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Schlagwort: Weibliche Kraft

Weibliche Werte – Die Geburt gibt Aufschluss

Weibliche Werte, was ist das? Ein Blick auf die Parameter, die eine natürliche Geburt fördern, geben Aufschluss darüber. Sie führen uns aus der Vita activa in die vita contemplativa – eine Seinsform, die sich ohne Druck und Vorgaben aus sich selbst heraus entfaltet. Alles, was es dazu braucht: Frieden, Liebe, Wertschätzung, Vertrauen, Mitgefühl, Präsenz, Intimität, Ruhe, Intuition, Öffnung, Hingabe, Wunder, Verbindung auf allen Ebenen und mit allem, was war, ist und sein wird. Liebe ist ein Lebenskunst, die wir lernen können, wenn wir dem Weiblichen wieder Raum schenken in uns, unter der Geburt und in der Welt.

 

Gelebte weibliche Werte unter der Geburt

Obwohl die Parameter einer ungestörten Geburt alle Experten kennen und sie sich auch intuitiv erschließen, werden sie im routinemäßigen Betrieb kaum gefördert. Wenn aber noch nicht einmal unter der Geburt, einem rein weiblichen Bereich weibliche Werte gelebt werden, ja wo denn dann? Die weibliche Kraft ist systematisch an den Rand gedrängt worden bzw. wird sie seit ca. 5.000 Jahren – so lange dauert das Patriarchat – unterdrückt. Mit all den Folgen für das Leben.

Lebensbejahende Welt

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir an dem Punkt, wo wir uns eingestehen müssen, dass ein weiterso nicht geht. Die Menschheit steht kurz dafür sich selbst auszulöschen mit all den lebensverachtenden Praktiken, die es weltweit gibt. Wir leben in einer Welt der Gewalt, des Krieges, der Ausbeutung, der Unterdrückung, der Einseitigkeit – kurz die Welt ist aus den Fugen. Sie ist in Schieflage aufgrund der für das (Zusammen-)Leben so essentiellen fehlenden weiblichen Werte. Wie anders wäre unsere Welt, wenn die Kinder ohne Trauma, Angst und Schmerzen wieder in Vertrauen und Hingabe an das Leben geboren werden würden?

Weibliche Werte Konferenz

Weibliche Werte ist das zentrale Thema unserer Zeit und zukunftsweisend. Mit mehr weiblichen Werten und Energien können wir die Welt wieder in eine Balance bringen. Dies ist das erklärte Ziel der Maria-Magdalena-Vereinigung, die die weibliche Werte online-Konferenz vom 28. November bis 12. Dezember veranstaltet. Am 29. November ist das Interview von FlowBirthing Autorin Kristina Marita Rumpel zu hören. bieten wir eine Online-Konferenz an. Es ist höchste Zeit – laßt uns gemeinsam die Zukunft weiblicher gestalten!

Karin Becker sagt dazu: „Liebe Kristina, habe gerade das Interview angehört. Du bist wunder-voll. Du hast wirklich alles superklar erklärt. Herzlichen Dank dafür. Mögen das Interview viele Menschen anhören und Deine Bücher lesen – wie Magdalena sagte: Es ist ein Muss. Nicht nur die Augen, sondern auch die Herzen werden sich weit öffnen.“

Anmeldung gratis jederzeit möglich!

FlowBirthing und die Frage: Wie willst du gebären?

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung
Ein Feedback zum FlowBirthing Buch sei an dieser Stelle weitergegeben. Es räumt auf mit dem Vorurteil, FlowBirthing sei esoterisch. 

 

Feedback zum FlowBirthing Buch von Sophia B.:
„Ihr Buch habe ich verschlungen während meiner Schwangerschaft. Ihr Ansatz, das Urvertrauen in die Weiblichkeit und Schwangerschaft zu stärken ist gerade in heutiger Zeit wichtig, da es doch so häufig untergeht. Gleichzeitig schreiben Sie bodenständig und nicht „esoterisch“ – das hat mir super gefallen.“

 

Was ist FlowBirthing eigentlich? 
FlowBirthing ist ganzheitlich, naturverbunden, spirituell und entwickelt seine Kraft aus der Anbindung an die weibliche Schöpfungskraft, die bei jeder Schwangerschaft und Geburt durch die Frau fließt. Das ist nicht esoterisch, vielmehr ein Geheimnis, das seit Urzeiten von Frau zu Frau weitergeben wird. Diese Zusammenhänge wurden geleugnet, da es einst lebensgefährlich war, es auszusprechen.

 

Für kraftvolle Geburten: Altes weibliches Wissen neu belebt im 21. Jahrhundert
Im 21. Jahrhundert kann die innere Kraftquelle der Frau endlich wieder laut ausgesprochen werden und das alte Wissen zum Wohle der Mütter und Kinder in die Welt getragen werden. Ja, wir dürfen uns wieder zur weiblichen Kraft und zu leichten, schönen, ekstatischen Geburten bekennen aus denen die Gebärende als Frau und Mutter gestärkt hervorgeht.

 

FlowBirthing öffnet Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte 
Die Zeiten sind vorbei, in denen Schwangerschaft und Geburt als Strafe und Pein erlebt werden musste, da Geburt aufgrund der Erbsünde mit Schmerz und Todesangst belegt wurde und sich unheilvoll ins kollektive Unterbewusstsein von Frauen eingegraben hat. FlowBirthing öffnet den Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte, in denen die Gebärfähigkeit von Frauen als Auszeichnung des Weiblichen und Geburt als Fest des Lebens verstanden und zum Wohle aller erlebt werden kann. Denn so wie wir gebären, so leben wir.

