Startseite » Neue Geburtskultur

Kategorie: Neue Geburtskultur

FlowBirthing Blog Neue Geburtskultur.jpg

Roses Revolution Day 2018 benennt Gewalterfahrung

Zum 7. Mal begehen wir am Roses Revolution Day den globale Tag für ein Ende der Gewalt in der Geburtshilfe. Seit 7 Jahren legen auch in Deutschland Frauen, die Gewalt unter der Geburt erfahren haben, am Geburtsort eine Rose als Zeichen ihres stillen Protestes nieder. Jedes Jahr werden es mehr Frauen, die den Mut finden, das Tabu zu brechen und über das, was sie erfahren haben und unter dem sie nicht selten ein Leben lang leiden, zu sprechen. Sie tun dies nicht um anzuprangern, sie tun dies um Trauerarbeit zu leisten darüber, dass ihnen eine schöne Geburtserfahrung genommen wurde. Und sie tun dies, um mit ihrer Aktion zu bewegen, damit sich endlich etwas bewegt in der Geburtshilfe. Denn es sind längst keine Einzelfälle. Es ist ein krankes System das auf dem Rücken von Gebärenden und Neugeborenen am Leben erhalten wird.

 

Gewalt gegen Frauen ist nicht nur körperlich. Sie ist auch:

  • sie unter Wehen gegen ihren Willen zum Stillliegen zu zwingen.
  • unter Wehen wieder und wieder nach dem Muttermund zu tasten.
  • ihnen zu sagen: „Wenn Sie jetzt nicht mitarbeiten, dann stirbt Ihr Baby!“.
  • sie unter Geburt allein zu lassen oder ihnen zu sagen, sie sollen gefälligst still sein.
  • die Geburtspostion (z.B. liegend auf dem Bett mit festgeschnallten Beinen) vorzuschreiben.
  • ihnen ohne ihr Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit einen Dammschnitt zuzufügen
  • bei Ihnen ohne medizinische Notwendigkeit einen Kaiserschnitt zu machen.
  • sie ohne medizinische Notwendigkeit von ihrem Baby zu trennen.

 

Am 25. November wird es offenbar: Es ist weder die Schuld der Frauen, noch sind die Frauen allein mit ihrer Erfahrung. All die Frauen, die weltweit eine Rose ablegen haben eines gemeinsam: Sie haben Gewalt unter der Geburt erfahren in einem Moment, wo sie den größtmöglichen Schutz und Respekt der Gemeinschaft verdient hätten. Wie weit sind wir von einer würdevollen Geburtserfahrung entfernt und wie lange wollen wird das noch hinnehmen? Gehen wir aus dem Opferstatus heraus. Jetzt. Wie tun wir das? In dem wir das Leid ansprechen, es nicht mehr verschweigen, uns solidarisch mit den Frauen zeigen und alles daran setzen, dass sich die Rahmenbedingungen ändern. Und gleichzeitig, das Selbst-Bewusstsein von Frauen stärken und sie aufklären, was es heute heißt, sich auf eine kraftvolle, natürliche, selbstbestimmte Geburt vorzubereiten. Das ist weit mehr als eine Atemtechnik lernen. Es ist die bewusste Vorbereitung von Innen heraus und das Ja zur weiblichen Kraft und Selbstmächtigkeit.

Geburtsvideo einer FlowBirthing-Geburt

Schau dir das Geburtsvideo von Sabrina an und entdecke die Magie von FlowBirthing und einer Geburt im Vertrauen auf die weibliche Kraft. Sabrina hat sich mit dem Buch FlowBirthing auf die Geburt ihres ersten Kindes vorbereitet. Sie hat sich für eine Wassergeburt zur Hause entschieden im Beisein ihres Mannes und einer Hebamme. Sabrina ist ganz in ihrer weiblichen Kraft, in Verbindung mit ihrem Baby im Bauch und ganz bei sich. Sie lässt sich auf den Geburtsprozess ein und taucht tief in ihr Innerstes ein. Sabrina hat geboren ohne Angst, Druck, Trauma, Versagensgefühle. Sie ist aus der Erfahrung als Frau und Mutter gestärkt hervorgegangen.

Sabrina schreibt später an FlowBirthing: „Ich habe viele Bücher verschlungen in den letzten neun Monaten. Aber Flowbirthing war in Bezug auf Schwangerschaft, Geburt, Menschsein – und werden generell und Frausein im Speziellen das absolut Bewegendste und Herausragendste. Es vereint alle sinn-vollen Methoden und hat darüber hinaus noch so viel mehr zu bieten: die innere Kraft wieder zu erkennen und zu erwecken.“

Sabrina steht heute verwurzelt im Leben. Ihre Tochter ist in Würde und Kraft geboren. Sie hatte den bestmöglichen Start ins Leben. Die neuen Kinder, die gerade kommen, wünschen sich eine Geburt in Liebe und Frieden als Voraussetzung für ein Leben in Liebe, Frieden, Vertrauen, Wertschätzung und Achtung der eigenen Bedürfnisse und den Wert der Frauen und Mütter. Zeit für eine neue Geburtskultur! FlowBirthing steht genau hierfür.

FlowBirthing hilft dir als junge Mutter und Schwangere, deinen ureigenen Weg in deine Kraft und zu deinem Kind zu finden. Im Sinne von FlowBirhting ist Geburtsarbeit kein schmerzvoller Trennungsprozesse, vielmehr eine heilsame Verbindungsarbeit und du bist es wert, die Geheimnisse einer kraftvollen, freudvollen, schönen, würdevollen Geburtserfahrung zu machen.

Zu schön um wahr zu sein? Dann überzeuge dich selbst und lies weitere wundervolle Feedbacks der Leserinnen mit Gänsehaut-Feeling und eröffne dir mit dem Buch FlowBirthing Zugang in deine Kraft selbst-mächtig zu gebären. Nimm Kontakt auf mit einer FlowBirthing-Mentorinnen, die dich mit Kursen, Beratung und Coaching begleitet auf dem Weg von der Angst ins Vertrauen zu deinem Körper und den Geburtsprozess. Oder suche im Netzwerk hier auf dem Portal nach stärkenden Angeboten in Schwangerschaft und Geburt.

Vision von FlowBirthing zum Girl’s Day

Weiblichsein ist ein Geschenk. In diesem Sinne wächst jedes Mädchen in der Vorfreude auf, das sie einmal Leben schenken kann und eine herausragende, hoch spirituelle, inspirierende Erfahrung machen darf. Eine Erfahrung, die nur Frauen offen steht: Gebären im Vertrauen auf die weibliche Kraft mit ganz viel Liebe und Würde für das Leben. Mädchen, die keine Angst vor der Geburt haben und Geburt wieder als Fest des Lebens begreifen, können auch ihr Weiblichsein und die Gebärfähigkeit als Auszeichnung des Weiblichen verstehen und annehmen.

Lasst uns am Girls‘ Day  Ja zu Geburt als einzigartige Lebens-Erfahrung aus der einst alle Weisheit der Welt hervorgegangen ist, für eine lebensbejahende Zukunft der nächsten Generation zu erinnern, heißt nicht, dass jede Frau eine Gebärerfahrung braucht, um sich weiblich fühlen, als Frau vollwertig zu sein oder in die weibliche Kraft zu kommen. Die Zeiten, wo Frauen, sich gegenseitig ausspielen haben lassen, sind vorbei. Vorbei aber auch die Zeiten, wo Frauen sich zurücknehmen aus Rücksicht, um andere Frauen nicht zu verletzten, ihre Freude und Lust am Weiblichsein verstecken und das Geschenk der des Weiblichsein nicht trauen anzunehmen.

Jedes Geschenk muss erhalten und genährt werden. Und als Frau im 21. Jahrhundert in der westlichen Welt zu leben ist ein Geschenk. Es ist keine Selbstverständlichkeit. Um das Geschenk auch genießen zu können, braucht es ein Wissen, wie wir so damit umgehen, dass dieses Geschenk gehalten und genährt wird. FlowBirthing zeigt Schwangeren und Frauen, die sich für die natürliche Macht des Weiblichseins interessieren, Wege auf, das Geschenk Leben schenken zu können, auch positiv zu erleben. So werden wir zu Vorbildern für unsere Töchter, das größte Geschenk, was wir der nächsten Generation machen können, wenn wir sie in Liebe, Freude, Ekstase gebären und in die Welt hinaus singen!

Mein Wunsch zum Girls’Day: Geburt in Ohnmacht, Schmerzen sind so gebannt und die Freude und der Frieden kehren zurück in die Welt. Peace on earth begins with birth. Hör dir zur Inspiration und Einstimmung die FlowBirthing-Lebensmusik an. Es handelt sich um das in Musik umgesetzt Vorwort aus dem Buch FlowBirhting. Die Musik wirkt auf Herzebene und ist als Meditationsmusik komponiert, die Frauen hilft, sich vom Ballast der Jahrhundert zu befreien und zu leben, was sie sind: weiblich-lebendig-göttlich.

Darin heißt es: Sprengt Grenzen, die seit Jahrhunderten sind. Die Weiblichkeit lieben und sich vor der Schöpfungskraft verneigen. Das ist die Vision von FlowBirthing für die neue Zeit.

Geburtsgeschichten gesucht für WEGE – Magazin zum Leben

Einladung zum Mitgestalten der Herbst-WEGE, österreichisches Magazin zum Leben: Die Redaktion der WEGE Zeitschrift sucht für die kommende Ausgabe, die im Zeichen einer neuen Geburtskultur steht, noch „Geburtsgeschichten“ für die Rubrik MenschenWEGE. Sie schreiben: „Am liebsten wäre uns, du erzählst tatsächlich von deiner eigenen Geburt! Wenn du darüber nichts oder zu wenig weißt, kannst du aber auch gerne die Geburtsgeschichte deines Kindes reflektieren – und was du dabei als Mutter oder Vater erfahren und gelernt hast.“ FlowBirthing ist übrigens auch mit einem großen Artikel dabei.

 

 

WEGE ist DAS österreichische Querdenker-Magazin für bewusstes Leben, Denken und Handeln. Unabhängig. Kritisch. Ganzheitlich. Es ist nicht im Zeitschriften-Handel erhältlich, sondern nur als Abo oder Bestellung im Shop auf der Homepage des Magazins zu bestellen. Wege ist das Magazin zum Leben. In der Herbst-Ausgabe (Oktober 2018) geht es um den Lebensanfang. Folgende Themen werden darin von verschiedenen Autorinnen – u.a. auch von FlowBirthing-Autorin Kristina Marita Rumpel, beleuchtet.

• Gebären und Geborenwerden – eine Hebamme erklärt, worum es dabei tatsächlich geht
• Wie weit wollen wir gehen? – Interview über moderne Reproduktions-Medizin, mit Filmemacherin Maria Arlamovsky
• Am Anfang war Sex – Schwangerschaft und Geburt prägen unser späteres Beziehungsverhalten und die Sexualität
• Willkommen im Leben! – …waren wir das wirklich? Und wie beeinflussen Zeugung und Schwangerschaft unsere innere Haltung zum Leben?
• Der erste Atemzug – mit Integrativer Atemarbeit lassen sich hinderliche Geburts-Prägungen und Verhaltensmuster lösen
• Der überwachte Bauch – selbstbestimmt schwanger sein und gebären
• Emotionelle Erste Hilfe – Körpertherapeut Thomas Harms arbeitet in seiner Bremer Ambulanz mit überforderten Eltern und Babys (Interview)
• Die Sprache der Babys – Zeichensprache und andere Kommunikationsformen im vorsprachlichen Entwicklungsstadium
• Stillen nur im Stillen? – Trinken an der Mutterbrust ist in der Öffentlichkeit noch immer tabu
• „Meine Geburt“ – erzählen WEGE-LeserInnen in der Rubrik MenschenWEGE
• Flowbirthing – ganzheitliche Einstimmung auf Geburt und Elternschaft
Willst du dabei sein und das Heft mitgestalten? Dann schreib bis 30. September an die Redaktion redaktion@wege.at. Geforderter Text (1.000 bis max. 2.000 Zeichen, plus Altersangabe und Foto)
Weitere Infos zur Mitgestaltung unter http://www.wege.at/leser-forum/mitmach-magazin.

