Startseite » Alle Blogbeiträge

Kategorie: Alle Blogbeiträge

Studie: Hausgeburten sicherer als Klinikgeburten

Hausgeburten sichererr als Krankenhausgeburten

Hausgeburten sind sicherer als Krankenhausgeburten. Dieser Satz klingt in unseren Ohren wie ein Fake News. In den Niederlanden sind Hausgeburten ganz alltäglich. Ein Blick über die Grenze lohnt sich.

Traditionell viele Hausgeburten in den Niederlanden
Die Niederlande sind ein Land, in dem es traditionell viele Hausgeburten gibt. Hier ist eine Hebamme die Fachfrau für physiologisch normal verlaufende Schwangerschaften und Geburten. Der Arzt wird nur bei Risiko-Situationen herangezogen.

Hausgeburten sind ganz normal
Das Vertrauen in die eigene Gebärfähigkeit und in Hausgeburten ist ein Grundverständnis, mit dem in den Niederlanden jedes Mädchen aufwächst. Ein Großteil der Menschen dort wird auch zu Hause geboren. Hausgeburten sind in den Niederlanden ganz normal und selbstverständlich.

Hausgeburten in Deutschland exotisch
Hingegen werden in Deutschland nur knapp 2 Prozent der Kinder im vertrauten Umfeld geboren. Durch die neuen Regelungen, ab wann eine Schwangerschaft als „übertragen“ gilt, werden Hausgeburten de facto weiter erschwert.

Mehr zum Thema liefert ein sehr interessanter Artikel über Hausgeburt versus Spitalgeburt. Darin wird eine Studie aus den Niederlanden zitiert, die zu dem Schluss kommt, dass Hausgeburten sicherer sind als Klinikgeburten. In Deutschland fehlen solche Studien bislang.

Mehr zur Studie …

Die zwei Seiten der Geburtswehe

Die zwei Seiten der Geburtswehen - Geburtswehen, Wehen, Regeneration, Entspannung

Ein Phänomen unter der Geburt: die veränderte Zeitwahrnehmung. Daher ist es wenig ratsam, auf die Uhr zu schauen. Ein Minute kann sich wie Stunden anfühlen. Dein Empfinden und wie du die Geburt erlebst, hängt davon ab, worauf du dich konzentrierst. Erfahre hier mehr:

Gebären mit Hilfe der Regenerationszeit
Rein rechnerisch hast du ca. 12 Minuten pro Stunde Wehen. Wendest du deinen Blick von den Strapazen weg zur Entspannung, dann heißt das umgekehrt, dass du 48 Minuten Zeit hast zur Regeneration. Du entscheidest, auf was du deinen Fokus legst.

Die zwei Seiten der Wehe
Bist du auf Schmerz gepolt und hast Angst vor der nächsten Wehe, dann fokussierst du dich auf die 12 Minuten, die dir wie eine Ewigkeit vorkommen. In jeder Pause bist du schon angespannt vor der nächsten Wehe und verspannst. Die nächste Wehe muss dann gegen deinen Widerstand – und das erzeugt mehr Schmerzen. Entscheidest du dich bewusst, dich auf die Entspannung als größeren Teil des Geburtsprozesses zu konzentrieren, dann kannst du die Pausen nutzen, um neue Kraft zu schöpfen.

Mach aus Schmerzen einen Kraftschub
Lerne von der Weisheit deines Körpers, der nach jeder Anstrengung, jeder Kontraktion der Wehe eine Pause zur Regeneration einlegt. Sei du ebenso klug, lass deinen Körper durch die Wehen führen und arbeite du bewusst daran, die Regenerationsphasen als Pausen zu erleben. So kannst du aus den Schmerzen einen Kraftschub entwickeln.

Du entscheidest dich, welche Seite deine Geburt dominiert: Schmerz oder Entspannung. So oder so wirst du auch die Geburt erleben.

Wenn die Bewegungen des Kindes spürbar werden

Kindsbewegungen im Mutterleib

Es gehört zu den schönsten Momenten der Schwangerschaft, wenn die Kindsbewegungen spürbar werden. Diese Gefühl hat etwas Magisches. Jetzt ist die Zeit, wirklich in Kontakt mit dem Baby im Bauch zu gehen. So lernst du dein Kind schon vor der Geburt kennen.

Was die Kindsbewegungen dir über dein Kind verraten:

1. Kinder, die sich sehr viel bewegen
Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch sehr aktive Kinder mit viel Bewegungsdrang. Sie erfahren die Welt über ihren Körper. Ihre Lieblingsbeschäftigung wird sein: Fußball spielen, Klettern, Rennen und Toben.

2. Kinder, deren Bewegungen auch sichtbar sind
Kinder, die du nicht nur spüren kannst, sondern deren Bewegungen auch von außen sichtbar sind, sind sogenannte Balkonkinder. Sie halten sich mit Vorliebe ganz vorne im Bauch auf. Sie wollen alles mitbekommen. Sie horchen nach draußen und nehmen besonders Anteil am Leben der Mutter. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden dies sehr soziale, aufmerksame, wache Kinder werden – kleine Forscher und Entdecker.

3. Kinder, die sich wenig bewegen
Sind die Bewegungen kaum spürbar, wenn ,dann aber besonders intensiv, weil das Baby tief im Bauch liegt und seine Bewegungen Organe treffen, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um Kinder, die sich selbst genug sind. Auch auf der Welt sind sie mit sich zufrieden, wenn sie genügend Ruhe zur Innenschau und Reflexion bekommen. Es sind unter ihnen die Träumer und Künstler ebenso wie die Denker und Philosophen.

Wenn du auf die Kindsbewegung achtest, bekommst du eine Vorahnung, wie dein Kind später einmal sein könnte.

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch darauf, dass es immer so sein wird. Jedes Kind ist natürlich ganz individuell. Dennoch kann die Anregung, sich näher mit den Kindsbewegungen zu beschäftigen, für dich eine Motivation sein, deine innere Wahrnehmung zu stärken und ganz bewusst in Kontakt mit deinem Kind im Bauch zu gehen. Wenn du dir ein Bild machen kannst, fällt dir das vielleicht leichter.

Viel Freude beim Erkunden und Kennenlernen deines Kindes!

Schwangerschaft als Zustand erhöhter Klarheit

Schwangerschaft, Bewusstseinserweiterung, Selbsterkenntnis

Während der Schwangerschaft werden die Frauen zum Kanal. Sie werden feinfühliger und offener für Neues. Viele Frauen finden sich in der Schwangerschaft in einem Zustand erhöhter Klarheit. Eine ideale Zeit also, um aktiv an einer Erweiterung des Bewusstseins zu arbeiten.

Schwangerschaft als Zeit der Bewusstseinserweiterung
Schwangerschaft ist in mehrfacher Hinsicht ein Geschenk. Du darfst erfahren, wie es sich anfühlt, wenn neues Leben unter deinem Herzen wächst. Es ist aber auch eine wunderbare Gelegenheit, die Bewusstheit für sich selbst – und fürs Kind – zu erhöhen.

Geschenk des Himmels
Es ist wahrlich ein Geschenk des Himmels, dass viele Frauen in der Schwangerschaft feinere Antennen für sich und ihr Umfeld ausbilden. Dies ermöglicht eine Persönlichkeitsentwicklung auf ganz natürliche Art und Weise. Alles, was es dafür braucht, ist deine Bereitschaft, dich zu beobachten und immer wieder auf dein Innenleben zu achten.

Drei Anregungen, wie du während der Schwangerschaft an deiner Bewusstheit arbeiten kannst

  1. Versuche, dir bewusst zu werden, wie du denkst, reagierst, fühlst, agierst. Beobachte dich!
  2. Was hat es mit deinen Gefühlen auf sich? Nimm wahr, wann genau du dich (nicht) wohl, unsicher, müde, ärgerlich, ängstlich, überfordert fühlst. Verstehst du warum?
  3. Was treibt dich an? Was sind deine Gelüste, wo zieht es dich hin, was bereitet dir Vergnügen?

Selbsterkenntnis als Spiel mit sich selbst
Nimm die Anregungen als eine Anleitung zum Spiel mit dir selbst und betreibe es nicht verbissen. Mit der Zeit wirst du wahrnehmen, dass du immer selbstverständlicher mit deiner Innenwelt in Kontakt kommst, und irgendwann bist du direkt mit dir verbunden und musst dich nicht mehr beobachten, sondern fühlst, denkst, agierst bewusst im Einklang mit deiner inneren Wahrheit.

Wassergeburten erfreuen sich großer Beliebtheit

Wassergeburt, Geburt im Wasser

Wasser ist die Grundlage allen Lebens und das Element des Weiblichen. Im Kontakt mit Wasser kommen wir mit unserer Intuition, unseren inneren Instinkten in Kontakt. Bei der Geburt hilft es dir, in deine weibliche Kraft zu kommen.

Wasser und die weibliche Urkraft
Wasser ist Leben, und wir Menschen bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser. Im Wasser ist die Ur-Information enthalten, die etwa ein Samenkorn dazu bringt, nach langer Zeit der Lagerung auszutreiben. Wasser gilt als Symbol für Fruchtbarkeit und die weibliche Urkraft, den Quell allen Seins.

Wasser mit hoher Symbolwirkung
Wasser steht für die Fähigkeit, mit Leichtigkeit und Weichheit zu fließen und dabei doch eine ungeheure Kraft zu entfalten. Wasser höhlt auf Dauer den härtesten Stein. Es kann jeden Raum und jede Ritze ausfüllen und verkörpert Einheit und Verbundenheit. Wasser lässt sich nicht trennen.

