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Kategorie: Weibliche Urkraft

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Eigensegnung als Tool der Kraft

Es gibt ein uraltes Ritual, welches dich wieder an den Quell der Kraft in dir anbindet: Die Eigensegnung. Es ist eine Möglichkeit, dich zu achten und zu ehren als Lebensspenderin durch die die weibliche Schöpfungsenergie lebt und wirkt. Es ist ein Tool um dich rückzubinden mit deiner inneren Kraft und Macht, welche dein Vertrauen ins Leben stärkt. Es ist ein Ritual um dein JA zu dir, deinem Weiblichsein, deinem weiblichen Körper und deinem Dasein als fruchtbare Frau und werdende Mutter. Das Ritual kannst du immer anwenden, wenn du dich stärken und deine Erhabenheit und Würde spüren willst und ideal auch zu Vollmond, um deine weibliche Kraft zu stärken.

Vorbereitung 1:

Altar für Eigensegnung mit der Intention die Allmutter willkommen zu heißen

  • Göttinnensymbol
  • 3 Kerzen
  • Räucherung
  • Schälchen mit Salz
  • Kelch oder wunderschönes Glas mit Wasser und Wein gemischt
  • Rose

Vorbereitung 2:

Rituelles Bad mit der Intention alle Zweifel, Ängste, Sorgen abfließen zu lassen

  • Wasser mit Zitronensaft ins Wasser

Beginn:

  • Nach dem Bad stellst du dich nackt vor den Altar (Intention Ritual in Wahrheit zu begehen)
  • Kippst Salz auf den Boden und stellst dich auf das Salz (zieht Negativität raus und öffnet dich für die Weisheit deines Körpers)
  • Zünde die Räucherung an (alles, was dir gefällt) und lass dich stimulieren
  • Meditiere über die Wein/Wasser-Mischung: Wasser = Leben = Gefühle und Geführtsein, Wein ist Verbindung zum Göttlichen = Feier = Genuss = Süße des Lebens = Ekstase = Heiligkeit… beides Zusammen ist der Ausgleich, die Mitte, die Mäßigkeit
  • Zünde die weißen Kerzen an und sag beim Auflodern der Flamme: Gesegnet bist du, Wesen des Feuers. Stell die Göttinfigur zwischen die Kerzen und spüre die Verbindung der Flamme der Lebendigkeit in deinem Körper und das ewig Feuer deiner Seele. Spüre die Verbindung zur Allmutter
  • Beginne jetzt mit der Eigensegnung, in dem du zwei Finger (Zeige-/Mittelfinger) in die Wasser-Wein-Mischung tauchst und die Allmutter ansprichst.

Eigensegnung:

Sprich und benetze dabei die jeweiligen Körperteile:

Herz: Segne mich, geliebte Mutter, denn ich bin dein Kind.

Nase: Segne meine Nase, auf dass ich deinen Duft riechen kann.

Augen: Segne meine Augen, auf dass ich deine Schönheit und Wunder schaue.

Lippen: Segne meine Lippen, auf dass sie von dir sprechen.

Brüste: Segne meine Brüste, die weich für das Fließen der Fülle geformt sind.

Genitalien: Segne meine Vulva und Gebärmutter, die Leben hervorbringen, so wie du das Universum hervorgebracht hast. —- Lass dir hier Zeit und denke daran, was dir in deinem Leben alles Lust und Vergnügen bereitet und sage: Alle Handlungen aus Liebe und Freude heraus sind Rituale zu Ehren der Allmutter.

Hände: Segne meine Hände, so dass ich deine Botschaften verwirklichen kann.

Füße: Segne meine Füße, so dass ich auf deinen Pfaden wandele.

Zum Abschluss:

Bleibe jetzt eine Weile stehen und lass alle Gefühle und Gedanken ineinanderfließen. Spüre dem Fließen und Strömen in dir nach… ALOHA = Du bist Liebe und Ausdruck der Schöpfungsenergie. Genieße dein DASEIN.

Lösche dann die Kerzen und sage: Gesegnet bist du, Wesen des Feuers. Ich danke dir für dein DASEIN.

Schau dir dazu auch das Video zur Eigensegnung an oder hol dir hier die Anleitung des Rituals als PDF.

 

Heilkräuter in der Schwangerschaft

Heilkräuter in der Schwangerschaft – Ein wunderbarer Weg zurück zum Vertrauen und uralten weiblichen Weisheit des Versorgt- Heilseins zu finden. Schluss mit der Illusion des Getrenntseins von der Natur. Wir sind nicht nur Teil der Natur. Wir sind Natur. Gerade die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der viele Frauen intuitiv spüren, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als das was wir in unserer einseitig rationalen Welt patriarchal dominierten Welt gelehrt bekommen haben. Es erwacht die Sehnsucht nach Heilsein im Sinne von Ganzsein, von getragen und geboren sein im Leben. Und tatsächlich hält Mutter Erde alles für uns bereit, was uns stärkt und gibt, was wir für eine gesunde, sichere Zeit der Schwangerschaft und Geburt brauchen. Und das Beste: die Medizin der Natur ist auch noch schmackhaft. Aus Heilkräuter lassen sich leckere Smoothies machen, wahre Vitalbomben – nicht auch für Vegetarierinnen. Hör dir das Gespräch mit Autorin und Heilpädagogin Andrea Wichterich an.

 

In der aktuellen Reihe zum 4. Geburtstag des mit dem Health Media Award für nachhaltige und herausragende Kommunikation im Bereich Frauengesundheit ausgezeichneten Portals für eine bewusste Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft ist ein wundervolles Gespräch mit Andrea Wichterich über die Heilkraft der Natur entstanden. Sie ist eine moderne weise Frau, die das uralte Wissen um die heilsame Wirkung der Natur zu ihrem Lebensthema gemacht hat. Das Gespräch ist ein Quell der Lebendigkeit und Vitalität – ebenso wie dies die Erinnerung und wiedererlangen des Vertrauens in die Natur uns beschenkt. Keine Zeit wäre besser geeignet als sich auf die Suche und Rückverbindung zu machen als die Schwangerschaft.

Vertiefen kannst du dich in ihrem Buch „Heilpflanzen Smoothies für Frauen„. Der Genuss der Heilkräuter steht für ein neues Bewusstsein, auf die Kräfte der Natur zu vertrauen und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Und ist insbesondere auch in der Schwangerschaft eine besonders schmackhafte Präventionsmöglichkeit. Entdecke die wundervolle Welt der Heilkräuter und schau dir das Gespräch auf der FlowBirthing Facebook-Seite an.

Sternenkinder – Wenn eine Kinderseele sich verabschiedet

Dein Baby war da, entweder ganz kurz oder sogar viele Monate. Eine Bindung zwischen dir und deinem Kind ist schon gewachsen. Plötzlich ist die Kinderseele einfach weg! Die Zeit bleibt stehen und dein Leben ist mit einem Mal kalt und dunkel. Du fühlst dich hilflos und alleine, kannst einfach nicht verstehen warum die Kinderseele wieder gegangen ist. Ist es möglich dieses Erlebnis jemals zu verarbeiten? Wenn eine Kinderseele sich verabschiedet immer noch ein Tabu – Thema. Der Online Kongress Sternenkinder gibt Raum und Worte für das Unaussprechliche. 

 

Viele Mütter erleben eine lange Trauerphase und nur schwer können sie den Verlust verarbeiten. Die Trauer bleibt oft tief versteckt, dann tut sie nicht so weh. Später, wenn der Wunsch nach einem weiteren Kind da ist, kommt zusätzlich die Angst dazu: Was mache ich bloß, wenn auch dieses Kind nicht bleiben möchte?

Große Selbstzweifel machen sich breit und zerstören damit auch das Vertrauen in den eigenen Körper. In meinen Beratungen stelle ich immer wieder fest, wie wichtig es ist mit der gegangen Kinderseele in Verbindung zu gehen. Sie loszulassen und ihr einen Platz im Himmel zu geben. Damit wird gleichzeitig ein Zeichen für die Seele gesetzt, die sich auf den Weg machen möchte.

 

Vom 9. bis 19. Mai findet der Kongress „Sternenkinder – Boten des Lebens – Aus der Trauer in deine neue Kraft“ statt. Er schafft einen einzigartigen Raum, in dem all diese Fragen und Emotionen genauso Platz haben wie auch heilsame Impulse, die den Betroffenen Mut und Inspiration schenken.

22 ExpertInnen teilen ihre ganz persönlichen Erfahrungen zum Thema Sternenkinder und für die Zeit von Trauer & Abschied, Heilung & Neuorientierung, Kinderwunsch & Folgeschwangerschaft. Das Interview von Kinderwunsch-Expertin und „Seelenfrau“ Namiah Beatrix Bauer kannst du dir gratis am 12. Mai für 24 Stunden anschauen. 

Hier kannst du dich kostenlos anmelden:
https://sternenkinderkongress.de/

Blutarmut in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft ist die Anämie (Blutarmut) immer ein Thema, da der tägliche Eisenbedarf in dieser Zeit von 18 auf 27 Milligramm täglich ansteigt. Eisen hilft den roten Blutkörperchen, den Sauerstoff im Körper zu transportieren. Rezepte aus der Kräuter- und Pflanzenkunde können willkommene und unbedenkliche Abhilfe bei unterschiedlichen Beschwerden in der Schwangerschaft oder Stillzeit schaffen. Wenn du Zweifel hegst oder aber beim individuellen Einsatz der Heilpflanzen Unwohlsein oder andere Probleme auftreten, bitte wende dich dann an deinen Arzt, Hebamme oder eine qualifizierte FlowBirthing-Netzwerkpartnerin

Die Natur schenkt uns, was wir brauchen. Das Gute ist nah und wächst um uns herum. So auch der Löwenzahn – als Unkraut verschrien, weil er uns Frauen stärkt und kräftigt in der Schwangerschaft. Der Löwenzahn wie auch der krause Ampfer zählt zu den eisenreichen Pflanzen und Kräutern. Sie sind auch die Hauptbestandteile des „Eisenhaltigen Sirups“ sind, welcher in der Schwangerschaft Blutarmut vorbeugt. Übrigens kann der Körper Eisen am besten mit Vitamin-C-haltigem Essen aufnehmen, z. B. mit Zitrusfrüchten. Eisenhaltiger Sirup ist ein uraltes Mittel und ganz wundervoll für die Förderung roter Blutkörperchen: 

6 Tassen Wasser

ca. 15 g getrocknete Löwenzahnwurzeln

ca. 15 g getrocknete Hagebutten

ca. 15 g getrocknete Wurzeln vom krausen Ampfer

¼ Tasse Melasse

Zubereitung

Einfach Wasser, Wurzeln und Hagebutten in einen Topf mittlerer Größe geben. Bei starker Hitze aufkochen lassen, dann herunterschalten. Den Deckel aufmachen und das Ganze etwa viereinhalb Stunden köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Die Flüssigkeit in einen anderen Topf mittlerer Größe abseihen. Bei niedriger Hitze etwa ein bis zwei Stunden köcheln lassen, bis sich die Menge auf eineinhalb Tassen reduziert hat. Die Melasse unterrühren. In ein sauberes Einmachglas gießen, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann den Deckel aufsetzen. Im Kühlschrank aufbewahren; gekühlt ist der Sirup ca. zwei Wochen haltbar.

Anwendung

Pro Tag ein bis zwei Esslöffel pur nehmen oder ihn in Tee, Haferbrei oder in einen Smoothie rühren.

Tipp

Melasse ist ein Nebenerzeugnis der Zuckerraffinierung. Sie ist nährstoffreich und enthält auch Eisen. Man kann sie sehr gut zum Süßen von Smoothies oder Speisen verwenden. Zudem hat sie gegenüber Eisenpräparaten den Vorteil, keine Verstopfung zu verursachen.

Nach Demetria Clark: Aromatherapie und Heilpflanzen für Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit erhältlich im Mankau Verlag

Zusammen stark in der Kinderwunschzeit

Die Kinderwunschzeit kann ganz schön einsam machen. Mit Freunden oder der Familie darüber zu reden funktioniert die ersten Monate. Nur: Wenn der Kinderwunsch sich über Jahre hinzieht, wird es ein Problem. Zum hundertsten Male über den Frust sprechen oder mit fachspezifischem Vokabular zum Kinderwunsch glänzen … Das bringt doch alles nicht! Niemand kann den Schmerz nachempfinden, wenn er nicht selbst in einer Kinderwunschkrise gesteckt hat.

Es gibt Kinderwunsch-Facebook-Gruppen, Zusammenschlüsse bei Instagram und Kinderwunschforen, wo Austausch unter Frauen stattfindet. Aber dort wird meist nur gefachsimpelt über Zyklus, Eisprung, etc. Doch ich spreche von etwas anderem, nämlich einer Umarmung, einer Berührung: zusammen weinen, lachen, essen und tanzen und füreinander da sein. Sich wieder auf schöne Dinge zu konzentrieren, das bringt dich automatisch in eine andere Schwingung. Verabschiede die einsame Kinderwunschzeit und entscheide dich für Fülle.

Ich meiner eigenen Kinderwunschzeit habe ich mich komplett zurückgezogen und bin in meinem Frust stecken geblieben. Heute als Kinderwunschberaterin ist es mir wichtig, Frauen aus der Reserve zu locken. Eine Zeit lang habe ich in Frauengruppen die Fruchtbarkeitsmassage angeboten und schon nach kurzer Zeit war der Raum mit fröhlichem Gelächter gefüllt. Wenn Frauen für Frauen etwas tun, dann kommen sie wieder in Verbindung mit ihrer Weisheit und ihrem Wissen. Glaube mir – die Gemeinschaft schenkt dir ein neues weibliches Selbstbewusstsein.

Mein Tipp: Schließe dich mit anderen Frauen zusammen und öffne dich für neue Ideen in der Kinderwunschzeit. Vielleicht hast du Lust, eine Fruchtbarkeitsgruppe in deinen eigenen Räumen zu organisieren? Die virtuelle Welt einfach mal verlassen und persönliche Begegnungen genießen. Manchmal sind es wirklich die kleinen Schritte, die immens viel bewegen können und das Leben in einen neuen Fluss bringen.

Namiah Beatrix Bauer, unsere Kinderwunsch-Expertin und Autorin des Ratgebers Freudensprung, hat den Text verfasst und lädt dich ein zum Fruchtbarkeitstag.

Du möchtest andere Frauen treffen und deine Fruchtbarkeit stärken? Dann komm am 4. Mai in die Villa Kinderwunsch in Ulm. Mehr Infos findest du hier:

https://namiahbauer.de/kinderwunsch

 

Online Kongress: Tage der weisen Frauen

Jede Frau ist angebunden an ihre innere Kraft und Weisheit. Auch du! Du brauchst dich nur zu erinnern, dass du schon vollkommen bist, dann lösen sich alle Fesseln. Die Gespräche mit den weisen Frauen helfen dir, in Resonanz zu gehen und dich als Wegbereiterin einer neuen Wirklichkeit oder Meisterin deines Seins zu erkennen – egal wo du gerade stehst. Dies ist die Intention des Online Kongresses „Tage der weisen Frauen“ vom 20. – 29. März.