 

Wie willst du gebären? 
Jede Schwangere hat heute die Wahl: Wie willst du gebären? Soll dein Kind in Liebe, Freude und Vertrauen oder in Gefühlen von Ohnmacht und Angst geboren werden? Willst du durch die Geburt zum Opfer oder zur selbstmächtigen Schöpferin werden? Willst du eine Zukunft gebären, die auf Angst, Leid und Schmerzen gründet oder auf Liebe, Verbundenheit und Hingabe an das Leben.

 

Alternativer Schwangerschaftskongress

Flowbirthing Blog_Baby willkommen heißen

Alternativer Schwangerschaftskongress: Am 1. Februar geht’s los. Sei du dabei!

Es geht um nichts weniger, als dass wir Frauen uns die Magie der Geburt als einzigartige Lebens-Erfahrung zurückholen, aus der Mutter und Kind gestärkt hervorgehen können. Komm in deine Kraft und lass dich inspirieren, informieren, ermutigen.

Veranstaltung mit Herz und Verstand

Der Veranstalterin Yvonne Butowski ist eine berührende Zusammenstellung gelungen, die die weibliche Kraft als lebensspendende wundervolle Gebärkraft zeigt. Sie nimmt uns mit auf eine Reise über alle Klippen im Außen ins Innerste, ins Allerheiligste.

Plädoyer für die weibliche Kraft

Der alternative Schwangerschaftskongress ist ein Plädoyer für die weibliche Kraft. Er ist nicht nur für Schwangere sondern für alle Frauen interessant, die sich ihrer Kraft erinnern wollen. Und generell für alle, die den Beginn und damit das Leben als Ganzes mit anderen Augen sehen wollen.

Schwangerschaftskongress

Trailer zum Alternativen Schwangerschaftskongress

Sehr zu empfehlen! Schaut Euch den Trailer an – er geht unter die Haut. Wie anders könnte unsere Welt sein, wenn Frauen wieder kraftvoll gebären und gestärkt als Frau und Mutter aus der Geburt hervorgehen. Die Zeit für Selbstermächtigung ist jetzt!

18 Interviews kostenlos

In 18 Video-Interviews geht Sie mit den besten Experten folgenden Fragen nach:

– Welche alternativen Geburtsvorbereitungsmöglichkeiten gibt es?
– Mit welcher Ernährung werden Mutter und Kind optimal mit Nährstoffen versorgt?
– Welche Heilpflanzen helfen in der Schwangerschaft?
– Welche Körperpflege tut der Haut wirklich gut?
– Was kann mir als Schwangere helfen zur Geburt in meine weibliche Kraft zu kommen?
– Wie kann ich mich als Schwangere auf eine natürliche Geburt, auch nach Kaiserschnitt, vorbereiten?
– Wie kann ich meinem Kind einen sanften Übergang ins Leben außerhalb der Gebärmutter ermöglichen?
– Welche Bedeutung hat die Atmung für Mutter und Kind?
– Wie kann der Mann die werdende Mutter unterstützen?
– Wie lassen sich Geburtstraumata auflösen?

Expertinnen aus dem FlowBirthing-Netzwerk

Hör Dir die spannenden Antworten von an! Ingeborg Stadelmann, Florian Sauer, Kiria Vandekamp, Dr. med. Ute Taschner, Sydney Sobotka, Sarah Schmid, Anne-Sophie Montandraud, Dorothea Poster, Anne Zietmann, Eva Abert, Linda Stegmann, Stefanie Bruns, Lisa von Reiche, Kristina M. Rumpel, Randi Ann Hausmann, Lara Horlacher, Birthe Brahmer-Lohss und Bianca Angela Maria Heinl

Unter den Expertinnen finden sich auch Netzwerkpartnerinnen von FlowBirthing. Das Interview von Buchautorin und Mitinitiatorin von FlowBirthing, Kristina M. Rumpel, bildet den Abschluss des Alternativen Kongresses und ist am 8. Februar um 20 Uhr zu hören. Der Kongress findet online statt, und die Anmeldung ist jederzeit kostenlos möglich.

„Was ist Gott?“ fragt die Süddeutsche Zeitung

Was ist Gott? So die Frage der Süddeutschen Zeitung, die Anfang des Jahres von verschiedenen Menschen beantwortet wird. Darunter auch einige sehr gebildete Menschen. Doch es ist die Antwort einer Hebamme, die im Herzen berührt und die Schöpfungskraft auf den Punkt bringt:

Was ist Gott? Auf diese Frage antwortet Friederike Engelen, Hebamme und Mutter aus Bayreuth:

„Gott ist für mich, wenn eine Frau aus der tiefsten Niedergeschlagenheit heraus, am absoluten Ende ihrer Kräfte den letzten und einzigen Willen in sich in reine Energie umwandelt und aus dieser Kraft heraus ihr Kind mit den letzten Wehen in unsere Welt gebärt: Leben ist geboren!

Leben, in dem alles möglich erscheint, in dem die Macht schlummert, die Welt zu verändern. Mit dem Moment, in welchem die Mutter ihr gerade geborenes Kind aufnimmt, ist all ihr Leid der Geburt in den Hintergrund gerückt, alle Zweifel vergessen: Dieses Kind ist bedingungslos ihr Kind – mit aller Liebe, mit aller Zuversicht und voller Opferkraft!

Diesem Augenblick als Hebamme beiwohnen zu dürfen, erfüllt mich jedes mal aufs Neue mit Ehrfurcht, Dankbarkeit und dem tiefen Wissen von Gottes Anwesenheit.“

Wer Geburt aus eigener Kraft erfahren darf, wer Geburt als überwältigendes aber bewältigbares Ereignis getragen von der Liebe zum Leben, zum eigenen Körper und zum eigenen Kind erleben durfte, der wird auch als Mutter neu geboren verwurzelt im Leben und in der Freude am Dasein.

