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Kategorie: Weibliche Urkraft

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Tag der Kraftentfaltung – Freitag, der 13.

Die Energie von Freya – der lebendigen freien Frau kommt zurück und will sich durch dich und in dir manifestieren! Sie verkörpert den roten Aspekt der Quelle und steht für Fruchtbarkeit, Sexualität, Muttersein und führt dich durch kraftvolle Geburten. Für kraftvolle Geburten gilt es, sich vom Ballast der Vergangenheit zu befreien. Von der kulturellen Deutung von Geburten als mit Leid und Schmerz assoziiert und auch so unheilvoll von Menschen zusammengefügt über die letzten Jahrhunderte. Und von deinem eigenen Ballast, deinen Ängsten, inneren Blockaden und Verletzungen deiner Weiblichkeit. Du hast jetzt die einmalige Chance, die ganz besonders kraftvoll der Altlasten zu entledigen. Am Freitag, den 13. zum Neumond ist es soweit.

 

Sprengt Fesseln, die seit Jahrhunderten unwürdig sind

Bist du bereit, deine Fesseln zu sprengen? Selbstmächtig und frei aus deiner weiblichen Kraft heraus zu leben? Dann nutze den Freitag, den 13. an Neumond, um zurück in deine Kraft und Macht zu finden. Lerne deine Weiblichkeit und die weibliche Kraft zu lieben und verabschiede den Schmerz und Denk- und Fühlblockaden, die dich innerlich einsperren. 

Sprich die Affirmation des Krafttieres der Katze und Tier der Freya und verbinde dich mit ihr ihrer Kraft am Freitag, um deine Kraft frei zu setzen. Genau diese Energie zeigt sich im Video durch das wilde Treiben meiner Katzen. Das Video ist ein Plädoyer für die natürlich Macht- und Kraftentfaltung von Frauen. Das Tor dazu ist jetzt offen. Nutze es auch, um in deine weibliche Kraft und Anbindung zu kommen.

 

Natürliche Kraft- und Machtentfaltung am Freitag, den 13. 

Die Affirmation lautet: „Ich bin frei, frei, ewig frei“. Löse damit alle Fesseln, Schranken, Ketten, die dich klein halten und deinen Wert unterdrücken. Du bist die rechtmäßige Tochter von Freya hier auf Erden und deine Ermächtigung, dein weiblich-Göttlichsein zu leben, führt in das goldene Zeitalter des Friedens und Miteinanders. Nutze den Freitag, den 13. an Neumond um Frieden zu schließen mit dir und transformieren deinen Schmerz und den kollektiven Schmerz in der heiligen Dunkelheit. Erwecke die Kraft von Freya in dir.

Wachse täglich in deine Kraft und Macht in meiner FB Challenge „13 Tage für deine Lebenskunst – lerne weise zu leben„. Start am 13. Juli und dann 13 Tage bis zur Jahrhundert Mondfinsternis und vollen Kraftentfaltung. Hier gehts zur FB Gruppe von FlowBirthing-Autorin Kristina Marita Rumpel. Kristina Marita Rumpel ist Weisheitsträgerin und SoulGuide.

Jetzt ist die Zeit gekommen. Befreie dich selbst und lebe, was du bist: weiblich-lebendig-göttlich. Lade Freya in dein Leben ein und werde eine freie Frau. Eine Frau, die sich und ihr Sein liebt und im Vertrauen auf die weibliche Kraft wieder in Freude gebären kann.

Sat-Nam am Samstag – Blessingway Ritual

Oxytocin - der Schlüssel für eine leichte Geburt

Blessingway für deine Neugeburt – wenn du eintauchen willst, in deine Kraft und innere Schönheit und das Leben feiern willst, dann mach mit beim Sat-Nam am Samstag. Wöchentlich um 9.30 Uhr begehen wir gemeinsam online ein spirituelles Ritual, welches dich für dein wahres Selbst selbst und für die Quelle der Kraft in dir und damit für die weibliche Schöpfungskraft, wie sie bei der Geburt wirkt durch die Anbindung an die Quelle allen Seins, öffnet. Es ist eine Stunde getragen von der Freude am Dasein.

Es handelt sich ursprünglich um ein Ritual der Navajo Indianer für Schwangere, um für die Geburt und ihre Öffnung als Schöpfungskanal bereit zu sein. Bei einer Geburt wird ja nicht nur das Kind, sondern auch die Frau neu geboren. Sie wird von der Frau zur Mutter – oder auch von der einfachen zur mehrfachen Mutter. Geburt ist dann eine Initiation in einen neuen Lebensabschnitt, der alles fordert und alles schenkt. Die Kraft dazu und den Segen können wir vorab in einem Blessingway an die werdende Mutter übertragen. Im FlowBirthing-Netzwerk gibt es einige Angebote für eine Blessingway-Zeremonie. Diese ist sehr sehr kraft- und wirkungsvoll.

Da wir alle – persönlich oder als Menschheit – vor einer Neugeburt stehen, ist Sat-Nam am Samstag als Ritual modifiziert und nun für alle geeignet, die aus der Kraft der Erneuerung Zukunft aus sich heraus entfalten wollen. Und natürlich auch für Schwangere, die sich auf ihre Kraft und Anbindung an die weibliche Quelle der Kraft fokussieren möchten.

Hier kannst du dich gratis anmelden! So dankbar für dein Dasein!

Wünsche zum Osterfest

Osterfest 2018

Das FlowBirthing-Team wünscht allen Schwangeren, Mütter und Vätern, Hebammen, Doulas, BirthCoaches, Netzwerkpartnerinnen von FlowBirthing und natürlich den wundervollen FlowBirthing-Mentorinnen ein wunderschönes Osterfest im Kreise der Familie und lieben Menschen. Möge die Zeit der Erneuerung der Geburtskultur zum Wohle der Kinder, Frauen, Familie und Menschen, die sich für einen würdevollen Start ins Leben engagieren, weiter voranschreiten – und mögen kraftvolle natürliche Geburten den Grundstein für eine lebensbejahende Welt legen.  Frohe Ostern!

 

Venusjahr 2018 – Gebären mit der Urkraft

Es ist soweit: Machet die Tore weit und die Herzenstüren auf. Das Venusjahr beginnt am 21. März 2018 und damit kommt die weibliche Kraft Tag für Tag mehr ins Bewusstsein der Menschen und macht sich bemerkbar im Leben der Frauen und Männer und in der Welt. Für FlowBirthing bedeutet das ein Jahr, in dem die Erkenntnis reift, dass Schwangerschaft und Geburt mit dem Vertrauen in die weibliche Kraft ein wundervolles, inspirierendes, stärkendes, ekstatisches – kurz einfach wundervolles Erlebnis ist. Diese Erfahrung werden in Zukunft immer mehr Frauen machen können und so als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburt hervorgehen können. Diese Erfahrung der eigenen Kraft und Urgewalt kommt einer Neugeburt gleich. Frauen, die so kraftvoll gebären durften, sehen die Welt mit anderen Augen. Der weibliche Blick auf die Welt kommt zurück und mit ihm, viele neue Wege des Miteinanders in der neue Zeit.

 

Präsenz der weiblichen Kraft

Ab heute wird die Präsenz der weiblichen Kraft von Tag zu Tag spürbarer. Eine Zeit, der Erleuchtung des Weiblichen hat begonnen. Eine Zeit also, in der sich die Frauen ihres Seelenlichts erinnern und sich als Töchter der Allmutter erkennen. Sie ist der Quell allen Seins und aus ihr fließt uns die Kraft für die Geburt wie auch der Segen und Schutz zu, wenn wir beginnen, uns ihr wieder anzuvertrauen. Auch die noch so bewusste und sorgfältigste Geburtsvorbereitung geht am Wesentlichen vorbei, wenn nicht auch der spirituelle Kontext und die Anbindung an die weibliche Kraft erfolgt ist. Letztlich geht es allein um das Vertrauen und die Öffnung für das Wunder der Geburt. Dann sind die Kräfte für uns, weil wir mit der weiblichen Schöpfungskraft fließen.

 

Selbstfürsorge – das Thema für 2018 

Im Venusjahr geht es also darum, uns selbst lieben zu lernen. Gerade dann, wenn wir schwanger sind, ist die Liebe zum weiblichen Körper, zur Gebärfähigkeit, zum Weiblichsein ein zentraler Schlüssel. Wir können, die Liebe zu uns wachsen lassen, wenn wir die Zeit der Schwangerschaft nutzen für die Selbstfürsorge. Gemeint ist die ganzheitliche Selbstfürsorge:

  1. Auf körperlicher Ebene: Bio-Ernährung, Trinken, Bio-Kosmetik, Wohlfühltage, Massagen, lustvolle Sexualität, Körperpflege etc.
  2.  Auf mentaler Ebene: Gedankenhygiene, die dazu dient, negative Sätze oder Bilder über sich selbst sowie Schwangerschaft und Geburt zu erkennen und zu entfernen
  3. Auf emotionaler Ebene: Gefühle zu lassen und anschauen, nicht verbergen und in sich begraben. Sich Angst und Unsicherheit auch erlauben und daran wachsen.
  4. Auf seelischer Ebene: Verbindung zur Seele aufnehmen – zur eigenen und zu der des Kindes – über sprechen, singen, tanzen, kreativ sein, neue Wege gehen
  5. Auf spiritueller Ebene: Horizont erweitern, sich öffnen für die Fragen des Lebens, Vertrauen wachsen lassen durch eine positive Anbindung zur Allmutter und weiblichen Kraft.

Wenn du mehr erfahren möchtest, über das Venusjahr und die Botschaft zum Beginn des Venusjahres für uns Frauen, dann schau dir dieses Video an. In einer ganz besonderen Kartenlegung, fließen die Botschaften der Allmutter in das weibliche Feld und auch dir ganz persönlich zu, wenn du mitmachst und einen Strang für dich wählst. Hast du gefallen daran gefunden, dann sei  gratis dabei, wenn jeden 13. des Monats die Karten live gezogen worden und lass dich inspirieren. Es sind Botschaften der Allmutter, die durch die Karten ins weibliche Feld fließen und für euch ganz persönlich sind.

 

Weiberfastnacht und die Macht weiser Frauen

Flowbirthing Blog DieKraftdesWeiblichen

„Gemein ist allen Bräuchen zur Weiberfastnacht, dass den Frauen für einen Tag die Macht zugestanden wird. Diese Idee, dass an einem Tag in der Fastnacht den Frauen das Regiment überlassen wird, gibt es seit dem Mittelalter. In einer Zeit, als die Frauen den Männern in allem untergeordnet waren und die Männer über die Frauen die Geschlechtsvormundschaft ausübten, galt es als „verkehrte Welt“, wenn den Frauen die Macht überlassen wurde“ so ein Wikipedia Eintrag. Wer hat da noch Lust zu feiern, einen Brauch, der uns dazu verführen soll, die Entweiblichung der Welt zu zementieren. Das ist Teil der alten Welt, die jetzt zu Ende geht im Wandel, der weltweit stattfindet und die weibliche Kraft an die Oberfläche und zurück zu uns Frauen bringt. Lass uns gemeinsam in ein selbst-mächtiges Leben wachsen!

 

Die Welt steht Kopf – mehrfache Verdrehung

Das ist ein Beispiel der verdrehten Welt – ja. Aber mehrfach verdreht. Denn bis zum Mittelalter hatten die Frauen die Macht und zwar an jedem Tag und auf allen Ebene. Die weisen Frauen und Seherinnen von denen namentlich bis heute einige bekannt sind wie etwa Weleda auf deren Name eine große Kosmetik-Firma fußt, waren die Matronen des Landes, die Recht sprachen, Bildung weitergaben und die männlichen Herrscher führten und durch einen Kuss inthronisierten und ihnen sozusagen, die Kraft einhauchten. Daher ist das Küssen von Prostituierten übrigens so tabuisiert, damit sie ihre Macht behalten, aber dies nur am Rande.

 

Das Symbol der Macht weiser Frauen 

Was besonders auffällig ist: Gerade in den Gegenden, wo das Symbol der weisen Frauen, das 6-speichige Rad im Wappen abgebildet ist, die weisen Frauen also besonders im Mittelpunkt der Gemeinschaft als Hüterinnen der natürlichen Ordnung und Gemeinschaft standen, dass genau diese Städte heute besonders ausgelassen Weiberfastnacht und Karneval feiern. Siehe das Beispiel-Wappen Mainz.

 

MistressMinds statt Weiberfastnacht

Also für mich ist klar: Ich gehe heute nicht zu Weiberfastnacht und arbeitet lieber daran, die Macht in uns wieder zu aktivieren, damit wir, wenn wir wieder selbst-mächtig leben, in den öffentlichen Raum wirken können und unseren angestammten Platz in der Mitte der Gemeinschaft als weise Frauen, Heilerinnen, Seherinnen, Prophetinnen, Seelenführerinnen, Priesterinnen, Anführerinnen einnehmen.

Wer macht mit? Heute um 18 Uhr gibt es ein Sofengo-Webinar „MistressMinds statt Weiberfastnacht“, wo ich Wege in ein selbst-mächtiges Leben auf weiblichen Prinzipien des Seins aufzeige. Sei du dabei!

Wenn du mehr Wissen über die Verdrehungen in der Welt haben möchtest und bis zur Kraftquelle in dir blicken willst, dann lies mein Buch „Die Kraft des Weiblichen“. 