Worauf wollen wir noch warten? Die Zeit ist jetzt, sich zu erheben und für das zu gehen, was du tief in deinem inneren als wertvoll und würdig empfindest.

  • Ist es würdig, dass Frauen keine Hebammen mehr finden?
  • Ist es würdig, dass Frauen nicht an das alte Weisheitswissen kommen, das sie befähigt, leichte, kraftvolle, ja ekstatische Geburten zu erleben und als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburtserfahrung zu gehen?
  • Ist es würdig, dass jene Frauen, die weisen Frauen, die dieses Wissen in sich wiederentdeckt haben, immer noch belächelt, ausgegrenzt und teilweise bedroht werden?

Nein. Jetzt am Beginn der neuen Zeit, die am 21. März 2019 begonnen hat, ist es an der Zeit, sich zu bekennen: Für das Weiblichsein, für das alte Weisheitswissen, welches in jeder Frau und in allem, was ist, lebt. Dies ist ein Ja zum Leben und ein Ja zu einer lebenswerten Zukunft.

Um dir und allen auf diesem Weg zurück zu dir und deinen Wurzeln im Dasein Mut zu machen, veranstalte ich, die Autorin von FlowBirthing und Female Speakerin, einen Online Kongress, bei dem 9 weise Frauen ihren Erfahrungsschatz öffnen und dich inspirieren und bekräftigen, du selbst zu sein. Zudem gibt es an jedem Tag ein Enthüllungsvideo und eine Meditation, die dir hilft, den Ballast der Vergangenheit von deiner Seele abzuwaschen und wieder in deinem Licht zu strahlen.

Der Kongress geht vom 20. – 29. März 2019. Es sind dies Portaltage und kraftvolle Tage der Erneuerung. Denn darum geht es, dass du dich und damit die Welt neu gebärst. Eine Zeit des Friedens, der Freude, der Liebe, des Miteinanders und tiefer Verbundenheit wartet auf dich. Bist du bereit im Dasein anzukommen?

Falls du den Kongress verpasst hast: Hier kannst du dir das Kongress-Paket sichern. Es ist dir ein wertvoller Wegweiser in deine Kraft und Macht als Anführerin einer neuen Erde. Wir Frauen retten die Welt, in dem wir uns erinnern, wer wir sind: wahrhaftig lebendige Frauen verbunden mit Mutter Erde und getragen unter den Fittichen der Allmutter. Die Welt braucht machtvolle Frauen, Feminine Leader, die aus der göttlich-weiblichen Energie heraus die Welt neu gebären in ihrem Ja zu Freiheit und Grenzenlosigkeit.

 

Weltfrauentag: Die neue Macht der Frauen

Am Weltfrauentag wird uns alljährlich bewusst, dass Frauen weltweit diskriminiert, unterdrückt, ausgegrenzt, ausgebeutet und und und sind. Puh! Hören wir doch endlich auf das Leid auf unseren Schulter zu tragen. Nicht in dem wir verdrängen und so tun, als ob alles gut sein. Ist es wirklich nicht! Aber es gibt andere Weg. Die neue Macht der Frauen erwacht.

Die neue Macht der Frauen, das sind Frauen, die den Mut haben, ihre innere Wahrheit auszusprechen – vor allem anderen. Die sich nicht scheuen, die Missstände auf den Punkt zu formulieren, ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen oder anzuklagen oder zu kämpfen. Nein, die sich innerlich selbst befreien, in dem sie sagen, was sie fühlen und denken und dann danach handeln. In voller Selbst-Ermächtigung wieder Denken-Fühlen-Handeln zusammen bringen.

Eine dieser Frauen der neuen Zeit ist die französische Gleichstellungsministerin Marlene Schiappa. In Frankreich hat Macron die Gleichstellung zur Staatsaufgabe gemacht und eine feministische Bloggerin, die bekannt für Klartext ist als Ministerin berufen. Seither mischt sie die französische Politik auf. Sie ist der Shooting-Star und von Medien und Bevölkerung gleichermaßen geliebt. Denn sie lässt ihren Worten, Taten folgen und scheut sich nicht die Wahrheit auszusprechen.

So hat sie u.a. den Straftatbestand der sexistischen Beleidigung eingeführt und Sex mit Minderjährigen unter 16 Jahren gilt in Frankreich nun als Vergewaltigung. Die Ministerin sagt zur Maßnahme laut Spiegel online: „Wir schaffen ein klares soziales Verbot. Ein Kind rührt man nicht an.“ Und auch zur aktuell misslichen Lage der Geburtshilfe in Frankreich schweigt sie nicht. „In Frankreich erleiden 75 Prozent aller Frauen bei der Geburt einen Dammriss“, schrieb die Ministerin in einem Brief an den französischen Gynäkologen-Verband und sprach von „Geburtshilfe-Gewalt“.

Die Aufregung der Ärzte war groß: „Nein, wir misshandeln unsere Patienten nicht“, antwortete der Verbandschef der Gynäkologen. Aber Schiappa hatte ein wichtiges Problem angesprochen. In den Siebziger- und Achtzigerjahren ging das Konzept der natürlichen Geburt ohne ärztlichen Eingriff von Frankreich aus um die Welt. Man nannte es Leboyer-Methode nach ihrem französischen Begründer. Heute wird die Methode in vielen Ländern Europas praktiziert – nur nicht in Frankreich. Und in Deutschland auch nicht… hierzulande fehlt es auch ein verantwortlichen Frauen, die sich klar für die Wahlfreiheit und Würde der Frauen in allen Lebenslagen – und natürlich auch unter der Geburt – aussprechen.

Es ist Zeit: Die neue Macht der Frauen will gelebt werden. Warten wir nicht mehr länger darauf, dass einzelne Frauen in Machtpositionen kommen und dann im Zweifel sich auf dem Weg nach oben am System abgearbeitet haben und männlicher und damit blinder für den weiblichen Weg sind als die Männer. Erwecken wir lieber die Kraft und Macht in jeder Frau neu – egal wo sie gerade steht: ob als Frau und Mutter, in Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft.

Weiblichsein.Macht.Sinn. Hier kannst du dich weitere informieren und ermutigen für deinen ureigenen Weg in deiner vollen Kraft und Macht und Präsenz.

 

Schluss mit Husband Stitch und Gewalt an Frauen

Am 14. Februar ist V-Day. Nein nicht Valentinstag. Vagina Tag. Lass uns heute ein für alle Mal bewusst machen, dass es immer noch das größte Risiko ist für Frauen körperlich-geistig-seelisch misshandelt zu werden, nur weil sie weiblich sind. Leider findet auch unter der Geburt immer wieder Gewalt an Frauen statt. Eine dieser Abartigkeiten der sogenannte Husband-Stitch, wo Frauen nach der Geburt ohne es zu wissen enger genäht werden, um den Partner später „mehr Vergnügen“ zu bereiten. Damit muss nun endlich Schluss sein!

Darum steh auf am 14. Februar für die Unversehrtheit und Würde von Frauen. Tu dies mit Milliarde andere Frauen weltweit. One Billion – 1 Milliarde – das ist die Zahl von an Gewalt leidenden Frauen weltweit. Das ist jede 3. Frau überall auf der Welt. In Deutschland jede 7. Frau. Wir erheben uns jetzt aus Leid und Schmerz und tanzen gemeinsam für ein Ende der Gewalt an Frauen. One Billion rising!

Sagen wir Nein zu Gewalt an Frauen, sagen wir JA zu uns und der weiblichen Kraft in der Welt. Richten wir unseren Blick auf das, was wir gewinnen:

* Lustvolle, sinnliche, heilende Sexualität als seelische und körperliche Verschmelzung in wahre Herzensverbindung und Freiheit als Voraussetzung für eine Welt in Freude und Dankbarkeit

* Gewaltfrei, würdevolle, kraftvolle Geburten im Vertrauen auf die weibliche Kraft als Voraussetzung für Liebe und Urvertrauen in der Welt

* Unbeschwerte, lachende Kinder weltweit, die keine Angst mehr vor Übergriffen haben und behütet aufwachsen können als Voraussetzung für eine gewaltfrei Zukunft.

* Belebte, intakte Natur und die Rückkehr der Schönheit von Mutter Erde als unsere einzige Ressource auf körperlicher-geistiger-seelischer-spiritueller Ebene als Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft

* Frieden in der Welt als Folge des Friedens zwischen den Geschlechtern und Frieden in uns als Voraussetzung für Wohlergehen und Harmonie

* Ankommen in der Ur-Gebärmutter, der weiblichen Quelle allen Seins und damit in unseren spirituellen Wurzeln als Voraussetzung für tiefe Verbundenheit allen Seins

2016 habe ich einen Flashmob zum V-Day in Würzburg veranstaltet. Schau dir das Video an und lass dich inspirieren.

Sicherlich gibt es auch eine Aktion in deiner Stadt. Geh hin!

Du bist ein Wal und das ist auch gut so!

Die zwei Seiten der Geburtswehen - Geburtswehen, Wehen, Regeneration, Entspannung

Der Bauch wächst. Was ein Grund zur Freude ist, ist es für viele Schwangere nicht. In einer Welt, die von Schönheitsidealen bestimmt ist, wo eine Frau einen flachen Bauch haben muss bzw. der Bauch Jahrzehnte lang als Problemzone wahrgenommen wird, ist es manchmal gar nicht so einfach, in der Schwangerschaft den Schalter umzulegen und die Freude über den großen Bauch und die wachsenden weiblichen Rundungen zu spüren. Immer wieder hört man den Vergleich mit einem Wal, von Frauen, die einen wundervoll weiblichen Körper in der Schwangerschaft entwickeln. Hier ein Text von Tanja Topp, die sich einmal Gedanken über Wale gemacht hat und wie wunderbar sich der Wal als Wegweiser einer erwachten Weiblichkeit eignet im Gegensatz zum Bild der Meerjungfrau.

 

„Wale sind immer von Freunden umgeben (Delfine, Robben, neugierige Menschen), sie sind sexuell aktiv und ziehen ihre Kinder mit großer Sorgfalt auf. Sie spielen wie verrückt mit Delfinen und essen viele Garnelen. Sie schwimmen den ganzen Tag und reisen zu phantastischen Orten wie Patagonien, Barentssee oder den Korallen-Riffen von Polynesien.

Sie singen unglaublich gut und sind manchmal sogar auf CDs zu hören. Sie sind beeindruckende, sehr geliebte Tiere,
die jeder verehrt und versucht zu schützen.

Meerjungfrauen gibt es nicht. Wenn sie allerdings existieren würden,
würden sie Psychologen konsultieren, wegen des Problems der Persönlichkeitsspaltung – Frau oder Fisch?

Sie hätten auch keine sexuelle Aktivität und könnten keine Kinder bekommen.

Natürlich,
sie wären schon hübsch anzusehen aber einsam.
Außerdem, wer möchte schon eine Frau,
die nach Fisch riecht?

Deshalb möchte ich zweifelsohne lieber ein Wal sein!

Und wenn uns die Medien permanent vorkauen, dass nur „dünn“ schön sein soll, esse ich lieber Eiscreme mit meinen Kindern, Abendessen mit meinem Mann und genieße das Leben mit all meinen Freunden. Wir Frauen sind nicht fett sondern toll geformt!“

In der Schwangerschaft drücken die Rundungen Fruchtbarkeit, Fülle, Wohlergehen, Genährtsein und Getragensein aus.

Gebären im Schutze der drei Bethen

Abschlusstag der Rauhnächte: Ohne Hexe keine Heiligkeit des Lebens, keine Demut vor Führung der Allmutter. Dieser Tag steht im Zeichen des schwarzen Aspektes der Quelle, in den die weiß-roten Stränge hinführen, damit sich der heilsame Wandel vollziehen und Neugeburt möglich ist. So schließt sich der Kreis und der Kreislauf das Seins kann in alle Ewigkeit fließen Nicht von ungefähr kommen heute die drei Heiligen Könige. Sie kommen, weil am Ende der Rauhnächte sich die Frauen eben mit den drei Aspekten des Seins identifiziert hatten und die Kräfte der Mond-, Erd- und Sonnengöttin in sich aufgenommen haben, um für das kommende Jahr in Anbindung an die göttlich weibliche Energie in ihrer Kraft und Macht zu leben. Die Dreifaltigkeit der Allmutter wurde in unseren Breiten verkörpert durch die drei Bethen – Wilbeth-Ambeth-Borbeth – die wiederum im christlichen Glauben als die drei Hl. Madeln überdauert haben.

Diese heißen Katharina, Margarethe und Barbara. Sie stehen für das Leben, genauer für die Heiligkeit, d.h. Vollkommenheit des Seins, welches sich zeigt eben im Dasein der drei Aspekte weiß (entstehen), rot (werden), schwarz (vergehen) – vereint in der nichtsichbaren Spähre der Allmutter, die einen Neubeginn ermöglicht, in dem in der weiblichen Quelle, der schwarze Faden und der weiße Faden verbunden sind als die zwei Seiten des Einen.

Die drei Bethen waren Schutzenergien, deren Symbole an die Häuser gezeichnet wurden. Es ist dies das X welches weltweit für die Gebärposition und damit für das neue Leben und die Fruchbarkeit hier auf der Erde steht. Es ist die Öffnung hin zu Mutter Erde und ein verwurzelt Sein im Leben ebenso wie die Öffnung hin zur Allmutter, ein Leben verwurzelt im Sein. In dieser doppelten Anbindung wird die Frau zum Kanal der göttlich weiblichen Energie, die sie in die Welt fließen lassen kann und ihr die Kraft zur Verwirklichung schenkt.

So wurden aus den Abkürzungen von K, M, B die Anfangsbuchstaben der Hl. Dreikönige: Kaspar, Melchior und Balthasar. Leider nicht 1:1 zurückführbar über die Namen der Hl. Madel auf die göttliche Triade, aber in ihren Attributen, verschickt sich genau ihr Auftrag, nämlich der Verbindung von Himmel (Weihrauch) und Erde (Myrrhe) in Form der weiblichen Kraft, die in die goldene Zeit führt (gold). Wir erinnern uns: die goldene Zeit ist eine goldene Zeit, weil in der neuen Ära die Frauen ihr Weiblichsein wieder tabulos leben und somit die Lebensenergie ungehindert in uns und in der Welt fließen kann, so dass dies zu Fülle, Frieden und Freude führt.

