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Joiken für eine glückliche Geburt

Seit Urzeiten haben Frauen für ihre Kinder gesungen. In Gesellschaften, in denen das Weibliche gewürdigt wird und altes Wissen lebendig ist, tönen und singen Frauen für eine glückliche Empfängnis und Entbindung.
In besonderer Weise erschaffen die weisen Frauen der alten Kulturen so Wirklichkeit. Sie begleiten die werdende Mutter und stärken sie auf tiefgehende und natürliche Weise. Auch heute noch für werdende Mütter ein Geheimtipp: Joik-Gesang für eine glückliche Geburt.

Joiken – Urgesang des Samenvolkes in Schweden

Vor vielen Jahren habe ich das Joiken entdeckt – ein Ur-gesang des Samenvolkes in Schweden – und auf meine Weise weiterentwickelt. Die SchamanInnen der alten Urvölker können Wirklichkeit durch Töne ausdrücken und erschaffen. Heute bestätigen vor allem Aussagen aus der modernen Quantenphysik diese Phänomene.

Joiken – ein besonderes Angebot für Schwangere

Ich habe das Joiken von einer Schwedin gelernt und biete es unter anderem an, um Themen in friedlicher, angstfreier, lebenswürdigender und zutiefst beglückender Weise gestalten zu können.
Ein besonderes Anliegen sind mir die werdenden Mütter und ihre Babys. Wenn ich für eine Schwangere und ihr Baby joike, kann sie dabei innere Bilder erleben, die den Entbindungsprozess heilsam unterstützen.

Joiken – Vorbereitung auf eine glücklich Geburt

Je nach ihrer Bereitschaft und allen anderen mitspielenden Elementen wird durch den Joik-Gesang das Erleben der Entbindung manifestiert. Das bedeutet, es werden aus dem Feld der Möglichkeiten beglückende und wesentliche Erfahrungsmomente für diese Frau und ihr Baby durch die Töne in die Wirklichkeit gebracht. In den Erfahrungsberichten nach der Geburt spiegeln sich die Bilder und Empfindungen, die während des Joiks erlebt wurden, oft wider.

Was kann der Joik – was kann er nicht?

Der Joik ist keine Garantie auf eine schnelle oder leichte Geburt, das ist klar. Er ist auch kein „Herbeisingen“ einer „problemlosen“ Entbindung. Er führt in die Kraft der Geburt hinein.
„Problemlos“ und „leicht“ sind zudem ja auch sehr subjektive Erlebnisse. Jede Frau erlebt die Entbindung auf ihre ganz persönliche Weise, auch abhängig davon, welche Erwartungen/Illusionen (noch) da waren.

Der Joik führt in die Kraft der Geburt hinein. Der Joik stärkt, fördert, drückt aus, unterstützt, bringt ins Leben. Damit dient er dem Leben, der werdenden Mutter und ihrem Baby.

Wie läuft es ab?

Das Treffen umfasst einen einzigen Termin, an dem die Entbindung – oder das Thema, das mir gebracht wird – gejoikt wird. Wir starten mit einem Gespräch im von mir liebevoll vorbereiteten Coaching-Raum meines Ateliers. Nun beginne ich zu joiken. Die Schwangere tönt mit oder hören nur zu, je nachdem, wonach Ihnen zumute ist. Danach gibt es den Austausch über die inneren Bilder und Empfindungen, die erlebt wurden.

Weitere Infos unter www.susanna-andreini.at.

Beitrag von Susanna Andreini
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Mentaltraining für die Geburtsvorbereitung

Während Schwangerschaft und Geburt vollbringt der weibliche Körper Höchstleistungen. Geburt wird häufig mit einem Marathon verglichen. Warum also nicht auch Techniken aus dem Profisport zur Geburtsvorbereitung nutzen?

Die Macht der Gedanken

Spitzensportler wissen: es ist die Macht der Gedanken, die letztlich alles entscheiden und mit denen der Lauf der Ereignisse beginnt. Gedanken erlauben uns als als Siegerin, d.h. am Ziel der Wünsche einer schmerzarmen, kraftvollen, freudigen Geburt anzukommen. Da das Gehirn nicht zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden kann, sind diese Visualisierungen besonders effektiv.

Bewusstheit über die eigenen Gedanken

Etwa 60.000 Gedanken denken wir täglich. In der Schwangerschaft, wenn wir geneigt sind, besonders viele Dinge zu bedenken, sind es wahrscheinlich sogar noch mehr. Aber wie viele davon, sind für dich wirklich hilfreich, aufbauend und bringen dich deinem Ziel einer freudigen, positiven Geburtserfahrung näher? Im Schnitt sind das gerade mal 3 Prozent im Vergleich zu einem Viertel negativer Gedanken, die eher die Ängste und Sorgen befeuern. Der Rest sind flüchtige, unbewusste Gedanken, die es sich gerade in der Schwangerschaft lohnt, bewusst zu machen. Denn wir alle haben aus Filmen, Berichten anderer Frauen Bilder in uns aufgenommen, die im Unterbewusstsein wirken.