Bei Kinderwunsch: Urkräfte in dir in Balance bringen

Kennst du die Urkräfte des Lebens? Männlich-weiblich sind die Kräfte des Lebens, die auch in uns wirken. Da wir (noch) in einer einseitig männlich dominierten Welt leben und ans Außen angepasst haben, sind auch unsere inneren Kräfte meist aus der Balance. Das heißt die männlichen Kräfte in uns bestimmen unser Denken und Handeln. Die weiblichen Kräfte leben wir meist nur unterdrückt oder in ihrer negativen Form. Wie sich das zeigt, kannst du im Buch „Die Kraft des Weiblichen“ der Schlüssel für Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt von Kristina Marita Rumpel nachlesen. Sehr erhellende Einsichten auch was das Miteinander von Frau und Mann und Beziehungsprobleme angeht. Was aber hat das jetzt mit Kinderwunsch zu tun? Sehr sehr viel…

Weiblich-männliche Kräfte aus der Balance 

Empfangen und ein Kind austragen und gebären ist eine durch und durch weibliche Qualität, da nur der weibliche Körper zu diesem Wunder fähig ist. In der modernen, hektischen, durchgetakten Welt haben wir kaum noch die Ruhe und Muße in diese weiblichen Qualitäten in uns hineinzuspüren und uns für das Wunder zu öffnen. Wer nur in seiner männlichen Kraft als Frau lebt im Beruf und Alltagsstress, ist es dann natürlich sehr sehr schwer den Körper auf Knopfdruck aufs Öffnen, Empfangen, Hingeben zu programmieren. Eine Balance der Kräfte in uns – nicht nur in der Kinderwunschzeit, aber da ganz besonders – die Grundlage für ein erfülltes Leben.

Balance ermöglicht uns aus der vollen Kraft zu schöpfen 

Die Balance von männlicher und weiblicher Energie in uns ist für unser Wohlempfinden, für unser Lebendigsein und dafür, unser volles Potential ausschöpfen und nicht nur einseitig unterwegs zu sein, so wichtig. Alicia Kusumitra, Maya-Schamanin und Mutter, die 3 ihrer 6 Kinder alleine geboren hat, schreibt: „Ich hab eine Meditation zur Vereinigung der männlichen und weiblichen Energie gemacht und mich bewusst mit dem Platz in Gran Canaria verbunden…es wurde ganz heiß in meinem Schoß und auch die Kundalini entlang der Wirbelsäule rauf…danke, was für eine kraftvolle Energie!“

Sie veranstaltet gerade den wundervoller Online Kongress Hara-meets-wombpower. Ein Kongress, der weibliche-männliche Energien in uns und in der Welt wieder in die Balance bringt. Unsere Womb Power verbindet sich mit der männlichen Kraft und wir können das Leben wieder neu gebären. Es lohnt sich wirklich dabei zu sein.

Initiatorin von FlowBirthing als Speakerin dabei

Am 23. Januar 2018 um 21 Uhr ist das Interview von Kristina Marita Rumpel zu sehen. Sie erzählt darin, wie aus der Einseitigkeit, die sie fast das Leben gekostet hätte, wieder in die Balance und ihre weibliche Kraft gefunden hat und so heute ihre Vision als Autorin und Mentorin für den weiblichen Weg leben kann. Sehr inspirierend!
Hier geht es zur kostenlose Anmeldung!
Der Online Kongress geht noch bis zum 28. Januar und endet mit einem Abschluss-Webinar mit Kristina, Alicia, Ramadas und Konstantin – Wege in die Balance weiblicher-männlicher Energie und Kraft. Zugang zum Webinar nur, wenn du bereits beim Online Kongress kostenlos angemeldet bist!

Percht – In den Rauhnächten mit der Ge-Bär-Mutter verbinden

Schwangere bemalter Bauch

In den Rauhnächten – so heißt es in den alten alpenländischen Geschichten – geht die Percht um. Die alte Muttergöttin ist ja eine der lebendigsten Göttinnen Europas, deren Rituale in vielen Gegenden (wenn auch für viele nicht als bewusster „Göttinnen-Dienst) erhalten sind. Bei den traditionellen Perchtenläufen zeigt sich Frau Percht immer mit ihren beiden Seiten: Als weiße, strahlende helle, überirdisch schöne Göttin wie auch als dunkle, mystische, geheimnisvolle Alte. Sie dreht sich ununterbrochen, ganz wie es die zyklische Kraft der Natur gebietet. Dabei zeigt sie abwechselnd ihr wunderschönes, strahlenumkränztes Sonnengesicht oder das verhüllte, auch unheimlich wirkende, wilde Antlitz des tiefsten Dunkels.

Licht- und Schattenseiten gehören zum Leben 

Als uralte Göttin, die über die Zeit um die Wintersonnenwende gebietet, repräsentiert sie den bitterkalten, unbarmherzigen Winter, wo alles erfriert und stirbt. Gleichzeitig werden aber gerade jetzt, in den Rauhnächten die Tage wieder länger, das Licht ist zu Winterbeginn neu geboren, die Sonne nimmt wieder an Kraft zu. Percht steht damit immer gleichermaßen für Geburt und Tod, für hell und dunkel. Nichts davon ist besser, nicht schlechter. Frau Percht ist ganzheitlich, sie trägt die Aspekte des Lebens und des Sterbens in sich. Dieser Übergang von dunkelsten Dunkel zur Zeit der Wintersonnenwende in das Licht, wenn die Tage allmählich wieder heller werden, erinnert auch an die Übergänge, die unser Leben mit sich bringen. Allen voran der allererste Übergang, an dem wir aus dem dunklen, samtigen Mutterschoß hinaus an das „Licht der Welt“ gekommen sind.

 

Bärmutter Percht zieht ihre Kraft aus der Ge-Bär-Mutter

Vielerort wird die Percht daher auch Bär­mut­ter oder Ber­muada genannt. Dass hier nicht nur der Bär bzw. die Bärin, sondern vor allem auch die Ge-Bärmut­ter gemeint ist, liegt auf der Hand. Percht ist die Gebä­rende des stär­ker werden­den Lichts auch wenn alles ringsum noch in Dunkelheit und Kälte erstarrt und wie tot er­scheint. Sie soll auch in den Rauhnächten die Seelen der in diesem Jahr Verstorbenen einsammeln und mitnehmen, damit sie wieder in der großen Gebärmutter der Erdmutter ruhen können. Die Percht als Ge-Bär-Mutter soll aber auch die Kinder bringen. So wird die Wilde Jagd, die in ihrem Gefolge durch die Landen braust, auch als Symbol für Fruchtbarkeitsgeister angesehen. Denn im Gefolge der Percht reiten in den alten Mythen nämlich meist wil­de Hunde, aber auch Ziegen, Schweine und Hasen: Alles Tiere, die mit Fruchtbarkeit in Verbindung stehen. Und diese passen auch gut zu den am meisten vor­gebrachten Wünschen und Orakel-Fragen in diesen heiligen Näch­ten: Wie steht es mit der eigenen Frucht­bar­keit und jener von Vieh und Feldern? Diese hei­melig-kusche­ligen Näch­te bieten ja auch gu­te Vor­aus­setzung da­für, dass die alte Mut­ter­göt­tin, die jetzt um­geht, spätestens in 9 Mo­na­ten Kinder bringt …

Große Festnacht der Percht 

Die große Festnacht der Percht ist jene vom 5. auf den 6. Januar – die letzte der Rauhnächte, die im Volksglauben auch „Nacht der Wunder“ genannt wird. Jetzt verteilt sie ihre Gaben. Dieser Tag wurde früher Epiphanie = „Erscheinung“ genannt. Frauen feiern den Perchtentag, in dem sie sich treffen und mit den Wünschen für das kommende Jahr, die sie sich in den Rauhnächten erträumt haben, um das Perchtenfeuer tanzen und auch über dieses springen, um sich von der Percht Kraft für das Kommende holen. Bei diesem Sprung werden auch von unten die wichtigen weiblichen Organe so richtig befeuert. Ist das Feuer herunter gebrannt, können sich Frauen breitbeinig über die Glut stellen und die wunderbar wärmende Perchtenenergie, die Magie der „Bärmutter“ heilend in ihre Gebärmutter aufsteigen lassen. Frauen, die keine physische Gebärmutter mehr haben, können sich auf diese Weise mit der universellen Gebärmutter der Göttin verbinden und sie in ihren Körper als Kraftquelle holen.

Text: Andrea Dechant / artedea.net

 

Transformation – Kraft nutzen am 21. Dezember

Die Ankunft einer neuen Seele auf der Erde ist der größte Transformationsprozess – neben dem Sterbeprozess, wenn sich die Seele wieder vom Körper löst, den wir Menschen erleben können. Die ganze Schwangerschaft ist geprägt von Transformation: körperlich-geistig-seelische Veränderung. Es wächst nicht nur der Bauch, der weibliche Körper wird umgebaut, so dass er am Ende der Schwangerschaft bereit ist, sich unter der Geburt zu öffnen und die neue Seele in die Welt frei zu lassen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass eine Schwangere neun Monate Zeit hat, angeschoben durch den stattfindenden Prozess durch die Angst, Unsicherheit hindurch zu wachsen in ihre weibliche Kraft hinein. Geburt kann dann als Höhepunkt der Schwangerschaft und Beginn des neuen Lebens als hoch spirituelle Erfahrung erlebt werden, in dem die Gebärende zum Kanal für das neue Leben wird.

Wissen um die Kraft der Transformation ist altes Frauenwissen

Im alten Frauenwissen gehören solche Transformationsprozesse selbstverständlich dazu. Denn auch die Natur transformiert sich im Lauf der Jahreszeiten und Tag und Nacht Wechsel beständig. Fließen wir mit dieser Kraft, die sich auch in uns spiegelt, finden wir leichter Zugang und Vertrauen, um sich in den Flow des Lebens, die beständige Veränderung hinzugeben. Am 21. Dezember ist wieder so ein kraftvoller Tag: die Wintersonnwende steht an. Wintersonnenwende ist der Tag an dem das Licht aus der Dunkelheit des Lichts wieder geboren wird. Unsere Tag werden wieder länger und führen uns zur Schönheit des Frühlings und den wärmenden Sonnenstrahlen – dem Wachstum der Natur.

 

Fest der Wintersonnwende am 21. Dezember 

Es ist ein Fest von Ende und Anfang, ein Tag um loszulassen und das Neue zu begrüßen, ein Tag zu empfangen. Traditionell werden daher die Sonnwendfeste in allen Kulturen gefeiert. Dieser wunderbare Tag fällt dieses Jahr mit der Mayaenergie 10 Kame zusammen. Kame ist die Energie von Geburt und Tod, die Reinkarnation, die Ahnen.

In der Welt der Maya ist der Tod ein Teil des Lebens, er vervollständigt es. Er bringt positive Energie, die uns Frieden und Harmonie bringt und erlaubt unserem Geist uns zu regenerieren und ins Leben zurück zu kehren – mit einem Wort : Transformation.

Der 21.12. und auch die folgenden Tage laden uns ein, uns zurück zu ziehen in unsere innere Dunkelheit um zu schauen: Was habe ich gelernt, wem habe ich noch nicht vergeben, was kann ich noch loslassen, was wünsche ich mir für das neue Jahr? Die Wintersonnenwende ist eine wunderbare Zeit um unsere Absichten für das nächste Jahr zu formulieren und das hinter uns zu lassen, was uns nicht länger dient.

 

Zeit für Transformation am 21. Dezember

Wenn du diese unglaublich kraftvolle Energie nutzen möchtest, dann nimm am Transformationsseminar teil, welches Kristina Marita Rumpel, die Autorin von „FlowBirthing“ und „Die Kraft des Weiblichen“ gemeinsam mit Alicia Kusumitra und Konstantin Peterson veranstaltet.

Um 16.00 beginnt Konstantin mit dem Thema: „Realisiere dein Herzensprojekt. Starte einfach und vollende Großartig.“ Konstantin spricht darüber wie eine Geschäftsidee oder eine Passion eine solide Basis erreicht, wie man einen klaren Fokus gewinnt, um Projekte langfristig zu realisieren.

Um 18.00 Uhr folgt Kristina mit einem Webinar zur weiblichen Kraft, was sie ist, wie sie sich in unserem Leben zeigt und welche Bedeutung sie für das Venusjahr 2018 und die kommende Zeit hat.

und Alicia Kusumitra schließt den Abend um 20 Uhr mit einer Feuerzeremonie ab, in der wir uns gemeinsam mit der Kame-Energie und dem heiligen Feuer verbinden, transformieren und uns neu gebären – so dass wir kraftvoll und leicht das Neue begrüßen können.

 

Gehen wir gemeinsam durch die Transformation und begrüßen das Neue!

Mach mit beim FlowBirthing-Adventskalender und gewinne heute einen gratis Webinarplatz. Hier kannst du dich für das Transformations-Seminar anmelden und u.A. deine Ängste loslassen und in deine weibliche Kraft wachsen.

 

 

FlowBirthing-Mentorin werden – Start: 24. Januar

FlowBirthing steht für den Aufbruch in eine neue Geburtskultur mit der Kraft des Weiblichen im Mittelpunkt. Es ist keine neue Geburtsmethode, vielmehr ein uralter, das Selbst-Bewusstsein von Frauen stärkender Zugang zu den Vorgängen rund um Schwangerschaft und Geburt. Genau diese weibliche Perspektive wird im online Intensivprogramm „FlowBirthing-Mentorin werden“ vermittelt.

Es richtet sich an Frauen, die im Herzen für die neue Geburtskultur brennen und das weibliche Weisheitswissen zu den Schwangeren und in die Welt tragen wollen. Start: 24. Januar 2018. Mehr zum online Intensivprogramm „FlowBirhting-Mentorin werden“ im gratis Webinar am 23. Dezember 2017 um 10 Uhr (Aufzeichnung unter diesem Link).

Was ist eine FlowBirthing-Mentorin? 

FlowBirthing Mentorinnen sind Wegbereiterinnen einer neuen Weiblichkeit, die in die Geburtswelt und darüber hinaus im Leben der Frauen, Familien und Kinder positiv wirken. Geburt aus einer Welle der Freude in Anbindung an die weibliche Kraft sind ein Schlüssel in eine lebenswerte Zukunft. FlowBirthing-Mentorinnen bieten Hilfe zur Selbsthilfe und sprechen auf Augenhöhe mit den Schwangeren. Sie fördern die jeweils eigenen Kompetenzen und Stärken der Frauen, in dem sie ihr Herz und Ohr für die Bedürfnisse der Frauen öffnen. Sie betreiben im besten Sinne des Wortes „Seel-Sorge“ bei Mutter und Kind, damit die neue Seele geschützt geboren werden kann. Der Bedarf für intensive Begleitung und die weibliche Kraft stärkende Kurse/Workshops steigt und so wurde aus dem Impuls aus dem Netzwerk die Idee zur FlowBirthing-Mentorin geboren. „Oft und gern habe ich die Schwangeren bisher an das FlowBirthing Buch und Netzwerkportal verwiesen und immer glückliches und begeistertes Feedback erhalten. Leider stand immer auch die Frage im Raum, wo man solche Kurse zu flowbirthing besuchen kann“, so Sabrina, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und seit Herbst 2017 auch FlowBirthing-Mentorin der 1. Generation.  