Magisches Geburtsfestival in Flensburg

In Flensburg startet am 9. September 2018 um 15 Uhr das 1. Magische Geburtsfestival auf dem wunderschönen Villekula Gelände in Flensburg. Flensburg ist eine Stadt in der der Hebammenmangel besonders stark zu spüren ist: auf den umliegenden Inseln gibt es keine Hebamme mehr und alle Frauen müssen zum Gebären in die Kliniken nach Flensburg, was dort die Geburtshilfe an ihre Grenzen bringt. Nun regt sich eine Bewegung in Flensburg, die zum Ziel haben, wieder ein Geburtshaus zu eröffnen. Die Bewegung entstand aus der Initiative zum myflowbirthing Café um Netzwerkpartnerin Marlene Stöckel und FlowBirthing-Mentorin Maren Gandoy Bürger. Wer sich informieren, vernetzen, vorbei schauen und feiern will, ist herzlich eingeladen mit Kuchen und Quiche dazu zu kommen.

Worum es geht: Die Erneuerung der Geburtskultur und Gründung eines Geburtshauses
Initiatorin Marlene schreibt: „Vor 9 Monaten hat alles begonnen. Ich hatte mich entschieden, dafür zu gehen, dass auch meine Kinder noch die Wahl haben, wo, wie und mit wem sie ihre Kinder zur Welt bringen wollen.“ Sie hat sich mit Maren zusammen getan, die das Programm zur FlowBirthing-Mentorin absolviert hat und Landeskoordinatorin von Motherhood von SH ist. Seitdem findet ca. ein Mal im Monat in der LuaFee (gegenüber der Phänomenta) das myflowbirthing Café statt, in dem es Funken sprüht! Es ist ein offener Treff für Schwangere, werdende Väter und alle, die sich für eine neue Geburtskultur interessieren und stark machen wollen.

Die Initiative des myflowbirthing Café sprüht Funken 
Aus dieser Initiative entsteht nun das 1. magische Geburtsfestival und ein gemeinnütziger Verein. Wir bündeln unsere Kräfte um hier wieder ein Geburtshaus zu eröffnen. Wir holen gute Filme, wie „Die sichere Geburt“ ins Kino 51 Stufen, wir sind in Kontakt mit der hiesigen Politik und engagieren uns für die Hausgeburtshebammen ( Kostenübernahme der
Versicherungspauschalen durch die Kommune). Es entsteht auch eine Gruppe für Frauen mit schwierigen Geburtserfahrungen.

Wir sind viele, die etwas bewegen wollen

Mitinitiatorin Maren schreibt: „Wir sind über Mother Hood e.V. und andere Vereine deutschlandweit vernetzt, wir informieren, klären auf, räumen Geburtsmythen aus dem Weg und legen
unsere Hände und Herzen heilend auf die Wunden. Und jedes Mal kommen neue, tolle, engagierte Frauen und Männer dazu. Inzwischen sind wir Viele! Und das ist ein wunderbares Gefühl!“ Mehr Informationen zum Ablauf und Programm findest du hier!

Bravo! Welch inspirierende Aktion. FlowBirthing wünscht dem 1. Magischen Geburtsfestival eine wunderschöne Zeit mit tollen Gesprächen und viel Erfolg für die Gründung des Geburtshauses. Wenn auch du dich bei dir vor Ort engagieren willst, dann werde eine FlowBirthing-Mentorin und so Teil eines Netzwerkes aus starken Frauen!

FlowBirthing startet Bewegung „Frauen helfen Frauen“

Der dramatische Hebammenmangel in Deutschland ist lange bekannt. Nun bestätigt eine aktuelle Studie des Berliner Forschungsinstitut IGES die Notsituation der Schwangeren in Bayern offiziell: Fast jede 3. Schwangere findet keine Hebamme mehr und muss daher ohne Vorbereitung in die Geburt gehen. In München und Umgebung betrifft dies sogar 40 Prozent der Schwangeren. Im Wahlkampf spielt das Thema keine Rolle. Diese unwürdige Situation soll nun ein Ende haben. Lange, zu lange haben wir darauf gewartet, dass die Politik das Hebammensterben aufhält und damit die belastende Situation für Schwangere endlich beendet. Jetzt nehmen wir es die Sache selbst in die Hand“, so die Soziologin und Autorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel. Sie ruft eine Bewegung ist ins Leben mit dem Ziel, dass dank der gelebten Solidarität unter Frauen jede Schwangere die Stärkung erfährt, die sie braucht.

Neue Bewegung „Frauen helfen Frauen und holen Schwangere aus der Notsituation“

Unter dem Motto „Frauen helfen Frauen“ formiert sich ein Bündnis von Frauen, die bereits selbst geboren haben und ihr Wissen und ihre Erfahrung an junge werdende Mütter weitergeben wollen. Schwangerschaft und Geburt war und ist seit Urzeiten das Feld von Frauen. Es gibt eine Fülle an altem Wissen rund um glückliche Schwangerschaften und gelingende Geburten. Warum dies also nicht gezielt an jene Frauen weitergeben, die keine Hebamme mehr zur Geburtsvorbereitung finden? Eine Win-Win-Situation für alle und ein Weg aus der Macht- und Hilflosigkeit. „Ich will keine Probleme mehr wälzen, sondern mit FlowBirthing Teil der Lösung sein“, so die Motivation der Initiatorin Kristina Marita Rumpel. 

Die Vision: Bis Ende 2019 in jede Ort in Bayern eine Mentorin für Schwangere

Die große Vision: Bis Ende 2019 soll es in jedem Ort in Bayern eine Mentorin geben, die schwangeren Frau jenes stärkende Wissen vermittelt, was den Schwangeren hilft, voller Vertrauen in den weiblichen Körper angstfrei zu gebären. Denn Angst in Folge ungenügender Begleitung in der Schwangerschaft eine der Hauptgründe für Komplikationen unter der Geburt. Das Programm für alle Schwangere, die keine Hebamme mehr finden, bietet Hilfe zur Selbsthilfe und basiert auf der FlowBirthing-Philosophie und den BEST-Kriterien von Dr. Wolf Lütje, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Ev. Amalien-Sieveking Krankenhaus in Hamburg.

Auf was wollen wir warten? Werden wir Frauen selbst aktiv!

Jeder Tag des Nichtstuns macht Frauen zum Opfer des Systems – Hebammen wie Schwangere. Seit Jahren ist das Problem bekannt und die Notlage von Schwangeren nimmt Jahr um Jahr zu. Es ist eine Schande für unser Land, wenn seit Jahren trotz vieler Aktionen von Motherhood e.V. oder des Elternnetzwerks für Neue Geburtskultur e.V., dem FlowBirthing angehört, sich die Politik in einem der reichsten Länder der Welt nicht im Stande sieht, den bestmöglichen Start für das neue Leben sicherzustellen.“

Du willst aktiv werden? Wunderbar. Wir brauchen dich.

Welche Frau fühlt sich angesprochen und möchte Teil der Bewegung werden, durch die sich Frauen aus eigener Kraft aus der Notlage befreien? Gerade Frauen, die sich bereits in den 70er/80er Jahren für eine selbstbestimmte Geburt im Vertrauen auf den weiblichen Körper eingesetzt haben, haben jetzt die Chance, jungen schwangeren Frauen aus der Notsituation zu helfen und ein Netzwerk aus starken Frauen, die Verantwortung übernehmen, aufzubauen. Das FlowBirthing-Netzwerk besteht bereits aus fast 500 Partnerinnen und 19 Mentorinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Vielen Dank. Bayern ist erst der Anfang…

Wenn du Fragen hast, dann melde dich bei mir: kristina.rumpel@flowbirthing.de. Weitere Informationen und Bewerbung findest du auch in der Broschüre zum Programm! 

 

FlowBirthing-Mentorin Programm auch schwanger

Das ist der wunderschöne Bauch von FlowBirthing-Mentorin Nadine, die ihr drittes Kind erwartet. Sie hat am Programm zur FlowBirthing-Mentorin teilgenommen während sie gerade schwanger war bzw. ist. Sie ist schon die 2. Schwangere, die am Programm teilgenommen hat, um somit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: intensive, kraftvolle Einstimmung auf die Geburt und nachher selbst begeisterte Mentorin für andere Schwangere sein.

Und darum geht es ja beim Mentorinnen-Programm: Von Frau zu Frau auf Augenhöhe und von Herz zu Herz kommunizieren und andere am eigenen Erfahrungsschatz teilhaben lassen.
Wenn du deine Erfahrung auch weitergeben willst und dich dabei auf die Philosophie von FlowBirthing stützen willst, dass es nicht den einen Weg, wohl aber den für jede Schwangere und Gebärende stimmigen Weg gibt, dann melde dich bei mir. Egal ob gerade schwanger oder nicht. Die nächste Runde startet Anfang Oktober.

Was da auf Nadines Bauch gemalt ist, ist das FlowBirthing-Ei. Ein sehr kraftvolles Symbol, welches für die dreifache Verbindungsarbeit steht als Einstieg in eine wundervolle Geburtserfahrung: Verbindung Körper-Geist-Seele, Verbindung Mutter-Kind und Verbindung zur Quelle der weiblichen Kraft. Mehr zur Bedeutung des Symbol findest du im FlowBirthing-Buch und auch hier im FlowBirthing-Portal – FlowBirthing-Ei zum gratis Download.

Nun freuen wir uns auf FlowBirthing-Mentorinnen-Baby Nr. 3, denn unsere liebe Sophie, Mentorin der 1. Stunde, hat vor kurzem ihren Sohn geboren – zu Hause ganz bei sich und in ihrer weiblichen Kraft. Herzlichen Glückwunsch, noch einmal ganz offiziell!

So wunderschön, dass der Kreis wächst. Komm du auch dazu und bring das alte Weisheitswissen zu den Frauen. Ich freue mich auf dich! Schreib mir: kristina.rumpel@flowbirthing.de

 

Neue Studie zum Hebammenmangel

Neue Studie zum Hebammenmangel belegt, dass das Problem „Fehlende Hebammen“ in Bayern besonders groß ist. In Bayern findet jede 3. Frau keine Hebamme mehr. In München und Oberbayern sind es sogar 40 Prozent. Das bedeutet: Eine Schwangere muss viele viele Male nach einer Hebamme suchen und die Suche bleibt am Ende bei jedem 3. Fall ohne Erfolg. Somit ist jede 3. Frau ohne Begleitung durch die Schwangerschaft, denn der Besuch beim Arzt deckt die körperliche Entwicklung ab, das zwischenmenschliche, die Fragen, Ängste, Sorgen und Nöte, damit bleiben die Frauen allein.

Jede 3. Frau kommt also ohne Vorbereitung zur Geburt, dem größten Ereignis ihres Lebens schaut sie zunehmend mit Unsicherheit und Angst entgegen. Die für eine glückliche Schwangerschaft und gelingende Geburt ebenso relevanten emotionalen, seelischen, mentalen und auch spirituellen Fragestellungen und auch soziale Problemfelder, die während einer Schwangerschaft auftauchen und angeschaut werden wollen, damit sich die Geburt unbelastet entfalten kann, bleiben auf der Strecke. Die Frauen sind allein gelassen – auch da das förderliche Wissen rund um eine glückliche Schwangerschaft und gelingende Geburt nicht mehr unbedingt von Mutter zur Tochter weitergegeben werden kann, da die Mütter teilweise selbst nicht mehr natürlich geboren haben. 

In diese Lücke treten die FlowBirthing-Mentorinnen. Sie begleiten Schwangere von Frau zu Frau und ermutigen sie, sich mit sich selbst und den Entwicklungen bewusst auseinander zu setzen. Sie schenken Raum und Zeit, sich einzulassen und arbeiten, die Fragestellungen der Schwangeren mit Hingabe auf Basis das alten weiblichen Weisheitswissen auf. Sie schenken Vertrauen und Wertschätzung und rücken die Schwangere dahin wo sie hin gehört: In den Mittelpunkt des Erlebens.

Wenn du auch eine FlowBirthing-Mentorin sein willst, dann melde dich für die nächste Runde des Online Programmes an. Wir starten am 1. Oktober 2018. Bei Anmeldung bis Ende August gibt es Frühbucher -Rabatt. Mehr Info erwünscht? Dann schreib mir unter kristina.rumpel@flowbirthing.de. Ich freue mich auf dich!

