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Schlagwort: Mutter

Ein paar kurze Gedanken zum Muttertag

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Zum Muttertag möchte ich die Gedanken von Valentina Tereshkova, der ersten Frau im Weltall mit allen Müttern und Frauen teilen. 1963 hatte sie das Glück mit 26 Jahren einen Blick von oben auf unseren Planeten, auf Mutter Erde, werfen zu können. Sie schwärmte: „Es ist einfach unvorstellbar wie schön der Blick von oben ist. Jeder, der die Erde aus dem Weltall sieht, sei es auch nur einmal, kann nicht umhin von einem Gefühl der Ehrfurcht und Liebe zu diesem Planeten, der unsere Heimat ist, ergriffen zu sein.“ In drei Tagen umkreiste sie die Erde 48 Mal, d.h. sie sah den Sonnenaufgang alle eineinhalb Stunden. Die Erde war umgeben von einem glänzenden Licht, das durch alle Spektralfarben wechselte . Sie sagte: „Es war atemberaubend schön wie aus einem Märchen entsprungen. Die Freude, die ich beim Anblick der Erde empfand, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Erde war blau und viel schöner als jeder andere Planet. Jeder Kontinent, jeder Ozean hatte seine einzigartige Schönheit.“

Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die ihren Mann mit nur 17 Jahren im Krieg verloren hatte, war sie eng mit ihrer Mutter verbunden. So dachte sie auch im Weltall, als sie um die Erde kreiste an ihre Mutter – dachte an alle Mütter auf der Erde. Die Erde war von Leben nur so überzogen. Egal wohin sie schaute und was sie bestaunte, Berge, Wälder und Ozeane – überall Leben. Alle Vögel, Insekten, Landtiere und Fische und alle Menschen auf dem Planeten hatten ja auch Mütter. Sie erkannte, dass jedes einzelne Lebewesen auf der Erde eine Mutter hatte, die die Anstrengung der Geburt auf sich nahm, um neues Leben auf die Welt zu bringen. All dieses neue Leben, diese Kinder waren geliebt und mit dem Segen der Erde geboren. Ohne Mütter, wäre keiner von uns hier. Das Leben geht von Mutter zu Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind, Mutter-Kind – wenn auch nur ein einziges Glied in dieser Kette des Lebens in den Milliarden von Jahren, seit dem das Leben auf diesem Planeten existiert, unterbrochen worden wäre, wären wir heute nicht hier.
Valentina dachte über die unendliche Zahl von Müttern nach – Mütter, die sich nichts mehr wünschten, als dass wir, ihre Kinder ein gutes Leben leben können. In ihr verbreitete sich das Gefühl, dass die ganze Erde vom Klang der Gebete dieser Mütter angefüllt war. Mit Blick aus dem Weltall auf die Erde dachte sie: „Es gibt so viele Arten von Müttern auf unserem Planeten, und doch ist meine die Beste. Ich will mich von nun an dafür einsetzen, dass es keine weiteren Kriegswitwen wie meine Mutter und keine weiteren Kinder wie mich, die ihre eigenen Väter nicht einmal kannten, geben wird.“

Wieder auf der Erde wurde Valentina nicht müde zu betonen: „Sobald man einmal im Weltraum gewesen war, vergisst man nie mehr wie klein und zerbrechlich die Erde ist. Die Erde, der kleine blaue glänzende Planet. Wir dürfen nicht zulassen, dass ihre Schönheit von der schwarzen Asche eines (Atom-)Krieges verschüttet wird. Alle Frauen diese Welt sollten sich die Hände reichen und Hand in Hand in Schwesternschaft vereint Frieden in dieser Welt durchsetzen. Wir alle sitzen in einem Raumschiff genannt Erde.“ Unser aller Schicksal ist miteinander verbunden.

Dies sind Gedanken wie sie nur eine Tochter, Schwester, Mutter, Geliebte haben kann. Und wir können Valentina für ihren klaren Blick und ihre Botschaft nur dankbar sein. Es mehren sich die Zeichen, dass im 21. Jahrhundert das Zeitalter der Frauen von Neuem beginnt und damit auch die Achtung vor dem Leben und Mutter Erde auf die Welt zurückkehrt. Wir Frauen und Mütter von heute sind aufgerufen, die Worte der ersten Frau im Weltall in uns wirken zu lassen und die tausende von Jahren lang verhallten Gebete der Mütter nach Frieden endlich in unseren Herzen ankommen zu lassen.
In dir als Mutter und Frau liegt die Kraft und Macht und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft!
Sei dir deines Wertes und Beitrages bewusst, lass alle Klischees und falschen Versprechungen hinter dir und folge deiner inneren Stimme. Zelebriere heute deine Weiblichkeit und genieße den Tag und dein Leben!

