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Welttag des Buches – FlowBirthing Rezension

Am Welttag des Buches von Herzen vielen Dank für all die wundervollen Rezensionen und Feedbacks zum FlowBirthing-Buch. Es gibt inzwischen so viele Frauen, die dank FlowBirthing ihre Vision von einer natürlich, kraftvollen, selbst-bewussten Geburt verwirklichen konnten und aus der einzigartigen Erfahrung von Schwangerschaft und Geburt als Frau und Mutter gestärkt hervor gegangen sind. Das Buch wirkt Wunder in den Herzen der Schwangeren. Möge es viele Frauen erreichen und so viel viele Kinder in Würde getragen von einer Welle der Freude und Liebe das Licht der Welt erblicken. Danke an alle, die das Buch gelesen, weiterempfehlen und zu den Frauen bringen. Ein Appell auch an alle werdenden Väter und werdenden Großeltern: Schenkt das Buch den werdenden Müttern – ihr könnt ihr nichts besseres tun! Hier gehts zur Leseprobe!

 

Hier drei Rezensionen von Vater-Mutter-Geburtsexpertin: 

  1. Ein Vater schreibt: „Habe das Buch meiner Freundin 8 Wochen vor der Geburt geschenkt. Sie hatte sehr grosse Angst vor der Spontangeburt und liebäugelte immer wieder mit dem Kaiserschnitt. Wir haben uns dann doch für die Spontangeburt entschieden. Dieses sehr interessantes und toll geschriebenes Buch hat uns sehr geholfen die Geburt mit anderen Augen und Emotionen zu sehen bzw. zu verinnerlichen. Wir haben uns auf die Geburt mit Hilfe dieses Buches sehr gut vorbereitet.
    Die Geburt unseres Sohnes verlief schnell (5h) und relativ schmerzfrei (ohne Zunahme der PDA). Daher kann ich das Buch jeder werdender Mutter bzw. werdendem Vater ans Herz legen.

2. Eine Mutter schreibt: „Ein wundervolles Buch zur Geburtsvorbereitung! Wer sich eine selbstbestimmte Geburt wünscht und einen klaren Blick auf die Geburtsvorgänge erhalten möchte, ohne Panikmache oder Verniedlichung, der sollte es lesen. Die Abbildungen von Göttinen sind schön gemacht, das Layout erleichtert einem das entspannte Lesen. Toll fand ich, dass das Buch nicht direkt bei der Geburt an sich anfängt, sondern erstmal die geschichtlichen Hintergründe erklärt, wie Frauen seit jeher ihre Kinder gebären, und warum in der Neuzeit der Geburtsschmerz so propagiert wird. Das Buch hat mir geholfen meine Ängste zu besiegen und mir Kraft gegeben meine Tochter in Würde zu gebären. Ohne das Wissen aus dem Buch wäre meine Geburt längst nicht so kurz, entspannt und schön geworden, wie sie es war. Als ich mich auf die im Buch angesprochen Techniken und Visualisierungen konzentriert habe, konnte ich eine große Linderung verspüren. Die Extase, die folgte, lässt mich weiterhin verwundert zurück. Selbst meine Hebamme, der anwesende Arzt und meine Geburtsbegleiterin waren fassungslos wie ruhig und losgelöst und glücklich ich unter der Geburt war. Sie meinten mein Lächeln hätte sie zutiefst berührt. Ein großes Dankeschön an Frau Rumpel für dieses tolle Buch!“

3. Eine Fachfrau schreibt: „Ich bin Geburtsexpertin und kann dieses Buch jeder wilden, natürlichen, instinktiven, selbstbewussten werdende Mama (und Papa) empfehlen!
Die Illustrationen sind wunderschön. Der Inhalt ist sehr gut gegliedert. Das Layout ist sehr gut gemacht. Insgesamt ein TOP Buch! Ich habe es direkt weitergegeben/ausgeliehen. Sehr zu empfehlen.“

 

Diese und weitere Rezensionen nachzulesen auf Amazon.de

 

Die Autogeburt – Gebären im 21. Jahrhundert in Deutschland

Neues Geburtsbuch auf dem Markt: Die Autogeburt – Ein Buch von zwei Autorinnen, die verstanden haben, was das Gebot der Stunde ist. Es ist perfekt abgestimmt auf die aktuelle Situation in einem der reichsten Länder der Welt, in dem sich Politik, Krankenkassen, Fachärzte offensichtlich dafür entschieden haben, Frauen alleine im Auto gebären zu lassen. Wohlgemerkt im Auto auf Parkplätzen vor Klinken, die Gebärende ablehnen, weil sie keine Hebammen mehr haben oder ganz die Geburtshilfe-Abteilung geschlossen wurde aus Kosten-Nutzen-Argumenten. Das neue Geburtsbuch ein Hit: Autogeburt in Deuschland voll im Trend. 

Alleingeburt im Auto Ja – begleitete Hausgeburt auf keinen Fall

Aber Achtung: Liebe Frauen, nur im Auto vor einer Klink gebären, zu Hause gut vorbereitet, in einer wohligen, würdevollen Atmosphäre, begleitet von Hausgeburtshebamme, Doula und Familie – also das wäre zu gefährlich und verantwortungslos.

So etwas wie eine Hausgeburt fällt ja auch nur Frauen ein, die aus ideologischen Gründen rücksichtslos eine kraftvolle, stärkende Geburtserfahrung durchsetzen wollen. Alles Ego-Gründe von Frauen, die meinen ein Recht auf eine wundervolle Geburtserfahrung zu haben und für die Ankunft ihres Kindes wagen, eine möglichst schöne Umgebung sicherstellen zu wollen.

Gebären im 21. Jahrhundert in Deutschland

Kommt endlich im 21. Jahrhundert an: Gebt eure Würde auf, dann könnt ihr alles haben: alleine im Auto mit Blick auf verschlossene Krankenhaustüren gebären und zum Geburtsschmerz auch noch im Schmerz – von der Gesellschaft allein gelassen worden zu sein in einem Moment größter Hilfe- und Liebesbedürftigkeit – baden.

Schöne neue Zeit. Was will Frau da noch mehr? Also sag Ja zur Entwicklung und mache es dir im Auto gemütlich… das bereitet dein Baby am besten auf ein Leben in einer seelenlosen Welt vor, die keinen Respekt hat vor dem Leben, dem heiligen Akt des Gebärens und der einzigartigen Erfahrung von Mutter und Kind bei der Geburt hat. Eine Erfahrung, die Weichen stellt für das ganze Leben.

Es ergeben sich ganz neue Optionen für Schwangere und Gebärende. Wir sind Zeugen einer Umschreibung der Geburtshilfe-Situation. Historisch! Lese hier mehr zum Buch: https://die-autogeburt.de/

Wunschgeburt nach Kaiserschnitt

Schwangerschaft, Bewusstseinserweiterung, Selbsterkenntnis

Weltweit steigen die Sectioraten. Auch in Deutschland lagen sie bereits 2010 bei 31,9%. Tendenz steigend. 1993 waren es noch 17%. Innerhalb der Jahre, die zwischen diesen beiden Zahlen liegen, hat sich aber die Anzahl der Kinder, die in einem kritischen Zustand zur Welt kommen, nicht verändert. Wie kommt es also, dass der Kaiserschnitt die natürliche Geburt immer weiter verdrängt? Welche Gründe, medizinisch oder nichtmedizinisch, führen zu dieser drastischen Zunahme?  3 von 4 Müttern in Deutschland, die einen Kaiserschnitt hatten, erleben bei der nächsten Geburt einen erneuten Kaiserschnitt. Diese so genannte Re-Sectio-Rate ist im europäischen Vergleich sehr hoch. Unnötig hoch, denn: Bei der Entscheidung zum wiederholten Kaiserschnitt spielt vor allem die Angst vor Komplikationen bei Müttern und Ärzten eine Rolle.

 

Rund 74 Prozent aller Frauen haben nach einem Kaiserschnitt wieder eine operative Geburt beim zweiten Kind. Wenn du eine Wunschgeburt nach Kaiserschnitt für dich realisieren willst, dann gilt es, sich besonders intensiv und umfassend auf die Geburt vorzubereiten. An erster Stelle steht die Aufarbeitung des erlebten Kaiserschnittes und die Wahl einer Hebamme, die dich durch die Geburt begleitet und der du vertraust. Niemand kann dir eine natürliche Geburt versprechen, aber je besser du dich vorbereitest, desto wahrscheinlicher eine Geburt ohne Intervention aus eigener Kraft.

Was du für deinen Weg einer Wunschgeburt nach Kaiserschnitt brauchst:

  1. Stärkende Informationen. Hier möchte ich dir den Blog der Ärztin Ute Taschner empfehlen, die über natürliche Geburt nach Kaiserschnitt informiert und natürlich das FlowBirthing-Buch, welches, die positiv auf die Geburt einstimmt und deine Kräfte weckt.
  2. Intensive Begleitung: Hier möchte ich dir eine Hebamme und eine Doula ans Herz legen, die beide auf ihre Weise für dich da sind. die FlowBirhting-Mentorinnen empfehlen, die dich während der Schwangerschaft in deine Kraft führen können.
  3. Geburtsort, der natürliche Geburten zulässt. Hinweis: Nach zwei Kaiserschnitten musst du im Krankenhaus gebären.
  4. Mentale Einstimmung auf die Geburt: Hier möchte ich dir die FlowBirthing-Mentorinnen empfehlen, die dich während der Schwangerschaft in deine Kraft führen können.

Vertraue auf deinen Körper auf deine Kraft. Vertrauen und gute Vorbereitung sind der Schlüssel!

Wünsche zum Osterfest

Osterfest 2018

Das FlowBirthing-Team wünscht allen Schwangeren, Mütter und Vätern, Hebammen, Doulas, BirthCoaches, Netzwerkpartnerinnen von FlowBirthing und natürlich den wundervollen FlowBirthing-Mentorinnen ein wunderschönes Osterfest im Kreise der Familie und lieben Menschen. Möge die Zeit der Erneuerung der Geburtskultur zum Wohle der Kinder, Frauen, Familie und Menschen, die sich für einen würdevollen Start ins Leben engagieren, weiter voranschreiten – und mögen kraftvolle natürliche Geburten den Grundstein für eine lebensbejahende Welt legen.  Frohe Ostern!

 

Dammschnitt: strafrechtlicher Tatbestand?

Wie viel Rechte haben Gebärende, was die Unversehrtheit ihres Körpers angeht? Dieser Frage geht dieser Blogbeitrag nach, der sich auf Fälle aus der Praxis bezieht. Im Jahr 2016 wandten sich zwei Frauen an GreenBirth e.V., weil sie einen traumatisierenden Dammschnitt erlebt hatten. Unabhängig von einander stellten die Frauen in unterschiedlichen Bundesländern eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die verantwortliche Person im Kreißsaal. In beiden Fällen war es die bei der Geburt anwesende Gynäkologin. Die Strafanzeigen wurden mit der Begründung zurückgewiesen, dass es nicht im öffentlichen Interesse liege, den angezeigten Tatbestand strafrechtlich zu verfolgen. Wegen extrem belastender gesundheitlicher und psychischer Folgen durch den Dammschnitt möchten die betroffenen Frauen dazu beitragen, dass es Frauen künftig nicht mehr so wie ihnen selbst ergehen muss. Daher unterstützt FlowBirthing, die Folgeaktion.

 

Online Befragung zum Erleben von Dammschnitt

Gemeinsamen Überlegungen führten zu der Idee, weitere betroffene Frauen anonym online zu befragen. Den Frauen sollte außerdem die Möglichkeit gegeben werden, bei
Bedarf in einem nicht anonymen Anhang persönlich Kontakt zu GreenBirth aufzunehmen. Die Ergebnisse werden in der Auswertung dargestellt. Wir nehmen Bezug auf die Dissertation von Gudrun Nitsche, auf Teile der 2011 veröffentlichten GKV-Pilotstudie und auf Empfehlungen vorteilhafter Geburtshaltungen durch die Vertreterin der Hebammenwissenschaften und Lehrhebamme Dr. Christiane Schwarz.

Bei der Auswertung gehen wir den folgenden Fragestellungen nach:
1. Wie geht es Frauen, die von einem Dammschnitt betroffen sind wirklich?
2. Lässt sich die medizinische Aussage aufrechterhalten, der Dammschnitt sei als Standard- oder „Nebeneingriff“ in Kauf zu nehmen – vor dem Hintergrund der
Aussagen betroffener Frauen, wissenschaftlicher Studien und geburtshilflichen Erfahrungswissens?

Wir möchten Frauen mit der Erfahrung eines Dammschnittes ermutigen, an der online Befragung teilzunehmen. Es kann andere Frauen vor unnötigen Eingriffen bewahren helfen. Vielen Dank!