FlowBirthing-Mentorin-Programm

Eine gute Nachricht: Das FlowBirthing-Mentorinnen online Programm geht in die nächste Runde. Es wird auch auf jeden Fall stattfinden. Es gibt bereits zwei Anmeldungen. Was mich besonders freut: Eine Teilnehmerin hat zwei wunderschöne kraftvolle Geburten dank FlowBirthing erleben dürfen und möchte ihre Erfahrung, ihre Freude und Dankbarkeit nun an andere Frauen weitergeben. Willst du auch Frauen dabei begleiten, diese wundervolle Erfahrung machen zu können? Dann zögere nicht. Sei jetzt dabei! Das Programm ist für alle Frauen offen, die im Herzen für die neue Geburtskultur brennen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, da eine FlowBirthing-Mentorin von Frau zu Frau informiert und den persönlichen Entwicklungsprozess, den eine Schwangerschaft immer auch bedeutet, begleitet auf mentaler und seelischer Ebene.

Es werden fünf Module behandelt, die für eine natürliche, selbstbestimmte Geburt wesentlich sind: Körper-Geist-Emotion-Seele-Spirit. Und natürlich gibt es Tipps und jede Menge Raum für Austausch und gegenseitige Bestärkung. Denn eines ist sicher: als FlowBirthing-Mentorin bist du eine Pionierin und Wegbereiterin!

Der Kurs startet am So, 17. Juni um 18 Uhr mit einem Kennlerntreffen und dann 5 Montage hintereinander immer von 17 – 20 Uhr. Am Mi, 18. Juli findet ein Abschluss-Gespräch statt.

Noch läuft der Early-Bird-Rabatt für Anmeldungen bis Samstag, 9. Juni 2018, 0 Uhr. Als FlowBirthing-Mentorin kannst du Vorträge, Workshops, Coachings anbieten und mit deinem jeweiligen persönlichen Schwerpunkt ergänzen. FlowBirthing ist ja keine Methode, es ist eine innere Ausrichtung auf eine freudvolle Geburt im Vertrauen auf die weibliche Kraft.

Noch läuft die Anmeldung zum FlowBirthing-Mentorin online Programm. Möchtest du auch mitwirken, Geburten wieder würdevoll stattfinden zu lassen? Brennst du im Herzen für die neue Geburtskultur? Worauf wartest du dann noch? ! Sei diesmal dabei und melde dich an.

Hier kannst du dich anmelden. Ich freue mich auf dich!

Happy Birthing FlowBirthing zum 3. Geburtstag

Am Internationalen Hebammentag wird FlowBirthing drei Jahre alt. Das ist ein Grund zu feiern: Das erfolgreiche Netzwerk hat sich zum Vorreiter einer Bewegung für die neue Geburtskultur entwickelt. Unter dem Dach FlowBirthing finden Frauen – Schwangere und ihre Begleiterinnen – zusammen, die sich für eine natürliche, selbstbestimmte Geburt aussprechen aus der Mutter und Kind gestärkt hervorgehen. Das ist leider immer weniger der Fall aufgrund von Hebammenmangel und systemischen Druck in den Klinken. Angesichts der dramatischen Situation in der Geburtshilfe in suchen immer mehr Frauen nach Alternativen und Unterstützung bei der Verwirklichung ihres Rechtes auf eine natürliche Geburt. FlowBirthing leistet wertvolle Aufklärungsarbeit und setzt sich mit innovativen Projekten und Angeboten für werdende Mütter und Väter ein.

Geburtshilfe in der Krise

Jährlich wird am 5. Mai in mehr als 50 Ländern der Internationale Hebammentag begangen, um auf den wichtigen Beitrag der Geburtshilfe für die Gesellschaft aufmerksam zu machen. Das Hebammenwesen gehört zu den ältesten Berufen der Welt und wurde erst kürzlich als Immaterielles Kulturerbe für die internationale UNESCO-Liste nominiert. Trotzdem führen Überlastung und hohe Haftungsrisiken in Deutschland zu immer schwierigeren Arbeitsbedingungen für Hebammen. In vielen ländlichen Regionen gibt es sogar oft gar keine Krankenhäuser mit Geburtshilfestationen: „In einem der reichsten Länder der Welt finden Frauen keine Hebammen mehr und werden wegen überfüllter Kreißsäle von Kliniken abgewiesen. Das verletzt die Würde von Mutter und Kind“, beklagt Kristina Marita Rumpel, Dozentin für Hebammenwissenschaft an der FH Fulda und Mitinitiatorin von FlowBirthing.

Gegen die zunehmende Verschlechterung und den Trend zur weiteren Technisierung der Geburtshilfe engagiert sich das Netzwerk seit nunmehr drei Jahren erfolgreich für eine natürliche und selbstbestimmte Geburt und unterstützt werdende Mütter mit einem reichhaltigen Beratungs, Informations- und Kursangebot.

FlowBirthing als positive Gegenbewegung

FlowBirthing klärt auf und stärkt Frauen in ihrem Selbstbewusstsein und Vertrauen in den weiblichen Körper und die weibliche Kraft“, fasst Rumpel ihre Mission zusammen. Ohne das Wissen um die tieferen Zusammenhänge und die wirklich förderlichen Faktoren ist eine Geburt aus eigener Kraft auf natürlichem Weg gar nicht mehr möglich. Doch wächst der Kreis der Unterstützerinnen und Mütter, die durch FlowBirthing wundervolle Schwangerschaften und Geburten erfahren konnten. Dank der inzwischen über 420 Netzwerk-Partner und Multiplikatoren nimmt auch die gesellschaftliche Einsicht zu, dass sich etwas an der Situation der Geburtshilfe ändern muss. Inzwischen gibt es bereits 15 speziell ausgebildete FlowBirthing-Mentorinnen, die Frauen auf Augenhöhe durch die Schwangerschaft begleiten und deren Fragen und Sorgen offen und vertrauensvoll beantworten. Das nächste Online-Ausbildungsprogramm zur FlowBirthing-Mentorin startet im Mai 2018 – Anmeldungen sind noch möglich.

Seit Dezember 2017 gibt es außerdem mit www.myflowbirthing.de eine Online-Community für Schwangere, die altes Wissen und neueste Erkenntnisse bündelt und Frauen ganzheitlich auf Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt einstimmt. Gemeinsam mit der HypnoBirthing-Kursleiterin Marlene Stöckel und der Mentaltrainerin Sabrina Hufnagl zeigt Kristina Rumpel hier alternative Wege zu einer natürlichen Geburt auf. Denn ein Kind zu bekommen ist mehr als ein körperlicher Prozess, sondern immer auch eine spirituelle Erfahrung.

Perspektiven für die neue Geburtskultur

Im 21. Jahrhundert ist es Zeit, dass die Frauen wieder so gebären können, dass sie als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburtserfahrung hervorgehen“, wünscht sich die Expertin für eine neue Geburtskultur für die Zukunft von FlowBirthing. Zahlreiche positive Erlebnisse und bewegende Geschichten von Schwangeren, die durch die Geburt auch wieder zu sich selbst gefunden haben, bestärken sie in ihren Bemühungen. Doch bleibt noch vieles zu tun, bis das neue Bewusstsein auch überall in der Gesellschaft angekommen ist.

Als nächstes Projekt sind beispielsweise sogenannte FlowBirthing-Cafés geplant, wo Frauen das Netzwerk nutzen können, um sich in ihrer jeweiligen Stadt – z. T. gefördert durch die örtlichen Frauenbeauftragten – für die neue Geburtskultur einzusetzen. In Flensburg werden seit 2018 unter diesem Namen einmal im Monat Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch eingeladen, sich in diesem Rahmen mit Gleichgesinnten und Geburtshilfe-Profis auszutauschen.

Ein besonderes Anliegen – für das bisher noch Angebote fehlen – ist ein eigenes Kursprogramm für Männer. Denn zum einen haben diese oft mehr Ängste als die Schwangeren selbst, zum anderen führt der Wunsch, ein echter Partner und optimaler Geburtsbegleiter zu werden, zu ganz neuen Perspektiven und Möglichkeiten der Teilhabe an dem freudigen Ereignis.

Herzlichen Dank an alle Wegbegleiterinnen und Unterstützerinnen der letzten drei Jahre und für das Engagement und die Begeisterung für eine neue Geburtskultur. Gemeinsam Kräfte bündeln und unbeirrt den Weg weiter gehen, das ist unser Geburtstagswunsch. Es ist ausdrücklich erwünscht diesen Text – gerne auch in veränderter Form – an eure regionalen Redaktionen zu schicken und auf FlowBirthing und die Bewegung einer neuen Geburtskultur aufmerksam zu machen. DANKE!

Weitere Informationen:

FlowBirthing bei Facebook: www.facebook.com/flowbirthing

Schwangeren-Community MyFlowBirthing: www.myflowbirthing.de

Über die Autorin und Initiatorin von FlowBirthing: www.kristinarumpel.de

Welttag des Buches – FlowBirthing Rezension

Am Welttag des Buches von Herzen vielen Dank für all die wundervollen Rezensionen und Feedbacks zum FlowBirthing-Buch. Es gibt inzwischen so viele Frauen, die dank FlowBirthing ihre Vision von einer natürlich, kraftvollen, selbst-bewussten Geburt verwirklichen konnten und aus der einzigartigen Erfahrung von Schwangerschaft und Geburt als Frau und Mutter gestärkt hervor gegangen sind. Das Buch wirkt Wunder in den Herzen der Schwangeren. Möge es viele Frauen erreichen und so viel viele Kinder in Würde getragen von einer Welle der Freude und Liebe das Licht der Welt erblicken. Danke an alle, die das Buch gelesen, weiterempfehlen und zu den Frauen bringen. Ein Appell auch an alle werdenden Väter und werdenden Großeltern: Schenkt das Buch den werdenden Müttern – ihr könnt ihr nichts besseres tun! Hier gehts zur Leseprobe!

 

Hier drei Rezensionen von Vater-Mutter-Geburtsexpertin: 

  1. Ein Vater schreibt: „Habe das Buch meiner Freundin 8 Wochen vor der Geburt geschenkt. Sie hatte sehr grosse Angst vor der Spontangeburt und liebäugelte immer wieder mit dem Kaiserschnitt. Wir haben uns dann doch für die Spontangeburt entschieden. Dieses sehr interessantes und toll geschriebenes Buch hat uns sehr geholfen die Geburt mit anderen Augen und Emotionen zu sehen bzw. zu verinnerlichen. Wir haben uns auf die Geburt mit Hilfe dieses Buches sehr gut vorbereitet.
    Die Geburt unseres Sohnes verlief schnell (5h) und relativ schmerzfrei (ohne Zunahme der PDA). Daher kann ich das Buch jeder werdender Mutter bzw. werdendem Vater ans Herz legen.

2. Eine Mutter schreibt: „Ein wundervolles Buch zur Geburtsvorbereitung! Wer sich eine selbstbestimmte Geburt wünscht und einen klaren Blick auf die Geburtsvorgänge erhalten möchte, ohne Panikmache oder Verniedlichung, der sollte es lesen. Die Abbildungen von Göttinen sind schön gemacht, das Layout erleichtert einem das entspannte Lesen. Toll fand ich, dass das Buch nicht direkt bei der Geburt an sich anfängt, sondern erstmal die geschichtlichen Hintergründe erklärt, wie Frauen seit jeher ihre Kinder gebären, und warum in der Neuzeit der Geburtsschmerz so propagiert wird. Das Buch hat mir geholfen meine Ängste zu besiegen und mir Kraft gegeben meine Tochter in Würde zu gebären. Ohne das Wissen aus dem Buch wäre meine Geburt längst nicht so kurz, entspannt und schön geworden, wie sie es war. Als ich mich auf die im Buch angesprochen Techniken und Visualisierungen konzentriert habe, konnte ich eine große Linderung verspüren. Die Extase, die folgte, lässt mich weiterhin verwundert zurück. Selbst meine Hebamme, der anwesende Arzt und meine Geburtsbegleiterin waren fassungslos wie ruhig und losgelöst und glücklich ich unter der Geburt war. Sie meinten mein Lächeln hätte sie zutiefst berührt. Ein großes Dankeschön an Frau Rumpel für dieses tolle Buch!“

3. Eine Fachfrau schreibt: „Ich bin Geburtsexpertin und kann dieses Buch jeder wilden, natürlichen, instinktiven, selbstbewussten werdende Mama (und Papa) empfehlen!
Die Illustrationen sind wunderschön. Der Inhalt ist sehr gut gegliedert. Das Layout ist sehr gut gemacht. Insgesamt ein TOP Buch! Ich habe es direkt weitergegeben/ausgeliehen. Sehr zu empfehlen.“

 

Diese und weitere Rezensionen nachzulesen auf Amazon.de

 

Die Autogeburt – Gebären im 21. Jahrhundert in Deutschland

Neues Geburtsbuch auf dem Markt: Die Autogeburt – Ein Buch von zwei Autorinnen, die verstanden haben, was das Gebot der Stunde ist. Es ist perfekt abgestimmt auf die aktuelle Situation in einem der reichsten Länder der Welt, in dem sich Politik, Krankenkassen, Fachärzte offensichtlich dafür entschieden haben, Frauen alleine im Auto gebären zu lassen. Wohlgemerkt im Auto auf Parkplätzen vor Klinken, die Gebärende ablehnen, weil sie keine Hebammen mehr haben oder ganz die Geburtshilfe-Abteilung geschlossen wurde aus Kosten-Nutzen-Argumenten. Das neue Geburtsbuch ein Hit: Autogeburt in Deuschland voll im Trend. 