Herzlichst, Kristina Rumpel

Zitate und Textpassagen übernommen aus dem Englischen von der Homepage des Buddhistischen Forums für Frieden, Kultur und Erziehung
http://www.sgiquarterly.org/global2000Jan-1.html

Das Baby willkommen heißen

In der Vorweihnachtszeit freuen wir uns auf die Ankunft des Jesuskindes und möchten es gebührend willkommen heißen. Wir schmücken die Wohnung, backen Plätzchen und genießen die besondere Stimmung.

Das Baby im Bauch willkommen heißen

In der Schwangerschaft (wie in der Adventszeit) gibt es soviel was wir glauben, besorgen und erledigen zu müssen, dass wir das Wesentliche leicht vergessen können: das Baby im Bauch willkommen zu heißen.

Besinnliche Zeit für Mutter und Kind

Wenn du also in der besinnlichen Jahreszeit schwanger bist, dann lass dich inspirieren und besinne dich auf dich und dein Baby im Bauch. Nichts ist wertvoller als die innige Beziehung zwischen Euch. Sie ist es auch, die euch beide sicher durch die Geburt führen wird.

Mit Leib und Seele für das wachsende Leben öffnen

Mit der Meditation „Das Baby willkommen heißen“, die auf der FlowBirthing CD enthalten ist, gelingt es dir, diese Verbindung aufzubauen und dich für das neue Leben in dir mit Leib und Seele zu öffnen. Es ist ein wunderschöner Moment für dich und dein Kind.

Mediation zur Verbindung von Mutter und Kind auf FlowBirthing CD

Die Mediation ist von Jasmin Nerici, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und Gründerin von Positive Birth, die diese Mediation hinter Türchen 15 ab heute in ihrem Online Adventskalender kostenlos zur Verfügung stellt. DANKE!

Für Nicht-Schwangere: Meditation zur Verbindung mit innerem Kind

Die Meditation ist auch sehr gut geeignet, wenn du gerade nicht schwanger bist, aber den Wunsch verspürst, dich mit deinem inneren Kind zu verbinden und auszusöhnen. Viel Freude damit!

Flowbirthing-Blog-Meditiation

Bewusst die Familie stärken

„Einfühlsame und verständnisvolle Bezugspersonen in der Familie sind die Grundlage jeglicher Entwicklung sowie Voraussetzung für eine gute Bindung“. Beatrice Covalec-Simbürger, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing hat sich Gedanken über diese Satz gemacht und den Gedanken Taten folgen lassen.
 Beatrice erzählt, wie sie nicht nur ihre Kinder, sondern auch Projekte geboren hat:

„Nach der Geburt unseres ersten Sohnes kam so ein Gedanke in mir auf, dass es doch die Möglichkeit geben soll, all die Informationen und das ganze Wissen, das man sich als (werdende) Mama & Papa mühsam an allen Ecken zusammen sammelt auch kompakter und vor allem in guter Qualität bekommen sollte. Schließlich wurde zuerst ein Familienzentrum in Graz gegründet und nach der Geburt unseres zweiten Sohnen die Idee zu einem Familienkongress geboren.

Stolze Mutter und Gründerin

Der Verein Familienzentrum Akademie wurde gegründet, und ich bin da, weiterhin mit großem Tatendrang, die einen großen Kongress organsisiert und veranstaltet. Kein Budget aber mit viel Mut habe ich namhafte deutsche FachbuchautorInnen wie Herbert Renz-Polster, Nora Imlau, Nicola Schmidt, Julia Dibbern und österreichische Familien-ExpertInnen angeschrieben und sie haben meine Idee unterstützt und sofort zugesagt. Da war ich natürlich voll im Flow. Tag für Tag mit kleinem Baby an der Brust und vier jährigem Bub ist vom Küchentisch aus ein Konzept entstanden, das sich sehen lassen kann und ich bin so stolz.

FamilienratgeberInnen zum Anfassen

Homepage, Folder etc. mache ich aus Leidenschaft selbst und so vergeht kein Tag, an dem ich nicht an den Kongress denke und dem Nutzen, der bei Mamas & Papas als Eltern und für ihre Kinder daraus entsteht. Sie haben die Menschen, die sie von ihren Familienratgebern auf ihrem Nachtkästchen kennen, zum Greifen nahe…am 22.+23.10.2016 am familienfreundlichen Familienkongress in Graz mit gratis Kinderbetreuung & Workshops für Kids und einer tollen Fachmesse. Es ist wirklich eine Mega-Sache und ich freue mich schon so sehr darauf.