Link zur Auswertung: http://www.greenbirth.de/geburts-abc/d/563-dammschnittauswertung-umfrage.html

Venusjahr 2018 – Gebären mit der Urkraft

Es ist soweit: Machet die Tore weit und die Herzenstüren auf. Das Venusjahr beginnt am 21. März 2018 und damit kommt die weibliche Kraft Tag für Tag mehr ins Bewusstsein der Menschen und macht sich bemerkbar im Leben der Frauen und Männer und in der Welt. Für FlowBirthing bedeutet das ein Jahr, in dem die Erkenntnis reift, dass Schwangerschaft und Geburt mit dem Vertrauen in die weibliche Kraft ein wundervolles, inspirierendes, stärkendes, ekstatisches – kurz einfach wundervolles Erlebnis ist. Diese Erfahrung werden in Zukunft immer mehr Frauen machen können und so als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburt hervorgehen können. Diese Erfahrung der eigenen Kraft und Urgewalt kommt einer Neugeburt gleich. Frauen, die so kraftvoll gebären durften, sehen die Welt mit anderen Augen. Der weibliche Blick auf die Welt kommt zurück und mit ihm, viele neue Wege des Miteinanders in der neue Zeit.

 

Präsenz der weiblichen Kraft

Ab heute wird die Präsenz der weiblichen Kraft von Tag zu Tag spürbarer. Eine Zeit, der Erleuchtung des Weiblichen hat begonnen. Eine Zeit also, in der sich die Frauen ihres Seelenlichts erinnern und sich als Töchter der Allmutter erkennen. Sie ist der Quell allen Seins und aus ihr fließt uns die Kraft für die Geburt wie auch der Segen und Schutz zu, wenn wir beginnen, uns ihr wieder anzuvertrauen. Auch die noch so bewusste und sorgfältigste Geburtsvorbereitung geht am Wesentlichen vorbei, wenn nicht auch der spirituelle Kontext und die Anbindung an die weibliche Kraft erfolgt ist. Letztlich geht es allein um das Vertrauen und die Öffnung für das Wunder der Geburt. Dann sind die Kräfte für uns, weil wir mit der weiblichen Schöpfungskraft fließen.

 

Selbstfürsorge – das Thema für 2018 

Im Venusjahr geht es also darum, uns selbst lieben zu lernen. Gerade dann, wenn wir schwanger sind, ist die Liebe zum weiblichen Körper, zur Gebärfähigkeit, zum Weiblichsein ein zentraler Schlüssel. Wir können, die Liebe zu uns wachsen lassen, wenn wir die Zeit der Schwangerschaft nutzen für die Selbstfürsorge. Gemeint ist die ganzheitliche Selbstfürsorge:

  1. Auf körperlicher Ebene: Bio-Ernährung, Trinken, Bio-Kosmetik, Wohlfühltage, Massagen, lustvolle Sexualität, Körperpflege etc.
  2.  Auf mentaler Ebene: Gedankenhygiene, die dazu dient, negative Sätze oder Bilder über sich selbst sowie Schwangerschaft und Geburt zu erkennen und zu entfernen
  3. Auf emotionaler Ebene: Gefühle zu lassen und anschauen, nicht verbergen und in sich begraben. Sich Angst und Unsicherheit auch erlauben und daran wachsen.
  4. Auf seelischer Ebene: Verbindung zur Seele aufnehmen – zur eigenen und zu der des Kindes – über sprechen, singen, tanzen, kreativ sein, neue Wege gehen
  5. Auf spiritueller Ebene: Horizont erweitern, sich öffnen für die Fragen des Lebens, Vertrauen wachsen lassen durch eine positive Anbindung zur Allmutter und weiblichen Kraft.

Wenn du mehr erfahren möchtest, über das Venusjahr und die Botschaft zum Beginn des Venusjahres für uns Frauen, dann schau dir dieses Video an. In einer ganz besonderen Kartenlegung, fließen die Botschaften der Allmutter in das weibliche Feld und auch dir ganz persönlich zu, wenn du mitmachst und einen Strang für dich wählst. Hast du gefallen daran gefunden, dann sei  gratis dabei, wenn jeden 13. des Monats die Karten live gezogen worden und lass dich inspirieren. Es sind Botschaften der Allmutter, die durch die Karten ins weibliche Feld fließen und für euch ganz persönlich sind.

 

Bachblüten in der Schwangerschaft

Die Entstehung neuen Lebens ist das größte Wunder, das wir erleben dürfen. Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit – nichts prägt eine Frau so sehr wie die Erfahrungen, die sie auf diesem Weg macht. Ein Kind zur Welt zu bringen ist ein Abenteuer, das den uralten Regeln des Lebens folgt. Zu keiner anderen Zeit haben Frauen einen solchen Zugang zu ihren Gefühlen und empfinden ihre Emotionalität tiefer. Sie sind feinfühlig, um für den Kontakt mit ihrem Kind im Bauch offen zu sein und die inneren Stimme zu hören, die sicher durch Schwangerschaft und Geburt führt. Doch so einfach ist das gar nicht, wenn wir bisher wenig Zugang zu unseren Gefühlen und Seelenebene hatten. Wie umgehen mit erhöhter Empfindsamkeit und der Angst vor Gefühlen überschwemmt zu werden? Bachblüten können helfen…  

 

Neuer Kompakt-Ratgeber der inneren Stärkung für werdende Mütter

Im Mankau Verlag ist ein wundervoller handlicher Ratgeber neu erschienen, welches Schwangere an die Hand nimmt. Bachblüten in der Schwangerschaft – das ist ein Buch für alle, die sich in der einzigartigen Lebensphase Empfehlungen und Trost zur Seite haben wollen, wann immer sie gebraucht werden. Denn laut Dr. Edward Bach, dem Begründer der Bachblütentherapie, beruht jede körperliche Beschwerde auf einer Störung des seelischen Gleichgewichts. Wird dieses mithilfe der Bachblüten wiederhergestellt, lösen sich auch die körperlichen Symptome.

Mit „Bachblüten in der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit“ ist Christina Casagrande ein wertvoller Kompakt-Ratgeber gelungen, der sanfte Hilfe und innere Stärke für werdende Mütter verspricht und auch hält. Hier gehts zur Leseprobe! Die Autorin ist seit 1985 als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig. Sie setzt klassische naturheilkundliche Therapieformen mit Schwerpunkt auf Spagyrik (nach Alexander von Bernus), Homöopathie, Aromatherapie und Bachblüten ein. Sie hat bereits mehrerer Bücher und zahlreicher Fachartikel geschrieben und arbeitet als Seminarleiterin und Referentin. Im neuen Buch findet sich eine Auswahl der Blüten sowie bewährte Bachblüten-Mischungen

  • zur Unterstützung bei typischen Beschwerden vor und während der Schwangerschaft, während der Geburt und der Stillzeit,
  • bei vorgeburtlichen Verhaltensweisen, die den Ablauf einer natürlichen, unkomplizierten Geburt erschweren,
  • für den Säugling in seinen ersten Lebensmonaten, um sanft in diesem Leben anzukommen.
Der Mankau Verlag hat sich damit wieder einmal als der kompetente Verlag für neue Geburtskultur erwiesen. Hier geht’s zum Buch!

Trend 2018: HypnoBirthing und eine natürliche Geburt

Die Zahlen sagen (noch) etwas anderes. Aber HypnoBirthing und damit der Wunsch nach einer natürlichen schmerzarmen Geburt ist der Trend 2018. Mit der Geburt des 3. Kindes von Prinz William und Kate erfährt HypnoBirthing wieder einen Run, denn bereits Tochter Charlotte hat sie so auf natürlichem Wege und aus eigene Kraft geboren. HypnoBirthing ist Teil des FlowBirthing-Netzwerkes und im Mankau Verlag 2018 in Kürze bereits in der 6. Auflage erhältlich. Zusammen mit dem FlowBirthing-Buch ist es eine wundervolle Vorbereitung auf die Ankunft des Kindes und kraftvolles Mamasein.

 

HypnoBirthing-Bericht im Britischen Fernsehen
Im April werden Prinz William und Herzogin Kate zum dritten Mal Eltern. „Laut britischer „Sunday Times“ setzt Herzogin Kate auch bei der Geburt ihrer Kinder auf diese Form der Vorbereitung. Durch das so genannte „HypnoBirthing“ soll mit Hilfe von Entspannungs- und Atemtechniken die Einnahme von Schmerzmitteln vermieden werden, um möglichst natürlich gebären zu können, so die „Bunte“.“ Das berichtet Lommee-TV zu HypnoBirthing – dem natürlichen Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt:
https://www.loomee-tv.de/…/herzogin-kate-hypnose-bei-geburt/

 

Und Fem.com zählt HypnoBirthing zu den Top-Trends 2018:
https://www.fem.com/leben-f…/alltag-mit-baby-die-trends-2018

Das Buch zu HypnoBirthing ist schon lange im Programm des Mankau Verlages. Im April erscheint es in der 6. Auflage! Auch im Netzwerk von FlowBirthing gibt es eine eigene Rubrik mit Angeboten zu HypnoBirthing. HypnoBirthing setzt dabei auf die Technik der Selbsthypnose um sich unter der Geburt in einen Trance-Zustand zu versetzen, den der Körper auch erreicht, wenn die Gebärend völlig in Ruhe und bei sich sein kann und die Hormonausschüttung dazu führt. HypnoBirthing ist also ein Weg unter vielen sich ganz bewusst und selbstbestimmt auf das Wunder der Geburt vorzubereiten.

Offener Brief pro Hausgeburt der Elterninitiative Geburtskultur

FlowBirthing ist Mitglied im Netzwerk Elterninitiative Geburtskultur.  Das ist ein Zusammenschluss von Elternvereinen,- Initiativen und Einzelpersonen sowie unterstützenden Vereinen und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geburtskultur in Deutschland positiv zu verändern. FlowBirthing unterstützt daher den „Offenen Brief“ des Netzwerkes an die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Dieser Brief wurde notwendig, als im Dezember die Zeitschrift „Publik-Forum“ zwei Stellungnahmen zur Hausgeburt abdruckte. Einerseits von der Hebamme Susanne Börner (DFH) beantwortet, andererseits von Frau Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Stellungnahme dieser Verbandsvertreterin enthält unglaubliche Behauptungen und Irreführungen.

 

Der Artikel „Pro und contra Hausgeburt“ ist auf der FlowBirthing-Facebook-Seite nachzulesen. Mit dem Offenen Brief  rücken wir auf der Basis des QUAG-Berichts 2016  zur außerklinischen Geburtshilfe einige der gemachten Äußerungen zurecht. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Hausgeburtshilfe als gefährlich und verantwortungslos hingestellt wird. Der Offene Brief ist hier nachzulesen.

 

Weiberfastnacht und die Macht weiser Frauen

Flowbirthing Blog DieKraftdesWeiblichen

„Gemein ist allen Bräuchen zur Weiberfastnacht, dass den Frauen für einen Tag die Macht zugestanden wird. Diese Idee, dass an einem Tag in der Fastnacht den Frauen das Regiment überlassen wird, gibt es seit dem Mittelalter. In einer Zeit, als die Frauen den Männern in allem untergeordnet waren und die Männer über die Frauen die Geschlechtsvormundschaft ausübten, galt es als „verkehrte Welt“, wenn den Frauen die Macht überlassen wurde“ so ein Wikipedia Eintrag. Wer hat da noch Lust zu feiern, einen Brauch, der uns dazu verführen soll, die Entweiblichung der Welt zu zementieren. Das ist Teil der alten Welt, die jetzt zu Ende geht im Wandel, der weltweit stattfindet und die weibliche Kraft an die Oberfläche und zurück zu uns Frauen bringt. Lass uns gemeinsam in ein selbst-mächtiges Leben wachsen!

 

Die Welt steht Kopf – mehrfache Verdrehung

Das ist ein Beispiel der verdrehten Welt – ja. Aber mehrfach verdreht. Denn bis zum Mittelalter hatten die Frauen die Macht und zwar an jedem Tag und auf allen Ebene. Die weisen Frauen und Seherinnen von denen namentlich bis heute einige bekannt sind wie etwa Weleda auf deren Name eine große Kosmetik-Firma fußt, waren die Matronen des Landes, die Recht sprachen, Bildung weitergaben und die männlichen Herrscher führten und durch einen Kuss inthronisierten und ihnen sozusagen, die Kraft einhauchten. Daher ist das Küssen von Prostituierten übrigens so tabuisiert, damit sie ihre Macht behalten, aber dies nur am Rande.

 

Das Symbol der Macht weiser Frauen 

Was besonders auffällig ist: Gerade in den Gegenden, wo das Symbol der weisen Frauen, das 6-speichige Rad im Wappen abgebildet ist, die weisen Frauen also besonders im Mittelpunkt der Gemeinschaft als Hüterinnen der natürlichen Ordnung und Gemeinschaft standen, dass genau diese Städte heute besonders ausgelassen Weiberfastnacht und Karneval feiern. Siehe das Beispiel-Wappen Mainz.