Verbindung von Wasser und Geburt
Mit all diesen Eigenschaften gibt es eine direkte Verbindung zu Schwangerschaft und Geburt. Es ist also kein Wunder, dass sich Wassergeburten immer größerer Beliebtheit erfreuen: Es liegt in der Natur der Sache.

Fünf Gründe für eine Geburt im Wasser

  1. Wir kommen aus dem Wasser. Dein Kind reift im Fruchtwasser heran. Im Wasser zur Welt zu kommen ist ein sehr sanfter Übergang für dein Kind.
  2. Das warme Wasser erleichtert dir die Hingabe an die Geburtswellen. Du wirst vom Wasser getragen und von der Urkraft umspült.
  3. Das Wasser unterstützt dich dabei, körperlich und geistig frei und offen zu werden. Eine wichtige Voraussetzung für eine sanfte, natürliche Geburt.
  4. Im Wasser fällt es dir leichter, im Flow der Geburt zu bleiben, mitzufließen und die Herausforderungen der Geburt in Leichtigkeit zu bewältigen.
  5. Es gibt nichts Stärkeres, als die mystische weibliche Kraft des Wasser bei der Geburt zu erfahren.

Wie lerne ich, Hilfe anzunehmen?

Hilfe und Unterstützung in der Schwangerschaft annehmen

Wenn es etwas gibt, was die meisten Menschen lernen müssen, dann ist dies, Hilfe anzunehmen. Gerade in der Schwangerschaft kann dies zur Herausforderung werden, da du jetzt hin und wieder auch erkennen wirst, dass du nicht mehr alles wie gewohnt alleine schaffst. Die meisten Frauen finden es schrecklich, auf Hilfe angewiesen zu sein. Warum ist das so?

Fünf Gründe, warum das Annehmen von Hilfe so schwer fällt:

  1. Wir stehen selbstbewusst im Leben und haben für unsere Unabhängigkeit gekämpft. Vielfach hängt unser Selbstwert am Tun, wenn wir z.B. gewohnt waren, uns über Leistung zu definieren.
  2. Die hilfsbedürftige Situation ist neu für uns. Wir waren bisher nur gewohnt, Hilfe anzubieten. Jetzt selbst um Hilfe zu bitten, fühlt sich unangenehm an.
  3. Hilfe annehmen ist in unserer Vorstellung verknüpft mit negativen Glaubenssätzen und Wertungen wie: „So weit ist es gekommen. Ich schaffe es nicht mehr alleine. Mit mir stimmt etwas nicht.“ Starke Frauen brauchen keine Hilfe.
  4. Wer alleine alles tut, der hat auch alles unter Kontrolle. Hilfe annehmen kann die Angst vor Abhängigkeit oder Nähe ankurbeln. Wir befürchten das dicke Ende am Schluss.
  5. Häufig stellt es sich auf den ersten Blick so dar, als ob es für das Selbsttun keine Alternative gibt. Keine Eltern in der Nähe, der Partner lehnt die Schwangerschaft ab oder die Freunde haben noch keine Kinder, sodass wir den Eindruck haben, wir hätten keine Wahl.

Bedürfnis nach Unterstützung in der Schwangerschaft
Dabei fühlen viele Frauen in der Schwangerschaft das Bedürfnis nach Umsorgt- und Versorgtsein. Sich „bemuttern“ zu lassen, ist eine wundervolle Einstimmung auf das Muttersein. Und noch etwas solltest du wissen: Wir können nur gut zu uns selbst sein, wenn wir auch anderen erlauben, uns beizustehen.

Zeit zu geben und zu nehmen
Jetzt ist die Zeit, in der du gefordert bist, alles zu geben, was du hast – körperlich, geistig, seelisch, damit dein Kind sich gut entwickeln kann. Du bringst dein Innerstes nach außen. Für diese großartige Aufgabe hast du es mehr als verdient, so viel Liebe, Aufmerksamkeit und eben auch Hilfe zu sammeln, wie es möglich ist. Lass Hilfe geschehen!

Schwangerschaft als Zeit der Selbstfindung

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung

Schwangerschaft ist eine Zeit großer Veränderungen. Ein Nebeneffekt dieser Transformationskraft kann sein, dass du das Bedürfnis hast, alles abzustreifen, was sich für dich nicht (mehr) stimmig anfühlt. Wenn du es zulässt, kann die Schwangerschaft auch eine Zeit der Selbstfindung sein.

Neugeburt als Frau und Mutter
Am Ende der Schwangerschaft wird nicht nur dein Kind geboren, sondern auch du als Mutter. So gehst also auch du durch einen Wandlungsprozess, der über die physische Veränderung hinausgeht und dich als ganzen Menschen einbezieht. Viele Frauen fühlen sich nach der Geburt auch wie neugeboren.

Kraft der Gefühle
Dieser Prozess der Neu-Findung geht meist mit starken Gefühlen einher. Gefühle zeigen an, wenn etwas gerade nicht richtig oder passend ist und sie geben den Dingen und Momenten einen ganz besonderen Wert. Dank der Gefühle erhältst du wertvolle Impulse, in welche Richtung du dich weiterentwickeln kannst und was du lieber loslassen solltest.

Emotionale Veränderungen in der Schwangerschaft
Wenn du während der Schwangerschaft auf deine Gefühle achtest, dann wirst du dein inneres Wachstum verfolgen können. Hier drei Tipps, wie du dir deiner Gefühle und ihrer Bedeutung für deinen Entwicklungsprozess bewusst werden kannst:

Drei Tipps für den Umgang mit Gefühlen in der Schwangerschaft

  1. Wenn du ein Gefühl verspürst, halte inne und frage dich, was du genau empfindest. Geh nicht darüber hinweg, sondern nimm dir Zeit. Gib dem Gefühl einen Namen. So holst du es aus dem Bereich des Unbewussten.
  2. Wenn du dir des Gefühls bewusst bist, dann geh einen Schritt zurück und überlege, wann du das Gefühl bekommen hat und was deine Empfindung ausgelöst hat. Nicht immer gibt es hier eine eindeutige Antwort.
  3. Habe den Mut, dich zu fragen, was das Gefühl dir sagen will. Welchen Hinweis will es dir geben? Keine Angst, ein Gefühl zu benennen und wahrzunehmen, heißt nicht, dass du dein Leben auf der Stelle verändern musst. Nimm es als Inspiration und Geschenk, dir selbst bewusster zu werden. Häufig will ein Gefühl nur gesehen werden, um dann weiterzuziehen.

Die Schwangerschaft kann neue (Selbst-)Erkenntnisse in dir wachrufen. Jetzt hast du besonders guten Zugang zu deinem wahren Selbst. Viel Freude an und mit dir!

Wie kann ich bewusst Vater werden?

Bewusste Schwangerschaft bezieht auch den Partner mitein. Auch der werdende Vater ist eingeladen, sich bewusst auf die neue Rolle und vor allem auch als Geburtsbegleiter vorzubereiten. Die Kunst dabei ist, präsent zu sein ohne Raum zu greifen, aktiv Vertrauen zu schenken und doch nichts zu tun außer Dankbarkeit und Liebe für die Mutter des Kindes zu empfinden und fließen zu lassen.

Schwangerschaft nutzen für Verbindungsstärkung
Bei der Geburt kommt das Innerste nach Außen und so ist es beinahe zwangsläufig, dass Unstimmigkeiten während des Geburtsverlaufes sich verselbständigen und nachteilig auswirken können. Das A und O ist daher eine offene, wertschätzende Kommunikation, in der beide Partner alles aussprechen dürfen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Die Zeit der Schwangerschaft dafür zu nutzen und eine tragfähige Zweierbeziehung aufzubauen, ist Gold wert als Ausgangspunkt für die Veränderungen, die kommen, wenn das Baby erst einmal da ist.

Geburtsbegleiter als mitfühlender Hüter einer Geburt im Flow
Während der Geburt geht es dann darum, die Rollen klar zu haben. Die Frau gibt den Takt vor, der Mann fließt mit im Lauf der Geburt. Er ist der Beschützer seiner Frau im Außen und hält alle unnötigen Störungen von ihr ab. Und er ist ihr liebevoller Vertrauter, der sich bewusst ist, dass es auch seine Liebe, sein Vertrauen in seine Frau ist, die dazu beitragen, dass sich der Geburtsverlauf ohne Komplikationen entwickeln kann. Mitfühlen statt mitleiden ist das Credo. Das setzt ein hohes Maß an Empathie und Verständnis für die Bedürfnisse seiner Frau voraus.

Einstimmung auf die Geburt als Paar
Häufig sind es auch die werdenden Väter, die Angst vor der Geburt haben bzw. sich um die Gesundheit ihrer Frau und ihres Kindes sorgen. Da die Schwangere und Gebärende sehr feine Antennen hat, nimmt sie die Sorgen und Unsicherheit auf, was zur Belastung werden kann, wenn darüber nicht bewusst gesprochen bzw. gearbeitet wird. So ist es ratsam, dass sich auch der werdende Vater auf die Geburt einstimmt. Dazu dient das FlowBirthing Buch und vor allem auch die FlowBirthing-CD. Mit der CD können Frau und Mann sich gemeinsam auf die Geburt ausrichten.

Allen (werdenden) Vätern einen schönen Vatertag!

