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Tanzen während der Geburt – Kreißsaalvideo begeistert

Goettin Olokukurtilisop artedea

Aktuell begeistert ein Video aus dem Kreißsaal das Netz: Eine Gebärende und ihre Hebamme tanzen zu Shakira und schwingen ordentlich die Hüften. Das Video hat es sogar ins Fernsehn bei Punkt 12 geschafft. Hoffentlich auch bald in die Herzen der Schwangeren, um dort die Angst zu vertreiben und Vorfreude auf die Geburt wachsen zu lassen. Denn was uns exotisch und besonders anmuten mag: war einst die Regeln: Tanzen und Singen/Tönen ist ein uralter Weg die Kinder auf die Welt zu bringen. Zeit wird es, dieses Bild der Freude wieder in unsere Köpfe zu bringen – nicht die schreiende, sich quälende Frau. Lasst das ab heute einfach Geschichte sein! Bringen wir die Begeisterung zurück und lassen Geburt wieder zum Fest des Lebens werden. Tanzt euch frei!

Geburt als Freudentanz

Unsere Bilder über Geburt sind kulturell überformt. Es drückt sich in ihnen eher unsere Geisteshaltung aus als das, was Geburt wirklich ausmacht. Geburt war durch die Erbsünde Jahrhunderte lang eine Strafe Gottes an den Frauen. Das ist natürlich Quatsch – klar. Aber die Bilder wirken im kollektiven Unterbewusstsein nach. Wir erwarten Schmerzen und qualvolle Stunden, also bekommen wir auch mehr Schmerzen und lange Geburten. Warum: Auch weil wir die ursprünglich förderlichen Bilder rund um Schwangerschaft und Geburt vergessen haben, durch die kulturelle Überschreibung.

3 Garanten für eine freudvolle Geburt

  1. Singen. Es gibt Tönen in Indien, Joiken in Schweden, Heilgesang indigener Hebamme aus Südamerika, Seelenlied in Afrika, diese weltweite Verbreitung lässt sich nicht einfach übergehen. Wirkung ganz klar: Singen fördert die Gesundheit, durch die Atmung, aber auch durch den Umstand, dass nur singen kann wer Körper, Seele und Geist miteinander harmonisch verbunden hat. Noch deutlicher wird die Bedeutung für die Schwangerschaft, wenn wir den Übersetzungsfehler, den Hanna Strack, evangelische Pastorin, aufgedeckt hat, der seit der Antike tradiert wird: Seele heißt wörtlich übersetzt Kehle, beinhaltet also das ganzheitliche Schwingen. Und wir wissen ja: das Universum besteht aus Schwingung und Klang. Singen/Tönen öffnet Räume in uns, weitet und dehnt uns aus bis ins Universum und die weibliche Schöpfungskraft ganz sich wirkungsvoll entfalten ohne innere Widerstände.

  2. Tanzen. Singen und Tanzen gehen Hand in Hand und haben die gleiche wirkungsvolle Kraft. Seit Urzeiten werden die Schöpfungsgeschichten getanzt und gesungen. Bauchtanz ist eine sehr wirkungsvolle Vorbereitung auf die Geburt, da es die weibliche Kraft erweckt. Zum einen, da er die Bauchregion in den Mittelpunkt stellt und Verbindung schafft und durch die kreisenden Bewegungen dazu beiträgt, dass das Kind in das Becken rutschen kann. Sehr wirkungsvoll, wenn sich das Baby – aufgrund zu vielen Sitzens in der Schwangerschaft – nicht dreht. Hüftkreisen während der Geburt hilft dem Baby ebenfalls, wie auf einer Rutsche in den Geburtskanal zu gleiten. Dabei imitiert das Kreisen die Elipsenform auf der auch die Gestirne durch den Kosmos kreisen. Dabei entsteht eine Spiralbewegung. Spirale ist das Symbol für Leben und Transformation und unterstützt den Geburtsvorgang vortrefflich.

  3. Lächeln. Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen und ihren Seelen, so heißt es. Das gilt in besonderer Weise für Mutter und Kind. Lächeln bringt gute Laune, lächeln trägt zur Entspannung bei und ist während der Geburt eine echte Geheimwaffe: Lächeln fördert die Ausschüttung der geburtsförderlichen Hormone und trägt zur Öffnung der Gebärmutter bei. Ein lockerer Kiefer führt zur Entspannung und erleichtert die Eröffnungsphase. Den Kiefer während der Geburt aktiv zu lösen, kann wahre Wunder wirken. Lächeln signalisiert dem Baby im Bauch: alles ist ok, ich bin sicher und beschützt. Die Welt freut sich auf mich. Ich bin willkommen.

Tanzen unter der Geburt

Wem das zu „einfach“ ist und es nicht glauben kann, weil die alten Glaubenssätze noch so fest verankert sind, der möge sich unbedingt das Video anschauen. So kann es aussehen, super weiblich und kraftvoll auf den Geburtswellen zu surfen! Geboren aus einer Welle der Freude –  der Untertitel von FlowBirthing wird hier sichtbar!

Die Gebärende tanzt mit Freude und das Kind war schon 30 Minuten später da! Das ist der WEG: Tanzt und singt eure Kinder ins Leben – so heißt es schon in der FlowBirthing-Lebensmusik (hier gratis zu hören) und im Vorwort meines Buches!

Unsere FlowBirthing-Mentorinnen für dich!

Wenn du dich mit FlowBirthing auf die Geburt vorbereiten willst, dann nimm Kontakt zu unseren FlowBirthing-Mentorinnen auf. Die jungen Frauen haben eine Weiterbildung zur FlowBirthing-Mentorin erfolgreich absolviert und sind beseelt von der FlowBirthing-Philosophie. Sie haben selbst wunderbar kraftvolle Geburten erlebt und möchten ihr Wissen, ihr Spüren und ihre Erfahrung an dich weitergeben, sodass auch du deinem Kind den bestmöglichen Start ins Leben schenken kannst. Sie bieten dir Kurse, Workshops und 1:1-Betreuung online wie offline.

 

Begleitung in der Schwangerschaft at it´s BEST:

  • Betreuung
  • Entängstigung
  • Sinn
  • Training

Hier findest du unsere neuen FlowBirthing-Mentorinnen für dich:

Claudia Mosig 04157 Leipzig

claudia-mosig@posteo.de

 
Sophia Bialaschik

 

10247 Berlin

sophia.bialaschik@imbdp.de

 
Pia Mortimer

 

22047 Hamburg

p.mortimer@gmx.de

 
Sophie Münch

 

22089 Hamburg

sophie.muench@gmail.com

 
Jamina Ehrhardt

 

53797 Lohmar

yaminaHP@gmx.de

 
Marina Oleksjuk

 

57489 Drolshagen

marinaoleksjuk@gmail.com

 
Anabel Galster

 

61276 Weilrod

anabel.galster@gmail.com

 
Sabrina Petschi

 

69214 Eppelheim

sabrinapetschi@web.de

 
Rebecca Hubert

 

76831 Ilbesheim

rebecca@soul-birthing.de

 
Karin Denkmaier

 

4210 Unterweitersdorf (Österreich)

info@kd-design.at

 

Möchtest du ebenfalls FlowBirthing-Mentorin werden? Weitere Informationen findest du hier.

Weiterführende Angebote finden:
FlowBirthing ist gelebte weibliche Kraft und setzt auf Kooperation. Wir ermutigen dich, deinen individuellen Weg zu finden mit Hilfe unserer über 400 FlowBirthing-Netzwerkpartnerinnen in deiner Nähe: Hier findest du professionelle Anbieterinnen von „Akupunktur“ über „Geburtshaus“ und „HypnoBirthing“ bis hin zu „Yoga“, die dem weiblichen Zugang zu Schwangerschaft und Geburt Raum schenken. In den folgenden Bereichen sind unsere Partnerinnen tätig: Anbieter-Rubriken.

Das Wunder der Geburt – Jetzt im Kurs erfahren

Schwangerschaft und Geburt sind mehr als körperliche Prozesse. Sie berühren die Frau in ihrem ganzen Sein. Ihr körperliches Befinden ist ebenso bedeutsam auf den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt wie ihre Emotionen, ihre Gedanken, ihre Erfahrungen, ihre Sicht auf das Leben und Frausein. Erst diese ganzheitliche Herangehensweise und inwendig weibliche Beschäftigung mit Schwangerschaft und Geburt bringt das Wunder der Geburt hervor. Jetzt im FlowBirthing-Kurs erfahren!

Für das Wunder der Geburt die Komfortzone verlassen 

Wer sich auf die ganzheitlichen Prozesse in der Schwangerschaft einlässt, hat die Chance, sich und das Leben neu kennenzulernen. Wer die Power der Schwangerschaftshormone zu nutzen weiß und sich aus der Komfortzone heraus traut, erweitert nicht nur seinen Horizont und findet mehr zu sich, sondern bereitet sich auch optimal auf die „Grenzerfahrung“ Geburt vor. Denn nur das eigene Selbst- und Körperbewusstsein und die Verbindung zum Baby im Bauch sind wirkliche Stützen für eine sichere, natürliche Geburt aus eigener Kraft.

Für das Wunder der Geburt bereit werden mit FlowBirthing-Kurs

Endlich ist es soweit – du kannst die Philosophie von FlowBirthing auch gezielt in einem FlowBirthing-Kurs aktivieren und dir zu eigenen machen. Es geht weniger um Tools und Techniken als darum, dich in deiner Selbst-Wahrnehmung, Selbst-Vertrauen, Selbst-Bewusstsein zu fördern und auf dem Weg in deine Selbst-Ermächtigung und Selbst-Verantwortung zu begleiten. Am 18. November 2017 startet bundesweit der 1. FlowBirthing-Kurs in Berlin. Anmeldung hier!

FlowBirthing-Mentorinnen stehen dir zur Seite

Der FlowBirthing-Kurs wird angeboten von Sophia Bialaschik. Sie ist eine von 10 engagierten jungen Frauen, selbst Mutter eines kleinen Kindes, die andere Frauen auf ihrem Weg hin zu einer kraftvollen, inspirierenden Geburtserfahrung begleiten dir in 5 Einheiten zeigen, wie du die Zeit der Schwangerschaft nutzen kannst, um dir selbst, deinem Kind, dem Mamasein und den Kraftquellen in dir näher zu kommen. FlowBirthing-Kurse sind Einstimmung auf die Geburt at its BEST: Betreuung, Entängstigung, Sinn und Training! Mehr zu den einzelnen Angeboten der FlowBirhting-Mentorinnen, die auch 1:1 Coaching online wie offline anbieten!

Welle statt Wehe – warum es ein neues Wort braucht

Mit Worten schaffen wir Realitäten. Es ist also nicht egal, welche Worte wir verwenden – auch und ganz besonders im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt sind die Worte wohl zu wählen. Viele Worte kommen aus dem medizinischen Kontext und sind wenig geeignet, die Vorfreude und das Wunder der Geburt zum Ausdruck zu bringen. Das gilt in ganz besonderer Weise für das Wort Wehe. Dieses Wort stammt aus einem historischen Kontext, der Frauen schwächen sollte. Erfahre hier, warum du das Wort nicht mehr verwenden solltest.

