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Am Welttag der Toilette die Scham im Visier

Ja, auch den gibt es. Und er wäre mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, wenn ja wenn das Thema Toilette in den letzten Tag nicht immer mal wieder aufgekommen wäre. Und weißt du wo? Im Traum, der Frauen, die ich gerade begleite. Ich begleite Frauen auf dem Weg in ihre weibliche Kraft und Seelenanbindung für ein Leben in Würde und Souveränität. Und diese Würde, um die geht es beim Thema Toilette. Das möchte ich dir gerne heute am Welttoiletten-Tag erklären.

Es gibt viele Frauen, die regelmäßig einen Toiletten-Angst-Traum haben. Gehörst du dazu? Also einen Traum in dem eine Toilette vorkommt und das Klo entweder mitten im öffentlichen Raum steht, verdreckt ist, sich nicht abschließen lässt, die Kake aus dem Klo quillt etc. Ich glaube, du verstehst, welche Art von Träume ich meine.

Das große Gefühl, das in diesem Träumen gesehen werden will, ist die Scham. Scham ist ein Schattengefühl, welches sich aus einem blockierten 2. Chakra, dem Gebärmutter-Chakra, ergeben kann. Es ist ein Hinweis auf eine verletzte, unterdrückte, abgetrennte weibliche Energie und damit ein Ruf nach Rückanbindung an die weibliche Kraft.

Und es ist noch mehr. Scham entwickelt sich immer dann in unserem inneren Erleben, wenn die Würde verletzt wurde. Wenn wir also als Kind oder Frau Übergriffigkeit und Grenzverletzung erfahren haben. Das muss nicht der Missbrauch sein, kann auch ein Erlebnis sein, wo etwas gegen unseren Willen bzw. inneres Fühlen geschehen ist und wir dem ohnmächtig ausgeliefert waren.

Vielleicht haben wir die Situation bereits vergessen. Unsere Seele erinnert sich noch und möchte diese „Beschmutzung“ loswerden. Daher der Toiletten-Traum. In dem Moment, wo du deine Würde dir zurück geholt hast, verschwindet der Traum.

Und wenn du dich jetzt fragst, was hat das alles mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt zu tun, dann sage ich dir, dass sich ganz viele Frauen beschämt fühlen durch die vielen Untersuchungen, Übergriffe, Grenzverletzungen. Und dass wir Frauen dies nicht mehr hinnehmen müssen. Wir erdulden dies nur, weil es im kollektiven weiblichen Feld so viel Scham gibt. Das darf jetzt aufhören. Es ist einfach fürchterlich, wenn am Ende einer einzigartigen Schwangerschaft, wo es gilt den weiblichen Körper als Wunder und symbolwürdige für das Göttliche zu erfahren, steht, dass Frau sich nicht mehr fühlt und alles über sich ergehen ließ.

Zudem verbringen einige Frauen die Zeit während der Geburt gerne auf der Toilette. Warum? Weil sie sich dort ungestört fühlen. Wie traurig, dass wir das Bedürfnis der Frauen auf Ungestörtheit, Ruhe und Intimität unter der Geburt nicht befriedigen und sich die Frauen einen Ausweg suchen müssen. Liebe Frauen, bitte nimm deine Bedürfnisse wahr und ernst und schaffe dir einen Raum, wo du dich frei fühlst. Lerne schon in der Schwangerschaft deine Scham abzulegen durch Stolzsein auf dein Weiblichsein.

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