 

MistressMinds statt Weiberfastnacht

Also für mich ist klar: Ich gehe heute nicht zu Weiberfastnacht und arbeitet lieber daran, die Macht in uns wieder zu aktivieren, damit wir, wenn wir wieder selbst-mächtig leben, in den öffentlichen Raum wirken können und unseren angestammten Platz in der Mitte der Gemeinschaft als weise Frauen, Heilerinnen, Seherinnen, Prophetinnen, Seelenführerinnen, Priesterinnen, Anführerinnen einnehmen.

Wer macht mit? Heute um 18 Uhr gibt es ein Sofengo-Webinar „MistressMinds statt Weiberfastnacht“, wo ich Wege in ein selbst-mächtiges Leben auf weiblichen Prinzipien des Seins aufzeige. Sei du dabei!

Wenn du mehr Wissen über die Verdrehungen in der Welt haben möchtest und bis zur Kraftquelle in dir blicken willst, dann lies mein Buch „Die Kraft des Weiblichen“. 

Seelische Schmerzen und Gedankenkarussell

Flowbirthing BlogSorgen um das Baby

Wenn die Geburt nicht schön ist, sondern beängstigend und belastend dann leiden die betroffenen Frauen auch nach der Geburt ihres Babys sehr oft noch lange. Denn entgegen der Volksweisheit, dass alles vergessen ist, wenn erst mal das Baby da ist, bleiben die aufgewühlten Gefühle, der seelische Schmerz. Viele Frauen leiden an Versagensgefühlen, daran, dass sie ihr Kind nicht aus eigener Kraft gebären konnten, dass sie den wundervollen Start für sich und ihr Kind ins Leben nicht ermöglichen konnten. Das Gedankenkarussell quält – manche sogar so sehr, dass sie Suizidgedanken haben. Der Skandal: Meist lag es nicht an den Frauen vielmehr an den Umständen und den katastrophalen Zuständen der Geburtshilfesituation. Doch statt sich zu entschuldigen bei den Frauen, werden sie alleine gelassen mit Schuld- und Schamgefühlen. Nora Amala Bugdoll zeigt den Frauen mit traumatischer Geburtserfahrung jetzt Wege auf, das erlebte zu verarbeiten. Sie schreibt:

Das Kind ist gerettet – was ist mit der Mutter?

„Während der Geburt hat die Frau oft keine Möglichkeit, das, was da geschieht oder das medizinische Person (vielleicht auch noch knapp und unverständlich) von sich gibt, zu verarbeiten – immerhin ist sie gerade mitten in der Geburt. Wir brauchen schon in normalen Momenten bei einer unerwarteten Situation etwas Zeit, um sie zu verstehen und um emotional „hinterher“ zu kommen, uns darauf einlassen zu können. Sehr oft wird dieser Frau im Krankenhaus bei der Geburt diese Zeit nicht gegeben oder ist nicht vorhanden, wenn es um die Rettung des Lebens des Babys geht. Wenn die Frau dann einen ungeplanten Notkaiserschnitt erlebt, fehlt ihr auch noch die erste Zeit mit dem Baby, die psychologisch so wichtig für beide ist. Oft führt das dann zusätzlich noch zu Stillschwierigkeiten.  Das alles zusammen ist extrem belastend. Eine psychische Ausnahmesituation während der Ausnahmesituation Geburt und erstes Kennenlernen des Kindes. Und so etwas ist eben nicht mit dem ersten Im Arm halten und Abknutschen des Babys wieder gut.

Gedankenkarussell, obwohl alles gut ist? Aber warum ist das so?

  1. Aber auch das kommt unerwartet. Denn schließlich ist ja jetzt das Baby da und Grund zur Freude – und die meisten Bekannten und Verwandten kommunizieren das auch so. Dass jetzt doch alles gut wäre, es wäre überstanden und dem Baby geht es gut. Aber der Mutter nicht. Freunde raten dann gerne dazu, es hinter sich zu lassen, zu vergessen. Sie meinen es nur gut. Sie sehen, dass die Frau leidet und möchten auch, dass es aufhört.

2. Aber eine solche Aufarbeitung einer schrecklichen und belastenden Geburt braucht Zeit. Zuhören und nicht Kleinreden ist das Beste, was das Umfeld für die Mutter tun kann. Und ihr Zeit geben.

3. Aber das allein reicht leider nicht und das ist die nächste belastende Überraschung. Denn Zeit allein heilt eben nicht alle Wunden. Bei solch starken Situationen, die traumatisch sein können, ist die Aufarbeitung von noch mehr Gefühlschaos begleitet. Bei Erlebnissen, die die Frau zwar belasten aber nicht in extremen Maßen reicht oft das mehrfache Nacherzählen und das Reflektieren über die Geburt. Etwas, was wir intuitiv tun.

4. Aber bei schlimmeren Erlebnissen bleibt der Schmerz und das Gedankenkarussell. Die Frau fühlt sich um die Geburt betrogen, fühlt den Trennungsschmerz. Leidet auch an dem, was ihr Kind erlebt hat. Die Gefühle sind so groß und schmerzend, dass sie viel Raum einnehmen und nur aktiv aufzulösen sind. Und das ist alleine wirklich schwierig. Bloß dass es fast keine Hilfsangebote für die Frau gibt.

Jetzt gibt es deshalb auf rund und glücklich eine kostenlose Videoserie „Hilfe bei einer schrecklichen Geburt“, sowie einen Geburtsverarbeitungskurs für betroffene Frauen. Damit niemand alleine damit sein muss.

Videoserie: http://www.rund-und-gluecklich.de/hilfeschrecklichegeburt/

Kurs: http://www.rund-und-gluecklich.de/angebot/geburtsverarbeitung/

Bei Kinderwunsch: Urkräfte in dir in Balance bringen

Kennst du die Urkräfte des Lebens? Männlich-weiblich sind die Kräfte des Lebens, die auch in uns wirken. Da wir (noch) in einer einseitig männlich dominierten Welt leben und ans Außen angepasst haben, sind auch unsere inneren Kräfte meist aus der Balance. Das heißt die männlichen Kräfte in uns bestimmen unser Denken und Handeln. Die weiblichen Kräfte leben wir meist nur unterdrückt oder in ihrer negativen Form. Wie sich das zeigt, kannst du im Buch „Die Kraft des Weiblichen“ der Schlüssel für Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt von Kristina Marita Rumpel nachlesen. Sehr erhellende Einsichten auch was das Miteinander von Frau und Mann und Beziehungsprobleme angeht. Was aber hat das jetzt mit Kinderwunsch zu tun? Sehr sehr viel…

Weiblich-männliche Kräfte aus der Balance 

Empfangen und ein Kind austragen und gebären ist eine durch und durch weibliche Qualität, da nur der weibliche Körper zu diesem Wunder fähig ist. In der modernen, hektischen, durchgetakten Welt haben wir kaum noch die Ruhe und Muße in diese weiblichen Qualitäten in uns hineinzuspüren und uns für das Wunder zu öffnen. Wer nur in seiner männlichen Kraft als Frau lebt im Beruf und Alltagsstress, ist es dann natürlich sehr sehr schwer den Körper auf Knopfdruck aufs Öffnen, Empfangen, Hingeben zu programmieren. Eine Balance der Kräfte in uns – nicht nur in der Kinderwunschzeit, aber da ganz besonders – die Grundlage für ein erfülltes Leben.

Balance ermöglicht uns aus der vollen Kraft zu schöpfen 

Die Balance von männlicher und weiblicher Energie in uns ist für unser Wohlempfinden, für unser Lebendigsein und dafür, unser volles Potential ausschöpfen und nicht nur einseitig unterwegs zu sein, so wichtig. Alicia Kusumitra, Maya-Schamanin und Mutter, die 3 ihrer 6 Kinder alleine geboren hat, schreibt: „Ich hab eine Meditation zur Vereinigung der männlichen und weiblichen Energie gemacht und mich bewusst mit dem Platz in Gran Canaria verbunden…es wurde ganz heiß in meinem Schoß und auch die Kundalini entlang der Wirbelsäule rauf…danke, was für eine kraftvolle Energie!“

Sie veranstaltet gerade den wundervoller Online Kongress Hara-meets-wombpower. Ein Kongress, der weibliche-männliche Energien in uns und in der Welt wieder in die Balance bringt. Unsere Womb Power verbindet sich mit der männlichen Kraft und wir können das Leben wieder neu gebären. Es lohnt sich wirklich dabei zu sein.

Initiatorin von FlowBirthing als Speakerin dabei

Am 23. Januar 2018 um 21 Uhr ist das Interview von Kristina Marita Rumpel zu sehen. Sie erzählt darin, wie aus der Einseitigkeit, die sie fast das Leben gekostet hätte, wieder in die Balance und ihre weibliche Kraft gefunden hat und so heute ihre Vision als Autorin und Mentorin für den weiblichen Weg leben kann. Sehr inspirierend!
Hier geht es zur kostenlose Anmeldung!
Der Online Kongress geht noch bis zum 28. Januar und endet mit einem Abschluss-Webinar mit Kristina, Alicia, Ramadas und Konstantin – Wege in die Balance weiblicher-männlicher Energie und Kraft. Zugang zum Webinar nur, wenn du bereits beim Online Kongress kostenlos angemeldet bist!

Weichenstellung: Ruediger Dahlke im Gespräch

Im Interview mit FlowBirthing-Autorin Kristina Marita Rumpel verdeutlicht Dr. Ruediger Dahlke, warum eine bewusste Schwangerschaft und Geburt so wichtig sind für das weitere Leben von Mutter und Kind. Es werden die Weichen für das ganze Leben gestellt. Wie wir die erste Zeit im Bauch der Mutter erleben, ob wir willkommen sind, die Mutter sich geborgen und glücklich fühlt, als das beeinflusst unseren späteren Blick auf die Welt. Die pränatalen Erfahrungen sind weitaus prägender für unser Erleben und Menschsein als wir das bisher wahrgenommen haben.

Bestellerautor und bekannter Speaker über die Anfänge des Lebens

Ruediger Dahlke ist Arzt, Bestellerautor und zählt zu den bekanntesten Seminarleitern und Speakern unserer Zeit. Es ist eine Freude, mit ihm über FlowBirthing und eine neue Geburtskultur zu sprechen. Zudem natürlich auch eine große Auszeichnung für FlowBirthing. FlowBirhting setzt genau da an, wo Ruediger Dahlke der Auffassung ist, dass wir mehr Bewusstsein und Achtsamkeit brauchen. FlowBirthing bietet alles, um in Verbindung zu sich und zum Kind zu kommen und eine wunderschöne Schwangerschaft und kraftvolle Geburt erfahren zu können. Vielen vielen Dank an Ruediger Dahlke für seine Zeit und Unterstützung von FlowBirthing!

Impulsgaben für mehr Bewusstheit in der Schwangerschaft – auch für Väter

Im Interview erklärt er u.a., wieso es so wichtig ist, in der Schwangerschaft zu sich selbst zu finden und gibt auch praktische Tipps, zum Beispiel wie du dich auch in der Schwangerschaft und Stillzeit vegetarisch ernähren kannst. Und er gibt sehr interessante Einblicke in die Rolle des werdenden Vaters. Eine Impuls mehr, auch die Väter auf die Geburt bewusst vorzubereiten, damit nicht nur die Frau durch die Geburt zur Mutter wird, sondern sich auch der Vater mitentwickeln kann. Dazu wird es auf dem Portal www.myflowbirthing.de in Kürze einen eigenen online Kurs für werdende Väter geben.

Interview mit Ruediger Dahlke

Vielen Dank auch an FlowBirthing-Mentorin Karin Denkmaier, die das Gespräch vermittelt hat. Viel Freude beim anschauen. Hier gehts zum Video!

Percht – In den Rauhnächten mit der Ge-Bär-Mutter verbinden

Schwangere bemalter Bauch

In den Rauhnächten – so heißt es in den alten alpenländischen Geschichten – geht die Percht um. Die alte Muttergöttin ist ja eine der lebendigsten Göttinnen Europas, deren Rituale in vielen Gegenden (wenn auch für viele nicht als bewusster „Göttinnen-Dienst) erhalten sind. Bei den traditionellen Perchtenläufen zeigt sich Frau Percht immer mit ihren beiden Seiten: Als weiße, strahlende helle, überirdisch schöne Göttin wie auch als dunkle, mystische, geheimnisvolle Alte. Sie dreht sich ununterbrochen, ganz wie es die zyklische Kraft der Natur gebietet. Dabei zeigt sie abwechselnd ihr wunderschönes, strahlenumkränztes Sonnengesicht oder das verhüllte, auch unheimlich wirkende, wilde Antlitz des tiefsten Dunkels.