 

Ist das online Intensivprogramm richtig für dich? 

Ja, wenn du dich persönlich und/oder beruflich engagieren willst:
* als Wegweiserin für Schwangere in der Ausrichtung von FlowBirthing
* als Pionierin und Gesicht der neuen Geburtskultur und Weiblichkeit
* als Beraterin der Frauen bei unerfüllten Kinderwunsch bis Geburt
* als Birth Coach, die für ganzheitliche Betrachtung des Lebens steht

egal ob zur persönlichen Weiterbildung, Arbeit in Beratungseinrichtungen,
Familienzentren, Geburtskliniken, Geburtshäusern, Hausgeburtshilfe, als Familienhebamme
oder selbständig in eigener Praxis mit oder ohne Vorkenntnisse.

 

Was macht das FlowBirthing-Mentorinnen-Programm so einmalig? 
In nur 7 Tagen vermittelt dir die Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel, die Philosophie von FlowBirthing, das uralte weibliche Weisheitswissen rund um die förderlichen Zusammenhängen von Schwangerschaft und Geburt verinnerlichen. Und das bequem von zu Hause aus und im Kreis von ganz wundervollen jungen Frauen. So entsteht eine ganz einzigartige Verbindung und Kraft. Sophie Münch drückt das so aus: „Liebe Kristina, danke für diese tiefe und intensive Zeit. Unser Frauenkreis und das Intensivprogramm wirken noch immer nach. Ich bin im Flow, meine Familie gleich mit mir und wir genießen es voll und ganz. Gerufen um was zu verändern! Ich freue mich unsere Weisheit den Frauen zu geben und über viele weitere Flowbirthing Mentorinnen. Auf in eine neue Geburtskultur!“

 

Gratis Info-Webinar

Intension des online Intensiv-Programms ist ein Verständnis von Zeugung, Schwangerschaft und Geburt als ein Prozess, der die körperliche, mentale, emotionale, seelische und spirituelle Ebene einbezieht. Die Inhalte werden so aufbereitet, dass sie als Grundlage für eine Begleitung von Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch verwendet werden können. Ein Start als FlowBirthing Mentorin unmittelbar nach dem Programm ist möglich und wird durch einen persönlichen Coaching-Tag und Aufnahme ins Mentorinnen-Netzwerk von FlowBirthing gefördert. Mehr dazu im gratis Info-Webinar: 13. Dezember 2017, 19 Uhr. Hier gehts zur Anmeldung!

 

Weibliche Werte – Die Geburt gibt Aufschluss

Weibliche Werte, was ist das? Ein Blick auf die Parameter, die eine natürliche Geburt fördern, geben Aufschluss darüber. Sie führen uns aus der Vita activa in die vita contemplativa – eine Seinsform, die sich ohne Druck und Vorgaben aus sich selbst heraus entfaltet. Alles, was es dazu braucht: Frieden, Liebe, Wertschätzung, Vertrauen, Mitgefühl, Präsenz, Intimität, Ruhe, Intuition, Öffnung, Hingabe, Wunder, Verbindung auf allen Ebenen und mit allem, was war, ist und sein wird. Liebe ist ein Lebenskunst, die wir lernen können, wenn wir dem Weiblichen wieder Raum schenken in uns, unter der Geburt und in der Welt.

 

Gelebte weibliche Werte unter der Geburt

Obwohl die Parameter einer ungestörten Geburt alle Experten kennen und sie sich auch intuitiv erschließen, werden sie im routinemäßigen Betrieb kaum gefördert. Wenn aber noch nicht einmal unter der Geburt, einem rein weiblichen Bereich weibliche Werte gelebt werden, ja wo denn dann? Die weibliche Kraft ist systematisch an den Rand gedrängt worden bzw. wird sie seit ca. 5.000 Jahren – so lange dauert das Patriarchat – unterdrückt. Mit all den Folgen für das Leben.

Lebensbejahende Welt

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir an dem Punkt, wo wir uns eingestehen müssen, dass ein weiterso nicht geht. Die Menschheit steht kurz dafür sich selbst auszulöschen mit all den lebensverachtenden Praktiken, die es weltweit gibt. Wir leben in einer Welt der Gewalt, des Krieges, der Ausbeutung, der Unterdrückung, der Einseitigkeit – kurz die Welt ist aus den Fugen. Sie ist in Schieflage aufgrund der für das (Zusammen-)Leben so essentiellen fehlenden weiblichen Werte. Wie anders wäre unsere Welt, wenn die Kinder ohne Trauma, Angst und Schmerzen wieder in Vertrauen und Hingabe an das Leben geboren werden würden?

Weibliche Werte Konferenz

Weibliche Werte ist das zentrale Thema unserer Zeit und zukunftsweisend. Mit mehr weiblichen Werten und Energien können wir die Welt wieder in eine Balance bringen. Dies ist das erklärte Ziel der Maria-Magdalena-Vereinigung, die die weibliche Werte online-Konferenz vom 28. November bis 12. Dezember veranstaltet. Am 29. November ist das Interview von FlowBirthing Autorin Kristina Marita Rumpel zu hören. bieten wir eine Online-Konferenz an. Es ist höchste Zeit – laßt uns gemeinsam die Zukunft weiblicher gestalten!

Karin Becker sagt dazu: „Liebe Kristina, habe gerade das Interview angehört. Du bist wunder-voll. Du hast wirklich alles superklar erklärt. Herzlichen Dank dafür. Mögen das Interview viele Menschen anhören und Deine Bücher lesen – wie Magdalena sagte: Es ist ein Muss. Nicht nur die Augen, sondern auch die Herzen werden sich weit öffnen.“

Anmeldung gratis jederzeit möglich!

Welle statt Wehe – warum es ein neues Wort braucht

Mit Worten schaffen wir Realitäten. Es ist also nicht egal, welche Worte wir verwenden – auch und ganz besonders im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt sind die Worte wohl zu wählen. Viele Worte kommen aus dem medizinischen Kontext und sind wenig geeignet, die Vorfreude und das Wunder der Geburt zum Ausdruck zu bringen. Das gilt in ganz besonderer Weise für das Wort Wehe. Dieses Wort stammt aus einem historischen Kontext, der Frauen schwächen sollte. Erfahre hier, warum du das Wort nicht mehr verwenden solltest.

Das Wort Wehe ist belastet und belastet dich

Wehe ist ein Wort aus dem Mittelalter. Es kam in die Welt als Rufmord für Hebammen, die mit einem Berufsverbot belegt waren, weil sie nicht nur Frauen unter der Geburt bestanden, sondern eben auch weise Frauen und vor allem Priesterinnen des alten Mutterglaubens waren. Ihr Macht sollte gebrochen werden um den Weg frei zu machen für den neuen Glauben an Gott den Vater. So wurden die Hebammen kurzer Hand als Wehemütter bezeichnet, die, wenn sie ins Haus kommen, den Schmerz und das Klagen ins Haus bringen.

Das Wort Wehe verdeckt die wahre Dimension der Geburtsarbeit

Um das Wort Wehe salonfähig zu machen, wurde kurzer Hand das ursprüngliche Wort neu interpretiert. Das Ausgangswort etzev wird in der Bibel nur im Kontext von Geburt mit dem Wort Wehe, welches den Schmerz voreinstellt in unserer assoziativen Wahrnehmung, übersetzt. In jedem anderen Zusammenhang heißt das Wort schlicht Arbeit verrichten. In den Wehen liegen heißt also nichts anderes als die Arbeit einer Frau verrichten. Es ist die Arbeit des Lebens schlechthin. Das englische Wort labour für Arbeit und Wehe spiegelt das wieder. Eine Arbeit tun hat erst einmal nichts mit Schmerzen zu tun. Sie kann leicht, anstrengend, freudig, herausfordernd sein, je nachdem wie wir an die Arbeit heran gehen. Das Wort Wehe zu streichen aus unseren Gedanken  und Wortschatz macht uns also frei, die Geburtserfahrung so zu erleben, wie sie für uns gedacht ist. Ohne den voreingestellten Schmerz durch das Wort Wehe wird der Blick frei dafür, dass jede Geburt das Potential einer ekstatischen, kraftvollen, spirituellen, inspirierenden Erfahrung in sich trägt.

Welle statt Wehe gibt einen Kraftschub 

Im Grunde geht es in der Vorbereitung auf die Geburtsarbeit darum, ein Worte zu finden, das dem Wunder der Geburt nahe und die stattfindenden Prozesse so beschreibt, das es dich weit und frei macht und in deine Kraft führt und eben nicht beängstigt. Ein wundervolles Wort, ist das Wort Welle steht Wehe. Es weckt in uns Bilder, die das beschreiben, was sich auch körperlich abspielt: eine Welle kommt, eine Welle baut sich auf, eine Welle zieht sich zurück. Es ist also kein Dauerschmerz, sondern ein kommen und gehen in dem für dich und dein Kind einzigartigen Geburtsrhythmus. Es verbindet dich mit der weiblichen Quelle aus der einst alles Leben hervorgegangen ist und bringt dich in Verbindung mit dem Element Wasser, das für Leben, für Emotionen, für weiche Kraft steht. Das Wort Welle bringt dich in den Flow. Lerne also die Welle zu reiten und erfahre den Kraftschub, den jede Welle für dich bereit hält und dich deinem Kind leichter, freudvoller, kraftvoller näher bringt so wie dich eine Welle mühelos an den Strand spült, wenn du dich ihr nicht entgegenstellst aus Angst oder Unwissenheit, vielmehr beherzt hinein springst und dich vertrauensvoll treiben lässt.

Wehe im Sinne von Wehen – warum nicht?! 

Denkbar wäre auch eine Neu-Interpretation des Wortes Wehe als einen Lufthauch, der die Blätter mühelos empor und auch dich luftig leicht durch den Geburtsprozess weht. Das mag eine schöne Metapher sein, sie ist nur weniger kraftvoll als das Wort Welle. Denn das Wort im Sinne von Wehe ist dem Element der Luft, als dem Bereich des Geistes und Verstandes zugeordnet. Das ist insofern problematisch, da Geburt ja bekanntlich ein körperlich-spiritueller Prozess ist, der eben nicht im Kopf, sondern im Körper und aus den Tiefen des Seins heraus stattfindet. Die Urkraft die sich während der Geburt zeigt, ist die weibliche Schöpfungskraft, die in allem fließt, was ist. Je klarer wir uns auch verbal anbinden an die weibliche Kraft, desto leichter werden uns auch die Kräfte dahinter zugänglich.

Mein Wunsch ist es: dass wir soweit kommen uns einfach in die Welle der Geburt geben zu können, vertrauensvoll den Flow in uns fließen zu lassen ohne Worte für das Wunder finden zu müssen. Einfach die wundervollste Arbeit der Welt vollbringen: als Mittlerin zwischen Himmel und Erde Leben zu schenken. So wurden Gebärende einst gesehen und wer in diese Haltung findet, findet Segen und Schutz der All-Mutter für die göttliche Aufgabe des Lebens schenken.

Weltstillwoche – die Bedeutung von Bindung verkünden

Stehend Gebären

Still und leise ging die Weltstillwoche vorbei. Ein so wichtiges Thema möchten wir aber nicht unkommentiert lassen. Wir wollen laut die Bedeutung von Bindung verkünden. Stillen fördert die Mutter-Kind-Bindung, die ein Leben lang trägt. Stillen ist ein Thema von größter Bedeutung und verdient öffentliche Würdigung. Geben wir dem Weiblichsein – zudem stillen nun mal gehört – wieder Raum. So entfalten sich auf natürliche Weise die lebensförderlichen Qualitäten, die wir für eine lebenswerte Zukunft so dringend benötigen. Allen voran „Bindung und Verbundensein“.

Verdrehte Beziehung zum Bedürfnis des materiell Versorgtsein 

Verbindung ist das Heilmittel für Spaltung, Trennung, Hass, Angst und Gier. Der Dämon des Geldes, der Mammon war ursprünglich das Wort für den unerschöpflichen Milchfluss der Mutter und Wort also für das bedingungslos Versorgtsein. Ob wohl der Neid, die Gier und der Kampf um die besten Plätze zugenommen hat, in dem Maße wie das Stillen den Frauen erschwert wurde? Zumindest erklärt es, warum einige superreiche Männer so auf künstliche Brüste stehen, oder? 

Stillen ist jedenfalls unbestritten aktive Bindungsarbeit, die unbedingten Augenkontakt braucht von Mutter und Kind. Hinwendung, Augen auf machen ist überhaupt das Schlüsselwort auf dem Weg in ein Leben in Bindung.

Vier Schwellen der Bindungsintensität: 

  1. Vor der Zeugung. Bereits jetzt beginnt die Bindung, wenn sich die Frau mit ihrer Gebärmutter verbindet, um Empfängnis zu stärken. Verbunden mit dem weiblichen Kraftzentrum, dem heiligen Ort des Lebens erhält sie Verbindung zur Kinderseele und die Empfängnis geschieht.
  2. In der Schwangerschaft: In dieser kann die Seelenkommunikation weiter fortgeführt werden. Es ist die innere Bindung zur Mutter in dieser sensiblen Zeit, die das spätere Leben prägen und den Blick aufs Leben voreinstellen. Ein Baby, das im Mutterleib verbunden war mit seiner Mutter und gesehen wurde in seiner Ganzheit und nicht nur als sich entwickelnder Embryo, der darf auf ein Leben in Verbindung zu sich selbst und der Welt vertrauen.
  3. Unter der Geburt: Durch die Anbindung der Mutter an die weibliche Kraft bindet sich das Vertrauen an den neuen Erdenmenschen. Fühlt sich die Mutter beschützt und so bei sich, dass sie sich vertrauensvoll den Wellen der Geburt hingeben kann, führt dies zum Urvertrauen des Kindes.
  4. Nach der Geburt: Das Stillen festigt die geistig-seelische Bindung nun auf körperlicher Ebene und ist eine Brücke der Verbundenheit ins Leben.