Wie anders wäre unsere Welt, wenn die weibliche Schöpfungskraft bei Geburten wieder frei, d.h. natürlich und ohne unnötige Manipulation von außen fließen könnte. Für dieses Ziel leistet FlowBirthing einen Beitrag, in dem es in Buch und CD und auf dem Portal, das Wunder und die Kraft der Geburt beleuchtet.

Freitag, der 13. – Ein Frauenfesttag!

Heute ist es wieder mal soweit: Freitag, der 13. Viele Menschen halten diesen Tag für einen Unglückstag, haben Angst das Haus zu verlassen, weil sie Unfälle erwarten.

Woher kommt der Aberglauben? Dieser Frage lohnt es sich nachzugehen, denn die Antwort führt uns zurück zum Mysterium der Zahl 13. Hinter den Schleier zu blicken, eröffnet sehr faszinierende Details rund um die Zahl 13 und die weibliche Kraft:

Die Zahl 13 hat großen Einfluss auf das Leben

  • 13 Tage dauert ein Mondzyklus von Neumond zu Vollmond
  • 13 Tage braucht die Eizelle zum Reifen
  • 13 Tage nach der Befruchtung verbindet sich neues Leben mit dem „Mamaversum“
  • nach 13 * 20 Tagen wird das Kind geboren
  • 13 * 20 Tage dauert ein Schöpfungszyklus im Maya-Kalender
  • 13 Monde hat ein Jahr
  • in 13 Venusjahren zeichnet der Planet ein Schutzpentagramm um die Erde

Die Zahl 13 ist auf Engste mit der weiblichen Kraft verbunden

Sie zu erinnern, heißt sich der Lebendigkeit in allem bewusst zu werden. Alles, was lebendig ist, ist im Fluss und so ist auch die Zahl 13 das Symbol für den beständigen Wandel, der das Lebensrad aus Entstehen, Werden, Vergehen antreibt. Im aktuellen Buch von Kristina M. Rumpel „Die Kraft des Weiblichen“ finden sich noch mehr vergessene Zusammenhänge.

Freitag der 13. ein Unglückstag – Wie kommt das?

Wer nun wissen will, warum nur Freitag, der 13. zum Unglückstag statt zum Tag des Lebens geworden ist und nicht jeder 13. Tag eines Monats, dem sei das Video von Kristina M. Rumpel auf ihrem YouTube-Kanal „Kanal der freien Frau“ empfohlen.

Soviel sei verraten: Freitag, der 13. ist ein Festtag für Frauen und wer kann, sollte diesen heute mit Freundinnen begehen und ausgelassen feiern. Viel Freude dabei!

Lebenskraft kommt aus der Dunkelheit

Flowbirthing Blog Cailleach3

Im November zieht sich die Lebenskraft der Na­tur bei zunehmender Kälte ins Innerste zurück. Bei vielen Pflanzen vergeht alles bis auf den neuen Samen, der den neuen Kreislauf in sich birgt. In der Landwirtschaft bedeutet dieser Übergang das Ende der Sammel- und Erntezeit. Traditionell darf nach Einbruch des Sonnenunterganges am 31. Oktober auf Feldern, Wäldern und Wiesen nicht mehr geerntet werden. Alle Früchte, alles Ess- und Nutzbare geht jetzt in den Be­sitz der Naturgeister über.

In der Nacht vom 31. Oktober auf 1. November – beginnt zumindest gefühlsmäßig – der Winter, die kalte und dunkle Zeit. Auch wir ziehen uns spätestens ab November mehr zurück, beschäftigen uns mehr mit unserem „Innenleben“, mit Gefühlen und Gedanken, gönnen uns hoffentlich auch Ruhephasen in der dunklen Zeit des Jahres. Denn aus dieser Ruhe können jetzt neue Ideen und Projekte geschöpft werden.

Samhain – Ende des Sommers

Um diese Zeitqualität deutlich zu machen, wurde daher in vielen Kulturen ein zeremonieller bzw. feierlicher Rahmen geschaffen, der es erleichtern soll, in diese Phase einzutreten. Für dieses Fest haben sich in unserem Sprachgebrauch vor allem die Begriffe Halloween und Samhain (ausgesprochen etwa wie „Saun“ oder „Sa-u-in“) durchgesetzt.

Sam ist das irische Wort für „Sommer“, hain kommt von huin = „Ende“.
Der Sommer ist also mit der allerletzten Ernte endgültig vorbei. Nun beginnt die wirklich dunkle Jahreszeit.

Rückzug nach Innen

In matriarchalen Gesellschaften ist man sich dessen bewusst, dass aller Neuanfang aus dem Dunklen, aus der Ruhe kommt. Daher beginnt der Tag mit der Nacht, das neue Jahr in der Dunkelheit, so wie jedes Leben aus der Dunkelheit heraus entsteht: Pflanzen wachsen aus dem im Dunklen ruhenden Keim in der Erde, Menschen werden aus dem dunklen Schoß der Mutter geboren. Und auch neue Inspirationen und Ideen brauchen diese Ruhephasen im Leben, um entstehen und heranreifen zu können.

Gebieterin der dunklen Monate

In der keltischen Mythologie legt in der Samhain-Nacht die Sommer- und Fruchtbarkeitsgöttin Modron ihre Zauberrute unter einen Holunderbusch, wäscht sich in einem Becken und wird zur Cailleach. Diese ist dann die Gebieterin der dunklen Monate.
Im Februar, spätestens im März beendet Cailleach ihre Regentschaft und damit den Winter, indem sie die Schlange weckt, die einerseits das Symbol für Zerfall wie auch für den Erdgeist und die Naturkräfte des Wachstums und für Erneuerung steht.