Das Wort Wehe ist belastet und belastet dich

Wehe ist ein Wort aus dem Mittelalter. Es kam in die Welt als Rufmord für Hebammen, die mit einem Berufsverbot belegt waren, weil sie nicht nur Frauen unter der Geburt bestanden, sondern eben auch weise Frauen und vor allem Priesterinnen des alten Mutterglaubens waren. Ihr Macht sollte gebrochen werden um den Weg frei zu machen für den neuen Glauben an Gott den Vater. So wurden die Hebammen kurzer Hand als Wehemütter bezeichnet, die, wenn sie ins Haus kommen, den Schmerz und das Klagen ins Haus bringen.

Das Wort Wehe verdeckt die wahre Dimension der Geburtsarbeit

Um das Wort Wehe salonfähig zu machen, wurde kurzer Hand das ursprüngliche Wort neu interpretiert. Das Ausgangswort etzev wird in der Bibel nur im Kontext von Geburt mit dem Wort Wehe, welches den Schmerz voreinstellt in unserer assoziativen Wahrnehmung, übersetzt. In jedem anderen Zusammenhang heißt das Wort schlicht Arbeit verrichten. In den Wehen liegen heißt also nichts anderes als die Arbeit einer Frau verrichten. Es ist die Arbeit des Lebens schlechthin. Das englische Wort labour für Arbeit und Wehe spiegelt das wieder. Eine Arbeit tun hat erst einmal nichts mit Schmerzen zu tun. Sie kann leicht, anstrengend, freudig, herausfordernd sein, je nachdem wie wir an die Arbeit heran gehen. Das Wort Wehe zu streichen aus unseren Gedanken  und Wortschatz macht uns also frei, die Geburtserfahrung so zu erleben, wie sie für uns gedacht ist. Ohne den voreingestellten Schmerz durch das Wort Wehe wird der Blick frei dafür, dass jede Geburt das Potential einer ekstatischen, kraftvollen, spirituellen, inspirierenden Erfahrung in sich trägt.

Welle statt Wehe gibt einen Kraftschub 

Im Grunde geht es in der Vorbereitung auf die Geburtsarbeit darum, ein Worte zu finden, das dem Wunder der Geburt nahe und die stattfindenden Prozesse so beschreibt, das es dich weit und frei macht und in deine Kraft führt und eben nicht beängstigt. Ein wundervolles Wort, ist das Wort Welle steht Wehe. Es weckt in uns Bilder, die das beschreiben, was sich auch körperlich abspielt: eine Welle kommt, eine Welle baut sich auf, eine Welle zieht sich zurück. Es ist also kein Dauerschmerz, sondern ein kommen und gehen in dem für dich und dein Kind einzigartigen Geburtsrhythmus. Es verbindet dich mit der weiblichen Quelle aus der einst alles Leben hervorgegangen ist und bringt dich in Verbindung mit dem Element Wasser, das für Leben, für Emotionen, für weiche Kraft steht. Das Wort Welle bringt dich in den Flow. Lerne also die Welle zu reiten und erfahre den Kraftschub, den jede Welle für dich bereit hält und dich deinem Kind leichter, freudvoller, kraftvoller näher bringt so wie dich eine Welle mühelos an den Strand spült, wenn du dich ihr nicht entgegenstellst aus Angst oder Unwissenheit, vielmehr beherzt hinein springst und dich vertrauensvoll treiben lässt.

Wehe im Sinne von Wehen – warum nicht?! 

Denkbar wäre auch eine Neu-Interpretation des Wortes Wehe als einen Lufthauch, der die Blätter mühelos empor und auch dich luftig leicht durch den Geburtsprozess weht. Das mag eine schöne Metapher sein, sie ist nur weniger kraftvoll als das Wort Welle. Denn das Wort im Sinne von Wehe ist dem Element der Luft, als dem Bereich des Geistes und Verstandes zugeordnet. Das ist insofern problematisch, da Geburt ja bekanntlich ein körperlich-spiritueller Prozess ist, der eben nicht im Kopf, sondern im Körper und aus den Tiefen des Seins heraus stattfindet. Die Urkraft die sich während der Geburt zeigt, ist die weibliche Schöpfungskraft, die in allem fließt, was ist. Je klarer wir uns auch verbal anbinden an die weibliche Kraft, desto leichter werden uns auch die Kräfte dahinter zugänglich.

Mein Wunsch ist es: dass wir soweit kommen uns einfach in die Welle der Geburt geben zu können, vertrauensvoll den Flow in uns fließen zu lassen ohne Worte für das Wunder finden zu müssen. Einfach die wundervollste Arbeit der Welt vollbringen: als Mittlerin zwischen Himmel und Erde Leben zu schenken. So wurden Gebärende einst gesehen und wer in diese Haltung findet, findet Segen und Schutz der All-Mutter für die göttliche Aufgabe des Lebens schenken.

FlowBirthing Mentorinnen der ersten Generation!

Hilfe und Unterstützung in der Schwangerschaft annehmen

Echte Pionierinnen und Frauen mit Herz und Verstand, beseelt von einer neuen bzw. uralten weiblichen Geburtskultur. Ab sofort begleiten sie Frauen und führen sie zu Geburten im Vertrauen auf die weibliche Kraft.

Es war einfach nur magisch, welch starkes Band in den letzten Wochen zwischen uns gewachsen ist. 10 kraftvolle, bewusste, herzliche, erfahrene, einzigartige junge Frauen, die jede auf ihre Art einfach wundervoll ist. Wir alle haben die Magie und Kraft, die in FlowBirthing liegt gespürt. Die weibliche Kraft hat uns in den FlowBirthing-Kreis geführt.

Die FlowBirthing-Mentorinnen sind ein Geschenk für die schwangeren Frauen

Ich bin unendlich dankbar für den Austausch und berührt von der echten Begeisterung der Mentorinnen, sich für Schwangere aus ganzem Herzen einzusetzen. Jede einzelne ist einfach ein Geschenk und die beste Botschafterin für FlowBirthing, die ich mir wünschen kann.

Mit diesen wundervollen, beseelten Frauen bekommt meine Vision Flügel. Ich spüre und vertraue fest darauf, dass die Tage traumatischer Geburten in Angst und Ohnmacht gezählt sind und eine neue Ära beginnt. Selbst-bewusste Geburten aus einer Welle der Freude.

Sie sind für dich da:

Yamina, Sophie, Rebecca, Anabel, Marina, Karin, Pia, Claudia, Sophia, Sabrina. 

Begleitung durch die Schwangerschaft und Einstimmung auf die Geburt at its BEST: Betreuung – Entängstigung-Sinn-Training

FlowBirthing-Mentorinnen begleiten Frauen mit dem Wunsch, die Transformationsprozesse der Schwangerschaft bewusst als Zeit des inneren Wachstums und der Selbstentfaltung zu nutzen und die Welle der Geburt reiten zu lernen. Dank der FlowBirthing Kurse und 1:1 Beratung können nun alle Frauen den für sich stimmigen Weg zu ihrem Kind und in ihre Kraft finden.

Bewusste Schwangerschaft und Geburt sind der Schlüssel in eine Welt getragen von Liebe und Vertrauen. Die Kinderseelen, die jetzt geboren werden, wünschen sich genau diesen Start ins leben. Die 10 neuen FlowBirthing-Mentorinnen ebnen den Weg.

Ein großer Fest- und Freudentag nicht nur für die Mütter und Kinder. Für uns alle! Herzlichen Glückwunsch!!!

Viel Freude und Erfolg in eurem Sein als FlowBirthing-Mentorin.

Eure Kristina Marita

Weltstillwoche – die Bedeutung von Bindung verkünden

Stehend Gebären

Still und leise ging die Weltstillwoche vorbei. Ein so wichtiges Thema möchten wir aber nicht unkommentiert lassen. Wir wollen laut die Bedeutung von Bindung verkünden. Stillen fördert die Mutter-Kind-Bindung, die ein Leben lang trägt. Stillen ist ein Thema von größter Bedeutung und verdient öffentliche Würdigung. Geben wir dem Weiblichsein – zudem stillen nun mal gehört – wieder Raum. So entfalten sich auf natürliche Weise die lebensförderlichen Qualitäten, die wir für eine lebenswerte Zukunft so dringend benötigen. Allen voran „Bindung und Verbundensein“.

Verdrehte Beziehung zum Bedürfnis des materiell Versorgtsein 

Verbindung ist das Heilmittel für Spaltung, Trennung, Hass, Angst und Gier. Der Dämon des Geldes, der Mammon war ursprünglich das Wort für den unerschöpflichen Milchfluss der Mutter und Wort also für das bedingungslos Versorgtsein. Ob wohl der Neid, die Gier und der Kampf um die besten Plätze zugenommen hat, in dem Maße wie das Stillen den Frauen erschwert wurde? Zumindest erklärt es, warum einige superreiche Männer so auf künstliche Brüste stehen, oder? 

Stillen ist jedenfalls unbestritten aktive Bindungsarbeit, die unbedingten Augenkontakt braucht von Mutter und Kind. Hinwendung, Augen auf machen ist überhaupt das Schlüsselwort auf dem Weg in ein Leben in Bindung.

Vier Schwellen der Bindungsintensität: 

  1. Vor der Zeugung. Bereits jetzt beginnt die Bindung, wenn sich die Frau mit ihrer Gebärmutter verbindet, um Empfängnis zu stärken. Verbunden mit dem weiblichen Kraftzentrum, dem heiligen Ort des Lebens erhält sie Verbindung zur Kinderseele und die Empfängnis geschieht.
  2. In der Schwangerschaft: In dieser kann die Seelenkommunikation weiter fortgeführt werden. Es ist die innere Bindung zur Mutter in dieser sensiblen Zeit, die das spätere Leben prägen und den Blick aufs Leben voreinstellen. Ein Baby, das im Mutterleib verbunden war mit seiner Mutter und gesehen wurde in seiner Ganzheit und nicht nur als sich entwickelnder Embryo, der darf auf ein Leben in Verbindung zu sich selbst und der Welt vertrauen.
  3. Unter der Geburt: Durch die Anbindung der Mutter an die weibliche Kraft bindet sich das Vertrauen an den neuen Erdenmenschen. Fühlt sich die Mutter beschützt und so bei sich, dass sie sich vertrauensvoll den Wellen der Geburt hingeben kann, führt dies zum Urvertrauen des Kindes.
  4. Nach der Geburt: Das Stillen festigt die geistig-seelische Bindung nun auf körperlicher Ebene und ist eine Brücke der Verbundenheit ins Leben.

Darum liebe Mütter, lasst euch von niemanden vorschreiben, wann, wo, wie lange ihr stillt. Es ist ein Beitrag zum Weltfrieden durch in Liebe zum Leben verbundene Kinder wie ihn eben nur Mütter leisten können. Und gerade weil der Ansatz so schlicht scheint, ist er so wirkungsvoll. Lasst mit der Muttermilch auch die Liebe zu eurem Kind fließen und werde euch eurer Bedeutung und der des Stillens bewusst.