Darum liebe Mütter, lasst euch von niemanden vorschreiben, wann, wo, wie lange ihr stillt. Es ist ein Beitrag zum Weltfrieden durch in Liebe zum Leben verbundene Kinder wie ihn eben nur Mütter leisten können. Und gerade weil der Ansatz so schlicht scheint, ist er so wirkungsvoll. Lasst mit der Muttermilch auch die Liebe zu eurem Kind fließen und werde euch eurer Bedeutung und der des Stillens bewusst.

Frauen gebären Kinder und mit wachsendem Bewusstsein und Klarheit über ihre Bedeutung für das Leben, werden sie auch den Frieden in die Welt gebären.

Lebensrucksack – was packst du ein?

Nimm die Geburt wie ein Abenteuer, so heißt es in der FlowBirthing-Lebensmusik. Und tatsächlich gleicht die Geburtserfahrung einer Abenteuerreise. Wir sind voller Vorfreude und Aufregung auf die Erlebnisse, die auf uns warten, machen uns vorher viele Gedanken und können uns doch keine Vorstellung machen, was auf uns zu kommt. Das macht uns Angst und wir fragen uns, ob wir der Erfahrung gewachsen sind oder was das Leben an Überraschungen für uns bereit hält. Doch packen wir den Lebensrucksack, so dass wir gut versorgt sind auf der Geburtsreise?

Was nimmst du mit auf die Reise?

Im Unterschied zu einer echten Reise machen wir uns meinst allerdings wenig Gedanken, was wir auf die Reise mitnehmen. Gemeint ist hier nicht der Krankenhauskoffer, den es zu packen gilt. Nein, dir Frage zielt darauf ab, welche Dinge du in deinen „Lebensrucksack“ mit nimmst, denn du gehst auf eine Reise des Lebens, die dich unterstützen und stärken.

Lebensrucksack

Es gibt tatsächlich so etwas wie den Lebensrucksack, den wir alle mit uns herum tragen. Darin sind die Erfahrungen, Talente und das, was uns unsere Eltern mit auf die Lebensreise gegeben haben. Aber ist der Lebensrucksack auch gut gefüllt für die Geburtsreise? Vieles deutet darauf hin, dass dies nicht mehr einfach so ist, weil wir vom natürlichen Leben immer mehr abgeschnitten sind und wir vor allem auch seit Jahrtausenden in einer männlich dominierten Welt leben, in der die positive Geburtserfahrung, das weibliche Weisheitswissen, das selbstverständlich von Mutter zu Tochter weitergegeben wird, um aus eigener Kraft heraus sicher und leicht gebären zu können, an den Rand gedrängt wurde bzw. auch durch die kulturellen Überformungen von Weiblichkeit und Geburt etwa durch das Konstrukt der Erbsünde mit der Folge, dass Frauen unter Schmerzen gebären sollen als Buße, in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Aufbruch im 21. Jahrhundert

Dies muss aber nicht so bleiben. Wir Frauen haben es immer noch in der Hand, wie wir gebären wollen. Und wenn wir uns wieder eine natürliche, kraftvolle, leichte, freudige Geburt wünschen, dann gilt es den Lebensrucksack neu zu packen. Dies ist eine mentale Aufgabe, die den Willen erfordert, das allgemein akzeptierte Denken zu hinterfragen und bei sich selbst genau hinzuschauen, um sich wieder auf die innere Stimme verlassen zu können.

Lebensrucksack neu packen für kraftvolle Geburten 

Du willst deinen Lebensrucksack neu packen, um bestens vorbereitet zu sein auf das Abenteuer der Geburtsreise? Dann gehe folgendermaßen vor:

Schritt 1: Mache dir bewusst, dass du einen Rucksack aufhast, der gefüllt sein kann mit Dingen, die dich beschweren oder für eine kraftvolle Geburt nicht förderlich sind. Ein Blick in die Geschichte oder auch in deine Familiengeschichte, z.B. deine Geburt war selbst traumatisch, öffnen dir die Augen für die Zusammenhänge.

Schritt 2:  Finde den Mut den Rucksack aufzumachen und hineinzuschauen. Habe keine Angst, die Steine im Rucksack können dich nicht anspringen und zeigen sich nur, wenn du danach suchst. Steine sind meist kulturelle Glaubenssätze oder Meinungen anderer über die Geburtserfahrung.

Schritt 3: Schau dir die Steine nach einander an. Frage dich jedesmal: Ist das etwas, was mich stärkt, mich beflügelt, mich vorwärtsbringt auf dem Weg hin zu meinem Kind oder mich beschwert, blockiert, mir Angst macht und mich versucht klein zu halten. Sortiere aus, bis nur noch Dinge da sind, die zu dir und deinem Weg passen.

Schritt 4: Packe dann den Rucksack neu mit Dingen, die dir für die Geburtsreise Kraft geben. Gemeint ist der geistig, seelische, spirituelle Proviant, der dich in die Lage versetzt, dich als vollmächtige Frau zu sehen, die ihr Kind aus sich heraus gebären kann. Jede Frau packt anders, denn sie legt individuell andere Schwerpunkt.

Schritt 5: Setze den Lebensrucksack wieder auf in dem Gefühl, dass du jetzt bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet bist. Trete die Reise jetzt mit leichtem Gepäck an.

Wichtig: Setz dich selbst dabei nicht unter Druck. Du musst den Rucksack beim ersten Mal nicht komplett ausräumen und es ist – gerade wenn du große und schwere Steine etwa durch eine tiefe Verletzung deiner Weiblichkeit erfahren hast – nicht empfehlenswert, den Rucksack mit Gewalt zu leeren. Geh auch hier in die Selbst-Verantwortung und entscheide selbst, wie tief du in den Rucksack schauen willst.

Hol dir ggf. professionelle Hilfe, um z.B. besonders hartnäckige Glaubenssätze oder tiefsitzende Ängste zu lösen. Im FlowBirthing-Netzwerk findest du Angebote, die dich auf deinem Weg begleiten und stärken.

 

Selbst-Verantwortung: Ermächtige dich selbst

Schwanger zu sein und zu gebären, ist wie das Überqueren einer schmalen Brücke. Menschen können uns zur Brücke begleiten und uns auf der anderen Seite erwarten. Aber überqueren müssen wir die Brücke allein. Was sagt uns dieses afrikanische Sprichwort? Es weist uns den Weg in die Selbst-Verantwortung.

Vertrauen in den weiblichen Körper aufbauen 

Du allein, gemeinsam mit deinem Kind im Bauch weißt, wie die Geburt sicher und freudvoll verlaufen kann. Es ist die Weisheit deines Körpers, die dich durch die Geburtswellen führt. Deine Aufgabe ist es, die Weichen so zu stellen, dass dein Körper seine Arbeit ungestört tun kann. Selbst-Verantwortung heißt also, Vertrauen in den weiblichen Körper und ins Leben aufzubauen.

Raus aus der „Schuld-Falle“ 

Im ersten Moment mag dich die Vorstellung, selbst verantwortlich zu sein für den Geburtsverlauf, vielleicht erschrecken. Wenn es nicht so gut läuft, dann bin ich ja schuld, magst du dir sagen. Diese Interpretation entsteht aus einem negativen Denken heraus, das dem Scheitern, dem Nicht-gut-Laufen mehr Raum einräumt als dem Bild einer wunderschön verlaufenden Geburt mit dir als Gestalterin. Wir sind in einer Kultur des Leidens und der Vorstellung aufgewachsen, dass es immer einen Schuldigen geben muss. Meist suchen wir daher die Schuld bei uns und verknüpfen Verantwortung sofort mit Schuld, wenn es schief läuft. Lass den Staub der Jahrhunderte und Schuld-Falle, die bis zur Erbsünde zurückreicht, hinter dir und trau dich noch einmal neu hinzuschauen: Wenn du allein verantwortlich bist für die Geburt, dann hast du es auch in der Hand, deine Vision einer kraftvollen, natürlichen Geburt zu realisieren. Du kommst aus der Opferrolle – die Umstände haben dazu geführt – raus in deine Selbstmächtigkeit.

Selbstermächtigung

Wenn du also die Last der Selbst-Verantwortung von deinen Schultern haben willst, und darin eine Chance für dich und dein Kind sehen willst, dann mach dich auf den Weg der Selbstermächtigung. Das meint nichts anderes als die Zeit der Schwangerschaft zu nutzen, um an deinem Selbst-Bewusstsein, deinem Vertrauen, deiner Wertschätzung für deinen Körper, deinen mentalen Einstellungen und Glaubenssätzen über die Geburt zu arbeiten und dich Tag für Tag mehr auf die Geburtserfahrung und dein Kind zu freuen.

Bereite dich bewusst und ganzheitlich auf die Geburt vor, so lebst du deine Selbst-Verantwortung positiv und wirst zur Schöpferin der Geburt deines Kindes. Dieser Weg führt geradewegs in die weibliche Kraft. Du bist deiner Selbst mächtig geworden und frei. 

 

Gebärmutter-Frieden: Weinende Bäuche

Frauen und ihre Bäuche – oftmals eine heikle Beziehung. Die meisten Frauen sind mit ihrem Bauch unzufrieden und allein an ihn zu denken, macht sie unglücklich. Sie drücken diese Gefühle weg und verlieren nach und nach die Verbindung zu ihren Bäuchen. Die Schuldgefühle verstärken sich noch, wenn der Bauch einfach nicht schwanger wird. Was nun?! Gefangen in einer Hass-Liebe zum Bauch alias zur Gebärmutter erschwert die Empfängnisbereitschaft.

Weinende Bäuche

Wenden sich Frauen ihrem Bauch wieder bewusst zu, streicheln ihn liebevoll und nehmen ihn als das wahr was er ist: der Schutzraum für die Gebärmutter, die wiederum der Raum sein wird, in dem das Baby beschützt und behütet heranwachsen kann, so sind viele Frauen von ihren Emotionen überrascht. Trauer, Angst und auch Wut zeigen sich jetzt und dürfen gehen, wenn wir sie Dasein und Zulassen. Keine Angst vor dieser Bewusstwerdung: wenn du siehst und fühlst, wie du bisher mit deinem Bauch und dir umgegangen bist, dann kannst du es jetzt ändern. Wie geht das?

Gebärmutter-Frieden schließen 

Nimm deinen Bauch und deine Gebärmutter an als das was sie ist: deine Freundin und Partnerin auf dem Weg hin zu deinem Kind. Sie tut alles, was in ihrer Macht steht, um dein Kind sicher und gesund in die Welt zu bringen. Verbiete du ihr nicht ihre Arbeit, in dem du sie ignorierst, bekämpfst, unterdrückst oder die Bedeutung ihrer Existenz leugnest. So schneidest du dich von deiner Mitte und deinem Kraftzentrum ab. Schließe Frieden mit. Bitte um Verzeihung und ehre und achte von nun an deinen Bauch!

Liebevoll mit dem Bauch umgehen 

Schenke deinem Bauch die Aufmerksamkeit und Liebe, die er verdient. Er leistet täglich viel für dich – und wir ein wahres Wunder vollbringen in den Monaten der Schwangerschaft und Stunden der Geburt. Wenn es dir gelingt dankbar für deinen Bauch zu werden, ihn liebevoll zu streicheln und tief in ihn hineinzufühlen, dann kommst du in deine weibliche Kraft und darfst den heiligen Raum der Weiblichkeit, die Gebärmutter – das Tor zum Leben – erfahren. Der Weg dorthin mag mit Schmerzen verbunden sein, der Lohn ist unbeschreiblich: du darfst das Geschenk deiner Weiblichkeit erfahren.

Wenn du wissen möchtest, wie all der Schmerz in deine Gebärmutter gekommen ist und warum dies ein kollektives Trauma des Weiblichen ist und wenn du mehr Bewusstheit über deinen weiblichen Körper und weibliche Kraft erlangen willst, dann lies das Buch „Die Kraft des Weiblichen“ von Kristina Marita Rumpel. Es verspricht viele AHA-Erlebnisse und eine ganz neue Sichtweise auf das Thema Weiblichkeit. 

Hier gehts zum Buch!

FlowBirthing und die Frage: Wie willst du gebären?

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung
Ein Feedback zum FlowBirthing Buch sei an dieser Stelle weitergegeben. Es räumt auf mit dem Vorurteil, FlowBirthing sei esoterisch. 

 

Feedback zum FlowBirthing Buch von Sophia B.:
„Ihr Buch habe ich verschlungen während meiner Schwangerschaft. Ihr Ansatz, das Urvertrauen in die Weiblichkeit und Schwangerschaft zu stärken ist gerade in heutiger Zeit wichtig, da es doch so häufig untergeht. Gleichzeitig schreiben Sie bodenständig und nicht „esoterisch“ – das hat mir super gefallen.“

 

Was ist FlowBirthing eigentlich? 
FlowBirthing ist ganzheitlich, naturverbunden, spirituell und entwickelt seine Kraft aus der Anbindung an die weibliche Schöpfungskraft, die bei jeder Schwangerschaft und Geburt durch die Frau fließt. Das ist nicht esoterisch, vielmehr ein Geheimnis, das seit Urzeiten von Frau zu Frau weitergeben wird. Diese Zusammenhänge wurden geleugnet, da es einst lebensgefährlich war, es auszusprechen.

 

Für kraftvolle Geburten: Altes weibliches Wissen neu belebt im 21. Jahrhundert
Im 21. Jahrhundert kann die innere Kraftquelle der Frau endlich wieder laut ausgesprochen werden und das alte Wissen zum Wohle der Mütter und Kinder in die Welt getragen werden. Ja, wir dürfen uns wieder zur weiblichen Kraft und zu leichten, schönen, ekstatischen Geburten bekennen aus denen die Gebärende als Frau und Mutter gestärkt hervorgeht.

