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Bauchtanz als Geburtsvorbereitung

Im Gegensatz zu einer sehr verkopften und informativen Vorbereitung auf die Geburt gibt es ein Bedürfnis hin zu mehr Körperlichkeit und Emotion. Ein freudvoller, sinnlicher Zugang, der den emotionalen Rückhalt bietet, selbstbewusst durch Schwangerschaft und Geburt zu gehen. Bauchtanz ist eine uralte weibliche Form der Geburtsvorbereitung.

Entspannung durch Tanz in Schwangerschaft und Geburt

Tanz führt zur Ausschüttung von Endorphinen und verspricht schon per se Entspannung und Freude. Die stimmungshebende Hormonausschüttung kann aber im Prinzip auch durch jedwedes Tanzen erreicht werden. Tanzen zur Steigerung der weiblichen Kraft ist während der Schwangerschaft und auch zu Beginn der Geburt ein sehr wirkungsvolles Mittel in die eigenen Mitte zu finden.

Bauchtanz als jahrtausendealte Form der Geburtsvorbereitung

Aber der Bauchtanz hat seine jahrtausendealte Frauengeschichte. Von seinen Ursprüngen her als Ritual- und Geburtstanz konzipiert ist er auf den weiblichen Körper zugeschnitten, den er stärkt und feiert. Gerade in der Schwangerschaft, wenn der Fokus auf dem Becken ruht, tun die uralten Bewegungen dieses urweiblichen Tanzes ihre Wirkung. Aus matriarchalen Zeiten stammend, als die Gebärfähigkeit die Frauen zu Göttinnen erhob, wurde der weibliche Körper und dessen Sexualität und Fruchtbarkeit mit Tänzen von Frauen für Frauen gefeiert.

Bauchtanz fördert die Freude am weiblichen Körper und die Geburt

Weibliches Weisheitswissen ist jenes intuitives Wissen darüber, was den weiblichen Körper nährt und stärkt. So finden Frauen auf der ganzen Welt unter der Geburt, wenn sie sich frei bewegen können, zu kreisenden Bewegungen, um den Schmerz zu bewältigen und die Geburt voranzubringen. Bauchtanz als Geburtsvorbereitung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ein aktueller SWR Beitrag berichtet darüber.

Gaby Mardshana Oeftering, eine Netzwerkpartnerin von FlowBirthing, wird im Film vorgestellt, die Bauchtanz als Geburtsvorbereitung, Rückbildung und Beckenbodentraining durch Bauchtanz anbot und darüber auch Fortbildungen für Hebammen gibt.

Drehimpulse an das Ungeborene senden

Es ist für viele die Horrorvorstellung: der Geburtstermin rückt näher, aber das Kleine dreht sich nicht mit dem Kopf nach unten. Manch einer wird in dieser Situation mit dem Kaiserschnitt-Termin gedroht. Wenig hilfreich. Aber was tun? Drehimpulse senden!

Ruhe bewahren und in die Selbstverantwortung gehen

Das Wichtigste ist jetzt, nicht in Panik zu verfallen und zu hadern, sondern in dich hineinzuspüren, was verdreht ist. Sei ganz ehrlich zu dir und nimm es ohne Schuldgefühle an, solltest du feststellen, dass in dir – gemeint ist nicht dein Kind – etwas für die Geburt noch nicht bereit ist. Löse es in Liebe auf durch Meditation, Affirmationen, Visualisierungen, Mantren (wie du sie z.B. auf der FlowBirthing-CD findest).

Rede deinem Baby gut zu und gib ihm einen Drehimpuls

Bist du bereit, dann sprich mit deinem Baby im Bauch und erkläre ihm liebevoll, dass es sich jetzt drehen darf. Die persönliche Ansprache wirkt wahre Wunder. Unterstütze dein Kind und gib ihm einen Drehimpuls, indem du dir bewusst Schwung verpasst und langes Sitzen vermeidest.

Tanze und vertraue auf die Kraft der Spiralbewegung

Nicht vergessen, tanze und singe und feiere das Leben. Mach dich locker und frei. Kreise deine Hüften spiralförmig und stell dir vor, wie dein Kind wie auf einer Rutsche auf diesen Spiralbewegungen kopfüber ins Becken rutscht. Die Spiralbewegung verbindet dich mit deiner weiblichen Kraft und ermutigt dein Kind.

Geburtsvorbereitung durch Bauchtanz

Die moderne Geburtsvorbereitung hat in den letzten Jahrzehnten eine breite Entwicklung durchlaufen von einem meist informativen, verkopften Lerncharakter hin zu mehr Körperlichkeit und Emotion. Es geht um einen freudvollen, sinnlichen Zugang, der jungen Schwangeren auch den emotionalen Rückhalt bietet, zuversichtlich und selbstbewusst durch Schwangerschaft und Geburt zu gehen.

Tanz führt zur Ausschüttung von Endorphinen und verspricht schon per se Entspannung und Freude. Die stimmungshebende Hormonausschüttung kann aber im Prinzip auch durch jedwedes Tanzen erreicht werden. Aber der Bauchtanz hat seine jahrtausendealte Frauengeschichte, die ihn so besonders macht.

Von seinen Ursprüngen her als Ritual- und Geburtstanz konzipiert ist er auf den weiblichen Körper zugeschnitten, den er stärkt und feiert. Gerade in der Schwangerschaft, wenn der Fokus auf dem Becken ruht, tun die uralten Bewegungen dieses urweiblichen Tanzes ihre Wirkung. Aus matriarchalen Zeiten stammend, als die Gebärfähigkeit die Frauen zu Göttinnen erhob, wurde der weibliche Körper und dessen Sexualität und Fruchtbarkeit mit Tänzen von Frauen für Frauen gefeiert. Ich bin absolut überzeugt, dass es intuitives Wissen gab darüber, was den weiblichen Körper nährt und stärkt, so wie auf der ganzen Welt Frauen unter der Geburt, wenn sie sich frei bewegen können, zu kreisenden Bewegungen finden, um den Schmerz zu bewältigen und die Geburt voranzubringen.

Auf die spezifische Wirkung einzelner Bauchtanz-Bewegungen werde ich im nächsten Blog eingehen. Hier nur so viel: Es macht absolut Sinn, in der Schwangerschaft BAUCH zu tanzen – für das liebevolle Annehmen des Bauches und einen innigen Kontakt zum Baby, für die Wahrnehmung und Mobilität des Beckens, für ein wirksames Beckenbodentraining, für eine bewusste, aufrechte Körperhaltung zum leichteren und beschwerdefreieren Tragen des Babys, aber vor allem für Lebensfreude und Genuß am weiblichen Körper, am Tanz und an der Schwangerschaft.

Gaby Mardshana Oeftering
Dozentin und Kursleiterin für Geburtsvorbereitung, Rückbildung und Beckenbodentraining durch Bauchtanz, Fortbildungen für Hebammen
www.mardshana-samra.com