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FlowBirthing und die Frage: Wie willst du gebären?

Schwangerschaft - Zeit der Selbstfindung
Ein Feedback zum FlowBirthing Buch sei an dieser Stelle weitergegeben. Es räumt auf mit dem Vorurteil, FlowBirthing sei esoterisch. 

 

Feedback zum FlowBirthing Buch von Sophia B.:
„Ihr Buch habe ich verschlungen während meiner Schwangerschaft. Ihr Ansatz, das Urvertrauen in die Weiblichkeit und Schwangerschaft zu stärken ist gerade in heutiger Zeit wichtig, da es doch so häufig untergeht. Gleichzeitig schreiben Sie bodenständig und nicht „esoterisch“ – das hat mir super gefallen.“

 

Was ist FlowBirthing eigentlich? 
FlowBirthing ist ganzheitlich, naturverbunden, spirituell und entwickelt seine Kraft aus der Anbindung an die weibliche Schöpfungskraft, die bei jeder Schwangerschaft und Geburt durch die Frau fließt. Das ist nicht esoterisch, vielmehr ein Geheimnis, das seit Urzeiten von Frau zu Frau weitergeben wird. Diese Zusammenhänge wurden geleugnet, da es einst lebensgefährlich war, es auszusprechen.

 

Für kraftvolle Geburten: Altes weibliches Wissen neu belebt im 21. Jahrhundert
Im 21. Jahrhundert kann die innere Kraftquelle der Frau endlich wieder laut ausgesprochen werden und das alte Wissen zum Wohle der Mütter und Kinder in die Welt getragen werden. Ja, wir dürfen uns wieder zur weiblichen Kraft und zu leichten, schönen, ekstatischen Geburten bekennen aus denen die Gebärende als Frau und Mutter gestärkt hervorgeht.

 

FlowBirthing öffnet Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte 
Die Zeiten sind vorbei, in denen Schwangerschaft und Geburt als Strafe und Pein erlebt werden musste, da Geburt aufgrund der Erbsünde mit Schmerz und Todesangst belegt wurde und sich unheilvoll ins kollektive Unterbewusstsein von Frauen eingegraben hat. FlowBirthing öffnet den Raum für neue bzw. uralte Erfahrungshorizonte, in denen die Gebärfähigkeit von Frauen als Auszeichnung des Weiblichen und Geburt als Fest des Lebens verstanden und zum Wohle aller erlebt werden kann. Denn so wie wir gebären, so leben wir.

 

Wie willst du gebären? 
Jede Schwangere hat heute die Wahl: Wie willst du gebären? Soll dein Kind in Liebe, Freude und Vertrauen oder in Gefühlen von Ohnmacht und Angst geboren werden? Willst du durch die Geburt zum Opfer oder zur selbstmächtigen Schöpferin werden? Willst du eine Zukunft gebären, die auf Angst, Leid und Schmerzen gründet oder auf Liebe, Verbundenheit und Hingabe an das Leben.

 

Für eine würdevolle Geburtserfahrung

Das ist doch mal eine gute Nachricht, dass in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden, oder? Ja und nein. Es deckt sich mit meiner Erfahrung im Freundeskreis, dass sich immer mehr junge Frauen ein zweites oder drittes Kind wünschen. Aber es bleibt häufig bei diesem Wunsch und beim ersten Kind. Warum? Nun, weil Frauen die Lust auf ein zweites Kind häufig nach einer verheerenden Geburtserfahrung abhanden kommt.

Traumatische Geburtserfahrungen stehen weiteren Geburten im Weg

Immer mehr Frauen beklagen Gewalt in der Geburtshilfe oder traumatische Erfahrungen unter der Geburt, die immer häufiger in Kaiserschnitten enden. Dabei wären wohl rund 20 Prozent der Kaiserschnitte zu vermeiden und nicht wenige Komplikationen während der Geburt sind auf äußere Störfaktoren oder eine unzureichende Begleitung und Vorbereitung in der Schwangerschaft zurückzuführen.

Positive Geburtserfahrungen werden erschwert

Nur noch sieben Prozent aller Geburten verlaufen ohne Eingriffe von außen, die am weiblichen Selbstbewusstsein nagen. Dabei hat jede Geburt das Potenzial, eine herausragende, wundervolle Erfahrung für die Gebärende zu sein, eine, aus der sie als Frau und Mutter gestärkt hervorgeht. Wann setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Art und Weise, wie eine Frau Schwangerschaft und Geburt erlebt, direkte Auswirkung auf ihr weiteres Leben hat und vor allem auch das Leben ihres Kindes entscheidend prägt?

Fehlgeleitetes System auf dem Rücken von Gebärenden und Kindern

Derzeit wird ein überholtes, fehlgeleitetes System, bei dem Geburtsstationen schließen und Hebammen ins berufliche Aus gedrängt werden, auf dem Rücken von Kindern und Müttern ausgetragen. Wer sich mehr Kinder in Deutschland wünscht, der sollte sich zu allererst für einen natürlichen und würdevollen Start ins Leben einsetzen.

Text: Leserbrief in SZ von Kristina M. Rumpel, Autorin von FlowBirthing und BirthCoach