Alleingeburt im Auto Ja – begleitete Hausgeburt auf keinen Fall

Aber Achtung: Liebe Frauen, nur im Auto vor einer Klink gebären, zu Hause gut vorbereitet, in einer wohligen, würdevollen Atmosphäre, begleitet von Hausgeburtshebamme, Doula und Familie – also das wäre zu gefährlich und verantwortungslos.

So etwas wie eine Hausgeburt fällt ja auch nur Frauen ein, die aus ideologischen Gründen rücksichtslos eine kraftvolle, stärkende Geburtserfahrung durchsetzen wollen. Alles Ego-Gründe von Frauen, die meinen ein Recht auf eine wundervolle Geburtserfahrung zu haben und für die Ankunft ihres Kindes wagen, eine möglichst schöne Umgebung sicherstellen zu wollen.

Gebären im 21. Jahrhundert in Deutschland

Kommt endlich im 21. Jahrhundert an: Gebt eure Würde auf, dann könnt ihr alles haben: alleine im Auto mit Blick auf verschlossene Krankenhaustüren gebären und zum Geburtsschmerz auch noch im Schmerz – von der Gesellschaft allein gelassen worden zu sein in einem Moment größter Hilfe- und Liebesbedürftigkeit – baden.

Schöne neue Zeit. Was will Frau da noch mehr? Also sag Ja zur Entwicklung und mache es dir im Auto gemütlich… das bereitet dein Baby am besten auf ein Leben in einer seelenlosen Welt vor, die keinen Respekt hat vor dem Leben, dem heiligen Akt des Gebärens und der einzigartigen Erfahrung von Mutter und Kind bei der Geburt hat. Eine Erfahrung, die Weichen stellt für das ganze Leben.

Es ergeben sich ganz neue Optionen für Schwangere und Gebärende. Wir sind Zeugen einer Umschreibung der Geburtshilfe-Situation. Historisch! Lese hier mehr zum Buch: https://die-autogeburt.de/

Dammschnitt: strafrechtlicher Tatbestand?

Wie viel Rechte haben Gebärende, was die Unversehrtheit ihres Körpers angeht? Dieser Frage geht dieser Blogbeitrag nach, der sich auf Fälle aus der Praxis bezieht. Im Jahr 2016 wandten sich zwei Frauen an GreenBirth e.V., weil sie einen traumatisierenden Dammschnitt erlebt hatten. Unabhängig von einander stellten die Frauen in unterschiedlichen Bundesländern eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die verantwortliche Person im Kreißsaal. In beiden Fällen war es die bei der Geburt anwesende Gynäkologin. Die Strafanzeigen wurden mit der Begründung zurückgewiesen, dass es nicht im öffentlichen Interesse liege, den angezeigten Tatbestand strafrechtlich zu verfolgen. Wegen extrem belastender gesundheitlicher und psychischer Folgen durch den Dammschnitt möchten die betroffenen Frauen dazu beitragen, dass es Frauen künftig nicht mehr so wie ihnen selbst ergehen muss. Daher unterstützt FlowBirthing, die Folgeaktion.

 

Online Befragung zum Erleben von Dammschnitt

Gemeinsamen Überlegungen führten zu der Idee, weitere betroffene Frauen anonym online zu befragen. Den Frauen sollte außerdem die Möglichkeit gegeben werden, bei
Bedarf in einem nicht anonymen Anhang persönlich Kontakt zu GreenBirth aufzunehmen. Die Ergebnisse werden in der Auswertung dargestellt. Wir nehmen Bezug auf die Dissertation von Gudrun Nitsche, auf Teile der 2011 veröffentlichten GKV-Pilotstudie und auf Empfehlungen vorteilhafter Geburtshaltungen durch die Vertreterin der Hebammenwissenschaften und Lehrhebamme Dr. Christiane Schwarz.

Bei der Auswertung gehen wir den folgenden Fragestellungen nach:
1. Wie geht es Frauen, die von einem Dammschnitt betroffen sind wirklich?
2. Lässt sich die medizinische Aussage aufrechterhalten, der Dammschnitt sei als Standard- oder „Nebeneingriff“ in Kauf zu nehmen – vor dem Hintergrund der
Aussagen betroffener Frauen, wissenschaftlicher Studien und geburtshilflichen Erfahrungswissens?

Wir möchten Frauen mit der Erfahrung eines Dammschnittes ermutigen, an der online Befragung teilzunehmen. Es kann andere Frauen vor unnötigen Eingriffen bewahren helfen. Vielen Dank!

Link zur Auswertung: http://www.greenbirth.de/geburts-abc/d/563-dammschnittauswertung-umfrage.html

Offener Brief pro Hausgeburt der Elterninitiative Geburtskultur

FlowBirthing ist Mitglied im Netzwerk Elterninitiative Geburtskultur.  Das ist ein Zusammenschluss von Elternvereinen,- Initiativen und Einzelpersonen sowie unterstützenden Vereinen und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geburtskultur in Deutschland positiv zu verändern. FlowBirthing unterstützt daher den „Offenen Brief“ des Netzwerkes an die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Dieser Brief wurde notwendig, als im Dezember die Zeitschrift „Publik-Forum“ zwei Stellungnahmen zur Hausgeburt abdruckte. Einerseits von der Hebamme Susanne Börner (DFH) beantwortet, andererseits von Frau Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Stellungnahme dieser Verbandsvertreterin enthält unglaubliche Behauptungen und Irreführungen.

 

Der Artikel „Pro und contra Hausgeburt“ ist auf der FlowBirthing-Facebook-Seite nachzulesen. Mit dem Offenen Brief  rücken wir auf der Basis des QUAG-Berichts 2016  zur außerklinischen Geburtshilfe einige der gemachten Äußerungen zurecht. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Hausgeburtshilfe als gefährlich und verantwortungslos hingestellt wird. Der Offene Brief ist hier nachzulesen.

 

Seelische Schmerzen und Gedankenkarussell

Flowbirthing BlogSorgen um das Baby

Wenn die Geburt nicht schön ist, sondern beängstigend und belastend dann leiden die betroffenen Frauen auch nach der Geburt ihres Babys sehr oft noch lange. Denn entgegen der Volksweisheit, dass alles vergessen ist, wenn erst mal das Baby da ist, bleiben die aufgewühlten Gefühle, der seelische Schmerz. Viele Frauen leiden an Versagensgefühlen, daran, dass sie ihr Kind nicht aus eigener Kraft gebären konnten, dass sie den wundervollen Start für sich und ihr Kind ins Leben nicht ermöglichen konnten. Das Gedankenkarussell quält – manche sogar so sehr, dass sie Suizidgedanken haben. Der Skandal: Meist lag es nicht an den Frauen vielmehr an den Umständen und den katastrophalen Zuständen der Geburtshilfesituation. Doch statt sich zu entschuldigen bei den Frauen, werden sie alleine gelassen mit Schuld- und Schamgefühlen. Nora Amala Bugdoll zeigt den Frauen mit traumatischer Geburtserfahrung jetzt Wege auf, das erlebte zu verarbeiten. Sie schreibt:

Das Kind ist gerettet – was ist mit der Mutter?

„Während der Geburt hat die Frau oft keine Möglichkeit, das, was da geschieht oder das medizinische Person (vielleicht auch noch knapp und unverständlich) von sich gibt, zu verarbeiten – immerhin ist sie gerade mitten in der Geburt. Wir brauchen schon in normalen Momenten bei einer unerwarteten Situation etwas Zeit, um sie zu verstehen und um emotional „hinterher“ zu kommen, uns darauf einlassen zu können. Sehr oft wird dieser Frau im Krankenhaus bei der Geburt diese Zeit nicht gegeben oder ist nicht vorhanden, wenn es um die Rettung des Lebens des Babys geht. Wenn die Frau dann einen ungeplanten Notkaiserschnitt erlebt, fehlt ihr auch noch die erste Zeit mit dem Baby, die psychologisch so wichtig für beide ist. Oft führt das dann zusätzlich noch zu Stillschwierigkeiten.  Das alles zusammen ist extrem belastend. Eine psychische Ausnahmesituation während der Ausnahmesituation Geburt und erstes Kennenlernen des Kindes. Und so etwas ist eben nicht mit dem ersten Im Arm halten und Abknutschen des Babys wieder gut.

Gedankenkarussell, obwohl alles gut ist? Aber warum ist das so?

  1. Aber auch das kommt unerwartet. Denn schließlich ist ja jetzt das Baby da und Grund zur Freude – und die meisten Bekannten und Verwandten kommunizieren das auch so. Dass jetzt doch alles gut wäre, es wäre überstanden und dem Baby geht es gut. Aber der Mutter nicht. Freunde raten dann gerne dazu, es hinter sich zu lassen, zu vergessen. Sie meinen es nur gut. Sie sehen, dass die Frau leidet und möchten auch, dass es aufhört.

2. Aber eine solche Aufarbeitung einer schrecklichen und belastenden Geburt braucht Zeit. Zuhören und nicht Kleinreden ist das Beste, was das Umfeld für die Mutter tun kann. Und ihr Zeit geben.

3. Aber das allein reicht leider nicht und das ist die nächste belastende Überraschung. Denn Zeit allein heilt eben nicht alle Wunden. Bei solch starken Situationen, die traumatisch sein können, ist die Aufarbeitung von noch mehr Gefühlschaos begleitet. Bei Erlebnissen, die die Frau zwar belasten aber nicht in extremen Maßen reicht oft das mehrfache Nacherzählen und das Reflektieren über die Geburt. Etwas, was wir intuitiv tun.

4. Aber bei schlimmeren Erlebnissen bleibt der Schmerz und das Gedankenkarussell. Die Frau fühlt sich um die Geburt betrogen, fühlt den Trennungsschmerz. Leidet auch an dem, was ihr Kind erlebt hat. Die Gefühle sind so groß und schmerzend, dass sie viel Raum einnehmen und nur aktiv aufzulösen sind. Und das ist alleine wirklich schwierig. Bloß dass es fast keine Hilfsangebote für die Frau gibt.

Jetzt gibt es deshalb auf rund und glücklich eine kostenlose Videoserie „Hilfe bei einer schrecklichen Geburt“, sowie einen Geburtsverarbeitungskurs für betroffene Frauen. Damit niemand alleine damit sein muss.

Videoserie: http://www.rund-und-gluecklich.de/hilfeschrecklichegeburt/

Kurs: http://www.rund-und-gluecklich.de/angebot/geburtsverarbeitung/

Weichenstellung: Ruediger Dahlke im Gespräch

Im Interview mit FlowBirthing-Autorin Kristina Marita Rumpel verdeutlicht Dr. Ruediger Dahlke, warum eine bewusste Schwangerschaft und Geburt so wichtig sind für das weitere Leben von Mutter und Kind. Es werden die Weichen für das ganze Leben gestellt. Wie wir die erste Zeit im Bauch der Mutter erleben, ob wir willkommen sind, die Mutter sich geborgen und glücklich fühlt, als das beeinflusst unseren späteren Blick auf die Welt. Die pränatalen Erfahrungen sind weitaus prägender für unser Erleben und Menschsein als wir das bisher wahrgenommen haben.

Bestellerautor und bekannter Speaker über die Anfänge des Lebens

Ruediger Dahlke ist Arzt, Bestellerautor und zählt zu den bekanntesten Seminarleitern und Speakern unserer Zeit. Es ist eine Freude, mit ihm über FlowBirthing und eine neue Geburtskultur zu sprechen. Zudem natürlich auch eine große Auszeichnung für FlowBirthing. FlowBirhting setzt genau da an, wo Ruediger Dahlke der Auffassung ist, dass wir mehr Bewusstsein und Achtsamkeit brauchen. FlowBirthing bietet alles, um in Verbindung zu sich und zum Kind zu kommen und eine wunderschöne Schwangerschaft und kraftvolle Geburt erfahren zu können. Vielen vielen Dank an Ruediger Dahlke für seine Zeit und Unterstützung von FlowBirthing!