Frauen gebären Kinder und mit wachsendem Bewusstsein und Klarheit über ihre Bedeutung für das Leben, werden sie auch den Frieden in die Welt gebären.

Lebensrucksack – was packst du ein?

Nimm die Geburt wie ein Abenteuer, so heißt es in der FlowBirthing-Lebensmusik. Und tatsächlich gleicht die Geburtserfahrung einer Abenteuerreise. Wir sind voller Vorfreude und Aufregung auf die Erlebnisse, die auf uns warten, machen uns vorher viele Gedanken und können uns doch keine Vorstellung machen, was auf uns zu kommt. Das macht uns Angst und wir fragen uns, ob wir der Erfahrung gewachsen sind oder was das Leben an Überraschungen für uns bereit hält. Doch packen wir den Lebensrucksack, so dass wir gut versorgt sind auf der Geburtsreise?

Was nimmst du mit auf die Reise?

Im Unterschied zu einer echten Reise machen wir uns meinst allerdings wenig Gedanken, was wir auf die Reise mitnehmen. Gemeint ist hier nicht der Krankenhauskoffer, den es zu packen gilt. Nein, dir Frage zielt darauf ab, welche Dinge du in deinen „Lebensrucksack“ mit nimmst, denn du gehst auf eine Reise des Lebens, die dich unterstützen und stärken.

Lebensrucksack

Es gibt tatsächlich so etwas wie den Lebensrucksack, den wir alle mit uns herum tragen. Darin sind die Erfahrungen, Talente und das, was uns unsere Eltern mit auf die Lebensreise gegeben haben. Aber ist der Lebensrucksack auch gut gefüllt für die Geburtsreise? Vieles deutet darauf hin, dass dies nicht mehr einfach so ist, weil wir vom natürlichen Leben immer mehr abgeschnitten sind und wir vor allem auch seit Jahrtausenden in einer männlich dominierten Welt leben, in der die positive Geburtserfahrung, das weibliche Weisheitswissen, das selbstverständlich von Mutter zu Tochter weitergegeben wird, um aus eigener Kraft heraus sicher und leicht gebären zu können, an den Rand gedrängt wurde bzw. auch durch die kulturellen Überformungen von Weiblichkeit und Geburt etwa durch das Konstrukt der Erbsünde mit der Folge, dass Frauen unter Schmerzen gebären sollen als Buße, in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Aufbruch im 21. Jahrhundert

Dies muss aber nicht so bleiben. Wir Frauen haben es immer noch in der Hand, wie wir gebären wollen. Und wenn wir uns wieder eine natürliche, kraftvolle, leichte, freudige Geburt wünschen, dann gilt es den Lebensrucksack neu zu packen. Dies ist eine mentale Aufgabe, die den Willen erfordert, das allgemein akzeptierte Denken zu hinterfragen und bei sich selbst genau hinzuschauen, um sich wieder auf die innere Stimme verlassen zu können.

Lebensrucksack neu packen für kraftvolle Geburten 

Du willst deinen Lebensrucksack neu packen, um bestens vorbereitet zu sein auf das Abenteuer der Geburtsreise? Dann gehe folgendermaßen vor:

Schritt 1: Mache dir bewusst, dass du einen Rucksack aufhast, der gefüllt sein kann mit Dingen, die dich beschweren oder für eine kraftvolle Geburt nicht förderlich sind. Ein Blick in die Geschichte oder auch in deine Familiengeschichte, z.B. deine Geburt war selbst traumatisch, öffnen dir die Augen für die Zusammenhänge.

Schritt 2:  Finde den Mut den Rucksack aufzumachen und hineinzuschauen. Habe keine Angst, die Steine im Rucksack können dich nicht anspringen und zeigen sich nur, wenn du danach suchst. Steine sind meist kulturelle Glaubenssätze oder Meinungen anderer über die Geburtserfahrung.

Schritt 3: Schau dir die Steine nach einander an. Frage dich jedesmal: Ist das etwas, was mich stärkt, mich beflügelt, mich vorwärtsbringt auf dem Weg hin zu meinem Kind oder mich beschwert, blockiert, mir Angst macht und mich versucht klein zu halten. Sortiere aus, bis nur noch Dinge da sind, die zu dir und deinem Weg passen.

Schritt 4: Packe dann den Rucksack neu mit Dingen, die dir für die Geburtsreise Kraft geben. Gemeint ist der geistig, seelische, spirituelle Proviant, der dich in die Lage versetzt, dich als vollmächtige Frau zu sehen, die ihr Kind aus sich heraus gebären kann. Jede Frau packt anders, denn sie legt individuell andere Schwerpunkt.

Schritt 5: Setze den Lebensrucksack wieder auf in dem Gefühl, dass du jetzt bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet bist. Trete die Reise jetzt mit leichtem Gepäck an.

Wichtig: Setz dich selbst dabei nicht unter Druck. Du musst den Rucksack beim ersten Mal nicht komplett ausräumen und es ist – gerade wenn du große und schwere Steine etwa durch eine tiefe Verletzung deiner Weiblichkeit erfahren hast – nicht empfehlenswert, den Rucksack mit Gewalt zu leeren. Geh auch hier in die Selbst-Verantwortung und entscheide selbst, wie tief du in den Rucksack schauen willst.

Hol dir ggf. professionelle Hilfe, um z.B. besonders hartnäckige Glaubenssätze oder tiefsitzende Ängste zu lösen. Im FlowBirthing-Netzwerk findest du Angebote, die dich auf deinem Weg begleiten und stärken.

 

Selbst-Verantwortung: Ermächtige dich selbst

Schwanger zu sein und zu gebären, ist wie das Überqueren einer schmalen Brücke. Menschen können uns zur Brücke begleiten und uns auf der anderen Seite erwarten. Aber überqueren müssen wir die Brücke allein. Was sagt uns dieses afrikanische Sprichwort? Es weist uns den Weg in die Selbst-Verantwortung.

Vertrauen in den weiblichen Körper aufbauen 

Du allein, gemeinsam mit deinem Kind im Bauch weißt, wie die Geburt sicher und freudvoll verlaufen kann. Es ist die Weisheit deines Körpers, die dich durch die Geburtswellen führt. Deine Aufgabe ist es, die Weichen so zu stellen, dass dein Körper seine Arbeit ungestört tun kann. Selbst-Verantwortung heißt also, Vertrauen in den weiblichen Körper und ins Leben aufzubauen.

Raus aus der „Schuld-Falle“ 

Im ersten Moment mag dich die Vorstellung, selbst verantwortlich zu sein für den Geburtsverlauf, vielleicht erschrecken. Wenn es nicht so gut läuft, dann bin ich ja schuld, magst du dir sagen. Diese Interpretation entsteht aus einem negativen Denken heraus, das dem Scheitern, dem Nicht-gut-Laufen mehr Raum einräumt als dem Bild einer wunderschön verlaufenden Geburt mit dir als Gestalterin. Wir sind in einer Kultur des Leidens und der Vorstellung aufgewachsen, dass es immer einen Schuldigen geben muss. Meist suchen wir daher die Schuld bei uns und verknüpfen Verantwortung sofort mit Schuld, wenn es schief läuft. Lass den Staub der Jahrhunderte und Schuld-Falle, die bis zur Erbsünde zurückreicht, hinter dir und trau dich noch einmal neu hinzuschauen: Wenn du allein verantwortlich bist für die Geburt, dann hast du es auch in der Hand, deine Vision einer kraftvollen, natürlichen Geburt zu realisieren. Du kommst aus der Opferrolle – die Umstände haben dazu geführt – raus in deine Selbstmächtigkeit.

Selbstermächtigung

Wenn du also die Last der Selbst-Verantwortung von deinen Schultern haben willst, und darin eine Chance für dich und dein Kind sehen willst, dann mach dich auf den Weg der Selbstermächtigung. Das meint nichts anderes als die Zeit der Schwangerschaft zu nutzen, um an deinem Selbst-Bewusstsein, deinem Vertrauen, deiner Wertschätzung für deinen Körper, deinen mentalen Einstellungen und Glaubenssätzen über die Geburt zu arbeiten und dich Tag für Tag mehr auf die Geburtserfahrung und dein Kind zu freuen.

Bereite dich bewusst und ganzheitlich auf die Geburt vor, so lebst du deine Selbst-Verantwortung positiv und wirst zur Schöpferin der Geburt deines Kindes. Dieser Weg führt geradewegs in die weibliche Kraft. Du bist deiner Selbst mächtig geworden und frei. 

 

Gebärmutter-Frieden: Weinende Bäuche

Frauen und ihre Bäuche – oftmals eine heikle Beziehung. Die meisten Frauen sind mit ihrem Bauch unzufrieden und allein an ihn zu denken, macht sie unglücklich. Sie drücken diese Gefühle weg und verlieren nach und nach die Verbindung zu ihren Bäuchen. Die Schuldgefühle verstärken sich noch, wenn der Bauch einfach nicht schwanger wird. Was nun?! Gefangen in einer Hass-Liebe zum Bauch alias zur Gebärmutter erschwert die Empfängnisbereitschaft.

Weinende Bäuche

Wenden sich Frauen ihrem Bauch wieder bewusst zu, streicheln ihn liebevoll und nehmen ihn als das wahr was er ist: der Schutzraum für die Gebärmutter, die wiederum der Raum sein wird, in dem das Baby beschützt und behütet heranwachsen kann, so sind viele Frauen von ihren Emotionen überrascht. Trauer, Angst und auch Wut zeigen sich jetzt und dürfen gehen, wenn wir sie Dasein und Zulassen. Keine Angst vor dieser Bewusstwerdung: wenn du siehst und fühlst, wie du bisher mit deinem Bauch und dir umgegangen bist, dann kannst du es jetzt ändern. Wie geht das?

Gebärmutter-Frieden schließen 

Nimm deinen Bauch und deine Gebärmutter an als das was sie ist: deine Freundin und Partnerin auf dem Weg hin zu deinem Kind. Sie tut alles, was in ihrer Macht steht, um dein Kind sicher und gesund in die Welt zu bringen. Verbiete du ihr nicht ihre Arbeit, in dem du sie ignorierst, bekämpfst, unterdrückst oder die Bedeutung ihrer Existenz leugnest. So schneidest du dich von deiner Mitte und deinem Kraftzentrum ab. Schließe Frieden mit. Bitte um Verzeihung und ehre und achte von nun an deinen Bauch!

Liebevoll mit dem Bauch umgehen 

Schenke deinem Bauch die Aufmerksamkeit und Liebe, die er verdient. Er leistet täglich viel für dich – und wir ein wahres Wunder vollbringen in den Monaten der Schwangerschaft und Stunden der Geburt. Wenn es dir gelingt dankbar für deinen Bauch zu werden, ihn liebevoll zu streicheln und tief in ihn hineinzufühlen, dann kommst du in deine weibliche Kraft und darfst den heiligen Raum der Weiblichkeit, die Gebärmutter – das Tor zum Leben – erfahren. Der Weg dorthin mag mit Schmerzen verbunden sein, der Lohn ist unbeschreiblich: du darfst das Geschenk deiner Weiblichkeit erfahren.