Familienkongress in Graz

Eltern als auch Fachleute, die mit Familien arbeiten, sind die Zielgruppe. Man kann sich ein individuelles Programm ganz nach eigenen Interessen zusammen stellen aus Themenbereichen wie Schwangerschaft, Babyzeit, Kindsein, Elternschaft, Frau&Mann. FAMILIE BEWUSST LEBEN – ACHTSAM ALS FAMILIE WACHSEN.“

Termin: Sa, 22.10. & So, 23.10.2016
Ort: Bildungszentrum Steiermarkhof, Graz
Weitere Infos unter u.a. zum Programm: www.familienzentrum-graz.at

FlowBirthing wünscht viel Erfolg für die gemeinsame Sache!

Wie es ist, heutzutage schwanger zu sein

Flowbirthing Blog Heutzutage schwanger jpg

Was bedeutet es für viele Frauen, heutzutage schwanger zu sein? Mara Kowalewsky, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing, unterrichten seit fast 20 Jahren Schwangerschafts- und Rückbildungsyoga in Berlin und hat Vergleichsmöglichkeiten. Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht sie über ihren Eindruck, dass der Druck auf Mütter und die Unfreiheit steigt.

Druck in der Schwangerschaft

Die schwangeren Frauen sind heute älter als früher, im Schnitt Anfang bis Mitte 30 beim ersten Kind. Die meisten sind berufstätig und zeitlich stark eingebunden. Manche haben Probleme, zum Kursbeginn um 18 Uhr pünktlich zu kommen, weil sie lange arbeiten und keine Abstriche machen wollen.

Projekt Baby und Optimierungsfalle

Schwangerschaft wird immer öfter wie ein Projekt behandelt, das man durchzieht und an dessen Ende dann das niedliche Babybild auf Facebook gepostet wird. Glückliche Mutter inklusive. Der Anspruch an Frauen, alles gleichzeitig und zu 150% bewältigen zu können, wächst und das ist nicht zu schaffen.

Es gibt einen Optimierungswahn. Alles muss perfekt laufen. Aber Geburten kann man nicht planen. Wenn die Geburt wie eine Aufgabe gesehen wird, die man erfolgreich abarbeiten kann, und dann läuft nicht alles wie geplant, dann ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

Weniger Selbstbestimmung und Freiheit

Die Schwangeren wirken heutzutage weniger selbstbestimmt, fragen weniger nach oder hinterfragen die Empfehlungen der Ärzte. Sie fordern kaum etwas für sich ein. Aufgrund finanziellen Drucks gibt es weniger Hebammen, Geburtshäuser schließen, es gibt weniger Auswahl, aber das scheint die Frauen auch nicht zu stören. Sie vertrauen eher dem Arzt, als dem eigenen Körper.

Es gibt unzählige Kurse und Angebote für Schwangere. Es sollte dabei stets darum gehen, die Wahrnehmung zu schärfen, wie großartig der Frauenkörper ist, was alles passiert, damit ein Kind wachsen kann. Ich will das Selbstbewusstsein der Frauen stärken, ihnen vermitteln, dass wunderbare Kräfte in ihnen stecken.

Das ganze Gespräch gibt es zum Nachlesen auf der FlowBirthing Facebook-Seite.

Die Methode des „Journaling“

Flowbirthing Blog Journaling

Journaling – das therapeutische Schreiben – ist wie Tagebuchschreiben, aber mit gezielten Fragen.
Du deckst selbst wichtige Wahrheiten auf und findest zu mehr Klarheit. Nina Winner, Netzwerkpartnerin von FlowBirthing und MamaCoach, stellt dir die Technik vor, die sie selbst sowie in ihrer Coaching Arbeit verwendet. Let’s do it!

Die Vorbereitung zum Journaling

Nimm dir kurz Zeit und beantworte folgende Fragen. Und zwar SCHREIBEND mit Zettel und Stift. Nein, nicht schnell im Kopf. Sei darauf gefasst, die Fragen werden tief gehen, dir aber richtig gut tun.

Die Fragen des Journaling für werdende Mutter bzw. Mamas

  • Was fühlt sich gerade schwer in Deinem Mama-Leben an?
  • Wo in Deinem Körper kannst Du das fühlen?
  • Wenn Dein Körper sprechen könnte, was würde er Dir sagen wollen?
  • Was sind 3 Dinge in Deinem Mama-Leben, die Du unbedingt verändern möchtest?
  • Was zieht Dich runter/lähmt Dich/saugt Dich energetisch aus?
  • Was musst Du loslassen/ von wem musst Du Dich verabschieden, damit Du Erleichterung finden kannst?
  • Wofür bist Du dankbar?
  • Was ist ein absoluter Herzenswunsch für Dich?