Impulsgaben für mehr Bewusstheit in der Schwangerschaft – auch für Väter

Im Interview erklärt er u.a., wieso es so wichtig ist, in der Schwangerschaft zu sich selbst zu finden und gibt auch praktische Tipps, zum Beispiel wie du dich auch in der Schwangerschaft und Stillzeit vegetarisch ernähren kannst. Und er gibt sehr interessante Einblicke in die Rolle des werdenden Vaters. Eine Impuls mehr, auch die Väter auf die Geburt bewusst vorzubereiten, damit nicht nur die Frau durch die Geburt zur Mutter wird, sondern sich auch der Vater mitentwickeln kann. Dazu wird es auf dem Portal www.myflowbirthing.de in Kürze einen eigenen online Kurs für werdende Väter geben.

Interview mit Ruediger Dahlke

Vielen Dank auch an FlowBirthing-Mentorin Karin Denkmaier, die das Gespräch vermittelt hat. Viel Freude beim anschauen. Hier gehts zum Video!

Venusjahr 2018 – Frauen gebären Frieden

Wir wünschen allen Schwangeren, Netzwerkpartnerinnen und Wegbegleiterinnen von FlowBirthing ein wunderschönes, kraftvolles und gesegnetes Jahr 2018. Vor uns liegt ein ganz besonderes Jahr: 2018 ist ein Venusjahr. Im Venusjahr zeigt sich die weibliche Kraft in uns und in der Welt immer deutlicher und wir Frauen können besonders leicht an diese Kraft anknüpfen. Es ist ein Jahr der Schwesternschaft und der Mütter, die sich ihrer Bedeutung für die Gemeinschaft immer bewusster werden. FlowBirthing ist dabei ein Band, was Frauen und Kinder mit ihren Müttern im Herzen verbindet. Dies ist der Boden auf dem ein weltweiter Frieden wachsen kann.

Frauen gebären Kinder und sie werden auch den Frieden in die Welt gebären 

Eine Frau, die sich ihrer weiblichen Kraft bewusst ist und sich als rechtmäßige Verkörperung der Göttin auf Erden versteht, trägt ein Licht in die Welt, welches umso heller die Dunkelheit erhellt, wenn sie dieses Licht an das ungeborene Leben in ihrem Bauch weitergibt. Kinder, die in Liebe, Geborgenheit, Wärme und Seelenkontakt im Bauch heranwachsen können und auf einer Welle der Liebe, Freude und Vertrauen ins Leben geboren werden, sind die Lichtbringer einer neuen Zeit des Friedens und der tiefen Verbundenheit allen Lebens. Ja, es sind die erwachten Frauen, die den Frieden in die Welt gebären.

Herzlich Willkommen 2018!

 

FlowBirthing-Mentorin werden – Start: 24. Januar

FlowBirthing steht für den Aufbruch in eine neue Geburtskultur mit der Kraft des Weiblichen im Mittelpunkt. Es ist keine neue Geburtsmethode, vielmehr ein uralter, das Selbst-Bewusstsein von Frauen stärkender Zugang zu den Vorgängen rund um Schwangerschaft und Geburt. Genau diese weibliche Perspektive wird im online Intensivprogramm „FlowBirthing-Mentorin werden“ vermittelt.

Es richtet sich an Frauen, die im Herzen für die neue Geburtskultur brennen und das weibliche Weisheitswissen zu den Schwangeren und in die Welt tragen wollen. Start: 24. Januar 2018. Mehr zum online Intensivprogramm „FlowBirhting-Mentorin werden“ im gratis Webinar am 23. Dezember 2017 um 10 Uhr (Aufzeichnung unter diesem Link).

Was ist eine FlowBirthing-Mentorin? 

FlowBirthing Mentorinnen sind Wegbereiterinnen einer neuen Weiblichkeit, die in die Geburtswelt und darüber hinaus im Leben der Frauen, Familien und Kinder positiv wirken. Geburt aus einer Welle der Freude in Anbindung an die weibliche Kraft sind ein Schlüssel in eine lebenswerte Zukunft. FlowBirthing-Mentorinnen bieten Hilfe zur Selbsthilfe und sprechen auf Augenhöhe mit den Schwangeren. Sie fördern die jeweils eigenen Kompetenzen und Stärken der Frauen, in dem sie ihr Herz und Ohr für die Bedürfnisse der Frauen öffnen. Sie betreiben im besten Sinne des Wortes „Seel-Sorge“ bei Mutter und Kind, damit die neue Seele geschützt geboren werden kann. Der Bedarf für intensive Begleitung und die weibliche Kraft stärkende Kurse/Workshops steigt und so wurde aus dem Impuls aus dem Netzwerk die Idee zur FlowBirthing-Mentorin geboren. „Oft und gern habe ich die Schwangeren bisher an das FlowBirthing Buch und Netzwerkportal verwiesen und immer glückliches und begeistertes Feedback erhalten. Leider stand immer auch die Frage im Raum, wo man solche Kurse zu flowbirthing besuchen kann“, so Sabrina, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und seit Herbst 2017 auch FlowBirthing-Mentorin der 1. Generation.  

 

Ist das online Intensivprogramm richtig für dich? 

Ja, wenn du dich persönlich und/oder beruflich engagieren willst:
* als Wegweiserin für Schwangere in der Ausrichtung von FlowBirthing
* als Pionierin und Gesicht der neuen Geburtskultur und Weiblichkeit
* als Beraterin der Frauen bei unerfüllten Kinderwunsch bis Geburt
* als Birth Coach, die für ganzheitliche Betrachtung des Lebens steht

egal ob zur persönlichen Weiterbildung, Arbeit in Beratungseinrichtungen,
Familienzentren, Geburtskliniken, Geburtshäusern, Hausgeburtshilfe, als Familienhebamme
oder selbständig in eigener Praxis mit oder ohne Vorkenntnisse.

 

Was macht das FlowBirthing-Mentorinnen-Programm so einmalig? 
In nur 7 Tagen vermittelt dir die Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel, die Philosophie von FlowBirthing, das uralte weibliche Weisheitswissen rund um die förderlichen Zusammenhängen von Schwangerschaft und Geburt verinnerlichen. Und das bequem von zu Hause aus und im Kreis von ganz wundervollen jungen Frauen. So entsteht eine ganz einzigartige Verbindung und Kraft. Sophie Münch drückt das so aus: „Liebe Kristina, danke für diese tiefe und intensive Zeit. Unser Frauenkreis und das Intensivprogramm wirken noch immer nach. Ich bin im Flow, meine Familie gleich mit mir und wir genießen es voll und ganz. Gerufen um was zu verändern! Ich freue mich unsere Weisheit den Frauen zu geben und über viele weitere Flowbirthing Mentorinnen. Auf in eine neue Geburtskultur!“

 

Gratis Info-Webinar

Intension des online Intensiv-Programms ist ein Verständnis von Zeugung, Schwangerschaft und Geburt als ein Prozess, der die körperliche, mentale, emotionale, seelische und spirituelle Ebene einbezieht. Die Inhalte werden so aufbereitet, dass sie als Grundlage für eine Begleitung von Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch verwendet werden können. Ein Start als FlowBirthing Mentorin unmittelbar nach dem Programm ist möglich und wird durch einen persönlichen Coaching-Tag und Aufnahme ins Mentorinnen-Netzwerk von FlowBirthing gefördert. Mehr dazu im gratis Info-Webinar: 13. Dezember 2017, 19 Uhr. Hier gehts zur Anmeldung!

 

Weltgedenktag für verstorbene Kinder

Flowbirthing Blog_Baby willkommen heißen

Jedes Jahr sterben in Deutschland 20 000 Kinder und junge Erwachsene, weltweit sind es um ein Vielfaches mehr. Und überall bleiben trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde zurück. Ihre Gedanken sind jeden Tag bei ihrem verstorbenen Kind und sie müssen sehr ringen, um weiter am Leben teilzunehmen, die Schönheiten der Welt wahrnehmen zu können und sich über Dinge freuen zu können. Am 2. Adventssonntag ist der Weltgedenktag für verstorbene Kinder und Netzwerkpartnerin, Uli Michel, Hebamme und Sterbeamme erinnert uns an ein Thema, das wir normalerweise lieber verdrängen. Sie nimmt uns an die Hand und erwärmt unser Herz:   

Ein Licht geht um die Welt

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember ist der Weltgedenktag für verstorbene Kinder. Rund um die Welt stellen seit vielen Jahren Betroffene eine Kerze in ihr Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten Zeitzone entzündet, so dass eine Lichterwelle um die ganze Welt geht. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel sein lässt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. Es verbindet Menschen mit ähnlichem Schicksal und vermittelt Solidarität.

Es erwärmt ein bisschen das kalt gewordene Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

 

Herzenswärme

Genau diese Herzenswärme erlebe ich in der Begleitung von Eltern deren Kind verstorben ist. Nur selten im Leben lassen wir uns emotional so tief berühren und zeigen uns so ehrlich und echt.

Bei allem Schmerz, aller Traurigkeit, Wut und Verzweiflung erlebe ich Menschen, die Mut entwickeln, sich neu finden, neue Schritte wagen und verwandelt wieder Lebenskraft schöpfen. Meine Hochachtung gilt ihnen allen!

 

Umeinander sorgen

Fast alle dieser betroffenen Eltern berichten mir, dass sie nach wenigen Wochen sehr allein sind, dass kaum noch jemand nach ihrem verstorbenen Kind fragt und sich nach ihrem Befinden erkundigt. Aber für betroffene Eltern fängt der Trauerweg gerade erst an.

Warum fällt es uns so schwer, Menschen, denen ein solches Schicksal widerfährt zu begleiten, zu umsorgen, ihnen zur Seite zu stehen? Und das bestenfalls so lange bis sie uns selber signalisieren dass es nun genug ist.

Ich wünsche mir eine Sorgekultur. Ein Aufeinander- achten, unterstützende Worte, tragende soziale Netze, gemeinsames Schweigen, kreative Ideen um ungewöhnliche Situationen zu meistern und viel, viel Zeit, die wir uns nehmen, um schwere Momente des Lebens leichter werden zu lassen. Für betroffene Eltern, Geschwister und Großeltern, für uns selbst und auch für die verstorbenen Kinder.

 

Suche stille Orte, damit die Seele den Mut nicht verliert ( Hildegard von Bingen )

Weitere Informationen zum Weltgedenktag und zur Begleitung verwaister Eltern als Hebamme und Sterbeamme unter www.uli-michel.de

Adventskalender-Aktion zur Eröffnung von myflowbirthing

Immer mehr Frauen haben keinen oder kaum Kontakt mit einer Hebamme. So sind sie nur unzureichend auf die Geburt vorbereitet und können die Schwangerschaft nicht nutzen, um ins  Mamawerden hineinzuwachsen. Online gibt es bisher kaum Angebote, die Schwangere dort abholen wo sie stehen und umfassend durch die Schwangerschaft begleiten, so dass sie als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburtserfahrung hervor gehen können.

Myflowbirthing will hier Abhilfe schaffen. In einer online Community finden die Schwangeren vielfältige Infos, Übungen, Austausch, die sie stärken und dabei unterstützen, ins Vertrauen und die weibliche Kraft hineinzuwachsen. Zur Eröffnung von MyFlowBirthing am 1. Dezember gibt es einen online Adventskalender mit täglichen Verlosungen, u.a. Aromaöle, gratis Mitgliedschaft, Coachings, Bücher. Es lohnt sich reinzuschauen!

Zum 1. Dezember öffnen sich die Tore für Schwangere

MyFlowBirthing – eine online Community für werdende Mütter und Frauen mit Kinderwunsch bietet Hilfe zur Selbsthilfe, um als Frau und Mutter gestärkt durch die herausragende Zeit von Schwangerschaft und Geburt zu kommen. Die online Aktion schließt eine Lücke: immer mehr Schwangere finden aufgrund des Hebammenmangels vor Ort keine stärkende Begleitung durch die Schwangerschaft mehr. Fragen und Ängste bleiben offen. MyFlowBirthing setzt hier an. MyFlowBirthing bietet online Begleitung durch die Schwangerschaft und Einstimmung auf die Geburt und ist eine Plattform für werdende Eltern, zum Austausch, zur Inspiration und zum Ankommen. 

