerinnen in deiner Nähe: Hier findest du professionelle Anbieterinnen von „Akupunktur“ über „Geburtshaus“ und „HypnoBirthing“ bis hin zu „Yoga“, die dem weiblichen Zugang zu Schwangerschaft und Geburt Raum schenken. In den folgenden Bereichen sind unsere Partnerinnen tätig: Anbieter-Rubriken.

Lebensrucksack – was packst du ein?

Nimm die Geburt wie ein Abenteuer, so heißt es in der FlowBirthing-Lebensmusik. Und tatsächlich gleicht die Geburtserfahrung einer Abenteuerreise. Wir sind voller Vorfreude und Aufregung auf die Erlebnisse, die auf uns warten, machen uns vorher viele Gedanken und können uns doch keine Vorstellung machen, was auf uns zu kommt. Das macht uns Angst und wir fragen uns, ob wir der Erfahrung gewachsen sind oder was das Leben an Überraschungen für uns bereit hält. Doch packen wir den Lebensrucksack, so dass wir gut versorgt sind auf der Geburtsreise?

Was nimmst du mit auf die Reise?

Im Unterschied zu einer echten Reise machen wir uns meinst allerdings wenig Gedanken, was wir auf die Reise mitnehmen. Gemeint ist hier nicht der Krankenhauskoffer, den es zu packen gilt. Nein, dir Frage zielt darauf ab, welche Dinge du in deinen „Lebensrucksack“ mit nimmst, denn du gehst auf eine Reise des Lebens, die dich unterstützen und stärken.

Lebensrucksack

Es gibt tatsächlich so etwas wie den Lebensrucksack, den wir alle mit uns herum tragen. Darin sind die Erfahrungen, Talente und das, was uns unsere Eltern mit auf die Lebensreise gegeben haben. Aber ist der Lebensrucksack auch gut gefüllt für die Geburtsreise? Vieles deutet darauf hin, dass dies nicht mehr einfach so ist, weil wir vom natürlichen Leben immer mehr abgeschnitten sind und wir vor allem auch seit Jahrtausenden in einer männlich dominierten Welt leben, in der die positive Geburtserfahrung, das weibliche Weisheitswissen, das selbstverständlich von Mutter zu Tochter weitergegeben wird, um aus eigener Kraft heraus sicher und leicht gebären zu können, an den Rand gedrängt wurde bzw. auch durch die kulturellen Überformungen von Weiblichkeit und Geburt etwa durch das Konstrukt der Erbsünde mit der Folge, dass Frauen unter Schmerzen gebären sollen als Buße, in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Aufbruch im 21. Jahrhundert

Dies muss aber nicht so bleiben. Wir Frauen haben es immer noch in der Hand, wie wir gebären wollen. Und wenn wir uns wieder eine natürliche, kraftvolle, leichte, freudige Geburt wünschen, dann gilt es den Lebensrucksack neu zu packen. Dies ist eine mentale Aufgabe, die den Willen erfordert, das allgemein akzeptierte Denken zu hinterfragen und bei sich selbst genau hinzuschauen, um sich wieder auf die innere Stimme verlassen zu können.

Lebensrucksack neu packen für kraftvolle Geburten 

Du willst deinen Lebensrucksack neu packen, um bestens vorbereitet zu sein auf das Abenteuer der Geburtsreise? Dann gehe folgendermaßen vor:

Schritt 1: Mache dir bewusst, dass du einen Rucksack aufhast, der gefüllt sein kann mit Dingen, die dich beschweren oder für eine kraftvolle Geburt nicht förderlich sind. Ein Blick in die Geschichte oder auch in deine Familiengeschichte, z.B. deine Geburt war selbst traumatisch, öffnen dir die Augen für die Zusammenhänge.

Schritt 2:  Finde den Mut den Rucksack aufzumachen und hineinzuschauen. Habe keine Angst, die Steine im Rucksack können dich nicht anspringen und zeigen sich nur, wenn du danach suchst. Steine sind meist kulturelle Glaubenssätze oder Meinungen anderer über die Geburtserfahrung.

Schritt 3: Schau dir die Steine nach einander an. Frage dich jedesmal: Ist das etwas, was mich stärkt, mich beflügelt, mich vorwärtsbringt auf dem Weg hin zu meinem Kind oder mich beschwert, blockiert, mir Angst macht und mich versucht klein zu halten. Sortiere aus, bis nur noch Dinge da sind, die zu dir und deinem Weg passen.

Schritt 4: Packe dann den Rucksack neu mit Dingen, die dir für die Geburtsreise Kraft geben. Gemeint ist der geistig, seelische, spirituelle Proviant, der dich in die Lage versetzt, dich als vollmächtige Frau zu sehen, die ihr Kind aus sich heraus gebären kann. Jede Frau packt anders, denn sie legt individuell andere Schwerpunkt.

Schritt 5: Setze den Lebensrucksack wieder auf in dem Gefühl, dass du jetzt bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet bist. Trete die Reise jetzt mit leichtem Gepäck an.

Wichtig: Setz dich selbst dabei nicht unter Druck. Du musst den Rucksack beim ersten Mal nicht komplett ausräumen und es ist – gerade wenn du große und schwere Steine etwa durch eine tiefe Verletzung deiner Weiblichkeit erfahren hast – nicht empfehlenswert, den Rucksack mit Gewalt zu leeren. Geh auch hier in die Selbst-Verantwortung und entscheide selbst, wie tief du in den Rucksack schauen willst.

Hol dir ggf. professionelle Hilfe, um z.B. besonders hartnäckige Glaubenssätze oder tiefsitzende Ängste zu lösen. Im FlowBirthing-Netzwerk findest du Angebote, die dich auf deinem Weg begleiten und stärken.

 

Politik verweigert sich neuer Geburtskultur

Warum sich nichts tut von Seiten der Politik für eine Geburtshilfe in Deutschland, die zum Wohle von Frauen und Kindern sind? Eine Einschätzung von Buchautorin und Soziologin Kristina Marita Rumpel, Initiatorin von FlowBirthing:
 
1. Es fehlt der Horizont
Geburten laufen nach ihren eigenen Gesetzen und Spielregeln und sind mit den gängigen Kosten-Nutzen-Argumenten und Denkschablonen nicht zu fassen.
Genau darum brauchen wir ja wieder eine neue Geburtskultur, damit der lebensverachtende Wahnsinn in der Welt endlich aufhört und wir zu lebensförderlichen Strukturen kommen. Kraftvolle Geburten, kraftvolle Frauen, kraftvolle Kinder, kraftvolles Leben, kraftvolle Zukunft!