Wenn du wissen möchtest, wie all der Schmerz in deine Gebärmutter gekommen ist und warum dies ein kollektives Trauma des Weiblichen ist und wenn du mehr Bewusstheit über deinen weiblichen Körper und weibliche Kraft erlangen willst, dann lies das Buch „Die Kraft des Weiblichen“ von Kristina Marita Rumpel. Es verspricht viele AHA-Erlebnisse und eine ganz neue Sichtweise auf das Thema Weiblichkeit. 

Hier gehts zum Buch!

Vorbereitungen für eine gelungene Geburt

In der 33. bis 36. Woche beginnt langsam die konkrete Vorbereitungen auf die Geburt. Hier drei Tipps:

1. Akupunktur 

Ab der 36. Woche kannst du einmal die Woche zur Akupunktur gehen. Eine Studie der Frauenklinik Mannheim hat gezeigt, dass die Wirkung gerade auf Erstgebärende sehr förderlich für den Geburtsverlauf sein kann. Dein Gebärmutterhals kann dadurch schneller reifen und deine Wehen werden effektiver – nicht intensiver, d.h. die Dauer der Geburt kann sich so auf bis zu 2 Stunden verkürzen. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Anwendung.

2. Damm-Massage

Jetzt ist eine gute Zeit, deinen Damm liebevoll mit einem hochwertigen Öl auf die Geburt vorzubereiten. Ideal ist ein Bio-Leinöl kalt gepresst, welches deinen Damm weich und geschmeidig macht. Tu dies nicht in Sorge um einen Dammriss, vielmehr sehe es als Liebesdienst an deinem Körper und bedanke dich dabei für seine guten Dienste, die er dir und deinem Kind leistet. Du ölst das Tor ins Leben, fühle dabei deine Fähigkeit und Kraft zu gebären, die du qua deiner Weiblichkeit hast.

3. Bastle eine Geburtskerze

Nutze die Zeit und werde kreativ. So weckst du die kreative Schöpfungskraft in dir, die bei der Geburt durch die fließen wird. Bastle eine Geburtskerze. Nimm am besten eine weiße Kerze – sie symbolisiert Schutz – und verziere sie mit Motiven aus Wachs. Das können weitere Symbole sein, Namen, Wünsche – lass deiner Kreativität freien Lauf. Beginne einfach ohne groß Nachzudenken! Verbinde dich mit deinem Baby im Bauch und schau, was entstehen will. Die Kerze nimmst du dann mit zur Geburt. Wenn du sie siehst bei der Geburt, erinnerst du dich an deine Schöpfungskraft, Freude und guten Wünsche, die du beim Basteln in dir verspürt hast. Sie werden dann auf dich übergehen.

Tipp: Hier findest du besonders hochwertige Öle im online Versandhandel!

Politik verweigert sich neuer Geburtskultur

Warum sich nichts tut von Seiten der Politik für eine Geburtshilfe in Deutschland, die zum Wohle von Frauen und Kindern sind? Eine Einschätzung von Buchautorin und Soziologin Kristina Marita Rumpel, Initiatorin von FlowBirthing:
 
1. Es fehlt der Horizont
Geburten laufen nach ihren eigenen Gesetzen und Spielregeln und sind mit den gängigen Kosten-Nutzen-Argumenten und Denkschablonen nicht zu fassen.
Genau darum brauchen wir ja wieder eine neue Geburtskultur, damit der lebensverachtende Wahnsinn in der Welt endlich aufhört und wir zu lebensförderlichen Strukturen kommen. Kraftvolle Geburten, kraftvolle Frauen, kraftvolle Kinder, kraftvolles Leben, kraftvolle Zukunft!

2. Angst vor der weiblichen Kraft
Vielleicht haben die Herren ja genau davor Angst? Oder ist es schlicht Ignoranz und Dummheit? Denn die Folgen der Behandlung von traumatisierten Müttern und Kinder gehen ein Leben lang – nicht zu sprechen von den Folgekosten für Kaiserschnittkinder (vgl. Microbirth). Die Stärkung von Müttern und Kinder gehören ins Zentrum aller politischen Überlegungen – gerade wenn wir wieder mehr Kinder in unserem Land möchten.

3. Belasteter persönlicher Hintergrund
Das Problem ist auch, dass die allermeisten von uns bereits von traumatisierten Müttern geboren wurden und selbst eine Geburt in Angst und Ohnmacht erlebt haben und diese Erfahrung sitzt in uns. Das macht es – ohne sich einmal in aller Tiefe auf sich und das Thema einzulassen – scheinbar unmöglich, die Zusammenhänge zu erfassen.
Fazit 
Für mich zeigt das: lasst die doch reden und stecken wir unsere Energie und Kraft lieber darein, Schwangere zu stärken und sie über die Möglichkeit von kraftvollen, selbstbestimmten Geburten aufzuklären, damit diese sie dann aus eigener Kraft, ganz bei sich erleben können und so selbstbewusst sind – auch ihre Männer – sich von dem Irrsinn abzugrenzen. Das ist der Weg einer neuen Geburtskultur.

Jetzt ist die Zeit in die Selbstverantwortung zu kommen und unser Vision einer neuen Geburtskultur selbstmächtig umzusetzen. Die Kraft daraus entspringt unseren Herzen und Gebärmuttern.

Die Einlassung bezieht sich auf einen offenen Brief von Motherhood an Jens Spahn, CDU-Politiker: http://www.mother-hood.de/…/a…/offener-brief-jens-spahn.html

 

Heilpflanzen in der Schwangerschaft

Mutter Erde trägt und versorgt uns mit allem, was wir für ein gesundes Leben brauchen. Gerade in der Zeit der Schwangerschaft und Geburt besinnen sich viele Frauen wieder auf ihre Verbindung mit den natürlichen Kräften. Intuitiv spüren sie, dass dies der Weg ist, der ihnen den Zugang zu einer glücklichen Schwangerschaft und Geburt erleichtern wird und interessieren sich verstärkt für Heilpflanzen.

Heilpflanzen sind heilsame Geschenke der Natur 

Heilpflanzen und duftende Kräuter sind Geschenke der Natur, die sich besondern am Beginn des Lebens sehr wohltuend auswirken können. Es gibt eine Reihe von sogenannten Frauenkräutern. Das Wissen darum war einst allen Frauen bekannt.

Anwendung der Heilpflanzen als Aromatherapie

Die Anwendung und Verwendung der Heilpflanzen ist vielfältig. Für Schwangerschaft und Geburt hat sich die Aromatherapie bewährt. Schwangere sind besonders sensibel für Geruch und besonders dankbar für wohltuende Gerüche. Gerüche stimulieren das limbische System, regen unsere Gefühle an und versetzen uns in eine angenehme Stimmung. Freude mehren – so wichtig in der Schwangerschaft und unter der Geburt!

Heilpflanzen lindern Beschwerden

Natürlich können Heilpflanzen auch die klassischen Beschwerden in der Schwangerschaft lindern. Bevor einen Schwangere zu einem Medikament greift, ist es ratsam auch natürliche Alternativen zu prüfen. Im Ratgeber „Aromatherapie und Heilpflanzen für Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit“ von Demetria Clark werden die Heilpflanzen von A bis Z vorgestellt. Ein wertvolles Buch für alle Schwangeren, die auf die heilsamen Geschenke der Natur nicht verzichten wollen und einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten wünschen.

Das Buch ist sehr hilfreich, um den speziellen Wünschen, Bedürfnissen und typischen Beschwerden in der so besonderen Lebenszeit der Schwangerschaft auf natürliche Weise zu begegnen! Es enthält folgende Inhalte: 

  • Die wichtigsten ätherischen Öle und Heilkräuter von A bis Z
  • Grundrezepte aus der Aromatherapie, Kräuter- und Pflanzenheilkunde
  • Rezepturen für Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit – übersichtlich gegliedert nach Bedürfnissen/Beschwerden

FlowBirthing und die Frage: Wie willst du gebären?

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung
Ein Feedback zum FlowBirthing Buch sei an dieser Stelle weitergegeben. Es räumt auf mit dem Vorurteil, FlowBirthing sei esoterisch. 

 

Feedback zum FlowBirthing Buch von Sophia B.:
„Ihr Buch habe ich verschlungen während meiner Schwangerschaft. Ihr Ansatz, das Urvertrauen in die Weiblichkeit und Schwangerschaft zu stärken ist gerade in heutiger Zeit wichtig, da es doch so häufig untergeht. Gleichzeitig schreiben Sie bodenständig und nicht „esoterisch“ – das hat mir super gefallen.“

 

Was ist FlowBirthing eigentlich? 
FlowBirthing ist ganzheitlich, naturverbunden, spirituell und entwickelt seine Kraft aus der Anbindung an die weibliche Schöpfungskraft, die bei jeder Schwangerschaft und Geburt durch die Frau fließt. Das ist nicht esoterisch, vielmehr ein Geheimnis, das seit Urzeiten von Frau zu Frau weitergeben wird. Diese Zusammenhänge wurden geleugnet, da es einst lebensgefährlich war, es auszusprechen.

 

Für kraftvolle Geburten: Altes weibliches Wissen neu belebt im 21. Jahrhundert
Im 21. Jahrhundert kann die innere Kraftquelle der Frau endlich wieder laut ausgesprochen werden und das alte Wissen zum Wohle der Mütter und Kinder in die Welt getragen werden. Ja, wir dürfen uns wieder zur weiblichen Kraft und zu leichten, schönen, ekstatischen Geburten bekennen aus denen die Gebärende als Frau und Mutter gestärkt hervorgeht.

 

FlowBirthing öffnet Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte 
Die Zeiten sind vorbei, in denen Schwangerschaft und Geburt als Strafe und Pein erlebt werden musste, da Geburt aufgrund der Erbsünde mit Schmerz und Todesangst belegt wurde und sich unheilvoll ins kollektive Unterbewusstsein von Frauen eingegraben hat. FlowBirthing öffnet den Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte, in denen die Gebärfähigkeit von Frauen als Auszeichnung des Weiblichen und Geburt als Fest des Lebens verstanden und zum Wohle aller erlebt werden kann. Denn so wie wir gebären, so leben wir.

 

Wie willst du gebären? 
Jede Schwangere hat heute die Wahl: Wie willst du gebären? Soll dein Kind in Liebe, Freude und Vertrauen oder in Gefühlen von Ohnmacht und Angst geboren werden? Willst du durch die Geburt zum Opfer oder zur selbstmächtigen Schöpferin werden? Willst du eine Zukunft gebären, die auf Angst, Leid und Schmerzen gründet oder auf Liebe, Verbundenheit und Hingabe an das Leben.

 

Jetzt FlowBirthing Mentorin werden

Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt eine Programm zur FlowBirthing Mentorin.