 

FlowBirthing öffnet Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte 
Die Zeiten sind vorbei, in denen Schwangerschaft und Geburt als Strafe und Pein erlebt werden musste, da Geburt aufgrund der Erbsünde mit Schmerz und Todesangst belegt wurde und sich unheilvoll ins kollektive Unterbewusstsein von Frauen eingegraben hat. FlowBirthing öffnet den Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte, in denen die Gebärfähigkeit von Frauen als Auszeichnung des Weiblichen und Geburt als Fest des Lebens verstanden und zum Wohle aller erlebt werden kann. Denn so wie wir gebären, so leben wir.

 

Wie willst du gebären? 
Jede Schwangere hat heute die Wahl: Wie willst du gebären? Soll dein Kind in Liebe, Freude und Vertrauen oder in Gefühlen von Ohnmacht und Angst geboren werden? Willst du durch die Geburt zum Opfer oder zur selbstmächtigen Schöpferin werden? Willst du eine Zukunft gebären, die auf Angst, Leid und Schmerzen gründet oder auf Liebe, Verbundenheit und Hingabe an das Leben.

 

Ein paar kurze Gedanken zum Muttertag

FlowBirthing_Logo

Zum Muttertag möchte ich die Gedanken von Valentina Tereshkova, der ersten Frau im Weltall mit allen Müttern und Frauen teilen. 1963 hatte sie das Glück mit 26 Jahren einen Blick von oben auf unseren Planeten, auf Mutter Erde, werfen zu können. Sie schwärmte: „Es ist einfach unvorstellbar wie schön der Blick von oben ist. Jeder, der die Erde aus dem Weltall sieht, sei es auch nur einmal, kann nicht umhin von einem Gefühl der Ehrfurcht und Liebe zu diesem Planeten, der unsere Heimat ist, ergriffen zu sein.“ In drei Tagen umkreiste sie die Erde 48 Mal, d.h. sie sah den Sonnenaufgang alle eineinhalb Stunden. Die Erde war umgeben von einem glänzenden Licht, das durch alle Spektralfarben wechselte . Sie sagte: „Es war atemberaubend schön wie aus einem Märchen entsprungen. Die Freude, die ich beim Anblick der Erde empfand, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Erde war blau und viel schöner als jeder andere Planet. Jeder Kontinent, jeder Ozean hatte seine einzigartige Schönheit.“

Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die ihren Mann mit nur 17 Jahren im Krieg verloren hatte, war sie eng mit ihrer Mutter verbunden. So dachte sie auch im Weltall, als sie um die Erde kreiste an ihre Mutter – dachte an alle Mütter auf der Erde. Die Erde war von Leben nur so überzogen. Egal wohin sie schaute und was sie bestaunte, Berge, Wälder und Ozeane – überall Leben. Alle Vögel, Insekten, Landtiere und Fische und alle Menschen auf dem Planeten hatten ja auch Mütter. Sie erkannte, dass jedes einzelne Lebewesen auf der Erde eine Mutter hatte, die die Anstrengung der Geburt auf sich nahm, um neues Leben auf die Welt zu bringen. All dieses neue Leben, diese Kinder waren geliebt und mit dem Segen der Erde geboren. Ohne Mütter, wäre keiner von uns hier. Das Leben geht von Mutter zu Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind – wenn auch nur ein einziges Glied in dieser Kette des Lebens in den Milliarden von Jahren, seit dem das Leben auf diesem Planeten existiert, unterbrochen worden wäre, wären wir heute nicht hier.
Valentina dachte über die unendliche Zahl von Müttern nach – Mütter, die sich nichts mehr wünschten, als dass wir, ihre Kinder ein gutes Leben leben können. In ihr verbreitete sich das Gefühl, dass die ganze Erde vom Klang der Gebete dieser Mütter angefüllt war. Mit Blick aus dem Weltall auf die Erde dachte sie: „Es gibt so viele Arten von Müttern auf unserem Planeten, und doch ist meine die Beste. Ich will mich von nun an dafür einsetzen, dass es keine weiteren Kriegswitwen wie meine Mutter und keine weiteren Kinder wie mich, die ihre eigenen Väter nicht einmal kannten, geben wird.“

Wieder auf der Erde wurde Valentina nicht müde zu betonen: „Sobald man einmal im Weltraum gewesen war, vergisst man nie mehr wie klein und zerbrechlich die Erde ist. Die Erde, der kleine blaue glänzende Planet. Wir dürfen nicht zulassen, dass ihre Schönheit von der schwarzen Asche eines (Atom-)Krieges verschüttet wird. Alle Frauen diese Welt sollten sich die Hände reichen und Hand in Hand in Schwesternschaft vereint Frieden in dieser Welt durchsetzen. Wir alle sitzen in einem Raumschiff genannt Erde.“ Unser aller Schicksal ist miteinander verbunden.

Dies sind Gedanken wie sie nur eine Tochter, Schwester, Mutter, Geliebte haben kann. Und wir können Valentina für ihren klaren Blick und ihre Botschaft nur dankbar sein. Es mehren sich die Zeichen, dass im 21. Jahrhundert das Zeitalter der Frauen von Neuem beginnt und damit auch die Achtung vor dem Leben und Mutter Erde auf die Welt zurückkehrt. Wir Frauen und Mütter von heute sind aufgerufen, die Worte der ersten Frau im Weltall in uns wirken zu lassen und die tausende von Jahren lang verhallten Gebete der Mütter nach Frieden endlich in unseren Herzen ankommen zu lassen.
In dir als Mutter und Frau liegt die Kraft und Macht und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft!
Sei dir deines Wertes und Beitrages bewusst, lass alle Klischees und falschen Versprechungen hinter dir und folge deiner inneren Stimme. Zelebriere heute deine Weiblichkeit und genieße den Tag und dein Leben!

Herzlichst, Kristina Rumpel

Zitate und Textpassagen übernommen aus dem Englischen von der Homepage des Buddhistischen Forums für Frieden, Kultur und Erziehung
http://www.sgiquarterly.org/global2000Jan-1.html

Die verborgenen Kräfte in der Walpurgisnacht

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai sollen verborgene Kräfte und Schätze auffindbar sein. Für uns Frauen heißt das, dass wir in Kontakt mit unser inneren weiblichen Kraft kommen können. Welche das sein können, zeigt uns der Kult um die Walburgen an der Walpurgisnacht!

Welche Frau erfahren will, wie Frauen heute in ihre weibliche Kraft kommen können, die melde sich zum kostenlosen Online-Kongress „Womb Power“ an. Mehr …

Walburg-Kult
Der Walburg-Kult, vor allem jener vom 30. April auf den 1. Mai („Walpurgisnacht“) ist seit jeher tief verwurzelt im Jahreskreis. Im Volksglauben ist von dieser Nacht noch überliefert, dass unterirdische Schätze hochsteigen und glühen sollen. Aus den Brunnen soll Wein statt Wasser fließen, Weidenzweige werden zu Wünschelruten. Der Name kommt von Walburg, das ist die Göttin des blühenden Monats Mai.

Walburgen sind Seherinnen und Weise Frauen
Im Volksmund wurden früher Seherinnen, also weise Frauen, die Dinge und Umstände aus einer anderen Perspektive wahrnahmen (wie etwa Krankheitsbilder — und damit auch die Fähigkeit Heilung oder Schmerzlinderung) auch Walburgen genannt. Da Walburg bzw. der Heiligen Walpurga große (hell-)seherische Kräfte zugeschrieben wurde, sollen sich in dieser Nacht auch die Türen zur Anderswelt öffnen. Die Schleier zwischen den Welten werden dünn und Wesen bzw. Gefühle, Gedanken, Informationen oder auch Antworten auf lang gestellte Fragen können zwischen den Welten wandeln.

Die Nacht der Inspiriation und Empfängnis
Fliegende Hexen hat man jedoch weder damals noch heute gesehen. Allerdings gibt es Frauen, die speziell zu diesen heiligen Zeiten der alten Urgöttinnen besonders hellsichtig werden, deren Gedanken Flügel bekommen, die leichten Herzens und frohen Mutes in den Frühling hineintanzen bzw. die mit ihren Besen — magischen Instrumenten gleich — alte Energie aus dem Haus und aus ihren Sinnen fegen, um neue Inspirationen zu bekommen.

Andrea Dechant
www.artedea.net

Die Bedeutung des Wortes Karneval

Kristina Rumpel

Kar-ne-Val ist die Zeit in der das Leben in das Fleisch zurückkommt. Nach der langen Winter- und Ruhepause kommen die Lebenssäfte wieder in Wallung. Es ist eine Zeit der alten vorchristlichen Zeit, in der die Frauen ihre Magie und Körperlichkeit ausleben durften. Nicht umsonst beginnt der Karneval mit einem Altweiberfasching und ist in den katholischen Hochburgen am stärksten vertreten.
Die Kraft des Weiblichen Cover

Karneval als Erinnerung der alten Muttergesellschaften
Kirsten Armbruster, Naturwissenschaftlerin und Patriarchatskritikerin schreibt: „Alte Weiber waren einst weise Frauen, sie waren die Großmütter der matrifokalen steinzeitlichen Müttersippen und standen naturgemäß in besonderem Kontakt mit der Großen Mutter, der Göttlichen Mutter. Und diese Großen Mütter kannten natürlich die eigentliche Bedeutung des Karnevals im Jahreskreis der göttlichen Mutter und sie wussten auch, dass der patriarchatsmissbrauchte Phallus nur das Ziel hatte, die einst freie Sexualität der Frau, die biologisch verankerte female choice zu beherrschen. Der Altweiberkarneval, den das Patriarchat bis heute für unsinnig erklärt, hat in der Tat Reste der Zeit der Wildbeuterinnen erhalten, in der die Frau frei den Zeitpunkt und den Partner des Liebesaktes bestimmte.“

Angst der Mächtigen vor freier weiblicher Sexualität
Welche große Angst unter den Mächtigen dieser Welt noch immer vor einer frei und selbstbestimmt gelebten weiblichen Sexualität herrschst, lässt sich auch drastisch an der grausamen Praxis der Genitalverstümmelung erkennen. Aber auch andere Form der Beschneidung weiblicher Lust durch Stigmatisierung, Rufmord oder Verhüllung sind Relikte einer Zeit, in der die Männer sich als Herrscher über die Welt aufschwangen und dafür die weibliche Kraft unterdrücken mussten.

Lebensverachtende Praktiken in praktiziertes Ja zum Leben wandeln
Damit diese Zeiten endlich vorbei sind und wir die lebensverachtenden Praktiken weltweit in ein praktiziertes Ja zum Leben wandeln können, lege ich jeder Frau das Buch „Die Kraft des Weiblichen – Der Schlüssel für Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt“ ans Herz. Es klärt auf, stellt Zusammenhänge her, befreit vom Ballast der Jahrhunderte und macht den Weg in eine lebenswerte Zukunft frei. Es wirkt befreiend, revolutionär und ist visionär.

Buchverlosung:
Die ersten drei Kommentare unter diesen Beitrag erhalten ein Buch geschenkt.
Das Buch ist November 2016 im Mankau Verlag erschienen und für 15,95 € zu kaufen.

Hier ein Kommentar einer Leserin: „Archaisch und hochaktuell zugleich. Das Buch eröffnet einem eine ganz neue Sichtweise auf sich selbst, auf Andere und auf alle Vorgänge und Geschehnisse in unserer Welt von Anbeginn bis in die Gegenwart. Nachhaltigkeit erstreckt sich jetzt nicht mehr nur auf materieller sondern auch auf energetischer Ebene. Es ist sehr flüssig geschrieben und extrem fesselnd. Man will sofort wissen, was man selbst tun kann um die Kraft der Weiblichkeit in sich und in unserer Welt wieder zu stärken. Schön,inspirierend und aktivierend. Ein Buch für jede Frau und für jeden Mann.“

„Was ist Gott?“ fragt die Süddeutsche Zeitung

Was ist Gott? So die Frage der Süddeutschen Zeitung, die Anfang des Jahres von verschiedenen Menschen beantwortet wird. Darunter auch einige sehr gebildete Menschen. Doch es ist die Antwort einer Hebamme, die im Herzen berührt und die Schöpfungskraft auf den Punkt bringt:

Was ist Gott? Auf diese Frage antwortet Friederike Engelen, Hebamme und Mutter aus Bayreuth:

„Gott ist für mich, wenn eine Frau aus der tiefsten Niedergeschlagenheit heraus, am absoluten Ende ihrer Kräfte den letzten und einzigen Willen in sich in reine Energie umwandelt und aus dieser Kraft heraus ihr Kind mit den letzten Wehen in unsere Welt gebärt: Leben ist geboren!

Leben, in dem alles möglich erscheint, in dem die Macht schlummert, die Welt zu verändern. Mit dem Moment, in welchem die Mutter ihr gerade geborenes Kind aufnimmt, ist all ihr Leid der Geburt in den Hintergrund gerückt, alle Zweifel vergessen: Dieses Kind ist bedingungslos ihr Kind – mit aller Liebe, mit aller Zuversicht und voller Opferkraft!

Diesem Augenblick als Hebamme beiwohnen zu dürfen, erfüllt mich jedes mal aufs Neue mit Ehrfurcht, Dankbarkeit und dem tiefen Wissen von Gottes Anwesenheit.“

Wer Geburt aus eigener Kraft erfahren darf, wer Geburt als überwältigendes aber bewältigbares Ereignis getragen von der Liebe zum Leben, zum eigenen Körper und zum eigenen Kind erleben durfte, der wird auch als Mutter neu geboren verwurzelt im Leben und in der Freude am Dasein.

Wie anders wäre unsere Welt, wenn die weibliche Schöpfungskraft bei Geburten wieder frei, d.h. natürlich und ohne unnötige Manipulation von außen fließen könnte. Für dieses Ziel leistet FlowBirthing einen Beitrag, in dem es in Buch und CD und auf dem Portal, das Wunder und die Kraft der Geburt beleuchtet.

Freitag, der 13. – Ein Frauenfesttag!

Heute ist es wieder mal soweit: Freitag, der 13. Viele Menschen halten diesen Tag für einen Unglückstag, haben Angst das Haus zu verlassen, weil sie Unfälle erwarten.