Ein paar kurze Gedanken zum Muttertag

FlowBirthing_Logo

Zum Muttertag möchte ich die Gedanken von Valentina Tereshkova, der ersten Frau im Weltall mit allen Müttern und Frauen teilen. 1963 hatte sie das Glück mit 26 Jahren einen Blick von oben auf unseren Planeten, auf Mutter Erde, werfen zu können. Sie schwärmte: „Es ist einfach unvorstellbar wie schön der Blick von oben ist. Jeder, der die Erde aus dem Weltall sieht, sei es auch nur einmal, kann nicht umhin von einem Gefühl der Ehrfurcht und Liebe zu diesem Planeten, der unsere Heimat ist, ergriffen zu sein.“ In drei Tagen umkreiste sie die Erde 48 Mal, d.h. sie sah den Sonnenaufgang alle eineinhalb Stunden. Die Erde war umgeben von einem glänzenden Licht, das durch alle Spektralfarben wechselte . Sie sagte: „Es war atemberaubend schön wie aus einem Märchen entsprungen. Die Freude, die ich beim Anblick der Erde empfand, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Erde war blau und viel schöner als jeder andere Planet. Jeder Kontinent, jeder Ozean hatte seine einzigartige Schönheit.“

Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die ihren Mann mit nur 17 Jahren im Krieg verloren hatte, war sie eng mit ihrer Mutter verbunden. So dachte sie auch im Weltall, als sie um die Erde kreiste an ihre Mutter – dachte an alle Mütter auf der Erde. Die Erde war von Leben nur so überzogen. Egal wohin sie schaute und was sie bestaunte, Berge, Wälder und Ozeane – überall Leben. Alle Vögel, Insekten, Landtiere und Fische und alle Menschen auf dem Planeten hatten ja auch Mütter. Sie erkannte, dass jedes einzelne Lebewesen auf der Erde eine Mutter hatte, die die Anstrengung der Geburt auf sich nahm, um neues Leben auf die Welt zu bringen. All dieses neue Leben, diese Kinder waren geliebt und mit dem Segen der Erde geboren. Ohne Mütter, wäre keiner von uns hier. Das Leben geht von Mutter zu Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind – wenn auch nur ein einziges Glied in dieser Kette des Lebens in den Milliarden von Jahren, seit dem das Leben auf diesem Planeten existiert, unterbrochen worden wäre, wären wir heute nicht hier.
Valentina dachte über die unendliche Zahl von Müttern nach – Mütter, die sich nichts mehr wünschten, als dass wir, ihre Kinder ein gutes Leben leben können. In ihr verbreitete sich das Gefühl, dass die ganze Erde vom Klang der Gebete dieser Mütter angefüllt war. Mit Blick aus dem Weltall auf die Erde dachte sie: „Es gibt so viele Arten von Müttern auf unserem Planeten, und doch ist meine die Beste. Ich will mich von nun an dafür einsetzen, dass es keine weiteren Kriegswitwen wie meine Mutter und keine weiteren Kinder wie mich, die ihre eigenen Väter nicht einmal kannten, geben wird.“

Wieder auf der Erde wurde Valentina nicht müde zu betonen: „Sobald man einmal im Weltraum gewesen war, vergisst man nie mehr wie klein und zerbrechlich die Erde ist. Die Erde, der kleine blaue glänzende Planet. Wir dürfen nicht zulassen, dass ihre Schönheit von der schwarzen Asche eines (Atom-)Krieges verschüttet wird. Alle Frauen diese Welt sollten sich die Hände reichen und Hand in Hand in Schwesternschaft vereint Frieden in dieser Welt durchsetzen. Wir alle sitzen in einem Raumschiff genannt Erde.“ Unser aller Schicksal ist miteinander verbunden.

Dies sind Gedanken wie sie nur eine Tochter, Schwester, Mutter, Geliebte haben kann. Und wir können Valentina für ihren klaren Blick und ihre Botschaft nur dankbar sein. Es mehren sich die Zeichen, dass im 21. Jahrhundert das Zeitalter der Frauen von Neuem beginnt und damit auch die Achtung vor dem Leben und Mutter Erde auf die Welt zurückkehrt. Wir Frauen und Mütter von heute sind aufgerufen, die Worte der ersten Frau im Weltall in uns wirken zu lassen und die tausende von Jahren lang verhallten Gebete der Mütter nach Frieden endlich in unseren Herzen ankommen zu lassen.
In dir als Mutter und Frau liegt die Kraft und Macht und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft!
Sei dir deines Wertes und Beitrages bewusst, lass alle Klischees und falschen Versprechungen hinter dir und folge deiner inneren Stimme. Zelebriere heute deine Weiblichkeit und genieße den Tag und dein Leben!

Herzlichst, Kristina Rumpel

Zitate und Textpassagen übernommen aus dem Englischen von der Homepage des Buddhistischen Forums für Frieden, Kultur und Erziehung
http://www.sgiquarterly.org/global2000Jan-1.html

Heute ist der Internationale Hebammentag

Heute ist der internationale Hebammentag – Zeit, all den wundervollen Frauen zu danken, die andere Frauen dabei unterstützen, Leben zu schenken und in ihre Kraft zu kommen, denn ohne die Anbindung an die weibliche Kraft ist Geburt auf natürlichem Weg nicht möglich. Warum nur erfahren die Hebammen nicht die Wertschätzung, die ihnen zusteht und was bedeutet das für uns Frauen?

Ältester Beruf der Welt vor dem Aus
Hebamme sein, ist die älteste Berufung der Welt. Leider erfahren die Hebammen dieser Tage keine Wertschätzung – vom System nicht von uns Frauen. Der Beruf der Hebammen steht vor dem Aus und mit ihm geht wieder ein Stück weibliches Weisheitswissen verloren.

Mittlerinnen zwischen den Welten
Die Hebammen waren weise Frauen, weil sie dank ihrer Einsicht in die Geheimnisse des Lebens Heilwissen hatten. Allen voran, dass alle Weisheit der Welt nicht den Köpfen der Heilsbringer und Philosophen entspringt, sondern der Geburtserfahrung. Hebammen waren Mittlerinnen zwischen den Welten und verstanden sich als Seelenführerinnen, die eine neue Seele in die Welt führten und am Ende des Lebens wieder hinausbegleitet haben. Sie waren Fachfrauen für Seelenkraft, Geburt, Leben und Tod und damit im Besitz der spirituellen Deutungsmacht und weltlichen Macht.

Weise Frauen tragen Verantwortung für das Leben
Sie wurden einst verfolgt, weil sie ihre Verantwortung für das Leben, für die Frauen, für die tieferen Zusammenhänge, die die Welt zusammenhält, wahrnahmen und sich nicht einer Obrigkeit oder irrsinnigen, lebensfeindlichen Regeln beugten. Eine weise Frau ist frei im Denken, Fühlen und Handeln. Sie ist niemanden verpflichtet außer ihrer inneren Wahrheit, die sie aus sich und damit aus der Verbindung zu Mutter Erde schöpft. Sie ist eine wahr-sagende Frau und daher so gefährlich für die Mächtigen. Ein Grund warum heute noch so viel Energie darauf gerichtet ist, dass Frauen nicht in ihre weibliche Kraft und Macht kommen, denn in ihrer Weiblichkeit erwacht, sind sie nicht manipulierbar.

Moderne Hexenjagd als Chance der Selbstermächtigung
So grausam das Verhungern der Hebammen am ausgestreckten Arm und unwürdig die moderne Form der Hexenjagd ist, so liegt darin auch eine große Chance, wieder in die Eigenverantwortung und Selbstermächtigung als Frau zu kommen. Jede Frau trägt das Weisheitswissen in sich und ist angebunden an die weibliche Kraft, wenn sie sich dafür öffnet. Es liegt also an uns, ob wir weiter leiden und Dinge mit uns anstellen lassen wollen und unsere Kinder in Ohnmacht und Unfreiheit gebären oder ob wir uns auf den Weg machen, die Kraft wieder in uns zu finden und zu beleben. Wenn keine Hebamme da ist, die uns begleitet, dann „müssen“ wir das wieder selbst tun.

Womb Power Online-Kongress 2017
Wie du in deine weibliche Kraft finden kannst, als Frau und Mutter, aber auch in allen anderen Bereichen deines Lebens, kannst du beim Womb Power Online Kongress erfahren. Melde dich jetzt kostenlos an unter www.weibliche-kraft.de und lass dich von 44 „weisen Frauen“ inspirieren und in deine weibliche Kraft führen.

Die verborgenen Kräfte in der Walpurgisnacht

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai sollen verborgene Kräfte und Schätze auffindbar sein. Für uns Frauen heißt das, dass wir in Kontakt mit unser inneren weiblichen Kraft kommen können. Welche das sein können, zeigt uns der Kult um die Walburgen an der Walpurgisnacht!

Welche Frau erfahren will, wie Frauen heute in ihre weibliche Kraft kommen können, die melde sich zum kostenlosen Online-Kongress „Womb Power“ an. Mehr …

Walburg-Kult
Der Walburg-Kult, vor allem jener vom 30. April auf den 1. Mai („Walpurgisnacht“) ist seit jeher tief verwurzelt im Jahreskreis. Im Volksglauben ist von dieser Nacht noch überliefert, dass unterirdische Schätze hochsteigen und glühen sollen. Aus den Brunnen soll Wein statt Wasser fließen, Weidenzweige werden zu Wünschelruten. Der Name kommt von Walburg, das ist die Göttin des blühenden Monats Mai.

Walburgen sind Seherinnen und Weise Frauen
Im Volksmund wurden früher Seherinnen, also weise Frauen, die Dinge und Umstände aus einer anderen Perspektive wahrnahmen (wie etwa Krankheitsbilder — und damit auch die Fähigkeit Heilung oder Schmerzlinderung) auch Walburgen genannt. Da Walburg bzw. der Heiligen Walpurga große (hell-)seherische Kräfte zugeschrieben wurde, sollen sich in dieser Nacht auch die Türen zur Anderswelt öffnen. Die Schleier zwischen den Welten werden dünn und Wesen bzw. Gefühle, Gedanken, Informationen oder auch Antworten auf lang gestellte Fragen können zwischen den Welten wandeln.