Nachbereitung des Journaling

Nachdem Du fertig bist, kannst Du Deine Einsichten noch etwas nachwirken lassen. Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Zettel auch feierlich verbrennen und alles, was Du loslassen möchtest, den Flammen übergeben.

Herzlichst,

Nina Winner

www.geburt-und-mama-sein.com

 

Eine Willkommenskultur schaffen

Eine neue Geburtskultur bedeutet auch eine Willkommenskultur für Babys. Das schließt auch eine achtsame, liebvolle, beziehungsgeleitete Schwangerschafts- und Geburtskultur ein, die die körperliche und psychische Verbundenheit von Mutter und Kind und Vater achtet und schützt.

Verbundenheit von Mutter und Kind achten

Zu dem Schluss kommt die letztjährige Tagung der ISPPM zum Thema Bedürfnisse vorgeburtlicher Kinder und ihrer Eltern im Spannungsfeld zwischen geburtskulturellen Entwicklungen, Gesundheitspolitik, Grundrechten, Ethik und Ökonomie. Dort wurde die bedenkliche Fehlentwicklungen eines liberalisierten Gesundheitsmarktes, in dessen Gefolge die Vorsorge schwangerer Frauen immer weiter dem Zugriff des Gesundheitsmarktes ausgesetzt ist.

Für was setzt sich die ISPPM ein?

Die ISPPM beschäftigt sich mit der frühesten Phase der menschlichen Entwicklung, beginnend vor der Empfängnis bis nach der Geburt. Sie begreift diesen prä- und perinatalen Lebensabschnitt als erste ökologische Situation des Menschen, untrennbar verknüpft mit der Mutter und ihrer Umwelt, in der Art eines kontinuierlichen Dialogs. Ausgehend von einer ganzheitlichen Betrachtung der menschlichen Entwicklung tritt die ISPPM für die Überwindung des dualistischen Leib- Seele-Prinzips ein.

Bindungsfähigkeit als Fundament eines glücklichen Lebens

Die Tagung verdeutlichte, dass die Beachtung der Rechte von Kindern einen umfassenden gesellschaftlichen Transformationsprozess erfordert; einen Bewusstwerdungsprozess, der gesamtgesellschaftlich unterstützt und getragen werden muss. Es sei erstrebenswert, Menschen von Beginn an eine sichere Bindungsfähigkeit als Fundament für ein glückliches, kreatives Leben und eine authentische, starke Persönlichkeit mit auf den Weg zu geben. Um ihren Kindern dieses unschätzbar wertvolle Startkapital mitgeben zu können, brauchen Eltern umfangreiche Unterstützung von ihrem sozialen Umfeld.

Das bedeutet ausdrücklich, dass auch Väter mehr Aufmerksamkeit bekommen und die Berufswelt sich darauf einstellt, dass werdende Väter die wichtige Aufgabe zu erfüllen haben, die Mutter des vorgeburtlichen Kindes zu umsorgen und ihr einen emotionalen Sicherheitsraum zu gewähren. Wenn das Baby da ist, sollte es eine Selbstverständlichkeit werden, dass Väter Mütter konkret von der Care-Arbeit für das gemeinsame Kind entlasten.

Weitere Infos zur Arbeit und Philosophie des ISPPM finden Sie auf deren Homepage

Die biodynamische Präsenz bei Neugeborenen

Ein Baby ist bei der Geburt vollständig bewusst. Der Mensch ist in jeder Phase seiner Entwicklung vollständig und komplett; als Embryo, als Fötus, als Neugeborenes. Auf dem Weg seiner Entwicklung kann der menschliche Embryo Momenten von starkem Stress erfahren. Fühlen und erleben wir in der vor- und perinatalen Zeit Spannungen, Traumata, oder Schocks, so kann das verheerende Auswirkungen für die spätere Gesundheit haben. Eine biodynamische Therapie kann hier helfen.

Vorgeburtliche Belastungen

Ein vorgeburtliches Trauma bzw. Schock für das Baby kann sich im Gewebe festsetzen. Selbst wenn wir denken, dass es keinen Grund für ein Trauma gibt. Das ledigliche Bestehen von Schwierigkeiten beim Einnisten der befruchteten Eizelle, als rein physisches Ereignis, kann potentiell als Auslöser für ein Trauma dienen.