2. Angst vor der weiblichen Kraft
Vielleicht haben die Herren ja genau davor Angst? Oder ist es schlicht Ignoranz und Dummheit? Denn die Folgen der Behandlung von traumatisierten Müttern und Kinder gehen ein Leben lang – nicht zu sprechen von den Folgekosten für Kaiserschnittkinder (vgl. Microbirth). Die Stärkung von Müttern und Kinder gehören ins Zentrum aller politischen Überlegungen – gerade wenn wir wieder mehr Kinder in unserem Land möchten.

3. Belasteter persönlicher Hintergrund
Das Problem ist auch, dass die allermeisten von uns bereits von traumatisierten Müttern geboren wurden und selbst eine Geburt in Angst und Ohnmacht erlebt haben und diese Erfahrung sitzt in uns. Das macht es – ohne sich einmal in aller Tiefe auf sich und das Thema einzulassen – scheinbar unmöglich, die Zusammenhänge zu erfassen.
Fazit 
Für mich zeigt das: lasst die doch reden und stecken wir unsere Energie und Kraft lieber darein, Schwangere zu stärken und sie über die Möglichkeit von kraftvollen, selbstbestimmten Geburten aufzuklären, damit diese sie dann aus eigener Kraft, ganz bei sich erleben können und so selbstbewusst sind – auch ihre Männer – sich von dem Irrsinn abzugrenzen. Das ist der Weg einer neuen Geburtskultur.

Jetzt ist die Zeit in die Selbstverantwortung zu kommen und unser Vision einer neuen Geburtskultur selbstmächtig umzusetzen. Die Kraft daraus entspringt unseren Herzen und Gebärmuttern.

Die Einlassung bezieht sich auf einen offenen Brief von Motherhood an Jens Spahn, CDU-Politiker: http://www.mother-hood.de/…/a…/offener-brief-jens-spahn.html

 

Jetzt FlowBirthing Mentorin werden

Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt eine Programm zur FlowBirthing Mentorin.

3-wöchiges online Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin 

Das 3-wöchige Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin richtet sich an Frauen, die sich aktiv für eine neue Geburtskultur einsetzen möchten und andere Frauen in der Schwangerschaft von Frau zu Frau begleiten und bestärken wollen, so dass diese ihre Vision von einer natürlichen und kraftvollen Geburt realisieren können. Die Intension: Durch die FlowBirthing Mentorin vor Ort haben Schwangere wieder mehr Chancen an Wissen rund um Schwangerschaft und Geburt zu kommen, welches sie stärkt und auf die Geburt positiv einstimmt.

Altes weibliches Wissen neu und Schwangere stärken

Es ist keine Ausbildung im klassischen Sinne. Vielmehr wird das alte weibliche Wissen, welches Schwangerschaft und Geburt fördert neu belebt. Die Einweisung zur FlowBirthing Mentorin ist für Mütter, die ihre Erfahrung weitergeben möchten, ebenso wie für bereits ausgebildete Hebammen, Doulas und Geburtsbegleiterinnen. Die Stärkung der weiblichen Kraft in Schwangerschaft und Geburt steht im Fokus des Programmes, welches Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

Online Intensivprogramm für ein Wirken vor Ort

Die Essenz von FlowBirthing wird in 3 Wochen vermittelt über Online Seminare, online Fragerunden, vertiefende Videos und Audios sowie ein individuelles Coachinggespräch und Bildung von Erfolgsteams. Ziel ist es, das Wissen so aufzubereiten, dass damit einem Wirken als FlowBirthing Mentorin für Schwangere sowie Frauen mit Kinderwunsch vor Ort aufgebaut werden kann.

Sei du dabei und werde eine FlowBirthing Mentorin

Jetzt ist die Zeit, das segensreiche Wissen um kraftvolle Geburt im Flow und aus einer Welle der Freude weiterzugeben. Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina M. Rumpel hat das Intensivprogramm entwickelt und führt selbst durch die 3 Wochen der Einweisung als FlowBirthing Mentorin.

Bei Interesse bitte melden unter kristina.rumpel@flowbirthing.de. Weitere Informationen werden dann per Mail verschickt. Plätze sind begrenzt. Start: 22. September.

 

Heute ist der Internationale Hebammentag

Heute ist der internationale Hebammentag – Zeit, all den wundervollen Frauen zu danken, die andere Frauen dabei unterstützen, Leben zu schenken und in ihre Kraft zu kommen, denn ohne die Anbindung an die weibliche Kraft ist Geburt auf natürlichem Weg nicht möglich. Warum nur erfahren die Hebammen nicht die Wertschätzung, die ihnen zusteht und was bedeutet das für uns Frauen?

Ältester Beruf der Welt vor dem Aus
Hebamme sein, ist die älteste Berufung der Welt. Leider erfahren die Hebammen dieser Tage keine Wertschätzung – vom System nicht von uns Frauen. Der Beruf der Hebammen steht vor dem Aus und mit ihm geht wieder ein Stück weibliches Weisheitswissen verloren.

Mittlerinnen zwischen den Welten
Die Hebammen waren weise Frauen, weil sie dank ihrer Einsicht in die Geheimnisse des Lebens Heilwissen hatten. Allen voran, dass alle Weisheit der Welt nicht den Köpfen der Heilsbringer und Philosophen entspringt, sondern der Geburtserfahrung. Hebammen waren Mittlerinnen zwischen den Welten und verstanden sich als Seelenführerinnen, die eine neue Seele in die Welt führten und am Ende des Lebens wieder hinausbegleitet haben. Sie waren Fachfrauen für Seelenkraft, Geburt, Leben und Tod und damit im Besitz der spirituellen Deutungsmacht und weltlichen Macht.