3-wöchiges online Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin 

Das 3-wöchige Intensivprogramm zur FlowBirthing Mentorin richtet sich an Frauen, die sich aktiv für eine neue Geburtskultur einsetzen möchten und andere Frauen in der Schwangerschaft von Frau zu Frau begleiten und bestärken wollen, so dass diese ihre Vision von einer natürlichen und kraftvollen Geburt realisieren können. Die Intension: Durch die FlowBirthing Mentorin vor Ort haben Schwangere wieder mehr Chancen an Wissen rund um Schwangerschaft und Geburt zu kommen, welches sie stärkt und auf die Geburt positiv einstimmt.

Altes weibliches Wissen neu und Schwangere stärken

Es ist keine Ausbildung im klassischen Sinne. Vielmehr wird das alte weibliche Wissen, welches Schwangerschaft und Geburt fördert neu belebt. Die Einweisung zur FlowBirthing Mentorin ist für Mütter, die ihre Erfahrung weitergeben möchten, ebenso wie für bereits ausgebildete Hebammen, Doulas und Geburtsbegleiterinnen. Die Stärkung der weiblichen Kraft in Schwangerschaft und Geburt steht im Fokus des Programmes, welches Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

Online Intensivprogramm für ein Wirken vor Ort

Die Essenz von FlowBirthing wird in 3 Wochen vermittelt über Online Seminare, online Fragerunden, vertiefende Videos und Audios sowie ein individuelles Coachinggespräch und Bildung von Erfolgsteams. Ziel ist es, das Wissen so aufzubereiten, dass damit einem Wirken als FlowBirthing Mentorin für Schwangere sowie Frauen mit Kinderwunsch vor Ort aufgebaut werden kann.

Sei du dabei und werde eine FlowBirthing Mentorin

Jetzt ist die Zeit, das segensreiche Wissen um kraftvolle Geburt im Flow und aus einer Welle der Freude weiterzugeben. Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina M. Rumpel hat das Intensivprogramm entwickelt und führt selbst durch die 3 Wochen der Einweisung als FlowBirthing Mentorin.

Bei Interesse bitte melden unter kristina.rumpel@flowbirthing.de. Weitere Informationen werden dann per Mail verschickt. Plätze sind begrenzt. Start: 22. September.

 

Oxytocin – der Schlüssel für eine leichte Geburt

Oxytocin - der Schlüssel für eine leichte Geburt

Eine leichte Geburt, das wünscht sich wohl jede Frau. Gut zu wissen, dass der weibliche Körper genau dafür bestens vorbereitet ist.

Oxytocin – der Schlüssel für eine leichte Geburt
Oxytocin ist das Hormon, welches der Körper unter der Geburt produziert und das verantwortlich für die Kontraktionen der Gebärmutter ist. Das Wort stammt aus dem altgriechischen: ökys = schnell und tokos = Geburt, also okytokos = leicht gebärend.

Eine leichte Geburt ist somit im Körper vorprogrammiert, wenn wir ihn denn lassen. Das Hormon kommt nur dann voll zur Ausschüttung, wenn die Gebärende entspannt ist und sich sicher und liebevoll behandelt fühlt.

Geburt als Liebesakt des Lebens mit sich selbst
Oxytocin ist nämlich auch das Liebeshormon, welches für das Lustempfinden beim Sex und darüber hinaus auch nach der Geburt für die Milchproduktion verantwortlich ist. Oxytocin ist also als das Liebes- und Glückshormon vor und nach der Geburt zuständig und dann natürlich auch während der Geburt.

Geburt ist somit nichts anderes als der Liebesakt des Lebens mit sich selbst. Manche Frauen empfinden die Ausschüttung des Hormons und damit die Geburt auch als lustvoll. Das ist rein körperlich betrachtet ganz normal. Nur tun wir uns noch schwer mit dieser Sichtweise, sind wir doch aufgewachsen mit der Vorstellung, dass Geburt schmerzhaft sein muss.

Und warum empfinden so viele Frauen Geburt immer noch als schmerzhaft?
Ganz einfach, weil nur noch ca. 7 Prozent der Geburten natürlich – also mit einer vom Körper selbst produzierten und damit die Geburt regulierenden Oxytocin-Ausschüttung – ablaufen. Bei 93 Prozent der Frauen wird in den Geburtsverlauf von außen eingegriffen und die natürliche, leichte Geburt erschwert.

Künstliches Oxytocin hat keinen Liebeseffekt – es löst künstliche Wehen aus, die von den meisten Frauen als sehr schmerzhaft empfunden werden, weil sie ihnen aufgezwungen werden und sich nicht von innen heraus entwickeln können.

Studie: Hausgeburten sicherer als Klinikgeburten

Hausgeburten sichererr als Krankenhausgeburten

Hausgeburten sind sicherer als Krankenhausgeburten. Dieser Satz klingt in unseren Ohren wie ein Fake News. In den Niederlanden sind Hausgeburten ganz alltäglich. Ein Blick über die Grenze lohnt sich.

Traditionell viele Hausgeburten in den Niederlanden
Die Niederlande sind ein Land, in dem es traditionell viele Hausgeburten gibt. Hier ist eine Hebamme die Fachfrau für physiologisch normal verlaufende Schwangerschaften und Geburten. Der Arzt wird nur bei Risiko-Situationen herangezogen.

Hausgeburten sind ganz normal
Das Vertrauen in die eigene Gebärfähigkeit und in Hausgeburten ist ein Grundverständnis, mit dem in den Niederlanden jedes Mädchen aufwächst. Ein Großteil der Menschen dort wird auch zu Hause geboren. Hausgeburten sind in den Niederlanden ganz normal und selbstverständlich.

Hausgeburten in Deutschland exotisch
Hingegen werden in Deutschland nur knapp 2 Prozent der Kinder im vertrauten Umfeld geboren. Durch die neuen Regelungen, ab wann eine Schwangerschaft als „übertragen“ gilt, werden Hausgeburten de facto weiter erschwert.

Mehr zum Thema liefert ein sehr interessanter Artikel über Hausgeburt versus Spitalgeburt. Darin wird eine Studie aus den Niederlanden zitiert, die zu dem Schluss kommt, dass Hausgeburten sicherer sind als Klinikgeburten. In Deutschland fehlen solche Studien bislang.

Mehr zur Studie …

Die zwei Seiten der Geburtswehe

Die zwei Seiten der Geburtswehen - Geburtswehen, Wehen, Regeneration, Entspannung

Ein Phänomen unter der Geburt: Die veränderte Zeitwahrnehmung. Daher ist es wenig ratsam, auf die Uhr zu schauen. Ein Minute kann sich wie Stunden anfühlen. Dein Empfinden und wie du die Geburt erlebst, hängt davon ab, worauf du dich konzentrierst. Erfahre hier mehr:

Gebären mit Hilfe der Regenerationszeit
Rein rechnerisch hast du ca. 12 Minuten pro Stunde Wehen. Wendest du deinen Blick von den Strapazen weg zur Entspannung, dann heißt das umgekehrt, dass du 48 Minuten Zeit hast zur Regeneration. Du entscheidest, auf was du deinen Fokus legst.

Die zwei Seiten der Wehe
Bist du auf Schmerz gepolt und hast Angst vor der nächsten Wehe, dann fokussierst du dich auf die 12 Minuten, die dir wie eine Ewigkeit vorkommen. In jeder Pause bist du schon angespannt vor der nächsten Wehe und verspannst. Die nächste Wehe muss dann gegen deinen Widerstand – und das erzeugt mehr Schmerzen. Entscheidest du dich bewusst, dich auf die Entspannung als größeren Teil des Geburtsprozesses zu konzentrieren, dann kannst du die Pausen nutzen, um neue Kraft zu schöpfen.

Mach aus Schmerzen einen Kraftschub
Lerne von der Weisheit deines Körpers, der nach jeder Anstrengung, jeder Kontraktion der Wehe eine Pause zur Regeneration einlegt. Sei du ebenso klug, lass deinen Körper durch die Wehen führen und arbeite du bewusst daran, die Regenerationsphasen als Pausen zu erleben. So kannst du aus den Schmerzen einen Kraftschub entwickeln.

Du entscheidest dich, welche Seite deine Geburt dominiert: Schmerz oder Entspannung. So oder so wirst du auch die Geburt erleben.

Wenn die Bewegungen des Kindes spürbar werden

Kindsbewegungen im Mutterleib

Es gehört zu den schönsten Momenten der Schwangerschaft, wenn die Kindsbewegungen spürbar werden. Diese Gefühl hat etwas Magisches. Jetzt ist die Zeit, wirklich in Kontakt mit dem Baby im Bauch zu gehen. So lernst du dein Kind schon vor der Geburt kennen. Was die Kindsbewegungen dir über dein Kind verraten:

1. Kinder, die sich sehr viel bewegen
Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch sehr aktive Kinder mit viel Bewegungsdrang. Sie erfahren die Welt über ihren Körper. Ihre Lieblingsbeschäftigung wird sein: Fußball spielen, Klettern, Rennen und Toben.

2. Kinder, deren Bewegungen auch sichtbar sind
Kinder, die du nicht nur spüren kannst, sondern deren Bewegungen auch von außen sichtbar sind, sind sogenannte Balkonkinder. Sie halten sich mit Vorliebe ganz vorne im Bauch auf. Sie wollen alles mitbekommen. Sie horchen nach draußen und nehmen besonders Anteil am Leben der Mutter. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden dies sehr soziale, aufmerksame, wache Kinder werden – kleine Forscher und Entdecker.

3. Kinder, die sich wenig bewegen
Sind die Bewegungen kaum spürbar und wenn, dann aber besonders intensiv, weil das Baby tief im Bauch liegt und seine Bewegungen Organe treffen, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um Kinder, die sich selbst genug sind. Auch auf der Welt sind sie mit sich zufrieden, wenn sie genügend Ruhe zur Innenschau und Reflexion bekommen. Es sind unter ihnen die Träumer und Künstler ebenso wie die Denker und Philosophen.

Wenn du auf die Kindsbewegung achtest, bekommst du eine Vorahnung, wie dein Kind später einmal sein könnte.

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch darauf, dass es immer so sein wird. Jedes Kind ist natürlich ganz individuell. Dennoch kann die Anregung, sich näher mit den Kindsbewegungen zu beschäftigen, für dich eine Motivation sein, deine innere Wahrnehmung zu stärken und ganz bewusst in Kontakt mit deinem Kind im Bauch zu gehen. Wenn du dir ein Bild machen kannst, fällt dir das vielleicht leichter.

Viel Freude beim Erkunden und Kennenlernen deines Kindes!

Schwangerschaft als Zustand erhöhter Klarheit

Schwangerschaft, Bewusstseinserweiterung, Selbsterkenntnis

Während der Schwangerschaft werden die Frauen zum Kanal. Sie werden feinfühliger und offener für Neues. Viele Frauen finden sich in der Schwangerschaft in einem Zustand erhöhter Klarheit. Eine ideale Zeit also, um aktiv an einer Erweiterung des Bewusstseins zu arbeiten.

Schwangerschaft als Zeit der Bewusstseinserweiterung
Schwangerschaft ist in mehrfacher Hinsicht ein Geschenk. Du darfst erfahren, wie es sich anfühlt, wenn neues Leben unter deinem Herzen wächst. Es ist aber auch eine wunderbare Gelegenheit, die Bewusstheit für sich selbst – und fürs Kind – zu erhöhen.