Woher kommt der Aberglauben? Dieser Frage lohnt es sich nachzugehen, denn die Antwort führt uns zurück zum Mysterium der Zahl 13. Hinter den Schleier zu blicken, eröffnet sehr faszinierende Details rund um die Zahl 13 und die weibliche Kraft:

Die Zahl 13 hat großen Einfluss auf das Leben

  • 13 Tage dauert ein Mondzyklus von Neumond zu Vollmond
  • 13 Tage braucht die Eizelle zum Reifen
  • 13 Tage nach der Befruchtung verbindet sich neues Leben mit dem „Mamaversum“
  • nach 13 * 20 Tagen wird das Kind geboren
  • 13 * 20 Tage dauert ein Schöpfungszyklus im Maya-Kalender
  • 13 Monde hat ein Jahr
  • in 13 Venusjahren zeichnet der Planet ein Schutzpentagramm um die Erde

Die Zahl 13 ist auf Engste mit der weiblichen Kraft verbunden

Sie zu erinnern, heißt sich der Lebendigkeit in allem bewusst zu werden. Alles, was lebendig ist, ist im Fluss und so ist auch die Zahl 13 das Symbol für den beständigen Wandel, der das Lebensrad aus Entstehen, Werden, Vergehen antreibt. Im aktuellen Buch von Kristina M. Rumpel „Die Kraft des Weiblichen“ finden sich noch mehr vergessene Zusammenhänge.

Freitag der 13. ein Unglückstag – Wie kommt das?

Wer nun wissen will, warum nur Freitag, der 13. zum Unglückstag statt zum Tag des Lebens geworden ist und nicht jeder 13. Tag eines Monats, dem sei das Video von Kristina M. Rumpel auf ihrem YouTube-Kanal „Kanal der freien Frau“ empfohlen.

Soviel sei verraten: Freitag, der 13. ist ein Festtag für Frauen und wer kann, sollte diesen heute mit Freundinnen begehen und ausgelassen feiern. Viel Freude dabei!

Maria Empfängnis als Frauenfeiertag!

Am 8. Dezember war ein Frauen-Feiertag. Wer hat daran gedacht? Am 8. Dezember ist Mariä Empfängnis. Sie wiederum wurde von ihrer Mutter Anna geboren. Anna steht in vielen Kulturen der Welt für die Urmutter. Es ist dies also ein Tag, an dem wir unsere weibliche Ahnenreihe, also die mütterliche Linie feiern können. Auch bei der der Geburt kann dieses alte Wissen sehr hilfreich sein:

Eizellen bereits im Körper der Großmutter angelegt

Ist dir bewusst, dass unsere Eizellen bereits im Körper unserer Großmutter angelegt wurden? Die weiblichen Keimzellen werden nämlich beim Mädchen bereits im ungeborenen Zustand im Mutterleib angelegt. Dh. als schwangere Frau trägst du nicht nur dein Kind, sondern auch einen Teil deiner Enkel & Enkelinnen bereits in dir. Wenn wir uns bewusst machen, wie stark wir mit unseren Müttern, Großmüttern, Urgroßmüttern verbunden sind, fällt es uns leichter, unseren eigenen Weg der Mutterschaft zu gehen und ihren Weg, wie auch immer er war, anzuerkennen.

Ahninnen auch bei der Geburt einen Ehrenplatz geben

Wenn du möchtest, kannst du deinen Ahninnen auch im Rahmen der Geburt und in deiner Familie einen Ehrenplatz zuweisen. So könntest du eine kleine Ecke mit Bildern, Kerzen und Blumen gestalten. Andere Frauen verewigen kleine Kopien von Bildern ihrer Ahninnen auf der Geburtskerze, welche sie bei Geburtsbeginn für ihr Kind als Schutz und Geleit anzünden.

Text aus dem Adventskalender von Jasmin Nerici.

Der Adventskalender ist kostenlos online abrufbar und hält Inspiration und Vorfreude auf die Geburt bereit.

Die Kraft des Weiblichen

Flowbirthing Blog DieKraftdesWeiblichen

„Männlich und weiblich sind elementare Lebensqualitäten: Während die männliche Kraft Lebe, die Leben aus sich heraus schöpfen und ausfüllen kann. Wir alle – Mann und Frau – tragen beide Pole in uns; unseren weiblichen Anteil positiv zu leben und ihm als sinnstiftendem Lebenskontext auch in der Gesellschaft Raum zu geben, ist der Schlüssel in eine friedlichere Welt und damit in eine lebensbejahende und lebenswerte Zukunft!“ Kristina Marita Rumpel, Autorin des Sachbuchs „Die Kraft des Weiblichen“, sieht in einer Neubelebung der weiblichen Urkraft die Chance, sowohl die Geschlechter als auch die Weltreligionen miteinander zu versöhnen, sodass alle Menschen ihr volles Potenzial entfalten und in Frieden mit sich und der Welt leben können.

FlowBirthing und die Kraft des Weiblichen

Ein klares Ja. Geburten waren und sind immer auch kulturell überformt. Wie wir gebären, sagt viel mehr über den geistigen Horizont einer Zeit aus als über Geburten, wie sie im Grunde sein könnten. Die Geburtshilfe in Deutschland ist von einem Sicherheits- und Risikodenken und einer Technikgläubigkeit geprägt. Das hat zur Folge, dass nur noch sieben Prozent der Kinder natürlich geboren werden. Wenn wir nicht wollen, dass natürliche Geburten aussterben und immer mehr Frauen und Kinder durch vermeidbare Eingriffe traumatisiert werden, braucht es ein Umdenken im Sinne einer neuen Geburtskultur. Dafür trete ich ein. Darüber hinaus wirft mein Standpunkt ganz grundsätzlich die Frage auf, wie viel Raum wir dem Natürlichen, dem Weiblichen, dem Mysterium des Lebens in einer hoch technisierten, rationalen Welt einräumen wollen.

Die Rückkehr der weiblichen Kraft

Ich habe mich gefragt: Wenn es nicht einmal unter der Geburt, einem durch und durch weiblichen Akt, selbstverständlich möglich ist, Zugang zur weiblichen Kraft zu finden und Weiblichkeit zu zelebrieren, ja wo denn dann? In der Geburtshilfe dominiert seit Jahrhunderten der männliche Blick auf Geburt, und ich habe festgestellt, dass dies für andere Bereiche ebenso gilt. Wir leben in einer männlich dominierten Welt, was wiederum zu einer eindimensionalen Sicht auf das Leben führt; und Einseitigkeit, egal in welche Richtung, ist immer schädlich. Ich möchte mit meinem zweiten Buch die selbst auferlegte Begrenzung sowie alte Fesseln aufbrechen und dazu beitragen, dass „männlich“ und „weiblich“ GLEICH gültig in der Welt wirken können. Dafür brauchen wir ein neues Verständnis von „weiblich“ und „männlich“ als Urkräfte des Lebens. Diese Sichtweise birgt eine enorme Bereicherung für das persönliche Leben und ist in meinen Augen auch der Schlüssel in eine lebensbejahende und friedliche Welt.

Aufwertung weiblicher Qualitäten als Voraussetzung für Versöhnung und Frieden in der Welt

Wir brauchen in meinen Augen dringend eine Stärkung der weiblichen Kraft in Frau und Mann, denn wir alle haben männliche wie weibliche Seelenanteile in uns. Damit ginge eine Aufwertung der weiblichen Qualitäten einher als jene Qualitäten, die in eine lebenswerte Zukunft führen. Mit der Zunahme an Kreativität, Empathie und Intuition in der Welt besteht die Hoffnung, dass es zu einem Ausgleich der Kräfte kommt und wir die Polaritäten überwinden. Denn die Aufspaltung von Frau und Mann, Mensch und Natur, arm und reich, gut und böse ist der Stachel in unserem Fleisch und der Schmerz der Menschheit, den es zu heilen gilt durch eine integrierte, das heißt ganzheitliche Herangehensweise an das Leben. Dann wird der Weg frei für Konzepte, die dem Leben dienen.

Mehr zum Buch und zur Autorin auf den Seiten des Mankau Verlages!

Lebenskraft kommt aus der Dunkelheit

Flowbirthing Blog Cailleach3

Im November zieht sich die Lebenskraft der Na­tur bei zunehmender Kälte ins Innerste zurück. Bei vielen Pflanzen vergeht alles bis auf den neuen Samen, der den neuen Kreislauf in sich birgt. In der Landwirtschaft bedeutet dieser Übergang das Ende der Sammel- und Erntezeit. Traditionell darf nach Einbruch des Sonnenunterganges am 31. Oktober auf Feldern, Wäldern und Wiesen nicht mehr geerntet werden. Alle Früchte, alles Ess- und Nutzbare geht jetzt in den Be­sitz der Naturgeister über.

In der Nacht vom 31. Oktober auf 1. November – beginnt zumindest gefühlsmäßig – der Winter, die kalte und dunkle Zeit. Auch wir ziehen uns spätestens ab November mehr zurück, beschäftigen uns mehr mit unserem „Innenleben“, mit Gefühlen und Gedanken, gönnen uns hoffentlich auch Ruhephasen in der dunklen Zeit des Jahres. Denn aus dieser Ruhe können jetzt neue Ideen und Projekte geschöpft werden.

Samhain – Ende des Sommers

Um diese Zeitqualität deutlich zu machen, wurde daher in vielen Kulturen ein zeremonieller bzw. feierlicher Rahmen geschaffen, der es erleichtern soll, in diese Phase einzutreten. Für dieses Fest haben sich in unserem Sprachgebrauch vor allem die Begriffe Halloween und Samhain (ausgesprochen etwa wie „Saun“ oder „Sa-u-in“) durchgesetzt.

Sam ist das irische Wort für „Sommer“, hain kommt von huin = „Ende“.
Der Sommer ist also mit der allerletzten Ernte endgültig vorbei. Nun beginnt die wirklich dunkle Jahreszeit.

Rückzug nach Innen

In matriarchalen Gesellschaften ist man sich dessen bewusst, dass aller Neuanfang aus dem Dunklen, aus der Ruhe kommt. Daher beginnt der Tag mit der Nacht, das neue Jahr in der Dunkelheit, so wie jedes Leben aus der Dunkelheit heraus entsteht: Pflanzen wachsen aus dem im Dunklen ruhenden Keim in der Erde, Menschen werden aus dem dunklen Schoß der Mutter geboren. Und auch neue Inspirationen und Ideen brauchen diese Ruhephasen im Leben, um entstehen und heranreifen zu können.

Gebieterin der dunklen Monate

In der keltischen Mythologie legt in der Samhain-Nacht die Sommer- und Fruchtbarkeitsgöttin Modron ihre Zauberrute unter einen Holunderbusch, wäscht sich in einem Becken und wird zur Cailleach. Diese ist dann die Gebieterin der dunklen Monate.
Im Februar, spätestens im März beendet Cailleach ihre Regentschaft und damit den Winter, indem sie die Schlange weckt, die einerseits das Symbol für Zerfall wie auch für den Erdgeist und die Naturkräfte des Wachstums und für Erneuerung steht.

Mythologie um Cailleach und Hollerbusch

Cailleach legt dann wiederum die Zauberrute unter einen Hollerstrauch und verwandelt sich in einen Stein.

Die Göttin Brigid nimmt den Stab auf und es wird mit den ersten Schneeglöckchen Frühling. Sie gebietet über den Frühling und das Blühen und verwandelt sich mit den ersten reifen Früchten im Mai zu Modron, die ihre Fruchtbarkeit auslebt, bis diese wieder Ende Oktober zu Cailleach wird.
Dieser Zyklus spiegelt die Stadien allen Seins wider: Den der Zerstörung, jenen der Erneuerung sowie den des Wachstums bzw. der Reife.

Interessant scheint in dieser Geschichte der Stab bzw. die Zauberrute – eine Art Zepter, das als Zeichen der Regentschaft weitergereicht wird.

Diese „Zauberrute“ mit dem Namen „slachdan“ gibt der dreifachen Göttin die Macht über das Wetter, damit dirigiert sie die Jahreszeiten und die Elemente. Sie ist wahrscheinlich auch das Vorbild für den „Hexenbesen“, der ja ganz und gar nicht jenes eigenartige Instrument ist, mit denen Frauen durch die Lüfte fliegen, wie es in patriarchal-inquisitorischen Vorstellungen geschieht.

Mystische Zauberrute ist kein Hexenbesen

Um es eindeu­tig klar zu stellen: Auf einem Besen fliegende Hexen hat man weder früher noch heute gesehen. Es handelt sich dabei um patriarchal-inquisitorische Phantasien und Unterstellungen, die für viele Frauen höchst gefährlich waren (Stichwort: christliche Inquisition).

So ein Stab zwischen den Beinen einer Frau, auf dem sie noch dazu reitet, ist ja schon alleine dazu angetan, die unterdrückte christliche Lüsternheit mit wilden Ideen zu beflügeln.
Daher sind auch jene Darstellungen von auf Besen reitenden Frauen abzuleh­nen, wie sie immer noch von vielen „modernen Hexen“ als Symbol verwendet werden oder auch in der Literatur vorkommen (z.B. Harry Potter oder Bibi Blocksberg).

Dieses Symbol unterstützt nach wie vor die gezielt lancierten Bösartigkeiten all jener, die die Frauenkraft – ausgedrückt auch durch die gemeinsamen Feste – unterdrücken und ausrotten wollten.

Rute als Zepter weiblicher Kraft

Allerdings ist dieser Rute, dieser „Zauberstab“, dieser Besen ein wichtiges Instrument magisch begabter Frauen: Er stellt deren Verbindung zu den Bäumen und Pflanzen dar, ist ein Zepter der Kraft, ein Redestab, ein gutes Wurfgerät, um Gefahr zu vertreiben, ein sehr brauchbares Werkzeug um rituell Altes aus dem Haus zu kehren.

Und der Hexenbesen kann von einer Frau zur anderen weitergegeben werden – wie es auch die Göttinnen Cailleach, Modron und Brigid tun. Früher – und vielleicht auch noch heute – ist er ein geheimes Symbol, das alle Frauen verstanden haben: In Clans oder dörflichen Gemeinschaften konnten die Frauen mithilfe der Besen erkennen, welche Frau sozusagen ge­rade „im Dienst“ ist.