Weise Frauen tragen Verantwortung für das Leben
Sie wurden einst verfolgt, weil sie ihre Verantwortung für das Leben, für die Frauen, für die tieferen Zusammenhänge, die die Welt zusammenhält, wahrnahmen und sich nicht einer Obrigkeit oder irrsinnigen, lebensfeindlichen Regeln beugten. Eine weise Frau ist frei im Denken, Fühlen und Handeln. Sie ist niemanden verpflichtet außer ihrer inneren Wahrheit, die sie aus sich und damit aus der Verbindung zu Mutter Erde schöpft. Sie ist eine wahr-sagende Frau und daher so gefährlich für die Mächtigen. Ein Grund warum heute noch so viel Energie darauf gerichtet ist, dass Frauen nicht in ihre weibliche Kraft und Macht kommen, denn in ihrer Weiblichkeit erwacht, sind sie nicht manipulierbar.

Moderne Hexenjagd als Chance der Selbstermächtigung
So grausam das Verhungern der Hebammen am ausgestreckten Arm und unwürdig die moderne Form der Hexenjagd ist, so liegt darin auch eine große Chance, wieder in die Eigenverantwortung und Selbstermächtigung als Frau zu kommen. Jede Frau trägt das Weisheitswissen in sich und ist angebunden an die weibliche Kraft, wenn sie sich dafür öffnet. Es liegt also an uns, ob wir weiter leiden und Dinge mit uns anstellen lassen wollen und unsere Kinder in Ohnmacht und Unfreiheit gebären oder ob wir uns auf den Weg machen, die Kraft wieder in uns zu finden und zu beleben. Wenn keine Hebamme da ist, die uns begleitet, dann „müssen“ wir das wieder selbst tun.

Womb Power Online-Kongress 2017
Wie du in deine weibliche Kraft finden kannst, als Frau und Mutter, aber auch in allen anderen Bereichen deines Lebens, kannst du beim Womb Power Online Kongress erfahren. Melde dich jetzt kostenlos an unter www.weibliche-kraft.de und lass dich von 44 „weisen Frauen“ inspirieren und in deine weibliche Kraft führen.

Neues TV-Format von SAT1 sucht Hebammen

Flowbirthing Blog Heilige Zeit

Hebammen aktuell gesucht für ein TV-Format. Wie seriös? Wir wissen es nicht.

Dennoch leiten wir es in großem Stile weiter und jede prüfe, was sie davon hält. Vielleicht eine Chance, den Hebammenberuf so darzustellen, wie er ist, auf das Dilemma aufmerksam zu machen und die natürliche Geburt wieder ins Gespräch zu bringen?

Die Redaktion schreibt:
Im Rahmen unseres neuen Formates wollen wir Hebammen aus ganz Deutschland bei Ihrer Arbeit über einen längeren Zeitraum begleiten. Bei diesem Format legen wir äußersten Wert auf Echtheit, Authentizität und Seriosität. Es soll ein tägliches Format für Sat1 werden und um dies produzieren zu können, benötigen wir ein etwas größeres „Hebammenteam“. Denn uns ist bewusst, dass Sie alle beruflich sehr eingespannt sind.

Beruf der Hebamme angemessen portraitieren
Unser Format soll einerseits als Portrait Ihres wunderbaren Berufs dienen. Wir möchten Ihren Beruf gerne einmal in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und auch die Schwierigkeiten, die der Beruf der Hebamme mit sich bringt (Stichwort: Hohe Versicherungsbeiträge, kein Hebammennachwuchs etc.) einmal thematisieren.
Zudem ist es uns ein Anliegen, für die schwangeren Frauen zuhause ein adäquates Info-Tool zu schaffen, bei dem Sie Tipps und Ratschläge aus erster Hand unserer Hebammen erhalten können.

Wir finden, Ihr Beruf wurde bisher nie richtig portraitiert, das wollen wir ändern. Keine Sorge, bis es zum Dreh der Serie kommt, vergeht bestimmt noch ein halbes Jahr, es würde also nicht direkt von heute auf morgen losgehen (um Himmels Willen) und natürlich bekommen Sie eine angemessene Gage.

Bewerbungsvideo
Ein erster Schritt wäre ein kurzes Handyvideo, welches Sie von sich selbst drehen, das wir uns hier intern ansehen können, um Sie besser kennenzulernen. Im zweiten Schritt würden wir dann evtl. zu einem Casting zu Ihnen kommen, nur ein Kameramann und Redakteur, das zur internen Vorstellung Ihrer Person beim Sender dient. Das wird natürlich alles streng vertraulich behandelt und nirgendwo ausgestrahlt. Der Sender entscheidet dann, welche Hebammen er gerne im Expertenteam sehen würden und danach würde ein sogenannter Pilotfilm gedreht, dieser dient auch nur zur Sender-internen Verwendung und soll dem Sender einen Eindruck davon vermitteln, wie die Serie später aussehen könnte. Erst dann wird über die tatsächliche Produktion der Sendung entschieden.

Wer sich hierfür berufen fühlt, bitte selbständig Kontakt aufnehmen unter:

Bianca Münker | Casting-Redakteurin
Tel.: +49 (0) 22 33 / 46 08 – 2447 | Intern: – 7447 | Fax: +49 (0) 22 1 / 66 952 – 22 55

bianca.muenker@filmpool.de | www.filmpool.de

Hebammen-Notstand in Deutschland

Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich. Ein aktuelles Gutachten belegt den Notstand in der Geburtshilfe. Demzufolge kümmert sich fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“.

Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages
Werdende Mütter können sich immer weniger darauf verlassen, dass bei einer Entbindung in der Klinik eine Hebamme während der ganzen Zeit anwesend ist. Fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern kümmert sich „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“, heißt es in einem noch unveröffentlichten Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, das dem Netzwerk Elterninitiative Geburtskultur vorliegt.

Grund für den Notstand in der Geburtshilfe
Aus wirtschaftlichen Gründen streichen die Krankenhäuser ihre Geburtsstationen zusammen. Wie aus dem Gutachten hervorgeht, arbeiten 60 Prozent der Entbindungsstationen trotz Sparmaßnahmen nicht kostendeckend. Zudem setzt die Krankenhäuser mit Geburtsstationen unter Druck, dass fast jede zweite Klinik Probleme hat, offene Hebammenstellen zu besetzen, so das Gutachten.