Die Nacht der Inspiriation und Empfängnis
Fliegende Hexen hat man jedoch weder damals noch heute gesehen. Allerdings gibt es Frauen, die speziell zu diesen heiligen Zeiten der alten Urgöttinnen besonders hellsichtig werden, deren Gedanken Flügel bekommen, die leichten Herzens und frohen Mutes in den Frühling hineintanzen bzw. die mit ihren Besen — magischen Instrumenten gleich — alte Energie aus dem Haus und aus ihren Sinnen fegen, um neue Inspirationen zu bekommen.

Andrea Dechant
www.artedea.net

Glückliche Wartezeit mit Seelenkommunikation

Schwanger zu werden ist für viele Frauen das schönste Ereignis in ihrem Leben. Doch Babys kommen nicht auf Bestellung. Sie haben keine Lust auf Druck und Terminstress – und streiken. Hier eine Buchvorstellung für eine glückliche Zeit des Wartens auf das Wunschkind:

Nicht erzwingen, sondern in Kontakt gehen
Seelenkommunikation ist das Zauberwort. Die Kinderwunschberaterin und ehemalige Betroffene Namiah Bauer baut als Seelenbotschafterin eine Brücke zwischen der werdenden Mama und ihrem ungeborenen Kind. In ihrem Buch „Freudensprung“ erklärt sie leicht verständlich, wie die Frau mit ihrem Wunschkind in Kontakt treten und es in ihr Leben einladen kann.

Nicht hektisch und dies und jenes tun, sondern still werden und fühlen
Liebevolle Übungen und wirksame Affirmationen unterstützen Sie dabei, in die Stille zu gehen und die Kinderseele zu fühlen. Die einfachsten Tipps sind oft die wertvollsten und wirkungsvollsten. Der Weg zum Kind liegt in den Frauen. Es ist ein Prozess, der getragen ist von Offenheit, Vertrauen und Demut vor dem Leben.

Ein Kinderwunschratgeber für Frauen und Paare, die einen Weg aus der Ohnmacht suchen und sich ein erfülltes Leben wünschen. Sehr empfehlenswert!

Namiah Bauer stellt ihr Buch live im Internet vor am Donnerstag, 27.04 .2017, um 09:00 Uhr im Interview auf der Facebook-Seite von Nina Winner.

Neues TV-Format von SAT1 sucht Hebammen

Flowbirthing Blog Heilige Zeit

Hebammen aktuell gesucht für ein TV-Format. Wie seriös? Wir wissen es nicht.

Dennoch leiten wir es in großem Stile weiter und jede prüfe, was sie davon hält. Vielleicht eine Chance, den Hebammenberuf so darzustellen, wie er ist, auf das Dilemma aufmerksam zu machen und die natürliche Geburt wieder ins Gespräch zu bringen?

Die Redaktion schreibt:
Im Rahmen unseres neuen Formates wollen wir Hebammen aus ganz Deutschland bei Ihrer Arbeit über einen längeren Zeitraum begleiten. Bei diesem Format legen wir äußersten Wert auf Echtheit, Authentizität und Seriosität. Es soll ein tägliches Format für Sat1 werden und um dies produzieren zu können, benötigen wir ein etwas größeres „Hebammenteam“. Denn uns ist bewusst, dass Sie alle beruflich sehr eingespannt sind.

Beruf der Hebamme angemessen portraitieren
Unser Format soll einerseits als Portrait Ihres wunderbaren Berufs dienen. Wir möchten Ihren Beruf gerne einmal in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und auch die Schwierigkeiten, die der Beruf der Hebamme mit sich bringt (Stichwort: Hohe Versicherungsbeiträge, kein Hebammennachwuchs etc.) einmal thematisieren.
Zudem ist es uns ein Anliegen, für die schwangeren Frauen zuhause ein adäquates Info-Tool zu schaffen, bei dem Sie Tipps und Ratschläge aus erster Hand unserer Hebammen erhalten können.

Wir finden, Ihr Beruf wurde bisher nie richtig portraitiert, das wollen wir ändern. Keine Sorge, bis es zum Dreh der Serie kommt, vergeht bestimmt noch ein halbes Jahr, es würde also nicht direkt von heute auf morgen losgehen (um Himmels Willen) und natürlich bekommen Sie eine angemessene Gage.

Bewerbungsvideo
Ein erster Schritt wäre ein kurzes Handyvideo, welches Sie von sich selbst drehen, das wir uns hier intern ansehen können, um Sie besser kennenzulernen. Im zweiten Schritt würden wir dann evtl. zu einem Casting zu Ihnen kommen, nur ein Kameramann und Redakteur, das zur internen Vorstellung Ihrer Person beim Sender dient. Das wird natürlich alles streng vertraulich behandelt und nirgendwo ausgestrahlt. Der Sender entscheidet dann, welche Hebammen er gerne im Expertenteam sehen würden und danach würde ein sogenannter Pilotfilm gedreht, dieser dient auch nur zur Sender-internen Verwendung und soll dem Sender einen Eindruck davon vermitteln, wie die Serie später aussehen könnte. Erst dann wird über die tatsächliche Produktion der Sendung entschieden.

Wer sich hierfür berufen fühlt, bitte selbständig Kontakt aufnehmen unter:

Bianca Münker | Casting-Redakteurin
Tel.: +49 (0) 22 33 / 46 08 – 2447 | Intern: – 7447 | Fax: +49 (0) 22 1 / 66 952 – 22 55

bianca.muenker@filmpool.de | www.filmpool.de

Hebammen-Notstand in Deutschland

Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich. Ein aktuelles Gutachten belegt den Notstand in der Geburtshilfe. Demzufolge kümmert sich fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“.

Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages
Werdende Mütter können sich immer weniger darauf verlassen, dass bei einer Entbindung in der Klinik eine Hebamme während der ganzen Zeit anwesend ist. Fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern kümmert sich „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“, heißt es in einem noch unveröffentlichten Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, das dem Netzwerk Elterninitiative Geburtskultur vorliegt.

Grund für den Notstand in der Geburtshilfe
Aus wirtschaftlichen Gründen streichen die Krankenhäuser ihre Geburtsstationen zusammen. Wie aus dem Gutachten hervorgeht, arbeiten 60 Prozent der Entbindungsstationen trotz Sparmaßnahmen nicht kostendeckend. Zudem setzt die Krankenhäuser mit Geburtsstationen unter Druck, dass fast jede zweite Klinik Probleme hat, offene Hebammenstellen zu besetzen, so das Gutachten.

Zahlen sprechen eine klare Sprache
Zwischen 1991 und 2015 ist die Zahl der Krankenhäuser mit Geburtsstationen um 40 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Die Zahl der Kliniken ist im gleichen Zeitraum nur um 19 Prozent zurückgegangen. Heute verfügt nur noch etwa jede dritte Klinik über eine Entbindungsstation. Die Zahl der angestellten Hebammen ist in dem Zeitraum zwar von 6620 auf 9081 gestiegen. Dem Hebammenverband zufolge arbeiten mehr als 70 Prozent Teilzeit, gemessen an der Stundenzahl also ein Rückgang.

„Der ökonomische Druck auf Kliniken in Deutschland hat dazu geführt, dass die Versorgung von Frauen in der Geburtshilfe schlecht ist“, kritisiert Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. Einer Leitlinie zufolge sollte jede werdende Mutter durchgehend von einer Hebamme betreut werden, die ihr voll zur Verfügung steht und nicht von Kreißsaal zu Kreißsaal laufen muss. Eingehalten wird die Leitlinie aber nicht.

Politik gefragt, sich für Frauen einzusetzen
„Die Geburtshilfe insgesamt ist chronisch unterfinanziert. Hebammen haben dies bisher kompensiert“, sagt Verbandschefin Klenk. „Wir haben jetzt jedoch den Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weitergeht.“ „Im Interesse der Frauen und Säuglinge, aber auch der Hebammen mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit muss die Politik nun handeln und das Gutachten ernst nehmen.

Die Lage der Geburtshilfe in Deutschland ist ernst
Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich zudem dadurch, dass auch das Geschäft für die Beleghebammen immer schwieriger wird. Diese arbeiten in der Regel freiberuflich. In den vergangen Jahren sind die Versicherungsprämien für Hebammen derart gestiegen, dass viele aufgaben. Aktuell liegt die Prämie für Berufshaftpflicht nach Angaben des Spitzenverbandes der Krankenkasse bei 6843 Euro jährlich. Immer mehr Hebammen können diesen Betrag nicht aufbringen und müssen aufhören. Oder beginnen angesichts der desaströsen Lage gar nicht erst mit der Ausbildung.

Empfängnisbereitschaft erhöhen

Je nach Alter und Anzahl an Monaten, die ein Paar trotz fehlender Verhütung kinderlos bleibt, spricht man von „Unfruchtbarkeit“. Das klingt hart und ist nicht zeitgemäß, da es nach jahrelanger Pilleneinnahme häufig länger dauern kann. Die Definition führt dazu, dass gesunde Paare sehr schnell reproduktive Maßnahmen in Anspruch nehmen, weil sie verunsichert sind und glauben keine Alternative zu haben. Doch es gibt Wege, die Empfängnisbereitschaft natürlich zu erhöhen:

Natürliche Kinderwunschbehandlung
Bei der natürlichen Kinderwunschbehandlung werden verschiedene Methoden aus der Naturheilkunde ergänzend eingesetzt, um deine Empfängnisbereitschaft zu erhöhen oder auch die Zeugungsfähigkeit deines Partners zu verbessern. Nicht alle Paare wollen gleich die ganze Reproduktionsmaschinerie anwerfen, auch wenn es schon eine Weile mit einer erfolgreichen Schwangerschaft nicht klappt.
Neben regelmäßigem Geschlechtsverkehr, gesunder Ernährung und reduzierter bis keiner Aufnahme von Zellgiften durch Rauchen, Alkohol- und Kaffeetrinken sind zwei Alternativen besonders empfehlenswert zur Erhöhung der Empfängnisbereitschaft: die Fruchtbarkeitsmassage und das Hormonyoga.