Geschenk des Himmels
Es ist wahrlich ein Geschenk des Himmels, dass viele Frauen in der Schwangerschaft feinere Antennen für sich und ihr Umfeld ausbilden. Dies ermöglicht eine Persönlichkeitsentwicklung auf ganz natürliche Art und Weise. Alles, was es dafür braucht, ist deine Bereitschaft, dich zu beobachten und immer wieder auf dein Innenleben zu achten.

Drei Anregungen, wie du während der Schwangerschaft an deiner Bewusstheit arbeiten kannst

  1. Versuche, dir bewusst zu werden, wie du denkst, reagierst, fühlst, agierst. Beobachte dich!
  2. Was hat es mit deinen Gefühlen auf sich? Nimm wahr, wann genau du dich (nicht) wohl, unsicher, müde, ärgerlich, ängstlich, überfordert fühlst. Verstehst du warum?
  3. Was treibt dich an? Was sind deine Gelüste, wo zieht es dich hin, was bereitet dir Vergnügen?

Selbsterkenntnis als Spiel mit sich selbst
Nimm die Anregungen als eine Anleitung zum Spiel mit dir selbst und betreibe es nicht verbissen. Mit der Zeit wirst du wahrnehmen, dass du immer selbstverständlicher mit deiner Innenwelt in Kontakt kommst, und irgendwann bist du direkt mit dir verbunden und musst dich nicht mehr beobachten, sondern fühlst, denkst, agierst bewusst im Einklang mit deiner inneren Wahrheit.

Wassergeburten erfreuen sich großer Beliebtheit

Wassergeburt, Geburt im Wasser

Wasser ist die Grundlage allen Lebens und das Element des Weiblichen. Im Kontakt mit Wasser kommen wir mit unserer Intuition, unseren inneren Instinkten in Kontakt. Bei der Geburt hilft es dir, in deine weibliche Kraft zu kommen.

Wasser und die weibliche Urkraft
Wasser ist Leben, und wir Menschen bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser. Im Wasser ist die Ur-Information enthalten, die etwa ein Samenkorn dazu bringt, nach langer Zeit der Lagerung auszutreiben. Wasser gilt als Symbol für Fruchtbarkeit und die weibliche Urkraft, den Quell allen Seins.

Wasser mit hoher Symbolwirkung
Wasser steht für die Fähigkeit, mit Leichtigkeit und Weichheit zu fließen und dabei doch eine ungeheure Kraft zu entfalten. Wasser höhlt auf Dauer den härtesten Stein. Es kann jeden Raum und jede Ritze ausfüllen und verkörpert Einheit und Verbundenheit. Wasser lässt sich nicht trennen.

Verbindung von Wasser und Geburt
Mit all diesen Eigenschaften gibt es eine direkte Verbindung zu Schwangerschaft und Geburt. Es ist also kein Wunder, dass sich Wassergeburten immer größerer Beliebtheit erfreuen: Es liegt in der Natur der Sache.

Fünf Gründe für eine Geburt im Wasser

  1. Wir kommen aus dem Wasser. Dein Kind reift im Fruchtwasser heran. Im Wasser zur Welt zu kommen ist ein sehr sanfter Übergang für dein Kind.
  2. Das warme Wasser erleichtert dir die Hingabe an die Geburtswellen. Du wirst vom Wasser getragen und von der Urkraft umspült.
  3. Das Wasser unterstützt dich dabei, körperlich und geistig frei und offen zu werden. Eine wichtige Voraussetzung für eine sanfte, natürliche Geburt.
  4. Im Wasser fällt es dir leichter, im Flow der Geburt zu bleiben, mitzufließen und die Herausforderungen der Geburt in Leichtigkeit zu bewältigen.
  5. Es gibt nichts Stärkeres, als die mystische weibliche Kraft des Wasser bei der Geburt zu erfahren.

Wie lerne ich, Hilfe anzunehmen?

Hilfe und Unterstützung in der Schwangerschaft annehmen

Wenn es etwas gibt, was die meisten Menschen lernen müssen, dann ist dies, Hilfe anzunehmen. Gerade in der Schwangerschaft kann dies zur Herausforderung werden, da du jetzt hin und wieder auch erkennen wirst, dass du nicht mehr alles wie gewohnt alleine schaffst. Die meisten Frauen finden es schrecklich, auf Hilfe angewiesen zu sein. Warum ist das so?

Fünf Gründe, warum das Annehmen von Hilfe so schwer fällt:

  1. Wir stehen selbstbewusst im Leben und haben für unsere Unabhängigkeit gekämpft. Vielfach hängt unser Selbstwert am Tun, wenn wir z.B. gewohnt waren, uns über Leistung zu definieren.
  2. Die hilfsbedürftige Situation ist neu für uns. Wir waren bisher nur gewohnt, Hilfe anzubieten. Jetzt selbst um Hilfe zu bitten, fühlt sich unangenehm an.
  3. Hilfe annehmen ist in unserer Vorstellung verknüpft mit negativen Glaubenssätzen und Wertungen wie: „So weit ist es gekommen. Ich schaffe es nicht mehr alleine. Mit mir stimmt etwas nicht.“ Starke Frauen brauchen keine Hilfe.
  4. Wer alleine alles tut, der hat auch alles unter Kontrolle. Hilfe annehmen kann die Angst vor Abhängigkeit oder Nähe ankurbeln. Wir befürchten das dicke Ende am Schluss.
  5. Häufig stellt es sich auf den ersten Blick so dar, als ob es für das Selbsttun keine Alternative gibt. Keine Eltern in der Nähe, der Partner lehnt die Schwangerschaft ab oder die Freunde haben noch keine Kinder, sodass wir den Eindruck haben, wir hätten keine Wahl.

Bedürfnis nach Unterstützung in der Schwangerschaft
Dabei fühlen viele Frauen in der Schwangerschaft das Bedürfnis nach Umsorgt- und Versorgtsein. Sich „bemuttern“ zu lassen, ist eine wundervolle Einstimmung auf das Muttersein. Und noch etwas solltest du wissen: Wir können nur gut zu uns selbst sein, wenn wir auch anderen erlauben, uns beizustehen.

Zeit zu geben und zu nehmen
Jetzt ist die Zeit, in der du gefordert bist, alles zu geben, was du hast – körperlich, geistig, seelisch, damit dein Kind sich gut entwickeln kann. Du bringst dein Innerstes nach außen. Für diese großartige Aufgabe hast du es mehr als verdient, so viel Liebe, Aufmerksamkeit und eben auch Hilfe zu sammeln, wie es möglich ist. Lass Hilfe geschehen!

Schwangerschaft als Zeit der Selbstfindung

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung

Schwangerschaft ist eine Zeit großer Veränderungen. Ein Nebeneffekt dieser Transformationskraft kann sein, dass du das Bedürfnis hast, alles abzustreifen, was sich für dich nicht (mehr) stimmig anfühlt. Wenn du es zulässt, kann die Schwangerschaft auch eine Zeit der Selbstfindung sein.

Neugeburt als Frau und Mutter
Am Ende der Schwangerschaft wird nicht nur dein Kind geboren, sondern auch du als Mutter. So gehst also auch du durch einen Wandlungsprozess, der über die physische Veränderung hinausgeht und dich als ganzen Menschen einbezieht. Viele Frauen fühlen sich nach der Geburt auch wie neugeboren.

Kraft der Gefühle
Dieser Prozess der Neu-Findung geht meist mit starken Gefühlen einher. Gefühle zeigen an, wenn etwas gerade nicht richtig oder passend ist und sie geben den Dingen und Momenten einen ganz besonderen Wert. Dank der Gefühle erhältst du wertvolle Impulse, in welche Richtung du dich weiterentwickeln kannst und was du lieber loslassen solltest.

Emotionale Veränderungen in der Schwangerschaft
Wenn du während der Schwangerschaft auf deine Gefühle achtest, dann wirst du dein inneres Wachstum verfolgen können. Hier drei Tipps, wie du dir deiner Gefühle und ihrer Bedeutung für deinen Entwicklungsprozess bewusst werden kannst:

Drei Tipps für den Umgang mit Gefühlen in der Schwangerschaft

  1. Wenn du ein Gefühl verspürst, halte inne und frage dich, was du genau empfindest. Geh nicht darüber hinweg, sondern nimm dir Zeit. Gib dem Gefühl einen Namen. So holst du es aus dem Bereich des Unbewussten.
  2. Wenn du dir des Gefühls bewusst bist, dann geh einen Schritt zurück und überlege, wann du das Gefühl bekommen hat und was deine Empfindung ausgelöst hat. Nicht immer gibt es hier eine eindeutige Antwort.
  3. Habe den Mut, dich zu fragen, was das Gefühl dir sagen will. Welchen Hinweis will es dir geben? Keine Angst, ein Gefühl zu benennen und wahrzunehmen, heißt nicht, dass du dein Leben auf der Stelle verändern musst. Nimm es als Inspiration und Geschenk, dir selbst bewusster zu werden. Häufig will ein Gefühl nur gesehen werden, um dann weiterzuziehen.

Die Schwangerschaft kann neue (Selbst-)Erkenntnisse in dir wachrufen. Jetzt hast du besonders guten Zugang zu deinem wahren Selbst. Viel Freude an und mit dir!

Wie kann ich bewusst Vater werden?

Bewusste Schwangerschaft bezieht auch den Partner mitein. Auch der werdende Vater ist eingeladen, sich bewusst auf die neue Rolle und vor allem auch als Geburtsbegleiter vorzubereiten. Die Kunst dabei ist, präsent zu sein ohne Raum zu greifen, aktiv Vertrauen zu schenken und doch nichts zu tun außer Dankbarkeit und Liebe für die Mutter des Kindes zu empfinden und fließen zu lassen.

Schwangerschaft nutzen für Verbindungsstärkung
Bei der Geburt kommt das Innerste nach Außen und so ist es beinahe zwangsläufig, dass Unstimmigkeiten während des Geburtsverlaufes sich verselbständigen und nachteilig auswirken können. Das A und O ist daher eine offene, wertschätzende Kommunikation, in der beide Partner alles aussprechen dürfen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Die Zeit der Schwangerschaft dafür zu nutzen und eine tragfähige Zweierbeziehung aufzubauen, ist Gold wert als Ausgangspunkt für die Veränderungen, die kommen, wenn das Baby erst einmal da ist.

Geburtsbegleiter als mitfühlender Hüter einer Geburt im Flow
Während der Geburt geht es dann darum, die Rollen klar zu haben. Die Frau gibt den Takt vor, der Mann fließt mit im Lauf der Geburt. Er ist der Beschützer seiner Frau im Außen und hält alle unnötigen Störungen von ihr ab. Und er ist ihr liebevoller Vertrauter, der sich bewusst ist, dass es auch seine Liebe, sein Vertrauen in seine Frau ist, die dazu beitragen, dass sich der Geburtsverlauf ohne Komplikationen entwickeln kann. Mitfühlen statt mitleiden ist das Credo. Das setzt ein hohes Maß an Empathie und Verständnis für die Bedürfnisse seiner Frau voraus.