Zahlen sprechen eine klare Sprache
Zwischen 1991 und 2015 ist die Zahl der Krankenhäuser mit Geburtsstationen um 40 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Die Zahl der Kliniken ist im gleichen Zeitraum nur um 19 Prozent zurückgegangen. Heute verfügt nur noch etwa jede dritte Klinik über eine Entbindungsstation. Die Zahl der angestellten Hebammen ist in dem Zeitraum zwar von 6620 auf 9081 gestiegen. Dem Hebammenverband zufolge arbeiten mehr als 70 Prozent Teilzeit, gemessen an der Stundenzahl also ein Rückgang.

„Der ökonomische Druck auf Kliniken in Deutschland hat dazu geführt, dass die Versorgung von Frauen in der Geburtshilfe schlecht ist“, kritisiert Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. Einer Leitlinie zufolge sollte jede werdende Mutter durchgehend von einer Hebamme betreut werden, die ihr voll zur Verfügung steht und nicht von Kreißsaal zu Kreißsaal laufen muss. Eingehalten wird die Leitlinie aber nicht.

Politik gefragt, sich für Frauen einzusetzen
„Die Geburtshilfe insgesamt ist chronisch unterfinanziert. Hebammen haben dies bisher kompensiert“, sagt Verbandschefin Klenk. „Wir haben jetzt jedoch den Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weitergeht.“ „Im Interesse der Frauen und Säuglinge, aber auch der Hebammen mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit muss die Politik nun handeln und das Gutachten ernst nehmen.

Die Lage der Geburtshilfe in Deutschland ist ernst
Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich zudem dadurch, dass auch das Geschäft für die Beleghebammen immer schwieriger wird. Diese arbeiten in der Regel freiberuflich. In den vergangen Jahren sind die Versicherungsprämien für Hebammen derart gestiegen, dass viele aufgaben. Aktuell liegt die Prämie für Berufshaftpflicht nach Angaben des Spitzenverbandes der Krankenkasse bei 6843 Euro jährlich. Immer mehr Hebammen können diesen Betrag nicht aufbringen und müssen aufhören. Oder beginnen angesichts der desaströsen Lage gar nicht erst mit der Ausbildung.

Der Kaiserschnitt in der heutigen Zeit

Kaiserschnittrate hat sich verdoppelt in letzten Jahren

  • In Deutschland wird jedes dritte Kind per Kaiserschnitt geboren
  • Die Zahl hat sich seit den 90er Jahren nahezu verdoppelt
  • Immer mehr Kinder werden per Kaiserschnitt geboren
  • Für viele Menschen ist der Kaiserschnitt zur Alternative einer vaginalen Geburt geworden
  • Manchmal ist der Kaiserschnitt ein Glück und rettet Leben, manchmal schlicht die Folge ungünstiger Rahmenbedingungen während Schwangerschaft und Geburt

Doch was bedeutet dies für die Frauen, die ihr Kind per Kaiserschnitt auf die Welt bringen?

Wissen um natürliche Geburten geht verloren

Mit der steigenden Zahl an Kaiserschnitten schwindet auch das Wissen im Kreißsaal um die Förderung einer natürlichen Geburt. Der Kaiserschnitt dann wiederum eine Folge des Verlustes der alten Hebammenkunst. Eine Negativspirale, die sich selbst antreibt. Längst sind wir an dem Punkt, dass das technische Know-How zu keinem besseren Ergebnis mehr führt.

Kaiserschnitt: Eine Bauch-OP mit Folgen

Kaiserschnitt kann Leben retten oder aber auch Leben erschweren. Die negativen Folgen von Kaiserschnitten für Mutter und Kind sind inzwischen hinlänglich bekannt. Die Bauch-OP daher auch nur Notsituationen indiziert. Die Kriterien hierfür sind unklar, da es noch keine einheitlichen Leitlinien für Ärzte gibt. Häufig wird als Grund die Angst der Mutter vor einer Komplikation bei der Geburt angegeben.

Bedeutung von Kaiserschnitt für Mütter

Eines ist eine Kaiserschnittgeburt jedenfalls nicht: der einfachste Weg ein Kind zu gebären. Der Blogbeitrag einer Mutter, die selbst zwei Kaiserschnitte erfahren hat, beschreibt die Auswirkungen aus persönlicher Sicht.  Der Beitrag „10 Dinge, die du über den Kaiserschnitt wissen solltest …“  von Isa Grütering gibt Auskunft über die Bedeutung eines Kaiserschnittes aus Muttersicht.

Gute Wünsche zum Jahresende

Flowbirthing Rozhanitza Frau

Zum Jahresende bedanken wir uns bei allen FlowBirthing-Unterstützerinnen und Netzwerkpartnerinnen. Die Zahl der Menschen, die verstehen, welche Bedeutung Schwangerschaft und Geburt für das weitere Leben haben, wächst. Unser Kreis wird immer größer. Zum Jahresende wünschen wir:

Flowbirthing-Blog-Weihnachten_2016

Online-Kongress Sex, Spirit and Birth

Flowbirthing Blog Kiria_Vandekamp

Heute startet der sehr spannende Online Kongress Sex, Spirit & Birth zum zweiten Mal in diesem Jahr. Vom 28.11. – 08.12.2016 stellt Kiria Vandekamp 40 ExpertInnen spannende Fragen rund um das Thema „Geburt als freudvolle, angenehme und ekstatische Erfahrung“. Der Event ist kostenlos und für alle, die den Aufbruch in eine neue Geburtskultur im Herzen tragen. Anmeldung auch nach dem 28. November noch möglich!

Online Kongress für eine freudvolle Geburtserfahrung

Sex, Spirit and Birth ist ein ganz besonderer Online Kongress. Hier werden die heißesten Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und weibliche Sexualität diskutiert. Er ist für dich, wenn du …

  • dich für die Zusammenhänge von Sexualität, Spiritualität und Geburt interessierst und mehr darüber erfahren möchtest
  • dich optimal auf eine natürliche Geburt vorbereiten willst
  • die Geburt als Initiation & sinnliches Fest erleben möchtest
  • an der Heilung des weiblichen Schoßraumes interessiert bist
  • Frauen in der Schwangerschaft oder bei Geburt begleitest
  • offen bist für neue Denkweisen über Geburt
  • einfach neugierig bist auf diese Themen

Viele Netzwerkpartnerinnen von FlowBirthing als Expertinnen dabei

Jeden Tag stehen spannende und inspirierende Interviews auf dem Programm, die du dir ganz bequem von zuhause anschauen kannst. Jedes Interview steht dir für 48 Stunden kostenlos zur Verfügung.