Fruchtbarkeitsmassage
Diese sanfte Massage ist in Deutschland seit gut 10 Jahren bekannt und kann eine beachtliche Erfolgsquote aufweisen. Die Rede ist von 75 Prozent der Frauen, die innerhalb eines Jahres schwanger werden. Somit liegt die Chancen deutlich höher, als bei der herkömmlichen Behandlung. Durch die Berührungen werden Schlacken im Gewebe gelöst, die Gebärmutter aktiviert und das Körperbewusstsein nimmt zu.

Hormonyoga
Diese besondere Yoga-Form wurde vom Hatha-Yoga weiterentwickelt für Frauen in den Wechseljahren. Ziel ist die Harmonisierung des Hormonhaushaltes, was sich hervorragend auch dazu eignet, um etwa nach langjähriger Pilleneinnahme einen natürlichen Zyklus mit einem Eisprung wieder in Gang zu setzen.

Die Bedeutung des Wortes Karneval

Kristina Rumpel

Kar-ne-Val ist die Zeit in der das Leben in das Fleisch zurückkommt. Nach der langen Winter- und Ruhepause kommen die Lebenssäfte wieder in Wallung. Es ist eine Zeit der alten vorchristlichen Zeit, in der die Frauen ihre Magie und Körperlichkeit ausleben durften. Nicht umsonst beginnt der Karneval mit einem Altweiberfasching und ist in den katholischen Hochburgen am stärksten vertreten.
Die Kraft des Weiblichen Cover

Karneval als Erinnerung der alten Muttergesellschaften
Kirsten Armbruster, Naturwissenschaftlerin und Patriarchatskritikerin schreibt: „Alte Weiber waren einst weise Frauen, sie waren die Großmütter der matrifokalen steinzeitlichen Müttersippen und standen naturgemäß in besonderem Kontakt mit der Großen Mutter, der Göttlichen Mutter. Und diese Großen Mütter kannten natürlich die eigentliche Bedeutung des Karnevals im Jahreskreis der göttlichen Mutter und sie wussten auch, dass der patriarchatsmissbrauchte Phallus nur das Ziel hatte, die einst freie Sexualität der Frau, die biologisch verankerte female choice zu beherrschen. Der Altweiberkarneval, den das Patriarchat bis heute für unsinnig erklärt, hat in der Tat Reste der Zeit der Wildbeuterinnen erhalten, in der die Frau frei den Zeitpunkt und den Partner des Liebesaktes bestimmte.“

Angst der Mächtigen vor freier weiblicher Sexualität
Welche große Angst unter den Mächtigen dieser Welt noch immer vor einer frei und selbstbestimmt gelebten weiblichen Sexualität herrschst, lässt sich auch drastisch an der grausamen Praxis der Genitalverstümmelung erkennen. Aber auch andere Form der Beschneidung weiblicher Lust durch Stigmatisierung, Rufmord oder Verhüllung sind Relikte einer Zeit, in der die Männer sich als Herrscher über die Welt aufschwangen und dafür die weibliche Kraft unterdrücken mussten.

Lebensverachtende Praktiken in praktiziertes Ja zum Leben wandeln
Damit diese Zeiten endlich vorbei sind und wir die lebensverachtenden Praktiken weltweit in ein praktiziertes Ja zum Leben wandeln können, lege ich jeder Frau das Buch „Die Kraft des Weiblichen – Der Schlüssel für Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt“ ans Herz. Es klärt auf, stellt Zusammenhänge her, befreit vom Ballast der Jahrhunderte und macht den Weg in eine lebenswerte Zukunft frei. Es wirkt befreiend, revolutionär und ist visionär.

Buchverlosung:
Die ersten drei Kommentare unter diesen Beitrag erhalten ein Buch geschenkt.
Das Buch ist November 2016 im Mankau Verlag erschienen und für 15,95 € zu kaufen.

Hier ein Kommentar einer Leserin: „Archaisch und hochaktuell zugleich. Das Buch eröffnet einem eine ganz neue Sichtweise auf sich selbst, auf Andere und auf alle Vorgänge und Geschehnisse in unserer Welt von Anbeginn bis in die Gegenwart. Nachhaltigkeit erstreckt sich jetzt nicht mehr nur auf materieller sondern auch auf energetischer Ebene. Es ist sehr flüssig geschrieben und extrem fesselnd. Man will sofort wissen, was man selbst tun kann um die Kraft der Weiblichkeit in sich und in unserer Welt wieder zu stärken. Schön,inspirierend und aktivierend. Ein Buch für jede Frau und für jeden Mann.“

Der Kaiserschnitt in der heutigen Zeit

Kaiserschnittrate hat sich verdoppelt in letzten Jahren

  • In Deutschland wird jedes dritte Kind per Kaiserschnitt geboren
  • Die Zahl hat sich seit den 90er Jahren nahezu verdoppelt
  • Immer mehr Kinder werden per Kaiserschnitt geboren
  • Für viele Menschen ist der Kaiserschnitt zur Alternative einer vaginalen Geburt geworden
  • Manchmal ist der Kaiserschnitt ein Glück und rettet Leben, manchmal schlicht die Folge ungünstiger Rahmenbedingungen während Schwangerschaft und Geburt

Doch was bedeutet dies für die Frauen, die ihr Kind per Kaiserschnitt auf die Welt bringen?

Wissen um natürliche Geburten geht verloren

Mit der steigenden Zahl an Kaiserschnitten schwindet auch das Wissen im Kreißsaal um die Förderung einer natürlichen Geburt. Der Kaiserschnitt dann wiederum eine Folge des Verlustes der alten Hebammenkunst. Eine Negativspirale, die sich selbst antreibt. Längst sind wir an dem Punkt, dass das technische Know-How zu keinem besseren Ergebnis mehr führt.

Kaiserschnitt: Eine Bauch-OP mit Folgen

Kaiserschnitt kann Leben retten oder aber auch Leben erschweren. Die negativen Folgen von Kaiserschnitten für Mutter und Kind sind inzwischen hinlänglich bekannt. Die Bauch-OP daher auch nur Notsituationen indiziert. Die Kriterien hierfür sind unklar, da es noch keine einheitlichen Leitlinien für Ärzte gibt. Häufig wird als Grund die Angst der Mutter vor einer Komplikation bei der Geburt angegeben.

Bedeutung von Kaiserschnitt für Mütter

Eines ist eine Kaiserschnittgeburt jedenfalls nicht: der einfachste Weg ein Kind zu gebären. Der Blogbeitrag einer Mutter, die selbst zwei Kaiserschnitte erfahren hat, beschreibt die Auswirkungen aus persönlicher Sicht.  Der Beitrag „10 Dinge, die du über den Kaiserschnitt wissen solltest …“  von Isa Grütering gibt Auskunft über die Bedeutung eines Kaiserschnittes aus Muttersicht.

Menstruation als die Kraftquelle der Weiblichkeit

Schwangerschaftstest

Das Eintreten der Regelblutung genau zu dem Zeitpunkt, an dem man eigentlich auf ein Ausbleiben hofft, ist ein großer Stressfaktor. Für Frauen mit Kinderwunsch heißt es aber trotzdem, sich in aller Wertschätzung mit dem weiblichen Körper zu befassen. Es gilt, ein Gespür für den weiblichen Zyklus zu entwickeln. Schauen Sie nicht mit Stress auf die Menstruation! Sondern erkennen Sie sie als ein Zeichen, dass die Realisierung des Kinderwunsches möglich ist: Die Kraft der Menstruation entdecken, darin liegt ein Schlüssel.

Ziel umkreisen und nicht mit Kopf durch die Wand

Ein Schlüssel dieser Negativspirale zu entkommen, ist, sich mit der Kraft der Menstruation vertraut zu machen und den Zyklus aus lebensförderlicher Perspektive zu beleuchten. Im weiblichen Zyklus liegt das Wunder des Lebens verborgen. Sich für dieses Wunder zu öffnen, bedeutet einen Schritt zurück zu treten und neu staunen zu lernen über das Zusammenspiel aus weiblichem Körper und kosmischen Zyklen. In der Natur gibt es keine klaren Kanten und Punktlandungen. Es gibt nur Prozesse, Verflechtungen, Teile im Großen und Ganzen und so gilt es, das Ziel zu umkreisen.

Kraft der Menstruation

Für manche Frauen mag es sich abwegig anhören, sich nicht auf die Befruchtung, sondern auf die Menstruation zu fokussieren, aber in diesem Paradoxon öffnet sich der Zugang zum Leben von seiner intuitiven Seite, die ihre Kraft aus sich selbst heraus bezieht. Das Blut der Menstruation bewusst wahrzunehmen, bringt sie in Kontakt mit der weiblichen Urkraft, jener Kraft, die alles Leben durchdringt und ohne die eine Geburt und Schwangerschaft auf natürlichem Wege schwer möglich ist.

Auch wenn „Menstruation“noch immer zu den großen Tabuthemen gehört, weil viele Frauen an Schmerzen, Unwohlsein oder geringerer Belastbarkeit leiden: Die Periode ist viel mehr als lästig! Sie ist der Boden weiblicher Schöpfungskraft.