Interessanter Weise ist Kaspar der schwarze Mann, der für den schwarzen Aspekt steht. Ebenso wie die schwarze Madonna als Zeugnis des schwarzen Aspektes in unsere Kultur erhalten geblieben ist. Der schwarze Aspekt drückt sich ja in den weiblichen Archetypen der weisen Frau aus. Das ist eine Frau, die aus den Verstrickungen des Lebens enthoben ist und durch ihren Weitblick auch den Blick für die Komik in manch dramatischer Situation nicht verliert. Aus dieser Verbindung bzw. diesem Zusammenhang heraus, entstand auch die Figur des Kasperle, einer schlauen-witzigen-wahrsagenden Figur.

In Italien kommt heute übrigens Befana… eine Hexe (Frau, die im schwarzen Aspekt ihre Kraft schöpft) und bringt die Geschenke. Macht heute am Ende der Rauhnächte auch mehr Sinn. Das Leben konnte uns nur geschenkt werden, weil es den Tod (den vergehenden Aspekt) hat als Tor ins Ewigsein.

Diese Wunder und Mysterium des Seins als Ausdruck unserer Dankbarkeit gegenüber dem Leben, welches sich in unseren Kindern verkörpert, heute mit Geschenken an die Kinder zu feiern, hingegen hat Kraft. Anders als der sinnbefreite Konsumrausch an Weihnachten an einem beliebig festgelegten Termin, können wir heute in eine Tiefe Dankbarkeit und Demut der weiblichen Quelle gegenüber finden.

Der weibliche Weg – Erfolgsbuch aus Frankreich

Das Erfolgsbuch aus Frankreich „Der weibliche Weg“ jetzt auch in Deutschland im Mankau Verlag zu erhalten. In diesem Buch finden sich kraftvolle Rituale und Übungen für Schwangerschaft und Geburt. Es ist in der selben Energie, der weiblichen Kraft, verfasst wie FlowBirthing und eine wunderbare Ergänzung zum FlowBirthing-Buch, welches für eine bewusste Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft steht. Liefert FlowBirthing die Philosophie und das Verständnis dafür, warum es jetzt an der Zeit ist wieder ja zum weiblichen Weg in der Geburtshilfe zu sagen, bietet das Erfolgsbuch aus Frankreich genau dazu passend, wundervolle Übungen und Rituale für Schwangerschaft und Geburt.

Martine Textier, die Autorin des Erfolgsbuches aus Frankreich begleitet seit 30 Jahren werdende Mütter als Yoga-Lehrerin auf dem Weg zu einer natürlichen und freudvollen Geburt. Ihre Übungen helfen, Beschwerden während der Schwangerschaft zu vermeiden, das Kind vor der Geburt die richtige Position finden zu lassen und bei der Entbindung bewusst die „Türen“ des Geburtskanals zu öffnen. Hier ihr inspirierendes Interview:

Als Yogini haben Sie sich auf Geburtsvorbereitung spezialisiert und bilden seit über 30 Jahren Hebammen und Yoga-Lehrer aus. Was hat Sie dazu bewogen, diesen Weg zu gehen?

Martine Texier: Für mich ist das Leben heilig. Deshalb ist es mein größter Wunsch, jedem Kind zu ermöglichen, von seinen Eltern liebevoll auf dieser Welt begrüßt zu werden.

In der Familie weiß ich sowohl auf mütterlicher als auch väterlicher Seite von leidvollen Erfahrungen. Deshalb habe ich auch mit Freuden die Mission gewählt, Paare während der „geheiligten Erwartung“ der Schwangerschaft und bei der Entbindung zu begleiten, bei denen sie das Mysterium des Lebens kennenlernen. Das hat mir auch geholfen, Licht in das Netz meiner Familie zu bringen und Frieden zu machen mit meinen Ahnen.

Während meiner ersten eigenen Schwangerschaft war wegen meines engen Beckens ein Kaiserschnitt vorgesehen. Da ich aber über gute Kenntnisse in Anatomie verfüge und schon damals Yoga machte, habe ich mich genauer mit dem Becken und den Gelenken befasst. Ich habe Übungen entwickelt, um den Beckengürtel zu dehnen und zu öffnen und um den Damm elastisch zu machen. Während der letzten Schwangerschaftsmonate habe ich diese Übungen täglich gemacht. Ich konnte den Kaiserschnitt vermeiden, mein Sohn kam um Viertel nach zwei morgens – natürlich ohne PDA! Ich habe jede Phase der Geburt gespürt und konnte mein Baby auf seinem Weg durch den Geburtstunnel begleiten – das alles mithilfe passender Yoga-Übungen, Bewegung, Atmung, Energiezirkulation … Auch die Methode von „Yoga – maternité – naissance“ [Yoga – Mutterschaft – Geburt] wurde an diesem Tag geboren!

Die Geburt meines zweiten Kindes fand in einer Frauenklinik in Grenoble statt. Der leitende Arzt der Geburtsabteilung war zufällig anwesend. Am nächsten Tag sagte er mir, wie meine Art des Gebärens ihn beeindruckt habe, angesichts meiner Vorgeschichte. Er hat mir einen Posten auf seiner Station angeboten, damit ich alle aus dem Team mit meinen Yoga-Erfahrungen bekannt mache. Ein wunderbares Erlebnis, das drei Jahre gedauert hat. In diesem Umfeld konnte ich jede Yoga-Übung in Ruhe testen, denn ich hatte ja immer die Rückmeldungen der jungen Mütter, die ich begleitete. Zu der Zeit betreute ich jede Woche rund einhundert Frauen bei den Kursen in der Frauenklinik und bei den Kursen, die ich privat gab.

In der Geburtsmedizin zeichnet sich ein fragwürdiger Trend ab, weg von einem natürlichen Geburtsverlauf hin zur „Geburtsoperation“, dem geplanten Kaiserschnitt. Haben Sie den Eindruck, dass sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte die Einstellung der Gesellschaft zum Thema Geburt und Mutterschaft geändert hat?

Martine Texier: In den annähernd vierzig Jahren, die ich nun schon werdende Mütter begleite, habe ich in der Tat eine deutliche gesellschaftliche Entwicklung erlebt. Die Vorsorge liegt fest in ärztlicher Hand. In Frankreich müssen die Frauen zahlreiche Untersuchungen mitmachen. In diesem Zusammenhang fällt es schon sehr schwer, sich nicht „krank“ zu fühlen und den Ergebnissen nicht besorgt entgegenzusehen.

Dabei erlebt die Frau von Beginn der Schwangerschaft an eine Bewusstseinserweiterung und schwingt auf einer höheren energetischen Ebene, wie die Pulsdiagnostik der TCM beweist. Während der gesamten Schwangerschaft öffnet sich ihr Bewusstsein immer mehr, bis hin zum außerordentlichen Moment der Geburt, bei der sie eine solche Ausdehnung des Bewusstseins erleben kann, dass sie in Einklang mit ihrem Kind ist und es Schritt für Schritt auf seinem Weg zur Inkarnation begleiten kann. Und im Moment der Geburt findet dann die Durchquerung des mütterlichen Beckens, also des Geburtskanals, statt.

Die beste Begleitung einer Schwangerschaft ist die, die auf diese Bewusstseinserweiterung hinstrebt. Alles, was Angst macht, die Frau einengt und verspannt, entfernt sie von ihrem natürlichen Zustand und dem natürlichen Prozess, den Schwangerschaft und Geburt darstellen. Aber die Mütter von heute unterscheiden sich auch von den Müttern vor vierzig Jahren. Vor fünfzehn Jahren habe ich zwei Jahre lang meine wöchentlichen Yoga-Kurse für Schwangere ausgesetzt, um eine Fortbildungsstätte aufzubauen. Als ich die Kurstätigkeit wieder aufnahm, war ich schockiert, denn die Frauen hatten inzwischen ein ganz anderes Empfinden, und die PDA war viel selbstverständlicher geworden.

An diese Entwicklung musste ich auch meinen Unterricht anpassen. Ich hatte Kurse in Grenoble gegeben, einer Stadt, die inmitten der Berge liegt. Die Frauen in meinen Kursen waren eher sportlich. Um die Idee einer Initiation zu verdeutlichen, verglich ich die Entbindung mit dem Erklimmen eines Berggipfels. Alle Frauen verstanden, dass es um Anstrengung geht, dass man über sich selbst hinauswächst, um so etwas wie einen Zustand der Trunkenheit zu erlangen, den man auf dem Gipfel hat, wie auch die Geburt einer ist. Zwei Jahre später komme ich mit dem gleichen Beispiel – und keiner versteht, wovon ich rede. Die jungen Frauen antworten: „Ich hasse Bergwanderungen. Das ist so anstrengend. Und wenn die Geburt auch so ist, dann will ich lieber gleich eine PDA!“ Und dieses Gefühl wurde von der Mehrheit der etwa zwanzig Frauen in dieser Gruppe geteilt. Ich habe erkannt, dass diese Frauen zur Generation „Internet“ gehören, für die alles mit einem Mausklick erreichbar ist. Deshalb habe ich meinen Unterricht weiterentwickelt und ihn noch mehr auf das innere Erleben abzielen lassen, was für jede Frau nachvollziehbar ist. Ich habe nach einer Methode gesucht, die es ermöglicht, zuerst einmal den eigenen Körper kennen zu lernen. Auf der Grundlage dieser Empfindungen hat eine Frau dann Zugang zum tieferen Sinn, der hinter der Natur der Kräfte steht, die in ihr wirken. Und mit den Yoga-Übungen hat sie eine echte Hilfe zur Hand.

Ein Beispiel: Wozu dienen die Wehen und ihr Rhythmus? Nicht, um Leid zu erzeugen, sondern um das Bewusstsein zu verändern, so wie der Rhythmus einer Trommel einen in Trance versetzt. Diese Bewusstseinserweiterung geht einher mit einem verstärkten Vibrieren der Energie, die das Wesen des weiblichen Körpers selbst verändern wird. Angesichts der Heftigkeit der Wehen erlebt die Frau zuerst einen Zustand, als würde sie fließen, dann wird ihr Körper leicht, und schließlich gibt es kein Bewusstsein mehr für die körperlichen Grenzen. So kann sie eine Bewusstseinserweiterung erleben. Das Wesen des Körpers durchläuft dank der Wehen und dank des Loslassens nacheinander die fünf Elemente, Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum. Von der üblichen Begrenztheit des Körpers vollzieht sich nach und nach ein Wechsel hin zu einer Erfahrung des Räumlichen, des Endlosen, der Weite. In diesem Bewusstseinszustand und mit einem Körper, der ganz Öffnung ist, gibt es weniger Widerstand. So kann das Baby leichter durch den Geburtskanal gleiten. Natürlich begleite ich die Frauen auf diesem Weg Schritt für Schritt. Er steht allen Frauen offen. Wenn sie einmal den tieferen Sinn dieses Ansatzes erkannt haben, möchten sie diese Erfahrung auch machen, denn sie haben Vertrauen in ihre Empfindungen.

Ihr Buch „Der weibliche Weg“ will der werdenden Mutter helfen, bewusst ihre inneren „Türen“ zu öffnen und förmlich im Rhythmus der Geburt mitzuschwingen. Welchen Beitrag leisten dazu die beschriebenen Yoga-Übungen? Und profitieren die Frauen auch schon zu Beginn einer Schwangerschaft von einer regelmäßigen Yoga-Praxis?

Martine Texier: Im Leben dreht sich ganz allgemein alles um Äußerlichkeiten, unser Körper kommt zu kurz. Ein Kind zur Welt zu bringen, ohne sich seines Körpers bewusst zu sein, versetzt die Frau in einen Zustand der Passivität. Dann kann sie nicht handeln, sie kann nicht dabei helfen, die verschiedenen „Türen“ zu öffnen, um das Baby hindurch zu lassen. Das führt zu Ängsten, und die wiederum führen zu Verspannung und zum Schließen der Türen, ohne dass man es merkt.

Yoga ist eine Möglichkeit der Verinnerlichung. Mit Yoga kann man seinen Körper von innen heraus spüren, dank der Empfindungen, die bei regelmäßigem Üben allmählich geweckt werden. In der Schwangerschaft wird die Frau mithilfe der richtigen Yoga-Haltungen ihr Becken erkunden – das große Becken und das kleine Becken –, sie wird die Gelenke im Becken entdecken, vorne, hinten, und sie dehnen, um am Tag der Entbindung die Räume nach und nach zu öffnen, je weiter das Baby sich vorantastet. Diese sorgfältige Yoga-Praxis erlaubt es der Frau, ihre Entbindung aktiv zu gestalten und die „Werkzeuge“ zur Hand zu haben, um immer angemessen zu handeln, je weiter die Geburt voranschreitet. Entbindung und Geburt werden nicht einfach ertragen, die Frau kann allem ins Auge sehen, was auf sie zukommt. Und sie kann den Weg, den ihr Baby zurücklegt, wohlwollend begleiten. Das Baby seinerseits muss den Weg hin zur Geburt nicht allein bewältigen, die Anwesenheit der Mutter wirkt beruhigend, genau wie die des Vaters, sofern dieser sich darauf einlässt.

Eine Frau, die zu Beginn ihrer Schwangerschaft mit diesen Yoga-Übungen beginnt, wird ihren Körper am Tag der Geburt besser wahrnehmen. So kann sie auch nach der Geburt schneller wieder zu Kräften kommen, wenn sie die Übungen fortsetzt.

Der Körper der Frau verändert sich mit dem Beginn der Schwangerschaft. Das kann zu Schmerzen in Rücken, Gelenken und Becken führen … Regelmäßiges Yoga von Beginn der Schwangerschaft an macht es möglich, die Spannungen im Körper nach und nach aufzulösen.

Zum Beispiel: Das Baby wächst, weshalb sich der Schwerpunkt der Frau nach vorne verlagert. Das kann zu einem Hohlkreuz und damit verbundenen Schmerzen führen. Die Frau kann aber lernen, durch eine Aufrichtung des Steißbeins ihr Becken so zu positionieren, dass ihr Baby mehr im Innern getragen wird. Dann verringert sich die Wölbung im Lendenbereich, und die Schmerzen vergehen schnell.

Wendet sich „Der weibliche Weg“ an alle Schwangeren? Oder benötigt man dafür spezielle Vorkenntnisse bzw. eine besondere Offenheit?

Martine Texier: Dieses Buch wendet sich an alle Schwangeren. Die Übungen sind für jede Frau ausführbar. Sie sind eine vollständige Vorbereitung, um eine erfüllte Schwangerschaft und eine natürliche Geburt zu erleben. Das Verständnis für den Ablauf der Geburt macht der Frau Mut, sich mit der Intensität der Wehen zu befassen und damit umzugehen. Sie kann die Werkzeuge testen, die ihr das Yoga an die Hand gibt, wie die „Wellenatmung“ oder das Mantra „Om“, und sie kann sich ihre Wirksamkeit vergegenwärtigen.