Folgende Gäste sind mit dabei: Sarah Schmid, Nadine Wenger, Horlacher, Stefanie Bruns, Gaby Mardshana Oeftering, Jhari Gerlind Kornetzky, Isabella Ulrich, Jasmin Nerici, Sita Kleinert, Verena Schmid, Kristina Rumpel, Patricia Thielemann, Birgit Baader, Mayonah Bliss, Nina Winner, Dr. Ludwig Janus, Puja Diana Richardson, Elena Tonetti-Vladimirova … und viele mehr.

Kostenloses Event mit Kongress-Gesamtpaket zu günstigem Preis

Dieser Event ist wie ein Live-Kongress, nur ohne Fahrt- und Übernachtungskosten und ohne hohe Teilnahmegebühr! Alle Interviews werden in dieser Zeit kostenlos nacheinander ausgestrahlt. Solltest du keine Zeit haben, dir die Interviews anzuschauen, wird es auch die Möglichkeit geben alle Interviews als Kongress-Gesamtpaket zu einem günstigen Kongresspreis zu kaufen! Dann kannst du dir alles in Ruhe Zuhause anschauen. Melde Dich gleich an, um die Infos zu erhalten!

Alle Informationen rund um den SEX, SPIRIT & BIRTH Kongress und die kostenlose Anmeldung findest du hier: www.sexspiritbirth.de.

Tipps von Kiria Vandekamp, der Organisatorin

Kiria Vandekamp, Hebamme, Yoga Lehrerin und Netzwerkpartnerin von FlowBirthing veranstaltet den Kongress zum zweiten Mal. Sie sagt in Übereinstimmung mit FlowBirthing:
„Die Geburt ist nicht getrennt vom Leben und was dir sonst gut tut und dir hilft zu entspannen, kann oft auch unter Geburt hilfreich sein.  Die Art, wie du gebierst, hat etwas damit zu tun, wie du lebst!“

Daher nimm dir die Zeit deine Entspannungs-Auslöser zu erforschen. Ihre Tipps zur Einstimmung auf den Kongress, die gut in die Geburtsvorbereitung integrieren werden können:

  • Musik
  • Atem & Achtsamkeit
  • Entspannung
  • Sinnlichkeit
  • Bewegung
  • Ernährung
  • Schlaf/Ruhezeiten
  • Düfte
  • Wellness & Selbstfürsorge

Hebammen sind unersetzlich

Aktuell tagen rund 200 Hebammen in Berlin und entscheiden über thematische und politische Weichenstellungen für 2017 und diskutieren über die Zukunft des Berufs. Die zunehmende Schließung von Kreißsälen an vielen Orten in Deutschland ist dabei eine der drängenden Herausforderungen. Denn der Bedarf an Hebammenhilfe bei Familien steigt. Ein Film des DHV zeigt eindrücklich wie wertvoll die Hebammenarbeit ist für Familien:

Nicht jede Frau findet mehr eine Hebamme

Hebammen sind unersetzbar. Jede Frau und Familie muss wohnortnah Hebammenhilfe bekommen können„, so Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e.V. Doch dies ist aktuell nicht mehr gegeben. Bereits seit Jahren geht die Anzahl der Kreißsäle massiv zurück: Gab es 1991 noch 1.186 Krankenhäuser mit Geburtshilfe, waren es 2014 nur noch 725. Der Hebammenverband hat seitdem weitere 44 Schließungen oder drohende Schließungen unter www.unsere-hebammen.de dokumentiert. Auch für die Wochenbettbetreuung und die Schwangerenvorsorge fehlen Hebammen an vielen Orten. „Das geht auf Kosten der Gesundheit von Müttern und ihren Kindern“, so Martina Klenk.

Politische Maßnahmen sind notwendig, um die Not der Hebammen zu wenden

Der Hebammenverband hält politische Maßnahmen für dringend nötig. Auch klein Kliniken brauchen für ihre Geburtshilfestation einen Sicherstellungszuschlag. In den Kliniken müssen Personalbemessung und Abrechnungspauschalen auf den Prüfstand. Eine 1-zu-1-Betreuung durch eine Hebamme für eine Frau und Familie sollte auch in Kliniken Standard sein.

Zudem sollte für freiberufliche Hebammen die Haftpflichtproblematik nachhaltig gelöst werden, um wieder mehr Hebammen in der Geburtshilfe zu halten. Mittlerweile sind nur noch 1.900 freiberufliche Beleghebammen an Kliniken tätig, die derzeit rund 20 Prozent der Geburten an den Kliniken in Deutschland begleiten.

Überbelastung der verbleibenden Hebammen

Die Gründe für die Schließungen von Kreißsälen sind vielfältig. Zum einen haben Kreißsäle mit wenigen Geburtenzahlen beispielsweise im ländlichen Raum Probleme bei der Finanzierung. Zum anderen fehlen mittlerweile an vielen Orten Hebammen. Arbeitsverdichtung und Arbeitsbelastung sind an der Tagesordnung. Immer weniger Hebammen sind bereit, angestellt und Vollzeit an einer Klinik zu arbeiten.

Unsicherheiten rund um Schwangerschaft und Geburt erhöhen Nachfrage nach Hebammen

Gleichzeitig steigt jedoch der Bedarf an Hebammenhilfe bei Frauen bzw. Eltern. Weniger Unterstützung in Familienstrukturen und mehr Unsicherheiten rund um Schwangerschaft und Geburt bedingen eine steigende Nachfrage nach Beratung und Unterstützung durch Hebammen. Eindrucksvoll zeigen Eltern im neuen Kurzfilm des DHV, wie wertvoll die Unterstützung durch Hebammen in der wichtigen Phase der Familiengründung für sie ist.

Der Kurzfilm ist hier zu sehen.

Auf dem Weg zu einer kraftvollen Geburtserfahrung

Der Wunsch nach einer kraftvollen, schönen, wundervollen Geburtserfahrung hat wohl jede Frau während der Schwangerschaft mal im Sinn. Sie trägt den Wunsch wie ihr Kind unter dem Herzen, trotz der Ängste und Horrorgeschichten über Schmerzen und möglichen Traumata, die von außen an sie herangetragen werden. Sind deshalb alle Schwangeren realitätsfern? Nein, die äußere Realität ist fern der inneren Wirklichkeit und Möglichkeiten. Nicht die Frauen müssen ihre Träume aufgeben, sondern die Umstände müssen sich anpassen.