  • Schätzen Sie Ihre Menstruation, denn sie ist ein Zeichen für Ihre Fruchtbarkeit!
  • Ihre Menstruation hilft Ihnen dabei, neues Leben zu schenken!
  • Haben Sie keine Angst vor dem Eintreten Ihrer Regelblutung!

Webinar für Frauen mit Kinderwunsch

Das Webinar öffnet den Blick für die Menstruation als Teil eines monatlichen Zyklus aus Entstehen, Werden, Vergehen und Neubeginn. Innerhalb eines Monats vollzieht eine Frau den ewigen Kreislauf des Lebens nach. Diesen Ablauf bewusst nachzuvollziehen, bringt ungeahnte Kraft und Freude am Weiblichsein zurück. Das Webinar ist daher auch für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch interessant, weil es die körperlichen Prozesse aus rein weiblicher Perspektive neu beleuchtet. Der nächste Termin findet statt am: Montag, 6. Februar 2017 um 19 Uhr, Kosten 12 Euro, Anmeldung hier!

Alternativer Schwangerschaftskongress

Flowbirthing Blog_Baby willkommen heißen

Alternativer Schwangerschaftskongress: Am 1. Februar geht’s los. Sei du dabei!

Es geht um nichts weniger, als dass wir Frauen uns die Magie der Geburt als einzigartige Lebens-Erfahrung zurückholen, aus der Mutter und Kind gestärkt hervorgehen können. Komm in deine Kraft und lass dich inspirieren, informieren, ermutigen.

Veranstaltung mit Herz und Verstand

Der Veranstalterin Yvonne Butowski ist eine berührende Zusammenstellung gelungen, die die weibliche Kraft als lebensspendende wundervolle Gebärkraft zeigt. Sie nimmt uns mit auf eine Reise über alle Klippen im Außen ins Innerste, ins Allerheiligste.

Plädoyer für die weibliche Kraft

Der alternative Schwangerschaftskongress ist ein Plädoyer für die weibliche Kraft. Er ist nicht nur für Schwangere sondern für alle Frauen interessant, die sich ihrer Kraft erinnern wollen. Und generell für alle, die den Beginn und damit das Leben als Ganzes mit anderen Augen sehen wollen.

Schwangerschaftskongress

Trailer zum Alternativen Schwangerschaftskongress

Sehr zu empfehlen! Schaut Euch den Trailer an – er geht unter die Haut. Wie anders könnte unsere Welt sein, wenn Frauen wieder kraftvoll gebären und gestärkt als Frau und Mutter aus der Geburt hervorgehen. Die Zeit für Selbstermächtigung ist jetzt!

18 Interviews kostenlos

In 18 Video-Interviews geht Sie mit den besten Experten folgenden Fragen nach:

– Welche alternativen Geburtsvorbereitungsmöglichkeiten gibt es?
– Mit welcher Ernährung werden Mutter und Kind optimal mit Nährstoffen versorgt?
– Welche Heilpflanzen helfen in der Schwangerschaft?
– Welche Körperpflege tut der Haut wirklich gut?
– Was kann mir als Schwangere helfen zur Geburt in meine weibliche Kraft zu kommen?
– Wie kann ich mich als Schwangere auf eine natürliche Geburt, auch nach Kaiserschnitt, vorbereiten?
– Wie kann ich meinem Kind einen sanften Übergang ins Leben außerhalb der Gebärmutter ermöglichen?
– Welche Bedeutung hat die Atmung für Mutter und Kind?
– Wie kann der Mann die werdende Mutter unterstützen?
– Wie lassen sich Geburtstraumata auflösen?

Expertinnen aus dem FlowBirthing-Netzwerk

Hör Dir die spannenden Antworten von an! Ingeborg Stadelmann, Florian Sauer, Kiria Vandekamp, Dr. med. Ute Taschner, Sydney Sobotka, Sarah Schmid, Anne-Sophie Montandraud, Dorothea Poster, Anne Zietmann, Eva Abert, Linda Stegmann, Stefanie Bruns, Lisa von Reiche, Kristina M. Rumpel, Randi Ann Hausmann, Lara Horlacher, Birthe Brahmer-Lohss und Bianca Angela Maria Heinl

Unter den Expertinnen finden sich auch Netzwerkpartnerinnen von FlowBirthing. Das Interview von Buchautorin und Mitinitiatorin von FlowBirthing, Kristina M. Rumpel, bildet den Abschluss des Alternativen Kongresses und ist am 8. Februar um 20 Uhr zu hören. Der Kongress findet online statt, und die Anmeldung ist jederzeit kostenlos möglich.

Hochsensibilität bei der natürlichen Geburt

Flowbirthing Blog Hochsensibilität

Während der Geburt wird jede Gebärende eine hochsensiblen Frau und das ist sinnvoll. Durch die körperliche Öffnung kommt sie in einen Zustand der gesteigerten Wahrnehmungssensibilität. Das macht sie besonders dünnhäutig für Zwischentöne im Kreißsaal.

Förderung der natürlichen Geburt

Für die GeburtsbegleiterInnen bedeutet dies eine erhöhte Sensibilität für die eigenen Gefühle, für die Kommunikation und den Umgang mit den Gebärenden, um Frauen unbewusst nicht in ihrer Kraft zu beschneiden, sondern fördern zu können.

Frauen sind heutzutage vermehrt ängstlich, ohne Körperbewusstsein und Vertrauen in die natürlichen Prozesse. Um in ihre Kraft zu kommen, sind sie immer mehr den je auf die „Kraftspritze“ durch die sie betreuenden Personen angewiesen.

Gewalterfahrung unter der Geburt

Zunehmend sprechen Frauen über Gewalterfahrungen unter der Geburt, die durch die Diskrepanz zwischen professioneller Herangehensweise und den besonderen Empfindsamkeit von Gebärenden zustande kommen können ohne dass dies den GeburtshelferInnen bewusst oder gar willentlich provoziert worden wäre.

Störfaktoren der Geburt

Aufgrund der gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit von Gebärenden nimmt die Frau im Kreißsaal die Atmosphäre besonders intensiv wahr. Sie hört förmlich das Gras wachsen. Zwischentöne, auch wenn diese sich gar nicht auf die Gebärende beziehen, können sich als Störfaktoren mittelbar auf den Fortgang der Geburt auswirken. Diese sind:

  • Hektik
  • Arbeitsbelastung: Zeit- und Verantwortungsdruck
  • negative Gedanken und Gefühle der GeburtshelferInnen: Angst und Überforderung
  • Streitigkeiten hinter den Kulissen: Kompetenzgerangel

Nocebo-Effekt

Bewusstheit über die tieferen Wirkweisen und eine klare Kommunikation und Gedankenhygiene auf Seiten der Geburtshelfer ist für eine natürliche Geburt aus eigener Kraft entscheidend. Positive wie negative Gedanken oder Gefühle werden von der Gebärenden wirken sich durch die geöffnete wahrnehmen besonders stark aus – im Guten wie im Schlechten. Der Nocebo-Effekt – ein negativer Gedanke, der sich negativ auf den tatsächlichen Verlauf auswirkt – ist bei Geburten daher besonders zu beachten.

Gehen Sie daher so positiv und vertrauensvoll wie möglich durch ihre Schwangerschaft und in die Geburt.

„Was ist Gott?“ fragt die Süddeutsche Zeitung

Was ist Gott? So die Frage der Süddeutschen Zeitung, die Anfang des Jahres von verschiedenen Menschen beantwortet wird. Darunter auch einige sehr gebildete Menschen. Doch es ist die Antwort einer Hebamme, die im Herzen berührt und die Schöpfungskraft auf den Punkt bringt:

Was ist Gott? Auf diese Frage antwortet Friederike Engelen, Hebamme und Mutter aus Bayreuth:

„Gott ist für mich, wenn eine Frau aus der tiefsten Niedergeschlagenheit heraus, am absoluten Ende ihrer Kräfte den letzten und einzigen Willen in sich in reine Energie umwandelt und aus dieser Kraft heraus ihr Kind mit den letzten Wehen in unsere Welt gebärt: Leben ist geboren!

Leben, in dem alles möglich erscheint, in dem die Macht schlummert, die Welt zu verändern. Mit dem Moment, in welchem die Mutter ihr gerade geborenes Kind aufnimmt, ist all ihr Leid der Geburt in den Hintergrund gerückt, alle Zweifel vergessen: Dieses Kind ist bedingungslos ihr Kind – mit aller Liebe, mit aller Zuversicht und voller Opferkraft!

Diesem Augenblick als Hebamme beiwohnen zu dürfen, erfüllt mich jedes mal aufs Neue mit Ehrfurcht, Dankbarkeit und dem tiefen Wissen von Gottes Anwesenheit.“

Wer Geburt aus eigener Kraft erfahren darf, wer Geburt als überwältigendes aber bewältigbares Ereignis getragen von der Liebe zum Leben, zum eigenen Körper und zum eigenen Kind erleben durfte, der wird auch als Mutter neu geboren verwurzelt im Leben und in der Freude am Dasein.

Wie anders wäre unsere Welt, wenn die weibliche Schöpfungskraft bei Geburten wieder frei, d.h. natürlich und ohne unnötige Manipulation von außen fließen könnte. Für dieses Ziel leistet FlowBirthing einen Beitrag, in dem es in Buch und CD und auf dem Portal, das Wunder und die Kraft der Geburt beleuchtet.

Freitag, der 13. – Ein Frauenfesttag!

Heute ist es wieder mal soweit: Freitag, der 13. Viele Menschen halten diesen Tag für einen Unglückstag, haben Angst das Haus zu verlassen, weil sie Unfälle erwarten.