Indem sie eine natürliche Geburt erlebt, öffnet sich die Frau auch einer anderen Dimension, nämlich dem Mysterium des Lebens, der Wahrnehmung der spirituellen Dimension des Lebens. Es kann sein, dass sie sich dessen während der Schwangerschaft gar nicht bewusst ist, sondern die Erfahrung erst am Tag der Geburt macht. Die Lektüre dieses Buches hilft ihr dann dabei, das in Worte zu fassen, was sie in ihrem tiefsten Innern erlebt hat. Dank der Öffnung des Bewusstseins wird zusammen mit dem Kind auch die Mutter als eine neue Frau geboren.

Sie sprechen in Ihrem Buch von einer „Initiation“, von der Aufnahme der Schwangeren in die „Gemeinschaft der Mütter“. Welche Rolle spielt diese besondere Verbindung im Leben der modernen Frau und Mutter?

Martine Texier: In Wahrheit sind wir nicht isoliert, wir sind Teil des Universums und der Gemeinschaft aller Menschen. Seit jeher haben die Mütter ihre Kinder auf natürlichem Weg zur Welt gebracht, und das quer durch alle Kulturen. Indem sich die Frau in die Ahnenreihe der Mütter eingliedert, ihre Weisheit und ihr Wissen, erfährt sie, dass sie nicht allein ist und die Energie aller bei der eigenen Entbindung und der Geburt ihres Kindes helfen kann. Das bedeutet, sich mit der „universellen Mutter“ zu verbinden, ganz Liebe und Güte. Sie schwingt in jeder Frau, um auch in ihr wachgerufen zu werden. All das bedeutet für die Frau eine echte Initiation.

Schwangerschaft ist keine Krankheit, hört man immer wieder. Aber was raten Sie werdenden Müttern, die sich dennoch krank und schwach fühlen und denen es selbst in der „Wohlfühlphase“ im zweiten Trimenon an Kraft und Energie fehlt?

Martine Texier: Ich rate ihnen, innezuhalten und nicht mehr zu rennen, sondern sich nach innen zu wenden. Die Augen schließen und langsam und regelmäßig atmen. In wenigen Minuten stellt sich nach und nach Ruhe ein. Diese Wellen der Ruhe sollen sich wie ein Parfüm in ihrem Innern ausbreiten und das Baby in ihren Frieden und ihre Abgeklärtheit einhüllen. Das Baby ist wirklich in ihrer Mitte, die einzig wichtige Erfahrung in der Schwangerschaft besteht darin, sich nach innen zu wenden. Man hört auf mit dem „Machen“ und entdeckt einfach das „Sein“. Dieses Sein in seiner Sanftheit mit dem Baby teilen. Und dieses Vorgehen jeden Tag wiederholen, um sich sanft, friedvoll, abgeklärt und erleuchtet mit dem tiefen Sein zu verbinden. Diese Verbindung mit sich selbst befreit von Stress und Spannungen, die Energie fließt wieder. Man kann sich auch mit der Natur, den Bäumen, der Sonne, den Vögeln, den Blumen verbinden … die Ruhe spüren, den Frieden, die Schönheit der Natur um sich herum aufnehmen. Die Kraft der Gegenwart aufsaugen, sich bei jedem Ausatmen daran stärken, sich und das Baby. Mit dieser Atmung immer weitermachen, um von der Energie zu kosten, dem Prana.

Dann die „Verbindung mit der Unendlichkeit“ üben: Im Stehen die Füße spüren, die fest mit der Erde verbunden sind, sich den Räumen vorne, hinten, rechts und links öffnen, um sich dann über dem eigenen Kopf auch mit dem Unendlichen zu verbinden. Langsam ausatmen, und beim Einatmen gehen die Arme seitlich nach oben und begleiten so eine große Energiewelle, die von der Erde zur Unermesslichkeit des Himmels aufsteigt. Dann ganz in die Unendlichkeit eintauchen, die auch als reines Bewusstsein bezeichnet wird. Beim Ausatmen geleiten die Arme eine Welle „purer Energie“, die von oben kommt, über und durch den Körper und bis in die Erde nach unten. Diese Verbindung mehrmals durchspielen, um kraftvolle Energie zu tanken, die sich dann im ganzen Körper verteilt. Auf diese Art verbindet die Frau sich mit der kosmischen Quelle des Lebens, die ewig ist und nie versiegt. Auf diese Art findet sie auch zurück zu Kraft und Lebensfreude, um dann für ihr Kind ganz grenzenlose Liebe sein zu können, die auch für den Vater gilt.

Grüße zum spirituellen Neujahr aus der heiligen Dunkelheit

Am 1. November ist Neujahr – das spirituelle neue Jahr im alten urweiblichen Verständnis beginnt. Möge es ein Jahr sein, welches uns die Bedeutung von Schwangerschaft und Geburt für die neuen Seelen erkennen lässt und uns Frauen durch kraftvolle und freudvolle Geburten wieder an unsere natürliche Kraft und Macht erinnert.

Gestern war Samhain, das Silvester unserer Ahninnen. Es kann übersetzt werden mit der Verschmelzung von Himmel und Erde. Der Berührungspunkt liegt in uns. Alles, was wir sind haben wir von unseren Ahnen weitergegeben bekommen. Die Verbindung reicht von Kind zur Mutter, Großmutter, Urgroßmutter bis hin zur Urmutter aller Menschen und darüber hinaus zur Allmutter allen Seins. Es ist ein wahrer Quell der Kraft aus dem wir schöpfen können, wenn wir uns dieser Kraftlinie wieder bewusst werden.

Häufig empfinden wir die Ahnenlinie jedoch als Bürde und Verstrickung, die es uns schwer macht, unser Leben frei zu leben. Dies liegt oftmals daran, dass wir uns über die Prägung und Kraft der Ahnen viel zu wenig bewusst sind und die Bedeutung der pränatalen Erfahrung im Mutterleib für die Weitergabe der Familienthemen kaum bekannt ist. Da das Mütterliche seit Jahrhunderten kollektiv traumatisiert, hat dies natürlich negative Auswirkungen auf das Erleben der nächsten Generation. Zwischenmenschliche Verstrickungen tun dann ihr übrigens und lösen nicht selten Schmerzen und Drama in der Familie aus. November ist der Monat, sich dieser Schmerzen zu entledigen und sich wieder an die kraftvollen spirituellen Wurzeln anzubinden, in dem wir die heilige Dunkelheit bejahen. 

Das Wunder des Lebens entdecken wir auf dem weiblichen Weg, der nach Innen führt und uns die Welt von innen nach außen wahrnehmen lässt. Dort in uns, im Verborgenen findet es statt, wenn neues Leben im Bauch der Mutter heranwächst. Wir können es nicht sehen, aber fühlen und innerlich wahrnehmen. In der Gebärmutter wohnt die heilige Dunkelheit. Vergleichbar mit der Erde, die das Samenkorn nicht verschluckt, sondern umhüllt mit der Dunkelheit, auf dass es seine Kräfte entdecke und innerlich gestärkt zu wachsen beginne. Merke: Alles Leben geht aus der heiligen Dunkelheit hervor. 

Wenn wir heutzutage alles ins helle Licht zerren und Angst haben vor Dunkelheit, Kontrollverlust und Mysterium, so geht das mit der Verdrängung, ja Dämonisierung der weiblichen Wurzeln und der heiligen Dunkelheit einher. Stattdesssen überhöhen wir das Licht und die Verdrängen die Dunkelheit, die gerade zur Regeneration für Frauen sow wichtig ist. Wenn Frauen heutzutage Probleme mit dem Zyklus und der Empfängnis haben, so hängt das auch stark zusammen mit der zunehmenden Lichtverschmutzung der modernen Zeit.

Die weisen Frauen früher wussten um die Macht und Bedeutung der Dunkelheit. Sie gingen in dunkle Wälder für ihre Rituale und die Tage hatten ihren Höhepunkt nicht mittags um Zwölf sondern nachts um Zwölf. Wenn wir im November auf dem Pfad der Hexen gehen, dann gehen wir in die Dunkelheit hinein und lassen uns umhüllen von ihr im Vertrauen, dass das Licht im Dunkel am hellsten scheint. In einem alten Hexenbuch heißt es, wenn du dich auf diesen Pfad in dein Innerstes begibst, dann sei darauf gefasst, dass du wirklich Antworten bekommen wirst. Vielleicht nicht die, die du willst, aber die die du brauchst. Auf diesem Pfad geben wir die Kontrolle ab, um das Geheimnis des Lebens zu erfahren. Diesen Weg kann jede nur alleine gehen.

Doch musst du dabei nicht einsam sein. Finde in die Gemeinschaft von Frauen, die sich und die Welt neu gebären wollen. Wenn du den Weg in deine Kraft gehen und mehr Sein statt immer Mehr Sein zu müssen, erfahren willst, dann komm in die Walruna Akademie für Frauen, die um ihre Kraft und Macht wissen (wollen). Merke: Alles Leben ist aus dem Dunkel geboren worden.

Kraftentfaltung: Mondfinsternis und Blutmond

Am 27. Juli 2018 ist es soweit: Die große Mondfinsternis verdunkelt den Himmel und der Mond zeigt sich blutrot. In seiner unmittelbaren Nähe der Mars, so nah an der Erde, dass wir ihn mit bloßen Auge sehen können. Ein Himmelsschauspiel, das zu wilden Spekulationen und in die weibliche Kraft – als Ausdruck der Verbindung von männlich-weiblich, führt. Aus weiblicher Perspektive beleuchtet ist es die Geburtsstunde der goldenen Zeit, die aus der heiligen Dunkelheit, in der Berührung von Licht-und Schatten, weiß und dunkel vereint und in der Verbindung die Lebendigkeit als roter Schein den Mond erleuchtet.

Ein Tag großer Kraftentfaltung, da die drei Farben der weiblichen Kraft – weiß, schwarz, rot, diese Jahrhundert Mondfinsternis bestimmen. Eine Nacht, in dem sich die weibliche Kraft in uns und in der Welt erneuert, bis wir wieder in einer lebensbejahenden Welt leben und darin wahrhaft lebendig sind. Lebendigsein ist ja so viel mehr als dass dein Herz schlägt. Es sind die Urkräfte des Lebens – weiblich-männlich – die frei fließend uns dazu befähigen, aus dem vollen Potential zu schöpfen. Spürst du nicht auch die Sehnsucht innerlich frei zu sein und das Leben aus dir heraus neu zu entfalten?

Was uns hindert, ist nur die Angst. Die Angst nicht zu genügen, nicht gut genug zu sein, es nicht verdient zu haben. Auch wenn du dich auf eine kraftvolle Geburt vorbereitest, sind das die Glaubenssätze, die dich davon abhalten, deine Vision einer freudvollen, leichten Geburt umzusetzen. Aber wer sagt denn, dass deine Gedanken stimmen? Alles, was dich runter zieht, ist nicht deine innere Stimme. Vielmehr der innere Kritiker und Patriarch, der verhindern will, dass du dein Leben und die Geburt selbstmächtig erfahren kannst. Darum hör auf dein Herz und deine Sehnsucht. Deine innere Stimme ist immer für dich, bestärkend und fördert das Ja zu dir über die Grenzen der Angst hinweg.

Auf dem Weg in deine weibliche Kraft, eine Reise nach innen in deine Kraft, zu der dich die Mondfinsternis einlädt, bist du nicht allein. Immer mehr Frauen hören den Ruf der Zeit und beginnen die Fesseln der Vergangenheit abzustreifen. Ihr Ziel: Sich und die Welt neu zu gebären. Erfahre mehr dazu im Buch „Die Kraft des Weiblichen – Der Schlüssel für Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt“ und finde Unterstützung in der FB Gruppe „Weibliche Kraft gemeinsam entfalten“. Jetzt ist die Zeit – und du bist dabei!

Tag der Kraftentfaltung – Freitag, der 13.

Die Energie von Freya – der lebendigen freien Frau kommt zurück und will sich durch dich und in dir manifestieren! Sie verkörpert den roten Aspekt der Quelle und steht für Fruchtbarkeit, Sexualität, Muttersein und führt dich durch kraftvolle Geburten. Für kraftvolle Geburten gilt es, sich vom Ballast der Vergangenheit zu befreien. Von der kulturellen Deutung von Geburten als mit Leid und Schmerz assoziiert und auch so unheilvoll von Menschen zusammengefügt über die letzten Jahrhunderte. Und von deinem eigenen Ballast, deinen Ängsten, inneren Blockaden und Verletzungen deiner Weiblichkeit. Du hast jetzt die einmalige Chance, die ganz besonders kraftvoll der Altlasten zu entledigen. Am Freitag, den 13. zum Neumond ist es soweit.

 

Sprengt Fesseln, die seit Jahrhunderten unwürdig sind

Bist du bereit, deine Fesseln zu sprengen? Selbstmächtig und frei aus deiner weiblichen Kraft heraus zu leben? Dann nutze den Freitag, den 13. an Neumond, um zurück in deine Kraft und Macht zu finden. Lerne deine Weiblichkeit und die weibliche Kraft zu lieben und verabschiede den Schmerz und Denk- und Fühlblockaden, die dich innerlich einsperren. 

Sprich die Affirmation des Krafttieres der Katze und Tier der Freya und verbinde dich mit ihr ihrer Kraft am Freitag, um deine Kraft frei zu setzen. Genau diese Energie zeigt sich im Video durch das wilde Treiben meiner Katzen. Das Video ist ein Plädoyer für die natürlich Macht- und Kraftentfaltung von Frauen. Das Tor dazu ist jetzt offen. Nutze es auch, um in deine weibliche Kraft und Anbindung zu kommen.

 

Natürliche Kraft- und Machtentfaltung am Freitag, den 13. 

Die Affirmation lautet: „Ich bin frei, frei, ewig frei“. Löse damit alle Fesseln, Schranken, Ketten, die dich klein halten und deinen Wert unterdrücken. Du bist die rechtmäßige Tochter von Freya hier auf Erden und deine Ermächtigung, dein weiblich-Göttlichsein zu leben, führt in das goldene Zeitalter des Friedens und Miteinanders. Nutze den Freitag, den 13. an Neumond um Frieden zu schließen mit dir und transformieren deinen Schmerz und den kollektiven Schmerz in der heiligen Dunkelheit. Erwecke die Kraft von Freya in dir.

Wachse täglich in deine Kraft und Macht in meiner FB Challenge „13 Tage für deine Lebenskunst – lerne weise zu leben„. Start am 13. Juli und dann 13 Tage bis zur Jahrhundert Mondfinsternis und vollen Kraftentfaltung. Hier gehts zur FB Gruppe von FlowBirthing-Autorin Kristina Marita Rumpel. Kristina Marita Rumpel ist Weisheitsträgerin und SoulGuide.