Licht- und Schattenseiten gehören zum Leben 

Als uralte Göttin, die über die Zeit um die Wintersonnenwende gebietet, repräsentiert sie den bitterkalten, unbarmherzigen Winter, wo alles erfriert und stirbt. Gleichzeitig werden aber gerade jetzt, in den Rauhnächten die Tage wieder länger, das Licht ist zu Winterbeginn neu geboren, die Sonne nimmt wieder an Kraft zu. Percht steht damit immer gleichermaßen für Geburt und Tod, für hell und dunkel. Nichts davon ist besser, nicht schlechter. Frau Percht ist ganzheitlich, sie trägt die Aspekte des Lebens und des Sterbens in sich. Dieser Übergang von dunkelsten Dunkel zur Zeit der Wintersonnenwende in das Licht, wenn die Tage allmählich wieder heller werden, erinnert auch an die Übergänge, die unser Leben mit sich bringen. Allen voran der allererste Übergang, an dem wir aus dem dunklen, samtigen Mutterschoß hinaus an das „Licht der Welt“ gekommen sind.

 

Bärmutter Percht zieht ihre Kraft aus der Ge-Bär-Mutter

Vielerort wird die Percht daher auch Bär­mut­ter oder Ber­muada genannt. Dass hier nicht nur der Bär bzw. die Bärin, sondern vor allem auch die Ge-Bärmut­ter gemeint ist, liegt auf der Hand. Percht ist die Gebä­rende des stär­ker werden­den Lichts auch wenn alles ringsum noch in Dunkelheit und Kälte erstarrt und wie tot er­scheint. Sie soll auch in den Rauhnächten die Seelen der in diesem Jahr Verstorbenen einsammeln und mitnehmen, damit sie wieder in der großen Gebärmutter der Erdmutter ruhen können. Die Percht als Ge-Bär-Mutter soll aber auch die Kinder bringen. So wird die Wilde Jagd, die in ihrem Gefolge durch die Landen braust, auch als Symbol für Fruchtbarkeitsgeister angesehen. Denn im Gefolge der Percht reiten in den alten Mythen nämlich meist wil­de Hunde, aber auch Ziegen, Schweine und Hasen: Alles Tiere, die mit Fruchtbarkeit in Verbindung stehen. Und diese passen auch gut zu den am meisten vor­gebrachten Wünschen und Orakel-Fragen in diesen heiligen Näch­ten: Wie steht es mit der eigenen Frucht­bar­keit und jener von Vieh und Feldern? Diese hei­melig-kusche­ligen Näch­te bieten ja auch gu­te Vor­aus­setzung da­für, dass die alte Mut­ter­göt­tin, die jetzt um­geht, spätestens in 9 Mo­na­ten Kinder bringt …

Große Festnacht der Percht 

Die große Festnacht der Percht ist jene vom 5. auf den 6. Januar – die letzte der Rauhnächte, die im Volksglauben auch „Nacht der Wunder“ genannt wird. Jetzt verteilt sie ihre Gaben. Dieser Tag wurde früher Epiphanie = „Erscheinung“ genannt. Frauen feiern den Perchtentag, in dem sie sich treffen und mit den Wünschen für das kommende Jahr, die sie sich in den Rauhnächten erträumt haben, um das Perchtenfeuer tanzen und auch über dieses springen, um sich von der Percht Kraft für das Kommende holen. Bei diesem Sprung werden auch von unten die wichtigen weiblichen Organe so richtig befeuert. Ist das Feuer herunter gebrannt, können sich Frauen breitbeinig über die Glut stellen und die wunderbar wärmende Perchtenenergie, die Magie der „Bärmutter“ heilend in ihre Gebärmutter aufsteigen lassen. Frauen, die keine physische Gebärmutter mehr haben, können sich auf diese Weise mit der universellen Gebärmutter der Göttin verbinden und sie in ihren Körper als Kraftquelle holen.

Text: Andrea Dechant / artedea.net

 

Venusjahr 2018 – Frauen gebären Frieden

Wir wünschen allen Schwangeren, Netzwerkpartnerinnen und Wegbegleiterinnen von FlowBirthing ein wunderschönes, kraftvolles und gesegnetes Jahr 2018. Vor uns liegt ein ganz besonderes Jahr: 2018 ist ein Venusjahr. Im Venusjahr zeigt sich die weibliche Kraft in uns und in der Welt immer deutlicher und wir Frauen können besonders leicht an diese Kraft anknüpfen. Es ist ein Jahr der Schwesternschaft und der Mütter, die sich ihrer Bedeutung für die Gemeinschaft immer bewusster werden. FlowBirthing ist dabei ein Band, was Frauen und Kinder mit ihren Müttern im Herzen verbindet. Dies ist der Boden auf dem ein weltweiter Frieden wachsen kann.

Frauen gebären Kinder und sie werden auch den Frieden in die Welt gebären 

Eine Frau, die sich ihrer weiblichen Kraft bewusst ist und sich als rechtmäßige Verkörperung der Göttin auf Erden versteht, trägt ein Licht in die Welt, welches umso heller die Dunkelheit erhellt, wenn sie dieses Licht an das ungeborene Leben in ihrem Bauch weitergibt. Kinder, die in Liebe, Geborgenheit, Wärme und Seelenkontakt im Bauch heranwachsen können und auf einer Welle der Liebe, Freude und Vertrauen ins Leben geboren werden, sind die Lichtbringer einer neuen Zeit des Friedens und der tiefen Verbundenheit allen Lebens. Ja, es sind die erwachten Frauen, die den Frieden in die Welt gebären.

Herzlich Willkommen 2018!

 

Transformation – Kraft nutzen am 21. Dezember

Die Ankunft einer neuen Seele auf der Erde ist der größte Transformationsprozess – neben dem Sterbeprozess, wenn sich die Seele wieder vom Körper löst, den wir Menschen erleben können. Die ganze Schwangerschaft ist geprägt von Transformation: körperlich-geistig-seelische Veränderung. Es wächst nicht nur der Bauch, der weibliche Körper wird umgebaut, so dass er am Ende der Schwangerschaft bereit ist, sich unter der Geburt zu öffnen und die neue Seele in die Welt frei zu lassen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass eine Schwangere neun Monate Zeit hat, angeschoben durch den stattfindenden Prozess durch die Angst, Unsicherheit hindurch zu wachsen in ihre weibliche Kraft hinein. Geburt kann dann als Höhepunkt der Schwangerschaft und Beginn des neuen Lebens als hoch spirituelle Erfahrung erlebt werden, in dem die Gebärende zum Kanal für das neue Leben wird.

Wissen um die Kraft der Transformation ist altes Frauenwissen

Im alten Frauenwissen gehören solche Transformationsprozesse selbstverständlich dazu. Denn auch die Natur transformiert sich im Lauf der Jahreszeiten und Tag und Nacht Wechsel beständig. Fließen wir mit dieser Kraft, die sich auch in uns spiegelt, finden wir leichter Zugang und Vertrauen, um sich in den Flow des Lebens, die beständige Veränderung hinzugeben. Am 21. Dezember ist wieder so ein kraftvoller Tag: die Wintersonnwende steht an. Wintersonnenwende ist der Tag an dem das Licht aus der Dunkelheit des Lichts wieder geboren wird. Unsere Tag werden wieder länger und führen uns zur Schönheit des Frühlings und den wärmenden Sonnenstrahlen – dem Wachstum der Natur.

 

Fest der Wintersonnwende am 21. Dezember 

Es ist ein Fest von Ende und Anfang, ein Tag um loszulassen und das Neue zu begrüßen, ein Tag zu empfangen. Traditionell werden daher die Sonnwendfeste in allen Kulturen gefeiert. Dieser wunderbare Tag fällt dieses Jahr mit der Mayaenergie 10 Kame zusammen. Kame ist die Energie von Geburt und Tod, die Reinkarnation, die Ahnen.

In der Welt der Maya ist der Tod ein Teil des Lebens, er vervollständigt es. Er bringt positive Energie, die uns Frieden und Harmonie bringt und erlaubt unserem Geist uns zu regenerieren und ins Leben zurück zu kehren – mit einem Wort : Transformation.

Der 21.12. und auch die folgenden Tage laden uns ein, uns zurück zu ziehen in unsere innere Dunkelheit um zu schauen: Was habe ich gelernt, wem habe ich noch nicht vergeben, was kann ich noch loslassen, was wünsche ich mir für das neue Jahr? Die Wintersonnenwende ist eine wunderbare Zeit um unsere Absichten für das nächste Jahr zu formulieren und das hinter uns zu lassen, was uns nicht länger dient.

 

Zeit für Transformation am 21. Dezember

Wenn du diese unglaublich kraftvolle Energie nutzen möchtest, dann nimm am Transformationsseminar teil, welches Kristina Marita Rumpel, die Autorin von „FlowBirthing“ und „Die Kraft des Weiblichen“ gemeinsam mit Alicia Kusumitra und Konstantin Peterson veranstaltet.

Um 16.00 beginnt Konstantin mit dem Thema: „Realisiere dein Herzensprojekt. Starte einfach und vollende Großartig.“ Konstantin spricht darüber wie eine Geschäftsidee oder eine Passion eine solide Basis erreicht, wie man einen klaren Fokus gewinnt, um Projekte langfristig zu realisieren.

Um 18.00 Uhr folgt Kristina mit einem Webinar zur weiblichen Kraft, was sie ist, wie sie sich in unserem Leben zeigt und welche Bedeutung sie für das Venusjahr 2018 und die kommende Zeit hat.

und Alicia Kusumitra schließt den Abend um 20 Uhr mit einer Feuerzeremonie ab, in der wir uns gemeinsam mit der Kame-Energie und dem heiligen Feuer verbinden, transformieren und uns neu gebären – so dass wir kraftvoll und leicht das Neue begrüßen können.

 

Gehen wir gemeinsam durch die Transformation und begrüßen das Neue!

Mach mit beim FlowBirthing-Adventskalender und gewinne heute einen gratis Webinarplatz. Hier kannst du dich für das Transformations-Seminar anmelden und u.A. deine Ängste loslassen und in deine weibliche Kraft wachsen.

 

 

FlowBirthing-Mentorin werden – Start: 24. Januar

FlowBirthing steht für den Aufbruch in eine neue Geburtskultur mit der Kraft des Weiblichen im Mittelpunkt. Es ist keine neue Geburtsmethode, vielmehr ein uralter, das Selbst-Bewusstsein von Frauen stärkender Zugang zu den Vorgängen rund um Schwangerschaft und Geburt. Genau diese weibliche Perspektive wird im online Intensivprogramm „FlowBirthing-Mentorin werden“ vermittelt.

Es richtet sich an Frauen, die im Herzen für die neue Geburtskultur brennen und das weibliche Weisheitswissen zu den Schwangeren und in die Welt tragen wollen. Start: 24. Januar 2018. Mehr zum online Intensivprogramm „FlowBirhting-Mentorin werden“ im gratis Webinar am 23. Dezember 2017 um 10 Uhr (Aufzeichnung unter diesem Link).

Was ist eine FlowBirthing-Mentorin? 

FlowBirthing Mentorinnen sind Wegbereiterinnen einer neuen Weiblichkeit, die in die Geburtswelt und darüber hinaus im Leben der Frauen, Familien und Kinder positiv wirken. Geburt aus einer Welle der Freude in Anbindung an die weibliche Kraft sind ein Schlüssel in eine lebenswerte Zukunft. FlowBirthing-Mentorinnen bieten Hilfe zur Selbsthilfe und sprechen auf Augenhöhe mit den Schwangeren. Sie fördern die jeweils eigenen Kompetenzen und Stärken der Frauen, in dem sie ihr Herz und Ohr für die Bedürfnisse der Frauen öffnen. Sie betreiben im besten Sinne des Wortes „Seel-Sorge“ bei Mutter und Kind, damit die neue Seele geschützt geboren werden kann. Der Bedarf für intensive Begleitung und die weibliche Kraft stärkende Kurse/Workshops steigt und so wurde aus dem Impuls aus dem Netzwerk die Idee zur FlowBirthing-Mentorin geboren. „Oft und gern habe ich die Schwangeren bisher an das FlowBirthing Buch und Netzwerkportal verwiesen und immer glückliches und begeistertes Feedback erhalten. Leider stand immer auch die Frage im Raum, wo man solche Kurse zu flowbirthing besuchen kann“, so Sabrina, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und seit Herbst 2017 auch FlowBirthing-Mentorin der 1. Generation.  

 

Ist das online Intensivprogramm richtig für dich? 