Lebe dein Gefühl und erlebe eine schöne Geburt

Immer mehr Frauen stehen zu ihrem inneren Gefühl und dem Wunsch, eine freudige, kraftvolle und spirituelle Geburtserfahrung machen zu wollen. Sie bereiten sich im Vertrauen auf die weibliche Kraft bewusst auf Schwangerschaft und Geburt vor. Auf diesem Weg in die eigene Kraft zu kommen, heißt nicht gegen Umstände und Windmühlen zu kämpfen, sondern sich selbst zu erlauben, eine schöne Geburt zu erleben und sich selbst zu ermächtigen.

Geburt ist eine Lebens-Erfahrung, die nur Frauen machen können

Belohnt werden diese Frauen für ihren Mut mit einer unmittelbaren Ein-Sicht auf die Geheimnisse des Lebens, eine ursprüngliche Erfahrung von Leben, wie sie nur Frauen machen können. Für diese Erfahrung brauchen sie nur ihr Vertrauen in die weibliche Kraft und weise Frauen, die sich auf ihrem Weg begleiten und unterstützen.

Natürliche Geburten benötigen Selbstverantwortung

Noch leben wir in einer Zeit, in der Geburt zum Hochrisikogeschäft erklärt wurde, bei dem die Seele und Würde von Mutter und Kind keinen Raum haben. Mütter mit dem Wunsch nach Hausgeburten werden häufig als verantwortungslos hingestellt. Das Gegenteil ist der Fall: Sie gehen in die Selbstverantwortung in voller Bewusstheit, dass natürlichen Geburten vor allem eines benötigen: Ruhe, Intimität, Ungestörtheit und Vertrauen in den weiblichen Körper.

Das Drama der traumatischen Geburt wird an die nächste Generation weitergegeben

Leider gibt es immer noch viele Frauen, denen kein schönes Geburtserlebnis, das sie als Frau und Mutter im Inneren stärkt, vergönnt ist. Wenn sie ein Trauma erleben mussten, quälen sie sich häufig ein Leben lang mit Versagensgefühlen und finden unter erschwerten Bedingungen zu ihrer Kraft zurück. Das Drama wird dann an die nächste Generation weitergegeben.

Eine neue Geburtskultur beendet den Teufelskreis

Damit dieser Teufelskreis aufhören kann, brauchen wir eine neue Geburtskultur. Das Gute daran: der Weg dorthin geht Hand in Hand mit der Selbstermächtigung und dem Gewinn an Selbst-Bewusstsein für Frauen und Mütter.

Für eine würdevolle Geburtserfahrung

Das ist doch mal eine gute Nachricht, dass in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden, oder? Ja und nein. Es deckt sich mit meiner Erfahrung im Freundeskreis, dass sich immer mehr junge Frauen ein zweites oder drittes Kind wünschen. Aber es bleibt häufig bei diesem Wunsch und beim ersten Kind. Warum? Nun, weil Frauen die Lust auf ein zweites Kind häufig nach einer verheerenden Geburtserfahrung abhanden kommt.

Traumatische Geburtserfahrungen stehen weiteren Geburten im Weg

Immer mehr Frauen beklagen Gewalt in der Geburtshilfe oder traumatische Erfahrungen unter der Geburt, die immer häufiger in Kaiserschnitten enden. Dabei wären wohl rund 20 Prozent der Kaiserschnitte zu vermeiden und nicht wenige Komplikationen während der Geburt sind auf äußere Störfaktoren oder eine unzureichende Begleitung und Vorbereitung in der Schwangerschaft zurückzuführen.

Positive Geburtserfahrungen werden erschwert

Nur noch sieben Prozent aller Geburten verlaufen ohne Eingriffe von außen, die am weiblichen Selbstbewusstsein nagen. Dabei hat jede Geburt das Potenzial, eine herausragende, wundervolle Erfahrung für die Gebärende zu sein, eine, aus der sie als Frau und Mutter gestärkt hervorgeht. Wann setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Art und Weise, wie eine Frau Schwangerschaft und Geburt erlebt, direkte Auswirkung auf ihr weiteres Leben hat und vor allem auch das Leben ihres Kindes entscheidend prägt?

Fehlgeleitetes System auf dem Rücken von Gebärenden und Kindern

Derzeit wird ein überholtes, fehlgeleitetes System, bei dem Geburtsstationen schließen und Hebammen ins berufliche Aus gedrängt werden, auf dem Rücken von Kindern und Müttern ausgetragen. Wer sich mehr Kinder in Deutschland wünscht, der sollte sich zu allererst für einen natürlichen und würdevollen Start ins Leben einsetzen.

Text: Leserbrief in SZ von Kristina M. Rumpel, Autorin von FlowBirthing und BirthCoach

Der Mythos „Wunschkaiserschnitt“

Mit einem Missverständnis soll hier und heute aufgeräumt werden. Wenn es um eine zu hohe Kaiserschnittrate in Deutschland geht, dann sind damit ausdrücklich nicht die Wunschkaiserschnitte gemeint. Ja, es gibt Frauen, die sich einen Wunschkaiserschnitt-Termin geben lassen und dafür werden sie ihre Gründe haben, die andere nicht zu bewerten haben. Unser Problem liegt ganz wo anders. Ein krankes System wird auf dem Rücken von Frauen und Kinder am Leben gehalten. Damit muss jetzt Schluss sein.

Die Zahl der Wunschkaiserschnitte liegt konstant bei 2 Prozent

Die Zahl der Wunschkaiserschnitte liegt seit Jahren konstant bei 2 Prozent. Also ebenso hoch wie die Zahl der Hausgeburten in Deutschland. Der Unterschied: Wunschkaiserschnitte zahlen die Krankenkassen, obwohl teurer, ohne Einschränkung im Gegensatz zu Hausgeburten.

