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Schlagwort: Göttinnen

Göttinnenkonferenz in Wien

Frau umarmt Erde

In Wien findet die 3. Göttinnenkonferenz vom 26. – 28. Mai 2016 statt. Mit dabei die Autorin von FlowBirthing, Kristina Marita Rumpel. Sie hält dort einen Impulsvortrag „Ja zum Leben“. Die Göttinnenkonferenz ist ein außergewöhnliches Event, für alle, die das weibliche Prinzip entdecken und den Geschmack von Frauenkraft erleben möchten.

Mutter Erde als Ur-Gebärende

Vielfach gelten Erdgöttinnen als Ur-Gebärende, als lebenerzeugende, lebenstragende und nährende „Große Mutter“, aber auch als Göttin, die nach dem Tod alles Leben wieder in ihrem schützenden Schoß, der Erde, aufnimmt, transformiert, um es erneut aus sich hervorzubringen.

Die Prinzipien von Gaia

Seit alten Zeiten interpretieren Menschen vor allem das Land, auf dem sie leben, als mütterlich.
Bekannt ist Gaia als die „Große Erdmuttergöttin“. Das Eintauchen in die Prinzipien von Gaia und ihre vielen Schwestern auf allen Kontinenten bringt Lebenslust und Strategien für eine Welt in Balance.

Ja zum Leben

Aus der Gebärerfahrung lassen sich die Prinzipien des Lebens ableiten. Frauen steht dieses Weisheitswissen seit jeher zur Verfügung. Dazu zählt, dass sich Geburt ohne ein Ja zum Leben, d.h. zu allem was war, ist und sein wird, nicht auf natürlichem Weg entwickeln kann. Ohne Vertrauen und Demut steht das Leben Kopf und zeigt sich von seiner zerstörerischen Seite. Diese Zusammenhänge gilt es bewusst zu machen.

Einblicke ins Programm, weitere Informationen und noch mehr Göttinnenbilder von Andrea Dechant, der Gründerin der Göttinnenkonferenz, unter www.goettinnenkonferenz.at.

Frohe Weihnachten wünscht FlowBirthing!

Flowbirthing Rozhanitza Frau

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2016.

Zwischen den Jahren ruht der FlowBirthing-Blog. Im neuen Jahr geht es wieder voller Elan und Kraft weiter.

Allen, die in den Tagen um Weihnachten ein wenig Konversationsstoff brauchen, ist das E-Book „Geschichten vom Weihnachtsmann, Muttergöttinnen, Schamanen und Rentier-Damen“ von Andrea Dechant ans Herz gelegt. Es steht kostenlos zum Download bereit.

Mythen über 90 Göttinnen

Andrea Dechant

Der dunkelste Tag des Jahres, der 21. Dezember, leitet zugleich auch die Geburt des Lichtes ein. Es ist die „Nacht der Mütter“, der „Modrahit“. Denn in dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das neue Sonnenkind.

Unsere angelsächsischen AhnInnen feierten „Modraniht“ – die „Nacht der Mütter“, die später im Römischen Reich in „matrum noctem“ umgewandelt wurde. In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das neue Sonnenkind. Je nach Auslegung ist diese Mutternacht die Nacht auf den 21. auf den 22. bzw. auf den 25. Dezember.

Es gibt eine Reihe an Beispielen aus vorpatriarchalen Traditionen, die als Zentrum die Verehrung der Göttin als Mutter des Göttlichen Kindes hat. Der Schwerpunkt lag dabei immer auf der Mutter und nicht auf dem Kind.

Diese stille, dunkle Zeit im Jahr eignet sich ja ganz hervorragend für gute Lektüre. Und weil es bei Weihnachten ja um eine ganz besondere Geburt geht, empfiehlt sich natürlich das neue artedea-E-Book über die Göttinnen der Geburt. Es erzählt spannende und faszinierende Geschichten und Mythen rund um die Geburt. Die Weisheit der Geburtsgöttinnen und der Erfahrungsschatz alter Kulturen ist eine reiche Quelle, um sich mit der weiblichen Schöpfungskraft zu verbinden.