Wenn Frauen also an fremde Orte kommen und ein Quartier brauchen oder wenn Nachbarinnen Hilfe brauchen, dann wissen sie, dass sie sich an jene Frauen wenden können, deren Haus mit einem Besen gekennzeichnet ist. Diese konnte man die ganze Nacht über stören. Damit haben auch alle anderen Frauen ihre Ruhe.

 

Mehr Infos zu den erwähnten Göttinnen auf www.artedea.net
Beitrag von Andrea Dechant
Malerin, Autorin und Netzwerkpartnerin von FlowBirthing

Mehr Hintergrund-Informationen und auch viele Anregungen zu kraftvollen Halloween- und Samhain-Festen gibt es im artedea-E-Book „Samhain – Halloween: Das Fest des Rückzugs und der Stille“
Dieses E-Book gibt es jetzt auch gemeinsam mit dem ganz neuen artedea-E-Book „Hell Dunkel: Der Zauber der dunklen Kraft. Eine Ermutigung für starke Frauen“ in einem attraktiven Kombi-Angebot.

Die Metaphysik von Schwangerschaft und Geburt

Für die Erforschung der Metaphysik von Schwangerschaft und Geburt erhält eine niederländische Philosophin 1,3 Millionen Fördergelder der EU. Elselijn Kingma, die im englischen Southampton arbeitet, will mit ihrem Team die Schwangerschaft ganz neu erklären. Seit der Antike würden männliche Denker die Sicht auf Mutter und Kind prägen. Grund zur Freude? Aus urweiblicher Perspektive wohl eher nicht. Leider.
EU Fördergelder zur Erforschung des Verhältnis von Mutter und Embryo

Endlich soll der Beginn des Lebens erforscht werden. Bisher wurde aus Ignoranz schlicht übergangen, dass Schwangerschaft und Geburt das ganze Leben nachhaltig prägen. So wissen wir bisher viel zu wenig über die tieferen Zusammenhänge und was wir zu wissen glauben, sind Ergebnisse männlicher Kopfgeburten eines zutiefst weiblichen Lebens-Thema. Der weibliche Blick auf das Leben im Ursprung fehlt und führt zu einer einseitigen, männlich dominierten Weltsicht mit all den Problemen einer fehlgeleiteten Männlichkeit im Schlepptau.

Doch wird die Forschung von Kingma daran etwas ändern?

Die Forschungsfragen lassen vermuten, dass die Forscherin die Hürde des patriarchalen Zugangs der Wissenserschließung nicht nehmen wird. Die Frage inwieweit Mutter und Kind eins oder zwei sind, stellt sich aus ganzheitlicher und inwendig weiblicher Perspektive nicht. Die Betrachtung von Gegensätzen wie innen und außen ist einem männlich dominierten Weltbild geschuldet, das seit der Antike in uns zementiert ist. Die ständige Aufspaltung der Welt führt in die Irre und geht am Kern vorbei: die Gebärmutter ist der Raum, in dem sich die Trennung von innen und außen auflöst, damit das Wunder des Lebens stattfinden kann.

Einzigartige Lebens-Erfahrung dank der Fähigkeit, Leben zu schenken

Das Leben ist kein Irrgarten, sondern ein Labyrinth, das in die Geheimnisse des Lebens einführt. Es fördert weibliches Weisheitswissen zu Tage, welches durch die Wertschätzung der Gebärmutter als Ursymbol des Lebens zugänglich wird. Die Botschaft: Es gibt kein Getrenntsein. Wir alle sind mit allem, was ist, verbunden. Diese Erfahrung des All-eins-Sein ist während der Schwangerschaft und Geburt für Frauen nicht nur eine spirituelle, sondern mit jeder Faser in ihrem Körper erlebbar erfahren. Die Möglichkeit dieser Lebens-Erfahrung ist der große Unterschied von Frau und Mann.

Die weibliche Urkraft ist für die Erforschung von Schwangerschaft und Geburt wesentlich

Bewusst erlebt, ist Geburt kein schmerzhafter Trennungsvorgang, sondern ein dreifacher Verbindungsprozess: Verbindung von Körper-Seele-Geist, Verbindung zum neuen Leben im Bauch und Anbindung an die alles durchdringende universelle Schöpfungskraft. So können Geburten im Flow, kraftvoll und sicher verlaufen. Ohne die dafür notwendige urweibliche Kraft gäbe es kein Leben auf der Erde. Diese bei der Beschäftigung mit dem Beginn des Lebens außen vor zu lassen, ist ein Grund zur Resignation und nicht zur Freude und wird sehr wahrscheinlich zu verdrehten Erkenntnissen führen.

Verdrehte Erkenntnisse einer Welt, die Kopf steht

Verdrehte Erkenntnisse sind typisch für eine Welt, die auf dem Kopf steht, weil wir unsere Wurzeln nicht mehr kennen. 1,3 Millionen werden dafür zur Verfügung gestellt und noch dazu von der EU nach England in ein Land gegeben, das nicht mehr Teil der EU sein will. Was noch unverständlicher ist: das Wunder des Lebens wird ohne die für natürliche Geburten wesentliche Dimension der weiblichen Schöpfungskraft erforscht. Ja kann denn immer noch nicht sein, was nicht sein darf? So bauen wir unser Selbstverständnis in Europa auch lieber auf dem Mythos der vergewaltigten Königstochter Europa auf, anstatt an Europa als weitblickende dreifache Göttin einer matriarchalen Kultur zu erinnern. Damit vergeben wir uns die Chance wahrer Schwestern- und Brüderschaft und echter Verbindung als Fundament des Friedens in Europa.

Der urweibliche Blick auf den Beginn des Lebens könnte die Welt verändern

Der urweibliche Blick auf den Beginn des Lebens hat die Kraft, die Welt zu verändern. Dazu braucht es Mut, die Schleier der Erkenntnis lüften und nicht nur Forschungsergebnisse präsentieren zu wollen. Bedauernswert, denn das Thema ist für die Zukunft der Menschheit zentral – auch mit Blick auf den Terror und die Gewalt in der Welt. Peace on earth begins with birth!

Lesen Sie den Feuilleton Artikel der Süddeutschen Zeitung über das Forschungsprojekt von Philosophin Kingma und schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu! Vielen Dank.

Göttinnenkonferenz in Wien

Frau umarmt Erde

In Wien findet die 3. Göttinnenkonferenz vom 26. – 28. Mai 2016 statt. Mit dabei die Autorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel. Sie hält dort einen Impulsvortrag „Ja zum Leben“. Die Göttinnenkonferenz ist ein außergewöhnliches Event, für alle, die das weibliche Prinzip entdecken und den Geschmack von Frauenkraft erleben möchten.

Mutter Erde als Ur-Gebärende

Vielfach gelten Erdgöttinnen als Ur-Gebärende, als lebenerzeugende, lebenstragende und nährende „Große Mutter“, aber auch als Göttin, die nach dem Tod alles Leben wieder in ihrem schützenden Schoß, der Erde, aufnimmt, transformiert, um es erneut aus sich hervorzubringen.

Die Prinzipien von Gaia

Seit alten Zeiten interpretieren Menschen vor allem das Land, auf dem sie leben, als mütterlich.
Bekannt ist Gaia als die „Große Erdmuttergöttin“. Das Eintauchen in die Prinzipien von Gaia und ihre vielen Schwestern auf allen Kontinenten bringt Lebenslust und Strategien für eine Welt in Balance.

Ja zum Leben

Aus der Gebärerfahrung lassen sich die Prinzipien des Lebens ableiten. Frauen steht dieses Weisheitswissen seit jeher zur Verfügung. Dazu zählt, dass sich Geburt ohne ein Ja zum Leben, d.h. zu allem was war, ist und sein wird, nicht auf natürlichem Weg entwickeln kann. Ohne Vertrauen und Demut steht das Leben Kopf und zeigt sich von seiner zerstörerischen Seite. Diese Zusammenhänge gilt es bewusst zu machen.

Einblicke ins Programm, weitere Informationen und noch mehr Göttinnenbilder von Andrea Dechant, der Gründerin der Göttinnenkonferenz, unter www.goettinnenkonferenz.at.

Die Bedeutung von „Pfingsten“

Gemälde mit Tauben und Augen

An Pfingsten kommt der Heilige Geist über uns. Oder was erinnern wir an Pfingsten eigentlich? An Pfingsten feiern wir das Leben in all seiner Vielfalt und Sosein. Es ist die weibliche Schöpfungskraft, der wir an Pfingsten gewahr werden. Sie ist der göttliche Schöpfungsimpuls, dem wir alles Leben auf der Welt verdanken.

Weibliche Schöpfungskraft

Sophia, die alttestamentarische Göttin der Weisheit, verkörpert die weibliche Schöpfungskraft ohne die Geburt auf natürlichem Wege nicht möglich ist. Die Kraft zu gebären, entspringt einem klaren Ja zum Leben, zu dem was war, ist und werden wird. Leben ist im Ursprung lebensbejahend und getragen von Liebe, Freude, Dankbarkeit, Demut und Wertschätzung.

Alles Leben entspringt der Gebärmutter

Es ist die Gebärmutter, die seit Urzeiten den Glauben an das Göttliche beherbergt. Sie hält in sich das Geheimnis des Lebens. Sie ist das Unergründliche, denn in ihr entsteht, wächst – oder stirbt auch – neues Leben. Diese Werte sind die Grundlagen des Lebens, wie sie sich bei natürlichen Geburten in Anbindung an die weibliche Kraft zeigen. Ohne Liebe und Vertrauen kann kein Leben geboren werden und sich kein Leben gesund entwickeln oder nach Krankheit und Trauma heilen.

Mutterschoß bedeutet Barmherzigkeit

Barmherzigkeit ist das magische Wort der Zeit. Papst Franziskus hat 2016 als Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Damit öffnet er der Kraft des Weiblichen Tür und Tor. Das Wort Barmherzigkeit wurde ursprünglich im Hebräischen mit dem Wort Mutterschößigkeit gleichgesetzt. Dadurch wird der Blick frei auf den weiblichen Ur-Grund allen Seins und die Erinnerung an den weiblichen Lebenskontext, der alles Leben hervorbringt und umgibt, kommt zurück. Eine Vorbedingung für die Heilung von Mutter Erde und Schlüssel für eine lebensbejahende Welt.

Die Kraft des Weiblichen

Die Kraft des Weiblichen entzündet sich für alle sichtbar im Geburtsverlauf und in Form weiblichen Weisheitswissen fließt seit je her die einzigartige Lebens-Erfahrung von Frauen über in das weitere Leben. Geburt ist eine hochspirituelle Erfahrung des Alleins-Seins und Nichts Spektakuläres, Abgehobenes, Vergeistigtes, Unheimliches liegt darin. Alles ist ein und dieselbe Erfahrung, die wir schlicht Leben nennen.

Wer ein Bild von Sophia, der alten Göttin anschauen möchte, findet schöne Bilder unter www.artedea.net.

Die Walpurgisnacht als „Nacht für Empfängnis“

Andrea Dechant

Das große Fest der Walburg wird in der (offiziell) letzten Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert. Es ist dies eine „hohe Zeit“, in der auch bei Feldfeuern die Heilige Hochzeit zwischen der jungen Frühlingsgöttin und des wieder zu Kräften gekommenen Sonnengotts (bzw. deren menschlichen StellvertreterInnen) gefeiert wurde und mittlerweile auch immer mehr wieder wird. Es ist dies daher eine gute Nacht für Empfängnis jeder Art — auf physischer, geistiger bzw. emotioneller Ebene. Gut ist es daher, bewusst mit Fragen, Eingebungen und Träumen umzugehen.

Verwurzelung der Walpurgisnacht im Jahreskreis

Der Walburg-Kult, vor allem jener vom 30. April auf den 1. Mai („Walpurgisnacht“) ist seit jeher tief verwurzelt im Jahreskreis. Im Volksglauben ist von dieser Nacht noch überliefert, dass unterirdische Schätze hochsteigen und glühen sollen. Aus den Brunnen soll Wein statt Wasser fließen, Weidenzweige werden zu Wünschelruten. Der Name kommt von Walburg, das ist die Göttin des blühenden Monats Mai.

Kultnacht in den 1. Mai

Von der weißen Frau fällt der Tau auf die Erde und befruchtet diese. Daher sollte in dieser besonderen Nacht reichlich Tau fallen. Noch heute werden in manchen Volksbräuchen junge Frauen mit Wasser begossen, denn Maitau macht schön und erhält gesund. Auch die Brautschau und Brautwahl ist mit dieser Kultnacht verbunden. Nicht von ungefähr werden auch heute noch die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert.

Walburgen sind Seherinnen und Weise Frauen

Im Volksmund wurden früher Seherinnen, also weise Frauen, die Dinge und Umstände aus einer anderen Perspektive wahrnahmen (wie etwa Krankheitsbilder — und damit auch die Fähigkeit Heilung oder Schmerzlinderung) auch Walburgen genannt. Da Walburg bzw. der Heiligen Walpurga große (hell-)seherische Kräfte zugeschrieben wurde, sollen sich in dieser Nacht auch die Türen zur Anderswelt öffnen. Die Schleier zwischen den Welten werden dünn und Wesen bzw. Gefühle, Gedanken, Informationen oder auch Antworten auf lang gestellte Fragen können zwischen den Welten wandeln.

Die Nacht der Inspiriation und Empfängnis

Fliegende Hexen hat man jedoch weder damals noch heute gesehen. Allerdings gibt es Frauen, die speziell zu diesen heiligen Zeiten der alten Urgöttinnen besonders hellsichtig werden, deren Gedanken Flügel bekommen, die leichten Herzens und frohen Mutes in den Frühling hineintanzen bzw. die mit ihren Besen — magischen Instrumenten gleich — alte Energie aus dem Haus und aus ihren Sinnen fegen, um neue Inspirationen zu bekommen.

Andrea Dechant

www.artedea.net

Die Bedeutung des „earth day“

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Heute ist der Ehrentag von Mutter Erde. Der Tag der Erde ist auch als „Earth Day“ bekannt. Der Aktionstag soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken sowie anregen, das Konsumverhalten zu überdenken. In über 175 Ländern der Erde wird der inoffizielle Feiertag seit 1990 begangen, der auf einer UNESCO-Konferenz 1969 vorgeschlagen wurde. Aus urweiblicher Sicht ist dies ein Tag, um sich der weiblichen Wurzeln zu erinnern: Wir alle sind Kinder von Mutter Erde.