Ja, wenn du dich persönlich und/oder beruflich engagieren willst:
* als Wegweiserin für Schwangere in der Ausrichtung von FlowBirthing
* als Pionierin und Gesicht der neuen Geburtskultur und Weiblichkeit
* als Beraterin der Frauen bei unerfüllten Kinderwunsch bis Geburt
* als Birth Coach, die für ganzheitliche Betrachtung des Lebens steht

egal ob zur persönlichen Weiterbildung, Arbeit in Beratungseinrichtungen,
Familienzentren, Geburtskliniken, Geburtshäusern, Hausgeburtshilfe, als Familienhebamme
oder selbständig in eigener Praxis mit oder ohne Vorkenntnisse.

 

Was macht das FlowBirthing-Mentorinnen-Programm so einmalig? 
In nur 7 Tagen vermittelt dir die Autorin und Initiatorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel, die Philosophie von FlowBirthing, das uralte weibliche Weisheitswissen rund um die förderlichen Zusammenhängen von Schwangerschaft und Geburt verinnerlichen. Und das bequem von zu Hause aus und im Kreis von ganz wundervollen jungen Frauen. So entsteht eine ganz einzigartige Verbindung und Kraft. Sophie Münch drückt das so aus: „Liebe Kristina, danke für diese tiefe und intensive Zeit. Unser Frauenkreis und das Intensivprogramm wirken noch immer nach. Ich bin im Flow, meine Familie gleich mit mir und wir genießen es voll und ganz. Gerufen um was zu verändern! Ich freue mich unsere Weisheit den Frauen zu geben und über viele weitere Flowbirthing Mentorinnen. Auf in eine neue Geburtskultur!“

 

Gratis Info-Webinar

Intension des online Intensiv-Programms ist ein Verständnis von Zeugung, Schwangerschaft und Geburt als ein Prozess, der die körperliche, mentale, emotionale, seelische und spirituelle Ebene einbezieht. Die Inhalte werden so aufbereitet, dass sie als Grundlage für eine Begleitung von Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch verwendet werden können. Ein Start als FlowBirthing Mentorin unmittelbar nach dem Programm ist möglich und wird durch einen persönlichen Coaching-Tag und Aufnahme ins Mentorinnen-Netzwerk von FlowBirthing gefördert. Mehr dazu im gratis Info-Webinar: 13. Dezember 2017, 19 Uhr. Hier gehts zur Anmeldung!

 

Weltgedenktag für verstorbene Kinder

Flowbirthing Blog_Baby willkommen heißen

Jedes Jahr sterben in Deutschland 20 000 Kinder und junge Erwachsene, weltweit sind es um ein Vielfaches mehr. Und überall bleiben trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde zurück. Ihre Gedanken sind jeden Tag bei ihrem verstorbenen Kind und sie müssen sehr ringen, um weiter am Leben teilzunehmen, die Schönheiten der Welt wahrnehmen zu können und sich über Dinge freuen zu können. Am 2. Adventssonntag ist der Weltgedenktag für verstorbene Kinder und Netzwerkpartnerin, Uli Michel, Hebamme und Sterbeamme erinnert uns an ein Thema, das wir normalerweise lieber verdrängen. Sie nimmt uns an die Hand und erwärmt unser Herz:   

Ein Licht geht um die Welt

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember ist der Weltgedenktag für verstorbene Kinder. Rund um die Welt stellen seit vielen Jahren Betroffene eine Kerze in ihr Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten Zeitzone entzündet, so dass eine Lichterwelle um die ganze Welt geht. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel sein lässt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. Es verbindet Menschen mit ähnlichem Schicksal und vermittelt Solidarität.

Es erwärmt ein bisschen das kalt gewordene Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

 

Herzenswärme

Genau diese Herzenswärme erlebe ich in der Begleitung von Eltern deren Kind verstorben ist. Nur selten im Leben lassen wir uns emotional so tief berühren und zeigen uns so ehrlich und echt.

Bei allem Schmerz, aller Traurigkeit, Wut und Verzweiflung erlebe ich Menschen, die Mut entwickeln, sich neu finden, neue Schritte wagen und verwandelt wieder Lebenskraft schöpfen. Meine Hochachtung gilt ihnen allen!

 

Umeinander sorgen

Fast alle dieser betroffenen Eltern berichten mir, dass sie nach wenigen Wochen sehr allein sind, dass kaum noch jemand nach ihrem verstorbenen Kind fragt und sich nach ihrem Befinden erkundigt. Aber für betroffene Eltern fängt der Trauerweg gerade erst an.

Warum fällt es uns so schwer, Menschen, denen ein solches Schicksal widerfährt zu begleiten, zu umsorgen, ihnen zur Seite zu stehen? Und das bestenfalls so lange bis sie uns selber signalisieren dass es nun genug ist.

Ich wünsche mir eine Sorgekultur. Ein Aufeinander- achten, unterstützende Worte, tragende soziale Netze, gemeinsames Schweigen, kreative Ideen um ungewöhnliche Situationen zu meistern und viel, viel Zeit, die wir uns nehmen, um schwere Momente des Lebens leichter werden zu lassen. Für betroffene Eltern, Geschwister und Großeltern, für uns selbst und auch für die verstorbenen Kinder.

 

Suche stille Orte, damit die Seele den Mut nicht verliert ( Hildegard von Bingen )

Weitere Informationen zum Weltgedenktag und zur Begleitung verwaister Eltern als Hebamme und Sterbeamme unter www.uli-michel.de

Adventskalender-Aktion zur Eröffnung von myflowbirthing

Immer mehr Frauen haben keinen oder kaum Kontakt mit einer Hebamme. So sind sie nur unzureichend auf die Geburt vorbereitet und können die Schwangerschaft nicht nutzen, um ins  Mamawerden hineinzuwachsen. Online gibt es bisher kaum Angebote, die Schwangere dort abholen wo sie stehen und umfassend durch die Schwangerschaft begleiten, so dass sie als Frau und Mutter gestärkt aus der Geburtserfahrung hervor gehen können.

Myflowbirthing will hier Abhilfe schaffen. In einer online Community finden die Schwangeren vielfältige Infos, Übungen, Austausch, die sie stärken und dabei unterstützen, ins Vertrauen und die weibliche Kraft hineinzuwachsen. Zur Eröffnung von MyFlowBirthing am 1. Dezember gibt es einen online Adventskalender mit täglichen Verlosungen, u.a. Aromaöle, gratis Mitgliedschaft, Coachings, Bücher. Es lohnt sich reinzuschauen!

Zum 1. Dezember öffnen sich die Tore für Schwangere

MyFlowBirthing – eine online Community für werdende Mütter und Frauen mit Kinderwunsch bietet Hilfe zur Selbsthilfe, um als Frau und Mutter gestärkt durch die herausragende Zeit von Schwangerschaft und Geburt zu kommen. Die online Aktion schließt eine Lücke: immer mehr Schwangere finden aufgrund des Hebammenmangels vor Ort keine stärkende Begleitung durch die Schwangerschaft mehr. Fragen und Ängste bleiben offen. MyFlowBirthing setzt hier an. MyFlowBirthing bietet online Begleitung durch die Schwangerschaft und Einstimmung auf die Geburt und ist eine Plattform für werdende Eltern, zum Austausch, zur Inspiration und zum Ankommen. 

Erweiterung zum bisherigen Netzwerkportal

Es ist eine Erweiterung zu FlowBirthing, dem Netzwerk-Portal für bewusste Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Kraft, welches 2015 gegründet und mit dem Health Media Award für herausragende und nachhaltige Kommunikation im Bereich Frauengesundheit ausgezeichnet wurde. MyFlowBirthing wird nun ins Leben gerufen, um den Schwangeren nicht nur Information, Aufklärung zukommen zu lassen und vor Ort zu vernetzen, sondern ihnen auch bei konkreten Fragestellungen rund um die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung weiterzuhelfen. Es geht hier nicht um eine medizinisch-fachliche Betreuung, vielmehr um das gute alte Wissen, welches von Frau zu Frau weitergegeben wird und zur Stärkung des Vertrauen in den weiblichen Körper führt. Das Besondere: die Inhalte wachsen mit den Fragen und Schwerpunkten, die die Schwangeren setzen.

Online Community für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch

In der online Community für Schwangere gibt es Yoga-Übungen, Mentaltraining, Meditationen, Audios, Wegweiser durch eine Zeit der Veränderung sowie die Möglichkeit zu Einzelberatung (u.a. durch die FlowBirthing-Mentorinnen) und Austausch in der Gruppe. Die Inhalte entwickeln sich mit den Fragen der Schwangeren in der Community weiter. Auch einen Bereich für werdende Väter wird es geben. MyFlowBirthing bietet Einstimmung auf Schwangerschaft, Geburt und Muttersein at its BEST: Betreuung, Entängstigung, Sinnhaftigkeit natürlicher Geburten und Training – und das alles online, d.h. zu jeder Zeit von jedem Ort aus zugänglich. In Zeiten des Hebammenmangels ein wertvolles Angebot, um Frauen in ihrem Erleben und Selbst-Bewusstsein zu stärken. Darüber hinaus gibt es 1:1 Angebote der FlowBirthing-Mentorinnen.

Mitgliedschaft spendet für die neue Geburtskultur vor Ort

Die Mitgliedschaft in der online Community kostet 30 €/Monat und ist jederzeit kündbar. Davon werden 3 € /Monat/Mitgliedschaft gespendet für eine vor Ort Institution/Organisation, die sich für die neue Geburtskultur engagiert. Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Kontakt: info@myflowbirthing.de

MyFlowBirthing mit der Kraft der Drei

MyFlowBirthing wurde von der FlowBirthing-Autorin und Expertin für neue Geburtskultur, Kristina Marita Rumpel, sowie Sabrina Hufnagl, Mentaltrainerin und Yoga-Lehrerin und Marlene Stöckel, Heilpraktikerin und HypnoBirthing-Kursleiterin ins Leben gerufen. Das Portal öffnet am 1. Dezember 2017 seine Tore. Viel Freude beim Erkunden!

Weibliche Werte – Die Geburt gibt Aufschluss

Weibliche Werte, was ist das? Ein Blick auf die Parameter, die eine natürliche Geburt fördern, geben Aufschluss darüber. Sie führen uns aus der Vita activa in die vita contemplativa – eine Seinsform, die sich ohne Druck und Vorgaben aus sich selbst heraus entfaltet. Alles, was es dazu braucht: Frieden, Liebe, Wertschätzung, Vertrauen, Mitgefühl, Präsenz, Intimität, Ruhe, Intuition, Öffnung, Hingabe, Wunder, Verbindung auf allen Ebenen und mit allem, was war, ist und sein wird. Liebe ist ein Lebenskunst, die wir lernen können, wenn wir dem Weiblichen wieder Raum schenken in uns, unter der Geburt und in der Welt.

 

Gelebte weibliche Werte unter der Geburt

Obwohl die Parameter einer ungestörten Geburt alle Experten kennen und sie sich auch intuitiv erschließen, werden sie im routinemäßigen Betrieb kaum gefördert. Wenn aber noch nicht einmal unter der Geburt, einem rein weiblichen Bereich weibliche Werte gelebt werden, ja wo denn dann? Die weibliche Kraft ist systematisch an den Rand gedrängt worden bzw. wird sie seit ca. 5.000 Jahren – so lange dauert das Patriarchat – unterdrückt. Mit all den Folgen für das Leben.

Lebensbejahende Welt

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir an dem Punkt, wo wir uns eingestehen müssen, dass ein weiterso nicht geht. Die Menschheit steht kurz dafür sich selbst auszulöschen mit all den lebensverachtenden Praktiken, die es weltweit gibt. Wir leben in einer Welt der Gewalt, des Krieges, der Ausbeutung, der Unterdrückung, der Einseitigkeit – kurz die Welt ist aus den Fugen. Sie ist in Schieflage aufgrund der für das (Zusammen-)Leben so essentiellen fehlenden weiblichen Werte. Wie anders wäre unsere Welt, wenn die Kinder ohne Trauma, Angst und Schmerzen wieder in Vertrauen und Hingabe an das Leben geboren werden würden?

Weibliche Werte Konferenz

Weibliche Werte ist das zentrale Thema unserer Zeit und zukunftsweisend. Mit mehr weiblichen Werten und Energien können wir die Welt wieder in eine Balance bringen. Dies ist das erklärte Ziel der Maria-Magdalena-Vereinigung, die die weibliche Werte online-Konferenz vom 28. November bis 12. Dezember veranstaltet. Am 29. November ist das Interview von FlowBirthing Autorin Kristina Marita Rumpel zu hören. bieten wir eine Online-Konferenz an. Es ist höchste Zeit – laßt uns gemeinsam die Zukunft weiblicher gestalten!

Karin Becker sagt dazu: „Liebe Kristina, habe gerade das Interview angehört. Du bist wunder-voll. Du hast wirklich alles superklar erklärt. Herzlichen Dank dafür. Mögen das Interview viele Menschen anhören und Deine Bücher lesen – wie Magdalena sagte: Es ist ein Muss. Nicht nur die Augen, sondern auch die Herzen werden sich weit öffnen.“

Anmeldung gratis jederzeit möglich!