Mentaltraining übt die Geburt ein

Wie im Sport bietet sich zum Einüben der Abläufe das Mentaltraining an, bei dem der Geburtsverlauf imaginär in seinem idealen Verlauf vor dem inneren Auge durchlaufen wird. Dazu eignen sich je nach Vorlieben: Meditationen, Visualisierungen oder auch Autosuggestionen. In Zustand der Trance kommen die mentalen Prozesse dem tatsächlichen Erleben besonders nahe. Und da der weibliche Körper während der Geburt auf natürliche Weise in einen tranceähnlichen Zustand findet, sind Selbsthypnose-Techniken zur Vorbereitung auf die Geburt und Anwendung während der Geburt so effektiv.

Die Vorteile des Mentaltrainings zur Geburtsvorbereitung

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Die Angst vor der Geburt nimmt ab
  2. Schmerzen werden geringer und der Geburtsverlauf verkürzt sich
  3. Frauen fühlen sich wohler vor, während und nach der Geburt.

Voraussetzung ist jedoch ein regelmäßiges Einüben der Techniken und Abläufe. Zur Einübung sei die FlowBirthing-CD empfohlen, die u.a. Visualisierungen und Meditationen enthält. Viel Freude beim Trainieren!

Das Gefühl der Angst

Schwangerschaft bedeutet Veränderung. Sich auf Veränderungen einzulassen ist eine große Herausforderung. Schwangerschaft bewusst zu gestalten und auf das Abenteuer Geburt einzustimmen, ist demnach wie die Vorbereitung auf eine große Reise, deren Ziel zwar bekannt ist, nicht jedoch der Weg der vor einem liegt und welche Erfahrungen auf einen warten. Selbstredend, dass Angst dabei ein ganz normales Gefühl ist.

Angst kann Geburt blockieren

Angst hat zwei Seiten, es kann uns zu Höchstleistung und Umsicht führen, aber Angst kann auch blockieren. Und gerade im Zusammenhang mit Geburt ist Angst ein wenig förderliches Gefühl. Wer Angst fühlt, kann sich rein körperlich nicht entspannen. Angst ist ein Signal für den Körper, dass etwas nicht in Ordnung ist, d.h. dass das Setting für eine Geburt nicht passt. Angst behindert daher einen fortschreitenden Geburtsverlauf, denn in Alarmbereitschaft baut der Körper vor, dass er eventuell noch flüchten muss. In diesem Fall muss die Geburt unterbrochen werden können, um Mutter und Kind vor einem Angriff zu retten.

Körper braucht angstfreies Setting für die Geburt

Dieses Wunder des Körpers, die Geburt bei Gefahr unterbrechen zu können, das noch aus Urzeiten stammt, ist für moderne Frauen heute ein großes Hindernis. Denn der Körper unterscheidet nicht, warum die Frau Angst verspürt und es von außen betrachtet in einer Klinik gar kein Bedrohungspotential gibt. Und doch finden viele Frauen während der Geburt nicht zur Ruhe. Auch, da sie vorher Ängste im Zusammenhang mit der Geburt verdrängt haben, die jetzt hochkommen oder sich in der Umgebung oder mit der Betreuung vor Ort einfach nicht wohl fühlen. Dabei ist das Gefühl sich sicher zu fühlen, so wichtig für eine natürliche Geburt.

Zuspruch, Geborgenheit und Ungestörtheit fördern Sicherheitsgefühl

Das Gefühl der Sicherheit entspringt aus einem Umfeld, das der Gebärenden Liebe und Wertschätzung entgegenbringt und ganz wesentlich aus der Frau selbst. An dem Zutrauen in die eigene Gebärfähigkeit gilt es daher vorab zu arbeiten und zwar auf allen Ebenen – körperlich, geistig und seelisch. Während der Geburt ist es dann die Aufgabe des Partners dafür zu sorgen, dass die Gebärende vor äußeren Einflüssen in Ruhe ist, damit sie ihren eigenen Kraftpunkt finden kann. Bei sich kann sie leichter in den Entspannungsmodus finden.

Vertrauen in Körper als Schlüssel für die Geburt

Vertrauen in den eigenen Körper und eine positive Geburtserwartung sind dabei die Schlüssel, die das Tor zu einer Geburt öffnen, die sich in Leichtigkeit entwickeln kann. Damit Vertrauen wachsen und eine positive Einstellung zur Geburt möglich wird, heißt es sich der Angst zu stellen und sich selbst zu entängstigen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten: Affirmationen, Mantras, Atemübungen und nicht zuletzt der Kontakt zu Mutter Erde.

Im FlowBirthing Buch werden einige Möglichkeiten vorgestellt und auf der FlowBirthing CD vertieft. Im FlowBirthing Netzwerk können Schwangere professionelle Kursangebote zu den einzelnen Wegen finden.