Jetzt ist die Zeit gekommen. Befreie dich selbst und lebe, was du bist: weiblich-lebendig-göttlich. Lade Freya in dein Leben ein und werde eine freie Frau. Eine Frau, die sich und ihr Sein liebt und im Vertrauen auf die weibliche Kraft wieder in Freude gebären kann.

Sat-Nam am Samstag – Blessingway Ritual

Oxytocin - der Schlüssel für eine leichte Geburt

Blessingway für deine Neugeburt – wenn du eintauchen willst, in deine Kraft und innere Schönheit und das Leben feiern willst, dann mach mit beim Sat-Nam am Samstag. Wöchentlich um 9.30 Uhr begehen wir gemeinsam online ein spirituelles Ritual, welches dich für dein wahres Selbst selbst und für die Quelle der Kraft in dir und damit für die weibliche Schöpfungskraft, wie sie bei der Geburt wirkt durch die Anbindung an die Quelle allen Seins, öffnet. Es ist eine Stunde getragen von der Freude am Dasein.

Es handelt sich ursprünglich um ein Ritual der Navajo Indianer für Schwangere, um für die Geburt und ihre Öffnung als Schöpfungskanal bereit zu sein. Bei einer Geburt wird ja nicht nur das Kind, sondern auch die Frau neu geboren. Sie wird von der Frau zur Mutter – oder auch von der einfachen zur mehrfachen Mutter. Geburt ist dann eine Initiation in einen neuen Lebensabschnitt, der alles fordert und alles schenkt. Die Kraft dazu und den Segen können wir vorab in einem Blessingway an die werdende Mutter übertragen. Im FlowBirthing-Netzwerk gibt es einige Angebote für eine Blessingway-Zeremonie. Diese ist sehr sehr kraft- und wirkungsvoll.

Da wir alle – persönlich oder als Menschheit – vor einer Neugeburt stehen, ist Sat-Nam am Samstag als Ritual modifiziert und nun für alle geeignet, die aus der Kraft der Erneuerung Zukunft aus sich heraus entfalten wollen. Und natürlich auch für Schwangere, die sich auf ihre Kraft und Anbindung an die weibliche Quelle der Kraft fokussieren möchten.

Hier kannst du dich gratis anmelden! So dankbar für dein Dasein!

Wünsche zum Osterfest

Osterfest 2018

Das FlowBirthing-Team wünscht allen Schwangeren, Mütter und Vätern, Hebammen, Doulas, BirthCoaches, Netzwerkpartnerinnen von FlowBirthing und natürlich den wundervollen FlowBirthing-Mentorinnen ein wunderschönes Osterfest im Kreise der Familie und lieben Menschen. Möge die Zeit der Erneuerung der Geburtskultur zum Wohle der Kinder, Frauen, Familie und Menschen, die sich für einen würdevollen Start ins Leben engagieren, weiter voranschreiten – und mögen kraftvolle natürliche Geburten den Grundstein für eine lebensbejahende Welt legen.  Frohe Ostern!

 

Venusjahr 2018 – Gebären mit der Urkraft

Es ist soweit: Machet die Tore weit und die Herzenstüren auf. Das Venusjahr beginnt am 21. März 2018 und damit kommt die weibliche Kraft Tag für Tag mehr ins Bewusstsein der Menschen und macht sich bemerkbar im Leben der Frauen und Männer und in der Welt. Für FlowBirthing bedeutet das ein Jahr, in dem die Erkenntnis reift, dass Schwangerschaft und Geburt mit dem Vertrauen in die weibliche Kraft ein wundervolles, inspirierendes, stärkendes, ekstatisches – kurz einfach wundervolles Erlebnis ist. Diese Erfahrung werden in Zukunft immer mehr Frauen machen können und so als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburt hervorgehen können. Diese Erfahrung der eigenen Kraft und Urgewalt kommt einer Neugeburt gleich. Frauen, die so kraftvoll gebären durften, sehen die Welt mit anderen Augen. Der weibliche Blick auf die Welt kommt zurück und mit ihm, viele neue Wege des Miteinanders in der neue Zeit.

 

Präsenz der weiblichen Kraft

Ab heute wird die Präsenz der weiblichen Kraft von Tag zu Tag spürbarer. Eine Zeit, der Erleuchtung des Weiblichen hat begonnen. Eine Zeit also, in der sich die Frauen ihres Seelenlichts erinnern und sich als Töchter der Allmutter erkennen. Sie ist der Quell allen Seins und aus ihr fließt uns die Kraft für die Geburt wie auch der Segen und Schutz zu, wenn wir beginnen, uns ihr wieder anzuvertrauen. Auch die noch so bewusste und sorgfältigste Geburtsvorbereitung geht am Wesentlichen vorbei, wenn nicht auch der spirituelle Kontext und die Anbindung an die weibliche Kraft erfolgt ist. Letztlich geht es allein um das Vertrauen und die Öffnung für das Wunder der Geburt. Dann sind die Kräfte für uns, weil wir mit der weiblichen Schöpfungskraft fließen.

 

Selbstfürsorge – das Thema für 2018 

Im Venusjahr geht es also darum, uns selbst lieben zu lernen. Gerade dann, wenn wir schwanger sind, ist die Liebe zum weiblichen Körper, zur Gebärfähigkeit, zum Weiblichsein ein zentraler Schlüssel. Wir können, die Liebe zu uns wachsen lassen, wenn wir die Zeit der Schwangerschaft nutzen für die Selbstfürsorge. Gemeint ist die ganzheitliche Selbstfürsorge:

  1. Auf körperlicher Ebene: Bio-Ernährung, Trinken, Bio-Kosmetik, Wohlfühltage, Massagen, lustvolle Sexualität, Körperpflege etc.
  2.  Auf mentaler Ebene: Gedankenhygiene, die dazu dient, negative Sätze oder Bilder über sich selbst sowie Schwangerschaft und Geburt zu erkennen und zu entfernen
  3. Auf emotionaler Ebene: Gefühle zu lassen und anschauen, nicht verbergen und in sich begraben. Sich Angst und Unsicherheit auch erlauben und daran wachsen.
  4. Auf seelischer Ebene: Verbindung zur Seele aufnehmen – zur eigenen und zu der des Kindes – über sprechen, singen, tanzen, kreativ sein, neue Wege gehen
  5. Auf spiritueller Ebene: Horizont erweitern, sich öffnen für die Fragen des Lebens, Vertrauen wachsen lassen durch eine positive Anbindung zur Allmutter und weiblichen Kraft.

Wenn du mehr erfahren möchtest, über das Venusjahr und die Botschaft zum Beginn des Venusjahres für uns Frauen, dann schau dir dieses Video an. In einer ganz besonderen Kartenlegung, fließen die Botschaften der Allmutter in das weibliche Feld und auch dir ganz persönlich zu, wenn du mitmachst und einen Strang für dich wählst. Hast du gefallen daran gefunden, dann sei  gratis dabei, wenn jeden 13. des Monats die Karten live gezogen worden und lass dich inspirieren. Es sind Botschaften der Allmutter, die durch die Karten ins weibliche Feld fließen und für euch ganz persönlich sind.

 

Weiberfastnacht und die Macht weiser Frauen

Flowbirthing Blog DieKraftdesWeiblichen

„Gemein ist allen Bräuchen zur Weiberfastnacht, dass den Frauen für einen Tag die Macht zugestanden wird. Diese Idee, dass an einem Tag in der Fastnacht den Frauen das Regiment überlassen wird, gibt es seit dem Mittelalter. In einer Zeit, als die Frauen den Männern in allem untergeordnet waren und die Männer über die Frauen die Geschlechtsvormundschaft ausübten, galt es als „verkehrte Welt“, wenn den Frauen die Macht überlassen wurde“ so ein Wikipedia Eintrag. Wer hat da noch Lust zu feiern, einen Brauch, der uns dazu verführen soll, die Entweiblichung der Welt zu zementieren. Das ist Teil der alten Welt, die jetzt zu Ende geht im Wandel, der weltweit stattfindet und die weibliche Kraft an die Oberfläche und zurück zu uns Frauen bringt. Lass uns gemeinsam in ein selbst-mächtiges Leben wachsen!

 

Die Welt steht Kopf – mehrfache Verdrehung

Das ist ein Beispiel der verdrehten Welt – ja. Aber mehrfach verdreht. Denn bis zum Mittelalter hatten die Frauen die Macht und zwar an jedem Tag und auf allen Ebene. Die weisen Frauen und Seherinnen von denen namentlich bis heute einige bekannt sind wie etwa Weleda auf deren Name eine große Kosmetik-Firma fußt, waren die Matronen des Landes, die Recht sprachen, Bildung weitergaben und die männlichen Herrscher führten und durch einen Kuss inthronisierten und ihnen sozusagen, die Kraft einhauchten. Daher ist das Küssen von Prostituierten übrigens so tabuisiert, damit sie ihre Macht behalten, aber dies nur am Rande.

 

Das Symbol der Macht weiser Frauen 

Was besonders auffällig ist: Gerade in den Gegenden, wo das Symbol der weisen Frauen, das 6-speichige Rad im Wappen abgebildet ist, die weisen Frauen also besonders im Mittelpunkt der Gemeinschaft als Hüterinnen der natürlichen Ordnung und Gemeinschaft standen, dass genau diese Städte heute besonders ausgelassen Weiberfastnacht und Karneval feiern. Siehe das Beispiel-Wappen Mainz.

 

MistressMinds statt Weiberfastnacht

Also für mich ist klar: Ich gehe heute nicht zu Weiberfastnacht und arbeitet lieber daran, die Macht in uns wieder zu aktivieren, damit wir, wenn wir wieder selbst-mächtig leben, in den öffentlichen Raum wirken können und unseren angestammten Platz in der Mitte der Gemeinschaft als weise Frauen, Heilerinnen, Seherinnen, Prophetinnen, Seelenführerinnen, Priesterinnen, Anführerinnen einnehmen.

Wer macht mit? Heute um 18 Uhr gibt es ein Sofengo-Webinar „MistressMinds statt Weiberfastnacht“, wo ich Wege in ein selbst-mächtiges Leben auf weiblichen Prinzipien des Seins aufzeige. Sei du dabei!

Wenn du mehr Wissen über die Verdrehungen in der Welt haben möchtest und bis zur Kraftquelle in dir blicken willst, dann lies mein Buch „Die Kraft des Weiblichen“. 

Bei Kinderwunsch: Urkräfte in dir in Balance bringen

Kennst du die Urkräfte des Lebens? Männlich-weiblich sind die Kräfte des Lebens, die auch in uns wirken. Da wir (noch) in einer einseitig männlich dominierten Welt leben und ans Außen angepasst haben, sind auch unsere inneren Kräfte meist aus der Balance. Das heißt die männlichen Kräfte in uns bestimmen unser Denken und Handeln. Die weiblichen Kräfte leben wir meist nur unterdrückt oder in ihrer negativen Form. Wie sich das zeigt, kannst du im Buch „Die Kraft des Weiblichen“ der Schlüssel für Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt von Kristina Marita Rumpel nachlesen. Sehr erhellende Einsichten auch was das Miteinander von Frau und Mann und Beziehungsprobleme angeht. Was aber hat das jetzt mit Kinderwunsch zu tun? Sehr sehr viel…

Weiblich-männliche Kräfte aus der Balance 

Empfangen und ein Kind austragen und gebären ist eine durch und durch weibliche Qualität, da nur der weibliche Körper zu diesem Wunder fähig ist. In der modernen, hektischen, durchgetakten Welt haben wir kaum noch die Ruhe und Muße in diese weiblichen Qualitäten in uns hineinzuspüren und uns für das Wunder zu öffnen. Wer nur in seiner männlichen Kraft als Frau lebt im Beruf und Alltagsstress, ist es dann natürlich sehr sehr schwer den Körper auf Knopfdruck aufs Öffnen, Empfangen, Hingeben zu programmieren. Eine Balance der Kräfte in uns – nicht nur in der Kinderwunschzeit, aber da ganz besonders – die Grundlage für ein erfülltes Leben.

Balance ermöglicht uns aus der vollen Kraft zu schöpfen 

Die Balance von männlicher und weiblicher Energie in uns ist für unser Wohlempfinden, für unser Lebendigsein und dafür, unser volles Potential ausschöpfen und nicht nur einseitig unterwegs zu sein, so wichtig. Alicia Kusumitra, Maya-Schamanin und Mutter, die 3 ihrer 6 Kinder alleine geboren hat, schreibt: „Ich hab eine Meditation zur Vereinigung der männlichen und weiblichen Energie gemacht und mich bewusst mit dem Platz in Gran Canaria verbunden…es wurde ganz heiß in meinem Schoß und auch die Kundalini entlang der Wirbelsäule rauf…danke, was für eine kraftvolle Energie!“

Sie veranstaltet gerade den wundervoller Online Kongress Hara-meets-wombpower. Ein Kongress, der weibliche-männliche Energien in uns und in der Welt wieder in die Balance bringt. Unsere Womb Power verbindet sich mit der männlichen Kraft und wir können das Leben wieder neu gebären. Es lohnt sich wirklich dabei zu sein.

Initiatorin von FlowBirthing als Speakerin dabei

Am 23. Januar 2018 um 21 Uhr ist das Interview von Kristina Marita Rumpel zu sehen. Sie erzählt darin, wie aus der Einseitigkeit, die sie fast das Leben gekostet hätte, wieder in die Balance und ihre weibliche Kraft gefunden hat und so heute ihre Vision als Autorin und Mentorin für den weiblichen Weg leben kann. Sehr inspirierend!
Hier geht es zur kostenlose Anmeldung!
Der Online Kongress geht noch bis zum 28. Januar und endet mit einem Abschluss-Webinar mit Kristina, Alicia, Ramadas und Konstantin – Wege in die Balance weiblicher-männlicher Energie und Kraft. Zugang zum Webinar nur, wenn du bereits beim Online Kongress kostenlos angemeldet bist!

Percht – In den Rauhnächten mit der Ge-Bär-Mutter verbinden

Schwangere bemalter Bauch

In den Rauhnächten – so heißt es in den alten alpenländischen Geschichten – geht die Percht um. Die alte Muttergöttin ist ja eine der lebendigsten Göttinnen Europas, deren Rituale in vielen Gegenden (wenn auch für viele nicht als bewusster „Göttinnen-Dienst) erhalten sind. Bei den traditionellen Perchtenläufen zeigt sich Frau Percht immer mit ihren beiden Seiten: Als weiße, strahlende helle, überirdisch schöne Göttin wie auch als dunkle, mystische, geheimnisvolle Alte. Sie dreht sich ununterbrochen, ganz wie es die zyklische Kraft der Natur gebietet. Dabei zeigt sie abwechselnd ihr wunderschönes, strahlenumkränztes Sonnengesicht oder das verhüllte, auch unheimlich wirkende, wilde Antlitz des tiefsten Dunkels.

