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Hochsensibilität bei der natürlichen Geburt

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Während der Geburt wird jede Gebärende eine hochsensiblen Frau und das ist sinnvoll. Durch die körperliche Öffnung kommt sie in einen Zustand der gesteigerten Wahrnehmungssensibilität. Das macht sie besonders dünnhäutig für Zwischentöne im Kreißsaal.

Förderung der natürlichen Geburt

Für die GeburtsbegleiterInnen bedeutet dies eine erhöhte Sensibilität für die eigenen Gefühle, für die Kommunikation und den Umgang mit den Gebärenden, um Frauen unbewusst nicht in ihrer Kraft zu beschneiden, sondern fördern zu können.

Frauen sind heutzutage vermehrt ängstlich, ohne Körperbewusstsein und Vertrauen in die natürlichen Prozesse. Um in ihre Kraft zu kommen, sind sie immer mehr den je auf die „Kraftspritze“ durch die sie betreuenden Personen angewiesen.

Gewalterfahrung unter der Geburt

Zunehmend sprechen Frauen über Gewalterfahrungen unter der Geburt, die durch die Diskrepanz zwischen professioneller Herangehensweise und den besonderen Empfindsamkeit von Gebärenden zustande kommen können ohne dass dies den GeburtshelferInnen bewusst oder gar willentlich provoziert worden wäre.

Störfaktoren der Geburt

Aufgrund der gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit von Gebärenden nimmt die Frau im Kreißsaal die Atmosphäre besonders intensiv wahr. Sie hört förmlich das Gras wachsen. Zwischentöne, auch wenn diese sich gar nicht auf die Gebärende beziehen, können sich als Störfaktoren mittelbar auf den Fortgang der Geburt auswirken. Diese sind:

  • Hektik
  • Arbeitsbelastung: Zeit- und Verantwortungsdruck
  • negative Gedanken und Gefühle der GeburtshelferInnen: Angst und Überforderung
  • Streitigkeiten hinter den Kulissen: Kompetenzgerangel

Nocebo-Effekt

Bewusstheit über die tieferen Wirkweisen und eine klare Kommunikation und Gedankenhygiene auf Seiten der Geburtshelfer ist für eine natürliche Geburt aus eigener Kraft entscheidend. Positive wie negative Gedanken oder Gefühle werden von der Gebärenden wirken sich durch die geöffnete wahrnehmen besonders stark aus – im Guten wie im Schlechten. Der Nocebo-Effekt – ein negativer Gedanke, der sich negativ auf den tatsächlichen Verlauf auswirkt – ist bei Geburten daher besonders zu beachten.

Gehen Sie daher so positiv und vertrauensvoll wie möglich durch ihre Schwangerschaft und in die Geburt.

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