Zu hohe Zahl der Kaiserschnitte geht auf unnötige Kaiserschnitte zurück

Die Zahl der zu hohen Kaiserschnitte bezieht sich allein auf medizinisch unnötige Kaiserschnitte, die von den Frauen nicht gewollt wurden und notwendig wurden aufgrund fehlender Hebammen in den Kliniken, schlechter Vergütung, mangelndem Wissen um natürliche Geburten bei Ärzten, Angst vor Haftungsansprüchen, Kompetenzgerangel des Klinikpersonals, finanzielle Fehlanreize, psychische Gewalt unter der Geburt und fehlende Aufklärung der Schwangeren über die Wirkzusammenhänge und Störfaktoren einer Geburt usw.

Unnötige Kaiserschnitte erhöhen Sterberisiko von Gebärenden

Auf dem Rücken von Frauen und Kinder wird derzeit ein krankes System am Leben erhalten, trotz der Übereinstimmung der Fachleute, dass es in der Geburtshilfe dringend ein Umdenken braucht. Denn: bei einem unnötigen Kaiserschnitt, der hätte vermieden werden können bzw. (un)bewusst provoziert wurde, hat die Gebärende ein 3-Mal häufigeres Risiko zu sterben. Die Gefahr der Ansteckung mit Krankenhauskeimen nach einer Bauch-OP nicht einbezogen.

Kaiserschnitte beeinträchtigen Mutter und Kind oft ein Leben lang

Die Beeinträchtigung von Mutter und Kind nach einem Kaiserschnitt hält oft ein Leben lang an. Viele Mütter leiden Jahre lang unter den traumatischen Ereignissen rund um einen Kaiserschnitt und werden häufiger von Depressionen heimgesucht. Kaiserschnitte können neben der körperlichen Narbe auch tiefe Wunden auf den Seelen der Frauen hinterlassen. Ein weiterer Kinderwunsch fällt den schlechten Erinnerungen an eine traumatische Geburt in immer mehr Fällen zum Opfer bzw. ist auch aus medizinischer Sicht in manchen Fällen davon abzuraten.

Einschnitt in die Weiblichkeit und Würde von Frauen

Frauen werden in Deutschland beschnitten und zwar dort wo der Einschnitt direkt in ihre Würde und Weiblichkeit geht und besonders schmerzt: in das Selbstbestimmungsrecht wie sie ihr Kind gebären. Es ist an der Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen und geschlossen für eine neue Geburtskultur und die Wahrung der Rechte der Frauen am Beginn des Lebens aufzubegehren.

Schluss mit der Bevormundung von Frauen

Schluss mit der Bevormunden von Frauen. Frauen ermächtigt euch selbst und holt euch euer Recht auf eine selbstbestimmte, kraftvolle, einmalige, wundervolle Geburtserfahrung zurück. Wie ihr Euch in der Schwangerschaft und Geburt fühlt, beeinflusst die Entwicklung eures Kindes. Es ist ganz und gar nicht egal wie Frauen Geburt erleben, es stärkt oder schwächt sie als Frau und Mutter und stellt die Weichen für das Leben ihres Kindes.

Start ins Leben weit mehr als persönliche Geburtserfahrung

Die Erfahrung von starken Schmerzen, Ohnmacht, Gewalt, Hilflosigkeit, Angst unter der Geburt geben Angst, Leid und Erfahrungen über Schmerz direkt an die nächste Generation weiter. Dabei hat der Körper ein Setting von Frieden, Liebe und Lust für die Geburt vorgesehen. Wie anders wäre unsere Welt, wenn wir Frauen uns das Recht auf eine natürliche, kraftvolle, positive Geburtserfahrung zurückholen. Nehmt die Botschaft in eure Herzen und handelt!!!

Die Kaiserschnittrate ist zu hoch!

Die Kaiserschnittrate in Deutschland ist 2015 leicht gesunken von 31,8 auf 31,1 Prozent. Sie ist damit dennoch zu hoch, denn medizinisch notwendig ist lediglich eine Kaiserschnittrate von bis zu 10 Prozent laut der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der Deutsche Hebammenverband sieht dringenden Handlungsbedarf, die Kaiserschnittrate in Deutschland zu senken.
Jeder Kaiserschnitt ist eine Operation und sollte nur dann durchgeführt werden, wenn er medizinisch notwendig ist. Gründe für die mittlerweile häufigen Interventionen in der Geburtshilfe in Deutschland sieht der Verband in der zunehmenden Arbeitsbelastung bei immer weniger Personal in den Kreißsälen, in einem Verlust von Wissen über die normale Geburt sowie in steigender Angst vor Fehlern. „Die Kaiserschnittrate in Deutschland ist zu hoch und muss gesenkt werden„, so Susanne Steppat, Präsidiumsmitglied des Deutschen Hebammenverbands e.V. (DHV).

Gründe für hohe Kaiserschnittrate

Hierfür gibt es vielfältige Gründe. „In den Kreißsälen ist oft zu wenig Personal, um sich intensiv um jede Gebärende kümmern zu können. Mittlerweile gibt es auch zu wenig Wissen über die unterschiedlichen Verläufe einer normalen Geburt. Heute wird häufig schon bei der kleinsten Abweichung von Gynäkologinnen und Gynäkologen eingegriffen“, so Susanne Steppat. Es fehlen gültige Standards, wann ein Kaiserschnitt geboten ist. Die Entscheidung über seine Notwendigkeit ist deshalb in vielen Fällen subjektiv. Sie erfolgt auch aus Angst vor Fehlern und folgenden Geburtsschäden.

Risiko durch Kaiserschnitt für Mutter und Kind

Kaiserschnitte können Leben retten. Sie sollten jedoch nur im Notfall angewendet werden, da sie Risiken für die Gesundheit von Mutter und Kind haben. Für die Kinder besteht beispielsweise ein erhöhtes Risiko für Asthma, Diabetes und Allergien als Folge.

Forderungen zur Stärkung der normalen Geburt

Bei einer Kaiserschnittrate von über 30 Prozent ist der Handlungsbedarf hoch und wurde in einigen Bundesländern bereits erkannt. Beispielsweise wurden in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen Maßnahmen zur Förderung der physiologischen Geburt unter Einbeziehung der Hebammenverbände ergriffen. „Ein bundesweiter Aktionsplan zur Förderung der physiologischen Geburt wäre das richtige Signal„, so Susanne Steppat.