Einstimmung auf die Geburt als Paar
Häufig sind es auch die werdenden Väter, die Angst vor der Geburt haben bzw. sich um die Gesundheit ihrer Frau und ihres Kindes sorgen. Da die Schwangere und Gebärende sehr feine Antennen hat, nimmt sie die Sorgen und Unsicherheit auf, was zur Belastung werden kann, wenn darüber nicht bewusst gesprochen bzw. gearbeitet wird. So ist es ratsam, dass sich auch der werdende Vater auf die Geburt einstimmt. Dazu dient das FlowBirthing Buch und vor allem auch die FlowBirthing-CD. Mit der CD können Frau und Mann sich gemeinsam auf die Geburt ausrichten.

Allen (werdenden) Vätern einen schönen Vatertag!

Ein paar kurze Gedanken zum Muttertag

FlowBirthing_Logo

Zum Muttertag möchte ich die Gedanken von Valentina Tereshkova, der ersten Frau im Weltall mit allen Müttern und Frauen teilen. 1963 hatte sie das Glück mit 26 Jahren einen Blick von oben auf unseren Planeten, auf Mutter Erde, werfen zu können. Sie schwärmte: „Es ist einfach unvorstellbar wie schön der Blick von oben ist. Jeder, der die Erde aus dem Weltall sieht, sei es auch nur einmal, kann nicht umhin von einem Gefühl der Ehrfurcht und Liebe zu diesem Planeten, der unsere Heimat ist, ergriffen zu sein.“ In drei Tagen umkreiste sie die Erde 48 Mal, d.h. sie sah den Sonnenaufgang alle eineinhalb Stunden. Die Erde war umgeben von einem glänzenden Licht, das durch alle Spektralfarben wechselte . Sie sagte: „Es war atemberaubend schön wie aus einem Märchen entsprungen. Die Freude, die ich beim Anblick der Erde empfand, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Erde war blau und viel schöner als jeder andere Planet. Jeder Kontinent, jeder Ozean hatte seine einzigartige Schönheit.“

Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die ihren Mann mit nur 17 Jahren im Krieg verloren hatte, war sie eng mit ihrer Mutter verbunden. So dachte sie auch im Weltall, als sie um die Erde kreiste an ihre Mutter – dachte an alle Mütter auf der Erde. Die Erde war von Leben nur so überzogen. Egal wohin sie schaute und was sie bestaunte, Berge, Wälder und Ozeane – überall Leben. Alle Vögel, Insekten, Landtiere und Fische und alle Menschen auf dem Planeten hatten ja auch Mütter. Sie erkannte, dass jedes einzelne Lebewesen auf der Erde eine Mutter hatte, die die Anstrengung der Geburt auf sich nahm, um neues Leben auf die Welt zu bringen. All dieses neue Leben, diese Kinder waren geliebt und mit dem Segen der Erde geboren. Ohne Mütter, wäre keiner von uns hier. Das Leben geht von Mutter zu Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind – wenn auch nur ein einziges Glied in dieser Kette des Lebens in den Milliarden von Jahren, seit dem das Leben auf diesem Planeten existiert, unterbrochen worden wäre, wären wir heute nicht hier.
Valentina dachte über die unendliche Zahl von Müttern nach – Mütter, die sich nichts mehr wünschten, als dass wir, ihre Kinder ein gutes Leben leben können. In ihr verbreitete sich das Gefühl, dass die ganze Erde vom Klang der Gebete dieser Mütter angefüllt war. Mit Blick aus dem Weltall auf die Erde dachte sie: „Es gibt so viele Arten von Müttern auf unserem Planeten, und doch ist meine die Beste. Ich will mich von nun an dafür einsetzen, dass es keine weiteren Kriegswitwen wie meine Mutter und keine weiteren Kinder wie mich, die ihre eigenen Väter nicht einmal kannten, geben wird.“

Wieder auf der Erde wurde Valentina nicht müde zu betonen: „Sobald man einmal im Weltraum gewesen war, vergisst man nie mehr wie klein und zerbrechlich die Erde ist. Die Erde, der kleine blaue glänzende Planet. Wir dürfen nicht zulassen, dass ihre Schönheit von der schwarzen Asche eines (Atom-)Krieges verschüttet wird. Alle Frauen diese Welt sollten sich die Hände reichen und Hand in Hand in Schwesternschaft vereint Frieden in dieser Welt durchsetzen. Wir alle sitzen in einem Raumschiff genannt Erde.“ Unser aller Schicksal ist miteinander verbunden.

Dies sind Gedanken wie sie nur eine Tochter, Schwester, Mutter, Geliebte haben kann. Und wir können Valentina für ihren klaren Blick und ihre Botschaft nur dankbar sein. Es mehren sich die Zeichen, dass im 21. Jahrhundert das Zeitalter der Frauen von Neuem beginnt und damit auch die Achtung vor dem Leben und Mutter Erde auf die Welt zurückkehrt. Wir Frauen und Mütter von heute sind aufgerufen, die Worte der ersten Frau im Weltall in uns wirken zu lassen und die tausende von Jahren lang verhallten Gebete der Mütter nach Frieden endlich in unseren Herzen ankommen zu lassen.
In dir als Mutter und Frau liegt die Kraft und Macht und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft!
Sei dir deines Wertes und Beitrages bewusst, lass alle Klischees und falschen Versprechungen hinter dir und folge deiner inneren Stimme. Zelebriere heute deine Weiblichkeit und genieße den Tag und dein Leben!

Herzlichst, Kristina Rumpel

Zitate und Textpassagen übernommen aus dem Englischen von der Homepage des Buddhistischen Forums für Frieden, Kultur und Erziehung
http://www.sgiquarterly.org/global2000Jan-1.html

Heute ist der Internationale Hebammentag

Heute ist der internationale Hebammentag – Zeit, all den wundervollen Frauen zu danken, die andere Frauen dabei unterstützen, Leben zu schenken und in ihre Kraft zu kommen, denn ohne die Anbindung an die weibliche Kraft ist Geburt auf natürlichem Weg nicht möglich. Warum nur erfahren die Hebammen nicht die Wertschätzung, die ihnen zusteht und was bedeutet das für uns Frauen?

Ältester Beruf der Welt vor dem Aus
Hebamme sein, ist die älteste Berufung der Welt. Leider erfahren die Hebammen dieser Tage keine Wertschätzung – vom System nicht von uns Frauen. Der Beruf der Hebammen steht vor dem Aus und mit ihm geht wieder ein Stück weibliches Weisheitswissen verloren.

Mittlerinnen zwischen den Welten
Die Hebammen waren weise Frauen, weil sie dank ihrer Einsicht in die Geheimnisse des Lebens Heilwissen hatten. Allen voran, dass alle Weisheit der Welt nicht den Köpfen der Heilsbringer und Philosophen entspringt, sondern der Geburtserfahrung. Hebammen waren Mittlerinnen zwischen den Welten und verstanden sich als Seelenführerinnen, die eine neue Seele in die Welt führten und am Ende des Lebens wieder hinausbegleitet haben. Sie waren Fachfrauen für Seelenkraft, Geburt, Leben und Tod und damit im Besitz der spirituellen Deutungsmacht und weltlichen Macht.

Weise Frauen tragen Verantwortung für das Leben
Sie wurden einst verfolgt, weil sie ihre Verantwortung für das Leben, für die Frauen, für die tieferen Zusammenhänge, die die Welt zusammenhält, wahrnahmen und sich nicht einer Obrigkeit oder irrsinnigen, lebensfeindlichen Regeln beugten. Eine weise Frau ist frei im Denken, Fühlen und Handeln. Sie ist niemanden verpflichtet außer ihrer inneren Wahrheit, die sie aus sich und damit aus der Verbindung zu Mutter Erde schöpft. Sie ist eine wahr-sagende Frau und daher so gefährlich für die Mächtigen. Ein Grund warum heute noch so viel Energie darauf gerichtet ist, dass Frauen nicht in ihre weibliche Kraft und Macht kommen, denn in ihrer Weiblichkeit erwacht, sind sie nicht manipulierbar.

Moderne Hexenjagd als Chance der Selbstermächtigung
So grausam das Verhungern der Hebammen am ausgestreckten Arm und unwürdig die moderne Form der Hexenjagd ist, so liegt darin auch eine große Chance, wieder in die Eigenverantwortung und Selbstermächtigung als Frau zu kommen. Jede Frau trägt das Weisheitswissen in sich und ist angebunden an die weibliche Kraft, wenn sie sich dafür öffnet. Es liegt also an uns, ob wir weiter leiden und Dinge mit uns anstellen lassen wollen und unsere Kinder in Ohnmacht und Unfreiheit gebären oder ob wir uns auf den Weg machen, die Kraft wieder in uns zu finden und zu beleben. Wenn keine Hebamme da ist, die uns begleitet, dann „müssen“ wir das wieder selbst tun.

Womb Power Online-Kongress 2017
Wie du in deine weibliche Kraft finden kannst, als Frau und Mutter, aber auch in allen anderen Bereichen deines Lebens, kannst du beim Womb Power Online Kongress erfahren. Melde dich jetzt kostenlos an unter www.weibliche-kraft.de und lass dich von 44 „weisen Frauen“ inspirieren und in deine weibliche Kraft führen.

Die verborgenen Kräfte in der Walpurgisnacht

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai sollen verborgene Kräfte und Schätze auffindbar sein. Für uns Frauen heißt das, dass wir in Kontakt mit unser inneren weiblichen Kraft kommen können. Welche das sein können, zeigt uns der Kult um die Walburgen an der Walpurgisnacht!

Welche Frau erfahren will, wie Frauen heute in ihre weibliche Kraft kommen können, die melde sich zum kostenlosen Online-Kongress „Womb Power“ an. Mehr …

Walburg-Kult
Der Walburg-Kult, vor allem jener vom 30. April auf den 1. Mai („Walpurgisnacht“) ist seit jeher tief verwurzelt im Jahreskreis. Im Volksglauben ist von dieser Nacht noch überliefert, dass unterirdische Schätze hochsteigen und glühen sollen. Aus den Brunnen soll Wein statt Wasser fließen, Weidenzweige werden zu Wünschelruten. Der Name kommt von Walburg, das ist die Göttin des blühenden Monats Mai.

Walburgen sind Seherinnen und Weise Frauen
Im Volksmund wurden früher Seherinnen, also weise Frauen, die Dinge und Umstände aus einer anderen Perspektive wahrnahmen (wie etwa Krankheitsbilder — und damit auch die Fähigkeit Heilung oder Schmerzlinderung) auch Walburgen genannt. Da Walburg bzw. der Heiligen Walpurga große (hell-)seherische Kräfte zugeschrieben wurde, sollen sich in dieser Nacht auch die Türen zur Anderswelt öffnen. Die Schleier zwischen den Welten werden dünn und Wesen bzw. Gefühle, Gedanken, Informationen oder auch Antworten auf lang gestellte Fragen können zwischen den Welten wandeln.