Biodynamische Therapie zur Auflösung vorgeburtlicher Traumata

Die Perinatale Biodynamische Therapie erlaubt uns, ohne eine direkte Arbeit gegen das Trauma und den Schmerz, den es verursacht hat, die Blockade im Gewebe zu lösen. Ohne die Geschichte zu untersuchen, welche hinter dem Trauma steht, wird der Patient in Verbindung mit dem Gedächtnis des Gewebes gebracht.

Verbindung und Liebe als Grundlage des Lebens

Das Neugeborenen nimmt sich nicht getrennt von der Mutter wahrnimmt, sie bilden eine Einheit. Das Baby ist aktiv in einen Prozess miteinbezogen, der den Namen Selbstbverbindung (Self-Attachment) und Bindung bekommt. Dieser Prozess ist die Grundlage der Liebe. Er umfasst die somatische sowie die neurologische Entwicklung, und eben auch die Integration der Emotionen, die die primäre neurologische Aufgabe in den ersten zwei Jahren des Lebens bilden.

Unterstützung der Bindung durch die Eltern

Außerdem sollen die Eltern das Kind schützen und ihm Ressourcen geben – so weit sie das können – durch den körperlichen Kontakt, aufmerksamen Augenkontakt (Das entwickelt den rechten Teil des Gehirns), den verbale Reflex und eine Vielzahl von nonverbalen Techniken. Bereitstellung von Ressourcen für das Baby durch Blickkontakt ist entscheidend.

Weitere Infos zur Biodynamischen Therapie.

Das richtige Fett finden

Fett hat zu unrecht den Ruf des Dickmachers. Wer Fett aus Figurbewusstsein in der Schwangerschaft komplett meidet, tut sich nichts Gutes. Fett übernimmt wichtige Aufgaben im Körper, vom ­Vitamin-Transport bis zur Gehirn-Entwicklung bei Babys. Damit es positiv auf die Gesundheit wirkt, muss aber vor allem die Qualität des aufgenommenen Fetts stimmen.

Ratschlag für Schwangere zum Umgang mit Fett

Im Reformhaus Ratgeber für Schwangerschaft heißt es: „Der Anteil von Fett an der Gesamtenergieaufnahme sollte für Schwangere 30-35 Prozent betragen, das entspricht 90 bis 100 Gramm am Tag. In den ersten vier Monaten der Stillzeit können es bis 115 Gramm täglich sein. Wichtig ist die richtige Auswahl der Fette und Öle, um Mutter und Kind mit lebensnotwendigen Fettsäuren zu versorgen.

Fett im täglichen Leben richtig eingesetzt:

  1. hochwertige Butter aufs Brot
  2. für Salate pflanzliche Öle mit viel Alpha-Linolensäure verwenden: Raps-, Soja-, Walnuss- oder Leinöl
  3. einmal pro Woche Fisch auf den Tisch. Besonders empfehlenswert sind in puncto Fettsäuren Hering, Makrele und Lachs

Hochwertige Öle für die Gesundheit von Mutter und Kind

Dabei ist Öl nicht gleich Öl. Besonders schonend und damit besonders reich an Inhaltsstoffen sind Öle, die von Hand, also nicht industriell, sondern bei einer Temperatur von max. 37 Grad in Rohkostqualität gepresst werden. Diese Öle sind reich an gehaltvollen Stoffen aus den Pflanzenkernen, die über die Fettversorgung hinaus gehen und eine positiven Effekt auf die Gesundheit für Mutter und Kind haben.

Es lohnt sich auf die Suche nach handgemachten Ölen zu gehen. Diese werden in Ölmühlen mit Liebe zum Öl und zum Leben hergestellt und auch online verkauft. Diese Öle sind die Basis einer bewussten Ernährung und können wahre Wunder wirken. „Sesam öffne dich!“ ist das Zauberwort für Frauen. Sesamöl hält das Dammgewebe geschmeidig und das Kind ohne Riss aus dem Geburtskanal austreten kann.

Auf der FlowBirthing-Facebook Seite wird eine Ölmühle aus Unterfranken vorgestellt.

Fünf Gründe, warum nicht jede Schwangere glücklich ist

Flowbirthing BlogSorgen um das Baby

Wenn du dir Sorgen machst, ob du Dein Baby lieben kannst, bist du nicht allein damit. Das ist wichtig zu wissen, gerade weil überall immer gerne das Bild der glücklich in sich ruhenden strahlenden Schwangeren transportiert wird und viele Frauen sowieso sehr hohe Ideale und Ansprüche an Schwangerschaft und Mutterschaft mitbringen. Die Realität ist, dass nicht jede Frau übersprudelt vor Glück und Liebe. Und das ist auch vollkommen normal. Doch woran könnte das liegen?