Mythologie um Cailleach und Hollerbusch

Cailleach legt dann wiederum die Zauberrute unter einen Hollerstrauch und verwandelt sich in einen Stein.

Die Göttin Brigid nimmt den Stab auf und es wird mit den ersten Schneeglöckchen Frühling. Sie gebietet über den Frühling und das Blühen und verwandelt sich mit den ersten reifen Früchten im Mai zu Modron, die ihre Fruchtbarkeit auslebt, bis diese wieder Ende Oktober zu Cailleach wird.
Dieser Zyklus spiegelt die Stadien allen Seins wider: Den der Zerstörung, jenen der Erneuerung sowie den des Wachstums bzw. der Reife.

Interessant scheint in dieser Geschichte der Stab bzw. die Zauberrute – eine Art Zepter, das als Zeichen der Regentschaft weitergereicht wird.

Diese „Zauberrute“ mit dem Namen „slachdan“ gibt der dreifachen Göttin die Macht über das Wetter, damit dirigiert sie die Jahreszeiten und die Elemente. Sie ist wahrscheinlich auch das Vorbild für den „Hexenbesen“, der ja ganz und gar nicht jenes eigenartige Instrument ist, mit denen Frauen durch die Lüfte fliegen, wie es in patriarchal-inquisitorischen Vorstellungen geschieht.

Mystische Zauberrute ist kein Hexenbesen

Um es eindeu­tig klar zu stellen: Auf einem Besen fliegende Hexen hat man weder früher noch heute gesehen. Es handelt sich dabei um patriarchal-inquisitorische Phantasien und Unterstellungen, die für viele Frauen höchst gefährlich waren (Stichwort: christliche Inquisition).

So ein Stab zwischen den Beinen einer Frau, auf dem sie noch dazu reitet, ist ja schon alleine dazu angetan, die unterdrückte christliche Lüsternheit mit wilden Ideen zu beflügeln.
Daher sind auch jene Darstellungen von auf Besen reitenden Frauen abzuleh­nen, wie sie immer noch von vielen „modernen Hexen“ als Symbol verwendet werden oder auch in der Literatur vorkommen (z.B. Harry Potter oder Bibi Blocksberg).

Dieses Symbol unterstützt nach wie vor die gezielt lancierten Bösartigkeiten all jener, die die Frauenkraft – ausgedrückt auch durch die gemeinsamen Feste – unterdrücken und ausrotten wollten.

Rute als Zepter weiblicher Kraft

Allerdings ist dieser Rute, dieser „Zauberstab“, dieser Besen ein wichtiges Instrument magisch begabter Frauen: Er stellt deren Verbindung zu den Bäumen und Pflanzen dar, ist ein Zepter der Kraft, ein Redestab, ein gutes Wurfgerät, um Gefahr zu vertreiben, ein sehr brauchbares Werkzeug um rituell Altes aus dem Haus zu kehren.

Und der Hexenbesen kann von einer Frau zur anderen weitergegeben werden – wie es auch die Göttinnen Cailleach, Modron und Brigid tun. Früher – und vielleicht auch noch heute – ist er ein geheimes Symbol, das alle Frauen verstanden haben: In Clans oder dörflichen Gemeinschaften konnten die Frauen mithilfe der Besen erkennen, welche Frau sozusagen ge­rade „im Dienst“ ist.

Wenn Frauen also an fremde Orte kommen und ein Quartier brauchen oder wenn Nachbarinnen Hilfe brauchen, dann wissen sie, dass sie sich an jene Frauen wenden können, deren Haus mit einem Besen gekennzeichnet ist. Diese konnte man die ganze Nacht über stören. Damit haben auch alle anderen Frauen ihre Ruhe.

 

Mehr Infos zu den erwähnten Göttinnen auf www.artedea.net
Beitrag von Andrea Dechant
Malerin, Autorin und Netzwerkpartnerin von FlowBirthing

Mehr Hintergrund-Informationen und auch viele Anregungen zu kraftvollen Halloween- und Samhain-Festen gibt es im artedea-E-Book „Samhain – Halloween: Das Fest des Rückzugs und der Stille“
Dieses E-Book gibt es jetzt auch gemeinsam mit dem ganz neuen artedea-E-Book „Hell Dunkel: Der Zauber der dunklen Kraft. Eine Ermutigung für starke Frauen“ in einem attraktiven Kombi-Angebot.

Selbstvertrauen während der Geburt

Goettin Olokukurtilisop artedea
Schwangere und Gebärende werden heute kaum darin unterstützt, in den Monaten der Schwangerschaft in ihrem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu wachsen, damit sie eine natürliche Geburt aus eigener Kraft erleben können. Geändert hat sich nicht die Gebärfähigkeit der jungen Frauen, sondern es wirkt ein System auf Mutter und Kind, das natürliche Geburten erschwert. FlowBirthing will das ändern:

Dabei geht es vor allem darum, dass die werdenden Mütter aufgeklärt werden, was für eine natürliche Geburt förderlich und nützlich ist. Die grundlegendsten Zusammenhänge von glücklicher, stressfreier Schwangerschaft und gelingender Geburt sind heute nicht mehr im Bewusstsein. Das hat auch mit der Verbannung der Geburten in die Klinik zu tun: Geburt ist keine Alltagserfahrung mehr und damit für die Nicht-Betroffenen, d.h. junge Frauen keine Vorerfahrung mehr.