Licht- und Schattenseiten gehören zum Leben 

Als uralte Göttin, die über die Zeit um die Wintersonnenwende gebietet, repräsentiert sie den bitterkalten, unbarmherzigen Winter, wo alles erfriert und stirbt. Gleichzeitig werden aber gerade jetzt, in den Rauhnächten die Tage wieder länger, das Licht ist zu Winterbeginn neu geboren, die Sonne nimmt wieder an Kraft zu. Percht steht damit immer gleichermaßen für Geburt und Tod, für hell und dunkel. Nichts davon ist besser, nicht schlechter. Frau Percht ist ganzheitlich, sie trägt die Aspekte des Lebens und des Sterbens in sich. Dieser Übergang von dunkelsten Dunkel zur Zeit der Wintersonnenwende in das Licht, wenn die Tage allmählich wieder heller werden, erinnert auch an die Übergänge, die unser Leben mit sich bringen. Allen voran der allererste Übergang, an dem wir aus dem dunklen, samtigen Mutterschoß hinaus an das „Licht der Welt“ gekommen sind.

 

Bärmutter Percht zieht ihre Kraft aus der Ge-Bär-Mutter

Vielerort wird die Percht daher auch Bär­mut­ter oder Ber­muada genannt. Dass hier nicht nur der Bär bzw. die Bärin, sondern vor allem auch die Ge-Bärmut­ter gemeint ist, liegt auf der Hand. Percht ist die Gebä­rende des stär­ker werden­den Lichts auch wenn alles ringsum noch in Dunkelheit und Kälte erstarrt und wie tot er­scheint. Sie soll auch in den Rauhnächten die Seelen der in diesem Jahr Verstorbenen einsammeln und mitnehmen, damit sie wieder in der großen Gebärmutter der Erdmutter ruhen können. Die Percht als Ge-Bär-Mutter soll aber auch die Kinder bringen. So wird die Wilde Jagd, die in ihrem Gefolge durch die Landen braust, auch als Symbol für Fruchtbarkeitsgeister angesehen. Denn im Gefolge der Percht reiten in den alten Mythen nämlich meist wil­de Hunde, aber auch Ziegen, Schweine und Hasen: Alles Tiere, die mit Fruchtbarkeit in Verbindung stehen. Und diese passen auch gut zu den am meisten vor­gebrachten Wünschen und Orakel-Fragen in diesen heiligen Näch­ten: Wie steht es mit der eigenen Frucht­bar­keit und jener von Vieh und Feldern? Diese hei­melig-kusche­ligen Näch­te bieten ja auch gu­te Vor­aus­setzung da­für, dass die alte Mut­ter­göt­tin, die jetzt um­geht, spätestens in 9 Mo­na­ten Kinder bringt …

Große Festnacht der Percht 

Die große Festnacht der Percht ist jene vom 5. auf den 6. Januar – die letzte der Rauhnächte, die im Volksglauben auch „Nacht der Wunder“ genannt wird. Jetzt verteilt sie ihre Gaben. Dieser Tag wurde früher Epiphanie = „Erscheinung“ genannt. Frauen feiern den Perchtentag, in dem sie sich treffen und mit den Wünschen für das kommende Jahr, die sie sich in den Rauhnächten erträumt haben, um das Perchtenfeuer tanzen und auch über dieses springen, um sich von der Percht Kraft für das Kommende holen. Bei diesem Sprung werden auch von unten die wichtigen weiblichen Organe so richtig befeuert. Ist das Feuer herunter gebrannt, können sich Frauen breitbeinig über die Glut stellen und die wunderbar wärmende Perchtenenergie, die Magie der „Bärmutter“ heilend in ihre Gebärmutter aufsteigen lassen. Frauen, die keine physische Gebärmutter mehr haben, können sich auf diese Weise mit der universellen Gebärmutter der Göttin verbinden und sie in ihren Körper als Kraftquelle holen.

Text: Andrea Dechant / artedea.net

 

Transformation – Kraft nutzen am 21. Dezember

Die Ankunft einer neuen Seele auf der Erde ist der größte Transformationsprozess – neben dem Sterbeprozess, wenn sich die Seele wieder vom Körper löst, den wir Menschen erleben können. Die ganze Schwangerschaft ist geprägt von Transformation: körperlich-geistig-seelische Veränderung. Es wächst nicht nur der Bauch, der weibliche Körper wird umgebaut, so dass er am Ende der Schwangerschaft bereit ist, sich unter der Geburt zu öffnen und die neue Seele in die Welt frei zu lassen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass eine Schwangere neun Monate Zeit hat, angeschoben durch den stattfindenden Prozess durch die Angst, Unsicherheit hindurch zu wachsen in ihre weibliche Kraft hinein. Geburt kann dann als Höhepunkt der Schwangerschaft und Beginn des neuen Lebens als hoch spirituelle Erfahrung erlebt werden, in dem die Gebärende zum Kanal für das neue Leben wird.

Wissen um die Kraft der Transformation ist altes Frauenwissen

Im alten Frauenwissen gehören solche Transformationsprozesse selbstverständlich dazu. Denn auch die Natur transformiert sich im Lauf der Jahreszeiten und Tag und Nacht Wechsel beständig. Fließen wir mit dieser Kraft, die sich auch in uns spiegelt, finden wir leichter Zugang und Vertrauen, um sich in den Flow des Lebens, die beständige Veränderung hinzugeben. Am 21. Dezember ist wieder so ein kraftvoller Tag: die Wintersonnwende steht an. Wintersonnenwende ist der Tag an dem das Licht aus der Dunkelheit des Lichts wieder geboren wird. Unsere Tag werden wieder länger und führen uns zur Schönheit des Frühlings und den wärmenden Sonnenstrahlen – dem Wachstum der Natur.

 

Fest der Wintersonnwende am 21. Dezember 

Es ist ein Fest von Ende und Anfang, ein Tag um loszulassen und das Neue zu begrüßen, ein Tag zu empfangen. Traditionell werden daher die Sonnwendfeste in allen Kulturen gefeiert. Dieser wunderbare Tag fällt dieses Jahr mit der Mayaenergie 10 Kame zusammen. Kame ist die Energie von Geburt und Tod, die Reinkarnation, die Ahnen.

In der Welt der Maya ist der Tod ein Teil des Lebens, er vervollständigt es. Er bringt positive Energie, die uns Frieden und Harmonie bringt und erlaubt unserem Geist uns zu regenerieren und ins Leben zurück zu kehren – mit einem Wort : Transformation.

Der 21.12. und auch die folgenden Tage laden uns ein, uns zurück zu ziehen in unsere innere Dunkelheit um zu schauen: Was habe ich gelernt, wem habe ich noch nicht vergeben, was kann ich noch loslassen, was wünsche ich mir für das neue Jahr? Die Wintersonnenwende ist eine wunderbare Zeit um unsere Absichten für das nächste Jahr zu formulieren und das hinter uns zu lassen, was uns nicht länger dient.

 

Zeit für Transformation am 21. Dezember

Wenn du diese unglaublich kraftvolle Energie nutzen möchtest, dann nimm am Transformationsseminar teil, welches Kristina Marita Rumpel, die Autorin von „FlowBirthing“ und „Die Kraft des Weiblichen“ gemeinsam mit Alicia Kusumitra und Konstantin Peterson veranstaltet.

Um 16.00 beginnt Konstantin mit dem Thema: „Realisiere dein Herzensprojekt. Starte einfach und vollende Großartig.“ Konstantin spricht darüber wie eine Geschäftsidee oder eine Passion eine solide Basis erreicht, wie man einen klaren Fokus gewinnt, um Projekte langfristig zu realisieren.

Um 18.00 Uhr folgt Kristina mit einem Webinar zur weiblichen Kraft, was sie ist, wie sie sich in unserem Leben zeigt und welche Bedeutung sie für das Venusjahr 2018 und die kommende Zeit hat.

und Alicia Kusumitra schließt den Abend um 20 Uhr mit einer Feuerzeremonie ab, in der wir uns gemeinsam mit der Kame-Energie und dem heiligen Feuer verbinden, transformieren und uns neu gebären – so dass wir kraftvoll und leicht das Neue begrüßen können.

 

Gehen wir gemeinsam durch die Transformation und begrüßen das Neue!

Mach mit beim FlowBirthing-Adventskalender und gewinne heute einen gratis Webinarplatz. Hier kannst du dich für das Transformations-Seminar anmelden und u.A. deine Ängste loslassen und in deine weibliche Kraft wachsen.

 

 

FlowBirthing-Mentorin werden – Start: 24. Januar

FlowBirthing steht für den Aufbruch in eine neue Geburtskultur mit der Kraft des Weiblichen im Mittelpunkt. Es ist keine neue Geburtsmethode, vielmehr ein uralter, das Selbst-Bewusstsein von Frauen stärkender Zugang zu den Vorgängen rund um Schwangerschaft und Geburt. Genau diese weibliche Perspektive wird im online Intensivprogramm „FlowBirthing-Mentorin werden“ vermittelt.

Es richtet sich an Frauen, die im Herzen für die neue Geburtskultur brennen und das weibliche Weisheitswissen zu den Schwangeren und in die Welt tragen wollen. Start: 24. Januar 2018. Mehr zum online Intensivprogramm „FlowBirhting-Mentorin werden“ im gratis Webinar am 23. Dezember 2017 um 10 Uhr (Aufzeichnung unter diesem Link).

Was ist eine FlowBirthing-Mentorin? 

FlowBirthing Mentorinnen sind Wegbereiterinnen einer neuen Weiblichkeit, die in die Geburtswelt und darüber hinaus im Leben der Frauen, Familien und Kinder positiv wirken. Geburt aus einer Welle der Freude in Anbindung an die weibliche Kraft sind ein Schlüssel in eine lebenswerte Zukunft. FlowBirthing-Mentorinnen bieten Hilfe zur Selbsthilfe und sprechen auf Augenhöhe mit den Schwangeren. Sie fördern die jeweils eigenen Kompetenzen und Stärken der Frauen, in dem sie ihr Herz und Ohr für die Bedürfnisse der Frauen öffnen. Sie betreiben im besten Sinne des Wortes „Seel-Sorge“ bei Mutter und Kind, damit die neue Seele geschützt geboren werden kann. Der Bedarf für intensive Begleitung und die weibliche Kraft stärkende Kurse/Workshops steigt und so wurde aus dem Impuls aus dem Netzwerk die Idee zur FlowBirthing-Mentorin geboren. „Oft und gern habe ich die Schwangeren bisher an das FlowBirthing Buch und Netzwerkportal verwiesen und immer glückliches und begeistertes Feedback erhalten. Leider stand immer auch die Frage im Raum, wo man solche Kurse zu flowbirthing besuchen kann“, so Sabrina, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und seit Herbst 2017 auch FlowBirthing-Mentorin der 1. Generation.  

 

Ist das online Intensivprogramm richtig für dich? 

Ja, wenn du dich persönlich und/oder beruflich engagieren willst:
* als Wegweiserin für Schwangere in der Ausrichtung von FlowBirthing
* als Pionierin und Gesicht der neuen Geburtskultur und Weiblichkeit
* als Beraterin der Frauen bei unerfüllten Kinderwunsch bis Geburt
* als Birth Coach, die für ganzheitliche Betrachtung des Lebens steht

egal ob zur persönlichen Weiterbildung, Arbeit in Beratungseinrichtungen,
Familienzentren, Geburtskliniken, Geburtshäusern, Hausgeburtshilfe, als Familienhebamme
oder selbständig in eigener Praxis mit oder ohne Vorkenntnisse.

 

Was macht das FlowBirthing-Mentorinnen-Programm so einmalig? 
In nur 7 Tagen vermittelt dir die Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel, die Philosophie von FlowBirthing, das uralte weibliche Weisheitswissen rund um die förderlichen Zusammenhängen von Schwangerschaft und Geburt verinnerlichen. Und das bequem von zu Hause aus und im Kreis von ganz wundervollen jungen Frauen. So entsteht eine ganz einzigartige Verbindung und Kraft. Sophie Münch drückt das so aus: „Liebe Kristina, danke für diese tiefe und intensive Zeit. Unser Frauenkreis und das Intensivprogramm wirken noch immer nach. Ich bin im Flow, meine Familie gleich mit mir und wir genießen es voll und ganz. Gerufen um was zu verändern! Ich freue mich unsere Weisheit den Frauen zu geben und über viele weitere Flowbirthing Mentorinnen. Auf in eine neue Geburtskultur!“

 

Gratis Info-Webinar

Intension des online Intensiv-Programms ist ein Verständnis von Zeugung, Schwangerschaft und Geburt als ein Prozess, der die körperliche, mentale, emotionale, seelische und spirituelle Ebene einbezieht. Die Inhalte werden so aufbereitet, dass sie als Grundlage für eine Begleitung von Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch verwendet werden können. Ein Start als FlowBirthing Mentorin unmittelbar nach dem Programm ist möglich und wird durch einen persönlichen Coaching-Tag und Aufnahme ins Mentorinnen-Netzwerk von FlowBirthing gefördert. Mehr dazu im gratis Info-Webinar: 13. Dezember 2017, 19 Uhr. Hier gehts zur Anmeldung!

 

Weibliche Werte – Die Geburt gibt Aufschluss

Weibliche Werte, was ist das? Ein Blick auf die Parameter, die eine natürliche Geburt fördern, geben Aufschluss darüber. Sie führen uns aus der Vita activa in die vita contemplativa – eine Seinsform, die sich ohne Druck und Vorgaben aus sich selbst heraus entfaltet. Alles, was es dazu braucht: Frieden, Liebe, Wertschätzung, Vertrauen, Mitgefühl, Präsenz, Intimität, Ruhe, Intuition, Öffnung, Hingabe, Wunder, Verbindung auf allen Ebenen und mit allem, was war, ist und sein wird. Liebe ist ein Lebenskunst, die wir lernen können, wenn wir dem Weiblichen wieder Raum schenken in uns, unter der Geburt und in der Welt.

 

Gelebte weibliche Werte unter der Geburt

Obwohl die Parameter einer ungestörten Geburt alle Experten kennen und sie sich auch intuitiv erschließen, werden sie im routinemäßigen Betrieb kaum gefördert. Wenn aber noch nicht einmal unter der Geburt, einem rein weiblichen Bereich weibliche Werte gelebt werden, ja wo denn dann? Die weibliche Kraft ist systematisch an den Rand gedrängt worden bzw. wird sie seit ca. 5.000 Jahren – so lange dauert das Patriarchat – unterdrückt. Mit all den Folgen für das Leben.