Diese Sammlung ist einzigartig. Soviel geballtes mythologisches Wissen rund um Schwangerschaft und Geburt gab es noch nie. Es ermutigt Frauen, sich in die lange Reihe ihrer Ahninnen einzuklinken, die über die Jahrtausende hinweg Schwangerschaft und Geburt erlebt haben. Frauen werden durch die Mythen rund um die Göttinnen bestärkt, wieder mehr auf ihre eigene Kraft zu vertrauen, mit der sie befähigt wurden, Leben zu geben.

Die Mythen von 90 Göttinnen erzählen erstaunlichen Geschichten davon, wie Menschen sich vorgestellt haben

  • wie Leben entsteht
  • was Fruchtbarkeit und die Erfüllung eines Kinderwunsches unterstützt
  • die Schwangerschaft und die Geburt erleichtert werden
  • was den Milchfluss fördert und das Neugeborene beschützt

​Eine interessante Lektüre in der Schwangerschaft, vor der Geburt und bei Kinderwunsch. Dieses Buch ist natürlich auch für alle, die Geburten unterstützen, ein erhellendes Nachschlagewerk, das mit Sicherheit auch Hebammen, GynäkologInnen, Doulas, Stillberaterinnen bereichert.

Andrea Dechant hat mir ihren Göttinnen-Bildern das Buch FlowBirthing illustriert. Ihr umfangreiches mythologisches Wissen zu Göttinnen, Urmüttern und matriarchalen Lebensweisen ist in ihr neues E-Book eingeflossen

Mehr Infos hier: http://artedea-shop.net/Wie-Goettinnen-die-Kinder-bringena

Göttinnen-Konferenz 2016

Egeria Göttinnen Konferenz Gemälde
Thema: Die Göttinnen der Erde
26. Mai bis 28. Mai 2016 im Schloss Laudon, 1140 Wien

In vielen Kulturen wird die Erde als göttliche und beseelte „Große Erdenmutter“ angesehen.

Ein außergewöhnlicher Event, wenn du das weibliche Prinzip entdecken und den Geschmack von Frauenkraft erleben möchtest. Je mehr das Programm an Fülle und Vielfalt gewinnt, desto mehr steigt die Vorfreude!

Vielfach gelten Erdgöttinnen als Ur-Gebärende, als lebenerzeugende, lebenstragende und nährende „Große Mutter“, aber auch als Göttin, die nach dem Tod alles Leben wieder in ihrem schützenden Schoß, der Erde, aufnimmt, transformiert, um es erneut aus sich hervorzubringen. Seit alten Zeiten interpretieren Menschen vor allem das Land, auf dem sie leben, als mütterlich.
Bekannt ist Gaia als die „Große Erdmuttergöttin“. Das Eintauchen in die Prinzipien von Gaia und ihre vielen Schwestern auf allen Kontinenten bringt Lebenslust und Strategien für eine Welt in Balance. Wir konnten viele interessante Workshopleiterinnen bzw. Referentinnen gewinnen, die wir hier alle gar nicht hier aufzählen können. Stellvertretend für alle aktiv Mitwirkenden bei der Göttinnen-Konferenz 2016 möchten wir hier folgende Frauen vorstellen:
  • Chameli Ardagh – die Gründerin des Awakening Women Institute
  • Li Shalima – sie erforscht seit über 15 Jahren das Ur-Labyrinth und wird mit uns eine große Labyrinth-Zeremonie im Schlosspark machen
  • Mayonah A. Bliss – sie beschäftigt sich seit über 16 Jahren mit der Heilung der Weiblichkeit, insbesondere des weiblichen Schoßraumes und hat 2011 den Frauenkongress „Erwachen einer neuen Weiblichkeit“ ins Leben gerufen
  • Kristina Marita Rumpel – Mitinitiatorin von FlowBirthing und Hebamme für ein neue Geburtskultur im Vertrauen auf die weibliche Urkraft