Woher kommt der Aberglauben? Dieser Frage lohnt es sich nachzugehen, denn die Antwort führt uns zurück zum Mysterium der Zahl 13. Hinter den Schleier zu blicken, eröffnet sehr faszinierende Details rund um die Zahl 13 und die weibliche Kraft:

Die Zahl 13 hat großen Einfluss auf das Leben

  • 13 Tage dauert ein Mondzyklus von Neumond zu Vollmond
  • 13 Tage braucht die Eizelle zum Reifen
  • 13 Tage nach der Befruchtung verbindet sich neues Leben mit dem „Mamaversum“
  • nach 13 * 20 Tagen wird das Kind geboren
  • 13 * 20 Tage dauert ein Schöpfungszyklus im Maya-Kalender
  • 13 Monde hat ein Jahr
  • in 13 Venusjahren zeichnet der Planet ein Schutzpentagramm um die Erde

Die Zahl 13 ist auf Engste mit der weiblichen Kraft verbunden

Sie zu erinnern, heißt sich der Lebendigkeit in allem bewusst zu werden. Alles, was lebendig ist, ist im Fluss und so ist auch die Zahl 13 das Symbol für den beständigen Wandel, der das Lebensrad aus Entstehen, Werden, Vergehen antreibt. Im aktuellen Buch von Kristina M. Rumpel „Die Kraft des Weiblichen“ finden sich noch mehr vergessene Zusammenhänge.

Freitag der 13. ein Unglückstag – Wie kommt das?

Wer nun wissen will, warum nur Freitag, der 13. zum Unglückstag statt zum Tag des Lebens geworden ist und nicht jeder 13. Tag eines Monats, dem sei das Video von Kristina M. Rumpel auf ihrem YouTube-Kanal „Kanal der freien Frau“ empfohlen.

Soviel sei verraten: Freitag, der 13. ist ein Festtag für Frauen und wer kann, sollte diesen heute mit Freundinnen begehen und ausgelassen feiern. Viel Freude dabei!

Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D ist in der Schwangerschaft als Zusatzgabe zu empfehlen. Vor allem in den dunklen Wintermonaten verhilft Vitamin D sich rundum wohler und fitter zu fühlen.

Vitamin D wird durch den Sonnenkontakt gebildet

In den Wintermonaten ist es schwerer ausreichend Vitamin D über den Sonnenkontakt zu bilden. Daher ist es ratsam, von November bis Februar Vitamin D als Nahrungsergänzung zu nehmen. Besonders für Schwangere hat dies Vorteile.

Nutzen von Vitamin D in der Schwangerschaft

  • Mit Vitamin D wird Lichtenergie aufgenommen, d.h. die Stimmung hellt sich auf
  • Mit leerem Vitamin D Speicher fühlt man sich schlapp, d.h. Schwangere, deren Körper Höchstleistung vollbringt, fühlen sich mit dem Turbo-Mittel einfach fitter
  • Ein Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko, dass das Kind an MS erkrankt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Vitamin D Mangel ausgleichen

Ein Vitamin D Mangel kann beim Arzt über einen Bluttest festgestellt werden. Es ist allemal sinnvoller vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel einen Bluttest zu machen. Vitamin D Mangel kommt gerade in den Wintermonaten bei den meisten Menschen vor. Wer über lange Zeit nicht gegensteuert, kommt in Gefahr ernster Erkrankungen, die alle meist mit einem Vitamin D Mangel beginnen. Vitamin D kann in Tropfenform genommen werden. Eine Kur in Absprache mit einer Heilpraktikerin oder Arzt ist ratsam.

Weitere Informationen auf der Website von Irmgard-Gräf, Gesundheitsberaterin.

Gute Wünsche zum Jahresende

Flowbirthing Rozhanitza Frau

Zum Jahresende bedanken wir uns bei allen FlowBirthing-Unterstützerinnen und Netzwerkpartnerinnen. Die Zahl der Menschen, die verstehen, welche Bedeutung Schwangerschaft und Geburt für das weitere Leben haben, wächst. Unser Kreis wird immer größer. Zum Jahresende wünschen wir:

Flowbirthing-Blog-Weihnachten_2016

Das Baby willkommen heißen

In der Vorweihnachtszeit freuen wir uns auf die Ankunft des Jesuskindes und möchten es gebührend willkommen heißen. Wir schmücken die Wohnung, backen Plätzchen und genießen die besondere Stimmung.

Das Baby im Bauch willkommen heißen

In der Schwangerschaft (wie in der Adventszeit) gibt es soviel was wir glauben, besorgen und erledigen zu müssen, dass wir das Wesentliche leicht vergessen können: das Baby im Bauch willkommen zu heißen.

Besinnliche Zeit für Mutter und Kind

Wenn du also in der besinnlichen Jahreszeit schwanger bist, dann lass dich inspirieren und besinne dich auf dich und dein Baby im Bauch. Nichts ist wertvoller als die innige Beziehung zwischen Euch. Sie ist es auch, die euch beide sicher durch die Geburt führen wird.

Mit Leib und Seele für das wachsende Leben öffnen

Mit der Meditation „Das Baby willkommen heißen“, die auf der FlowBirthing CD enthalten ist, gelingt es dir, diese Verbindung aufzubauen und dich für das neue Leben in dir mit Leib und Seele zu öffnen. Es ist ein wunderschöner Moment für dich und dein Kind.

Mediation zur Verbindung von Mutter und Kind auf FlowBirthing CD

Die Mediation ist von Jasmin Nerici, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und Gründerin von Positive Birth, die diese Mediation hinter Türchen 15 ab heute in ihrem Online Adventskalender kostenlos zur Verfügung stellt. DANKE!

Für Nicht-Schwangere: Meditation zur Verbindung mit innerem Kind

Die Meditation ist auch sehr gut geeignet, wenn du gerade nicht schwanger bist, aber den Wunsch verspürst, dich mit deinem inneren Kind zu verbinden und auszusöhnen. Viel Freude damit!

Flowbirthing-Blog-Meditiation

Maria Empfängnis als Frauenfeiertag!

Am 8. Dezember war ein Frauen-Feiertag. Wer hat daran gedacht? Am 8. Dezember ist Mariä Empfängnis. Sie wiederum wurde von ihrer Mutter Anna geboren. Anna steht in vielen Kulturen der Welt für die Urmutter. Es ist dies also ein Tag, an dem wir unsere weibliche Ahnenreihe, also die mütterliche Linie feiern können. Auch bei der der Geburt kann dieses alte Wissen sehr hilfreich sein:

Eizellen bereits im Körper der Großmutter angelegt

Ist dir bewusst, dass unsere Eizellen bereits im Körper unserer Großmutter angelegt wurden? Die weiblichen Keimzellen werden nämlich beim Mädchen bereits im ungeborenen Zustand im Mutterleib angelegt. Dh. als schwangere Frau trägst du nicht nur dein Kind, sondern auch einen Teil deiner Enkel & Enkelinnen bereits in dir. Wenn wir uns bewusst machen, wie stark wir mit unseren Müttern, Großmüttern, Urgroßmüttern verbunden sind, fällt es uns leichter, unseren eigenen Weg der Mutterschaft zu gehen und ihren Weg, wie auch immer er war, anzuerkennen.

Ahninnen auch bei der Geburt einen Ehrenplatz geben

Wenn du möchtest, kannst du deinen Ahninnen auch im Rahmen der Geburt und in deiner Familie einen Ehrenplatz zuweisen. So könntest du eine kleine Ecke mit Bildern, Kerzen und Blumen gestalten. Andere Frauen verewigen kleine Kopien von Bildern ihrer Ahninnen auf der Geburtskerze, welche sie bei Geburtsbeginn für ihr Kind als Schutz und Geleit anzünden.

Text aus dem Adventskalender von Jasmin Nerici.

Der Adventskalender ist kostenlos online abrufbar und hält Inspiration und Vorfreude auf die Geburt bereit.

Online-Kongress Sex, Spirit and Birth

Flowbirthing Blog Kiria_Vandekamp

Heute startet der sehr spannende Online Kongress Sex, Spirit & Birth zum zweiten Mal in diesem Jahr. Vom 28.11. – 08.12.2016 stellt Kiria Vandekamp 40 ExpertInnen spannende Fragen rund um das Thema „Geburt als freudvolle, angenehme und ekstatische Erfahrung“. Der Event ist kostenlos und für alle, die den Aufbruch in eine neue Geburtskultur im Herzen tragen. Anmeldung auch nach dem 28. November noch möglich!

Online Kongress für eine freudvolle Geburtserfahrung

Sex, Spirit and Birth ist ein ganz besonderer Online Kongress. Hier werden die heißesten Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und weibliche Sexualität diskutiert. Er ist für dich, wenn du …

  • dich für die Zusammenhänge von Sexualität, Spiritualität und Geburt interessierst und mehr darüber erfahren möchtest
  • dich optimal auf eine natürliche Geburt vorbereiten willst
  • die Geburt als Initiation & sinnliches Fest erleben möchtest
  • an der Heilung des weiblichen Schoßraumes interessiert bist
  • Frauen in der Schwangerschaft oder bei Geburt begleitest
  • offen bist für neue Denkweisen über Geburt
  • einfach neugierig bist auf diese Themen

Viele Netzwerkpartnerinnen von FlowBirthing als Expertinnen dabei

Jeden Tag stehen spannende und inspirierende Interviews auf dem Programm, die du dir ganz bequem von zuhause anschauen kannst. Jedes Interview steht dir für 48 Stunden kostenlos zur Verfügung.