Lebensbejahende Welt

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir an dem Punkt, wo wir uns eingestehen müssen, dass ein weiterso nicht geht. Die Menschheit steht kurz dafür sich selbst auszulöschen mit all den lebensverachtenden Praktiken, die es weltweit gibt. Wir leben in einer Welt der Gewalt, des Krieges, der Ausbeutung, der Unterdrückung, der Einseitigkeit – kurz die Welt ist aus den Fugen. Sie ist in Schieflage aufgrund der für das (Zusammen-)Leben so essentiellen fehlenden weiblichen Werte. Wie anders wäre unsere Welt, wenn die Kinder ohne Trauma, Angst und Schmerzen wieder in Vertrauen und Hingabe an das Leben geboren werden würden?

Weibliche Werte Konferenz

Weibliche Werte ist das zentrale Thema unserer Zeit und zukunftsweisend. Mit mehr weiblichen Werten und Energien können wir die Welt wieder in eine Balance bringen. Dies ist das erklärte Ziel der Maria-Magdalena-Vereinigung, die die weibliche Werte online-Konferenz vom 28. November bis 12. Dezember veranstaltet. Am 29. November ist das Interview von FlowBirthing Autorin Kristina Marita Rumpel zu hören. bieten wir eine Online-Konferenz an. Es ist höchste Zeit – laßt uns gemeinsam die Zukunft weiblicher gestalten!

Karin Becker sagt dazu: „Liebe Kristina, habe gerade das Interview angehört. Du bist wunder-voll. Du hast wirklich alles superklar erklärt. Herzlichen Dank dafür. Mögen das Interview viele Menschen anhören und Deine Bücher lesen – wie Magdalena sagte: Es ist ein Muss. Nicht nur die Augen, sondern auch die Herzen werden sich weit öffnen.“

Anmeldung gratis jederzeit möglich!

Welle statt Wehe – warum es ein neues Wort braucht

Mit Worten schaffen wir Realitäten. Es ist also nicht egal, welche Worte wir verwenden – auch und ganz besonders im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt sind die Worte wohl zu wählen. Viele Worte kommen aus dem medizinischen Kontext und sind wenig geeignet, die Vorfreude und das Wunder der Geburt zum Ausdruck zu bringen. Das gilt in ganz besonderer Weise für das Wort Wehe. Dieses Wort stammt aus einem historischen Kontext, der Frauen schwächen sollte. Erfahre hier, warum du das Wort nicht mehr verwenden solltest.

Das Wort Wehe ist belastet und belastet dich

Wehe ist ein Wort aus dem Mittelalter. Es kam in die Welt als Rufmord für Hebammen, die mit einem Berufsverbot belegt waren, weil sie nicht nur Frauen unter der Geburt bestanden, sondern eben auch weise Frauen und vor allem Priesterinnen des alten Mutterglaubens waren. Ihr Macht sollte gebrochen werden um den Weg frei zu machen für den neuen Glauben an Gott den Vater. So wurden die Hebammen kurzer Hand als Wehemütter bezeichnet, die, wenn sie ins Haus kommen, den Schmerz und das Klagen ins Haus bringen.

Das Wort Wehe verdeckt die wahre Dimension der Geburtsarbeit

Um das Wort Wehe salonfähig zu machen, wurde kurzer Hand das ursprüngliche Wort neu interpretiert. Das Ausgangswort etzev wird in der Bibel nur im Kontext von Geburt mit dem Wort Wehe, welches den Schmerz voreinstellt in unserer assoziativen Wahrnehmung, übersetzt. In jedem anderen Zusammenhang heißt das Wort schlicht Arbeit verrichten. In den Wehen liegen heißt also nichts anderes als die Arbeit einer Frau verrichten. Es ist die Arbeit des Lebens schlechthin. Das englische Wort labour für Arbeit und Wehe spiegelt das wieder. Eine Arbeit tun hat erst einmal nichts mit Schmerzen zu tun. Sie kann leicht, anstrengend, freudig, herausfordernd sein, je nachdem wie wir an die Arbeit heran gehen. Das Wort Wehe zu streichen aus unseren Gedanken  und Wortschatz macht uns also frei, die Geburtserfahrung so zu erleben, wie sie für uns gedacht ist. Ohne den voreingestellten Schmerz durch das Wort Wehe wird der Blick frei dafür, dass jede Geburt das Potential einer ekstatischen, kraftvollen, spirituellen, inspirierenden Erfahrung in sich trägt.

Welle statt Wehe gibt einen Kraftschub 

Im Grunde geht es in der Vorbereitung auf die Geburtsarbeit darum, ein Worte zu finden, das dem Wunder der Geburt nahe und die stattfindenden Prozesse so beschreibt, das es dich weit und frei macht und in deine Kraft führt und eben nicht beängstigt. Ein wundervolles Wort, ist das Wort Welle steht Wehe. Es weckt in uns Bilder, die das beschreiben, was sich auch körperlich abspielt: eine Welle kommt, eine Welle baut sich auf, eine Welle zieht sich zurück. Es ist also kein Dauerschmerz, sondern ein kommen und gehen in dem für dich und dein Kind einzigartigen Geburtsrhythmus. Es verbindet dich mit der weiblichen Quelle aus der einst alles Leben hervorgegangen ist und bringt dich in Verbindung mit dem Element Wasser, das für Leben, für Emotionen, für weiche Kraft steht. Das Wort Welle bringt dich in den Flow. Lerne also die Welle zu reiten und erfahre den Kraftschub, den jede Welle für dich bereit hält und dich deinem Kind leichter, freudvoller, kraftvoller näher bringt so wie dich eine Welle mühelos an den Strand spült, wenn du dich ihr nicht entgegenstellst aus Angst oder Unwissenheit, vielmehr beherzt hinein springst und dich vertrauensvoll treiben lässt.

Wehe im Sinne von Wehen – warum nicht?! 

Denkbar wäre auch eine Neu-Interpretation des Wortes Wehe als einen Lufthauch, der die Blätter mühelos empor und auch dich luftig leicht durch den Geburtsprozess weht. Das mag eine schöne Metapher sein, sie ist nur weniger kraftvoll als das Wort Welle. Denn das Wort im Sinne von Wehe ist dem Element der Luft, als dem Bereich des Geistes und Verstandes zugeordnet. Das ist insofern problematisch, da Geburt ja bekanntlich ein körperlich-spiritueller Prozess ist, der eben nicht im Kopf, sondern im Körper und aus den Tiefen des Seins heraus stattfindet. Die Urkraft die sich während der Geburt zeigt, ist die weibliche Schöpfungskraft, die in allem fließt, was ist. Je klarer wir uns auch verbal anbinden an die weibliche Kraft, desto leichter werden uns auch die Kräfte dahinter zugänglich.

Mein Wunsch ist es: dass wir soweit kommen uns einfach in die Welle der Geburt geben zu können, vertrauensvoll den Flow in uns fließen zu lassen ohne Worte für das Wunder finden zu müssen. Einfach die wundervollste Arbeit der Welt vollbringen: als Mittlerin zwischen Himmel und Erde Leben zu schenken. So wurden Gebärende einst gesehen und wer in diese Haltung findet, findet Segen und Schutz der All-Mutter für die göttliche Aufgabe des Lebens schenken.

Weltstillwoche – die Bedeutung von Bindung verkünden

Stehend Gebären

Still und leise ging die Weltstillwoche vorbei. Ein so wichtiges Thema möchten wir aber nicht unkommentiert lassen. Wir wollen laut die Bedeutung von Bindung verkünden. Stillen fördert die Mutter-Kind-Bindung, die ein Leben lang trägt. Stillen ist ein Thema von größter Bedeutung und verdient öffentliche Würdigung. Geben wir dem Weiblichsein – zudem stillen nun mal gehört – wieder Raum. So entfalten sich auf natürliche Weise die lebensförderlichen Qualitäten, die wir für eine lebenswerte Zukunft so dringend benötigen. Allen voran „Bindung und Verbundensein“.

Verdrehte Beziehung zum Bedürfnis des materiell Versorgtsein 

Verbindung ist das Heilmittel für Spaltung, Trennung, Hass, Angst und Gier. Der Dämon des Geldes, der Mammon war ursprünglich das Wort für den unerschöpflichen Milchfluss der Mutter und Wort also für das bedingungslos Versorgtsein. Ob wohl der Neid, die Gier und der Kampf um die besten Plätze zugenommen hat, in dem Maße wie das Stillen den Frauen erschwert wurde? Zumindest erklärt es, warum einige superreiche Männer so auf künstliche Brüste stehen, oder? 

Stillen ist jedenfalls unbestritten aktive Bindungsarbeit, die unbedingten Augenkontakt braucht von Mutter und Kind. Hinwendung, Augen auf machen ist überhaupt das Schlüsselwort auf dem Weg in ein Leben in Bindung.

Vier Schwellen der Bindungsintensität: 

  1. Vor der Zeugung. Bereits jetzt beginnt die Bindung, wenn sich die Frau mit ihrer Gebärmutter verbindet, um Empfängnis zu stärken. Verbunden mit dem weiblichen Kraftzentrum, dem heiligen Ort des Lebens erhält sie Verbindung zur Kinderseele und die Empfängnis geschieht.
  2. In der Schwangerschaft: In dieser kann die Seelenkommunikation weiter fortgeführt werden. Es ist die innere Bindung zur Mutter in dieser sensiblen Zeit, die das spätere Leben prägen und den Blick aufs Leben voreinstellen. Ein Baby, das im Mutterleib verbunden war mit seiner Mutter und gesehen wurde in seiner Ganzheit und nicht nur als sich entwickelnder Embryo, der darf auf ein Leben in Verbindung zu sich selbst und der Welt vertrauen.
  3. Unter der Geburt: Durch die Anbindung der Mutter an die weibliche Kraft bindet sich das Vertrauen an den neuen Erdenmenschen. Fühlt sich die Mutter beschützt und so bei sich, dass sie sich vertrauensvoll den Wellen der Geburt hingeben kann, führt dies zum Urvertrauen des Kindes.
  4. Nach der Geburt: Das Stillen festigt die geistig-seelische Bindung nun auf körperlicher Ebene und ist eine Brücke der Verbundenheit ins Leben.

Darum liebe Mütter, lasst euch von niemanden vorschreiben, wann, wo, wie lange ihr stillt. Es ist ein Beitrag zum Weltfrieden durch in Liebe zum Leben verbundene Kinder wie ihn eben nur Mütter leisten können. Und gerade weil der Ansatz so schlicht scheint, ist er so wirkungsvoll. Lasst mit der Muttermilch auch die Liebe zu eurem Kind fließen und werde euch eurer Bedeutung und der des Stillens bewusst.

Frauen gebären Kinder und mit wachsendem Bewusstsein und Klarheit über ihre Bedeutung für das Leben, werden sie auch den Frieden in die Welt gebären.

Lebensrucksack – was packst du ein?

Nimm die Geburt wie ein Abenteuer, so heißt es in der FlowBirthing-Lebensmusik. Und tatsächlich gleicht die Geburtserfahrung einer Abenteuerreise. Wir sind voller Vorfreude und Aufregung auf die Erlebnisse, die auf uns warten, machen uns vorher viele Gedanken und können uns doch keine Vorstellung machen, was auf uns zu kommt. Das macht uns Angst und wir fragen uns, ob wir der Erfahrung gewachsen sind oder was das Leben an Überraschungen für uns bereit hält. Doch packen wir den Lebensrucksack, so dass wir gut versorgt sind auf der Geburtsreise?

Was nimmst du mit auf die Reise?

Im Unterschied zu einer echten Reise machen wir uns meinst allerdings wenig Gedanken, was wir auf die Reise mitnehmen. Gemeint ist hier nicht der Krankenhauskoffer, den es zu packen gilt. Nein, dir Frage zielt darauf ab, welche Dinge du in deinen „Lebensrucksack“ mit nimmst, denn du gehst auf eine Reise des Lebens, die dich unterstützen und stärken.

Lebensrucksack

Es gibt tatsächlich so etwas wie den Lebensrucksack, den wir alle mit uns herum tragen. Darin sind die Erfahrungen, Talente und das, was uns unsere Eltern mit auf die Lebensreise gegeben haben. Aber ist der Lebensrucksack auch gut gefüllt für die Geburtsreise? Vieles deutet darauf hin, dass dies nicht mehr einfach so ist, weil wir vom natürlichen Leben immer mehr abgeschnitten sind und wir vor allem auch seit Jahrtausenden in einer männlich dominierten Welt leben, in der die positive Geburtserfahrung, das weibliche Weisheitswissen, das selbstverständlich von Mutter zu Tochter weitergegeben wird, um aus eigener Kraft heraus sicher und leicht gebären zu können, an den Rand gedrängt wurde bzw. auch durch die kulturellen Überformungen von Weiblichkeit und Geburt etwa durch das Konstrukt der Erbsünde mit der Folge, dass Frauen unter Schmerzen gebären sollen als Buße, in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Aufbruch im 21. Jahrhundert

Dies muss aber nicht so bleiben. Wir Frauen haben es immer noch in der Hand, wie wir gebären wollen. Und wenn wir uns wieder eine natürliche, kraftvolle, leichte, freudige Geburt wünschen, dann gilt es den Lebensrucksack neu zu packen. Dies ist eine mentale Aufgabe, die den Willen erfordert, das allgemein akzeptierte Denken zu hinterfragen und bei sich selbst genau hinzuschauen, um sich wieder auf die innere Stimme verlassen zu können.

Lebensrucksack neu packen für kraftvolle Geburten 

Du willst deinen Lebensrucksack neu packen, um bestens vorbereitet zu sein auf das Abenteuer der Geburtsreise? Dann gehe folgendermaßen vor:

Schritt 1: Mache dir bewusst, dass du einen Rucksack aufhast, der gefüllt sein kann mit Dingen, die dich beschweren oder für eine kraftvolle Geburt nicht förderlich sind. Ein Blick in die Geschichte oder auch in deine Familiengeschichte, z.B. deine Geburt war selbst traumatisch, öffnen dir die Augen für die Zusammenhänge.

Schritt 2:  Finde den Mut den Rucksack aufzumachen und hineinzuschauen. Habe keine Angst, die Steine im Rucksack können dich nicht anspringen und zeigen sich nur, wenn du danach suchst. Steine sind meist kulturelle Glaubenssätze oder Meinungen anderer über die Geburtserfahrung.

Schritt 3: Schau dir die Steine nach einander an. Frage dich jedesmal: Ist das etwas, was mich stärkt, mich beflügelt, mich vorwärtsbringt auf dem Weg hin zu meinem Kind oder mich beschwert, blockiert, mir Angst macht und mich versucht klein zu halten. Sortiere aus, bis nur noch Dinge da sind, die zu dir und deinem Weg passen.

Schritt 4: Packe dann den Rucksack neu mit Dingen, die dir für die Geburtsreise Kraft geben. Gemeint ist der geistig, seelische, spirituelle Proviant, der dich in die Lage versetzt, dich als vollmächtige Frau zu sehen, die ihr Kind aus sich heraus gebären kann. Jede Frau packt anders, denn sie legt individuell andere Schwerpunkt.