Erweiterung zum bisherigen Netzwerkportal

Es ist eine Erweiterung zu FlowBirthing, dem Netzwerk-Portal für bewusste Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Kraft, welches 2015 gegründet und mit dem Health Media Award für herausragende und nachhaltige Kommunikation im Bereich Frauengesundheit ausgezeichnet wurde. MyFlowBirthing wird nun ins Leben gerufen, um den Schwangeren nicht nur Information, Aufklärung zukommen zu lassen und vor Ort zu vernetzen, sondern ihnen auch bei konkreten Fragestellungen rund um die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung weiterzuhelfen. Es geht hier nicht um eine medizinisch-fachliche Betreuung, vielmehr um das gute alte Wissen, welches von Frau zu Frau weitergegeben wird und zur Stärkung des Vertrauen in den weiblichen Körper führt. Das Besondere: die Inhalte wachsen mit den Fragen und Schwerpunkten, die die Schwangeren setzen.

Online Community für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch

In der online Community für Schwangere gibt es Yoga-Übungen, Mentaltraining, Meditationen, Audios, Wegweiser durch eine Zeit der Veränderung sowie die Möglichkeit zu Einzelberatung (u.a. durch die FlowBirthing-Mentorinnen) und Austausch in der Gruppe. Die Inhalte entwickeln sich mit den Fragen der Schwangeren in der Community weiter. Auch einen Bereich für werdende Väter wird es geben. MyFlowBirthing bietet Einstimmung auf Schwangerschaft, Geburt und Muttersein at its BEST: Betreuung, Entängstigung, Sinnhaftigkeit natürlicher Geburten und Training – und das alles online, d.h. zu jeder Zeit von jedem Ort aus zugänglich. In Zeiten des Hebammenmangels ein wertvolles Angebot, um Frauen in ihrem Erleben und Selbst-Bewusstsein zu stärken. Darüber hinaus gibt es 1:1 Angebote der FlowBirthing-Mentorinnen.

Mitgliedschaft spendet für die neue Geburtskultur vor Ort

Die Mitgliedschaft in der online Community kostet 30 €/Monat und ist jederzeit kündbar. Davon werden 3 € /Monat/Mitgliedschaft gespendet für eine vor Ort Institution/Organisation, die sich für die neue Geburtskultur engagiert. Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Kontakt: info@myflowbirthing.de

MyFlowBirthing mit der Kraft der Drei

MyFlowBirthing wurde von der FlowBirthing-Autorin und Expertin für neue Geburtskultur, Kristina Marita Rumpel, sowie Sabrina Hufnagl, Mentaltrainerin und Yoga-Lehrerin und Marlene Stöckel, Heilpraktikerin und HypnoBirthing-Kursleiterin ins Leben gerufen. Das Portal öffnet am 1. Dezember 2017 seine Tore. Viel Freude beim Erkunden!

Roses Revolution Day: Gewalt unter der Geburt

Oxytocin - der Schlüssel für eine leichte Geburt

Gewalt unter der Geburt. Das kann doch nicht sein. Geburtshelfer als Gewalttäter? Nein. Allein bei der Vorstellung stellen sich normaler Weise alle Nackenhaare. Und was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Leider doch. Motherhood e.V. schätzt, dass etwa 40 – 50 Prozent der Gebärenden in Deutschland betroffen sind. Auch die Weltgesundheitsorganisation kennt das Problem und spricht von gravierenden Verletzungen der Menschenrechte in Geburtseinrichtungen. Wie kann das sein? Viele Frauen erleben u. a. aufgrund von Personalmangel, fehlendem Respekt oder aus Routine Gewalt während der Geburt ihrer Kinder. Am Roses Revolution Day werden diese Missstände sichtbar. Setze auch du ein Zeichen, damit sich endlich etwas ändern kann!

 

Gewalt in der Geburtshilfe

Das sind Handlungen, Vorgänge und/oder systemische sowie soziale Zusammenhänge, die sich während der Schwangerschaft, unter der Geburt oder im Wochenbett negativ beeinflussend, verändernd oder schädigend auf Frauen und ihre (ungeborenen) Kinder auswirken. Indirekt können auch Partner, Geburtshelfer oder Familienangehörige betroffen sein. Hier eine Übersicht über Gewalt in der Geburtshilfe, die am Roses Revolution Day zur Sprache kommt, von Mascha Grieschat, Motherhood e.V.:

Physische Gewalt unter der Geburt

  • Festhalten
  • Festschnallen der Beine
  • keine freie Wahl der Geburtsposition (z.B. in Rückenlage auf dem Gebärbett)
  • grobe Behandlung (z.B. Katheter unnötig schmerzhaft legen)
  • medizinisch nicht indizierte Untersuchungen (z.B. wiederholt nach dem Muttermund zu tasten, wenn dies nicht gewollt/notwendig ist)
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit einen Dammschnitt durchzuführen
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit einen Kaiserschnitt zu machen
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit sonstige medizinischen Interventionen (Medikamentengabe, Kristellern, Katheter legen) durchzuführen.
  • Schläge, Ohrfeigen, Kneifen
  • Zwang unter Wehen still zu liegen

Psychische Gewalt unter der Geburt

  • Anschreien
  • Ausübung von verbaler Gewalt. Z.B. zu sagen: „Wenn sie jetzt nicht mitarbeiten, dann stirbt Ihr Baby!“ oder „Seien sie gefälligst still!“ oder „Guck dich mal an Mädchen, du bist fertig – du musst eine PDA nehmen.“
  • Beschimpfen
  • Druck ausüben oder erpressen
  • Gebärende unter Geburt allein lassen (außer, wenn sie dies ausdrücklich will)
  • keine (echte) Wahlfreiheit bei medizinischen Interventionen lassen
  • Machtmissbrauch
  • Nötigung
  • Sexualisierte Gewalt in Form von Sprache, Witzen
  • Verbot zu essen/trinken, sich zu bewegen
  • Willkür
  • Zwang

Auswirkungen

Wer weiß, dass eine natürliche Geburt ein Setting aus Liebe, Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und Zuspruch braucht, versteht, dass Gewalt unter der Geburt direkten Einfluss auf den Geburtsverlauf nimmt und eine massive Störung bedeutet. Wer sich darüber hinaus klar macht, dass eine Gebärende besonders sensibel und empfindsam ist, weil sie sich für eine Geburt öffnen muss und ganz besonders feine Antennen hat, kann ermessen, dass schon ein zu lautes Worte als Grenzüberschreitung aufgefasst werden kann. Die Verletzungen gehen gerade aufgrund der Offenheit der Gebärenden besonders tief. Oberstes Gebot unter der Geburt muss daher die Sensibilität und Bewusstheiter der Geburtshelfer sein.

Roses Revolution Day

Am internationalen Gedenktag für ein Ende der Gewalt an Frauen findet auch die internationale Aktion „Roses Revolution“ statt. Frauen, die Gewalt unter Geburt erlebt haben, legen am 25. November eine Rose vor der Geburtshilfe-Einrichtung ab als Zeichen und Rückmeldung für, dass sich hier etwas ändern muss. Es ist ein Akt der Bewusstwerdung, dass Frauen das Recht auf eine schöne Geburtserfahrung haben, und ein Stück Trauerarbeit für die traumatisierten Frauen.

Mehr zur Aktion, wie diese durchgeführt werden kann, auf der FB-Seite von FlowBirthing.

 

Tanzen während der Geburt – Kreißsaalvideo begeistert

Goettin Olokukurtilisop artedea

Aktuell begeistert ein Video aus dem Kreißsaal das Netz: Eine Gebärende und ihre Hebamme tanzen zu Shakira und schwingen dabei ordentlich die Hüften. Das Video hat es sogar ins Fernsehen zu Punkt 12 geschafft. Hoffentlich auch bald in die Herzen der Schwangeren, um dort die Angst zu vertreiben und Vorfreude auf die Geburt wachsen zu lassen. Denn was uns exotisch und besonders anmuten mag, war einst die Regel: Tanzen und Singen/Tönen ist ein uralter Weg, die Kinder auf die Welt zu bringen. Zeit wird es, dieses Bild der Freude wieder in unsere Köpfe zu bringen – nicht die schreiende, sich quälende Frau. Lasst das ab heute einfach Geschichte sein! Bringen wir die Begeisterung zurück und lassen Geburt wieder zum Fest des Lebens werden. Tanzt euch frei!

Geburt als Freudentanz

Unsere Bilder über Geburt sind kulturell überformt. Es drückt sich in ihnen eher unsere Geisteshaltung aus als das, was Geburt wirklich ausmacht. Geburt war durch die Erbsünde Jahrhunderte lang eine Strafe Gottes an den Frauen. Das ist natürlich Quatsch – klar. Aber die Bilder wirken im kollektiven Unterbewusstsein nach. Wir erwarten Schmerzen und qualvolle Stunden, also bekommen wir auch mehr Schmerzen und lange Geburten. Warum: Auch weil wir durch die kulturelle Überschreibung die ursprünglich förderlichen Bilder rund um Schwangerschaft und Geburt vergessen haben.

3 Garanten für eine freudvolle Geburt

  1. Singen. Es gibt Tönen in Indien, Joiken in Schweden, Heilgesang indigener Hebammen aus Südamerika und das Seelenlied in Afrika: Diese weltweite Verbreitung lässt sich nicht einfach übergehen. Wirkung ganz klar: Singen fördert die Gesundheit, durch die Atmung, aber auch durch den Umstand, dass nur singen kann wer Körper, Seele und Geist miteinander harmonisch verbunden hat. Noch deutlicher wird die Bedeutung für die Schwangerschaft, wenn wir den Übersetzungsfehler, den Hanna Strack, evangelische Pastorin, aufgedeckt hat, der seit der Antike tradiert wird, betrachten: Seele heißt wörtlich übersetzt Kehle, beinhaltet also das ganzheitliche Schwingen. Und wir wissen ja: das Universum besteht aus Schwingung und Klang. Singen/Tönen öffnet Räume in uns, weitet und dehnt uns aus bis ins Universum und die weibliche Schöpfungskraft kann sich wirkungsvoll entfalten ohne innere Widerstände.

  2. Tanzen. Singen und Tanzen gehen Hand in Hand und haben die gleiche wirkungsvolle Kraft. Seit Urzeiten werden die Schöpfungsgeschichten getanzt und gesungen. Bauchtanz ist eine sehr wirkungsvolle Vorbereitung auf die Geburt, da es die weibliche Kraft erweckt. Zum einen, da er die Bauchregion in den Mittelpunkt stellt und Verbindung schafft und durch die kreisenden Bewegungen dazu beiträgt, dass das Kind in das Becken rutschen kann. Sehr wirkungsvoll, wenn sich das Baby – aufgrund zu vielen Sitzens in der Schwangerschaft – nicht dreht. Hüftkreisen während der Geburt hilft dem Baby ebenfalls, wie auf einer Rutsche in den Geburtskanal zu gleiten. Dabei imitiert das Kreisen die Elipsenform, auf der auch die Gestirne durch den Kosmos kreisen. Dabei entsteht eine Spiralbewegung. Die Spirale ist das Symbol für Leben und Transformation und unterstützt den Geburtsvorgang vortrefflich.

  3. Lächeln. Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen und ihren Seelen, so heißt es. Das gilt in besonderer Weise für Mutter und Kind. Lächeln bringt gute Laune, lächeln trägt zur Entspannung bei und ist während der Geburt eine echte Geheimwaffe: Lächeln fördert die Ausschüttung der geburtsförderlichen Hormone und trägt zur Öffnung der Gebärmutter bei. Ein lockerer Kiefer führt zur Entspannung und erleichtert die Eröffnungsphase. Den Kiefer während der Geburt aktiv zu lösen, kann wahre Wunder wirken. Lächeln signalisiert dem Baby im Bauch: alles ist ok, ich bin sicher und beschützt. Die Welt freut sich auf mich. Ich bin willkommen.

Tanzen unter der Geburt

Wem das zu „einfach“ ist und wer es nicht glauben kann, weil die alten Glaubenssätze noch so fest verankert sind, der möge sich unbedingt das Video anschauen. So kann es aussehen, super weiblich und kraftvoll auf den Geburtswellen zu surfen! Geboren aus einer Welle der Freude –  der Untertitel von FlowBirthing wird hier sichtbar!

Die Gebärende tanzt mit Freude und das Kind war schon 30 Minuten später da! Das ist der WEG: Tanzt und singt eure Kinder ins Leben – so heißt es schon in der FlowBirthing-Lebensmusik (hier gratis zu hören) und im Vorwort meines Buches!