Fünf Gründe, warum nicht jede Schwangere vor Glück sprudelt

Grund 1: Du hast einfach anderes im Kopf

Das kann sein, wenn die Schwangerschaft zum Beispiel eine Überraschung ist, die Beziehung krieselt, es einen Trauerfall gibt oder in der Familie oder im Job gerade große Dinge vor sich gehen. Dann ist einfach nicht mehr genug Kapazitität übrig und die großen schönen Schwangerschaftsgefühle müssen warten, bis das andere durchgestanden oder emotional halbwegs verarbeitet ist.

Grund 2: Auch Liebe wächst

Nur manchmal kommt die Liebe schon als große funkelnde Pflanze zur Welt, meistens ist auch sie ein zartes Pflänzchen, das ein wenig Zuwendung braucht und langsam größer wird. Liebe braucht Ruhe zum Wachsen, sowie „schwanger fühlen“ – also Aufmerksamkeit für die Schwangerschaft. Wenn du nur „nebenbei“ schwanger bist, kann auch die Liebe nur „nebenbei“ größer werden. Zeit und Aufmerksamkeit können da viel helfen, mehr in der Schwangerschaft anzukommen und dann auch das Vertrauen darin zu gewinnen, das Baby lieben zu können.

Grund 3: Du hast keine Vorstellung abrufbar

Vielleicht ist dir die Schwangerschaft zu abstrakt. Vielleicht hast du das „falsche“ gelesen, nur formale, medizinische Infos bekommen? Vielleicht weißt du auch gar nicht so genau, warum du dich distanziert von der Schwangerschaft fühlst. Du kannst ausprobieren, wie es sich anfühlt, bestärkende Texte zu lesen, Bilder des Heranwachsenden Fötus anzusehen oder vielleicht Gedichte über die Schwangerschaft zu lesen. Je nachdem, was dich anspricht.

Grund 4: Vertrauen und Körpergefühl

Viele Frauen, trauen sich nicht, das Baby zu lieben. Denn es könnte ja noch so viel passieren. Und dann? Manchmal ist das eine bewusste Entscheidung, die man auch bewusst ändern kann und manchmal ist es nur die leise Motivation dahinter, die einem erst nach längerem Nachsinnen bewusst wird. Das ist als erstes einmal eine Schutzfunktion. Aber so lange du dich so effektiv vor Gefühlen schützt, ist natürlich auch Liebe nicht greifbar.

Grund 5: Sorgen und Vertrauen

Und dann gibt es noch die Frauen, die sich zwar Sorgen machen, das Kind nicht lieben zu können, aber übersehen, dass sie schon Gefühle für das Baby haben, wenn sie genau in sich hinein hören. Wenn man sich sorgt, ob man so eine gute Mutter sein kann, ob man der Verantwortung gewachsen ist. Meistens kommt die Liebe hier ganz allein, wenn die ersten Sorgen durchgestanden sind. Und wenn sie aktiv durchgearbeitet werden, geht es schneller und fühlt es sich besser an.

Was tun, um in ein positives Gefühl zu kommen?

Nun zuerst einmal: mach dir keine Schuldgefühle. Es ist alles im grünen Bereich. Es ist allen in Ordnung. Du bist und wirst eine gute Mutter werden – und viele gute Mütter machen sich nunmal zu viele Sorgen, auch da bist du in guter Gesellschaft. Du brauchst einfach mal deine eigene Zeit, um deine Gefühle zu entwickeln und diese Zeitspanne ist bei jedem Mensch in jeder Schwangerschaft anders.

Wenn einfach jetzt erst etwas anderes an der Reihe ist, dann lässt sich das auch gar nicht so viel beschleunigen, außer der Tatsache, sich erst intensiv um „das andere“ zu kümmern.

Was du aber ansonsten noch tun kannst:

Beschäftige dich auf positive Weise mit deiner Schwangerschaft, deinem veränderndem Körper und deinem Baby. Und die Gefühle werden wachsen. Auch wenn du das Gefühl hast, dich irgendwo innerlich vor der Schwangerschaft zu verstecken, oder dass die Schwangerschaft unsicher ist, kann man mit positivem Input schon einiges bewirken.