Weibliche Urerfahrung wird immer seltener

Wer sich auf Geburt vorbereitet und den Fokus auf Risiken und Gefahren legt, erhöhte die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen unter der Geburt. Kein Wunder also, dass es so viele Komplikationen gibt, denn die allermeisten Schwangeren werden heutzutage als Risikoschwangere eingeschätzt und werden engmaschig kontrolliert. Die Angst sitzt im Nacken. Vielen Frauen wird so nicht nur eine natürliche Geburtserfahrung genommen, sondern auch die wundervolle Zeit der Schwangerschaft, wenn Frau das Wunder in ihrem Bauch bestaunen will, aber nicht kann, weil ständig von außen rein geschaut wird.

Außenschau statt Innenschau

Statt in der Schwangerschaft angeleitet zu werden, nach innen zu schauen, stellen die Vorsorgeuntersuchungen den Blick von außen auf den Bauch. Wie soll die Frau dann plötzlich unter der Geburt umschalten und sich mit sich und dem Baby verbinden und genau spüren, was ihnen gut tut? Das ist eine Verbindungsarbeit, die Zeit braucht zu wachsen. Doch Schwangere werden in der Regel nicht dazu angeleitet, Intuition und Selbst-Bewusstsein zu stärken.

Entwertet: Intuition und weibliche Kraft

Da Intuition eine weibliche Qualität ist, die wie die weibliche Kraft in der Gesellschaft kaum etwas zählt. Fällt es den Frauen von heute schwerer, ganz selbstverständlich sich einer höheren Führung, wie es der Geburtsprozess verlangt, anzuvertrauen. FlowBirthing setzt hier an und bietet den Schwangeren Wegweiser, wie sie die Zeit der Schwangerschaft nutzen können, zu sich und zu ihrem Kind eine innere, intuitive Verbindung aufzubauen. Das ist der beste Schutz und die beste Vorbereitung auf eine sichere Geburt.

Wer trägt die Botschaft mit nach draußen zu den Frauen? Die Zeit drängt, dann es könnte schon bald keine natürlichen Geburten mehr geben. Damit ginge eine einzigartige Lebens-Erfahrung verloren. Unvorstellbar! Mehr dazu im aktuellen Interview für kidsgo von Kristina M. Rumpel, Autorin und Mitinitiatorin von FlowBirthing.

https://www.kidsgo.de/flowbirthing/

Die Bedeutung von „Pfingsten“

Gemälde mit Tauben und Augen

An Pfingsten kommt der Heilige Geist über uns. Oder was erinnern wir an Pfingsten eigentlich? An Pfingsten feiern wir das Leben in all seiner Vielfalt und Sosein. Es ist die weibliche Schöpfungskraft, der wir an Pfingsten gewahr werden. Sie ist der göttliche Schöpfungsimpuls, dem wir alles Leben auf der Welt verdanken.

Weibliche Schöpfungskraft

Sophia, die alttestamentarische Göttin der Weisheit, verkörpert die weibliche Schöpfungskraft ohne die Geburt auf natürlichem Wege nicht möglich ist. Die Kraft zu gebären, entspringt einem klaren Ja zum Leben, zu dem was war, ist und werden wird. Leben ist im Ursprung lebensbejahend und getragen von Liebe, Freude, Dankbarkeit, Demut und Wertschätzung.

Alles Leben entspringt der Gebärmutter

Es ist die Gebärmutter, die seit Urzeiten den Glauben an das Göttliche beherbergt. Sie hält in sich das Geheimnis des Lebens. Sie ist das Unergründliche, denn in ihr entsteht, wächst – oder stirbt auch – neues Leben. Diese Werte sind die Grundlagen des Lebens, wie sie sich bei natürlichen Geburten in Anbindung an die weibliche Kraft zeigen. Ohne Liebe und Vertrauen kann kein Leben geboren werden und sich kein Leben gesund entwickeln oder nach Krankheit und Trauma heilen.

Mutterschoß bedeutet Barmherzigkeit

Barmherzigkeit ist das magische Wort der Zeit. Papst Franziskus hat 2016 als Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Damit öffnet er der Kraft des Weiblichen Tür und Tor. Das Wort Barmherzigkeit wurde ursprünglich im Hebräischen mit dem Wort Mutterschößigkeit gleichgesetzt. Dadurch wird der Blick frei auf den weiblichen Ur-Grund allen Seins und die Erinnerung an den weiblichen Lebenskontext, der alles Leben hervorbringt und umgibt, kommt zurück. Eine Vorbedingung für die Heilung von Mutter Erde und Schlüssel für eine lebensbejahende Welt.

Die Kraft des Weiblichen

Die Kraft des Weiblichen entzündet sich für alle sichtbar im Geburtsverlauf und in Form weiblichen Weisheitswissen fließt seit je her die einzigartige Lebens-Erfahrung von Frauen über in das weitere Leben. Geburt ist eine hochspirituelle Erfahrung des Alleins-Seins und Nichts Spektakuläres, Abgehobenes, Vergeistigtes, Unheimliches liegt darin. Alles ist ein und dieselbe Erfahrung, die wir schlicht Leben nennen.

Wer ein Bild von Sophia, der alten Göttin anschauen möchte, findet schöne Bilder unter www.artedea.net.

Die weibliche Urkraft

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Kronprinzessin Viktoria von Schweden hat vor wenigen Tagen ihr zweites Kind geboren. Ihr Ehemann, Prinz Daniel sagte voller Stolz nach der Geburt: „Man ist wirklich beeindruckt, ihr Frauen habt eine Urkraft.“

Die weibliche Urkraft fördert Geburten

Die Urkraft ist jene Kraft, die bei einer natürlichen Geburt durch jede Frau fließt. Ohne die Anbindung an die weibliche Urkraft ist Geburt auf natürlichem Wege nicht möglich. Sie ist eins mit der weiblichen Schöpfungskraft, die seit Urzeiten Leben hervorbringt.