Unsere FlowBirthing-Mentorinnen für dich!

Wenn du dich mit FlowBirthing auf die Geburt vorbereiten willst, dann nimm Kontakt zu unseren FlowBirthing-Mentorinnen auf. Die jungen Frauen haben eine Weiterbildung zur FlowBirthing-Mentorin erfolgreich absolviert und sind beseelt von der FlowBirthing-Philosophie. Sie haben selbst wunderbar kraftvolle Geburten erlebt und möchten ihr Wissen, ihr Spüren und ihre Erfahrung an dich weitergeben, sodass auch du deinem Kind den bestmöglichen Start ins Leben schenken kannst. Sie bieten dir Kurse, Workshops und 1:1-Betreuung online wie offline.

 

Begleitung in der Schwangerschaft at it´s BEST:

  • Betreuung
  • Entängstigung
  • Sinn
  • Training

Hier findest du unsere neuen FlowBirthing-Mentorinnen für dich:

Claudia Mosig 04157 Leipzig

claudia-mosig@posteo.de

 
Sophia Bialaschik

 

10247 Berlin

sophia.bialaschik@imbdp.de

 
Pia Mortimer

 

22047 Hamburg

p.mortimer@gmx.de

 
Sophie Münch

 

22089 Hamburg

sophie.muench@gmail.com

 
Jamina Ehrhardt

 

53797 Lohmar

yaminaHP@gmx.de

 
Marina Oleksjuk

 

57489 Drolshagen

marinaoleksjuk@gmail.com

 
Anabel Galster

 

61276 Weilrod

anabel.galster@gmail.com

 
Sabrina Petschi

 

69214 Eppelheim

sabrinapetschi@web.de

 
Rebecca Hubert

 

76831 Ilbesheim

rebecca@soul-birthing.de

 
Karin Denkmaier

 

4210 Unterweitersdorf (Österreich)

info@kd-design.at

 

Möchtest du ebenfalls FlowBirthing-Mentorin werden? Weitere Informationen findest du hier.

Weiterführende Angebote finden:
FlowBirthing ist gelebte weibliche Kraft und setzt auf Kooperation. Wir ermutigen dich, deinen individuellen Weg zu finden mit Hilfe unserer über 430 FlowBirthing-Netzwerkpartnerinnen in deiner Nähe: Hier findest du professionelle Anbieterinnen von „Akupunktur“ über „Geburtshaus“ und „HypnoBirthing“ bis hin zu „Yoga“, die dem weiblichen Zugang zu Schwangerschaft und Geburt Raum schenken. In den folgenden Bereichen sind unsere Partnerinnen tätig: Anbieter-Rubriken.

Lebensrucksack – was packst du ein?

Nimm die Geburt wie ein Abenteuer, so heißt es in der FlowBirthing-Lebensmusik. Und tatsächlich gleicht die Geburtserfahrung einer Abenteuerreise. Wir sind voller Vorfreude und Aufregung auf die Erlebnisse, die auf uns warten, machen uns vorher viele Gedanken und können uns doch keine Vorstellung machen, was auf uns zu kommt. Das macht uns Angst und wir fragen uns, ob wir der Erfahrung gewachsen sind oder was das Leben an Überraschungen für uns bereit hält. Doch packen wir den Lebensrucksack, so dass wir gut versorgt sind auf der Geburtsreise?

Was nimmst du mit auf die Reise?

Im Unterschied zu einer echten Reise machen wir uns meinst allerdings wenig Gedanken, was wir auf die Reise mitnehmen. Gemeint ist hier nicht der Krankenhauskoffer, den es zu packen gilt. Nein, dir Frage zielt darauf ab, welche Dinge du in deinen „Lebensrucksack“ mit nimmst, denn du gehst auf eine Reise des Lebens, die dich unterstützen und stärken.

Lebensrucksack

Es gibt tatsächlich so etwas wie den Lebensrucksack, den wir alle mit uns herum tragen. Darin sind die Erfahrungen, Talente und das, was uns unsere Eltern mit auf die Lebensreise gegeben haben. Aber ist der Lebensrucksack auch gut gefüllt für die Geburtsreise? Vieles deutet darauf hin, dass dies nicht mehr einfach so ist, weil wir vom natürlichen Leben immer mehr abgeschnitten sind und wir vor allem auch seit Jahrtausenden in einer männlich dominierten Welt leben, in der die positive Geburtserfahrung, das weibliche Weisheitswissen, das selbstverständlich von Mutter zu Tochter weitergegeben wird, um aus eigener Kraft heraus sicher und leicht gebären zu können, an den Rand gedrängt wurde bzw. auch durch die kulturellen Überformungen von Weiblichkeit und Geburt etwa durch das Konstrukt der Erbsünde mit der Folge, dass Frauen unter Schmerzen gebären sollen als Buße, in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Aufbruch im 21. Jahrhundert

Dies muss aber nicht so bleiben. Wir Frauen haben es immer noch in der Hand, wie wir gebären wollen. Und wenn wir uns wieder eine natürliche, kraftvolle, leichte, freudige Geburt wünschen, dann gilt es den Lebensrucksack neu zu packen. Dies ist eine mentale Aufgabe, die den Willen erfordert, das allgemein akzeptierte Denken zu hinterfragen und bei sich selbst genau hinzuschauen, um sich wieder auf die innere Stimme verlassen zu können.

Lebensrucksack neu packen für kraftvolle Geburten 

Du willst deinen Lebensrucksack neu packen, um bestens vorbereitet zu sein auf das Abenteuer der Geburtsreise? Dann gehe folgendermaßen vor:

Schritt 1: Mache dir bewusst, dass du einen Rucksack aufhast, der gefüllt sein kann mit Dingen, die dich beschweren oder für eine kraftvolle Geburt nicht förderlich sind. Ein Blick in die Geschichte oder auch in deine Familiengeschichte, z.B. deine Geburt war selbst traumatisch, öffnen dir die Augen für die Zusammenhänge.

Schritt 2:  Finde den Mut den Rucksack aufzumachen und hineinzuschauen. Habe keine Angst, die Steine im Rucksack können dich nicht anspringen und zeigen sich nur, wenn du danach suchst. Steine sind meist kulturelle Glaubenssätze oder Meinungen anderer über die Geburtserfahrung.

Schritt 3: Schau dir die Steine nach einander an. Frage dich jedesmal: Ist das etwas, was mich stärkt, mich beflügelt, mich vorwärtsbringt auf dem Weg hin zu meinem Kind oder mich beschwert, blockiert, mir Angst macht und mich versucht klein zu halten. Sortiere aus, bis nur noch Dinge da sind, die zu dir und deinem Weg passen.

Schritt 4: Packe dann den Rucksack neu mit Dingen, die dir für die Geburtsreise Kraft geben. Gemeint ist der geistig, seelische, spirituelle Proviant, der dich in die Lage versetzt, dich als vollmächtige Frau zu sehen, die ihr Kind aus sich heraus gebären kann. Jede Frau packt anders, denn sie legt individuell andere Schwerpunkt.

Schritt 5: Setze den Lebensrucksack wieder auf in dem Gefühl, dass du jetzt bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet bist. Trete die Reise jetzt mit leichtem Gepäck an.

Wichtig: Setz dich selbst dabei nicht unter Druck. Du musst den Rucksack beim ersten Mal nicht komplett ausräumen und es ist – gerade wenn du große und schwere Steine etwa durch eine tiefe Verletzung deiner Weiblichkeit erfahren hast – nicht empfehlenswert, den Rucksack mit Gewalt zu leeren. Geh auch hier in die Selbst-Verantwortung und entscheide selbst, wie tief du in den Rucksack schauen willst.

Hol dir ggf. professionelle Hilfe, um z.B. besonders hartnäckige Glaubenssätze oder tiefsitzende Ängste zu lösen. Im FlowBirthing-Netzwerk findest du Angebote, die dich auf deinem Weg begleiten und stärken.

 

Politik verweigert sich neuer Geburtskultur

Warum sich nichts tut von Seiten der Politik für eine Geburtshilfe in Deutschland, die zum Wohle von Frauen und Kindern sind? Eine Einschätzung von Buchautorin und Soziologin Kristina Marita Rumpel, Initiatorin von FlowBirthing:
 
1. Es fehlt der Horizont
Geburten laufen nach ihren eigenen Gesetzen und Spielregeln und sind mit den gängigen Kosten-Nutzen-Argumenten und Denkschablonen nicht zu fassen.
Genau darum brauchen wir ja wieder eine neue Geburtskultur, damit der lebensverachtende Wahnsinn in der Welt endlich aufhört und wir zu lebensförderlichen Strukturen kommen. Kraftvolle Geburten, kraftvolle Frauen, kraftvolle Kinder, kraftvolles Leben, kraftvolle Zukunft!

2. Angst vor der weiblichen Kraft
Vielleicht haben die Herren ja genau davor Angst? Oder ist es schlicht Ignoranz und Dummheit? Denn die Folgen der Behandlung von traumatisierten Müttern und Kinder gehen ein Leben lang – nicht zu sprechen von den Folgekosten für Kaiserschnittkinder (vgl. Microbirth). Die Stärkung von Müttern und Kinder gehören ins Zentrum aller politischen Überlegungen – gerade wenn wir wieder mehr Kinder in unserem Land möchten.

3. Belasteter persönlicher Hintergrund
Das Problem ist auch, dass die allermeisten von uns bereits von traumatisierten Müttern geboren wurden und selbst eine Geburt in Angst und Ohnmacht erlebt haben und diese Erfahrung sitzt in uns. Das macht es – ohne sich einmal in aller Tiefe auf sich und das Thema einzulassen – scheinbar unmöglich, die Zusammenhänge zu erfassen.
Fazit 
Für mich zeigt das: lasst die doch reden und stecken wir unsere Energie und Kraft lieber darein, Schwangere zu stärken und sie über die Möglichkeit von kraftvollen, selbstbestimmten Geburten aufzuklären, damit diese sie dann aus eigener Kraft, ganz bei sich erleben können und so selbstbewusst sind – auch ihre Männer – sich von dem Irrsinn abzugrenzen. Das ist der Weg einer neuen Geburtskultur.

Jetzt ist die Zeit in die Selbstverantwortung zu kommen und unser Vision einer neuen Geburtskultur selbstmächtig umzusetzen. Die Kraft daraus entspringt unseren Herzen und Gebärmuttern.

Die Einlassung bezieht sich auf einen offenen Brief von Motherhood an Jens Spahn, CDU-Politiker: http://www.mother-hood.de/…/a…/offener-brief-jens-spahn.html

 

Jetzt FlowBirthing Mentorin werden

Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt eine Programm zur FlowBirthing Mentorin.

3-wöchiges online Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin 

Das 3-wöchige Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin richtet sich an Frauen, die sich aktiv für eine neue Geburtskultur einsetzen möchten und andere Frauen in der Schwangerschaft von Frau zu Frau begleiten und bestärken wollen, so dass diese ihre Vision von einer natürlichen und kraftvollen Geburt realisieren können. Die Intension: Durch die FlowBirthing Mentorin vor Ort haben Schwangere wieder mehr Chancen an Wissen rund um Schwangerschaft und Geburt zu kommen, welches sie stärkt und auf die Geburt positiv einstimmt.

Altes weibliches Wissen neu und Schwangere stärken

Es ist keine Ausbildung im klassischen Sinne. Vielmehr wird das alte weibliche Wissen, welches Schwangerschaft und Geburt fördert neu belebt. Die Einweisung zur FlowBirthing Mentorin ist für Mütter, die ihre Erfahrung weitergeben möchten, ebenso wie für bereits ausgebildete Hebammen, Doulas und Geburtsbegleiterinnen. Die Stärkung der weiblichen Kraft in Schwangerschaft und Geburt steht im Fokus des Programmes, welches Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

Online Intensivprogramm für ein Wirken vor Ort

Die Essenz von FlowBirthing wird in 3 Wochen vermittelt über Online Seminare, online Fragerunden, vertiefende Videos und Audios sowie ein individuelles Coachinggespräch und Bildung von Erfolgsteams. Ziel ist es, das Wissen so aufzubereiten, dass damit einem Wirken als FlowBirthing Mentorin für Schwangere sowie Frauen mit Kinderwunsch vor Ort aufgebaut werden kann.

Sei du dabei und werde eine FlowBirthing Mentorin

Jetzt ist die Zeit, das segensreiche Wissen um kraftvolle Geburt im Flow und aus einer Welle der Freude weiterzugeben. Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina M. Rumpel hat das Intensivprogramm entwickelt und führt selbst durch die 3 Wochen der Einweisung als FlowBirthing Mentorin.