Nora Amala Bugdoll
Schwangerschafts-Begleiterin

www.rund-und-gluecklich.de

 

Mythen über 90 Göttinnen

Andrea Dechant

Der dunkelste Tag des Jahres, der 21. Dezember, leitet zugleich auch die Geburt des Lichtes ein. Es ist die „Nacht der Mütter“, der „Modrahit“. Denn in dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das neue Sonnenkind.

Unsere angelsächsischen AhnInnen feierten „Modraniht“ – die „Nacht der Mütter“, die später im Römischen Reich in „matrum noctem“ umgewandelt wurde. In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das neue Sonnenkind. Je nach Auslegung ist diese Mutternacht die Nacht auf den 21. auf den 22. bzw. auf den 25. Dezember.

Es gibt eine Reihe an Beispielen aus vorpatriarchalen Traditionen, die als Zentrum die Verehrung der Göttin als Mutter des Göttlichen Kindes hat. Der Schwerpunkt lag dabei immer auf der Mutter und nicht auf dem Kind.

Diese stille, dunkle Zeit im Jahr eignet sich ja ganz hervorragend für gute Lektüre. Und weil es bei Weihnachten ja um eine ganz besondere Geburt geht, empfiehlt sich natürlich das neue artedea-E-Book über die Göttinnen der Geburt. Es erzählt spannende und faszinierende Geschichten und Mythen rund um die Geburt. Die Weisheit der Geburtsgöttinnen und der Erfahrungsschatz alter Kulturen ist eine reiche Quelle, um sich mit der weiblichen Schöpfungskraft zu verbinden.

Diese Sammlung ist einzigartig. Soviel geballtes mythologisches Wissen rund um Schwangerschaft und Geburt gab es noch nie. Es ermutigt Frauen, sich in die lange Reihe ihrer Ahninnen einzuklinken, die über die Jahrtausende hinweg Schwangerschaft und Geburt erlebt haben. Frauen werden durch die Mythen rund um die Göttinnen bestärkt, wieder mehr auf ihre eigene Kraft zu vertrauen, mit der sie befähigt wurden, Leben zu geben.

Die Mythen von 90 Göttinnen erzählen erstaunlichen Geschichten davon, wie Menschen sich vorgestellt haben

  • wie Leben entsteht
  • was Fruchtbarkeit und die Erfüllung eines Kinderwunsches unterstützt
  • die Schwangerschaft und die Geburt erleichtert werden
  • was den Milchfluss fördert und das Neugeborene beschützt

​Eine interessante Lektüre in der Schwangerschaft, vor der Geburt und bei Kinderwunsch. Dieses Buch ist natürlich auch für alle, die Geburten unterstützen, ein erhellendes Nachschlagewerk, das mit Sicherheit auch Hebammen, GynäkologInnen, Doulas, Stillberaterinnen bereichert.

Andrea Dechant hat mir ihren Göttinnen-Bildern das Buch FlowBirthing illustriert. Ihr umfangreiches mythologisches Wissen zu Göttinnen, Urmüttern und matriarchalen Lebensweisen ist in ihr neues E-Book eingeflossen

Mehr Infos hier: http://artedea-shop.net/Wie-Goettinnen-die-Kinder-bringena

Selbstverantwortung für die Geburt

Es gibt viele Wege, dein Kind auf die Welt zu bringen. Doch nur die Mutter allein kennt den Weg, wie ihr Kind sicher geboren werden kann. Und egal für welchen Weg sich sich entscheidet, immer sind die Folgen der Entscheidung von ihr zu tragen. Dem Leben entkommt niemand. Warum dann also abwarten und auf das Handeln anderer reagieren, statt die Weichen für eine wundervolle Geburtserfahrung bereits in der Schwangerschaft zu stellen und proaktiv in die Selbstverantwortung zu gehen?

Frei von Erwartungen in der Schwangerschaft

Endlich schwanger und dann gibt es plötzlich eine Menge Vorschriften, wie sich Frau „richtig“ zu verhalten hat. Doch den einen, richtigen Weg gibt es nicht. Auch gibt es keine absolute Sicherheit egal wie sich die Frauen entscheiden. Das soll keine Angst machen, sondern im Gegenteil befreiend wirken von Vorgaben und Erwartungen, um selbstbewusst den eigenen Weg gehen zu können.

Schutz für Mutter und Kind: ganz bei sich sein

Ganz bei sich sein, das ist der beste Schutz für Mutter und Kind. Es geht darum herauszufinden, was gut tut, was Körper und Kind mitteilen wollen sagen wollen und auf die Signale zu hören. So gelingt es, dem Körper zu vertrauen und die Intuition zu stärken. Fest steht: jede Schwangere hat Verantwortung für ihren Körper, für ihr Kind und niemand kann sie ihr abnehmen. Das gehört zum Mutterwerden dazu. Sich dieser Realität zu stellen, die im Leben immer gilt, von uns aber nur allzu gern verdrängt wird, ist ein wesentlicher Schritt Richtung Verantwortung und im Leben ankommen.