Roses Revolution Day: Gewalt unter der Geburt

Oxytocin - der Schlüssel für eine leichte Geburt

Gewalt unter der Geburt. Das kann doch nicht sein. Geburtshelfer als Gewalttäter? Nein. Allein bei der Vorstellung stellen sich normaler Weise alle Nackenhaare. Und was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Leider doch. Motherhood e.V. schätzt, dass etwa 40 – 50 Prozent der Gebärenden in Deutschland betroffen sind. Auch die Weltgesundheitsorganisation kennt das Problem und spricht von gravierenden Verletzungen der Menschenrechte in Geburtseinrichtungen. Wie kann das sein? Viele Frauen erleben u. a. aufgrund von Personalmangel, fehlendem Respekt oder aus Routine Gewalt während der Geburt ihrer Kinder. Am Roses Revolution Day werden diese Missstände sichtbar. Setze auch du ein Zeichen, damit sich endlich etwas ändern kann!

 

Gewalt in der Geburtshilfe

Das sind Handlungen, Vorgänge und/oder systemische sowie soziale Zusammenhänge, die sich während der Schwangerschaft, unter der Geburt oder im Wochenbett negativ beeinflussend, verändernd oder schädigend auf Frauen und ihre (ungeborenen) Kinder auswirken. Indirekt können auch Partner, Geburtshelfer oder Familienangehörige betroffen sein. Hier eine Übersicht über Gewalt in der Geburtshilfe, die am Roses Revolution Day zur Sprache kommt, von Mascha Grieschat, Motherhood e.V.:

Physische Gewalt unter der Geburt

  • Festhalten
  • Festschnallen der Beine
  • keine freie Wahl der Geburtsposition (z.B. in Rückenlage auf dem Gebärbett)
  • grobe Behandlung (z.B. Katheter unnötig schmerzhaft legen)
  • medizinisch nicht indizierte Untersuchungen (z.B. wiederholt nach dem Muttermund zu tasten, wenn dies nicht gewollt/notwendig ist)
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit einen Dammschnitt durchzuführen
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit einen Kaiserschnitt zu machen
  • ohne Einverständnis und ohne medizinische Notwendigkeit sonstige medizinischen Interventionen (Medikamentengabe, Kristellern, Katheter legen) durchzuführen.
  • Schläge, Ohrfeigen, Kneifen
  • Zwang unter Wehen still zu liegen

Psychische Gewalt unter der Geburt

  • Anschreien
  • Ausübung von verbaler Gewalt. Z.B. zu sagen: „Wenn sie jetzt nicht mitarbeiten, dann stirbt Ihr Baby!“ oder „Seien sie gefälligst still!“ oder „Guck dich mal an Mädchen, du bist fertig – du musst eine PDA nehmen.“
  • Beschimpfen
  • Druck ausüben oder erpressen
  • Gebärende unter Geburt allein lassen (außer, wenn sie dies ausdrücklich will)
  • keine (echte) Wahlfreiheit bei medizinischen Interventionen lassen
  • Machtmissbrauch
  • Nötigung
  • Sexualisierte Gewalt in Form von Sprache, Witzen
  • Verbot zu essen/trinken, sich zu bewegen
  • Willkür
  • Zwang

Auswirkungen

Wer weiß, dass eine natürliche Geburt ein Setting aus Liebe, Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und Zuspruch braucht, versteht, dass Gewalt unter der Geburt direkten Einfluss auf den Geburtsverlauf nimmt und eine massive Störung bedeutet. Wer sich darüber hinaus klar macht, dass eine Gebärende besonders sensibel und empfindsam ist, weil sie sich für eine Geburt öffnen muss und ganz besonders feine Antennen hat, kann ermessen, dass schon ein zu lautes Worte als Grenzüberschreitung aufgefasst werden kann. Die Verletzungen gehen gerade aufgrund der Offenheit der Gebärenden besonders tief. Oberstes Gebot unter der Geburt muss daher die Sensibilität und Bewusstheiter der Geburtshelfer sein.

Roses Revolution Day

Am internationalen Gedenktag für ein Ende der Gewalt an Frauen findet auch die internationale Aktion „Roses Revolution“ statt. Frauen, die Gewalt unter Geburt erlebt haben, legen am 25. November eine Rose vor der Geburtshilfe-Einrichtung ab als Zeichen und Rückmeldung für, dass sich hier etwas ändern muss. Es ist ein Akt der Bewusstwerdung, dass Frauen das Recht auf eine schöne Geburtserfahrung haben, und ein Stück Trauerarbeit für die traumatisierten Frauen.

Mehr zur Aktion, wie diese durchgeführt werden kann, auf der FB-Seite von FlowBirthing.

 

Tanzen während der Geburt – Kreißsaalvideo begeistert

Goettin Olokukurtilisop artedea

Aktuell begeistert ein Video aus dem Kreißsaal das Netz: Eine Gebärende und ihre Hebamme tanzen zu Shakira und schwingen dabei ordentlich die Hüften. Das Video hat es sogar ins Fernsehen zu Punkt 12 geschafft. Hoffentlich auch bald in die Herzen der Schwangeren, um dort die Angst zu vertreiben und Vorfreude auf die Geburt wachsen zu lassen. Denn was uns exotisch und besonders anmuten mag, war einst die Regel: Tanzen und Singen/Tönen ist ein uralter Weg, die Kinder auf die Welt zu bringen. Zeit wird es, dieses Bild der Freude wieder in unsere Köpfe zu bringen – nicht die schreiende, sich quälende Frau. Lasst das ab heute einfach Geschichte sein! Bringen wir die Begeisterung zurück und lassen Geburt wieder zum Fest des Lebens werden. Tanzt euch frei!

Geburt als Freudentanz

Unsere Bilder über Geburt sind kulturell überformt. Es drückt sich in ihnen eher unsere Geisteshaltung aus als das, was Geburt wirklich ausmacht. Geburt war durch die Erbsünde Jahrhunderte lang eine Strafe Gottes an den Frauen. Das ist natürlich Quatsch – klar. Aber die Bilder wirken im kollektiven Unterbewusstsein nach. Wir erwarten Schmerzen und qualvolle Stunden, also bekommen wir auch mehr Schmerzen und lange Geburten. Warum: Auch weil wir durch die kulturelle Überschreibung die ursprünglich förderlichen Bilder rund um Schwangerschaft und Geburt vergessen haben.

3 Garanten für eine freudvolle Geburt

  1. Singen. Es gibt Tönen in Indien, Joiken in Schweden, Heilgesang indigener Hebammen aus Südamerika und das Seelenlied in Afrika: Diese weltweite Verbreitung lässt sich nicht einfach übergehen. Wirkung ganz klar: Singen fördert die Gesundheit, durch die Atmung, aber auch durch den Umstand, dass nur singen kann wer Körper, Seele und Geist miteinander harmonisch verbunden hat. Noch deutlicher wird die Bedeutung für die Schwangerschaft, wenn wir den Übersetzungsfehler, den Hanna Strack, evangelische Pastorin, aufgedeckt hat, der seit der Antike tradiert wird, betrachten: Seele heißt wörtlich übersetzt Kehle, beinhaltet also das ganzheitliche Schwingen. Und wir wissen ja: das Universum besteht aus Schwingung und Klang. Singen/Tönen öffnet Räume in uns, weitet und dehnt uns aus bis ins Universum und die weibliche Schöpfungskraft kann sich wirkungsvoll entfalten ohne innere Widerstände.

  2. Tanzen. Singen und Tanzen gehen Hand in Hand und haben die gleiche wirkungsvolle Kraft. Seit Urzeiten werden die Schöpfungsgeschichten getanzt und gesungen. Bauchtanz ist eine sehr wirkungsvolle Vorbereitung auf die Geburt, da es die weibliche Kraft erweckt. Zum einen, da er die Bauchregion in den Mittelpunkt stellt und Verbindung schafft und durch die kreisenden Bewegungen dazu beiträgt, dass das Kind in das Becken rutschen kann. Sehr wirkungsvoll, wenn sich das Baby – aufgrund zu vielen Sitzens in der Schwangerschaft – nicht dreht. Hüftkreisen während der Geburt hilft dem Baby ebenfalls, wie auf einer Rutsche in den Geburtskanal zu gleiten. Dabei imitiert das Kreisen die Elipsenform, auf der auch die Gestirne durch den Kosmos kreisen. Dabei entsteht eine Spiralbewegung. Die Spirale ist das Symbol für Leben und Transformation und unterstützt den Geburtsvorgang vortrefflich.

  3. Lächeln. Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen und ihren Seelen, so heißt es. Das gilt in besonderer Weise für Mutter und Kind. Lächeln bringt gute Laune, lächeln trägt zur Entspannung bei und ist während der Geburt eine echte Geheimwaffe: Lächeln fördert die Ausschüttung der geburtsförderlichen Hormone und trägt zur Öffnung der Gebärmutter bei. Ein lockerer Kiefer führt zur Entspannung und erleichtert die Eröffnungsphase. Den Kiefer während der Geburt aktiv zu lösen, kann wahre Wunder wirken. Lächeln signalisiert dem Baby im Bauch: alles ist ok, ich bin sicher und beschützt. Die Welt freut sich auf mich. Ich bin willkommen.

Tanzen unter der Geburt

Wem das zu „einfach“ ist und wer es nicht glauben kann, weil die alten Glaubenssätze noch so fest verankert sind, der möge sich unbedingt das Video anschauen. So kann es aussehen, super weiblich und kraftvoll auf den Geburtswellen zu surfen! Geboren aus einer Welle der Freude –  der Untertitel von FlowBirthing wird hier sichtbar!

Die Gebärende tanzt mit Freude und das Kind war schon 30 Minuten später da! Das ist der WEG: Tanzt und singt eure Kinder ins Leben – so heißt es schon in der FlowBirthing-Lebensmusik (hier gratis zu hören) und im Vorwort meines Buches!

Unsere FlowBirthing-Mentorinnen für dich!

Wenn du dich mit FlowBirthing auf die Geburt vorbereiten willst, dann nimm Kontakt zu unseren FlowBirthing-Mentorinnen auf. Die jungen Frauen haben eine Weiterbildung zur FlowBirthing-Mentorin erfolgreich absolviert und sind beseelt von der FlowBirthing-Philosophie. Sie haben selbst wunderbar kraftvolle Geburten erlebt und möchten ihr Wissen, ihr Spüren und ihre Erfahrung an dich weitergeben, sodass auch du deinem Kind den bestmöglichen Start ins Leben schenken kannst. Sie bieten dir Kurse, Workshops und 1:1-Betreuung online wie offline.

 

Begleitung in der Schwangerschaft at it´s BEST:

  • Betreuung
  • Entängstigung
  • Sinn
  • Training

Hier findest du unsere neuen FlowBirthing-Mentorinnen für dich:

Claudia Mosig 04157 Leipzig

claudia-mosig@posteo.de

 
Sophia Bialaschik

 

10247 Berlin

sophia.bialaschik@imbdp.de

 
Pia Mortimer

 

22047 Hamburg

p.mortimer@gmx.de

 
Sophie Münch

 

22089 Hamburg

sophie.muench@gmail.com

 
Jamina Ehrhardt

 

53797 Lohmar

yaminaHP@gmx.de

 
Marina Oleksjuk

 

57489 Drolshagen

marinaoleksjuk@gmail.com

 
Anabel Galster

 

61276 Weilrod

anabel.galster@gmail.com

 
Sabrina Petschi

 

69214 Eppelheim

sabrinapetschi@web.de

 
Rebecca Hubert

 

76831 Ilbesheim

rebecca@soul-birthing.de

 
Karin Denkmaier

 

4210 Unterweitersdorf (Österreich)

info@kd-design.at

 

Möchtest du ebenfalls FlowBirthing-Mentorin werden? Weitere Informationen findest du hier.

Weiterführende Angebote finden:
FlowBirthing ist gelebte weibliche Kraft und setzt auf Kooperation. Wir ermutigen dich, deinen individuellen Weg zu finden mit Hilfe unserer über 430 FlowBirthing-Netzwerkpartnerinnen in deiner Nähe: Hier findest du professionelle Anbieterinnen von „Akupunktur“ über „Geburtshaus“ und „HypnoBirthing“ bis hin zu „Yoga“, die dem weiblichen Zugang zu Schwangerschaft und Geburt Raum schenken. In den folgenden Bereichen sind unsere Partnerinnen tätig: Anbieter-Rubriken.