Die Nacht der Inspiriation und Empfängnis
Fliegende Hexen hat man jedoch weder damals noch heute gesehen. Allerdings gibt es Frauen, die speziell zu diesen heiligen Zeiten der alten Urgöttinnen besonders hellsichtig werden, deren Gedanken Flügel bekommen, die leichten Herzens und frohen Mutes in den Frühling hineintanzen bzw. die mit ihren Besen — magischen Instrumenten gleich — alte Energie aus dem Haus und aus ihren Sinnen fegen, um neue Inspirationen zu bekommen.

Andrea Dechant
www.artedea.net

Glückliche Wartezeit mit Seelenkommunikation

Schwanger zu werden ist für viele Frauen das schönste Ereignis in ihrem Leben. Doch Babys kommen nicht auf Bestellung. Sie haben keine Lust auf Druck und Terminstress – und streiken. Hier eine Buchvorstellung für eine glückliche Zeit des Wartens auf das Wunschkind:

Nicht erzwingen, sondern in Kontakt gehen
Seelenkommunikation ist das Zauberwort. Die Kinderwunschberaterin und ehemalige Betroffene Namiah Bauer baut als Seelenbotschafterin eine Brücke zwischen der werdenden Mama und ihrem ungeborenen Kind. In ihrem Buch „Freudensprung“ erklärt sie leicht verständlich, wie die Frau mit ihrem Wunschkind in Kontakt treten und es in ihr Leben einladen kann.

Nicht hektisch und dies und jenes tun, sondern still werden und fühlen
Liebevolle Übungen und wirksame Affirmationen unterstützen Sie dabei, in die Stille zu gehen und die Kinderseele zu fühlen. Die einfachsten Tipps sind oft die wertvollsten und wirkungsvollsten. Der Weg zum Kind liegt in den Frauen. Es ist ein Prozess, der getragen ist von Offenheit, Vertrauen und Demut vor dem Leben.

Ein Kinderwunschratgeber für Frauen und Paare, die einen Weg aus der Ohnmacht suchen und sich ein erfülltes Leben wünschen. Sehr empfehlenswert!

Namiah Bauer stellt ihr Buch live im Internet vor am Donnerstag, 27.04 .2017, um 09:00 Uhr im Interview auf der Facebook-Seite von Nina Winner.

Neues TV-Format von SAT1 sucht Hebammen

Flowbirthing Blog Heilige Zeit

Hebammen aktuell gesucht für ein TV-Format. Wie seriös? Wir wissen es nicht.

Dennoch leiten wir es in großem Stile weiter und jede prüfe, was sie davon hält. Vielleicht eine Chance, den Hebammenberuf so darzustellen, wie er ist, auf das Dilemma aufmerksam zu machen und die natürliche Geburt wieder ins Gespräch zu bringen?

Die Redaktion schreibt:
Im Rahmen unseres neuen Formates wollen wir Hebammen aus ganz Deutschland bei Ihrer Arbeit über einen längeren Zeitraum begleiten. Bei diesem Format legen wir äußersten Wert auf Echtheit, Authentizität und Seriosität. Es soll ein tägliches Format für Sat1 werden und um dies produzieren zu können, benötigen wir ein etwas größeres „Hebammenteam“. Denn uns ist bewusst, dass Sie alle beruflich sehr eingespannt sind.

Beruf der Hebamme angemessen portraitieren
Unser Format soll einerseits als Portrait Ihres wunderbaren Berufs dienen. Wir möchten Ihren Beruf gerne einmal in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und auch die Schwierigkeiten, die der Beruf der Hebamme mit sich bringt (Stichwort: Hohe Versicherungsbeiträge, kein Hebammennachwuchs etc.) einmal thematisieren.
Zudem ist es uns ein Anliegen, für die schwangeren Frauen zuhause ein adäquates Info-Tool zu schaffen, bei dem Sie Tipps und Ratschläge aus erster Hand unserer Hebammen erhalten können.

Wir finden, Ihr Beruf wurde bisher nie richtig portraitiert, das wollen wir ändern. Keine Sorge, bis es zum Dreh der Serie kommt, vergeht bestimmt noch ein halbes Jahr, es würde also nicht direkt von heute auf morgen losgehen (um Himmels Willen) und natürlich bekommen Sie eine angemessene Gage.

Bewerbungsvideo
Ein erster Schritt wäre ein kurzes Handyvideo, welches Sie von sich selbst drehen, das wir uns hier intern ansehen können, um Sie besser kennenzulernen. Im zweiten Schritt würden wir dann evtl. zu einem Casting zu Ihnen kommen, nur ein Kameramann und Redakteur, das zur internen Vorstellung Ihrer Person beim Sender dient. Das wird natürlich alles streng vertraulich behandelt und nirgendwo ausgestrahlt. Der Sender entscheidet dann, welche Hebammen er gerne im Expertenteam sehen würden und danach würde ein sogenannter Pilotfilm gedreht, dieser dient auch nur zur Sender-internen Verwendung und soll dem Sender einen Eindruck davon vermitteln, wie die Serie später aussehen könnte. Erst dann wird über die tatsächliche Produktion der Sendung entschieden.

Wer sich hierfür berufen fühlt, bitte selbständig Kontakt aufnehmen unter:

Bianca Münker | Casting-Redakteurin
Tel.: +49 (0) 22 33 / 46 08 – 2447 | Intern: – 7447 | Fax: +49 (0) 22 1 / 66 952 – 22 55

bianca.muenker@filmpool.de | www.filmpool.de

Hebammen-Notstand in Deutschland

Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich. Ein aktuelles Gutachten belegt den Notstand in der Geburtshilfe. Demzufolge kümmert sich fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“.

Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages
Werdende Mütter können sich immer weniger darauf verlassen, dass bei einer Entbindung in der Klinik eine Hebamme während der ganzen Zeit anwesend ist. Fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern kümmert sich „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“, heißt es in einem noch unveröffentlichten Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, das dem Netzwerk Elterninitiative Geburtskultur vorliegt.

Grund für den Notstand in der Geburtshilfe
Aus wirtschaftlichen Gründen streichen die Krankenhäuser ihre Geburtsstationen zusammen. Wie aus dem Gutachten hervorgeht, arbeiten 60 Prozent der Entbindungsstationen trotz Sparmaßnahmen nicht kostendeckend. Zudem setzt die Krankenhäuser mit Geburtsstationen unter Druck, dass fast jede zweite Klinik Probleme hat, offene Hebammenstellen zu besetzen, so das Gutachten.

Zahlen sprechen eine klare Sprache
Zwischen 1991 und 2015 ist die Zahl der Krankenhäuser mit Geburtsstationen um 40 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Die Zahl der Kliniken ist im gleichen Zeitraum nur um 19 Prozent zurückgegangen. Heute verfügt nur noch etwa jede dritte Klinik über eine Entbindungsstation. Die Zahl der angestellten Hebammen ist in dem Zeitraum zwar von 6620 auf 9081 gestiegen. Dem Hebammenverband zufolge arbeiten mehr als 70 Prozent Teilzeit, gemessen an der Stundenzahl also ein Rückgang.

„Der ökonomische Druck auf Kliniken in Deutschland hat dazu geführt, dass die Versorgung von Frauen in der Geburtshilfe schlecht ist“, kritisiert Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. Einer Leitlinie zufolge sollte jede werdende Mutter durchgehend von einer Hebamme betreut werden, die ihr voll zur Verfügung steht und nicht von Kreißsaal zu Kreißsaal laufen muss. Eingehalten wird die Leitlinie aber nicht.

Politik gefragt, sich für Frauen einzusetzen
„Die Geburtshilfe insgesamt ist chronisch unterfinanziert. Hebammen haben dies bisher kompensiert“, sagt Verbandschefin Klenk. „Wir haben jetzt jedoch den Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weitergeht.“ „Im Interesse der Frauen und Säuglinge, aber auch der Hebammen mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit muss die Politik nun handeln und das Gutachten ernst nehmen.

Die Lage der Geburtshilfe in Deutschland ist ernst
Die Lage für die Versorgung werdender Mütter verschärft sich zudem dadurch, dass auch das Geschäft für die Beleghebammen immer schwieriger wird. Diese arbeiten in der Regel freiberuflich. In den vergangen Jahren sind die Versicherungsprämien für Hebammen derart gestiegen, dass viele aufgaben. Aktuell liegt die Prämie für Berufshaftpflicht nach Angaben des Spitzenverbandes der Krankenkasse bei 6843 Euro jährlich. Immer mehr Hebammen können diesen Betrag nicht aufbringen und müssen aufhören. Oder beginnen angesichts der desaströsen Lage gar nicht erst mit der Ausbildung.

Empfängnisbereitschaft erhöhen

Je nach Alter und Anzahl an Monaten, die ein Paar trotz fehlender Verhütung kinderlos bleibt, spricht man von „Unfruchtbarkeit“. Das klingt hart und ist nicht zeitgemäß, da es nach jahrelanger Pilleneinnahme häufig länger dauern kann. Die Definition führt dazu, dass gesunde Paare sehr schnell reproduktive Maßnahmen in Anspruch nehmen, weil sie verunsichert sind und glauben keine Alternative zu haben. Doch es gibt Wege, die Empfängnisbereitschaft natürlich zu erhöhen:

Natürliche Kinderwunschbehandlung
Bei der natürlichen Kinderwunschbehandlung werden verschiedene Methoden aus der Naturheilkunde ergänzend eingesetzt, um deine Empfängnisbereitschaft zu erhöhen oder auch die Zeugungsfähigkeit deines Partners zu verbessern. Nicht alle Paare wollen gleich die ganze Reproduktionsmaschinerie anwerfen, auch wenn es schon eine Weile mit einer erfolgreichen Schwangerschaft nicht klappt.
Neben regelmäßigem Geschlechtsverkehr, gesunder Ernährung und reduzierter bis keiner Aufnahme von Zellgiften durch Rauchen, Alkohol- und Kaffeetrinken sind zwei Alternativen besonders empfehlenswert zur Erhöhung der Empfängnisbereitschaft: die Fruchtbarkeitsmassage und das Hormonyoga.

Fruchtbarkeitsmassage
Diese sanfte Massage ist in Deutschland seit gut 10 Jahren bekannt und kann eine beachtliche Erfolgsquote aufweisen. Die Rede ist von 75 Prozent der Frauen, die innerhalb eines Jahres schwanger werden. Somit liegt die Chancen deutlich höher, als bei der herkömmlichen Behandlung. Durch die Berührungen werden Schlacken im Gewebe gelöst, die Gebärmutter aktiviert und das Körperbewusstsein nimmt zu.

Hormonyoga
Diese besondere Yoga-Form wurde vom Hatha-Yoga weiterentwickelt für Frauen in den Wechseljahren. Ziel ist die Harmonisierung des Hormonhaushaltes, was sich hervorragend auch dazu eignet, um etwa nach langjähriger Pilleneinnahme einen natürlichen Zyklus mit einem Eisprung wieder in Gang zu setzen.