Folgende Gäste sind mit dabei: Sarah Schmid, Nadine Wenger, Horlacher, Stefanie Bruns, Gaby Mardshana Oeftering, Jhari Gerlind Kornetzky, Isabella Ulrich, Jasmin Nerici, Sita Kleinert, Verena Schmid, Kristina Rumpel, Patricia Thielemann, Birgit Baader, Mayonah Bliss, Nina Winner, Dr. Ludwig Janus, Puja Diana Richardson, Elena Tonetti-Vladimirova … und viele mehr.

Kostenloses Event mit Kongress-Gesamtpaket zu günstigem Preis

Dieser Event ist wie ein Live-Kongress, nur ohne Fahrt- und Übernachtungskosten und ohne hohe Teilnahmegebühr! Alle Interviews werden in dieser Zeit kostenlos nacheinander ausgestrahlt. Solltest du keine Zeit haben, dir die Interviews anzuschauen, wird es auch die Möglichkeit geben alle Interviews als Kongress-Gesamtpaket zu einem günstigen Kongresspreis zu kaufen! Dann kannst du dir alles in Ruhe Zuhause anschauen. Melde Dich gleich an, um die Infos zu erhalten!

Alle Informationen rund um den SEX, SPIRIT & BIRTH Kongress und die kostenlose Anmeldung findest du hier: www.sexspiritbirth.de.

Tipps von Kiria Vandekamp, der Organisatorin

Kiria Vandekamp, Hebamme, Yoga Lehrerin und Netzwerkpartnerin von FlowBirthing veranstaltet den Kongress zum zweiten Mal. Sie sagt in Übereinstimmung mit FlowBirthing:
„Die Geburt ist nicht getrennt vom Leben und was dir sonst gut tut und dir hilft zu entspannen, kann oft auch unter Geburt hilfreich sein.  Die Art, wie du gebierst, hat etwas damit zu tun, wie du lebst!“

Daher nimm dir die Zeit deine Entspannungs-Auslöser zu erforschen. Ihre Tipps zur Einstimmung auf den Kongress, die gut in die Geburtsvorbereitung integrieren werden können:

  • Musik
  • Atem & Achtsamkeit
  • Entspannung
  • Sinnlichkeit
  • Bewegung
  • Ernährung
  • Schlaf/Ruhezeiten
  • Düfte
  • Wellness & Selbstfürsorge

Hebammen sind unersetzlich

Aktuell tagen rund 200 Hebammen in Berlin und entscheiden über thematische und politische Weichenstellungen für 2017 und diskutieren über die Zukunft des Berufs. Die zunehmende Schließung von Kreißsälen an vielen Orten in Deutschland ist dabei eine der drängenden Herausforderungen. Denn der Bedarf an Hebammenhilfe bei Familien steigt. Ein Film des DHV zeigt eindrücklich wie wertvoll die Hebammenarbeit ist für Familien:

Nicht jede Frau findet mehr eine Hebamme

Hebammen sind unersetzbar. Jede Frau und Familie muss wohnortnah Hebammenhilfe bekommen können„, so Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e.V. Doch dies ist aktuell nicht mehr gegeben. Bereits seit Jahren geht die Anzahl der Kreißsäle massiv zurück: Gab es 1991 noch 1.186 Krankenhäuser mit Geburtshilfe, waren es 2014 nur noch 725. Der Hebammenverband hat seitdem weitere 44 Schließungen oder drohende Schließungen unter www.unsere-hebammen.de dokumentiert. Auch für die Wochenbettbetreuung und die Schwangerenvorsorge fehlen Hebammen an vielen Orten. „Das geht auf Kosten der Gesundheit von Müttern und ihren Kindern“, so Martina Klenk.

Politische Maßnahmen sind notwendig, um die Not der Hebammen zu wenden

Der Hebammenverband hält politische Maßnahmen für dringend nötig. Auch klein Kliniken brauchen für ihre Geburtshilfestation einen Sicherstellungszuschlag. In den Kliniken müssen Personalbemessung und Abrechnungspauschalen auf den Prüfstand. Eine 1-zu-1-Betreuung durch eine Hebamme für eine Frau und Familie sollte auch in Kliniken Standard sein.

Zudem sollte für freiberufliche Hebammen die Haftpflichtproblematik nachhaltig gelöst werden, um wieder mehr Hebammen in der Geburtshilfe zu halten. Mittlerweile sind nur noch 1.900 freiberufliche Beleghebammen an Kliniken tätig, die derzeit rund 20 Prozent der Geburten an den Kliniken in Deutschland begleiten.

Überbelastung der verbleibenden Hebammen

Die Gründe für die Schließungen von Kreißsälen sind vielfältig. Zum einen haben Kreißsäle mit wenigen Geburtenzahlen beispielsweise im ländlichen Raum Probleme bei der Finanzierung. Zum anderen fehlen mittlerweile an vielen Orten Hebammen. Arbeitsverdichtung und Arbeitsbelastung sind an der Tagesordnung. Immer weniger Hebammen sind bereit, angestellt und Vollzeit an einer Klinik zu arbeiten.

Unsicherheiten rund um Schwangerschaft und Geburt erhöhen Nachfrage nach Hebammen

Gleichzeitig steigt jedoch der Bedarf an Hebammenhilfe bei Frauen bzw. Eltern. Weniger Unterstützung in Familienstrukturen und mehr Unsicherheiten rund um Schwangerschaft und Geburt bedingen eine steigende Nachfrage nach Beratung und Unterstützung durch Hebammen. Eindrucksvoll zeigen Eltern im neuen Kurzfilm des DHV, wie wertvoll die Unterstützung durch Hebammen in der wichtigen Phase der Familiengründung für sie ist.

Der Kurzfilm ist hier zu sehen.

Die Kraft des Weiblichen

Flowbirthing Blog DieKraftdesWeiblichen

„Männlich und weiblich sind elementare Lebensqualitäten: Während die männliche Kraft Lebe, die Leben aus sich heraus schöpfen und ausfüllen kann. Wir alle – Mann und Frau – tragen beide Pole in uns; unseren weiblichen Anteil positiv zu leben und ihm als sinnstiftendem Lebenskontext auch in der Gesellschaft Raum zu geben, ist der Schlüssel in eine friedlichere Welt und damit in eine lebensbejahende und lebenswerte Zukunft!“ Kristina Marita Rumpel, Autorin des Sachbuchs „Die Kraft des Weiblichen“, sieht in einer Neubelebung der weiblichen Urkraft die Chance, sowohl die Geschlechter als auch die Weltreligionen miteinander zu versöhnen, sodass alle Menschen ihr volles Potenzial entfalten und in Frieden mit sich und der Welt leben können.

FlowBirthing und die Kraft des Weiblichen

Ein klares Ja. Geburten waren und sind immer auch kulturell überformt. Wie wir gebären, sagt viel mehr über den geistigen Horizont einer Zeit aus als über Geburten, wie sie im Grunde sein könnten. Die Geburtshilfe in Deutschland ist von einem Sicherheits- und Risikodenken und einer Technikgläubigkeit geprägt. Das hat zur Folge, dass nur noch sieben Prozent der Kinder natürlich geboren werden. Wenn wir nicht wollen, dass natürliche Geburten aussterben und immer mehr Frauen und Kinder durch vermeidbare Eingriffe traumatisiert werden, braucht es ein Umdenken im Sinne einer neuen Geburtskultur. Dafür trete ich ein. Darüber hinaus wirft mein Standpunkt ganz grundsätzlich die Frage auf, wie viel Raum wir dem Natürlichen, dem Weiblichen, dem Mysterium des Lebens in einer hoch technisierten, rationalen Welt einräumen wollen.

Die Rückkehr der weiblichen Kraft

Ich habe mich gefragt: Wenn es nicht einmal unter der Geburt, einem durch und durch weiblichen Akt, selbstverständlich möglich ist, Zugang zur weiblichen Kraft zu finden und Weiblichkeit zu zelebrieren, ja wo denn dann? In der Geburtshilfe dominiert seit Jahrhunderten der männliche Blick auf Geburt, und ich habe festgestellt, dass dies für andere Bereiche ebenso gilt. Wir leben in einer männlich dominierten Welt, was wiederum zu einer eindimensionalen Sicht auf das Leben führt; und Einseitigkeit, egal in welche Richtung, ist immer schädlich. Ich möchte mit meinem zweiten Buch die selbst auferlegte Begrenzung sowie alte Fesseln aufbrechen und dazu beitragen, dass „männlich“ und „weiblich“ GLEICH gültig in der Welt wirken können. Dafür brauchen wir ein neues Verständnis von „weiblich“ und „männlich“ als Urkräfte des Lebens. Diese Sichtweise birgt eine enorme Bereicherung für das persönliche Leben und ist in meinen Augen auch der Schlüssel in eine lebensbejahende und friedliche Welt.

Aufwertung weiblicher Qualitäten als Voraussetzung für Versöhnung und Frieden in der Welt

Wir brauchen in meinen Augen dringend eine Stärkung der weiblichen Kraft in Frau und Mann, denn wir alle haben männliche wie weibliche Seelenanteile in uns. Damit ginge eine Aufwertung der weiblichen Qualitäten einher als jene Qualitäten, die in eine lebenswerte Zukunft führen. Mit der Zunahme an Kreativität, Empathie und Intuition in der Welt besteht die Hoffnung, dass es zu einem Ausgleich der Kräfte kommt und wir die Polaritäten überwinden. Denn die Aufspaltung von Frau und Mann, Mensch und Natur, arm und reich, gut und böse ist der Stachel in unserem Fleisch und der Schmerz der Menschheit, den es zu heilen gilt durch eine integrierte, das heißt ganzheitliche Herangehensweise an das Leben. Dann wird der Weg frei für Konzepte, die dem Leben dienen.

Mehr zum Buch und zur Autorin auf den Seiten des Mankau Verlages!