Das Wunder der Geburt – Jetzt im Kurs erfahren

Schwangerschaft und Geburt sind mehr als körperliche Prozesse. Sie berühren die Frau in ihrem ganzen Sein. Ihr körperliches Befinden ist ebenso bedeutsam auf den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt wie ihre Emotionen, ihre Gedanken, ihre Erfahrungen, ihre Sicht auf das Leben und Frausein. Erst diese ganzheitliche Herangehensweise und inwendig weibliche Beschäftigung mit Schwangerschaft und Geburt bringt das Wunder der Geburt hervor. Jetzt im FlowBirthing-Kurs erfahren!

Für das Wunder der Geburt die Komfortzone verlassen 

Wer sich auf die ganzheitlichen Prozesse in der Schwangerschaft einlässt, hat die Chance, sich und das Leben neu kennenzulernen. Wer die Power der Schwangerschaftshormone zu nutzen weiß und sich aus der Komfortzone heraus traut, erweitert nicht nur seinen Horizont und findet mehr zu sich, sondern bereitet sich auch optimal auf die „Grenzerfahrung“ Geburt vor. Denn nur das eigene Selbst- und Körperbewusstsein und die Verbindung zum Baby im Bauch sind wirkliche Stützen für eine sichere, natürliche Geburt aus eigener Kraft.

Für das Wunder der Geburt bereit werden mit FlowBirthing-Kurs

Endlich ist es soweit – du kannst die Philosophie von FlowBirthing auch gezielt in einem FlowBirthing-Kurs aktivieren und dir zu eigenen machen. Es geht weniger um Tools und Techniken als darum, dich in deiner Selbst-Wahrnehmung, Selbst-Vertrauen, Selbst-Bewusstsein zu fördern und auf dem Weg in deine Selbst-Ermächtigung und Selbst-Verantwortung zu begleiten. Am 18. November 2017 startet bundesweit der 1. FlowBirthing-Kurs in Berlin. Anmeldung hier!

FlowBirthing-Mentorinnen stehen dir zur Seite

Der FlowBirthing-Kurs wird angeboten von Sophia Bialaschik. Sie ist eine von 10 engagierten jungen Frauen, selbst Mutter eines kleinen Kindes, die andere Frauen auf ihrem Weg hin zu einer kraftvollen, inspirierenden Geburtserfahrung begleiten dir in 5 Einheiten zeigen, wie du die Zeit der Schwangerschaft nutzen kannst, um dir selbst, deinem Kind, dem Mamasein und den Kraftquellen in dir näher zu kommen. FlowBirthing-Kurse sind Einstimmung auf die Geburt at its BEST: Betreuung, Entängstigung, Sinn und Training! Mehr zu den einzelnen Angeboten der FlowBirhting-Mentorinnen, die auch 1:1 Coaching online wie offline anbieten!

Welle statt Wehe – warum es ein neues Wort braucht

Mit Worten schaffen wir Realitäten. Es ist also nicht egal, welche Worte wir verwenden – auch und ganz besonders im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt sind die Worte wohl zu wählen. Viele Worte kommen aus dem medizinischen Kontext und sind wenig geeignet, die Vorfreude und das Wunder der Geburt zum Ausdruck zu bringen. Das gilt in ganz besonderer Weise für das Wort Wehe. Dieses Wort stammt aus einem historischen Kontext, der Frauen schwächen sollte. Erfahre hier, warum du das Wort nicht mehr verwenden solltest.

Das Wort Wehe ist belastet und belastet dich

Wehe ist ein Wort aus dem Mittelalter. Es kam in die Welt als Rufmord für Hebammen, die mit einem Berufsverbot belegt waren, weil sie nicht nur Frauen unter der Geburt bestanden, sondern eben auch weise Frauen und vor allem Priesterinnen des alten Mutterglaubens waren. Ihr Macht sollte gebrochen werden um den Weg frei zu machen für den neuen Glauben an Gott den Vater. So wurden die Hebammen kurzer Hand als Wehemütter bezeichnet, die, wenn sie ins Haus kommen, den Schmerz und das Klagen ins Haus bringen.

Das Wort Wehe verdeckt die wahre Dimension der Geburtsarbeit

Um das Wort Wehe salonfähig zu machen, wurde kurzer Hand das ursprüngliche Wort neu interpretiert. Das Ausgangswort etzev wird in der Bibel nur im Kontext von Geburt mit dem Wort Wehe, welches den Schmerz voreinstellt in unserer assoziativen Wahrnehmung, übersetzt. In jedem anderen Zusammenhang heißt das Wort schlicht Arbeit verrichten. In den Wehen liegen heißt also nichts anderes als die Arbeit einer Frau verrichten. Es ist die Arbeit des Lebens schlechthin. Das englische Wort labour für Arbeit und Wehe spiegelt das wieder. Eine Arbeit tun hat erst einmal nichts mit Schmerzen zu tun. Sie kann leicht, anstrengend, freudig, herausfordernd sein, je nachdem wie wir an die Arbeit heran gehen. Das Wort Wehe zu streichen aus unseren Gedanken  und Wortschatz macht uns also frei, die Geburtserfahrung so zu erleben, wie sie für uns gedacht ist. Ohne den voreingestellten Schmerz durch das Wort Wehe wird der Blick frei dafür, dass jede Geburt das Potential einer ekstatischen, kraftvollen, spirituellen, inspirierenden Erfahrung in sich trägt.

Welle statt Wehe gibt einen Kraftschub 

Im Grunde geht es in der Vorbereitung auf die Geburtsarbeit darum, ein Worte zu finden, das dem Wunder der Geburt nahe und die stattfindenden Prozesse so beschreibt, das es dich weit und frei macht und in deine Kraft führt und eben nicht beängstigt. Ein wundervolles Wort, ist das Wort Welle steht Wehe. Es weckt in uns Bilder, die das beschreiben, was sich auch körperlich abspielt: eine Welle kommt, eine Welle baut sich auf, eine Welle zieht sich zurück. Es ist also kein Dauerschmerz, sondern ein kommen und gehen in dem für dich und dein Kind einzigartigen Geburtsrhythmus. Es verbindet dich mit der weiblichen Quelle aus der einst alles Leben hervorgegangen ist und bringt dich in Verbindung mit dem Element Wasser, das für Leben, für Emotionen, für weiche Kraft steht. Das Wort Welle bringt dich in den Flow. Lerne also die Welle zu reiten und erfahre den Kraftschub, den jede Welle für dich bereit hält und dich deinem Kind leichter, freudvoller, kraftvoller näher bringt so wie dich eine Welle mühelos an den Strand spült, wenn du dich ihr nicht entgegenstellst aus Angst oder Unwissenheit, vielmehr beherzt hinein springst und dich vertrauensvoll treiben lässt.

Wehe im Sinne von Wehen – warum nicht?! 

Denkbar wäre auch eine Neu-Interpretation des Wortes Wehe als einen Lufthauch, der die Blätter mühelos empor und auch dich luftig leicht durch den Geburtsprozess weht. Das mag eine schöne Metapher sein, sie ist nur weniger kraftvoll als das Wort Welle. Denn das Wort im Sinne von Wehe ist dem Element der Luft, als dem Bereich des Geistes und Verstandes zugeordnet. Das ist insofern problematisch, da Geburt ja bekanntlich ein körperlich-spiritueller Prozess ist, der eben nicht im Kopf, sondern im Körper und aus den Tiefen des Seins heraus stattfindet. Die Urkraft die sich während der Geburt zeigt, ist die weibliche Schöpfungskraft, die in allem fließt, was ist. Je klarer wir uns auch verbal anbinden an die weibliche Kraft, desto leichter werden uns auch die Kräfte dahinter zugänglich.

Mein Wunsch ist es: dass wir soweit kommen uns einfach in die Welle der Geburt geben zu können, vertrauensvoll den Flow in uns fließen zu lassen ohne Worte für das Wunder finden zu müssen. Einfach die wundervollste Arbeit der Welt vollbringen: als Mittlerin zwischen Himmel und Erde Leben zu schenken. So wurden Gebärende einst gesehen und wer in diese Haltung findet, findet Segen und Schutz der All-Mutter für die göttliche Aufgabe des Lebens schenken.

FlowBirthing Mentorinnen der ersten Generation!

Hilfe und Unterstützung in der Schwangerschaft annehmen

Echte Pionierinnen und Frauen mit Herz und Verstand, beseelt von einer neuen bzw. uralten weiblichen Geburtskultur. Ab sofort begleiten sie Frauen und führen sie zu Geburten im Vertrauen auf die weibliche Kraft.

Es war einfach nur magisch, welch starkes Band in den letzten Wochen zwischen uns gewachsen ist. 10 kraftvolle, bewusste, herzliche, erfahrene, einzigartige junge Frauen, die jede auf ihre Art einfach wundervoll ist. Wir alle haben die Magie und Kraft, die in FlowBirthing liegt gespürt. Die weibliche Kraft hat uns in den FlowBirthing-Kreis geführt.

Die FlowBirthing-Mentorinnen sind ein Geschenk für die schwangeren Frauen

Ich bin unendlich dankbar für den Austausch und berührt von der echten Begeisterung der Mentorinnen, sich für Schwangere aus ganzem Herzen einzusetzen. Jede einzelne ist einfach ein Geschenk und die beste Botschafterin für FlowBirthing, die ich mir wünschen kann.

Mit diesen wundervollen, beseelten Frauen bekommt meine Vision Flügel. Ich spüre und vertraue fest darauf, dass die Tage traumatischer Geburten in Angst und Ohnmacht gezählt sind und eine neue Ära beginnt. Selbst-bewusste Geburten aus einer Welle der Freude.

Sie sind für dich da:

Yamina, Sophie, Rebecca, Anabel, Marina, Karin, Pia, Claudia, Sophia, Sabrina. 

Begleitung durch die Schwangerschaft und Einstimmung auf die Geburt at its BEST: Betreuung – Entängstigung-Sinn-Training

FlowBirthing-Mentorinnen begleiten Frauen mit dem Wunsch, die Transformationsprozesse der Schwangerschaft bewusst als Zeit des inneren Wachstums und der Selbstentfaltung zu nutzen und die Welle der Geburt reiten zu lernen. Dank der FlowBirthing Kurse und 1:1 Beratung können nun alle Frauen den für sich stimmigen Weg zu ihrem Kind und in ihre Kraft finden.

Bewusste Schwangerschaft und Geburt sind der Schlüssel in eine Welt getragen von Liebe und Vertrauen. Die Kinderseelen, die jetzt geboren werden, wünschen sich genau diesen Start ins leben. Die 10 neuen FlowBirthing-Mentorinnen ebnen den Weg.

Ein großer Fest- und Freudentag nicht nur für die Mütter und Kinder. Für uns alle! Herzlichen Glückwunsch!!!

Viel Freude und Erfolg in eurem Sein als FlowBirthing-Mentorin.

Eure Kristina Marita

Weltstillwoche – die Bedeutung von Bindung verkünden

Stehend Gebären

Still und leise ging die Weltstillwoche vorbei. Ein so wichtiges Thema möchten wir aber nicht unkommentiert lassen. Wir wollen laut die Bedeutung von Bindung verkünden. Stillen fördert die Mutter-Kind-Bindung, die ein Leben lang trägt. Stillen ist ein Thema von größter Bedeutung und verdient öffentliche Würdigung. Geben wir dem Weiblichsein – zudem stillen nun mal gehört – wieder Raum. So entfalten sich auf natürliche Weise die lebensförderlichen Qualitäten, die wir für eine lebenswerte Zukunft so dringend benötigen. Allen voran „Bindung und Verbundensein“.

Verdrehte Beziehung zum Bedürfnis des materiell Versorgtsein 

Verbindung ist das Heilmittel für Spaltung, Trennung, Hass, Angst und Gier. Der Dämon des Geldes, der Mammon war ursprünglich das Wort für den unerschöpflichen Milchfluss der Mutter und Wort also für das bedingungslos Versorgtsein. Ob wohl der Neid, die Gier und der Kampf um die besten Plätze zugenommen hat, in dem Maße wie das Stillen den Frauen erschwert wurde? Zumindest erklärt es, warum einige superreiche Männer so auf künstliche Brüste stehen, oder? 

Stillen ist jedenfalls unbestritten aktive Bindungsarbeit, die unbedingten Augenkontakt braucht von Mutter und Kind. Hinwendung, Augen auf machen ist überhaupt das Schlüsselwort auf dem Weg in ein Leben in Bindung.