Durch die vielen Interventionen bei der Geburt wie dies bei den meisten Geburten üblich ist, wird es Frauen schwer gemacht, an diesen inneren Kraftpunkt heranzukommen. So werden heutzutage viele durch die moderne Medizin nicht nur von ihrem Kind entbunden, sondern auch von dieser urgewaltigen Erfahrung der weiblichen Kraft.

Entbindung von der weiblichen Kraft

Das kann dramatische Folgen für die Mütter haben, die sich mit Selbstzweifel plagen, dass sie ihr Kind nicht aus eigener Kraft gebären konnten und dadurch auch schwerer in ihre Mutterrolle finden können. Aber der Rückgang natürlicher Geburten hat auch Folgen für die Beziehung zwischen Frau und Mann. Es ist ein großer Unterschied, ob der Mann bei der Geburt seine Frau erleben kann wie sie eins mit der weiblichen Urkraft über sich hinauswächst oder ob sie hilflos an Maschinen angeschlossen auf Hilfe der Ärzte angewiesen ist.
Ganz zu schweigen von der grundlegenden Lebenserfahrung, dass wir der Natur vertrauen können und der weibliche Körper ein einzigartiges Wunderwerk ist, von der sich die Menschheit abschneidet, wenn nur noch 7 Prozent der Geburten natürlich ablaufen. Die weibliche Urkraft entwickelt sich in dem Maße, wenn die Frauen uneingeschränkt ja zum Leben und zu den natürlichen Prozessen sagen, die ihr Kind sicher auf die Welt bringen. Wir verlieren durch die vielen oftmals unnötigen Interventionen immer mehr das Vertrauen ins Leben.

Zitat von Prinz Daniel zur weiblichen Urkraft

Wie schön also, dass Prinz Daniel seiner Beobachtung und Stolz über seine kraftvoll gebärende Frau mit so klaren und treffenden Worten Ausdruck verleihen konnte. Das ist eine Gabe, die sich in Ergänzung zur Urkraft der Frau entwickeln kann, wenn Männer unter dem Eindruck der Geburt ebenfalls in ihre positive Männlichkeit finden können.

Wer mehr über die weibliche Kraft erfahren möchte, dem sei das Buch „Die Kraft des Weiblichen“ von Kristina Marita Rumpel empfohlen, welches im Herbst 2016 im Mankau Verlag erscheinen wird.

Die natürliche Geburt fördern!

Flowbirthing Rozhanitza Frau

Eine natürliche Geburt wünscht sich die Mehrheit der Gebärenden. Die menschliche Geburt unterliegt als Teil der Fortpflanzung natürlichen Gesetzen. Als ein hoch entwickelter, sich selbst steuernder Lebensprozess braucht er im Normalfall keine Behandlung. Die große Mehrheit aller Frauen wäre in der Lage ohne jeden Eingriff zu gebären. Warum gelingt dies immer seltener?

Nur noch 7 Prozent sind natürliche Geburten

Tatsächlich erleben wir in Deutschland – wie auch den meisten anderen Industrienationen – eine dramatische Entwicklung: Nur noch 7 Prozent (Schwarz 2008) aller Geburten verlaufe ohne jede medizinische Intervention. Jedoch nur ca. 10 Prozent der Geburten braucht medizinische Unterstützung. In 90 Prozent der Fälle wird also in das empfindsame Zusammenspiel von Mutter und Kind während der Geburt eingegriffen. Im Ernstfall ein Segen, bietet er im unnötigen Fall das große Risiko, weitere Komplikationen nach sich zu ziehen.

Zeitgeist, nicht Natur bestimmt Geburtserlebnis

Unser Umgang mit Geburt sagt nichts über die Natur von Geburt aus, aber vieles über den herrschenden Zeitgeist. Geburt wird zum Hochrisiko erklärt und spiegelt die allerorten feindselige Haltung gegenüber dem Leben und natürlichen Prozessen. Wir Menschen erheben uns über das Leben statt darin aufzugehen, was eine Grundvoraussetzung für eine natürliche Geburt ist. Frauen werden ihrer Kompetenz Leben zu schenken beraubt, nicht selten mit seelischen Wunden, die nur schwer heilen. Frauen werden zu Opfern eines kranken Systems, auch weil das Wissen der Frauen, um die eigenen weiblichen Lebensphasen und ihre Bedeutung für jede einzelne Frau immer weiter zu verschwinden droht, als Folge der vergangenen Entwicklungen etwa durch die einseitige Ausrichtung auf die klinische Betreuung gebärender Frauen.

Die natürliche Geburt stirbt aus

Durch die neuerlichen Ausschlusskriterien für Hausgeburten, die der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen willkürlich getroffen hat und seit dem Schiedsspruch im November 2015 geltendes Recht sind, haben sich die Möglichkeiten einer Geburt im Vertrauen auf die natürlichen Lebensprozesse weiter verengt. Die Lage ist ernst: die natürliche Geburt droht auszusterben mit allen negativen Folgen für Mutter und Kind und Gesellschaft.

Kein Platz für die weibliche Kraft in der modernen Gesellschaft?

Der Hebammenverband hat daher Klage eingereicht gegen den Schiedsspruch. Dabei geht es um mehr als die persönliche Lebenswelt von Hebammen und Gebärenden. Es geht um die Frage, in welcher Welt wir in Zukunft leben wollen und ob dort das Natürliche in Gestalt des Urweiblichen weiterhin Platz hat.

Weitere Informationen über außerklinische Geburtshilfe e.V. unter www.quag.de. Dort findet sich auch die jährliche Auswertung zur Qualität der außerklinischen Geburtshilfe. Die Berichte zeigen eindrucksvoll, dass Geburten zuhause und im Geburtshaus eine sichere Alternative zur Klinikgeburt sind.