Besonders hinweisen möchten wir euch auf die Linkliste „Frauen für Frauenkraft“. Wenn du als Teilnehmende bei der Göttinnen-Konferenz ein frauenspezifisches Angebot hast, kannst du dich hier gerne kostenlos eintragen lassen. Wer an der Göttinnen-Konferenz 2016 teilnehmen möchte: Bis zum 31. Dezember gibt es noch den Frühbuchungs-Preis 2 (Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis: € 80,-). Anmeldung über die Homepage www.goettinnenkonferenz.at

Wir freuen uns auf euch.

 
Das Willendorferinnen-Team
Verein Willendorferin – Initiative zur Stärkung von Frauen

Urweiblichkeit als Spiegelbild

FlowBirthing_Logo
Ein Spiegelbild für Frau und Mann, denn eine Rückkehr zum weiblichen Urgrund gibt auch den Männern Orientierung und eröffnet Chancen der Selbsterkenntnis jenseits von Stereotypen und der starren Einordnung von Mann und Frau hin zu weiblichen und männlichen Energien, die in jedem wirken. Bisher sind sich nur wenige Frauen ihrer urweiblichen, transformierenden, göttlichen, das Leben in sich verkörpernden Energie überhaupt bewusst. Die Wiederentdeckung alter Göttinnen wie sie auf diesem Portal abgebildet sind, kann eine Brücke in dieses alte Verständnis von Weiblichkeit sein.

Hast du dich noch nie gefragt, was hinter der oft nur gedankenlos dahingesagten Phrase „Die Zukunft ist weiblich“ eigentlich für eine Kraft steckt? Nach einer bewussten Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft kennst du die Antwort. Sie ist so schlicht und gleichzeitig so revolutionär: Wandel kann wieder heilsam, Leben wieder heilig sein. Denn Entwicklungen nach dem urweiblichen Prinzip sind nicht mehr zerstörerisch, sondern erneuernd. In jedem Ende ist bereits der Anfang enthalten. So wie die Geburt gleichzeitig das Ende der Schwangerschaft und der Beginn eines neuen eigenständigen Erdenlebens ist.

Wenn von einer weiblichen Zukunft die Rede ist, dann ist nicht die Unterdrückung des Mannes gemeint im Sinne eines männlichen Verständnisses von Herrschaft, wie Frauen dies die letzten Jahrhunderte erfahren mussten und weltweit immer noch müssen. Nein, es geht vielmehr um den Ausgleich der Energien und Polaritäten, damit männliche wie weibliche Kräfte gleich gültig wirken können. In den letzten Jahrtausenden wurden die Ursprünge der Menschheit, den matriarchalen Gemeinschaften bewusst oder unbewusst verschleiert und durch die Ausgrenzung der Frauen von Herrschaftswissen und Mitsprache konnten dieser Zustand so lange durchgehalten werden.

Frauen sind bisher ohne stärkende Mythen und ihre einstige Geschichte aufgewachsen, was einer Verletzung des Rechts eines jeden Menschen auf Kenntnisse seiner Wurzeln gleich kommt. Diese „Bodenlosigkeit“  betrifft auch die Männer, denn auch sie beziehen ihr Selbstbild aus Wurzeln, die nicht bis zum Grund reichen. Kein Wunder also, wenn sich allerorten Leben in seiner verdrehten und entstellten, das heißt lebensverachtenden Form zeigt.

Durch eine bewusste Schwangerschaft und Geburt, mit der du dir selbst das Geschenk einer Geburt in Freude machst und damit die Verdrehung geraderückst, hast du als Frau den Schlüssel in der Hand, jetzt das Zeitalter der Selbstvergessenheit zu überwinden und kannst wieder ja statt nein zum Leben sagen.