Vier Schwellen der Bindungsintensität: 

  1. Vor der Zeugung. Bereits jetzt beginnt die Bindung, wenn sich die Frau mit ihrer Gebärmutter verbindet, um Empfängnis zu stärken. Verbunden mit dem weiblichen Kraftzentrum, dem heiligen Ort des Lebens erhält sie Verbindung zur Kinderseele und die Empfängnis geschieht.
  2. In der Schwangerschaft: In dieser kann die Seelenkommunikation weiter fortgeführt werden. Es ist die innere Bindung zur Mutter in dieser sensiblen Zeit, die das spätere Leben prägen und den Blick aufs Leben voreinstellen. Ein Baby, das im Mutterleib verbunden war mit seiner Mutter und gesehen wurde in seiner Ganzheit und nicht nur als sich entwickelnder Embryo, der darf auf ein Leben in Verbindung zu sich selbst und der Welt vertrauen.
  3. Unter der Geburt: Durch die Anbindung der Mutter an die weibliche Kraft bindet sich das Vertrauen an den neuen Erdenmenschen. Fühlt sich die Mutter beschützt und so bei sich, dass sie sich vertrauensvoll den Wellen der Geburt hingeben kann, führt dies zum Urvertrauen des Kindes.
  4. Nach der Geburt: Das Stillen festigt die geistig-seelische Bindung nun auf körperlicher Ebene und ist eine Brücke der Verbundenheit ins Leben.

Darum liebe Mütter, lasst euch von niemanden vorschreiben, wann, wo, wie lange ihr stillt. Es ist ein Beitrag zum Weltfrieden durch in Liebe zum Leben verbundene Kinder wie ihn eben nur Mütter leisten können. Und gerade weil der Ansatz so schlicht scheint, ist er so wirkungsvoll. Lasst mit der Muttermilch auch die Liebe zu eurem Kind fließen und werde euch eurer Bedeutung und der des Stillens bewusst.

Frauen gebären Kinder und mit wachsendem Bewusstsein und Klarheit über ihre Bedeutung für das Leben, werden sie auch den Frieden in die Welt gebären.

Lebensrucksack – was packst du ein?

Nimm die Geburt wie ein Abenteuer, so heißt es in der FlowBirthing-Lebensmusik. Und tatsächlich gleicht die Geburtserfahrung einer Abenteuerreise. Wir sind voller Vorfreude und Aufregung auf die Erlebnisse, die auf uns warten, machen uns vorher viele Gedanken und können uns doch keine Vorstellung machen, was auf uns zu kommt. Das macht uns Angst und wir fragen uns, ob wir der Erfahrung gewachsen sind oder was das Leben an Überraschungen für uns bereit hält. Doch packen wir den Lebensrucksack, so dass wir gut versorgt sind auf der Geburtsreise?

Was nimmst du mit auf die Reise?

Im Unterschied zu einer echten Reise machen wir uns meinst allerdings wenig Gedanken, was wir auf die Reise mitnehmen. Gemeint ist hier nicht der Krankenhauskoffer, den es zu packen gilt. Nein, dir Frage zielt darauf ab, welche Dinge du in deinen „Lebensrucksack“ mit nimmst, denn du gehst auf eine Reise des Lebens, die dich unterstützen und stärken.

Lebensrucksack

Es gibt tatsächlich so etwas wie den Lebensrucksack, den wir alle mit uns herum tragen. Darin sind die Erfahrungen, Talente und das, was uns unsere Eltern mit auf die Lebensreise gegeben haben. Aber ist der Lebensrucksack auch gut gefüllt für die Geburtsreise? Vieles deutet darauf hin, dass dies nicht mehr einfach so ist, weil wir vom natürlichen Leben immer mehr abgeschnitten sind und wir vor allem auch seit Jahrtausenden in einer männlich dominierten Welt leben, in der die positive Geburtserfahrung, das weibliche Weisheitswissen, das selbstverständlich von Mutter zu Tochter weitergegeben wird, um aus eigener Kraft heraus sicher und leicht gebären zu können, an den Rand gedrängt wurde bzw. auch durch die kulturellen Überformungen von Weiblichkeit und Geburt etwa durch das Konstrukt der Erbsünde mit der Folge, dass Frauen unter Schmerzen gebären sollen als Buße, in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Aufbruch im 21. Jahrhundert

Dies muss aber nicht so bleiben. Wir Frauen haben es immer noch in der Hand, wie wir gebären wollen. Und wenn wir uns wieder eine natürliche, kraftvolle, leichte, freudige Geburt wünschen, dann gilt es den Lebensrucksack neu zu packen. Dies ist eine mentale Aufgabe, die den Willen erfordert, das allgemein akzeptierte Denken zu hinterfragen und bei sich selbst genau hinzuschauen, um sich wieder auf die innere Stimme verlassen zu können.

Lebensrucksack neu packen für kraftvolle Geburten 

Du willst deinen Lebensrucksack neu packen, um bestens vorbereitet zu sein auf das Abenteuer der Geburtsreise? Dann gehe folgendermaßen vor:

Schritt 1: Mache dir bewusst, dass du einen Rucksack aufhast, der gefüllt sein kann mit Dingen, die dich beschweren oder für eine kraftvolle Geburt nicht förderlich sind. Ein Blick in die Geschichte oder auch in deine Familiengeschichte, z.B. deine Geburt war selbst traumatisch, öffnen dir die Augen für die Zusammenhänge.

Schritt 2:  Finde den Mut den Rucksack aufzumachen und hineinzuschauen. Habe keine Angst, die Steine im Rucksack können dich nicht anspringen und zeigen sich nur, wenn du danach suchst. Steine sind meist kulturelle Glaubenssätze oder Meinungen anderer über die Geburtserfahrung.

Schritt 3: Schau dir die Steine nach einander an. Frage dich jedesmal: Ist das etwas, was mich stärkt, mich beflügelt, mich vorwärtsbringt auf dem Weg hin zu meinem Kind oder mich beschwert, blockiert, mir Angst macht und mich versucht klein zu halten. Sortiere aus, bis nur noch Dinge da sind, die zu dir und deinem Weg passen.

Schritt 4: Packe dann den Rucksack neu mit Dingen, die dir für die Geburtsreise Kraft geben. Gemeint ist der geistig, seelische, spirituelle Proviant, der dich in die Lage versetzt, dich als vollmächtige Frau zu sehen, die ihr Kind aus sich heraus gebären kann. Jede Frau packt anders, denn sie legt individuell andere Schwerpunkt.

Schritt 5: Setze den Lebensrucksack wieder auf in dem Gefühl, dass du jetzt bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet bist. Trete die Reise jetzt mit leichtem Gepäck an.

Wichtig: Setz dich selbst dabei nicht unter Druck. Du musst den Rucksack beim ersten Mal nicht komplett ausräumen und es ist – gerade wenn du große und schwere Steine etwa durch eine tiefe Verletzung deiner Weiblichkeit erfahren hast – nicht empfehlenswert, den Rucksack mit Gewalt zu leeren. Geh auch hier in die Selbst-Verantwortung und entscheide selbst, wie tief du in den Rucksack schauen willst.

Hol dir ggf. professionelle Hilfe, um z.B. besonders hartnäckige Glaubenssätze oder tiefsitzende Ängste zu lösen. Im FlowBirthing-Netzwerk findest du Angebote, die dich auf deinem Weg begleiten und stärken.

 

Selbst-Verantwortung: Ermächtige dich selbst

Schwanger zu sein und zu gebären, ist wie das Überqueren einer schmalen Brücke. Menschen können uns zur Brücke begleiten und uns auf der anderen Seite erwarten. Aber überqueren müssen wir die Brücke allein. Was sagt uns dieses afrikanische Sprichwort? Es weist uns den Weg in die Selbst-Verantwortung.

Vertrauen in den weiblichen Körper aufbauen 

Du allein, gemeinsam mit deinem Kind im Bauch weißt, wie die Geburt sicher und freudvoll verlaufen kann. Es ist die Weisheit deines Körpers, die dich durch die Geburtswellen führt. Deine Aufgabe ist es, die Weichen so zu stellen, dass dein Körper seine Arbeit ungestört tun kann. Selbst-Verantwortung heißt also, Vertrauen in den weiblichen Körper und ins Leben aufzubauen.

Raus aus der „Schuld-Falle“ 

Im ersten Moment mag dich die Vorstellung, selbst verantwortlich zu sein für den Geburtsverlauf, vielleicht erschrecken. Wenn es nicht so gut läuft, dann bin ich ja schuld, magst du dir sagen. Diese Interpretation entsteht aus einem negativen Denken heraus, das dem Scheitern, dem Nicht-gut-Laufen mehr Raum einräumt als dem Bild einer wunderschön verlaufenden Geburt mit dir als Gestalterin. Wir sind in einer Kultur des Leidens und der Vorstellung aufgewachsen, dass es immer einen Schuldigen geben muss. Meist suchen wir daher die Schuld bei uns und verknüpfen Verantwortung sofort mit Schuld, wenn es schief läuft. Lass den Staub der Jahrhunderte und Schuld-Falle, die bis zur Erbsünde zurückreicht, hinter dir und trau dich noch einmal neu hinzuschauen: Wenn du allein verantwortlich bist für die Geburt, dann hast du es auch in der Hand, deine Vision einer kraftvollen, natürlichen Geburt zu realisieren. Du kommst aus der Opferrolle – die Umstände haben dazu geführt – raus in deine Selbstmächtigkeit.

Selbstermächtigung

Wenn du also die Last der Selbst-Verantwortung von deinen Schultern haben willst, und darin eine Chance für dich und dein Kind sehen willst, dann mach dich auf den Weg der Selbstermächtigung. Das meint nichts anderes als die Zeit der Schwangerschaft zu nutzen, um an deinem Selbst-Bewusstsein, deinem Vertrauen, deiner Wertschätzung für deinen Körper, deinen mentalen Einstellungen und Glaubenssätzen über die Geburt zu arbeiten und dich Tag für Tag mehr auf die Geburtserfahrung und dein Kind zu freuen.

Bereite dich bewusst und ganzheitlich auf die Geburt vor, so lebst du deine Selbst-Verantwortung positiv und wirst zur Schöpferin der Geburt deines Kindes. Dieser Weg führt geradewegs in die weibliche Kraft. Du bist deiner Selbst mächtig geworden und frei. 

 

Gebärmutter-Frieden: Weinende Bäuche

Frauen und ihre Bäuche – oftmals eine heikle Beziehung. Die meisten Frauen sind mit ihrem Bauch unzufrieden und allein an ihn zu denken, macht sie unglücklich. Sie drücken diese Gefühle weg und verlieren nach und nach die Verbindung zu ihren Bäuchen. Die Schuldgefühle verstärken sich noch, wenn der Bauch einfach nicht schwanger wird. Was nun?! Gefangen in einer Hass-Liebe zum Bauch alias zur Gebärmutter erschwert die Empfängnisbereitschaft.

Weinende Bäuche

Wenden sich Frauen ihrem Bauch wieder bewusst zu, streicheln ihn liebevoll und nehmen ihn als das wahr was er ist: der Schutzraum für die Gebärmutter, die wiederum der Raum sein wird, in dem das Baby beschützt und behütet heranwachsen kann, so sind viele Frauen von ihren Emotionen überrascht. Trauer, Angst und auch Wut zeigen sich jetzt und dürfen gehen, wenn wir sie Dasein und Zulassen. Keine Angst vor dieser Bewusstwerdung: wenn du siehst und fühlst, wie du bisher mit deinem Bauch und dir umgegangen bist, dann kannst du es jetzt ändern. Wie geht das?

Gebärmutter-Frieden schließen 

Nimm deinen Bauch und deine Gebärmutter an als das was sie ist: deine Freundin und Partnerin auf dem Weg hin zu deinem Kind. Sie tut alles, was in ihrer Macht steht, um dein Kind sicher und gesund in die Welt zu bringen. Verbiete du ihr nicht ihre Arbeit, in dem du sie ignorierst, bekämpfst, unterdrückst oder die Bedeutung ihrer Existenz leugnest. So schneidest du dich von deiner Mitte und deinem Kraftzentrum ab. Schließe Frieden mit. Bitte um Verzeihung und ehre und achte von nun an deinen Bauch!

Liebevoll mit dem Bauch umgehen 

Schenke deinem Bauch die Aufmerksamkeit und Liebe, die er verdient. Er leistet täglich viel für dich – und wir ein wahres Wunder vollbringen in den Monaten der Schwangerschaft und Stunden der Geburt. Wenn es dir gelingt dankbar für deinen Bauch zu werden, ihn liebevoll zu streicheln und tief in ihn hineinzufühlen, dann kommst du in deine weibliche Kraft und darfst den heiligen Raum der Weiblichkeit, die Gebärmutter – das Tor zum Leben – erfahren. Der Weg dorthin mag mit Schmerzen verbunden sein, der Lohn ist unbeschreiblich: du darfst das Geschenk deiner Weiblichkeit erfahren.

Wenn du wissen möchtest, wie all der Schmerz in deine Gebärmutter gekommen ist und warum dies ein kollektives Trauma des Weiblichen ist und wenn du mehr Bewusstheit über deinen weiblichen Körper und weibliche Kraft erlangen willst, dann lies das Buch „Die Kraft des Weiblichen“ von Kristina Marita Rumpel. Es verspricht viele AHA-Erlebnisse und eine ganz neue Sichtweise auf das Thema Weiblichkeit. 

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