Frei von Schuldgefühlen ja zu sich und zum Leben sagen

Wer sich der Verantwortung stellte, auf den wartet soviel mehr als eine selbstbestimmte Geburt. Es ist die Chance als Frau aus der eigenen Kraft neu geboren und im Inneren gestärkt zu werden. Damit ist nicht das eigenen Wohl über das Wohl des Kindes gestellt, sondern ganz im Gegenteil, diese Frauen wachsen über sich hinaus und entwickeln die Kraft, wir sich, ihr Kind und ihren Wunsch nach einer schönen Geburtserfahrung einzustehen. Frei von Schuldgefühlen ja zu sich und zum Leben zu sagen.

Stärkende Angebote annehmen lernen

Auf diesem Weg muss Frau nicht zur Einzelkämpferin werden. Es gibt so viele heilvolle Angebote (auch auf diesem Portal), die Frauen unterstützen, Vertrauen und Mut zu entwickeln und voller Selbst-Bewusstsein und Freude über die weibliche Kraft in die Geburt zu gehen. Stärkende Angebote zu finden und diese anzunehmen ist bereits der erste Schritt in Richtung Selbstverantwortung!

Weltmännertag: Bewusst Vater werden

Heute am Weltmännertag gilt unsere Aufmerksamkeit dem werdenden Vater. Denn nicht nur die Schwangere, auch der Partner sieht sich im Lauf der Schwangerschaft mit einigen Herausforderungen, Veränderungen und neuen Horizonten konfrontiert. Daher ist auch für ihn eine bewusste Herangehensweise sehr wertvoll – für seine persönliche Entwicklung und natürlich als Stütze für die Mutter seines Kindes.

Schwangerschaft als Zeit der Transformation vom Mann zum Vater

In der Schwangerschaft entwickelt sich nicht nur ein Kind im Bauch, sondern auch Mann und Frau wachsen mehr und mehr in ihre Rollen als Vater und Mutter hinein. Zwar spielen die körperlichen Veränderungen für den werdenden Vater im eigenen Erleben keine Rolle, jedoch macht ihn dies auch verletztlich, denn er ist nicht durch Hormone abgepuffert.

Schwangerschaft als Zeit der Ängste und Unsicherheiten auch für Väter

Und so wundert es nicht, dass gerade auch die werdenden Väter mit Ängsten, Unsicherheiten und Gefühle der Überforderung zu kämpfen haben. Nur geben dies die wenigsten zu. Dabei ist es zur Vorbereitung auf die Geburt, aber auch zur Stärkung der Paarbeziehung von großer Bedeutung, für die eigenen Gefühle offen zu sein und diese dann auch offen mit dem Partner zu besprechen. Alle Emotionen, die zurückgehalten werden, können sich bei der Geburt unkontrolliert entladen – auch die Ängste des Partners.

Schwangerschaft als Zeit gemeinsamen Vorbereitung

Warum denn nicht rechtzeitig gemeinsam die Ängste bearbeiten, etwa mit einer Partnermeditation oder Mantrasingen wie sie z.B. auf der FlowBirthing CD angeregt werden? Auf jeden Fall ganz viel Zeit füreinander und reden, reden, reden. Sich füreinander öffnen und immer wieder aufeinander zugehen, das stärkt jeden für sich und als Paar. Sicherlich schadet es in diesem Zusammenhang auch nicht, wenn Mann sich einmal bewusst machen, dass auch er sein Leben einer Frau verdankt und der zentrale Punkt in der Vorbereitung auf die Geburt für ihn die Wertschätzung der weiblichen Natur ist.

Schwangerschaft als Zeit, Partnerschaft zu stärken

Hinsichtlich etwaiger Paarprobleme wird es dem werdenden Vaters so leichter, die Zeit der Schwangerschaft zu nutzen, um mögliche Konflikte in aller Liebe und Respekt anzusprechen. Durch den Familienzuwachs kommt das bisherige Familiengefüge, der Alltag, die Aufgabenverteilungen ins Wanken. Die jeweiligen Plätze als Mutter und Vater müssen neu aufeinander abgestimmt werden. Dies wird umso leichter möglich sein, wenn bereits in der Schwangerschaft offen und ehrlich miteinander geredet werden konnte.