Die Komplizin Gebärmutter

Dr. Mag. phil. Gabriele Pröll Portrait
Vor ca. 25 Jahren las ich in der Wiener Stadtzeitung „Falter“ ein Inserat, das zu einer „Reise in die Gebärmutter“ einlud. Neugierig geworden, machte ich mit und hatte ein höchst erstaunliches Erlebnis, bei dem meine Gebärmutter sich durch den Kontakt mit meinem Bewusstsein in heftiger, fast stürmischer Weise von ganz alter, schwarzer Energie befreite, dann ganz still wurde und anschließend zu mir sagte: „WENN DU DICH MIT MIR VERBINDEST, KANNST DU ALLES ERREICHEN.“

Dieser Satz entwickelte sich zu einem roten Faden für mein Leben und brachte schließlich meine ganze berufliche Laufbahn in eine andere Richtung. Ich intensivierte den Kontakt und habe seither eine sehr enge Verbindung zu meiner Gebärmutter. Als ich einmal auf einem Hebammen-Kongress einen Vortrag halten sollte, der mir Angst machte, gab sie mir den Befehl: „Geh rauf auf die Bühne, lächle mir zu, und ich mach die Arbeit, vertraue mir!“ Ich wurde ganz seltsam ruhig, und tatsächlich sprudelte es aus mir heraus wie aus einer Quelle. Es war einer meiner besten Vorträge.

Wenn Frauen sich mit ihrer Gebärmutter verbünden, kommen sie in Kontakt mit ihrer weiblichen Urkraft und Eigenmacht. Sie entwickeln in der Selbstheilungsarbeit oft ganz innige, zuweilen auch eigenwillige Beziehungen zu ihrem weiblichsten aller Organe, wie zum Beispiel eine Klientin, die ihre Regel nicht bekam. Sie fragte ihre Gebärmutter, was sie tun kann, und diese verlangte von ihr, dass sie ihr an einem bestimmten Platz in der Natur ein Gedicht schreiben sollte. Als sie mit dem fertigen Gedicht in der Wiese lag, begann sie zu bluten. Oder wie Claudia, die seit ihrer Schwangerschaft voller Dankbarkeit und Respekt ist: „Meine Gebärmutter ist für mich ein Wunderding, vor dem ich immensen Respekt habe, vor allem nachdem ich eine Schwangerschaft erlebt habe. Ich bin in ihr zuhause (streicht zart über den Unterbauch), das ist ein guter Platz.“

Selbstheilungsberatung kann ein guter Weg sein, eine heilsame Beziehung zum eigenen weiblichen Zentrum aufzubauen, um Schwangerschaft und Geburt in dieser Verbindung positiv zu gestalten. Liebe Frauen, macht Eure Gebärmutter zu Eurer Verbündeten, begegnet ihr mit Aufmerksamkeit, Respekt und Dankbarkeit, und ihr werdet staunen, was alles möglich wird!

Dr. Mag. phil. Gabriele Pröll
Beratung zur Selbstheilung
Berufs- & Wunschcoaching
Goaching® – Beratung im Gehen

Gedanken zum Weltkindertag

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Heute am Weltkindertag halten wir inne und fragen, wie sich die Welt verändern würde, wenn Kinder wieder in Würde, d.h. ungestört auf die Welt kommen dürften. Derzeit laufen nur 7 Prozent der Geburten ohne jegliche Manipulation von außen ab. Jeder Eingriff stört das komplexe Zusammenspiel von Mutter und Kind bei der Geburt, löst Irritationen aus und erschwert die Geburt für Mutter und Kind. Kraftvolle Geburten sind der Anfang eines umfassenden Wandlungsprozesses, in der die Liebe zur Schöpfung und den Menschen ihren festen Platz hat, im Mittelpunkt steht und nicht nur in Sonntagsreden bemüht wird.

Die Geburtstraumatas kommen nicht daher, dass sich das Kind durch den engen Geburtskanal quetschen muss. Das ist eine Vorstellung von außen auf Geburt. Darf sich Geburt natürlich entwickeln, findet das Kind langsam den für sich sicheren Weg nach draußen und schieb sich immer nur dort hin, wo der Körper der Mutter Raum gibt. Das Trauma entsteht, wenn ein Vorgang, der im Grunde von Gefühlen der Liebe und Dankbarkeit getragen ist, mit Angst und Ohnmachtsgefühlen der Mutter verdreht ist. Das macht dem Kind Stress.

Wie Kinder geboren werden und wie sich die Gebärende dabei fühlt, macht sehr wohl einen Unterschied. Wollen wir im 21. Jahrhundert wirklich an der Vorstellung festhalten, dass der Wunsch nach einer natürliche Geburt ein verantwortungsloses Unterfangen der Mutter ist und ein Hochrisiko für das Kind bedeutet? Wir müssen aufhören mit der Trennung von Mutter und Kind. Alles, was der Mutter gut tut, wirkt sich auch positiv auf das Baby im Bauch aus. Rituale bei der Geburt, Doulas und eine bewusste Gestaltung des Geburtsraumes sind keine riskanten Störfeuer, sondern unterstützen die Mutter ganz bei sich und damit ganz beim Baby zu sein.

Wie viel mehr Lebendigkeit hätte jede Mutter und damit unsere Gesellschaft, wenn Frauen bei der Geburt wieder mit ihrem ureigenen Kraft in Berührung kämen. Wie anders würden Kinder aufwachsen mit einer Mutter, die sich ihres strahlenden Wesens als Schöpferin neuen Lebens bewusst wäre? Welche Werte würden Kinder vertreten, die in Liebe und Freude geboren wurden und würde sich die Welt nicht positiv verändern allein durch die Wiederbelebung weiblicher Urkraft?