Bewusst die Familie stärken

„Einfühlsame und verständnisvolle Bezugspersonen in der Familie sind die Grundlage jeglicher Entwicklung sowie Voraussetzung für eine gute Bindung“. Beatrice Covalec-Simbürger, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing hat sich Gedanken über diese Satz gemacht und den Gedanken Taten folgen lassen.
 Beatrice erzählt, wie sie nicht nur ihre Kinder, sondern auch Projekte geboren hat:

„Nach der Geburt unseres ersten Sohnes kam so ein Gedanke in mir auf, dass es doch die Möglichkeit geben soll, all die Informationen und das ganze Wissen, das man sich als (werdende) Mama & Papa mühsam an allen Ecken zusammen sammelt auch kompakter und vor allem in guter Qualität bekommen sollte. Schließlich wurde zuerst ein Familienzentrum in Graz gegründet und nach der Geburt unseres zweiten Sohnen die Idee zu einem Familienkongress geboren.

Stolze Mutter und Gründerin

Der Verein Familienzentrum Akademie wurde gegründet, und ich bin da, weiterhin mit großem Tatendrang, die einen großen Kongress organsisiert und veranstaltet. Kein Budget aber mit viel Mut habe ich namhafte deutsche FachbuchautorInnen wie Herbert Renz-Polster, Nora Imlau, Nicola Schmidt, Julia Dibbern und österreichische Familien-ExpertInnen angeschrieben und sie haben meine Idee unterstützt und sofort zugesagt. Da war ich natürlich voll im Flow. Tag für Tag mit kleinem Baby an der Brust und vier jährigem Bub ist vom Küchentisch aus ein Konzept entstanden, das sich sehen lassen kann und ich bin so stolz.

FamilienratgeberInnen zum Anfassen

Homepage, Folder etc. mache ich aus Leidenschaft selbst und so vergeht kein Tag, an dem ich nicht an den Kongress denke und dem Nutzen, der bei Mamas & Papas als Eltern und für ihre Kinder daraus entsteht. Sie haben die Menschen, die sie von ihren Familienratgebern auf ihrem Nachtkästchen kennen, zum Greifen nahe…am 22.+23.10.2016 am familienfreundlichen Familienkongress in Graz mit gratis Kinderbetreuung & Workshops für Kids und einer tollen Fachmesse. Es ist wirklich eine Mega-Sache und ich freue mich schon so sehr darauf.

Familienkongress in Graz

Eltern als auch Fachleute, die mit Familien arbeiten, sind die Zielgruppe. Man kann sich ein individuelles Programm ganz nach eigenen Interessen zusammen stellen aus Themenbereichen wie Schwangerschaft, Babyzeit, Kindsein, Elternschaft, Frau&Mann. FAMILIE BEWUSST LEBEN – ACHTSAM ALS FAMILIE WACHSEN.“

Termin: Sa, 22.10. & So, 23.10.2016
Ort: Bildungszentrum Steiermarkhof, Graz
Weitere Infos unter u.a. zum Programm: www.familienzentrum-graz.at

FlowBirthing wünscht viel Erfolg für die gemeinsame Sache!

Selbstvertrauen während der Geburt

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Schwangere und Gebärende werden heute kaum darin unterstützt, in den Monaten der Schwangerschaft in ihrem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu wachsen, damit sie eine natürliche Geburt aus eigener Kraft erleben können. Geändert hat sich nicht die Gebärfähigkeit der jungen Frauen, sondern es wirkt ein System auf Mutter und Kind, das natürliche Geburten erschwert. FlowBirthing will das ändern:

Dabei geht es vor allem darum, dass die werdenden Mütter aufgeklärt werden, was für eine natürliche Geburt förderlich und nützlich ist. Die grundlegendsten Zusammenhänge von glücklicher, stressfreier Schwangerschaft und gelingender Geburt sind heute nicht mehr im Bewusstsein. Das hat auch mit der Verbannung der Geburten in die Klinik zu tun: Geburt ist keine Alltagserfahrung mehr und damit für die Nicht-Betroffenen, d.h. junge Frauen keine Vorerfahrung mehr.

Weibliche Urerfahrung wird immer seltener

Wer sich auf Geburt vorbereitet und den Fokus auf Risiken und Gefahren legt, erhöhte die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen unter der Geburt. Kein Wunder also, dass es so viele Komplikationen gibt, denn die allermeisten Schwangeren werden heutzutage als Risikoschwangere eingeschätzt und werden engmaschig kontrolliert. Die Angst sitzt im Nacken. Vielen Frauen wird so nicht nur eine natürliche Geburtserfahrung genommen, sondern auch die wundervolle Zeit der Schwangerschaft, wenn Frau das Wunder in ihrem Bauch bestaunen will, aber nicht kann, weil ständig von außen rein geschaut wird.

Außenschau statt Innenschau

Statt in der Schwangerschaft angeleitet zu werden, nach innen zu schauen, stellen die Vorsorgeuntersuchungen den Blick von außen auf den Bauch. Wie soll die Frau dann plötzlich unter der Geburt umschalten und sich mit sich und dem Baby verbinden und genau spüren, was ihnen gut tut? Das ist eine Verbindungsarbeit, die Zeit braucht zu wachsen. Doch Schwangere werden in der Regel nicht dazu angeleitet, Intuition und Selbst-Bewusstsein zu stärken.

Entwertet: Intuition und weibliche Kraft

Da Intuition eine weibliche Qualität ist, die wie die weibliche Kraft in der Gesellschaft kaum etwas zählt. Fällt es den Frauen von heute schwerer, ganz selbstverständlich sich einer höheren Führung, wie es der Geburtsprozess verlangt, anzuvertrauen. FlowBirthing setzt hier an und bietet den Schwangeren Wegweiser, wie sie die Zeit der Schwangerschaft nutzen können, zu sich und zu ihrem Kind eine innere, intuitive Verbindung aufzubauen. Das ist der beste Schutz und die beste Vorbereitung auf eine sichere Geburt.

Wer trägt die Botschaft mit nach draußen zu den Frauen? Die Zeit drängt, dann es könnte schon bald keine natürlichen Geburten mehr geben. Damit ginge eine einzigartige Lebens-Erfahrung verloren. Unvorstellbar! Mehr dazu im aktuellen Interview für kidsgo von Kristina M. Rumpel, Autorin und Mitinitiatorin von FlowBirthing.

https://www.kidsgo.de/flowbirthing/