Bei Interesse bitte melden unter kristina.rumpel@flowbirthing.de. Weitere Informationen werden dann per Mail verschickt. Plätze sind begrenzt. Start: 22. September.

 

Heute ist der Internationale Hebammentag

Heute ist der internationale Hebammentag – Zeit, all den wundervollen Frauen zu danken, die andere Frauen dabei unterstützen, Leben zu schenken und in ihre Kraft zu kommen, denn ohne die Anbindung an die weibliche Kraft ist Geburt auf natürlichem Weg nicht möglich. Warum nur erfahren die Hebammen nicht die Wertschätzung, die ihnen zusteht und was bedeutet das für uns Frauen?

Ältester Beruf der Welt vor dem Aus
Hebamme sein, ist die älteste Berufung der Welt. Leider erfahren die Hebammen dieser Tage keine Wertschätzung – vom System nicht von uns Frauen. Der Beruf der Hebammen steht vor dem Aus und mit ihm geht wieder ein Stück weibliches Weisheitswissen verloren.

Mittlerinnen zwischen den Welten
Die Hebammen waren weise Frauen, weil sie dank ihrer Einsicht in die Geheimnisse des Lebens Heilwissen hatten. Allen voran, dass alle Weisheit der Welt nicht den Köpfen der Heilsbringer und Philosophen entspringt, sondern der Geburtserfahrung. Hebammen waren Mittlerinnen zwischen den Welten und verstanden sich als Seelenführerinnen, die eine neue Seele in die Welt führten und am Ende des Lebens wieder hinausbegleitet haben. Sie waren Fachfrauen für Seelenkraft, Geburt, Leben und Tod und damit im Besitz der spirituellen Deutungsmacht und weltlichen Macht.

Weise Frauen tragen Verantwortung für das Leben
Sie wurden einst verfolgt, weil sie ihre Verantwortung für das Leben, für die Frauen, für die tieferen Zusammenhänge, die die Welt zusammenhält, wahrnahmen und sich nicht einer Obrigkeit oder irrsinnigen, lebensfeindlichen Regeln beugten. Eine weise Frau ist frei im Denken, Fühlen und Handeln. Sie ist niemanden verpflichtet außer ihrer inneren Wahrheit, die sie aus sich und damit aus der Verbindung zu Mutter Erde schöpft. Sie ist eine wahr-sagende Frau und daher so gefährlich für die Mächtigen. Ein Grund warum heute noch so viel Energie darauf gerichtet ist, dass Frauen nicht in ihre weibliche Kraft und Macht kommen, denn in ihrer Weiblichkeit erwacht, sind sie nicht manipulierbar.

Moderne Hexenjagd als Chance der Selbstermächtigung
So grausam das Verhungern der Hebammen am ausgestreckten Arm und unwürdig die moderne Form der Hexenjagd ist, so liegt darin auch eine große Chance, wieder in die Eigenverantwortung und Selbstermächtigung als Frau zu kommen. Jede Frau trägt das Weisheitswissen in sich und ist angebunden an die weibliche Kraft, wenn sie sich dafür öffnet. Es liegt also an uns, ob wir weiter leiden und Dinge mit uns anstellen lassen wollen und unsere Kinder in Ohnmacht und Unfreiheit gebären oder ob wir uns auf den Weg machen, die Kraft wieder in uns zu finden und zu beleben. Wenn keine Hebamme da ist, die uns begleitet, dann „müssen“ wir das wieder selbst tun.

Womb Power Online-Kongress 2017
Wie du in deine weibliche Kraft finden kannst, als Frau und Mutter, aber auch in allen anderen Bereichen deines Lebens, kannst du beim Womb Power Online Kongress erfahren. Melde dich jetzt kostenlos an unter www.weibliche-kraft.de und lass dich von 44 „weisen Frauen“ inspirieren und in deine weibliche Kraft führen.

Neues TV-Format von SAT1 sucht Hebammen

Flowbirthing Blog Heilige Zeit

Hebammen aktuell gesucht für ein TV-Format. Wie seriös? Wir wissen es nicht.

Dennoch leiten wir es in großem Stile weiter und jede prüfe, was sie davon hält. Vielleicht eine Chance, den Hebammenberuf so darzustellen, wie er ist, auf das Dilemma aufmerksam zu machen und die natürliche Geburt wieder ins Gespräch zu bringen?

Die Redaktion schreibt:
Im Rahmen unseres neuen Formates wollen wir Hebammen aus ganz Deutschland bei Ihrer Arbeit über einen längeren Zeitraum begleiten. Bei diesem Format legen wir äußersten Wert auf Echtheit, Authentizität und Seriosität. Es soll ein tägliches Format für Sat1 werden und um dies produzieren zu können, benötigen wir ein etwas größeres „Hebammenteam“. Denn uns ist bewusst, dass Sie alle beruflich sehr eingespannt sind.

Beruf der Hebamme angemessen portraitieren
Unser Format soll einerseits als Portrait Ihres wunderbaren Berufs dienen. Wir möchten Ihren Beruf gerne einmal in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und auch die Schwierigkeiten, die der Beruf der Hebamme mit sich bringt (Stichwort: Hohe Versicherungsbeiträge, kein Hebammennachwuchs etc.) einmal thematisieren.
Zudem ist es uns ein Anliegen, für die schwangeren Frauen zuhause ein adäquates Info-Tool zu schaffen, bei dem Sie Tipps und Ratschläge aus erster Hand unserer Hebammen erhalten können.

Wir finden, Ihr Beruf wurde bisher nie richtig portraitiert, das wollen wir ändern. Keine Sorge, bis es zum Dreh der Serie kommt, vergeht bestimmt noch ein halbes Jahr, es würde also nicht direkt von heute auf morgen losgehen (um Himmels Willen) und natürlich bekommen Sie eine angemessene Gage.

Bewerbungsvideo
Ein erster Schritt wäre ein kurzes Handyvideo, welches Sie von sich selbst drehen, das wir uns hier intern ansehen können, um Sie besser kennenzulernen. Im zweiten Schritt würden wir dann evtl. zu einem Casting zu Ihnen kommen, nur ein Kameramann und Redakteur, das zur internen Vorstellung Ihrer Person beim Sender dient. Das wird natürlich alles streng vertraulich behandelt und nirgendwo ausgestrahlt. Der Sender entscheidet dann, welche Hebammen er gerne im Expertenteam sehen würden und danach würde ein sogenannter Pilotfilm gedreht, dieser dient auch nur zur Sender-internen Verwendung und soll dem Sender einen Eindruck davon vermitteln, wie die Serie später aussehen könnte. Erst dann wird über die tatsächliche Produktion der Sendung entschieden.

Wer sich hierfür berufen fühlt, bitte selbständig Kontakt aufnehmen unter:

Bianca Münker | Casting-Redakteurin
Tel.: +49 (0) 22 33 / 46 08 – 2447 | Intern: – 7447 | Fax: +49 (0) 22 1 / 66 952 – 22 55

bianca.muenker@filmpool.de | www.filmpool.de

Hebammen-Notstand in Deutschland

Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich. Ein aktuelles Gutachten belegt den Notstand in der Geburtshilfe. Demzufolge kümmert sich fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“.

Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages
Werdende Mütter können sich immer weniger darauf verlassen, dass bei einer Entbindung in der Klinik eine Hebamme während der ganzen Zeit anwesend ist. Fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern kümmert sich „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“, heißt es in einem noch unveröffentlichten Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, das dem Netzwerk Elterninitiative Geburtskultur vorliegt.

Grund für den Notstand in der Geburtshilfe
Aus wirtschaftlichen Gründen streichen die Krankenhäuser ihre Geburtsstationen zusammen. Wie aus dem Gutachten hervorgeht, arbeiten 60 Prozent der Entbindungsstationen trotz Sparmaßnahmen nicht kostendeckend. Zudem setzt die Krankenhäuser mit Geburtsstationen unter Druck, dass fast jede zweite Klinik Probleme hat, offene Hebammenstellen zu besetzen, so das Gutachten.

Zahlen sprechen eine klare Sprache
Zwischen 1991 und 2015 ist die Zahl der Krankenhäuser mit Geburtsstationen um 40 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Die Zahl der Kliniken ist im gleichen Zeitraum nur um 19 Prozent zurückgegangen. Heute verfügt nur noch etwa jede dritte Klinik über eine Entbindungsstation. Die Zahl der angestellten Hebammen ist in dem Zeitraum zwar von 6620 auf 9081 gestiegen. Dem Hebammenverband zufolge arbeiten mehr als 70 Prozent Teilzeit, gemessen an der Stundenzahl also ein Rückgang.

„Der ökonomische Druck auf Kliniken in Deutschland hat dazu geführt, dass die Versorgung von Frauen in der Geburtshilfe schlecht ist“, kritisiert Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. Einer Leitlinie zufolge sollte jede werdende Mutter durchgehend von einer Hebamme betreut werden, die ihr voll zur Verfügung steht und nicht von Kreißsaal zu Kreißsaal laufen muss. Eingehalten wird die Leitlinie aber nicht.

Politik gefragt, sich für Frauen einzusetzen
„Die Geburtshilfe insgesamt ist chronisch unterfinanziert. Hebammen haben dies bisher kompensiert“, sagt Verbandschefin Klenk. „Wir haben jetzt jedoch den Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weitergeht.“ „Im Interesse der Frauen und Säuglinge, aber auch der Hebammen mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit muss die Politik nun handeln und das Gutachten ernst nehmen.

Die Lage der Geburtshilfe in Deutschland ist ernst
Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich zudem dadurch, dass auch das Geschäft für die Beleghebammen immer schwieriger wird. Diese arbeiten in der Regel freiberuflich. In den vergangen Jahren sind die Versicherungsprämien für Hebammen derart gestiegen, dass viele aufgaben. Aktuell liegt die Prämie für Berufshaftpflicht nach Angaben des Spitzenverbandes der Krankenkasse bei 6843 Euro jährlich. Immer mehr Hebammen können diesen Betrag nicht aufbringen und müssen aufhören. Oder beginnen angesichts der desaströsen Lage gar nicht erst mit der Ausbildung.

Der Kaiserschnitt in der heutigen Zeit

Kaiserschnittrate hat sich verdoppelt in letzten Jahren

  • In Deutschland wird jedes dritte Kind per Kaiserschnitt geboren
  • Die Zahl hat sich seit den 90er Jahren nahezu verdoppelt
  • Immer mehr Kinder werden per Kaiserschnitt geboren
  • Für viele Menschen ist der Kaiserschnitt zur Alternative einer vaginalen Geburt geworden
  • Manchmal ist der Kaiserschnitt ein Glück und rettet Leben, manchmal schlicht die Folge ungünstiger Rahmenbedingungen während Schwangerschaft und Geburt

Doch was bedeutet dies für die Frauen, die ihr Kind per Kaiserschnitt auf die Welt bringen?

Wissen um natürliche Geburten geht verloren

Mit der steigenden Zahl an Kaiserschnitten schwindet auch das Wissen im Kreißsaal um die Förderung einer natürlichen Geburt. Der Kaiserschnitt dann wiederum eine Folge des Verlustes der alten Hebammenkunst. Eine Negativspirale, die sich selbst antreibt. Längst sind wir an dem Punkt, dass das technische Know-How zu keinem besseren Ergebnis mehr führt.

Kaiserschnitt: Eine Bauch-OP mit Folgen

Kaiserschnitt kann Leben retten oder aber auch Leben erschweren. Die negativen Folgen von Kaiserschnitten für Mutter und Kind sind inzwischen hinlänglich bekannt. Die Bauch-OP daher auch nur Notsituationen indiziert. Die Kriterien hierfür sind unklar, da es noch keine einheitlichen Leitlinien für Ärzte gibt. Häufig wird als Grund die Angst der Mutter vor einer Komplikation bei der Geburt angegeben.

Bedeutung von Kaiserschnitt für Mütter

Eines ist eine Kaiserschnittgeburt jedenfalls nicht: der einfachste Weg ein Kind zu gebären. Der Blogbeitrag einer Mutter, die selbst zwei Kaiserschnitte erfahren hat, beschreibt die Auswirkungen aus persönlicher Sicht.  Der Beitrag „10 Dinge, die du über den Kaiserschnitt wissen solltest …“  von Isa Grütering gibt Auskunft über die Bedeutung eines Kaiserschnittes aus Muttersicht.