Es ist ein unverzichtbarer Teil, damit männliche und weibliche Kräfte in unserer Welt wieder gleich gültig wirken können. Kinder und Kindeskinder, Jungen wie Mädchen, werden unendlich dankbar sein, in einer Welt der Gleichwertigkeit und harmonischen Polarität aufwachsen zu dürfen. Einer Welt, in der Mann und Frau als Menschen wahrgenommen werden und sie allein durch ihr Dasein unendlich bereichernd für die Gemeinschaft sind, da sie ein Teil der Schöpfung sind. Diese Vorstellung von der Welt ist urweiblich, da sie der Einheitserfahrung einer kraftvollen Geburt entspringt.

Dann vielleicht nähern wir uns einer Welt, in der kein Kind mehr unglücklich sein muss. Eine Vorbedingung für wahren Fortschritt und große Entdeckungen, wie es Albert Einstein einst sinngemäß formulierte und ersehnte.

Das Wasser als Kraftquelle

Wasser, Leben, Geburt sind untrennbar miteinander verbunden. Wasser ist das Urelement des Lebens. Nicht von ungefähr wird auch das Wesen der Frau mit Wasser assoziiert. Alles Leben hat sich aus dem Wasser entwickelt. Sich mit dem Element Wasser zu beschäftigen, ist für eine Geburt im Flow sehr hilfreich.

Wasser ist Leben, Wasser fördert die Geburt

Aus dem Wasser hat sich alles Leben entwickelt. Die Erde, der blaue Planet, ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Der Mensch besteht zu einem Großteil aus Wasser. Das Baby wächst im Fruchtwasser heran. Wasser ist der Urträger aller Information des Lebens. Ein Tropfen Wasser enthält bereits die Information des ganzen Gewässers.

Wasser ist eine weibliche Kraft und das Element charakteristisch für Geburt

Wasser ist zudem eine geheimnisvolle, passive Kraft. Scheinbar mühelos und leicht fließt Wasser und setzt dabei doch so enorme Kräfte frei, dass auch der härteste Stein vom Wasser ausgehöhlt wird. Diese kraftvolle Passivität ist auch der Motor, der eine Geburt ins Fließen bringt und antreibt. Der Kontakt mit Wasser starkt die archaischen Kräfte in jeder Frau und bereitet unbewusst auf den Flow vor, auf das Kommen und Gehen der Wellen. Auch darum ist eine Wassergeburt eine kraftvoller Weg des Gebärens, für jene Frauen, die mit dem Element Wasser vertraut sind.

Geburt im Flow

Leben selbst ist ein beständiger Fluss, ein Zyklus aus Werden, Vergehen, Neubeginn. Während Schwangerschaft und Geburt ist eine Frau unmittelbar an diesen Lebensfluss angeschlossen. Sich daran zu erinnern und die Kräfte frei fließen zu lassen, mitzugehen und sich nicht dagegen zu stellen oder eingreifen zu wollen, das ist die eigentliche Geburtsarbeit und Aufgabe der gebärenden Frau.

Neue Geburtskultur – warum?

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Warum brauchen wir eine neue Geburtskultur?, magst du dich fragen. Geburt ist doch die natürlichste Sache der Welt und hat mit Kultur nichts zu tun. Stimmt eigentlich, allerdings laufen nur noch die wenigsten Geburten tatsächlich natürlich und sanft ab. Wie Geburten sich darstellen, sagt wenig über die Natur von Geburt als vielmehr über die Geisteshaltung einer Gesellschaft aus. Ein Blick in die Vergangenheit führt dies deutlich vor Augen: In der Moderne etwa zählen Technik, Sicherheit und Kontrolle. So werden derzeit rund ein Drittel der Babys in Deutschland per Kaiserschnitt geholt, und jede fünfte Geburt wird eingeleitet. Auch die Zahl der Frühgeburten liegt erschreckend hoch, um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Sicher können sich Frauen in westlichen Ländern glücklich schätzen, was die medizinische Versorgung im Notfall oder die hygienischen Zustände in den Kliniken angeht. Allerdings greift diese Sichtweise nur, wenn Geburt als medizinisches Ereignis von uns akzeptiert wird. Wenn wir jedoch den Blickwinkel einer erfreulichen und würdevollen Erfahrung von Mutter und Kind zum Gradmesser nehmen, dann fällt das Urteil nicht mehr so wohlwollend aus. Das heißt nicht, dass wir wieder gebären sollen wie vor Urzeiten, aber es führt zur Erkenntnis, dass wir zum Wohle von Frauen und Kindern und damit der gesamten Gesellschaft etwas verändern müssen. Die Geburtserfahrung prägt ein ganzes Leben, das ist unbestritten. Warum also versuchen wir nicht, diese Erfahrung positiv zu gestalten?

Es gibt bereits eine ganze Reihe von Menschen (Ärzten, Hebammen, Psychologen, in Heilberufen tätigen Menschen etc.), die sich für eine neue Geburtskultur und damit für eine bessere Zukunft einsetzen. FlowBirthing will diese vernetzen und sichtbar machen. Jeder versucht auf seinem Gebiet, die Veränderung voranzubringen. Doch die wahre Macht und Kraft der Transformation hat die schwangere Frau in sich. Wenn es dir gelingt, dein Herz und dein Bewusstsein für einen neuen Weg des Gebärens zu öffnen, an dessen Ende du kraftvoll und gestärkt bist und dein Kind voller Liebe und Vertrauen ins Leben starten kann, dann ist der Wendepunkt erreicht. Dann bist du frei!

FlowBirthing macht sich stark für dich, damit du in deine Kraft finden und dort die weibliche Kraft zur Veränderung der Geburtskultur in unserem Land wirken lassen kannst. Zum Wohle aller!

Kristina Marita Rumpel