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Grüße zum spirituellen Neujahr aus der heiligen Dunkelheit

Am 1. November ist Neujahr – das spirituelle neue Jahr im alten urweiblichen Verständnis beginnt. Möge es ein Jahr sein, welches uns die Bedeutung von Schwangerschaft und Geburt für die neuen Seelen erkennen lässt und uns Frauen durch kraftvolle und freudvolle Geburten wieder an unsere natürliche Kraft und Macht erinnert.

Gestern war Samhain, das Silvester unserer Ahninnen. Es kann übersetzt werden mit der Verschmelzung von Himmel und Erde. Der Berührungspunkt liegt in uns. Alles, was wir sind haben wir von unseren Ahnen weitergegeben bekommen. Die Verbindung reicht von Kind zur Mutter, Großmutter, Urgroßmutter bis hin zur Urmutter aller Menschen und darüber hinaus zur Allmutter allen Seins. Es ist ein wahrer Quell der Kraft aus dem wir schöpfen können, wenn wir uns dieser Kraftlinie wieder bewusst werden.

Häufig empfinden wir die Ahnenlinie jedoch als Bürde und Verstrickung, die es uns schwer macht, unser Leben frei zu leben. Dies liegt oftmals daran, dass wir uns über die Prägung und Kraft der Ahnen viel zu wenig bewusst sind und die Bedeutung der pränatalen Erfahrung im Mutterleib für die Weitergabe der Familienthemen kaum bekannt ist. Da das Mütterliche seit Jahrhunderten kollektiv traumatisiert, hat dies natürlich negative Auswirkungen auf das Erleben der nächsten Generation. Zwischenmenschliche Verstrickungen tun dann ihr übrigens und lösen nicht selten Schmerzen und Drama in der Familie aus. November ist der Monat, sich dieser Schmerzen zu entledigen und sich wieder an die kraftvollen spirituellen Wurzeln anzubinden, in dem wir die heilige Dunkelheit bejahen. 

Das Wunder des Lebens entdecken wir auf dem weiblichen Weg, der nach Innen führt und uns die Welt von innen nach außen wahrnehmen lässt. Dort in uns, im Verborgenen findet es statt, wenn neues Leben im Bauch der Mutter heranwächst. Wir können es nicht sehen, aber fühlen und innerlich wahrnehmen. In der Gebärmutter wohnt die heilige Dunkelheit. Vergleichbar mit der Erde, die das Samenkorn nicht verschluckt, sondern umhüllt mit der Dunkelheit, auf dass es seine Kräfte entdecke und innerlich gestärkt zu wachsen beginne. Merke: Alles Leben geht aus der heiligen Dunkelheit hervor. 

Wenn wir heutzutage alles ins helle Licht zerren und Angst haben vor Dunkelheit, Kontrollverlust und Mysterium, so geht das mit der Verdrängung, ja Dämonisierung der weiblichen Wurzeln und der heiligen Dunkelheit einher. Stattdesssen überhöhen wir das Licht und die Verdrängen die Dunkelheit, die gerade zur Regeneration für Frauen sow wichtig ist. Wenn Frauen heutzutage Probleme mit dem Zyklus und der Empfängnis haben, so hängt das auch stark zusammen mit der zunehmenden Lichtverschmutzung der modernen Zeit.

Die weisen Frauen früher wussten um die Macht und Bedeutung der Dunkelheit. Sie gingen in dunkle Wälder für ihre Rituale und die Tage hatten ihren Höhepunkt nicht mittags um Zwölf sondern nachts um Zwölf. Wenn wir im November auf dem Pfad der Hexen gehen, dann gehen wir in die Dunkelheit hinein und lassen uns umhüllen von ihr im Vertrauen, dass das Licht im Dunkel am hellsten scheint. In einem alten Hexenbuch heißt es, wenn du dich auf diesen Pfad in dein Innerstes begibst, dann sei darauf gefasst, dass du wirklich Antworten bekommen wirst. Vielleicht nicht die, die du willst, aber die die du brauchst. Auf diesem Pfad geben wir die Kontrolle ab, um das Geheimnis des Lebens zu erfahren. Diesen Weg kann jede nur alleine gehen.

Doch musst du dabei nicht einsam sein. Finde in die Gemeinschaft von Frauen, die sich und die Welt neu gebären wollen. Wenn du den Weg in deine Kraft gehen und mehr Sein statt immer Mehr Sein zu müssen, erfahren willst, dann komm in die Walruna Akademie für Frauen, die um ihre Kraft und Macht wissen (wollen). Merke: Alles Leben ist aus dem Dunkel geboren worden.

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