Kraftvolle Feste im Mai

Andrea Dechant

Die gesamte Natur ist im Mai auf Fruchtbarkeit und Fortpflanzung, auf Wachsen, Hervorsprießen und Gedeihen eingestellt. Wie eindrucksvoll muss das in früheren Zeiten gewesen sein. Nach der langer Winterzeit in der Enge und Dunkelheit in den Häusern konnten nun im Mai die Menschen ihre Lebens- und auch Sinneslust endlich wieder in der Natur unter freiem Himmel entfalten.

Dieser Übergang musste gefeiert werden! Die allerletzten Reste des Winters wurden nun mit magischen Ritualen ausgetrieben und verbannt, um damit dem Sommer (und der Fruchtbarkeit!) zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen.

Der Frühling ist nun in seiner vollen Blüte: Farbenrausch, Blütenduft, Insektengesumme, Sinnlichkeit und aufkeimende Fruchtbarkeit, wohin das Auge blickt, das Ohr lauscht und die Nase Düfte von Flieder, Maiglöckchen und Kirschblüten einfängt. Eine Energie, die wir heute noch spüren und auch in vielfältiger Weise zum Ausdruck bringen: Einfach, in dem wir die ersten Gartenpartys steigen lassen und mit Maibowle anstoßen, im Straßencafé sitzen und die Sonne genießen oder uns darüber freuen, wenn in den Dörfern die Maibäume aufgestellt werden. Viele Interessensgruppen haben die Kraft dieser Jahreszeit erkannt und wissen sie für ihre Zwecke zu nutzen: Von der katholische Kirche, die jetzt allerlei Marien-Feste veranstaltet bis zum 1. Mai als „Tag der Arbeit“.

Der Übergang vom 30. April auf den 1. Mai galt als besonders magisch. Im Zentrum vieler Feiern stand die weibliche Kraft, vertreten durch eine Göttin wie z.B. Belena, die feurige keltisch-gallische Göttin oder Walburg, die germanisch-angelsächische Maikönigin. Die Feste wurden vermutlich auch nach diesen mythologischen Frauenfiguren benannt: Beltane, Walpurgis bzw. Walpurgis-Nacht. Die römische Göttin Maia gab dem ganzen Monat ihren Namen. Ihr Name leitet sich vom lateinischen magnus (= groß, mehr) ab, denn sie ist die, die jetzt alles vergrößert und vermehrt.

Die Fruchtbarkeit, Sinnlichkeit und Lebenskraft, die jetzt in der gesamten Natur zum Ausdruck kommt, sollte sich auch auf die Menschen übertragen.

In der Walpurgis-Nacht fliegen die Hexen auf ihren Besen auf den Brocken, heißt es. Zu Beltane feiern Frauen und Männer die wilden heidnischen Rituale der „Heiligen Hochzeit“. Woher kommen diese Zuschreibungen, die jeglicher historischer Quellen entbehren?

Das Fest der Lebenslust, der sinnlichen Vereinigung, aus der wiederum neues Leben entsteht, wurde speziell im christlichen Gedankengut in eine Nacht voll von abartigen Ritualen uminterpretiert. Die Mutmaßungen und böswilligen Unterstellungen, welche wilden, ausschweifenden bis satanisch-perversen Dinge die sogenannten Hexen in den Maiennächten treiben, kostete in Zeiten der Inquisition vielen Frauen das Leben.

Und das spüren Frauen subtil immer noch als Angstpotential, Körpererinnerung und genetisches Gedächtnis. Trotz Aufklärung und scheinbarer Freiheiten leben Frauen unseres Kulturkreises daher selten das volle Potential.

Höchste Zeit also, dieses wieder in unser Leben und unsere Welt zu bringen! Der Monat Mai ist dafür die passende Gelegenheit. Feiern wir kraftvolle, sinnliche berauschende Mai-Feste – im Frauenkreis oder gemeinsam mit den Männern als Ausdruck unserer schöpferischen Kraft, unserer Lebenslust und der Freude am Austausch und Miteinander-Sein.

Andrea Dechant
www.artedea.net