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Phasen der Offenheit

Flowbirthing Blog Offen sein

Es gibt besondere Zeiten in unserem Leben, in denen wir ganz offen sind. Offen für uns selbst und für die Welt um uns herum. Wir sind wach. Wir fühlen uns verbunden. Schwangerschaft und Geburt sind solche Phase der besonderen Offenheit.

Der Weg nach innen

Wir können uns nach außen öffnen. Dann sind wir offen für etwas. Offen sein ist aber zunächst einmal ein Weg nach innen. Wenn ich mich mir selbst öffne, dann beginnt Liebe zu fließen. Liebe durchdringt meine Welt und unterstützt mich dabei, mich kennen zu lernen. Alles, was ich wahrnehme, denke, fühle, steht mit mir in Beziehung. Alles ist Teil von mir.
Manches wird laut, um gesehen zu werden. Anderes braucht unsere Stille und Ruhe, um sich mitzuteilen.

Offenheit in besonderen Phasen

In der Phase des Aufwachens greifen unsere Kontrollmechanismen noch nicht. Das Denken fällt uns schwer, dafür können wir gut meditieren und zum Beispiel wunderbar fließend Texte schreiben. In der Medizin spricht man vom Alpha-Zustand. Man ist wach, entspannt und der Geist ist frei von beschränkenden Gedanken und vom Alltag.
In diesen entspannten Phasen sind wir offen. Es lohnt sich einzutauchen und sich selbst zu zuhören. Es kann eine meditative Reise in uns selbst werden, in der wir uns immer weiter öffnen, immer mehr Anteile der eigenen Seele spüren. Offen sein ist ein Zustand ohne Bewertung. Es ist ein Willkommen, eine weit geöffnete Tür.

Die Geburt, unsere frühe Kindheit, die Schwangerschaft und das Sterben sind von dieser besonderen, wachen Gegenwart. Viele Menschen erleben in der Nacht eine besondere Offenheit. Unser Körper folgt dem, was unsere Seele gewählt hat.

Was brauche ich, um mich zu öffnen?

Geborgenheit, Raum für den Kontakt zu dir selbst, eine bewertungsfreie Zone, Liebe…
Öffnen entfaltet sich natürlich und ganz von selbst in uns durch Liebe. Es kommt mit Liebe und es bringt Liebe in unser Leben.

Wo führt uns Offenheit hin?

Offenheit führt uns in die tiefe Begegnung mit uns selbst, in die Weite und Verbundenheit mit unserem Kind, unserem Partner und deren Welt.
Heute schützt uns das Offen sein. Wie ist das möglich? Vielleicht denkst Du an die Verletzungen und Enttäuschungen, die Du erlebt hast.

Offen sein heißt, ich begegne mir. Eine spannende Reise.

Sita Kleinert
P.S. Willst du offen sein vertiefen? Triff mich auf dem Geburtsfestival 2015. Am 28. August 2015 werde ich ab 17 Uhr „Offen sein“ im Rahmen eines Workshops vertiefen.
Hier findest du weitere Informationen zum Geburtsfestival.

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