Schritt 5: Setze den Lebensrucksack wieder auf in dem Gefühl, dass du jetzt bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet bist. Trete die Reise jetzt mit leichtem Gepäck an.

Wichtig: Setz dich selbst dabei nicht unter Druck. Du musst den Rucksack beim ersten Mal nicht komplett ausräumen und es ist – gerade wenn du große und schwere Steine etwa durch eine tiefe Verletzung deiner Weiblichkeit erfahren hast – nicht empfehlenswert, den Rucksack mit Gewalt zu leeren. Geh auch hier in die Selbst-Verantwortung und entscheide selbst, wie tief du in den Rucksack schauen willst.

Hol dir ggf. professionelle Hilfe, um z.B. besonders hartnäckige Glaubenssätze oder tiefsitzende Ängste zu lösen. Im FlowBirthing-Netzwerk findest du Angebote, die dich auf deinem Weg begleiten und stärken.

 

Selbst-Verantwortung: Ermächtige dich selbst

Schwanger zu sein und zu gebären, ist wie das Überqueren einer schmalen Brücke. Menschen können uns zur Brücke begleiten und uns auf der anderen Seite erwarten. Aber überqueren müssen wir die Brücke allein. Was sagt uns dieses afrikanische Sprichwort? Es weist uns den Weg in die Selbst-Verantwortung.

Vertrauen in den weiblichen Körper aufbauen 

Du allein, gemeinsam mit deinem Kind im Bauch weißt, wie die Geburt sicher und freudvoll verlaufen kann. Es ist die Weisheit deines Körpers, die dich durch die Geburtswellen führt. Deine Aufgabe ist es, die Weichen so zu stellen, dass dein Körper seine Arbeit ungestört tun kann. Selbst-Verantwortung heißt also, Vertrauen in den weiblichen Körper und ins Leben aufzubauen.

Raus aus der „Schuld-Falle“ 

Im ersten Moment mag dich die Vorstellung, selbst verantwortlich zu sein für den Geburtsverlauf, vielleicht erschrecken. Wenn es nicht so gut läuft, dann bin ich ja schuld, magst du dir sagen. Diese Interpretation entsteht aus einem negativen Denken heraus, das dem Scheitern, dem Nicht-gut-Laufen mehr Raum einräumt als dem Bild einer wunderschön verlaufenden Geburt mit dir als Gestalterin. Wir sind in einer Kultur des Leidens und der Vorstellung aufgewachsen, dass es immer einen Schuldigen geben muss. Meist suchen wir daher die Schuld bei uns und verknüpfen Verantwortung sofort mit Schuld, wenn es schief läuft. Lass den Staub der Jahrhunderte und Schuld-Falle, die bis zur Erbsünde zurückreicht, hinter dir und trau dich noch einmal neu hinzuschauen: Wenn du allein verantwortlich bist für die Geburt, dann hast du es auch in der Hand, deine Vision einer kraftvollen, natürlichen Geburt zu realisieren. Du kommst aus der Opferrolle – die Umstände haben dazu geführt – raus in deine Selbstmächtigkeit.

Selbstermächtigung

Wenn du also die Last der Selbst-Verantwortung von deinen Schultern haben willst, und darin eine Chance für dich und dein Kind sehen willst, dann mach dich auf den Weg der Selbstermächtigung. Das meint nichts anderes als die Zeit der Schwangerschaft zu nutzen, um an deinem Selbst-Bewusstsein, deinem Vertrauen, deiner Wertschätzung für deinen Körper, deinen mentalen Einstellungen und Glaubenssätzen über die Geburt zu arbeiten und dich Tag für Tag mehr auf die Geburtserfahrung und dein Kind zu freuen.

Bereite dich bewusst und ganzheitlich auf die Geburt vor, so lebst du deine Selbst-Verantwortung positiv und wirst zur Schöpferin der Geburt deines Kindes. Dieser Weg führt geradewegs in die weibliche Kraft. Du bist deiner Selbst mächtig geworden und frei. 

 

Gebärmutter-Frieden: Weinende Bäuche

Frauen und ihre Bäuche – oftmals eine heikle Beziehung. Die meisten Frauen sind mit ihrem Bauch unzufrieden und allein an ihn zu denken, macht sie unglücklich. Sie drücken diese Gefühle weg und verlieren nach und nach die Verbindung zu ihren Bäuchen. Die Schuldgefühle verstärken sich noch, wenn der Bauch einfach nicht schwanger wird. Was nun?! Gefangen in einer Hass-Liebe zum Bauch alias zur Gebärmutter erschwert die Empfängnisbereitschaft.

Weinende Bäuche

Wenden sich Frauen ihrem Bauch wieder bewusst zu, streicheln ihn liebevoll und nehmen ihn als das wahr was er ist: der Schutzraum für die Gebärmutter, die wiederum der Raum sein wird, in dem das Baby beschützt und behütet heranwachsen kann, so sind viele Frauen von ihren Emotionen überrascht. Trauer, Angst und auch Wut zeigen sich jetzt und dürfen gehen, wenn wir sie Dasein und Zulassen. Keine Angst vor dieser Bewusstwerdung: wenn du siehst und fühlst, wie du bisher mit deinem Bauch und dir umgegangen bist, dann kannst du es jetzt ändern. Wie geht das?

Gebärmutter-Frieden schließen 

Nimm deinen Bauch und deine Gebärmutter an als das was sie ist: deine Freundin und Partnerin auf dem Weg hin zu deinem Kind. Sie tut alles, was in ihrer Macht steht, um dein Kind sicher und gesund in die Welt zu bringen. Verbiete du ihr nicht ihre Arbeit, in dem du sie ignorierst, bekämpfst, unterdrückst oder die Bedeutung ihrer Existenz leugnest. So schneidest du dich von deiner Mitte und deinem Kraftzentrum ab. Schließe Frieden mit. Bitte um Verzeihung und ehre und achte von nun an deinen Bauch!

Liebevoll mit dem Bauch umgehen 

Schenke deinem Bauch die Aufmerksamkeit und Liebe, die er verdient. Er leistet täglich viel für dich – und wir ein wahres Wunder vollbringen in den Monaten der Schwangerschaft und Stunden der Geburt. Wenn es dir gelingt dankbar für deinen Bauch zu werden, ihn liebevoll zu streicheln und tief in ihn hineinzufühlen, dann kommst du in deine weibliche Kraft und darfst den heiligen Raum der Weiblichkeit, die Gebärmutter – das Tor zum Leben – erfahren. Der Weg dorthin mag mit Schmerzen verbunden sein, der Lohn ist unbeschreiblich: du darfst das Geschenk deiner Weiblichkeit erfahren.

Wenn du wissen möchtest, wie all der Schmerz in deine Gebärmutter gekommen ist und warum dies ein kollektives Trauma des Weiblichen ist und wenn du mehr Bewusstheit über deinen weiblichen Körper und weibliche Kraft erlangen willst, dann lies das Buch „Die Kraft des Weiblichen“ von Kristina Marita Rumpel. Es verspricht viele AHA-Erlebnisse und eine ganz neue Sichtweise auf das Thema Weiblichkeit. 

Hier gehts zum Buch!

FlowBirthing und die Frage: Wie willst du gebären?

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung
Ein Feedback zum FlowBirthing Buch sei an dieser Stelle weitergegeben. Es räumt auf mit dem Vorurteil, FlowBirthing sei esoterisch. 

 

Feedback zum FlowBirthing Buch von Sophia B.:
„Ihr Buch habe ich verschlungen während meiner Schwangerschaft. Ihr Ansatz, das Urvertrauen in die Weiblichkeit und Schwangerschaft zu stärken ist gerade in heutiger Zeit wichtig, da es doch so häufig untergeht. Gleichzeitig schreiben Sie bodenständig und nicht „esoterisch“ – das hat mir super gefallen.“

 

Was ist FlowBirthing eigentlich? 
FlowBirthing ist ganzheitlich, naturverbunden, spirituell und entwickelt seine Kraft aus der Anbindung an die weibliche Schöpfungskraft, die bei jeder Schwangerschaft und Geburt durch die Frau fließt. Das ist nicht esoterisch, vielmehr ein Geheimnis, das seit Urzeiten von Frau zu Frau weitergeben wird. Diese Zusammenhänge wurden geleugnet, da es einst lebensgefährlich war, es auszusprechen.

 

Für kraftvolle Geburten: Altes weibliches Wissen neu belebt im 21. Jahrhundert
Im 21. Jahrhundert kann die innere Kraftquelle der Frau endlich wieder laut ausgesprochen werden und das alte Wissen zum Wohle der Mütter und Kinder in die Welt getragen werden. Ja, wir dürfen uns wieder zur weiblichen Kraft und zu leichten, schönen, ekstatischen Geburten bekennen aus denen die Gebärende als Frau und Mutter gestärkt hervorgeht.

 

FlowBirthing öffnet Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte 
Die Zeiten sind vorbei, in denen Schwangerschaft und Geburt als Strafe und Pein erlebt werden musste, da Geburt aufgrund der Erbsünde mit Schmerz und Todesangst belegt wurde und sich unheilvoll ins kollektive Unterbewusstsein von Frauen eingegraben hat. FlowBirthing öffnet den Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte, in denen die Gebärfähigkeit von Frauen als Auszeichnung des Weiblichen und Geburt als Fest des Lebens verstanden und zum Wohle aller erlebt werden kann. Denn so wie wir gebären, so leben wir.

 

Wie willst du gebären? 
Jede Schwangere hat heute die Wahl: Wie willst du gebären? Soll dein Kind in Liebe, Freude und Vertrauen oder in Gefühlen von Ohnmacht und Angst geboren werden? Willst du durch die Geburt zum Opfer oder zur selbstmächtigen Schöpferin werden? Willst du eine Zukunft gebären, die auf Angst, Leid und Schmerzen gründet oder auf Liebe, Verbundenheit und Hingabe an das Leben.

 

Ein paar kurze Gedanken zum Muttertag

FlowBirthing_Logo

Zum Muttertag möchte ich die Gedanken von Valentina Tereshkova, der ersten Frau im Weltall mit allen Müttern und Frauen teilen. 1963 hatte sie das Glück mit 26 Jahren einen Blick von oben auf unseren Planeten, auf Mutter Erde, werfen zu können. Sie schwärmte: „Es ist einfach unvorstellbar wie schön der Blick von oben ist. Jeder, der die Erde aus dem Weltall sieht, sei es auch nur einmal, kann nicht umhin von einem Gefühl der Ehrfurcht und Liebe zu diesem Planeten, der unsere Heimat ist, ergriffen zu sein.“ In drei Tagen umkreiste sie die Erde 48 Mal, d.h. sie sah den Sonnenaufgang alle eineinhalb Stunden. Die Erde war umgeben von einem glänzenden Licht, das durch alle Spektralfarben wechselte . Sie sagte: „Es war atemberaubend schön wie aus einem Märchen entsprungen. Die Freude, die ich beim Anblick der Erde empfand, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Erde war blau und viel schöner als jeder andere Planet. Jeder Kontinent, jeder Ozean hatte seine einzigartige Schönheit.“

Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die ihren Mann mit nur 17 Jahren im Krieg verloren hatte, war sie eng mit ihrer Mutter verbunden. So dachte sie auch im Weltall, als sie um die Erde kreiste an ihre Mutter – dachte an alle Mütter auf der Erde. Die Erde war von Leben nur so überzogen. Egal wohin sie schaute und was sie bestaunte, Berge, Wälder und Ozeane – überall Leben. Alle Vögel, Insekten, Landtiere und Fische und alle Menschen auf dem Planeten hatten ja auch Mütter. Sie erkannte, dass jedes einzelne Lebewesen auf der Erde eine Mutter hatte, die die Anstrengung der Geburt auf sich nahm, um neues Leben auf die Welt zu bringen. All dieses neue Leben, diese Kinder waren geliebt und mit dem Segen der Erde geboren. Ohne Mütter, wäre keiner von uns hier. Das Leben geht von Mutter zu Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind – wenn auch nur ein einziges Glied in dieser Kette des Lebens in den Milliarden von Jahren, seit dem das Leben auf diesem Planeten existiert, unterbrochen worden wäre, wären wir heute nicht hier.
Valentina dachte über die unendliche Zahl von Müttern nach – Mütter, die sich nichts mehr wünschten, als dass wir, ihre Kinder ein gutes Leben leben können. In ihr verbreitete sich das Gefühl, dass die ganze Erde vom Klang der Gebete dieser Mütter angefüllt war. Mit Blick aus dem Weltall auf die Erde dachte sie: „Es gibt so viele Arten von Müttern auf unserem Planeten, und doch ist meine die Beste. Ich will mich von nun an dafür einsetzen, dass es keine weiteren Kriegswitwen wie meine Mutter und keine weiteren Kinder wie mich, die ihre eigenen Väter nicht einmal kannten, geben wird.“

Wieder auf der Erde wurde Valentina nicht müde zu betonen: „Sobald man einmal im Weltraum gewesen war, vergisst man nie mehr wie klein und zerbrechlich die Erde ist. Die Erde, der kleine blaue glänzende Planet. Wir dürfen nicht zulassen, dass ihre Schönheit von der schwarzen Asche eines (Atom-)Krieges verschüttet wird. Alle Frauen diese Welt sollten sich die Hände reichen und Hand in Hand in Schwesternschaft vereint Frieden in dieser Welt durchsetzen. Wir alle sitzen in einem Raumschiff genannt Erde.“ Unser aller Schicksal ist miteinander verbunden.

Dies sind Gedanken wie sie nur eine Tochter, Schwester, Mutter, Geliebte haben kann. Und wir können Valentina für ihren klaren Blick und ihre Botschaft nur dankbar sein. Es mehren sich die Zeichen, dass im 21. Jahrhundert das Zeitalter der Frauen von Neuem beginnt und damit auch die Achtung vor dem Leben und Mutter Erde auf die Welt zurückkehrt. Wir Frauen und Mütter von heute sind aufgerufen, die Worte der ersten Frau im Weltall in uns wirken zu lassen und die tausende von Jahren lang verhallten Gebete der Mütter nach Frieden endlich in unseren Herzen ankommen zu lassen.
In dir als Mutter und Frau liegt die Kraft und Macht und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft!
Sei dir deines Wertes und Beitrages bewusst, lass alle Klischees und falschen Versprechungen hinter dir und folge deiner inneren Stimme. Zelebriere heute deine Weiblichkeit und genieße den Tag und dein Leben!

Herzlichst, Kristina Rumpel

Zitate und Textpassagen übernommen aus dem Englischen von der Homepage des Buddhistischen Forums für Frieden, Kultur und Erziehung
http://www.sgiquarterly.org/global2000Jan-1.html