Weltweiter Aktionstag „Earth Day“ seit 2009

Im Jahr 2009 wurde auf Vorschlag der bolivianischen Regierung der 22. April von der Generalversammlung der UN zum „Internationalen Tag der Mutter Erde“ erklärt. Präsident Evo Morales berief eine alternative Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel ein, an der 30.000 Teilnehmer aus mehr als 140 Ländern teilnahmen.

Grün ist die Farbe der Natur und von Mutterschaft

Grün ist aber nicht nur die Farbe der Natur, sondern auch die Farbe der Mutterschaft und des Herzens. Und so ist ein Zusammenhang auch in der modernen Welt nicht übersehbar: Die Ausbeutung von Mutter Erde ist eine Folge der Unterdrückung der weiblichen Schöpfungskraft. Wir haben vergessen, dass alles Leben aus der einen Urmutter, Mutter Erde, entspringt. Und so kämpfen wir mit den Folgen, die da sind: Nicht Schöpfen zum Wohle aller aus dem was ist, sondern erschaffen und sich über die Gesetze des Lebens erheben ohne die Folgen der Hybris einer optimierten Welt im Ansatz zu überblicken.

Der Lebenskontext ist urweiblich

Macht euch die Erde untertan, ist eine direkte Folge des Muttermordes an der Großen Mutter. Ein Prozess der darin gipfelt, dass wir die gesamte Natur zur Sache erklärt haben. Der Mensch hat sich außerhalb der natürlichen Kontext gestellt und ist in Folge nicht mehr in der Lage verbundene, d.h. für Generationen wertvolle Entscheidungen zu treffen.
Der originär lebensfördernde Zugang und Umgang mit allem Sein ging verloren, da wir aus den Augen verloren haben, dass alles Leben durch den Schoss einer Mutter geboren wurde. Der Schlüssel in eine lebensbejahende Welt liegt demnach in der Erinnerung der Kraft des Weiblichen als schöpferische, lebensbejahende Kraft. Die Wiedergeburt der weiblichen Kraft des Mutterschoßes macht den Weg.

Kolumne „Urweiblicher Blick“

Wer sich für das Thema interessiert, dem sei die Kolumne von Kristina Marita Rumpel „Der urweibliche Blick“ in der Zeitschrift Balance empfohlen, in der das Thema Mutterschößigkeit in der nächsten Ausgabe ab 1. Juni 2016 besprochen wird.

Das Ei als Ursymbol

Andrea Dechant
Ostern ist ganz eng mit dem Brauch verbunden, Eier zu färben, zu verstecken und zu suchen. Dieses Ursymbol der Weiblichkeit steht neben Küken, Hasen und neugeborenen Lämmern auch als Symbol für das Frühlingserwachen. Und so wurden auch vielen Frühlingsgöttinnen als Attribut das Ei zugeschrieben.
Klar ist: Das Ei gilt gilt seit jeher als Fruchtbarkeitssymbol. Das Ei als urweibliches Symbol ist präsent in unsere Osterbräuchen.

Eier als Boten der helleren Zeit

Da Vögel in der Winterzeit keine Eier legen, galt der Beginn des neuen Eierlegens als sicheres Zeichen für den Frühling, für die neu beginnende Fruchtbarkeit. Eine Henne z.B. legt nämlich dann Eier, wenn ihre Retina, also jener Teil des Auges, der das Licht einfängt, mehr als 12 Stunden am Tag von Licht stimuliert wird (heute wird im Winter mit künstlichem Licht nachgeholfen, früher konnten sich die Menschen nur im Frühling und Sommer von Eiern ernähren).

Und auch die Zugvögel kommen nun zurück und legen hier Eier. Das Fest des Frühlingsbe­ginns wurde früher auch Vogelfest genannt. Die Menschen gingen jeden Morgen hinaus um zu sehen, ob die Zugvögel schon angekommen waren. Wurden sie gesichtet, so konnte ausgiebig das Ende des Winters gefeiert werden.

Die früher nicht eingesperrten Hühner legten diese ersten Eier natürlich irgendwo in der Gegend ab, also blieb den Menschen nichts anderes übrig, als diese zu suchen. So ist vermutlich auch der Brauch des Eiersuchens entstanden. Junge Frauen bemalten diese ersten Eier rot, um ihre Fruchtbarkeit zu feiern. Dieser Brauch des Eierfärbens hat sich bis heute gehalten.

Wunderwerk Ei

Das Ei ist ja ein universelles Symbol. Lange bevor Menschen erkannt haben, dass auch der Urquell menschlichen Lebens in einem Ei besteht, kannten sie Vogeleier. Und diese haben eine besondere „Magie“.

Betrachten wir ein Vogelei von außen, dann ist es ein ovales Ding mit einer harten Schale. Doch ein wenig Wärme lässt in seinem Inneren neues Leben wachsen und aus einem scheinbar leblosen Ding entspringt neues Leben. Es wurde daher immer schon als Geschenk alles Weiblichen begriffen.

Seit Urzeiten sind die Menschen vom Ei fasziniert, denn die Schale umschließt ein komplettes Lebenserhaltungssystem. Es steht daher auch für das ganze Potential, das in ihm steckt und es ist damit auch Symbol für die aus dem Winterschlaf erwachende Natur.

In vielen Kulturen gibt es die Legende, dass zu Beginn aller Zeiten die Große Göttin das Weltenei bzw. gleich mehrere Eier gebar, das goldene Ei der Sonne legt, selbst einem Ei entstieg bzw. Eier hütete. Zahlreiche Göttinnen sind selbst einem Ei entschlüpft oder werden als das „Ur-Ei“ begriffen.

In manchen Überlieferungen heißt es, die Urmutter wärmte ein Ei zwischen ihren Brüsten und ließ es Jahrtausende reifen. Als sich die ersten Sprünge in der Schale zeigten, nahm es die Göttin behutsam und legte es ins große Dunkel. Dort sprang die Schale auf und heraus fiel die ganze Welt: Erde und Wasser, Tiere und Pflanzen. Und aus dem Dotter entstand die Sonne.

Und damit die Menschen sich an das große Werk der Schöpfungsgöttin erinnern, schlüpfen die ältesten Tierarten der Welt auch heute noch aus Eiern, den Urzellen allen Lebens.

Das Ei ist kein Grab

Im alten Ägypten, im antiken Griechenland und Rom wurden den Toten als Symbol für die Wiedergeburt Eier ins Grab gelegt. Im alten China wurden Eier als Zeichen der Wiedergeburt und als Dank für die neue Sonnenkraft bei den Frühlingsfesten geopfert.

Eier sind auch von christlichen Osterfeiern nicht wegzudenken, wobei in der biblischen Ostergeschichte Eier nicht erwähnt werden. Ein christlicher Erklärungsversuch zu den „heidnischen“ Ostereiern ist, dass das Ei etwas verborgen hält und damit wie ein verschlossenes Grab ist, in welchem Leben eingeschlossen ist. Damit soll die Beziehung zur Auferstehung Christi deutlich werden.

Doch das Ei hält Leben nicht wie ein Grab verschlossen, sondern birgt es einfach wie ein Ei! Das Ei ist der Ursprung des Lebens, ein „Wunderwerk“, das aus dem Weiblichen kommt – aus weiblichen Vögeln, Tieren, Menschenfrauen …

Zyklische Wiedergeburt oder einmalige Auferstehung?

Das Bemalen der Eier ist eventuell auch darauf zurückzuführen, dass die Menschen die Natur kopieren wollten und bei den Farben und Mustern von Wildvogeleiern Anleihe nahmen und diese als Vorbild für die Bemalung gedient haben könnten.

Wahrscheinlich ist auch, dass allerlei Orakel, Wunschs-Symbole und Segenszeichen auf die Eier gemalt wurden, die im Rahmen von Ritualen Bedeutung hatten.

Oder, dass damit geheime Botschaften und verschlüsselte Hinweise weitergegeben wurden. Das hat möglicherweise diesen Hintergrund:
Einer historisch nicht gesicherten Annahme zufolge, wollte die christliche Kirche die „heidnischen Frühlingsfeste“ mit ihren Weihen und Zeremonien verbieten und auch das Verschenken von Eiern als Zeichen der Fruchtbarkeit und Wiedergeburt der Natur unter Strafe stellen.

Denn lange vertrauten die Menschen auf die Kraft von Frühlingsgöttinnen – diese weibliche Kraft, die sich in den Zyklen der Natur so schön äußert. Die damit verbundenen Bräuche und Feiern passten patriarchalen Religionen natürlich so gar nicht ins Konzept.

Und so machte das Christentum aus der jährlichen zyklischen Wiedergeburt der Natur das einmalige Ereignis der Auferstehung des Gottessohnes, aus der periodischen Erlösung von Dunkelheit und Frost die dauernde Aussicht auf Erlösung von der Erbsünde.

Speziell in Zeiten der Inquisition wussten Frauen, dass sie bei ihren traditionellen Segens- und Weiheritualen sehr vorsichtig sein mussten, da die damit verbundenen Handlungen als Zeichen von Magie und „Hexerei“ angesehen werden konnten. Und damit für die Frauen höchste Lebensgefahr bestand.

Das könnte auch eine Erklärung für das Verstecken von Eiern sein. Um bei diesen Ritualen nicht entdeckt zu werden, wurden gesegnete und geweihte Eier möglicherweise nicht mehr persönlich verschenkt, sondern auf Feldern vergraben und versteckt und mussten daher gesucht werden.

Bildhafte Botschaften darauf können auch durchaus nicht nur als Segens-Symbole und Fruchtbarkeits-Wünsche, sondern auch als verschlüsselte Hinweise und Warnungen gedeutet werden.

Zölibatär lebende Männer und Fruchtbarkeitsrituale

Auch wenn es viele Verbote und Strafen gab, auch wenn die Scheiterhaufen brannten, konnte der Glaube und damit die Hoffnung an die Kraft der Natur von den christlichen Kirchenvätern nicht ausgelöscht werden.

Das alte Wissen war so tief verwurzelt, dass die Menschen immer Mittel und Wege fanden, ihre Traditionen aufrecht zu erhalten.

Daher versah die Kirche vielfach „heidnische“ Riten mit einer neuen christlichen Bedeutung. Dies auch, um die Konvertierung zu erleichtern. So erklären sich auch viele Bräuche rund um Ostern, dem wichtigsten Fest der Christenheit.

Statt also den Frauen zu verbieten, die ersten Eier, die die Hennen im neuen Jahr legen, auf ihre ganz besondere Art zu würdigen und damit die Fruchtbarkeit und die Rückkehr des Lebens zu feiern, wurde dieser Brauch vermutlich in die liturgischen Osterfeiern integriert, um damit auch die Frauen von ihren Kraftplätzen an den Quellen und in den Wäldern weg und hin zur Eier-Weihe in die Kirche zu locken.

Und damit weiht nun zu Ostern der Pfarrer die Eier, die Frauen in die Kirche tragen. Und macht damit das, was Frauen Jahrhunderte lang Kraft ihrer Weiblichkeit eigenständig in Frauenkreisen gemacht haben.

Besonders seltsam mutet diese durch ein zölibatär lebenden Mann vollzogenen Weihe-Rituale an, wenn man an den Fruchtbarkeits-Aspekt der alten Rituale denkt.

Interessanter Weise finden aber viele dieser österlichen Weihen, zu denen in ländlichen Gebieten ja auch heute noch vor allem die Frauen mit ihren mit Frühlingsblumen geschmückten Weihkörben gehen, oft nicht nur in der (Haupt-) Kirche des Ortes sondern bei Kapellen auf Hügeln und an Wegkreuzungen statt. Viele von diesen Kapellen stehen auf alten „heidnischen Kraftplätzen“.

Außer den Eiern finden sich in den Weihe-Körben vielfach auch Brot und Schinken, Butter, Salz und Kräuter, die in festliche weiß und rot bestickten Kreuzsticktüchern gewickelt sind, den Farben der jungen und der fruchtbaren Göttin.
Der Kreuzstich, das X ist immer ein Zeichen für Geburt. Bei der sich die Frau nach unten öffnet, um neues Leben gebären und sich mit der Erdkraft zu verbinden. Und dabei ihre Arme nach oben streckt, um in Verbindung mit den unterstützenden Geburtshelferinnen und auch mit der Kraft des Universums zu sein.

Das gegenteilige Zeichen zu dem Geburts-X ist das Kreuz , das den Tod symbolisiert.

Das oft exklusive Zusammentreffen von Frauen bei der Osterweihe, die Plätze und die Symbolik, die sich bis heute erhalten hat, lässt also immer noch die alten Weihe-Rituale der Frauen durchscheinen.
Rituale, die es Wert sind, in Frauenkreisen wieder neu belebt zu werden.

Der Tanz der Hasen

Und warum bringt eigentlich der Osterhase die Eier?

Menschen beobachteten, dass Hasen im Frühling auf den Feldern in großen Gruppen zu „tanzen“ scheinen. Und sie konnten – nachdem diese „Hasentänze“ vorbei waren – verschiedenste Eier auf den Wiesen finden. Daraus entwickelte sich die Geschichte vom Osterhasen, der die Eier bringt.

Heute weiß man, dass die Tänze der männlichen Hasen eigentlich Schaukämpfe um Weibchen sind. Weil es dabei durchaus wild zugeht, verscheuchen die Hasen dabei jene Wildvögel, die ihre Eier am Boden ausbrüten und diese bei ihrer Flucht natürlich zurücklassen müssen.

So, mit diesem Wissen wünsche ich allseits viel Freude beim Ostereier-Bemalen. Lasst euch eure eigenen Wunsch-Symbole und Segenszeichen einfallen. Und verschenkt sie nach altem Brauch an Frauen, denen ihr Fruchtbarkeit und die starke Kraft der zyklischen Erneuerung wünscht – in allen ihren Lebensbereichen.
Text von Andrea Dechant

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